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Full text of "Register zu D. F. Piepers Dogmatik"

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IJJtegiJier 

3 *t 

D. §f. 'Jfieper* pcupnatiii. 


\. Sacfyregifter. 

2. riamenregiftcr. 

3. Oe^etcfynts ber 33ibelfteüen. 


^ufammengcliellt »on 



St. Louis, Mo. 

CONCORDIA PUBLISHING HOUSE. 


1928. 

PRINTED IN Ü. S. A. 

CONCORDIA THEOLOGICAL SEMINARY 
LIBRARY 


/ m .f' X .nt. 



Dont?ort. 


SBenn man burd) ein @efchäft§haug gehen toill, belommt man ge* 
toöljnlid} einen gührer mit. SBenn man eine größere Stabt einigermaßen 
befidjtigen tmtt, fommt man, toenn man einen güljrer hat, fchneller gum 
Siel. (Sin güljrer foH biefeg 23udj fein, ein grüner burdj D. g. $ieper3 
„©riftric^e ©ogmatil". 

3n nnferer Spnobe finb feit beren 23efteljen eine große Maffe Söüdjer, 
©raftate nnb Schriften gebrüht frorben, aber größere SBerfe nur toenige. 
D. 5ßieper£ „(Sljriftlidje ©ogmatif" ift ba3 fyxtiotzaQmb fte unter biefen. 
(S§ ift eine reife grudjt ber ßeben§arbeit be§ ©ogmatiferg ber Miffoitri* 
ftjnobe. Man merft e§ jeher (Seile be§ 33udje3 an, tuie fleißig unb forg* 
faltig ber Sßerfaffer ben r eichhaltigen Stoff burdjgearbeitet unb burdj* 
geprüft hat, ftne aüfeitig er ben gangen bogmatifdjen Stoff beherrfdjt, toie 
forgfältig er bemüht ift, bie ßeljre ber Schrift gu Harer unb auch innig 
toarmer ©arfteHung gu bringen, eine ®abe, bie ber Sßerfaffer in befonberem 
Maße befi^t. ®erabe in einer Seit, in ber fidj in unferer Spnobe ber 
Spradjentoechfel boHgieht, hat D. Pieper bem ©eutfdjtum ber SBelt noch 
einmal Har begeugt, tua3 bie Miffourifpnobe glaubt, lehrt unb befennt. 
(£§ toirb too^I auch ba3 le^te größere SSerf biefer Wrt in ber beutfdjen 
Spraye bleiben. 

©er ^erfaffer biefer breifachen 9*tegifter§ h at D. $ieper§ „(S^riftlic^e 
©ogmatif" nicht „ftubiert". ©agu gehört ft>enigften§ ein gangem $aljr. 

ift ein Unterfdjieb gfcnfchen Stubium unb Sftegiftrieren. Sßer ($otte§ 
Statur gum ©egenftanb eine3 befonberen Stubiumg macht, beobachtet jebe3 
gelb, jebe§ $au§, jeben auffaüenben 23aum, jebe herborragenbe S3Iume; 
einer, ber bloß regiftriert, fliegt im ßuftfdjiff barüber hintoeg. SBenn er 
ein Ctegifter gu einer ©ogmatif anlegt, begnügt er fidj bamxt f feftgufteHen, 
baß auf einer getoiffen Seite biefer ober jener ßehrpunft beljanöelt toor* 
ben ift, unb fann S<hriftbetoei§, Süate, ©leichniffe, fdjöne Silber ufto. 
überfpringen. ©roh biefe§ flüchtigen überlefen£ finb ftir bennod) auf allen 
Seiten auf föftlidje perlen unb ©iamanten geftoßen, bie ftnr im Dtegifier 
gum 2ht£brucf gu bringen berfudjt haben, ©etounbert haben toir un§ bar* 
über, in toelch reichem Maße überall bie Schrift al3 23etoei§ für fämtliche 
ßehren angeführt toorben ift, unb empfanben baljer ba§ S3ebürfni§, ein 
$ergeidjni§ aller behanbelten 23ib elfteren anguhängen. SBir hüben un§ 
getounbert über bie 23elefenheit be§ Sßerfafferg biefer ©ogmatif, ber in allen 
möglichen in biefer gadj einfdjlagenben Schriften ber ^irdjenbäter, ©og* 
matifer, (Sgegeten unb ®eher betoanbert ift toie fonft niemanb in ber 



4 


Stynobe, fo baft e§ nötig trutbe, ein befonbetef Ütegifter übet Zitate ober 
ein ^amenregifter angufertigen. Sßenn ein Sßaftor bei Aufarbeitung einer 
Sßrebigt ober einer ®onferengarbeit toiffen min, traf D. Pieper in feiner 
©ogmatif über einen getriffen ße^rbnnft gefd^tieben §at, ober trenn er ein 
befonbetef Qitat ober bie Auflegung einer Söibelfteüe fuctjt, foH iijm biefef 
2htdj ein SSegtreifer fein, ber iijn fd^neü 311m Siele führt. 

2öir !önnen nid^t fdfjlieften, ohne noth mit ein paar SBorten auf bie 
Sdfjtrierigfeit ^inautoeifen, bie unf bei Aufarbeitung einef folgen Sftegi* 
fterf entgegentrat, bie Sd^tnierigfeit, ben Inhalt einef gitatef in fo trenig 
SSorten toie nur möglich angugeben unb habet boc§ bie Sa<he ftar unb 
bogmatif<h forreft gunt Aufbtucf: gu bringen. &af fe^t oft eine Söefannt* 
fdjaft mit ben ©Triften ber Alten, mit ihrer gangen £ehrbarfteüung, mit 
ben (Streitigfeiten uftr. borauf, bie mir leiber nid^t haben. 93ieHei<ht finb 
hie unb ba gerabe SSorte, bie gum befferen ^erftänbnif ber Sache nötig 
traten, treggelaffen. 2öir füllen unb embfinben unfere Sdfjtr athheit unb 
ttngefchicftheit. 28te unbefriebigenb, trie flein unb gering erfdjeint unf 
unfere Arbeit 1 Sßir tröften unf aber bamit, bafe trahrfcijeinliih überatl 
genug gegeben trorben ift, um ein 3 itat in ber Dogmatil gu finben, unb 
baft mit unferer Arbeit tro| ber Unbotffommenheit ben Sßaftoreu bennocfj 
ein nicht untrefenilicher 2)ienft geleiftet trirb. <£♦ (gtfljitrbt 



rtKlncmücr jtt D. 3>egmaitE. 


2t. 

Wöenbtttaljl. Sedes doctrinae finb bie ©infe^ungStoorte. ©intoanb: SOßeil 
©egenftanb beS Streites, finb bie 9lbenbmal)lStoorte nid)t meljr aur geftftellung ber 
Sefjre Oertoenbbar, 3, 392. (Dann rnüfjte man auf alle Sehren Oeraid)ten.) Sedes 
doctrinae ift nid)t ^ 0 ^. 6 ; biefe SteÜe Ijanbelt nicf)t Dom 9tbenbmaf)l, 1 , 438 f.; 

2, 397; 3, 384 f. 388 f. 457. DaS 2Ibenbmal)l toar bamalS nod) nid)t eingefetjt, 

3, 387. ©Ijrifti gleifd) effen ift ein geiftlid)eS (gffen = Glaube an ßljriftum, 
3, 386 f. Ob ©IjriftuS babei an baS 5lbenbmaf)l gebadet fiat, ift eine unnütze 
grage, 3, 387. 

© i n f e t; u n g S to 0 r t e. 8 eid)t berftänblid), 3, 349; fjaben berfdjiebenen 
9Bortlaut, 3, 408; 1, 342. $Beld)eS bie $erfd)iebenl)eiten finb, 3, 409 f. $af)niS: 
©in SßetoeiS gegen bie Situation, 3, 408. Bremer. Der Originaltoortlaut läftt 
fid) nicf)t feftfteüen, 3, 408. — „DaS 9 ieue Deftament in meinem $Blut" = $ßer= 
gebung bet Sünben, 3, 410 f. «3n meinem $Blut" = oermittelS meines SBluteS, 
3, 411 f. „DaS für unS bergoffen toirb", 3, 411 f. 

© ö 1 1 1 i d) e ©infefjung. DaS $U>enbtnal)i ift bon ©ott eingefetjt, 3, 340. 
2) er $lbenbmal)lSbefef)t ober bie göttliche Stiftung beS ^IbenbmaljlS toitb geleugnet 
bon Duäfern, 3, 340; bon neueren Geologen Iritifdjer tfticf)tung, 3, 341. 509. 

$erfcf)iebene tarnen. SBegen betfelben foü man leinen Streit an- 
fangen, 3, 342, 

©egentoart b e S £ e i b e S unb Blutes © l) r i ft i. ©S gibt brei 
toerfdjiebene £ef)ren: £utljeraner: $ 8 rot unb 9jßein unb Seib unb 33 lut; Rafnften: 
blofj Seib unb Rlut; tftef armierte : bloß SBrot unb 2ßein, 3, 345 — 348. Die lutljes 
rifd)e Öefjre berutjt auf ben $lbenbmal>lStoorten felbft, 3, 399. Locutio exhibi- 
tiva: 2Jtan nennt nt<#t baS ©laS, fonbern baS, toaS im ©lafe ift, 3, 349 f. Styltet 
bod)e, 3, 350 f. Die lutljerifdje $ird)e lefjrt, bafj im 9lbenbmal)l toeber ein 
Sdjeinbrot nod) ein Sdjeinleib fei; f ie läfet beibeS, Sßrot unb Seib, fielen, 3, 349. 
„Unter ber ©eftalt" Ijeifjt nid)t unter ber Sd)eingeftalt, 3, 346. Die ©egentoart 
©Ijrifti im 9lbenbmal)l toirb beftätigt burd) anbere SÖibetftetCen : ,,©emeinfd)aft beS 
Blutes ©Ijrifti", 3, 372 f. 397. 400; „fcfjulbig an bem £eib unb Sßlut", 3, 397. 
400 f. — Dtom rpb bie Reformierten taffen bie $tbenbmal)tStoorte nid)t aur ©eL 
tung fommen, 3, 401, 

9tömifd)e£el)re. 3 m 2tbenbmal)t ift nur ©fjrifti Seib unb 93lut, Sßrot 
unb 2Bein finb Oertoanbelt; DranSfubftantiation, 3, 345. (dagegen: $rot toirb aud) 
nacf) ber Segnung nod) 93rot genannt, 3, 347. Da]) ©IjriftuS nur Seib unb Sßlut 
nennt, ift locutio exhibitiva, 3 , 349. 352 f. 3Bie biele SJßorte fiätte ©IjriftuS nod) 
miiffen anbringen, um bie römifdie Seljre aum SluSbrud au bringen! 3, 394 bis 
896.) — DaS unblutige aRefjobfer, 3, 348. 344; ftefje ÜRefeo^fcr* $etd)entaiel)ung, 
3, 344, Äonfomitana: üftit bem Seibe toirb aud) ^Blut gegeben, 3, 416. 2)aS 
^tbenbma^l unter beiberlei ©eftalt Ijabe nur temporäre, totale ©eltung, 1, 274. 

iftefotmierteSeljte. Darlegung ber Öeljre ber iReformierten fcjitoierig, 
3, 353 f. Sie ftimmen aber alle barin überein, bafe ©Ijrifti öeib unb 531ut nic^t 
gegentoärtig fei unb bie (SinfetjungStoorte bilblid) au berfteljen feien, 3, 354. 344. 
345; 1, 28, $ilb beS abtoefenben ÖeibeS unb ©lutes (S^tifti, 3, 345. ©eiftlid)eS 
©ffen. (dagegen: OTerbingS foüen toir aud) geiftlid) effen, baS Reifet, glauben; 
aber im ^tbenbmaljt foü ©^rifti Seib unb ^ölut mit bem 9Runbe genoffen toerben, 
3, 348.) 

Sn toeld)em 2eile beS SafeeS baS SBitb ift, barin ftimmen bie ^Reformierten 
nic^t überein, 3, 355. ©arlftabt: 2)a ft%t mein Öeib, 3, 355 f. Stoingli: ift = 
bebeutet, 3, 356, (2)aS lann nie fo ^e%n, 3, 357 f.) &tolamf>ab: S)aS ift meines 
Leibes ^eid)en, 3, 367. 369, (dagegen: „ber für tuä) gegeben toirb". (Sin geilen 
toirb nid)t für unS gegeben. 90ßenn Selb für ÖeibeSaeidjen fte^en foü, ptte baS 
gefagt toerben müffen, 3, 369.) Jedermann unb anbere: 9ttan foü ben Sinn beS 
ganaen 6a|eS als Symbol benlen, 3, 373—375. (Dualer faffen nic^t blofa Seib 
unb ^ßlui, fonbern aud) $ßrot unb 2Bein bilbli^, 3, 340.) äßarum nic^t bie anbern 



6 


SBorte auch figürlid^ faffcn ober bie ganae ®anblung beS Vbenbmahl£? 3, 875 f. 
2öie biete VSorte hätte ©hriftuS noch anbringen muffen, um bie reformierte Lehre 
Bum VuSbrucf bu bringen! 3, 396 — 398. Cutter läßt bie Vbenbmaf)l3Worte ft eben, 
bie Reformierten legen fie aus, 3, 394, unb awar nach Sol). 6, einer ©teile, bie gar 
nidf>t bont Vbenbmahl hanbelt, 3, 384 f. 388 f. ©chwärmer woüen bie Lehre aus 
ihrem „©tauben" fonftruieren unb banach bie ©chriftWorte auStegen, 1, 169 f. 
©albinS Lehre fei eine Rtobififation ber tutherifchen Lehre, 3, 345. — Oie Un= 
einigfeit liegt nicht in ben VbenbmahlSWorten, 3, 383 f. SebeS 2Bort ift fo lange 
in feiner eigentlichen Vebeutung au nehmen, bis ber gufammenhang awingt, babon 
abauge^en, 3, 371. 

Vkrum fönne ©hriftuS im Vbenbmahl nicht gegenwärtig fein? 2öeit ber 
menfchlicßen Ratur ©hrifti nur bie räumliche, fid^tbare ©einSWeife aufomme, weil 
©hrifti £eib im Fimmel fei, 2, 206; 3, 376. 378 f. 354. Oie Reformierten bes 
griinben ihre Verwerfung ber Lehre mit ber Unmoglichfeit ber ©egenwart beS 
LeibeS unb VluteS ©hrifti, 3, 384. 

Reformierte © i n W ä n b e gegen bie lutherifche Lehre: a. Rach biefer 
Lehre müßte ©hrifti Leib fo groß fein Wie §immet unb ©rbe, 3, 380. Vtan biirfe 
bon ©hrifti £eib nid^t mehr auSfagen als bon bem eines jeben anbetn Vtenfchen 
(©albin), 3, 381. — b. 2ßir beWiefen bie ©egenwart ©hrifti nicht auS ben Vbenbs 
mal)tSWorten,. fonbern auS ber 53ef)re bon ber Sßerfon ©hrifti, 3, 406 f. Luther 
habe bie Lehre bon ber Oeilhaberfchaft ber menfchlichen Ratur ©hrifti an ber gött= 
liehen VEgegenWart fonftruiert, um feine Vbenbmaht§lehre au begriinben, 2, 210. 
(dagegen : OaS fann f dfjon barum nid)t fein, weil ©l mp ©egenwart im VE eine 
anbere ift als biejenige im Rbenbmaljt, 2, jJ13. Vei aller Omnipräfena ber menfch= 
licken Ratur ©hrifti Würbe ©hrifti Leib unb Vlut hoch nicht im Vbenbmaht fein, 
Wenn er ftdt) nicht burd) bie VbenbrnaßlSWorte im Vbenbmaht für uns „angebun= 
ben" l )ätte, 2, 214. Cutter trägt bie ßetjre bon ber VEgegenWart ©fjrtfti nach ber 
menfchlichen Ratur in bie Rbenbmal)t§fontroberfe, bloß um bie Richtigleit ber res 
formierten ©inwänbe bar aulegen, 2, 211—213; grünbete feine Lehre nicht auf bte 
ber menfchlichen Ratur ©hrifti mitgeteilte göttliche VEgegenwart, fonbern auf bie 
VbenbmahlSWorte, 2, 211. 213.) — c. Oie Lutheraner festen burdfj baS leibliche 
©ffen bas geiftlicfje beifeite. (Oie Vßorte „für euch" ftnb aber baS §auptftütf im 
©aframent, liefen Porten foE man glauben. 3, 387 f.) — d. Ruch bie Luihe= 
raner blieben nid^t bei ben ©infeßungSWorten, Wie fte tauten: fie berftünben unter 
$eldf) ben 2Öein, 3, 403, gebrauchten bie Söorte „in, mit unb unter", 3, 403 f. (baS 
ift nur eine ttmfcfjretbung ber ©djriftauSfage); Wenn man bie Vßorte bucpftäbtich 
nähme, lehrten fie OranSfubftantiation, 3, 405. (Obwohl bie Reformierten unfere 
Lehre für einen ©reuet halten, WoEetv fte ftdf) hoch gern mit uns unteren, 3, 393 f.) 

©aframentiidfje Vereinigung. Vitt bem Vrot Wirb ©hrifti Leib, 
mit bem 2öein ©hrifti Vlut gegeben, 3, 399. 421 f. Oie Vereinigung finbet erft 
im Vft beS ©ffenS ftatt, 3, 434. 3äEt beim Vbenbmahl eine föojtie auf bie ©rbe, 
fo fäEt nicf>t ©hrifti Leib auf bie ©rbe, 3, 424. — Vn ©teEe biefer Vereinigung 
feßen bie Romifchen „VerWanblung", bie Reformierten eine „abbilbenbe" Ver= 
einigung. ©ie berftehen barunter bie VbWefenheit beS LeibeS unb bie Lutheraner 
bie VnWefenheit, 3, 422. 

OaS ©ffen im Vbenbmaht. Vrot unb 2öein mufe auSgeteitt unb 
mit bem Vtunbe empfangen Werben, Vrot unb 2Bein auf natürliche, ©hrifti Leib 
unb Vlut auf übernatürliche SBeife, 3, 423 f. ©hrifti Leib unb Vlut Wirb nidfjt 
berbaut, fonbern nur Vrot unb 2öein, 3, 423 f. Reformierte: ©hrifti Leib müßte 
nach tutherifdfjer Lehre berbaut Werben, 3, 425. 

Oie irbifdfje Vtaterie. OaS Stbifche ift Vrot unb VSein, 3, 412 f. 
Oie nähere Vefchaffenheit bon Vrot unb Vkin i\t ein Vlittetbing, 3, 413. Oafür 
fönnen nicht anbere ©lemente fubftituiert Werben, 3, 413. ©ebrauch beS grape 
juice ift aWeifethaft, 3, 414. Oie ©nfratiten berboten ben SOßein unb nahmen 
Söajfer, 3, 414. ©atbin erlaubt bem Vrot unb 2Bein ähnliche ©lemente, 3, 414. — 
OaS Rehmen mit bem Vtunbe ober mit ber ®anb unb baS V r e ch e n beS VroteS 
finb Vlittelbinge, 3, 414 f. ©hriftuS hat baS Vrot gebrochen, um eS austeilen au 
fönnen, 3, 415. Reformierte halten baS Vredfjen für wefenilidfj, um bie Vrt unb 
Söeife beS OobeS ©hrifti ft)mboltfd0 baraufteEen, 3, 415, — ©ttid^e Reformierte 
hatten baS Rehmen mit ber ©anb für Wefentüd^, 3, 414. — Vrot unb Vkin 
muß auch auSgeteitt unb empfangen Werben, fünft ift eS fein Vbenbmaht, 3, 414. 



7 


Die tiimmHfdje Ri a t e r i e ift QjtyrtjH £et b unb Sßlut. ^Intithefe: Da§ 
feimmtifche fei a, ber ganae ©hriftuS: Reformierte ufm., 3,415. (Rßir empfangen 
mit bem Rtunbe nicht ben ganaen fonbern ©hrifti ßeib unb $Blut, nicht 

mehr unb nid^t meniger, 3, 416. Die Reformierten taffen ben ganaen ©hriftuS 
ebenfomenig inte £eib unb $Blut gegenmärtig fein, 3, 417.) — b. Die 

2ßot)ttaten: bie $raft be£ £eibe§ unb SßtuteS ©hrifti, Vergebung. Refor= 
mierte unb neuere Geologen, 3, 417. (Rber biefe RBohttaten inerben nicht mit 
bem Riunbe empfangen, finb auch nicht für un§ bergoffen, 3, 418.) — c. Der 
§ e it i g e © e t ft mit feinen Jßirfungen. (2) er ©eift aber ift nicht für un§ in 
ben Dob gegeben, ^tufeerbem fagen bie Reformierten: Der (Seift hvawfyt feinen 
Rßagen, 3, 418 f.) — d. Die geifttidhe ©emeinfehaft mit ©hrifto, Einfügung 
in ben £eib ber $ird)e. (Da§ gehört aur 0olge unb f?rucf)t be§ gläubigen ©es 
brauch^ unb toirb nicht für uns? in ben Dob gegeben, 3, 419.) — e. $)er ber- 
f l ä r t e Öeib ©hrifti, 3, 419 f . (Damit mürbe bie erfte RbenbmahlSfeier aufs 
gehoben, 3, 420.) 

©nabenmittel. Dag Rbenbmahl gibt Vergebung ber Sünben, 3, 343. 
435; gehört aum ©oangetium, 3, 343; 2, 476. Vergebung ift ber bornefjmfte ©nbs 
ametf, ba§ §auf>tftüd, 3, 438. Rnbere SOßirfungen: Stärfung be§ ®lauben§, S3ers 
einigung mit ©hrifto, Vermehrung ber 2iebe, Heiligung, ftnb ber Darbietung ber 
Vergebung fuborbiniert, 3, 442 f. Verhältnis ber Daufe aum Vbenbmaht: 
©mpfang ber Daufe gef)t bem Gebrauch be£ VbenbmahlS borfier, 3, 342. Da£ 
bem Vbenbmahl ©igentümtiche ift Darreichung be£ ßeibe£ unb VluteS ^t^rifti,. 
3, 344. — Vntithefe: Rom belegt bie £ehre, bah mir im Vbenbmaht Vergebung 
ber Sünben erlangen, mit bem $ludh, 3, 438. 441. Vergebung hängt ab bon 
Reue, Reichte unb Genugtuung, 3, 441. — Reformierte machen jeben geifts 
liehen ©ettuh be£ VbenbmahlS unmöglich burch bie £ehre bon ber unmittelbaren 
©eiftegmirfung, 3, 440. ©itt bag Reichen nicht alten, fo ift ber einjetne im gmeifet, 
3, 440 f. 6o ift auch für bie Vugermählien feine ©nabe im Vbenbmahl, fotange 
fte bie gratia universalis unb bie SÖßtrffamfeit beg ©eifteg burch bie ©naben= 
mittet leugnen, 3, 439. — Stynergiften machen Erlangung ber ©nabe bon 
ber Riitmirlung abhängig, 3, 441 f. — teuere Dh e0 * D Q en f^reiben bem 
Vbenbmahl eine f)t)t)fifd^c SOßirfung au, 3, 345, a- V. ^ftanaung beg Rufers 
ftehunggteibeg, 3, 128. (Dagegen: Der gmed beg Rbenbmahlg ift nicht bhhPf^ 
5Birfung, fonbern bie Verheerung, bah ©ott ung gnäbig fei, 3, 130. «Schreibt 
man ben Saframenten p hhhf<he SQßirfung au, bann mirfen fte ex opere operato — 
©nabenmitteitung ohne ©tauben; gratia infusa, 3, 133. Die Käufer ftehung beg 
£eibe§ ift ben ©laubigen berbürgt burdh göttliche Verhefung, auch ohne ©mpfang 
beg ßeibeg unb Vluteg ©hrifti im Rbenbmahl, 3, 132. Öuther berbinbet bie £off= 
nung ber Ruferftehung mit ben SÖßorten „0ür eud) gegeben"; barum fann man ftdf> 
auf ihn nicht berufen, 3, 132 f. 

©taube gehört aum heilfeunen ©ebraudh beg 5lbenbmaht§, 3, 233. Ohne 
geiftlicheS ©ffen unb Drinfen ift ba£ munbtid^e berbammtidE), 3, 437. ©taube ift 
hier nicht ©taube an bie ©egentoart be§ ÖeibeS unb 93tute§ fonbern fo= 

fern er bie SÖßorte glaubt: „$ür euch gegeben" ufm., 3, 437 f. 9Äan fotl ftdh jebodh 
nidht auf feinen ©tauben bertaffen, fonbern auf ba§ 2öort, 3, 234. 

2Ba3 madht ba§ 2lbenbmahl aum ^l.benbmahl? Da§ Safra= 
ment hängt nicht ab bon be§ $aftor§ ^efdhaffenheit ober ©tauben, 3, 433; nidht bon 
ber Söürbigfeit be§ ©mf)fänger§ (barum geniehen auch Unmürbige ©h r W^ 
unb 581ut), 3, 431 f., fonbern bon ben (£infet}ung§toorten, 3, 425 — 427. Rieht 
Rtenf chemo orte bringen ©fpufü £eib unb f&lut herbei, fonbern bie ©infehung§= 
morte, 3, 426. Darum müffen bie ®infehung§ioorte bei ber freier be§ RbenbmahlS 
mieberhott toerben. ^onfefration toar fchon in ben a|)oftolifchen ©emeinben im 
Gebrauch, 3, 427. Daft man aufammenfommt unb blof$ b e n 1 1 , bah man 
Rbenbmaht feiern toitt, tut e§ nicht, 3, 431. Die Söorte ber ©infehung fotlen 
beuttidh unb flar geffjrodhen ober gefungen ioerben, 3, 429 f. 2Benn au§ S3erfehen 
ein SOßort au^getaffen ioirb, änbert ba§ nidht ba§ 2öefen be§ RbenbmahlS, 3, 429. 
Öuther; Straudhelt ber ^aftor in ben SÖorten, fo finb mir ba ufm., 3, 430. — 
ßonfefration ift nicht genug; $Brot unb 2öein müffen auch ausgeteilt unb empz 
fangen merben, 3, 434. 

ßaben bie Römifchen unb bie Reformierten ba§ Rbenb^ 
mahl? Sofern bie Römifchen eine aufjerhatb ber ©infehung ©hnfti gelegene 



8 


§anblung borneßmen (3Dleffe), ßaben fie nid)t baS bon ißm eingefeßte Abenbmaßl, 
3,432. — 2Beil Reformierte fid^ Don ben AbenbmaßBmorten loSfagen, ßaben fte au 
tßrem Abenbmaßl fein 2öort ©otteS unb barum fein Abenbmaßl, 3, 432 f. (Anbere 
urteilen, 3 - §e<ßt unb 2)annßauer: Dbgteicß bte Reformierten ben Sinn ber 
©infeßungStoorte änbern, ßaben fie bodf> bte 2ß o r t e nocß unb bavum ein Abenb^ 
maßt, 3 , 432.) ©inmanb: £)ann ßaben bie Reformierten and) feine S£aufe. 
Sie galten aber ben Sinn ber £aufmorte feft, leugnen nicßt baS 28efen, fonbern 
bie grucßt ber £aufe. £>arum ßaben fie nocß eine £aufe, 3, 433. 

Rottoenbigfeit b e S Rbenbmaf|l§. ©aS Abenbmaßl ift fein WRitteb 
bing. @3 gibt uns audj befonberen Sroft. $>ennocß ift eS nicßt abfolut nötig 3 ur 
Seligfett, toeil bie Vergebung and) auf anbere SBeife erlangt toerben fann, 3, 456 f. 
Rtan foü ba§ Abenbmaßl fleißig gebraudjen; toie oft, ift in ber Scßrift nicßt be= 
ftimmt, 3, 458. Rian fall ben AbenbmaßtSgang nicßt auffcßieben, bis man ficß 
brunftiger tut ©eift, ftärfer im ©tauben füßlt, 3, 451 f. 

28 e r t ft 3 um Abenbmaßl 3 u 3 u l a f f e n ? 3, 443. Rur folcße, bie 
a. getauft finb, 3,446; b. fid) felbft prüfen fönnen, 3,446; c. bie AbenbrnaßlStoorte 
glauben (bieS fcßli eßt bie Triften in reformierten ©emeinfcßaften bom Abenb^ 
maßlSgenuß auS unb finbet feine Antoenbung aucß auf Öutfjeraner, bie gtoeifel 
barüber ßaben), 3, 447; d. bie nocß borßer ein offentlicßeS Ärgernis ab 3 utun 
ßaben, 3, 447, in llnberfößnlicßfett leben ufto., 3, 448. — S)aS Abenbmaßl ift 
nicßt für alle Rtenfcßen, fonbern nur für bie ©ßriften, 3, 444. $)urcß baSfelbe foü 
nid^t £eben erft ertoedt, fonbern £eben genäßrt toerben, 3, 445. ^Saftoren füüen 
ntemanb abtoeifen, für ben ©ßriftuS baS Abenbmaßl beftimmt tjat. SBarnung 
bor gefeßlicßem 2Befen unb unnötiger Strenge, 3, 450. Stelle ^eicßtamnelbung. 
SuSpenfion bom Abenbmaßl, Sßribatabfolution füüen mir nur bem fprecßen, 
beffen bußfertiger Sinn unS befannt ift, 3, 448 f.; fonft bermifcßen mir ©efeß unb 
©bangelium, 3, 449. ©lieber auS falfdßgtaubigen ©emeinf cßaften müffen erft ißre 
©emeinfcßaft berlaffen unb ißre guftimmung aur rechten £eßre geben, 3, 448. @aft= 
toeife Qutajfung ift ein Selbftmiberfprucß, 3, 449. 

Abgötterei» $)ie $d) Geologie ift Selbftbergötterung, 1, 145. 

Aöfülititütt» $)ie £eßre bon ber Abfolution läßt ficß fura auf ammenf affen: 

1, Rtenfcßen bergeben Sünben; 2. bie Abfolution geßt auf bestimmte Sßerfonen; 
3, bamit ift bie Sacße bor ©ott ahQemad)t, 3, 225. $)ie AbfolutionSgetoalt fommt 
nicßt einer $erfon, fonbern aüen ©ßriften au, ift unbebingt, $)ie Abfolution füü 
ber Rtenfcß glauben, 3, 227 f. — Sie g r ü n b e t f i cß auf bie bereits borßanbene 
Vergebung, 3, 228. 5Der 28iberfprucß gegen bie Abfolution fjat barin feinen 
©nmb, baß man bie objeftibe ißerfoßnung nicßt glaubt, 2, 415. $)amit fann 
man aüen ÜSiberfprucß befeitigen, 3, 232. 

©laube unb Abfolution. $)er ©laube gehört aum ßeilfamen ©e^ 
braucß; aber bie Abfolution grünbet fid) nicßt auf ben ©tauben, 3, 233 — 235. 
$)er recßte ©ebraud) unb Rußen — nidit baS 2öefen ber Abfolution — Ijängt bom 
©tauben ab, 3, 242. 

Unbebingte Abfolution. 2>er AuSbrud „bebingte Abfolution" ift 
in berfd)tebenem Sinne gebraucht toorben, 3, 235. ^ebe Abfolution ßat bie ®e= 
bingung beS ©faubenS; baS ßeißt, ber ©laube ift nötig aum ©rnpfang ber Ab^ 
fotution. gurüdautoeifen aber ift bebingte Abfolution in bem Sinne, baß ftcß bie 
Abfolution auf ben ©tauben grünbet, 3, 235. Abfolution foü nid)t bebingt 
erteilt toerben, 2, 652 f. 2ßenn femanb and) ein §eud)ter märe, fo bleibt bie Ab= 
fotution bo d) auf ©otteS Seiten fräftig; fein ^eßlfcßlüffel, 3, 236. ^arnom: 
Abfolution foü nur bebingt gefprocßen merben, 2 , 666 . 

$ribatabfotution, ©bangelium, bem einaelnen gefagt, 3, 223. 247. 
$ßirb bem gefprocßen, ber bußfertig ift unb recßtfcßaffene f^riiäjte ber tßuße aeigt, 

2, 654 f. 2 )ie Vergebung mirb aüen Rlenfd>en Oerfünbigt, meü ber ©taube nur fo 
entfteljen fann, baß bie Vergebung Oorßer Oerfünbigt mirb, 3 , 236 f. Rlit ben 
fragen bor ber Abfolution tooüen mir bie Vergebung nicßt auf Reue unb ©lau= 
ben grünben,; bielmeljr bieS 3 um AuSbrud bringen, baß mir nid^t fixeren Sün= 
bern aur Stärfung ißrer fleifcßlicßen Sicßerljeit, fonbern armen Siinbern aum 
£roft bie Abfolution fpre^en, 3, 237 f. — $ie Rribatbeicßte unb bie Rerbinbung 
bon 33eid)te unb Abfolution mit bem Abenbmatjl ift nur eine fircßlidie Orbnung, 

3, 247 f. 



9 


©inWänbe. a. $)ie ^rapg ber Rbfotution fei tatplifct), 3, 226. — b. ©ott 
aßein famt bet geben (ja, aber ©ott bergibt nid)t unmittelbar, fonbern mittelbar 
burd)§ SQöort), 3, 229. — c. $)ie Rbfolution wirb leidet au fleifd)Itdf)er ©idfertjeit 
gemifabraudjt. (3)emfetben RUprauct) finb ©bangeltum, £aufe unb Rbenbmaf)l 
unterworfen.) 3, 229. — d. $)aburdf) Wirb ber Sßriefterftola genährt, (grifft nur bie 
Römifd)en.) 3, 229 f. — e. $ein Rtenfd) ift ein ©eraenSfünbiger, (Rber bie Rb= 
fotution ift nid)t auf ben Verseng auftanb gegriinbet unb in feinem Satt ein Set)l= 
fdjlüffel.) 3, 230 f. — f. Rtan nimmt ©ott, wag ©otteg ift. (©otteg Röort, trenn 
Rtenfdfen eg in ben Rtunb nehmen, ift nidft Rtenfdfenwort, fonbern ©otteg 2Öort, 
3, 244. ©ott fetbft ift in feinem R5ort gegenwärtig, 3, 245. Rßenn Wir nur in 
ber $ra£ig eg and) immer mit redjtem ©ruft atg ©otteg 2öort annetjmen würben!) 
3, 245. — g. 2 Gü3u noef) bie Rbfolution, Wenn fte nidftg anbereg gibt atg bag 
©bangetium*? ($>iefe befonbere Sorrn ber Vergebung ift ©otteg Drbnung unb 
entfprpt einem Rebürfnig ber ©eete.) 3, 246. 

Rntitljefe. Reformiert c. Qtoingti: Rnftatt „Wetten itjr bie ©ün= 
ben erlaffet": „Wetten ber Zeitige ©eift bie ©ünben ertäffet", 3, 225. 3)ie Rer= 
Werfung ber Rbfolution bon feiten ber Reformierten, 3, 224, ift eine Sotge ber 
gratia particularis unb ber unmittelbaren RSirffamfeit beg ©eifteg, 3, 226. ©ie 
taffen bie Rerfjeipng burd) unmittelbare ©rteuepung bebingt fein, 3, 238. (Öutbe= 
raner letjren Vergebung burd) bie Rbfotution, Reformierte eine Rerfünbtgung ber 
Rebingungen, burd) beren ©rfüßung ber Rtenfcf) fief) fetbft bie Vergebung auWeubet, 
3, 239.) — ©tynergiften taffen bie Vergebung burd) etwag ©uteg im Rten- 
fd)en bebingt fein, 3, 226, eine Rebtugung, bie ber Rtenfcf) teiften muß, 3, 238. — 
Rom. $)ie Rbfotution barf nur bom ^riefter bottaogen Werben, ift bebingt burd) 
Reue, Reifte, ©enugtuung; ber Rbfolbierenbe ift Ritter barüber, ob bie Öeiftung 
genügenb ift, 3, 226 f. 238. — Rud) innerhalb ber tut|erifd)en JHrdje tjat man ben 
redjten ©ebraud) ber Rbfotution abtun Wollen, 3, 224. 

Rboptantömnä, 2, 113. 

Rßgegentoart ©fjrifti, bie mitgeteiltc, 2, 183; bon ben Reformierten beftrit= 
ten, 2, 183 f. RibetbeWeig, 2, 185 f. 2)ie irrige Rorfteßung einer totalen Rug- 
betjnung beg Öeibeg ©piftt, 2, 187 f. 

Rßntadjt ©fjrtftt, ber menfdjtpen Ratur mitgeteitt, 2, 176 f. $)ie befdjräntte 
9Rad)t im ©taube ber ©rniebrtgung beftanb im freiwilligen Reraid)t auf ben boßen 
©ebraud) ber in ber menfdfßpen Ratur, 2,179. Wttmcufyt im ©taube ber 

©rfjpung unb ©rniebrtgung, 2, 229. 

Rßöoft£, 2, 269. 152. ©. ©piftug: erfte Rrt ber Rtitteilung ber ©igen- 
f dfaften. 

Rfttoiffentjett ©fjriftt, 2, 179 f. daneben augteief) befd)ränfteg Rßtffen, $u= 
nehmen an Rieigpü burd) Ricfytbetätigung be§ göttlichen Rötffeng in ber menfep 
lid)en Ratur, 2, 181. Rdtoiffepeit im ©taube ber ©rppng unb ©rniebrigung, 
2, 229. 

Rrnt ber ©djtüffet, bie ©nabenmittet, bag ©bangetium, 3, 518. „$)ie Sd)tüffel 
feien bem betrug gegeben", 3, 517. 

Rmtjralbtften. $)ie ©nabe ift aßgemein, aber ©tauben wiß ©ott nur in ben 
Rugertoäpten Wirten, 2, 26. 

Rnafolatp, 1, 312. 

Rnatogie beg ©taubeng unb ©dpiftaugtegung, 1, 437. Unter Rnatogie beg 
©taubeng finb bie Haren ©dpiftfteßen au berftetjen, 1, 437; au finben in ben 
sedes doctrinae, 1 , 438. $)ie mobernen tpotogen berftepn barunter bag ©etbft= 
bewufatfein, 1, 437 f.; bag ©anae ber ©d)rift, 1, 438. 440. 

Rnaftjtifdje SJietpbe in ber Swgmattf; bon ber ©etigfeit beg Rtenpen 
auggepnb. Ron ben Räirfungen get)t fte auf bie Urfad^en aurüd, 1, 173. Rer- 
treter biefer Rtetpbe, 1, 174 f. $>te fbateren Geologen |aben fte nur aur äupr^ 
ticken ©rupierung ber £ef)re berWenbet, 1, 177. ©ie entfbridtjt metjr ben 
berungen ber mobernen Geologie, bie aug bem „Sd)'' entwidetn Wiß, 1, 177. 

Rttßetnng ©tjrifti, 2, 238 f. 

Rnfedjtung mad)t ben Geologen, 1, 231. R3ie Reformierte tröften in Rnfedf>= 
tung- betreffs ber ©nabenWatjt, 3, 202—204. Ru^en ber Rnfedfjtung, 3, 91, 

Rtttöro^oiJatöie, 1, 538 f. 



10 


Sltttitfjrtft 3m allgemeinen Sinn alle 3rrlehrer, 3, 527; im engeren Sinn 
ber Vntidjrift (2 £M, 2), 3, 527—529. Vicht ein politifcher ©eWaltfjaber (!Rero, 
Vapoleon III.); nicht bie offenbar Ungläubigen, fonbern baS römifche ^af)fttum, 
3, 529 f.; 2, 669. 667; 3, 475. 493. — ©inwänbe: a. £)er ^tntic^rift fei eine ©in= 
getyerfon (aber bie VoSheit regte fief) fd)on aur Seit ber ^IfDofteX, unb ber ^Inti^rift 
Wirb Oernichtet burch bie ©rfdjeinung fe^rifti 3 um ©erichi), 3, 532. — b. $)aS fei 
eine t)iftortfcOe $rage unb fönne barum mit ©laubenSgewifjheit nicht beantwortet 
werben, 3, 532. — c. 3)aS Vapfttum befenne boef) noch ©auptartifel ber chriftlichen 
ßehre: SDreieinigfeit, bie gottmenfcf)liche Verfon ©hrifti (baburcf) Wirb fein Vtenfcf) 
felig, Wenn baneben bie ßehre öon ber Rechtfertigung Oerflucht Wirb), 3, 533. — 
d. (B h<U auch fromme ^päbfte gegeben (bon grömntigfeit fann bei Zapften feine 
Rebe fein; eS f)anbett fiel) auch gar nicht um beS VapfteS, fonbern um beS Vapft= 
tutnS VoSheit), 3, 533 f. — teuere lutf)erifcf)e Geologen erfennen ben Vapft nicht 
als Vntichrift, 3, 533. $>aS fommt baf)er, baf$ man nicht in ber febenbigen ©r= 
femttniS ber ßehre bon ber Redjtferttgung ftef)t, 2, 670. — $>ie ßehre bom Vnti= 
d)rift ift nicht funbamental, 1, 89 f. 102; 3, 534. 

Vtttfbifrmtariantten leugnen baS semper virgo, 2, 366. 

StntiXeöomena ftttb Vücher, über bereu fanonifchen ©harafter Qweifel auS= 
gebrochen worben fxnb, 1 , 399. £>agu gehört 3 . 33 . ber ^afobu§brief, 1 , 407; bie 
Offenbarung 6 t. $of>anni§, 1, 407. 406. 400. 3n ben Vntilegomena Wirb Weber 
eine falfcfje noch eine neue ßehre auSgefprochen, 1, 407. S)i e fjwteren lutherifchen 
ßef)rer haben ben Unterfchieb 3 ü)if^en ^omologumena unb Vntilegomena auf= 
gegeben, 1, 406. D. V$altt)erS Urteil, 1, 400 f. — ©inwanb: Vkil eS Vntifegomena 
gibt, fönne man ben Umfang beS tfanonS nicht mehr genau feftftellen, 1, 407. $>er 
Vapft hat bie Vntilegomena fanonifiert, 1, 400 — 402. 

VtttmotmätmtS. Verwerfung ber VuSbrüde „nötig, notwenbig, muffen'' ufw. 
fettend ber Vntinomer, Weil man barunter trrigerWeife nur Swang berftanb, 
3, 34 f. ßuther über Vntinomer, 3, 278. 6 . Vgricola. 

Slntitrinitcmer ntadhen bie Vereinigung bon ©ott unb Vtenfch in ©fyrifto au 
einer unio relativa, 2, 105. 3 ft if)te $aufe gültig? 3, 307. 6 . Saufe. 

VfwfrWhen* 3hnen fehlt bie gerichtliche Vegeugung, 1, 399. $>er Vaf)ft 
hat fte fanonifiert, 1, 400. 

VpolugettE. 3h* ©ebiet, 1, 375. Qwecf: nicht ben Ungläubigen bie V$ah* s 
heit ber christlichen Religion au bemonftrieren, fonbern bie Unwahrhaftigfeit beS 
Unglauben^ aufgubeden, 1, 123. 

Arbeit, ©in bon ©ott georbneteS Vtittel sur ©rhaltung unferS ßebenS, 
1 , 600. 

&röernt&. Verführung sur 6 ünbe, 1, 672. Ärgernis burch unborftcf)tigen 
©ebrauch erlaubter Singe (irrenbeS ©ewiffen), 1, 673. ©enommeneS Ärgernis, 

1, 674. 

Vrtaner beriefen fic^ auf 3of). 17, 3, 1, 467. Sie VSorte: ,,3cf) unb ber Vater 
finb eins" begögen ftd) auf ©inheit ber ©eftnnung, beS 2öillenS ober ber Via ti)U 
wirfung, 2 , 62. ©hriftuS Iwbe e ^ en Seib ohne 6 eele, 2 , 68 . 

Slrminicmer. 3h^ e Sehre bon ber 6 ünbe, 1, 633. ©rbfehulb,, 1, 646. ©rb= 
berberben, 1, 651. ßäfjliche 6 ünbe, 1, 680. 6 uborbinatianiSmu§, 1, 461. ^)er 
Sohn geringer als ber Vater, 1, 469. ßeugnen ben actus forensis, 2, 634. %b 
aebtatümStheorie, 2, 425. $>er rec^tfertigenbe ©laube fchliejse bie guten Vierte 
mit ein, 2, 11. Sie grünben bie 9tecf)tfertigung auf bie guten Vierte, 2, 12. Vrmi= 
nianifc^e ^Reformierte lehren eine menfc^lii^e Vlitwirfung aur ©ntftehung beS 
©laubenS, 1, 30 f. Vucf) baS ©efeh ift Obieft beS recf)tfertigenben ©laubenS, 

2, 505. £)ie in ben ©nabenmittein Wirffame ©nabe ift eine teilWeife ^raft, bie 
ohne VtitWirfung beS menfchlichen ViillenS ohne ©ffeft bleibt, 3, 144. Vollfom^ 
mene Heiligung, 3, 37. ©hriftuS ein neuer ©efe^geber, 2, 399. 

Vthct^nm^. Unterbrüdung ber natürli^en ©otteSerfenntniS, 1, 446 f. 
Streiften unb Vürgerre^t, 1,448. 

Stttferftefjttttg ©hrifti» ©htiftuS h^t ftch felbft auferWedt: VeWeiS für feine 
©ottheit, 2, 380 f. 2)er Vater hat ihn auferWedt: baS geht auf ©hriftum als ben 
Vcittler swif^en ©ott unb ben Vtenfchen, ^)arum Vuferwedung bie tatfäc^lic^e 
Vbfofution ber gangen SünberWelt, 2, 380. 412. ©hrijti Vuferftehung ift Obfeft 



11 


be§ ©lauben§, 2, 508. Sierfetbe ßeib, ben er au§ Vtaria an pd) Genommen l>atte, 
2,881; boep fjatte er anbere Sigenfcpaften at§ bor ber Vuferftepung: geiplidjer 
ßeib, brauchte nidjt gu effen ufto., 2, 381. SpriftuS auferftanben clauso sepulcro, 

2, 381. $>ie Srfepehtungen naep ber Vuferftepung, 2, 382, 

Stuferftefjttttö her £oten. $>ie Vernunft fotlte toenigpen§ bte Vtögtidjfeit 
berfetben gugeben, 3, 600 f. ScpriftbetoeiS au3 bem Eliten ^epament, 3, 601 f. 
$)iefe ßepre ift eine Sunbamentatlepre, 3, 603. $>t e Vuferpepung ip ein Viert 

göttlicher Vtlmacpt, 3, 603, ein Viert be§ £>reieinigen. Vucp Spriftu§ fagt fte bon 
pep au§, 3, 603. Vufertoectung ber £oten burep Spripum naep ber menfcplicpen 
Vatur, 3, 603 f. Vier toirb auferpepen? TOe Vtenfcpen, auep bie Ungläubigen, 

3, 604. i>erfelbe ßeib, 3, 604; bon geifttieper Vefcpaffenpeit, 3, 605. ßeibeägröpe, 
3, 605 f. Vuferftepung ber ©laubigen: förderliche gefeite abgetan, 3, 606. $>a§ 
©efepteepi bleibt, aber niept ber ©ebrauep be§felben, 3, 605. Vertoanblung ber am 
Süngften £ag ßebenben, 3, 604 f. 3)ie Vuferftepung be§ ßeibe§ ift berbürgt burep 
bie göttlichen Verreibungen; feine Vtiiieilung be§ Vuferpepung§teibe§ im Vbenb= 
mapl, 3,132. — Vntitpefe: ßeugner ber Vuferftepung: §pmenäu§, Vle£anber, 
SPhiletu^, 1, 94; etliche Jforintper, bie ba fagten, bie Vuferpepung ber Solen fei 
nichts, 1,95; tRuffett, Vbbentiften uflb.; bie Ungläubigen, 3,604. Vier bie Vuf= 
erpepung leugnet, pat niept ben chrtftlichen ©tauben unb ift nicht ©lieb ber ßirepe, 

1, 94. — $5oppelte Vuf erpepung; f. Spilia§mu3. — ©eifttiepe Vuferftepung, 

2, 601— 603, 

Vu^öteptma be$ Qteifte8 maept SpotnapuS 3nm ©nabenmittet für bie jünger, 
3,339. 

gfaioptypoftatifer trollen bie Vufnapme ber menfep liefen Dlatur in bie $erfon 
be§ Sopne§ ©otte§ gang aufgeben unb ben Vlenfcpen Spripu§ eine eigene Sßerfon 
bilben taffen, 2, 118; enttoeber loenigften§ für ben Anfang unb bann ein atlmäp= 
ÜcpeS Sttetnanbertoacpfen (Corner) ober für immer (Seeberg, Äirn), 3)amit ift 
bte Vtenfeptberbung ©otte§ aufgegeben, 2, 118 — 120. Sie matpen bie unio per- 
sonalis gu einer unio per revelationem, 2, 120 f. 


Vtttttt. ßamt nur bon ber ©emeinbe berpängt tberben, 3, 523 f. £)er ißaftor 
at§ Wiener ber ©emeinbe berfünbigt ipn, 3, 524. Unrecht ©ebannte bleiben ©tie~ 
ber ber Äirepe, 3, 461. 

Varöctrtömen in ber Schrift, 1, 308. 310. 

VarotperaiöMt 2, 6 f. 

Veparrung im ötfcttt&eit. Vier beparrt, beparrt allein burep ©otte§ ®naben= 
toirtung; n>er fällt, fällt burep eigene Scpulb, 3, 107. Veparrung im ©tauben ift 
eine Viirtung ber göttlichen Vttmacpt, 3, 111. Vibelbett>ei§, 3, 111. 115 f, Vl§ 
VetruS ftch auf pep felbft berliep, berleugnete er, 3, 112. — V n t i t p e f e : Salbin 
leprt bie Unberlierbarfeit be§ ©lauben§, 3, 107 f. (£>iefe ßepre treibt gur Ver= 
gtoeiftung ober gum falfchen Vertrauen auf früheren ©tauben, 3, 109; Sromtoett, 
3, 108.) — Spner giften: Veparrung im ©tauben pängt niept allein bon ©otte§ 
©nabe, fonbern aud) bom Vtenfepen ab, 3, 109; fonp toäre pe ein Strang, 
3, 110. (£>a§ ift eine birefte Verleitung gum Abfall, 3, 113; ein Vergic^tleiften 
auf ©etoifgpeit ber ©eligfeit, 3, 113.) — Sintoänbe: a. £}ie ^mperatibfä^e: 
„Schaffet, bap ipr fetig toer bet" ufto., 3, 110. — b. 3Venn ba§ böfe Verhütten ba§ 
5lufpren be§ ©laubenä berurfaefjt, bann mup Vefjarrung im ©tauben bon ber 
Vleibung be§ böfen Verl)alten§ abhängig fein, 3, 110. — c. ^n biefen Vibetftetlen 
fei Veljarrung gegen aüe anbern feinblichen SÖlächte, aber nicht gegen ba§ eigene 
böfe Sleifch ber Steiften gugefagt (aber ba§ ©egenteit ftel)t ba: ,,©ott ift^, ber 
in eud) toirfet"), 2, 114 — 116. — d. 3M e ßel)re bon ber ©etoipheit ber Veltarrung 
ergeuge geiftlichen öodjmut (im ©egenteit, pe fd)liept ba§ Vergagen an aller eigenen 
ßraft in pc^), 3, 119. — e. @ie l)abe peifd^licpe Sicherheit gur gotge (je gröper bie 
©etoipheit ber Setigfeit ift, befto geringer bie ^ngiepungSfraft ber $>htge biefer 
Vielt), 3, 119 f. — Vienn man bie Viarnung bor Vbfall ben gerfc^lagenen Seelen 
borpätt, bermif^t man ©efep unb Sbangetium, befd>ränft ba§ Sbangelium unb 
berfegt bie Srtangung ber Seligfeit auf ba§ ©ebiet be§ ©efepe§, 3, 116 f. S)ie 
Vierte- pnb tote bon ber iftedjtfertigung fo auch bon ber Setigmacbung au§gu^ 
fd)liepen, 3, 117. 



12 


sßeidjte* ©§ gibt breiertei 95ei<ä)te: 9ÖeidE)tc bor ©ott, bor bem Städhften, bor 
bettt geriefter, 3, 248. Sic Dtyrenbetcfyte ift nicht geboten, 3, 248. SBerhältniS 
fchen aßgemeiner unb gkibatbeidhte, 3, 248. gBribatbeichte unb SBerbinbung ber 
Reichte mit bem Slbenbmahl ift firdhltche Drbnung, 3, 455. 247 f., geraten utib gut, 
3, 456. 

SSetdftattmenmnö* Sem Slbenbrnaht foß bie Sßeichtanmetbung borhergeßen, 
3, 449. Sa§ 2lbenbmaht ift ntd^t für aße Menfdhen, fonbern nur für Triften, 
3, 444. Surcf) bie Drbnung ber tometbung mirb bie Siebe nicht berteßt, 3, 449. 
Offene Kommunion macht untreue glrebiger, 3, 449. ©sßtoration bei gSerfonen, 
beren ©taube unb Seben bem glaftor unbetannt fxnb, 3, 450, foßte unterbteiben bei 
Leuten, bie ißm at§ redE)tfdE>affen betannt finb, 3,450. Man foß nicht burct) lange 
Prüfungen martern, 3, 450; ntd )t ein rigorofe§ ©jamen anfteßen, fonbern auf bem 
feege ber Unterhaltung prüfen, 3,451, nicht nach fyeimtxfyen ©ünben forfchen, 
3, 455. ©§ ift nicht Aufgabe ber ß'ircfye, berborgene ©ünben an ben Sag 3U 

bringen, 3, 454 f. £at ber gSaftor ettoa£ au ftrafen, foß er e§ nicht bi§ sunt näd) 5 
ften $tbenbmat)I auf fliehen, 3, 450. ©. ©uSßenfion, 

Weteffr um. Stynontyma für ^Belehrung, 2, 599, 479; ©rmedung, 2, 59 9; 
ßöiebergeburt, 2, 600; Sebenbigmachung, ^tufermedung, bie fleh burct) ben ©tauben 
boßaießt, 2,601 — 603; ©rleudßtung burdß ben ©tauben, 2,603; Berufung, 2, 604. 
480; SBuße, 2, 604 f. SBuße beaetdjnet mitunter nicht nur ©rtenntniS ber ©ünbe, 
fonbern augleicß audh ben ©tauben an bie Vergebung, 2, 480. ©ßnonbma für ^ e = 
leßrung in ber üonforbia, 2, 599 f. SBermirrte Seute reben bon ©laubigen, bie 
noch nidht miebergeboren, bon Sßiebergebornen, bie noch nicht betehrt finb, 2, 599. 

Söorin b e ft e h t bie ^Belehrung? Sie SBefeßrung ift ©ntfteßung 
be§ ©laubenS, 2, 542. 479. 549 f. 93on Statur fteßt ber Sftenfdh bem ©bangetium 
feinbfetig gegenüber, 2, 549. Steuere reben bon einem gug nach oben im natür* 
liehen Menfdhen, einem SlnfnüpfungSpunft für bie SBefeßrung (aber ber Qug geht 
in entgegengefeßter ^Richtung, in ber ßtichtung be§ @cfeße§), 2, 550. Sie SBefeßrung 
befteht nidht barin, baß ein Menfdß fein Sehen beffert, gute SBerfe tut. Moratifcße 
SBefferung hat 28ert für ben ©taat, aber befehrt mirb ber Menfch baburcß nicht, 
2, 545 f. SBeteßrung aurn Sun be§ ©efeße§ ift $olge ber SBefeßrung aum ©ban= 
getium, 2,546; 3,147. $n bem StuSbrud „betehren bom Sun ber ©ünbe aum 
Ratten ber ©ebote" ift bie SBeteßrung nadh ben 3*üd)tett befdhrieben, moburcß fie 
bor Menfeßen offenbar mirb, 2, 546. 479. Ser $lu§brud „au ©ott belehren" beruht 
auf einem SBitbe: Ser natürliche Mettfeh fließt bor ©ott, tehrt aber um, fobatb er 
an ba§ ©bangetium gtäubig mirb, 2,479. Sie inneren Vorgänge, unter benen 
fteß eine SBeteßrung boßsießt, finb ©emiffenSfcßreden unb Vertrauen auf ba§ ©ban~ 
getium; Üteuc unb ©taube, 2, 551. SBefonbere ©rabe ber Üteue finb nid^t nötig, 

2, 551 f. ßteue au§ Siebe au ©ott gehört nidht 3 ur SBeteßrung, fonbern folgt ber 
SBefeßrung, 2, 552. Söir bürfen nidht 3« biet, «ber audh Hießt 3u mentg 3 ur SBe= 
teßrung rechnen. Spießt au toenig: SBefeßrung ohne ©emiffensfdßreden möchte 
fleifchtiche ©idherheit förbern. Stießt au biet: Mehr at§ Vertrauen auf Vergebung 
forbern, muß erf^rodene ©eeten in SSeratoeiftung treiben , 2, 552. 

^Belehrung ein 2öerf © o 1 1 e § , ohne Mitibirtung be§ Menfdhen, 

3, 283 f. Sie ©dhrift fßridht bem Menfdhen Jebe gähigfeit ab, ba§ ©bangetium 
3 u glauben, unb beaeidhnet ba§ ©täubigioerben at§ eine SSirtung ©otte§, ©eburt 
au§ ©ott, Slufertoedung, Sdhößfung, 2, 547, Sehre be§ tutherifdhen S3etenntniffe§, 
2, 548. SSerfehrte Ülebeibeifen: ©ott siehe, bie ba Jboßen, 1, 143; be§ Menfdhen 
9öiße fei in ber ^Belehrung nidht müßig, 2, 549. (Ser Menfdf) ibirtt nidht fdhon 
in ber ^Belehrung, fonbern erft n a dh ber ^Belehrung, 2, 549.) totithefe: ©hner? 
giften taffen bie ^Belehrung nidht aßein bon ©ott abhängig fein, 2, 577. Sh^n ift 
^Belehrung nidht ©taube an ba§ ©bangetium ober Vergebung, 3, 147. 

©intoänbe: a. Ser ©taube toirb in ber ©dhrift bom Menfdhen g e f o r = 
b e r t (bann müßte ber ©taube gana ein gJrobuft be§ Menfdhen fein), 2, 565. — 
b. Sie Slufforberung märe bergebtidh, menn im Menfdhen gar fein Vermögen märe, 
ber Sßufforberung nadhautommen, 2, 565. (Surdf) gefeßtidhe ^lufforberung fommt 
©rtenntni§ ber ©ünbe. ©bangetifdhe Slufforberungen eraeugen ©tauben. „Sasa= 
ru§, fteße auf!" 2, 566.) — c. Öfme Annahme einer Mitmirfung be§ Menfdhen 
merbe bie SBetehrung ß m a n g, (^Iber ©ott macht aus Stidhtmoßenben 5öoßenbe, 
2, 566; ©ott sieht ben Menfdhen, 2, 552.) — d. ©ott gibt bie $raft aum ©tauben, 
aber nicht ben 5lft be§ ©tauben§, SBefehrungSmöglidhteit, nidht bie SBefehrmtg fetbft. 



18 


(©ott Gibt nicht blofj bie Äraft, fonbern ix>irtt ben $tft beS ©laubenS, 2, 567. 
£)ie Vefehrung i|t fd)on gefchehen, menn bcr Vtenfch fo meit urngemanbelt morben 
ift, ba§ er bie ©nabe annehmen fann, 2, 568. Von einer VefehrungSmöglichfeit 
fann man reben im Sinne bon gratia univeraalia, ©elegenheit aum Vefehren; 
bei ben Shnergiften aber Reifet eS: ©ott rnadht bie Vefehrung nur möglich, nicht 
mirflidj, 2, 568.) — e. $)a nn mürbe in ber Vefehrung nicht ber Vtenfcf), fonbern 
ber ^eilige ©eift glauben, 2, 568. (©ott mirft unb erhält mein Seben, aber eS ift 
nicht ©ott, ber ba lebt, fonbern ich, 2,569.) — f. 2öenn ber ©runb ber 9lid)U 
befehrung im Vtenfdhen liegt, bann aud) bie Vefehrung im rechten Verhalten, 
2, 569. ($)ie Schrift fchreibt bem EJtenfchen bloja' bie gäljigfeit aum 9tichtmoEen au 
unb fpridjt ihm bie gähigfeit aum VöoEen ab, 2, 570. 2Ber bie ©nabe miE, ift be= 
fehrt, 2, 571.) — g. Vßenn bem Vtenfchen nicht eine VUtmirfung tut Vefehrung 
augeftanben mirb, hört bie Vefehrung auf, ein moralifdjer Vorgang au fein, 2, 571. 
($ie Vefehrung ift ein moratifdjer Vorgang, meil ©ott auf Verftanb unb VöiEen 
einmirft, aber nid)t in bem Sinn, bah fte eine menfdf)iid)e Seiftung beaeidjnet, 
2, 571. Sotoenig bie leibliche ©eburt ein unetljifcher Vorgang ift, meil eine menfd)- 
liehe VMtmirfung nid^t ftattb>at, ebenfomenig bie ©rfchaffung beS ©laubenS, 
2, 572.) — h. $)ie Vefehrung fei als ein freier Vorgang au benfen (frei hier nid^t 
im ©egenfah au Qmang); ber 90tenfch inerbe burcf) Vtitmirfung ©otteS bor ber 
Vefehrung in einen ^uftanb bcrfe%t, in meinem er bie ©nabe annehmen ober ber= 
merfen fönne; neutraler Quftanb (menn ber Vtenfd) annehmen fann, ift er bereits 
belehrt), 2, 573. — i. $er Vtenfcf) fann bie natürliche ©hrbarfeit leiften (baS ift 
aber meber eine Vorbereitung auf bie Vefehrung noch ein $eil berf eiben, eben* 
fomenig mie meltlidhe Vilbung unb Vöiffenfchaft), 2, 574. — k. $)er natürliche 
Vtenfd) fann bie ©nabenmittel gebrauchen, 2, 575. ($)aS ijt aber fein menfchlicher 
Veitrag aur Vefehrung ober ein üerbienftlicheS VSerf, 2, 576.) 

$)ie Vefehrung gcfdf)ict)t in einem Vugenblidt, 2, 552 f. Von einer 
attmähfidhen Vefehrung fann nur bie Otebe fein, menn man gemiffe Vemegungen 
beS §eraenS, bie ber Vnaünbung be§ ©laubenS borhergehen, aur Vefehrung redf>- 
net, 2, 553. ©inen Vtittelauftanb a^tfe^jen Vefehrung unb 9tichtbefehrung gibt e§ 
nicht, 2, 553. ©ine fold)e Sehre ift fchriftmibrig, feelengefcthrlidh unb treibt baau, 
Vefeijrte als Unbefehrte au behanbeln, 2, 553; führt aud) bie Seele in Selbft* 
gerechtigfeit, 2, 554. — VefehrungSproaeh, in beffen Verlauf ber Vtenfch 
3um guftanbefommen ber Vefehrung mitmirft, 2, 554. (£)ie Vefehrung fann bom 
Vtenfchen nur bert)inbert merben. Vöenn ©hriftuS in feiner Vtafeftät mit 
uns hanbelt, ift Vßiberftanb au5gefcf)lojfen; ioenn er aber burd)3 2Sort au un§ 
fommt, fann ber Vtenfdj) miberftehen, 2, 557 f.) ©albiniften ftreichen bermittelft 
ber gratia reaiatibilia bie gratia univeraalia, Shnergiften bie aola gratia, 
2, 558. ^)er $amj)f gegen bie Sehre, bafe bie Vefehrung in einem $tugenbfi<f ftatt? 
finbet, gilt in SOßirflidf)fcit ber aola gratia. $)ie Vefehrung foü nid^t baS ©r^ 
greifen ber ©nabe, fonbern ein Vßerf fein. So hat man im VefehrungSbroaefc 
fchon bie totioort auf bie grage, toarum bon aioei Vtenfdjen, bie beibe baS ©ban= 
gelium hören, ber eine belehrt toirb unb ber anbere nid^t, 2, 556. 

Converaio transitiva (©ott befehrt ben Vtenfchen) unb intransitiva (ber 
Vtenfcf) befehrt ftd^) ift ein unb berfelbe Vorgang. $)er Vtenfd) befehrt fidf), inbem 
©ott ihn befehrt, 2, 558. $)aS Sd)iff breht fidE), bom V3inb betoegt, 2, 559. — 
Converaio continuata. $)ie fortgefe^te Vefehrung erftreeft fid) burch baS ganae 
Seben ber ©laubigen, 2, 559. Sie ift notfoenbig, meil uns baS böfe $leifd) nod^ 
anhaftet unb barum eine fortmährenbe Vbfehr bom Unglauben unb beffen grüd)= 
ten nötig macht, 2, 559. ($äglidf)e Vufte.) Vtan mu§ aber bie Vefehrung, burd) 
toeld)e ein Vtenfd() ein ©hrift mirb, bon ber fortgefehten Vefehrung fd^arf unter= 
fcheiben. $)ie erftere ift bereits bottenbet, 2, 560. — Converaio reiterata, mieber^ 
holte Vefehrung. ©laubige fönnen ben ©lauben beriieren, aber fie fönnen auch 
toieber befehrt merben, 2, 560 f. 563. 9lntithefe: ©albiniften: ©laubige 
fönnen aufy bei fdE)U)eren Sünbenf allen ben ©lauben felbft nid^t beriieren, 2, 561. 
föorn: gür bie ©efaüenen gibt eS feine Mdfehr in bie ^aufgnabe, fonbern nur 
Sinflammerung an baS ameite Vrett, 2, 563. 

Vtittel ber Vefehrung ift baS ©bangelium, bem baS ©efeij boran= 
unb aur Seite gehen muh, % 550 f.; 3, 278. $)er Vrebigt beS ©efetjeS bienen audf) 
äufeerlid^e SebenSführungen, 2, 551. äöir foüen feine unmittelbare Vefehrung er= 
toarten, 2, 551. — ©eheimntS. SSarum merben nid^t aEe Vtenfd^en befehrt? 
2, 34. 590. ©albiniften leugnen bie aEgemeine ©nabe, Shnergiften bie aola gra- 
tia, 2, 34 f. S. Crux theologorum. 



14 


Ve£emttni£fdjrifiett ftnb nid)t tnfbiriert; bod) ift etn befonberer Veiftanb be§ 
^eiligen ©eifte§ toafjrauneljmen, 1,433. (Stellung gut Schrift: norma nor- 
mata, 1 , 432; norma decisionis et norma diseretionis, 1 , 433. Vorttmrf: 2Bir 
festen bie Vefenntni§fd)riften an Stelle ber Schrift, 1, 193. Vei ben mobernen 
Geologen ift bie Schrift norma normata unb ba§ Selbftbetrujatfein norma 
normans, 1 , 434. 

S5er^>flicJ)tung auf bie Vefenntniffe: Söeil fte nid^t eine atoeite Storm 
neben ber Sdjrift ftnb, ftnb fte mit quia au unterf Treiben, 1,427; nid)t mit 
quatenus, 1, 427 f. $>ie Verpflichtung beaieljt ftd) nur auf bie £ef)re, nid)t auf 
gef$id)tlid)e 5)inge unb alle e£egetifcf)en Vetoei§füf)rungen, 1, 430 — 432. Sieben 
berer, bie mit quatenus unterf ^reiben: S)ie Symbole bieten eine „toefentlid) 
richtige" S)arftettung ber £auptlef)ren bar, 1, 428; feien f)iftorifd) aufaufajfen, 
1, 428 f.; nid)t nach bem Vud)ftaben, fonbern nad) bem ©eift an berfteljen, 1, 430; 
fofern fte nad) ber Schrift ober red)t aufgelegt toerben, 1, 429; bie Unterschrift 
beate^e ftd^ nur auf fotdje lehren, über bie eine Gmtfdjeibung in ben fhmboIifd)en 
Vüdjern borliege, 1, 104; befcßränfe fid) auf Sehren, über bie fid) bie $ird)e burd) 
einen Seßrftreit au§gefprod)en habe, 1, 429 (bann fönnte man ben 11. Slrtifel ber 
Äonforbienformel unb bie Sehre bon ber Snfpiration bom Verbinblid)en ftretc^en, 
1,429); bie Verpflichtung fchränfe bie Sehrfreiheit ein, 1, 155. 

Sn Erlangen [Rafften fid) früher bie Stubenten bie fhmbolifchen Vücßer im 
erften Stubienjahr an, 1, 187. i)ie Sluguftana unb Äonforbienformel feßen nichts 
Veu e§, Jonbern bringen nur bie alte Sehre, 1, 150. 246. Stiemanb fann ©lau* 
benSartifef ftellen, 1, 246. $>ie Vefenntni§fd)riften feßen bie Verbal inf piration 
borau§, 1, 321. &onede über VefenntniSfchriften, 1, 207; &elißfd), 1/ 201; Urauth, 
1, 218 f. 2)a3 Sltßanaftanifche Symbol, 1, 494; ba§ Nicaeno-Constantinopolita- 
num unb S)reieinig!eit, 1, 491. 

Veruf gum fßrebtgtnmt ift nottoenbig, 3, 514. 504 f. Mittelbarer unb un- 
mittelbarer Veruf, 3, 514. $)er mittelbare Veruf ift nicht Weniger göttlich al§ ber 
unmittelbare, 3, 515. $>urd) toelche ^erfonen beruft ©ott? S)ie VerufSgetoalt 
haben urfprünglid) bie ©laubigen, fonft niemanb, 3, 515 f. $1 n t i t h e f e : Stom: 
burd) bie Vifd)öfe; (g^>tffob>aie: burd) Vifd)iJfe, benen bie apoftotifche Sufaeffion 
anhaftet; romanifierenbe Sutheraner: burd) ben Vrebigerftanb, 3,515. — ©in = 
a e l n e ^ßerfonen tonnen nur bann gültig berufen, trenn e§ ihnen aufgetragen 
toorben ift bon benen, bie biefe ©etoalt haben, 3, 516. — ©intoänbe, a. S£itu§ 
foüte &ltefte orbnen; ba fteht nichts bon einem Veruf ber ©emeinbe (aber eS fanb 
eine Stimmenabgabe bon feiten ber ©emeinbe ftatt, xsigotoveTv), 3, 516 f. — 
b. $)ie Sd)lüffel feien bem VetruS gegeben (bem ipetru§, fofern er glaubte, nicht 
infofern er Stpoftel ift), 3, 517. — c. $)ie Scßmalfalbifchen Strtifel fagten, baß ba§ 
Vrebigtamt bom allgemeinen Veruf ber Stpoftel fjertommt (ba§ ftreitet nicht mit 
ben StuSfagen, baß ba§ ^rebigtamt burd) ben Veruf ber ©emeinbe tommt), 3, 518. 

Vernfitng toirb in einem hoppelten Sinne gebraucht: a. bloße Verfünbigung 
beS ©bangeliumS (in biefem Sinne ftnb alle Menfdjen berufen); b. Verfeßung au§ 
bem Steid) ber Söelt ober be§ Unglaubens in baS Äeicß beS ©laubenS, 2, 604. 

Söefcjneibung toar ein ©nabenmittel, 3, 252 f. Sefcßneibung ©ßrifti um 
unferttoiüen, 2, 390. 

$efefienl)eit, geiftlidje unb leibliche, 1, 615. 

Jöibel. S. Schrift, Snfbiration. 

tötbenefen. Söenn toir bie Sttbet lefen, rebet ©ott felbft mit un§, 3, 126, 

$tttmng f toeltlicße, ift feine Vorbereitung auf bie Vefeßrung, 2, 574 f. 

VifdjiJfe ftnb im V a b^nm mef)r al§ V r ^f^ r / 3, 525. 2)ie Schrift macßt 
atoifcßen Vifcßof unb VreSbßter feinen Unterf^ieb, 3, 526. Vifcßöflicße Verfaffung. 
O^ne Stüdfeßr aur Sdjrift ftnb Vifcßöfe nur ein 2)eforation§ftüd, 1, 197. 

Vrot. ©f)riftu§ ift ba§ Vrot bom öfutmel, 3, 386 f. 

VmtbeäUeriinbermtg begießt fid) nicßt auf ba§ ©bangelium, fonbern auf ben 
©efeßeSbunb bon Sinai, 1, 41. 

Jöu^e beaeicßnet a. Steue, b, Steue unb ©lauben, bie ganae Vefeßrung, 2, 604 f.; 
beaeid)net oft niä)t nur ©rfenntniS ber Sünbe, fonbern augleid) ben ©lauben an 
bie Vergebung, 2, 480. $)ie tägliche Vufje ift eine tägliche Stüdfefjr aur £aufe, 
3, 324. ^ia§ ganae ©Ijrifienleben eine tagli^e Vuße, 3, 40. ©ute SGßerfe ftnb 



15 


Stückte ber Bufce, 2, 605, 2)a3 Ebangelium int toeiteren ©inn fann eine Bufa* 
t>rebigt fein, 3, 263. Buge unb Vergebung fjrebigen, 1, 73. Erft Bufae, bann 
Vergebung, 1,91. — Rntitljefe: RomS Bef)re Don ber Bufee: contritio 
cordis, confessio oris, satisfactio operis, 2, 605; 3, 136. 2)a§ 3 toeite Brett, 
2,563. Rgricota: Bufae ift au§ bem Ebangelium au lehren, 3,265. 

e* 

Eatbini$ttttt& gibt aur Rettung ber sola gratia bie gratia universalis 
|>rei§, 1, 34; 2, 558. (Sott briE nicht alte Btenfcfjen f eXig machen, 1, 332; ^at nicht 
alle Btenfchen geliebt, 2, 25; befchtoffen, einen Steil in ber BerbammniS an be; 
taffen (2)orbrechter Befchtufe), 2, 26. ©ujjratabfarier unb Snfralabfarier, 2 , 26. 
Sie Ertöfung ift nid^t für aEe, 1, 332; bie ©enugtuung Ehrifti auf einen £eit 
ber Rtenfchen befctjräntt (bann fann e§ feine ©emeinbe ber (Staubigen geben), 
3, 468. 2öa§ (Sott ernftlicf) beabfichtigt, muja auch in jebem Satte tatfäcf)ticf) ge= 
fchehen, 2, 27. 9Ran mufa bie RuSbehnung be§ göttlichen ©nabentriEenS nach bem 
Refultat beurteilen, 2, 27 f. BMt bem unbegreiflichen ^Balten ©otteS ioirb ber 
geoffenbarte 2öiEe ©otteS umgeftojaen, 2, 45. (Beugnung ber gratia universalis 
macht ben (Stauben unmöglich. ®afc unter ihnen noch (Staubige ftnb, fommt 
baher, bafa fte bie gratia particularis bergeffen unb ftch an ben aEgemeinen 
©nabenloiEen hatten, 2, 54.) Rbfolute (SetDiß^ert ber 2öaht, 3, 547. $)ie tatfäcf)= 
liehe (Snabenioirff amfeit boEaieht ftch nicht burch bie ©nabenmittet, 3, 150; un= 
mittelbare Erleuchtung, 1, 332. 3)a§ Ebangelium toirb %um ©efetj; Bermifchung 
bon ©efetj unb Ebangetium, 3, 291. S)ie Rbfolution ift bebingt burch unmittet^ 
bare Erleuchtung be§ ©eifte§ (eine ^robuftion au§ bem eigenen 3ch), 3, 238 f. 
RuSertoählte faEen burch Qtobe ©ünben nicht aus bem ©tauben, 1, 680; 2, 561. 
©ünbe toiber ben ^eiligen ©eift, 1, 688 f. ©ebet als ©nabenmittet, 3, 256. Ber* 
toerfung ber Baientaufe, 3, 328. — EafbtniSmuS h a * feinen Hrfprung im Ratio* 
naliSmuS, 1, 238. $)er amerifanifche EalbiniSmuS ff>richt ber tutherifchen Kirche 
Egiftenaberedhtigung ab, 2, 590, — ©iel>e auch Ealbin. 

Chalcedonense (©bmbolum) trirb bon ben Reformierten angenommen, aber 
in baS ©egenteit bertoanbett, 2, 284 f. EhriftuS nach feiner göttlichen Ratur bem 
Bater Sfioovoiog unb nach feiner menfchlichen Ratur un§ Rtenfchen ofioovcuog, 
2, 73; geboren bon einer Jungfrau, 2, 76; fierföniiehe Bereinigung Ehrifti, 2, 98; 
ba§ Äonait an Ehalcebon gegen Eutl^eS* Bertoanbtung ber Raturen in Ehrifto, 

2, 100; gegen ReftoriuS’ Trennung ber Raturen in 2, 103. 

Ehilta8trat§ ift berfchiebener Rrt, a. 3)obt>ette RSieberfunft Ehrifti unb bof)- 
pette Ruferftehung, toorauf eine Seit nicht nur geiftlicher, fonbern auch irbifdf)er 
Sreuben unb ©enüffe folgt ober trenigftenS eine Blüte* unb SriebenSaeit in ber 
Kirche (grober EhitiaSmuS); b. ohne bobbette BMeberfunft unb bobbette Rufer* 
ftehung eine ©Öffnung auf beffere Seiten (feiner EhiliaSmuS; ©|>ener), 3,584. 
$>er EhiliaSmuS tehrt eine bobbette beborftehenbe f i ch t b a r e Brieberfunft, 

3, 590 f., unb eine bobbette Ruferftehung, 3, 591; berfehrt bie Behre bon ber chrift* 
liehen ©Öffnung unb lenft bie ©eraen ab bon ber berborgenen ©errlichfeit be§ 
Ef)riftenteben§ auf äußere, irbifche ©enüffe, 3, 591 f. $)ie ©chrift befdtjrcibt ba§ 
Reich ©otte§ als ein Äreuareicf), 3, 591. 3Me ©chriftfteEen, auf bie man lieh be* 
ruft, gehen auf bie geifttidfje ©errltcf)feit ber Kirche beS Reuen S£eftamentS, 
3, 585 — 587. EhiliaSmuS finbet fidh nicht Dffenb. 20, 1, 407, too bon einem Re^ 
gieren im © i m m e t gerebet ioirb, 3, 587, 3)ie © e e l e n ber ©laubigen regieren 
mit Ehrifto, 3, 588. 2)er Rnfang ber taufenb ^ahre fäEt in bie Seit, ioo bie 
Sßrebigt be§ Ebangetium§ ^inau^oirtg in bie SBett — taufenb S<ih re P lus ^ e i ne 
Seit bte ganae Seit be§ Reuen S:eftament§, 3,589. Binbung ©atan§, 3,588; bie 
Heine Seit, 3, 589 f.; ©og unb Ettagog, 3, 590. 

Ehriftentum at§ abfotute Religion, 1, 36. 

Ehrtftu§. BHchtigfeit ber Behre bon Ehrifto: $)ie ©nabe ®otte§ ift 
burct> Eh r iftum bermittett, 2, 56, $)ie Behre bon Ehrifto ift BorauSfetpmg für bie 
Red£)tfertigung§tehre, 2, 482. — Einteilung: Ehrifti Betfon, bie beiben 
©tänbe, Ehrifti 2öerf, 2, 57. 

Sufammenfaffenbe 2)arfteEung ber Behre bon Ehrifti Betfon, 2, 58 — 60. 
Ehrifti Betfon ift unbegreiflich für bie Bernunft, 1, 394. $)aja bie $)arfteEung 
ber Behre bon ber Berfon Ehrifti fo ausführlich ift, h a & en toit ben ^rrlehrern 
3 u berbanfen, 2, 57 f. 3)ie Kirche ift nicht erft burd^ RuS|>rögung bon firchtichen 



16 


Termini aur rechten ©rfemttni§ ber ^erfon gefomnten, fonbern feßon 

längft borßer auf ©runb bet flaren ©cßrift, 2,58f. 

© o 1 1 ß e i t © ß r i ft i , 2, 61. 23ibelbeh>ei§: „3cß unb ber $ater finb einS", 
2, 62 f. (©intoanb: 2Bie formte ber ©oßn 9ttenfcß toerben, oßne baß ber SBater 
unb ber ©eift -Sftenfcß tourben? Da§ fönnen totr nießt begreifen, 2, 64 f.) „2öa3 
ber SBater tut, tut aueß ber ©oßn", 2, 63. ©öttlicße ©igenfeßaften, 2, 63 f. Der 
5lu3bruef o/uoovoios ein ftrcßlicßer, 1, 111. Di e gleicßtoef entließe ©ottßeit ©ßrifti 
tourbe geglaubt, eße biefer DerminuS auffam, 1, 95. 5lu3 DteftoriuS’ Meinung 
muß folgen, baß ©ßriftuS ein purer unb atoei Sßerfonen fei; bodß ift ba§ 

feine Meinung nießt getoefen, 1, 97. Dßne ©rfenntni§ ber Sßerfon ©ßrifti al§ 
toaßren ©otte^ ift fein ©laube möglich, 1, 91 f. — ^Cntit§cfe: Unitarier: 
©ßriftuS toerbe nur ©ott genannt, oßne e3 bem Söefen naeß au fein, 2, 61. SßofU 
tibe Dßeologen unferer Seit taffen bie toefentlicße ©ottßeit ©ßrifti fahren, 2, 62. 
115. ©uborbinatianer: ©ßriftuS fei ©ott, aber bon geringerer Dualität, 2, 62. 
Oftiicffatt in ßeibnifeßen $olt)tßei3mu§, 2, 64.) Urfacße ber ßeugnung ber ©ottßeit 
©ßrifti ift: a. rationaliftifeßeä ^ntereffe; man braucht bann ba§ ©eßeimniS be§ 
©ottmenfeßen nießt au g fauben, 2, 65; b. pelagianifcßeS ^ntereffe; man null bureß 
eigene 2öerfe in ben ©immel fommen, 2, 65 f. 

Die to a ß r e 9R e n f cß ß e i t © ß r i ft i. 23ibelbetoei3, 2, 68 f. De§ „9tten= 
feßen ©oßn", 2, 74 f. Die cßriftlicße tfireße ßat bie 9ttenfcßßeit ©ßrifti feftgeßalten, 
2, 73. 2öarum mußte ©ßriftuä !ülenfct) fein 1 ? 9Beil er an ©teile ber iftenfeßen 
ba3 ©efeß erfüllen toollte, 2, 70 f. 2öarum mußte er 9ftenfcß unb ©ott augleicß 
fein? 2, 73 f. 5öenn ©ßriftuS bloßer Sftenfcß getoefen toäre, toären toir berloren, 
2, 74. — 5lntitßefe: Dofeten feßrieben ©ßrifto einen ©eßeinförper au, 2, 67 f,; 
Arianer einen Setb oßne ©eefe, 2, 68; 5lpollinart3 einen ßeib unb eine ©eefe oßne 
©eift, 2, 68; 2ttonotßeleten £eib unb ©eele oßne menfeßließen 2Billen, 2, 68; 
SBalentinuS ein geiftlicßeS, bem unfrigen nießt toefentlicßeS ffleifcß, 2, 68. ©eßtoent: 
felb leugnete, baß bie menfeßließe Statur ©ßrifti Kreatur ift, 2, 72. Urfacße ber 
Ceugnung ber 9ttenfcßßeit ©ßrifti ift IftationaliSmuS, 2, 69, unb $elagtani§ntu§, 
2, 70. 2Rit ber Seugnung ber toaßren 2Jtenfcßßeit ©ßrifti fällt bie ©rlöfung 
ßin, 2, 71. 

SBefonberßeiten ber menfeßließen Statur: a, ©ntfteßung ber 

menfeßließen Statur bureß SBirfung be§ ©eifieS, 2, 75. Empfangen bom ©eiligen 
©eift, 2, 76; geboren bon einer Jungfrau, 2, 76. ©ott ift nießt an D^aturgefeße 
gebunben, 2, 76 f. — b. © ü n b l o f i g f e i t ber menfeßließen 9latur. $Bibels 
betoeiS, 2,77. ©ßriftul oßne ©rbfünbe, 1, 659; frei bon ©rbfcßulb, 2,79f.; aueß bie 
9Jlöglidßfeit be3 ©ünbigenä abautoeifen, 2, 79 f, ftottoenbigfeit ber ©ünblofigfeit, 
2, 77. Urfacße: „Der ©eilige ©eift toirb über bid) fommen", 2, 78. Die ©ünbe 
gehört nießt aum 2öefen ber menfeßließen Statur, 2, 78. folgen ber ©ünbloftgfeit: 
Unfterblicßfeit. ©ßriftuS ftarb, toeil er fferben trollte, 2, 81 f. ©rößere natüvüd)t 
©aben, toetl bie aerftörenbe Söirfung ber ©ünbe nießt in ißm toar, 2, 82. — 
c. $)a§ äußere 51 u § f e ß e n ©ßrifti toar ni^t ba§ be§ 5Jlenfcßen bor bem ^aü, 
fonbern ba3 be§ 9Jlenfcßen naeß bem Saü, 2, 82 f. Sßelcße ©ebreeßen unb ©cßtoad)= 
ßeiten ßat ©ßriftuS angenommen? ©olcße, bie allen 9ttenfcßen gemeinfam ßnb: 
©unger. Dürft, TObigfeit ufto., 2, 83 f. — d. Die Uttperfönlicßfeit ber 
menfeß ließen Statur: Die menfeßließe Statur ©ßrifti bilbet nießt eine eigene ^erfon; 
ße tourbe fogleidß in bie ^erfon ©otte§ aufgenommen. 5lnßßbbßafte unb ©nßßbb' 
ftafte, 2, 84 f. 2Ber ba§ leugnet, muß bie SOtenfeßtrerbung be£ ©oßne§ ©otte^ auf^ 
geben, % 85 f. ©intuanb: Die ©nßßßoßafie ber menfeßließen 9<latur ©ßrifti, baß 
©ott unb 9Äenfcß eine ^erfon bilben, oßne baß babei ber SfJlenfcß au einer 
©eßeine^iftena ßerabgebrüdt toirb, fei untoiffenfeßaf fließ unb unbenfbar, 2, 90 f. 
5lntitßefe: Unitarier: ©ine menfeßließe Statur, bie nießt aueß eine eigene $erfon 
bilbet, gibt e§ nießt, 2, 86 f. — e. Die menfeßließe ©nttoicflung. ©ßriftuS ßat 
bie göttließe ©errlicßfeit im ©taube ber ©rniebrigung nießt boll gebraueßt, 2, 87. 

^erfönlid)e ^Bereinigung, ^n ©ßrifto ftnb ©ott unb ÜOtenfcß au 
einer ^erfon bereinigt, 2,92. Die ©cßrift nennt ©ott Menfeß unb ben 5Ren= 
feßen ©ßriftum ©ott, 2, 93. Propositiones personales inusitatae, reales, 2, 95. 
Die 5lu3brüde Dtatur unb Sßerfon, 2, 122 f. 53eifßiele ber ^Bereinigung: bie 51er^ 
etnigung bon ßeib unb ©eele im 93tenfcßen, ffeuer unb ©ifen (aber man fann 
nießt fagen: Die ©eele iß ber ßeib, ba§ ff euer ift ©ifen), 2, 94 f. ©§ ßnb nießt 
itoci ^erfonen, fonbern nur eine ^erfon, 2,96. Da§ ©elbftbetoußtfein ©ßrifti 



17 


ift ein gottmenfchüche§ Betouhtfein, 2, 96 f. SM e Bereinigung ber göttlichen unb 
menfehlichen Batur gu einer Berfon toar nicht eine allmähliche, fonbern toar 
boHftänbig born erften Bugenblicf an, 2, 89. SMe §erborbringung ber menfehlichen 
Batur unb ihre Bereinigung mit betn ©ohne ©otte§ toerben begrifflich gefchieben, 
fallen aber seitlich unb fachlich gufammen, 2, 89 f. — Bbgutoeifen ift a. jebe Ber* 
mifchung unb Bertoanblung ber Baturen, fo bah ein £ertium entfteht. S5>a= 
burch mürbe ba§ gottmenfchli<he ©rtöfungätoerf aufgehoben, 2, 100. $enotiler 
lehren eine Beränberung be§ ©of)ne§ ©otteS gumßtoecf ber Btenfchtoerbung, 2,101; 
b. jebe Trennung ber göttlichen unb menfehlichen Batur in ©hrifto, 2, 101. 
BeftoriuS: Btaria h<d nicht ben ©ohn ©otte§ geboren, bie $uben nicht ben ©ohn 
©otte§ gefreugigt, 2, 102. gmingli leugnet, bah ber ©ohn ©otte§ geftorben fei 
(bamit ift ba§ gottmenfeh liehe ©rlöfungStoerf aufgegeben), 2, 103. — 3Me Bereinig 
gung ift nicht eine a. unio nominalis. ^emanb toirb ettoa§ genannt, toa§ er 
nid)t ift: Unitarier, Bitfchl, föarnacf, 2, 105; b. unio habitualis, relativa, toobei 
bie berbunbenen Berfonen tatfächticf) getrennt bleiben, toie Berbinbung gtoifchen 
Eltern unb Äinbern: Bntitrinitarier, 2, 105; c. unio accidentalis, toie gtoei 
Bretter gufammengefügt ftnb, 2, 106; d. unio sustentativa, bie in einer blofjen 
Unterftüfcung befteh t, 2, 106; e. unio naturalis , bafj e§ gang natürlich ift, bah ftch 
beibe Baturen berbunben haben, 2, 107; f. unio essentialis , all ob fte nach ihrer 
Bereinigung nur eine Batur unb nur e i n Biefen bilbeten. ©3 ift nicht eine 
Bermifchung ba, fo bah ettoaS Beue§ entfteht (Öonig unb Blaffer), fonbern jebe 
Batur behält ihre befonberen ©igenfehaften, 2, 109 — 111; g. unio per adoptio- 
nem . ©hriftuS nach ber menfehlichen Batur ©otte§ Bboptibfohn, 2, 113. ferner 
ift abgutoeifen, bah ber ©ohn ©otte§ burch ba3 Btebium ber ©eele bie menfchliche 
Batur mit fiel) berbunben habe: OrigeneS. SDiefe Union hätte im £obe auf= 
gehört, 2, 108 f. — B n t i t h e f e : SDie „pofttiben" Theologen haben bie perfön= 
liehe Bereinigung ©hrifti abgetan au§ ©rünben ber Unbentbarteit, 2, 98. 104. 
$>ie betriebenen ©urrogate bafüt, 2, 98 f. SMe berfönlühe Bereinigung toirb ge^ 
leugnet bon allen, bie bie ©ottheit ©hrifti leugnen, 2, 115. Bnbere halten bie 
©ottheit ©hrifti noch feft, fuchen aber eine folche 3>arftellung be§ „echt menfehlichen 
Seben§" ©hrifti, bie ber OentmÖglichteit entflicht, 2, 116 f. $enotifer, 2, 117. 
Butohhhoftaiiier, 2, 118 — 120. (Btan muh ben ©rlebnisftanbbunft aufgeben unb 
ftch toieber auf§ BJort ftellen, 2, 129 f.) Unterfchieb ber lutherifchen unb ber 
reformierten Sehre: Bei ben Sutherifchen ftnb bie Baturen ftet§ berbunben in 
ihrem ©ein unb BMrfen; bei ben ^Reformierten toerben bie Baturen unb ihre 
BMrfungen auSeinanbergehalten, 2, 112. 

BHtteilung ber Baturen. Communio naturarum, 2, 133. Oiefe 
fällt mit ber unio personalis gufammen, 2, 134. SMe Baturen finb ineinanber, 
fo bah bie göttliche Batur bie menfchliche Batur burchbringt toie bie ©eele ben Seib, 
2, 139 f. ; fte bleiben beibe intatt. ßeine Bermifchung ober Bertoanblung, 2, 140. 
3)er ©ohu ®otte§ ift nach feiner Btenfchtoerbung überall, too er ift, i n feiner 
menfchti<hen Batur, hat fte überall bei ftd), 2, 141. — B n t i t h e f e : Beformierte 
leugnen bie ©emeinfehaft ber menfehlichen Batur mit ber göttlichen Batur, toeil 
ba§ ©übliche be§ Unenblichen nicht fähig fei, 2, 134. 137. Bei einer toirftichen ©e= 
meinfehaft ber Baturen förnte toeber bie göttliche noch bie menfchliche Batur un^ 
bertoanbelt bleiben, 2, 140. 3)er ©ohn ©otte§ hat bie menfchliche Batur nur an 
einem Ort bei ftch (fo toirb bie unio personalis gur sustentatio), 2, 142. ©ins 
toanb: Bach lutherifdjer Sehre mühte bie menfchliche Batur ©hrifti fehr groh fein. 
(Bber auch ber göttlichen Batur tommt leine räumliche BuSbehnung gu. 35er 
menfehlichen Batur lommt neben ihrer räumlichen, fühlbaren ©einStoeife noch 
eine unfehlbare ©ein^toeife, über Baum erhaben, gu. ©intritt bei berfchloffenen 
£üren ufto.) 2, 143 — 145. Btit Seugnung ber Btitteilung ber Baturen treten 
bie Beformierten in Büberfpruch mit ftch felbft, 2, 136 (toenn fte bie ©emeinfehaft 
ber Baturen bertoerfen, müffen fte auch bie reale ©emeinfehaft ber menfehlichen 
Batur mit ber $ e r f o n ©otteS für unmöglich erllären, 2, 137 f.), in BMberfpruch 
mit ber ©chrift. §ebr. 2, 4: „be§ Steif che§ unb Blutet ber Btenfchen teilhaftig 
toorben", 2, 138. Unb burch bie richtige Sehre, bah bie göttliche Batur ©hrifti bem 
Seiben feiner menfehlichen Batur unenblichen 2Bert berleiht, nehmen fte felbft alles 
toieber gurücf, 2, 145 f. 

ÜDiitteitung ber ©igenfehaften. Communicatio idiomatum. 
Unter ©igenfehaften fchliehen toir hier aüeä ein, toa§ bie Baturen ihrem 2Befen 
nach tun unb toa§ ihnen toiberfährt, 2, 146. 3)ie Blitteilung ber ©igenfehaften 

Beg. 3. (priftl. Sogtn. 2 


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18 


bitbet nicht einen gefonberten Sebrartifel, fonbern bedft fidb mit ber Sehre non ber 
betfönlidben Bereinigung, 2, 147. Sft ber ©obn ©otte§ Btenfcb, bann fommen 
ihm auch menfcblicbe ©igenfdbaften au; ift ber Rtenfdb ©briftu§ ©ott, bann fom= 
men it)m auch göttlidbe ©igenfdbaften au, 2, 148. 3)ie Äonforbienformet bringt 
barüber feine neue Sehre, 1, 151. SBarurn brei Wirten ber DJlitteilung ber ©igen* 
fcf)aften? 2, 148 f. Über ein nierteS genus, 2,150.162. ftie Diele Pfaffen 
man einteilt, ift unftefentlidb, ftenn man nur bie ©dbriftauäfagen fte^en Xäfet, 
2, 150. — Bntitljefe: Reformierte operieren gegen bie DRitteilung ber ©igen* 
fdjaften mit ©rünben ber Unmöglicbfeit: ®otte§ ©obn fönne nicht leiben unb 
fterben ohne Berftanbtung ber ©ottbeit in bie DRenfcbbeit. ©brifti menfcf) lieber 
Ratur fonnten nicht göttliche ©igenfebaften gegeben fterben ofjne Bernicbtung ber 
ntenfcf)licf)en Ratur, 2, 151. (B3er aber bie b e ^füntid^e ©inbeit bon ©ott unb 
Rtenfcf) in ©brifto augibt, bat ba§ Redbt betloren, gegen bie Rtitteilung ber ©igen? 
fdjaften au reben; ©elbftftiberffmtcb, 2, 302. Seugnung ber 9RÖglicbfeit ber 
Rtitteilung ber ©igenfdbaften führt aur Seugnung ber Rtenfdfjmerbung ©brifti, 
1 , 102 .) 

© r ft e R r t ber BHtteilung ber ©igenfdbaften. Genus idio- 
maticum. 2ßeil bie göttliche unb menfcblicbe Ratur in ©brifto eine Sperfon Ml- 
ben, fo fommen bie ©igenfdbaften, ftetdbe nur einer Ratur ftefentlicb augebören, 
ftet§ ber gana en Sperfon au, aber bie göttlichen ©igenfdbaften nach ber göttlichen 
Ratur, bie menfcblidben ©igenfdbaften nach ber menfcblicben Ratur, 2, 160. $)ie 
©dbrift fagt bie menfcblicbe ©eburt foftie Selben unb ©terben Dom ©ohne 
© o 1 1 e § au§, 2, 154 f. ©ie lebrt, baft ©ott nicht leiben unb fterben fann, aber 
auch, bafe ©otte§ ©obn SRenfdb geworben ift unb bajj ©ott ftabrbaftig gelitten 
bat an ber angenommenen menfebüdben Ratur, 2, 156. 3Da§ bleibt un§ unbe= 
greif lieb* ©rflärunggberfucbe finb öont Übel, 2, 157. $)ie abftrafte Rebefteife: 
&ie „©ottbeit" b a * gelitten (anftatt: ber „©obn ©otte§" bat gelitten) ftirb Don 
ben meiften lutberifdben Theologen gemieben, 2, 169. — R n t i t b e f e : Reftoriu§ 
trennt ben ©obn ©otte§ bon ber ©eburt au§ DRaria unb bem Seiben unb ©ter? 
ben, 2, 152. gftingli trennt ibn bon bem Selben unb ©terben, ba§ er nur auf 
bie menfdfjlidfje IRatux besiegt, 2, 152. RßoofiS: 3e nach ben Bräbifaten mujjj 
man eine Bertaufd^ung im ©ubjeft bornebmen. Sautet ba§ 5präbifat auf Selben 
unb ©terben, bann rnufe man im ©ubjeft anftatt „®otte§ ©obn" bie „menfdblidbe 
Ratur" einfeben, 2, 152. 162. (B$er ba§ erfte genus ber Rtitteilung ber ©igen? 
fdjaften leugnet, löft bie unio personalis auf, 2, 162. gur re cbten Beurteilung 
ber ©egner, 2, 164. ^crfönlid^e Berftimmung bringt leidet Berftirrung be§ 
©eifte£ tyxüox, ftobei man feinen ©elbftftiberfbrucb nicht merft, 2, 166. Reform 
mierte machen einen ©trieb bureb bie RttoofiS bureb ben ©ah, bafj ber ©obn 
©otte§ mit feiner göttlichen Ratur bem Seiben unenbli^en B3ert berleibt, 
2, 167 f.) 

3 tü e i t e Rrt ber Rtitteilung ber ©igenfebaften. Genus 
maiestaticum. ^)er 5perfon ©b r Üü loerben göttficbe ©igenfdbaften auch nach ber 
menfdblidben Ratur augefdbrieben, 2, 243. SBeil bie Raturen in ©b r Üto unber? 
manbelt bleiben, bebält bie menfcblicbe Ratur ihre ©igenfdbaften. B3eif bie 
menfdblidbe Ratur in bie gk r f°K ®otte§ aufgenommen ift, fyat fie tatfadblidb teil 
an ben göttlichen ©igenfebaften, 2, 242 f. $>ie göttlichen ©igenfdbaften fterben 
bon ©brifto al§ ibut in ber ^it gegeben au^gefagt, 2, 174 f.: göttlidbe ^errlidbfeit, 
2, 174 f.; göttlidbe RUmadbt, 2, 176; bie Btadbt, ba§ ©eridbt au halten, 2, 177; bie 
2Radbt, SÖunber au tun, 2, 177 f. i)ie göttlidben ©igenfdbaften fommen ber menfcb- 
licben Ratur af§ mitgeteifte, ber göttlichen Ratur al§ ftefentlidEje ©igenfdbaften au, 
2, 242 f. $u unterfdbeiben finb BibeljteHen, bie göttliche ©igenfdbaften nach ber 
göttlidben Ratur auSfagen, bon benen, bie göttlidbe ©igenfdbaften nach ber menfdb= 
lieben Ratur auSfagen, 2, 245. $)ie abftraften Rebefteifen, 3. B.: S)ie menfdbli^e 
Ratur ift allmächtig, foll man fidb nicht berbieten taffen, ba e§ Rebefteifen ber 
©dbrift finb, 2, 251. Unterfdbieb aibiföben bem erften unb afteiten genus, 2, 243. — 
Rntitbefe: Reformierte: 2)ie menfcblicbe Ratur fei ber Teilnahme göttlicher 
©igenfebaften nicht fähig, 2, 170 f. ($)amit ftollen fte bem bürbeugen, bajj bte 
Rtenfdbheit in bie ©ottbeit berftanbelt fterbe, 2, 170.) dagegen: 2)ann miifete 
man auch bie Btitteilung ber göttlidben an bie menfdblidbe Ratur 

(Rtenfcbfterbung) leugnen, fteit fie ber göttlidben Berfon ni^t fähig fet; ©elbft= 
ftibetfprudb, 2, 171 f. ; 1, 97. 2)a§ macht bie DRenfebfterbung unmöglich, 2,242; 
1, 102. $)aburcb serftören fie audb bie göttlidbe Ratur ©b r Üü* ® c ht bie in 



19 


ber Qeit gefeierte Mitteilung ber göttXid^cn ©igenfhaften nicht auf bie menfh= 
liehe, fonbern auf bie göttliche Ratur, fo ift ©fwiftuS nicht ©ott bau ©Wigfeit, 
2, 242. 246. 174. — © i n W a n b : ©ehören bie göttlichen ©igenf haften als mit; 
geteilte auch ber ntenfcfjlidjen Ratur an, fo ift bantit Trennung ber göttlichen 
©igenfhaften bon bem göttlichen SDßefen gelehrt, unb Wir befommen atoei Reihen 
bon göttlichen ©igenf haften, 2, 247. (Rber trenn burch Mitteilung ber göttlichen 
$erfon nicht aWei ©semblare ber göttlichen Berfon entftehen, bann auch nicht 
aWei Leihen göttlicher ©igenf haften, 2, 248 f. Beiffnel: Berbinbung bon ßeib 
unb Seele im Mengen, 2, 248 f. Qu menfhlihe Ratur hat bie göttlichen ©igen; 
fhaften nicf)t burh So§töfung bon ber göttlichen Ratur ober transfusio in bie 
menfhlihe Ratur, fonbern burh berfönlihe Bereinigung, 2, 249.) — Rite gött= 
liehen ©igenfehaften ftnb ber menfhlihen Ülatur ©hrifti mitgeteilt, ©inWanb ber 
Reformierten: fentWeber toerben ber menfhlihen Ratur nicht blofs bie Wirfenben, 
fonbern auch bie ruhenben ©igenf haften mitgeteilt ober gar feine, 2, 260. ($)aS 

ift gegen bie Schrift, bie ber menfhlihen Ratur nicht ©Wigfeit, fonbern ein Rlter 
bon £ag*n unb fahren aufhreibt, 2, 261, unb auch unbernünftig. Selb ft Refor? 
mierte lehnen eS ab, toegen ber mitgeteilten göttlichen ^erfönlichfeit bie ©Wtgfeit 
bon ber menfhlihen Ratur ©fwifti auSaufagen, 2, 262.) ©runb, trarum nur bie 
Wirfenben ©igenf haften (Rttmaht, RtlWiJfenheit ufw.) bireft bon ber menfhlihen 
Ratur auSgefagt toerben, bie ruhenben ©igenfhaften (©Wigfeit) nur inbireft: toeil 
bie göttlihen ©igenfhaften nie, ettoa burh transfusio, toefentlihe ©igenfhaften 
ber menfhlih^tt Ratur toerben unb nur be§f)alb bon ihr auSgefagt toerben, toeil ftc 
in ber menfhlihen Ratur aur Söirffamfett fommen, 2, 263 f. 223 f. — Bet bem 
atoeiten genus finbet feine ©egenfeitigfeit ftatt, 2, 253. ©intoanb ber Reformier? 
ten: Menn ber menfhlih cn Ratur bie göttlihen ©igenfhaften mitgeteilt toerben, 
bann muffen ber göttlihen Ratur auch bie ntenfhliheu ©igenfhaften beigelegt 
toerben. ©ibt eS baS ledere nicht, bann auch nicht baS erftere, 2, 253. 256. ($)ie 
Shrift lehrt baS erftere, aber niht baS ledere: eine ©rniebrigung, Sh^ähung, 
Minberung ber göttlihen Ratur. $)ie göttlihe Ratur berliert nichts bon ihrer 
Rllmaht, ihrem BSiffen ufto., 2, 254 f. $>aburh toürbe bie Unberänberlihfeit 
©otteS aufgegeben. Unbernünftig, 2, 257, SOSirb bie göttlihe Ratur um ihre nah 
aufjen toirfenben göttlihen ©igenfhaften berringert, bann ift niht mehr baS ba, 
tooburh bie menfhlihe Ratur erhöht toerben fönnte, 2, 258. Qu alte $ircf)e hat 
bie ©egenfeitigfeit entfhieben abgetoiefen. £>aS geuer im ©ifen berliert nichts, 
2,259. 

$) i e mitgeteilte R 11 m a h t , 2, 176. ®ie b e f h r ä n f t e Mäht 
im Stanbe ber ©rniebrigung ift auf ein freiwilliges Beraihtleiften auf ben ©e? 
brauh ber Mäht in ber menfhlihen Ratur aurütfaufüljren, 2, 178 f. 

Qxt mitgeteilte Rllwiffenfjeit. Qu Schaft fhreibt ©h*ifta 
nah feiner menfhlihen Ratur göttliches Sßiffen au, 2, 179 f., baneben aber auh 
befhränfteS BMffen (gunehmen an MeiSfjeit ufto.) burh Rihtbetätigung beS gött= 
liehen MiffenS im Stanbe ber ©rniebrigung, 2, 181. Beiffnel: baS menfhlihe 
Miffen im fdjlafenben guftanbe, 2, 182. 2ßie (fe^riftuS bie ewige MeiSheit niht 
antoenbete, fönnen toir nicht erflären, 2, 183. Qu Shtmerigfeit bet ber Rieht? 
betätigung ber RttWiffenfjeit ift aber niht größer als bei Rihtbetätigung ber Rll? 
mäht, 2, 182. 

Qxz mitgeteilte Rllgegentoart, 2, 183, BibelbeWeiS: ©bh- 4, 10: 
„auf bafe er alles erfüüete", 2, 185 f.; ©bh- 1, 20— 23, 2, 188 f.; Matth- 28, 20, 
2, 191. Qu Rrt unb Meife ber Rllgegentoart ©hrifti nah feiner menfhlihen 
Ratur, 2, 192. Qu göttlihe Rllgegentoart hat feine RuSbehnung, 2, 227 f. $>afj 
©hriftuS auh an unfauberen Orten gegenwärtig ift, ift tröftlih; ärgerlih nur 
bann, Wenn man an ein räumliches RuSgebehntfein benft, 2, 224 f. Qu berfhte? 
benen S e i n S W e i f e n ©hrifti nah ber menfhlihen Ratur: a. bie lofale, nah 
Weiher ber Öeib ©hrifti Raum nimmt, 2, 195. 2ÖeiI auh int Stanbe ber Riebrig? 
feit bie ganae güüe ber ©ottheit in ber menfhlihen Ratur leibhaftig wohnte, fo 
bleibt bie lofale Sein|Weife auh im Stanbe ber Riebrigfeit unbegreiflich, 2, 196; 
b. bie illofale, unräuntliche SetnSWeife (Eintritt bei oerfhloffenen £üren ufW.), nah 
Weiher er Weber Raum gab noch Raum nahm, 2, 196 f.; c. baS Sein in ber $er? 
fon beS SohneS ©otteS, bie übernatürliche göttlihe SeinSWeife ber menfhlihen 
Ratur ©hrifü- ^tah biefer hat bie menfhlihe Ratur ©hmfrt an ber göttlihen 
RltgegenWart teil, 2, 200. 3)aS ift niht eine RuSbehnung beS SeibeS ©h r ifti- 
©ott ift, mujj bie Menfhheit auh fein, 2,201; d. bie ©egenwart ©h*ifti 



20 


im Rbenbmaht, 2, 202. 210. — Unter ben Sutheranern mar über bie mitgetcilten 
©igenfdhaften feine Uneinigfeit. ©fmmnih ffanb nid^t im ©egenfah gu Sutyev, 
Vreng unb ben fübbeutfdfjen ^eolügen, 2, 215. ©hemnit} foll bie Rllgegenmatt 
©hrifti bei allen Kreaturen nad) feiner menfdhlidhen Statur abgelehnt haben, 
2, 218—220 . ^n ber «Ronforbienformel liege ein Sehrfombromiji gmifd)en £utf)er 
unb ©hemnifj bor, 2, 221. Rn gelben gmifchen lutherifchen Geologen tn begug 
auf bie mitgeteilte Rllgegenmart hat e§ nicf )t gang gefehlt, aber fie berufen auf 
herfönlidher Verftimmung ober ungenauer Formulierung, 2, 223, g. 58. bie fftebe= 
meife über bie ruhenben göttlichen ©igenfdhaften ©otte§, 2, 223. — R n t i t h e f e : 
Reformierte: ©ie mitgeteilte Rllgegenmart mirb bon ben Reformierten al§ un^ 
geheuer lid)e ©rbidjtung beftritten, 2, 183 f. ©em menfdhlidhen £eibe ^rifti fomme 
nur eine örtliche, räumliche ©egenmart gu, 2, 195. 197 — 199. 202 f. 192. ©ie mit* 
geteilte Rllgegenmart mibertyredhe bem ftcf)tbaren VSanbel, ber Himmelfahrt, bem 
kommen gum ©ertcht, 2, 203 f.; mache bie menfchlidhe Ratur unenblidf), 2,204. 
Seber $örf)er müffe notmenbig im Raum fein, 2, 205. (SBer ben ©of)n ©otte§ 
Rienfdh merben läfet unb bodh bie mitgeteilte göttliche Rllgegenmart leugnet, tritt 
in SOßiberfbrucf) mit fid) felbft unb mit ber ©d)rift, 2, 228. ©r mufe bann and) bie 
Teilnahme an ber göttlichen $erfon leugnen, 2, 184 f. Sf* ©ßtt nicht räumlich 
auSgebe^nt, mie füllte bie menfdhltdhe Ratur Chrtfti burcf) Vetbinbung mit ber 
göttlichen Ratur gu einer räumlichen Rusbehnung fommen? 2, 194 f, ©ie Reform 
mierten laffen ben ©ohn ©otte§ and) nach feiner Rtenfdhmerbung nxdf)t meniget 
außerhalb ber menf glichen Ratur fein als innerhalb, 2, 340.) 

© i e mitgeteilte Rllgegenmart im ©tanbe ber ©rniebrigung 
unb Erhöhung, 2, 227. 2öann ift ©hriftuä nadf) ber menfdhlidhen Ratur ber gött= 
fidlen Rllgegenmart teilhaftig geworben? Sin Rugenblicf ber ©mbfängni§, 2, 227. 
Sm ©tanbe ber ©rniebrigung mar ©hriftu§ auch nach feiner 9Renfdf)heit überall ba, 
mo bie $erfon ©otte§ ift, 2, 339. — © i n m ä n b e : a. ©aburdj) merbe ber Untere 
fdjieb gmtfdhen bem ©tanbe ber Erhöhung unb ber ©rniebrigung gefährbet, 2, 229. 
(©ie ©egenmart ift in beiben ©tänben nicht ücn berfelben Vefdhaffenheit, 2,229f.) — 

b. §at ft<h bie Rllgegenmart erft n a d) ber ©rhöh un 0 burd) bie menfchlidhe Ratur 
bötlig betätigt, fo mar fie im ©tanbe ber ©rniebrigung bon ber menfch liehen Ratur 
getrennt, 2, 230. (grifft ebenfomentg gu mie bei ber göttlichen Rftmacht, 2, 231.) — 

c. ©utd) bie mitgeteilte Rllgegenmart merbe ber menfdhlidhen Ratur im ©tanbe ber 
©rniebrigung ein gleichseitige^ ©ein auf ©rben unb im Himmel gugefdhrteben, 
Dualismus, ber ©hrifti $erfon unb 2BanbeI auf ©rben auf ein Phantasma gu 
rebugieren broht, 2, 231. (©a§ ©ein im Himmel n>irb ©hrifto auch im ©tanbe 
ber ©rniebrigung gugef ^rieben, 2, 232.) — d. ©hriftu§ hat auf ©rben gegeffen, 
gefdhlafen ufm. ©iefe ©inge fehiefen fich nicht für ben Himmel, 2, 232. (©d)i<ft 
fich ba§ nicht für ba§ ©ein im Himmel, bann erft recht nicht für ba§ ©ein ber 
menfdhlicfjen Ratur in ber ©ottheit. 9Ber bie unio personalis feftf)ält, fann 
©h^ifü menf thliche Ratur aud) im ©tanbe ber Riebrigfeit nicht bom ©ein im 
Himmel au§fdhücSen, 2, 233 f.) 

®ie mitgeteilte göttliche ©hre, 2, 237. Chrifto fommt gott= 
liehe @h^e gu. 28ir füllen an ihn glauben, ihn anbeten, 2, 239. $)iefe ®h*e fommt 
ihm gu nadh feiner menfchlichen Ratur, 2, 240, nid)t nur ek accidenti, mie ba§ 
5)Surburfteib be§ ^onig§ an ber foniglidhen ©h re teilhat, 2, 240 f. — R n t i t h e f e : 
Unitarier fbre^en (Shnftß göttliche @hte ab, 2, 241. Rlandhe reformierte unb auch 
römifche ©Treiber geftehen ber menfdhlidhen Ratur ©h r ifti göttliche ©h^e gu, anbere 
mollen fie babon auSgefdhloffen miffen, 2,237 f.; noch anbere machen einen $om= 
bromif}: eine Verehrung, bie toeber rein göttlich noch rein menfehtidf) ift, 2,239. 
$>iefe geringere ©h^e ift tn ber ©dhrift berboten, 2, 239 f. — © t n io ä n b e : 
a. „Sdh null meine ©hre feinem anbern geben." ($>aburdh macht man ben 5Ren= 
fdhen ©hriftu§ gu einem anbern neben bem ©ohn ©otte§, 2, 240.) — b. 2)ie 
menfehiiehe Ratur fei göttlicher ©hre nicht fähig, 2, 241. 

©ritte Rrt ber 9R i 1 1 e i l u n g ber ©igenfehaften. Genus 
apotelesmaticum. ©emeinfdhaft ber Raturen in Vollbringung ber RmtStoerfe, 
2, 267. 272. ©ie Raturen merben nicht bertranbelt, fonbern bleiben berfdhieben, 
fo auch ihre actiones, S^be Ratur tut ba§ ihr ^ugehörenbe in ©emeinfdhaft mit 
ber anbern, 2, 296. Ruf ©rflärung be§ Röte müffen mir bergidhten, 2, 297. Vibel- 
bemei§, 2, 274 f. Unterfdhieb gmtfdhen Vollbringung ber Rmt§merfe ©hrifti unb 
ber SRUmirfung ®otte§ bei ben Hanblungen aller SRenfdhen, 2, 298. Söarum ein 
unb biefelben ©dhriftfteüen in gmei ober auch allen brei genera angeführt merben, 



21 


2, 275 f. $raftifd)e Büdhtigfeit be§ brüten genus : Ohne Sufammenwirfen bet 
göttlichen unb menfdfjüchen Statur hätte ©hrifti Seiben nicht mehr Bebeutung al§ 
ba§ Selben eine§ 9Renfd£)en, 2, 279. BHcf)tigfeit be§ gemeinfchaftlichen ßanbelnS 
ber Naturen im föniglichen Rmt: ©§ ift tröftlich, 3 U wiffen, bah ©hriftuS auch 
nach feiner menfchtidf)en Ratur, nach ber er unfer trüber ift, bei un§ gegenwärtig 
ift, 2, 281 f. — Ote beiben erften genera ftnb notwenbige Borau§fehungen für ba§ 
brüte, 2, 277 f. — Rntithefe: ©uth<hiani§mu§; Bermifchung ber §anb* 
lungen, 2, 298. 296. Reformierte: Oie menfchliche Statur ©hrifti in ihrem BÜrfen 
muh Don bem BÜrfen ber göttlichen Ratur getrennt Werben, 2, 267. 269. (Sft bie 
menfchliche Ratur ber göttlichen ©igenfdt)aften nicht fähig, bann auch nicht aller 
Rmt§werfe, 2, 268.) Oie Trennung wirb au§gebehnt auf ba§ b rt) bhMifdf)e Rmt 
©hmfti, ba§ föntgltche Rmt unb oon ©aloin auch auf ba§ h^h^lirieftcrli^e tot, 
2, 270 f. (©lüdfliche Stüonfequeng, Wenn er anber§Wo bem Blute ©hrifti erlöfen* 
ben Bürt gufchreibt, 2, 271. 280 f.) dagegen: Bür bie perfönliche Bereinigung 
3 ugibt, lann nichts gegen bie Btitteilung ber gbttXidfjen RmtSWerfe an bie menfdlp 
ütye Statur fagen, 2, 273 f. Bür haben lein Recht, bem ©ohne @otte§ nach feiner 
Btenfd)Wetbung eine BÜrffamfeit außerhalb be§ Öleifcheä augufcht eiben, 2, 275. 
Sft bie menfdjjliche Statur göttXidhen Büffen§ nid^t fähig, fo Wirb ©hrifti Sehren 
nach feiner menfd)Iichen Ratur auf ba§ Rioeau ber Rboftel unb Brodten herab* 
gebrücft, 2, 278. — linw änb e: a. Bünn Me menfchliche Ratur an ben gött* 
liehen ©anblungen teilnehme, finbe eine Berboßbelung ber göttlichen ©anblungen 
ftatt, 2, 298. b, „Bür [Me Reformierten] weifen nur ba§ genus maiestaticum 
ab unb nehmen bie beiben anbern genera an" (aber mit ihrem ©runbfaß, bah 
ba§ ©nbliche be§ Unenbltchen nicht fähig fei, weifen fie aud) bie beiben anbern 
genera ab), 2, 301, — Oie Reformierten berufen fleh auf ihre übereinftimmung 
mit ber alten $irdf)e, befonber§ mit bem ©halcebonenfe, ba§ fie aber in ba§ ©egen* 
teil berwanbeln, 2, 284 f. Sie ftimmen mit ber alten Kirche nicht überein, 
2, 285 — 287. Oie lutherifdfje ßirdbe hat ben $onfen§ ber alten $irdf)e für ftd), 
2,287.286. 

Oer üerfchiebene Sinn gleichlautenber Ru§btüde bei bem brüten 
genus. Organ: ©hrifti menfchliche Ratur ift bei Berridf)tung ber Rmtgwerle 
Organ, aber nicht instrumentum separatum außerhalb ber $erfon be§ SoßneS 
©otte§ Wie bei anbern Btenfdjen, fonbern instrumentum coniunctum, Snftru* 
ment, ba§ gur B^fon gehört (Sutheraner). Bei ben Reformierten fällt ber Unter* 
fdf)ieb swifchen Organberhältnü ber menfchlichen Ratur ©hrifti unb bem Organ* 
berhältnü menfchlicher Bollbringer göttlicher äöerfe fort, 2, 288 f. (Oaburcij wirb 
bie berfönliche Bereinigung ©hrifti aufgehoben, 2, 290 f.) — 5lmt§ werte, 
©in gemeinfdl)aftli<he§ BMrlen, fo bah lebe £anbtung Weber blüh göttlich *w<h blüh 
menfehlich, fonbern gottmenfchlich ift (Sutheraner), 2, 291. Oie Reformierten be* 
ziehen bie ©emeinfehaft nicht auf ba § Bürten felbft, fonbern nur auf ba§ Re* 
fultat beleihen. S n beäug auf bie actiones lehnen fie bie ©emeinfehaft ab, nicht 
in besug auf bie opera, 2, 291. (Oie Schrift lehrt nicht blüh gemeinfchaftliche§ 
Refultat bei getrenntem ^anbeln ber Raturen, fonbern gemeinfdjaftficheä San* 
beln ber Raturen, 2, 292. Oie Scheibung bon actio unb opus gerftört ba§ opus 
felbft, ba§ opus al§ Refultat gefaßt. Sft ©h^fti Öanbeln nidjit tatfäd^lich gott* 
menfchlid^, bann hätte audf) ba§ opus al§ Refultat be§ §anbeln§ nicht an fidf) ©r* 
lofung§Wert, 2, 292 f. Oie Reformierten heben bie ©inheit ber $erfon auf, 
2, 294. „Bßo bie Rlloop füll beftehen, . . , Wirb ©hriftu§ 3 Wo ^erfonen müffen 
fein", 2,295. — Berfönlidfje Bereinigung, Sutheraner: unio, ber* 
möge Weidner bie $erfon be§ ©ohne§ ©otte§ nach ber Btenfd) Werbung überall 
in ihrer menfchlichen Ratur ift unb wirft. Reformierte: bermöge Welker ber 
©ohn @otte§ ebenfoWohl extra carnem al§ in carne ift unb hanbelt, 2, 295 f. 

gufammenfaffenbe Beurteilung ber reformierten ©hriftologie: 
Sofern fie ben ©runb geltenb madf)t, bah ba§ ©nbltdf>e be§ Unenblid()en nicht fähig 
fei, hebt fie bie Btenfch Werbung be§ Sohne§ ©otte§ unb ©hrifti Berbienft unb 
bamit ba§ gunbamettt be§ ©hriftentum§ auf. Sofern fie aber infonfequent Wirb 
unb bem Berbienfte ©hrifti unenblichen Bürt sufchreibt, lehrt fte auf chriftlichen 
Beben surüdf, 2, 299 — 302. 309. — © i n W a n b : Oer chriftologifche Streit gwi* 
fdfjen Sutheranern unb Reformierten fei nur ein Bßortftreit, 2, 300, 

Oie beiben Stänbe, 2, 309. Oie ©rniebrigung befiehl iw teilweifen 
Richtgebrauch, bie ©rhöhung im böütgen ©ebrauch ber göttlichen Rtaieftät, 2, 310 f. 
312. 314. §eimlidt)haltung unb Ridügebraudj), Offenbarung unb ©ebrauch füü) 



22 


©bnonbma, 2, 313 f, 3)i e prfönlicp Bereinigung ift baS ftunbament ber ©r= 
niebrigung unb Erhöhung, 2, 313. BeibeS beaiep fiö> auf ^piftum nach ber 
menfepiepn Ratur, 2, 313. 2>ie lutherifcp Sepe mirb allen ©cpnftauSfagen 
über ©rniebrigung unb ©rppng ©pifti gerecht, 2, 317, Rttbefi^ unb Brmut, 
^XECtrta dp unb befepänfte 9Racf)t toirb gleidpeitig tum berfelben B er f° tt auSgefagt, 
2, 318. — Bntitfjefe: Reformierte: 2öaS bie Scpift öon ber Riebrigfeit 
(fhrifti beriepet, paffe niep au bem ©ottfein; maS fie über bie @rppng berietet, 
bertrage fxch nic^t mit ber toapen Blenfchpit, 2, 310. BöaS Reformierte über (Sv- 
niebrigung unb ©rppng fagen, ift getoötmticf) außerhalb ber ©chrift. ©ie be= 
aiepn ©rniebrigung unb ©rphung auf beibe Raturen, 2, 315. Sh nen ift bie 
©rniebrigung unb ©rppng nach ber göttlichen Ratur bloft Rebemeife, nach ber 
menfepiepn Ratur mancherlei; nur nicht baS Beraicpen auf ben (gebrauch ber 
göttlichen Btajeftät, 2,316. — ttnitarier: 3)ie Sehre ber ttnitarier hat nicpS ge= 
mein mit ber Sehre öon ben betben ©tänben, toeif fte bie ^toeinaturenlehte leug= 
nen, 2, 316. 

©tanb ber@rniebrigung, 2, 311. 324. BPf* 2, 5 — 11, 2, 320 — 328. 
(göttliche (geftalt unb tnecpsgeftalt, 2, 361 f. mar in göttlicher ©eftalt, 

2,322f.; öom erften Bugenblxcf ber perfönlicpn Bereinigung auch na# feiner 
menfepiepn Ratur im Befxh göttlicher £errlicpeit, 2, 311. 314; aber er leiftete auf 
ben (gebrauch teilmeife Berpcp, 2, 311. 324. — 3)ie ©rniebrigung beftep nicht in 
feiner Btenfcpöerbung, fonbern barin, bah er nicht in göttlicher, fonbern in $necps= 
geftalt auf trat, 2, 321 f. Btan muh Blenfchtoerbung unb ©rniebrigung unterfepi' 
ben, 2, 328. Beftünbe bie ©rniebrigung in ber Blenfchmerbung, bann bie (Sv- 
höhung in ber Rblegung ber menfchlichen Ratur, 2, 323. — $>ie ©rniebrigung 
beftep nicht in Ablegung göttlicher ©igenfehaften ($enotifer), 2, 328 f.; ift nicht 
blüh eine Berbergung, fonbern zugleich mirflicher Bereicht auf ben (gebrauch ber 
göttlichen ^errlicPeit, 2, 333. $>er Befth berfelben mar oerborgen, aber auch ber 
gelegentliche (gebrauch, fofern babei bie $ n e cf) t S g e ft a 1 1 nicht aufgehoben 
mar, fonbern blieb, 2, 334. ©S mar eine mirflicp, nicht blüh eine fepinbare 
BerhüHung ber göttlichen Blajeftät, nicht bloh eine fepinbare ©elbftentauprung, 
2, 358 f. 5)ann märe ©ptfti Seiben unb ©terben unb ba§ ©rlöfung§merf nicht 
möglich gemefen, 2, 334—336. $)er ©ohn ©otteS mirfte im ©tanbe ber ©rniebri* 
gung ftetS in unb mit ber menfchlichen Ratur, aber nicht ftet§ b u r ch bie menfep 
liehe Ratur, 2, 363 f. Omnipraesentia intima et extima, 2, 362. 3)er Ricp= 
gebrauch ift nicht Beraicpen auf a 11 e n ©ebrauch, 2, 314. ©h^iftuS hat nicht auf 
allen ©ebrauch, fonbern auf ben ooüen ©ebrauch ber föerrlichfeit öergichtet, 2, 318, 
Böo eS fein Rmt erforberte, hat er feine Blajeftät gebraucht, 2, 318. Reguliert 
mirb ber ©ebrauch ober Ricpgebrauch ber herrlich feit butd) fein ©rlöferamt, 
2, 318 f. £)ie jünger haben bie göttliche ©eftalt in etmaS gefepn, 2, 319. Bßarum 
öeraiepete ©h riftuS auf ben ©ebrauch? SDamit er baS ©efetj erfüllen, leiben unb 
fterben tonnte, auS Siebe au uns Btenfcpn, 2, 319 f. 3)ie lutprifcp Sehre ftimmt 
ööHig mit ber ©chrift: fie läp bie ©ottheit ©hrifti unangetaftet unb lä|t bie 
Btenfchpit boü unb gana aur ©eltung fommen. über baS BBie gibt fte feinen 
Ruffcpuh, 2, 332 f. 2)ie ©rniebrigung umfap bie geit öon ber ©mpfängniS bis 
aum Begräbnis, 2, 364. 2)ie ©mbfängniS unb ©eburt gehört aur ©rniebrigung, 
tnfofern in ihnen eine nxebrige 5Xrt unb Bßeife ber Btenfchmerbung öorliegt, ober 
in bem BtobuS ber Btenfchmerbung, nicht burch einen ©chöbfungSatt, fonbern 
„Oon einem Böeibe geboren", 2, 365, gunehmen an BäeiShext unb fxchtbarer B$anbel 
auf ©rben, 2, 368 f. Seiben, £ob unb Begräbnis, 2, 370. 

3)er trhblM t ^ = ^ e ^ ö tH^ c ©treit, 2, 337, betrifft baS föniglicp 
Rmt: mie meit ^h r ^ft ö nac 6 menfchlichen Ratur ber ©ebraud; ber göttlichen 
föerrücpeit aufomme, 2, 338. ©h r ^ u ^ ^ ar ©t^nbe ber ©rniebrigung nach 
ber menfchli cpn Ratur ben Kreaturen gegenmärtig; ob er aber auch nach feiner 
Btenfchpit baS ganse Uniöerfum regiert habe in bemf eiben ©rabe mie im ©tanbe 
ber ©rhöhuttßf ift mit Rein au beantmorten, 2, 341. Buch im ©tanbe ber ©rniebri= 
gung tommt ©h^ft° nad^ ber menfchli^en Ratur eine BßeltfteHung au. Erhaltung 
unb Regierung ber BGelt botlaog fich innerhalb feiner menfchlichen Ratur unb 
burch P- £>aS Ätnb in ber $ribp regiert bie 3öelt, 2, 341 f. 2öie unterfchexbet 
ftch ftann noch ber ©tanb ber ^rniebrigung oon bem ©tanbe ber Erhöhung? ^m 
^tdnbe ber ©rniebrigung hat bie ©ottheit ihre Btajeftät meniger ober unboÜ= 
ftänbig, im ©tanbe ber Erhöhung mehr ober oolltommen in ber menfdhlichen 
Ratur aur ©eltung fommen laffen, 2,343. $)ie Tübinger ^heaiagen fchrieben 



23 


(£f)tifto ba£ Sifcen aur Rechten ©otteS nach ber menfchtichen Statut fcf)oit im Stanbe 
bcr ©rniebrigung au, Währenb e£ bem Stanbe bcr ©rtwhung angehört, 2, 344 f. 
Beurteilung biefeS Streitet bon ©atob: Bielleicht biffericrtcn ftc nur in ber Rebe= 
tocifc, 2, 345 f. Bier ben streit berantafct tjabe: Baumgarten fdfjicbt bic Sdj)ulb 
auf bic Tübinger, Blagenmann auf B. Blender, 2, 349. Kernfrage im Streit: ob 
ba£ ftunbament bcr RtlgegenWart ©hrifti nach ber menfchtichen Statur bie Perfol 
liehe Bereinigung ober ©otteS 2Bifte unb Blohtgefatlen ober bie Erhöhung aur 
Rechten ©oiteS fei, 2, 352. 2)a£ ftunbament ift nur bie berfontiche Bereinigung, 
2, 353. 3)er Streit fei mit einer Rrt RaturnotWenbigfeit über bie $itcf)e herein^ 
gebrochen, 2, 354. 

Staub ber ©rhöhung. $)urch bie ©rhöhung ift ©hriftuS in ben 
holten Befitj unb ©ebrauef) ber göttlichen Rtafeftät eingetreten, 2, 360. $)ie Böltig= 
feit be£ BefttjeS ber Biajeftät War im Stanbe ber ©rniebrigung nur infofern nicht 
borhunben, als au fotzet Botligfeit beS BefitjeS bet uneingefchränfte Gebrauch ge* 
rechnet Wirb, 2, 360. 5)er Befitj im Stanbe ber ©rniebrigung wirb erft burch bie 
Berffärung au einem Beft^ im botlen Sinne be£ BlorteS, 2, 360 f. 3m Fimmel 
fein unb aur Rechten ©otteS fein ift nicht gteichbebeutenb. 5)a£ Sein im Himmel 
toirb ©hrifto fchon im Stanbe ber ©rniebrigung augefchrieben, baS Sitjen aur 
Rechten ©otteS aber erft im Stanbe ber Erhöhung, 2, 361. Siehe Höllenfahrt, 
Himmelfahrt, Sifcen aur Rechten. 

(5 h t i ff i e t f : bie Settgmachung ber Btenfchen. $)aau gehört afle§, WaS 
©IwiftuS irrt Stanbe ber ©rniebrigung unb Erhöhung getan tmt unb noch tut, 
2, 388. ©hrifti BSerf fommt aum RuSbrutf burch feine tarnen, 3, 388. 3>er Rame 
„3©fuS", 2,389; ©hriftuS, ber ©efalbte, BteffiaS, 2,389; bie Salbung ©hrifti, 
2,389. Seit toann ift ©hriftuS im ©rlöferamt? Bon feiner Btenfchwerbung an, 
2, 389 f., bamit er unfere unreine ©mpfängniS unb ©eburt h ctle / 2, 390. ©r h<*t 
fich um unferttoiüen befchneiben laffen, 2,390. ©hrifti Rmt ift ein breifacheS: 
lehren, öerföhnen, regieren, 2, 393. (S. Blühet, ^oh^rH^ieftcr, $önig.) ®rei= 
teilung ober bloß gtoeiteilung: Reihenfolge, formelle Rnorbnung be£ Stoffes ift 
nicht toefentlich, 2, 393 f. Rite RmtSwerte fommen ber ganaen gottmenfchlichen 
Berfon au, bie fie nach beiben Raturen bottbringt, 2, 394. — R n t i t h e f e : $)ie 
einen laffen ©hrifti B$erf ntcJ)t e^tenfib öotlfommen fein, nur für einen £eil ber 
Btenfchen gettenb, bie anbern fprechen ihm intenfioe Boüfommenheit ab; eS ge= 
nüge nicht, e§ müffe noch eine menfehliche Seiftung hiuaufommen, 3, 122 f. 

Consensus Tigurinus toarnt bor ber Borfteüung, baft bie Saframente ©nabe 
mit ftch bringen, 3, 171. 

Crux theologorum. Cur alii, alii non? Cur non omnes? Cur alii 
prae aliis? 1, 106; 3, 296. 118 f.; 2, 556. $)ie Beantwortung biefer ftrage führt 
aum ©albiniSmuS ober StjnergiSmuS, 1, 106; 2, 54. 584, unb ift bie fchWerfte Brobe 
für baS $efthalten am Schriftprinaib, 1, 34. ©§ bleibt hier ein ©eheimniS ($on= 
forbienformel), 2, 585. 584. darüber fchtoeigen, ift bie rechte, gottgewollte ^h C0:: 
logie, 2, 584. $)ie ^onforbienformel hält beibe Böahrheiten feft, 2, 45 f. So tut 
Suther, 2, 46 — 49. $>iefe Stellung h&t aüfeitige $ritif erfahren, 2, 53. Blelan^ 
chthonS Sofung: ber ©rtlärungSgrunb müffe im Btenfchen fein, 2, 53. 583; bei ben 
neueren Theologen bas> menfehliche Berhalten, 2, 588. Sutljarbt: Btan müffe bie 
sola gratia fahren laffen, Wenn man bie gratia universalis fefthalten Wolle, 
2, 53. ßaloinS ©rflärung^grunb bie partifulare ©nabe ©otteS, 2, 43. Beibe 
SöfungSOerfuche machen ben ©tauben an ©hrlflum unmöglich, 2, 54; OerWanbeln 
bie gratia in gratia infusa unb in BJetflehre, 2, 55. £>ie ^h e °l°Ö en 16. ^ahrs 
hunbertS gaben bie ©rttärungSberfuche auf, 2, 588. 

2 ). 

Swrpttatif. £)xe Bnorbnung ber einaetnen Sehren in ber £)ogmatif, 2, 501, 
ober ob analt)tifche ober ftynthetifche Btethobe, ift gleichgültig, 2, 503, Ob bie Sehre 
bon ben ©nabenmittehr' oor ober hwter bie Sehre öon ber Kirche gefteHt Werben 
foü, 2, 501. Ouenftebt habe bie Brtitel bon ber Rechtfertigung unb bom ©tauben 
3u Weit auSeinanbergeriffen, 2, 502, ©ine befonbere Rbhanblung ber Sehre bom 
rechtfertigenben ©tauben ift borteilhaft, 2, 502. 

$)ogntattfer. S)ie „alten ©ogmatiter" hätten bie Sehre nicht aus ber Schrift 
bargelegt, fonbern bie Schrift nur aU „eine Sammlung bon BeWeiSftetfen" für bie 
fertig herübergenommene Äirchentehre benu^t, 1, 112; bie Schrift nach bem fircf)= 



24 


liefen Sehrbegriff aufgelegt, 1, 184. Söei ihnen ift jebodf) Darlegung ber Sehre au§ 
ber ©dfjrif t bie £auf)tfadf)e, 1, 184 f. 9tur bie ©dfjrift ift irrten ©rfenntniSquelle, 
1 , 168. 2 )ogmatifer unb SnffrirationMehre, 1 , 321. ^)OQTttatiIer finb blofe tnfo? 
fern firdfjfich, at§ fte nur bie ©cfjrift al£ Ouette anerfennen, 1 , 112 . {MfcfjeS 
geugni§ gegen bie 2 >ogmatifer, 1 , 223. 

Dogmen ber Kirche, 1 , 108. SÖtele toollen ein „unbogmatifdf)e§" (creedless) 
©hriftentum, 1, 108. kirchliche 2>ogmen follen foldfje fein, bie firdfjliche Vnerfen- 
nung beanffiruchen, 1, 109. (dagegen: Unfirchtidf)e Sehren, 3 . V. Vom§ tRedOt^ 
fertigung3lehre, bie Sehre bon ber Dberherrfdfjaft beS VapfteS, beanffmtchen Vn- 
erfennung mit größter ©ntfdfjiebenheit, 1, 109 f. 2 )ie reformierte „unmittelbare* 
©nabentoirfung, 1 , 110 , ©hnergiSmuS, ba§ ©rlebniS als ©rfenntniSquelle fuchen 
Vnerfennung unb ftnb hoch nicht firdOXidf), 1 , 110 .) 3ebe§ $>ogma ift firchlidf), SaS 
au£ ber ©dfjrift gefdpbft ift unb, toenn auch nicht bem VuSbrucf nach (öfioovoiog, 
Trinität), fo bo<h bem ©inne nadf? in ber ©dfjrift f teilt, 1 , 111 . 

'Iwfeten fdfjreiben Cjjrtfto einen ©cheinförper su, 2, 67 f. 

$>otorpnmtx>timt. Suther bar über, 1 , 46. 

^orbater ©tottuhfen, 1, 104. 

$>reieiniöfett. VibelbefoeiS, 1, 452. 460, 462. ©rfenntniSquelle: 
$>ie Sehre bon ber 2 )reieinigfeit fann man nicht auS bem Veidf) ber Vatur be= 
toeifen, 1,482; nicht aus bem göttlichen SQßefen ober au£ ben göttlichen ©igem 
fdfjaften ableiten, fonbern nur au£ bem SBort erlernten, 1, 482. 

©ott i ft einer, 1, 452. — © i n tt> ä n b e : a. $>er Vater ift „allein magrer 
©ott" ($oh. 17, 3), 1, 466. — b. 3Beil ber ©ohn „bom Vater" ift, barum fei er 
geringer, 1, 469. — c. „$)er Vater ift größer benn ich", 3olj. 14, 28 f. (im ©tanbe 
ber ©rntebrigung), 1, 472. — d. $ie göttlichen 3ßerfe rnerben „burch" ben ©ohn 
unb ben ^eiligen ©eift bottgogen. $)amit foü eine Unterorbnung angegeigt fein, 
1, 471, 

$>rei Verfonen, 1, 452. Über ©chtheit ber ©teile 1 $oh« 5, 7. 8 , 1, 411 f. 
$)ie Sehre hängt nicht bon ber ©dfjtheit biefer ©teile ab. $m kämpfe mit Uni- 
tariern berufe man ftdf) nicht barauf, 1, 413. 5Die Drbnung ber Vufgählung (erfte, 
gtoeite unb britte ^erfon) fchliefrt feine Unterorbnung in ftdf), 1, 470 f, Vtan mufs 
Sie ©inheit beS VSefenS unb bie Freiheit ber Sßerfonen feftfjalten, 1, 500. ©i e 
Freiheit ber ^erfonen ftreitet nicht mit ber ©inheit ©otteS, 1, 539. 

Opera ad intra: generatio, spiratio, processio. $)aburdf) unterfdfjeiben ftch 
bie brei ^erfonen, 1, 505 f. ©3 ift ein realer Unterfcfjteb; aber baS SBie berftehen 
mir nicht, 1 , 509. 2)a3 VuSgeljen bom Vater begießt ft<h nicht auf bie seitliche, 
öfonomifdje Söirffamfeit be§ Seifigen ©eifteS, fonbern auf ben einigen 9lu3gang, 
1, 509 f, 

Opera ad extra, ©in unb biefelben göttttdfjen Söerfe fagt bie ©df)rift bon 
allen brei Sßerfonen au§, 1, 465; 3 . bie ©dfjobfung, 1 , 586. — ßtntöanb: 
Verteilung ber opera ad extra auf bie brei Sperfonen förbere £ritf)ei3mu£ (aber 
bie ©df)rift rebet nidf)t bon Verteilung, fonbern guteilung unb fagt, baf$ biefe 
SÖÖerfe ben brei Sferfonen gemeinfam ftnS), 1 , 515 f. 505. 465. — ©§ gibt feine 
Teilung ober ©rabunterfcfjiebe in begug auf göttlidj)e ©igenfdf)aften unb Söerfe, 
1, 464 f. 

$)a§ Vite ^eftament unb bie 2eljre bon ber ^)reieinigfeit, 1, 474, 
$)er ©ngel be§ Vunbe^, 1,477. $>ie mobernen Geologen fuc^en feine Vernein 
fteüen für bie Trinität im Viten ^eftament, 1, 475. 

$ird()tidf)e termini: V er f on / 1/495; 2,122 — 126. 2Befen, 1, 499 f.; 

opLoovoiog , 1,501; Filioque, 1 , 503 f.; circumincessio, 1,504. ©. Termini. 

Unbegreiflidfjfeit ber Trinität für bie Vernunft, 1, 480. 498. 394. 
Vßir fetten feinen Unterfdf)ieb gioifdfjen göttlicher V^ r f on unb göttlidf)em Söefen, 
1, 480; unb bodf* befte^t ein realer Unterfdjjieb ber V^ r f°uen, 1, 481. ©rflärung^^ 
berf ud^e, 1 , 481. 30ßiberfbridf)t bie ^rinität^le^re ber Vernunft? 1,485. — gmeef 
ber Offenbarung ber $)reieinigfeit; ©rrettung ber fünbigen Vlenfdf)en, 1,491 f. — 
$ann man bon einem 2 )ogma ber Trinität reben? 1 , 111 . 

$)er$amj)f um biefe Sehre ift ein ßamfjf um bie ©eligfeit, 1, 454. £>ie 
£irdf>e hat immer im $amf>f um Siefe Sehre geftanben, 1 , 457 f. ©in SBunber ber 
©nabe, bafj biefe Sehre nicht au3 ber SBelt berfdhmunben ift, 1, 493. 2 öarum 



25 


fämbfen bie Stenfdjen fo fjart gegen biefe Sehre? SBeil fte felbftger ed^t ftnb unb 
bot allem bie toef entliehe ©ottheit ©hrifti unb bamit fein ©rlöfungBtoerf auB bent 
Vßege fdfjaffen tootten, 1, 492. 

S n t i t h e f e. Seugner ber Oreieinigfeit fielen außerhalb ber $ir<he, 
1, 454. 92, unb fennen feinen gnäbigen ©ott, 1, 569 f. Leugner ber b r e i 5p e r ? 
f o n e n : Stonarchianer, Unitarier, Sntitrinitarier, 1, 459. 50tan tritt bie brei 
5perfonen in brei 5potengen auflöfen, 2, 125. Unitarier: Oie OrinitätBtehre fei 
eine erfonnene, fünftlidhe Oheorie, 1, 487, eine tote ^formet; eB fei genug, ben 
©ol)n ©otteB atB //Offenbarer" ber göttlichen Siebe gu faffen, 1, 488; biefe Sehre 
fixere in ber 5prajiB gum OritheiBmuB. Oie Anbetung ©otteB toerbe auf brei 
5perfonen berteilt, 1, 489 f. — Leugner beB einen ©otteB: Strit^eiten, ©ub? 
orbinatianer, 1, 461. — Oie ntoberne Oheologie führt gum UnitariBmuB (liberaler 
Flügel) ober gum ©uborbinatianiBmuB (fonferbatiber Flügel), 1, 484 f. Oie 
Äenotifer gerftören bie Sei) re bon ber Oreieinigfeit ©otteB, 2, 330. Stan beruft 
fich bei Vertoerfung biefer Seljre auf Suttjer, 1, 495. 

Ottßli8mn£ nimmt eine einige Materie an, bie burch bie ©ottheit gur 2Belt 
gestaltet toorben ift, 1, 571. Oer Verfuch, baB Problem über ©ntftehung ber 
©ünbe gu lofen, Ijat gum OualiBmuB geführt, 1, 105. 


©bettöttt» (&otte%. Oer Stenfcf) ift gefdhaffen nach ©otteB Silb, 1, 617. OaB 
begießt fid) nid^t auf alle göttlichen ©igenfehaften, 1, 617. Sür ben SuBbrucf nach 
bem Silbe „ber menfdjlidjen ober göttlichen Statur C^rtfti" gibt eB feinen ©chrift? 
grunb, 1, 618 f. OaB ©benbilb beftanb in rechter Sefcfjaffenheit bon Verftanb unb 
Süllen, 1, 618. — 5t n t i t h e f e : Oer urfbrüngtidhe Quftanb beB Stenfdjen fei 
tierartig, fxttlidh indifferent getoefen, 1, 619 f. ©benbilb im Weiteren unb eigent? 
liehen ©inn, 1, 621. Ob bem Stenfdhen nach bem Satt ein ©benbilb im tbeiteren 
©inn gugefdjrieben toerben fönne, 1, 621. Verhältnis beB göttlichen ©benbilbeB 
gur menf glichen Statur: OaB ©benbilb ift anerf djaffen, nicht nachträglich ange? 
hängt, 1, 622 f.; Rom: donum superadditum, 1,654. 9tadj bem Satt ift bie 
menfdhlidje Statur nicht unberfehrt, fonbern berberbt, 1,623. Oer ©ifc beB ©ben? 
bilbeB ift bie ©eele; eB gibt ftdf) aber auch am Seide funb, 1, 624. — Such baB 
Söeib ift nadb ©otteB ©benbilb gefdhaffen, aber bem Staune untergeorbnet, 1, 626 f. 
Solgen beB ©benbilbeB: Unfterblid)feit, 1, 624; £errfd)aft Über bie Kreaturen, 
1, 624 f. ©nbgtnecf beB ©benbilbeB, 1, 625. Oafj C^riftug in bie 9Belt gefommen 
ift, baB ©benbilb im Stenfchen gu berbeffern, ift gegen bie ©chrift, 2, 391. 

©hc ift fein ©aframent, 3, 137. 

©Ijeberfiote, 3 Stof. 18; fyahzn fic allgemeine ©eltung? 1, 637. 

©hriiarieit, natürlidhe, feine Vorbereitung auf bie Vefehrung, 2, 574. 

(gfytt, bie ©hrifto mitgeteilte göttlidhe ©hre, 2, 237 f, ©. ©hriftuS. 

©inigfeit in ber chriftlidhen Sehre ift nidht baB Refuttat unferer $raft, 1, 36, 
ober Refultat ber Veugung unter bie Sutorität eineB StamxeS, 1, 195. ©hriften 
berftefjen biefelben Sßorte im felben ©inn, 3, 490 f. Oie ©inigfeit toirb nidht 
geftört burch Verfdjjiebenheit poüttfifyev Snfxchten, 1, 195. Su%r über ©inig? 
feit, 1, 217. 

©inmohttung ift S^lge ber Rechtfertigung, 2, 487. 5ßer fte gur VafiB 

ber Rechtfertigung macht, rnifcht Heiligung in bie Rechtfertigung, 2, 488. gu 
unterfdheiben ift bie ©intoohnung ©otteB in ben ©laubigen bon ber ©egentoart 
©otteB in allen Kreaturen, 2,487. ©B ift nidht eine blöfce SHrfung ©otteB ober 
©intoohnung göttlicher ©aben, 2, 487. Such in allen Kreaturen ift ©ott nicht 
bloß feiner Sürfung nach, fonbern auch feinem Söefen nach, 2, 92 f. ©B finbet 
auch feine Vertoanblung beB SBefenB ber ©hriften in bie ©ubftang ©otteB ftatt, 
2, 487. Oie ©intoohnung ©hrifti ift nidht bie ©eredhtigfeit beB ©laubenB, 2, 639. 
Oie ©intoohnung ©otteB bient gur Tarnung unb gum Oroft, 2, 488. 

©mpfiingnig ©hrifti, 2, 364. Oaburch h a * w unfere unreine ©mpfängniB 
geheilt, 2, 390. 

©ngel. ©rfenntniSquelle: Oie Sehre bon ben ©ngeln fann nur 
auB ber ©chrift erfannt toerben, 1, 602. Oie mobernen Oheotogen finben feinen 
VetoeiS bafür in ber ©chrift, 1, 600 f. Oiefe Sehre ift nicht eine Sunbamentat* 
lehre, 1, 602. 102. 5öer jebod) bie ©sifteng ber ©ngel leugnet, toietoohl ihw bie 



26 


ßefjre ber ©chrift befannt ift, leugnet bie göttliche Autorität ber Schrift, 1, 103, 
Wut bei groger ^nfonfequens fann bei ßeugnung ber ©ngel ber ©laube an ©fjri- 
fturn, ben ©ünbergeilanb, feftgehalten toerben, 1, 602, SOßicgtigfeit ber ßefyre: ©ie 
ftcCCt bie ©üte ©otteS mehr ins Sicht, 1, 103. 

Seit ber ©rfdjjaffung, 1, 603, Vame: ©ngel — Vote, 1, 603, ©eifter, 1, 604. 
Unterfcfjieb 3 tx>if(ä)en ©ott nnb ©ngel, 1, 605. ©ngel haben aeitroeilig ft<f>tbare 
©eftalt angenommen, gegeffen, 1, 604. ©ie erfennen nnb toollen, fönnen nadj) 
äugen auf Mürber eintoirfen, 1, 605. ©ie finb nicht alltoiffenb, 1, 606. Sn? 
fünftige Oinge toiffen fie nur burch Offenbarung bon ©ott Oorher, 1, 555. ©ie 
ftnb mächtig, fönnen aber feine Vßunber tun, 1, 606. Verhältnis ber ©ngel sutn 
Ort, 1, 608. ©ie finb nicb>t allgegenwärtig, 1, 608. 543. S a ^ 1; 609. Orb? 
nnngen: ©herubim, ©erabhim, 1, 609, freien nidfjt, noch taffen fte ftd^ freien, 
1, 607. ©nt erfdjaffen, 1, 610. $m ©Uten betätigt, 1, 610. ©ie bleiben in 
©toigfeit, 1, 548. $f)r SQSiCte ift nur auf baS ©nte gerietet, 1, 611. ©ie finb 
ftttlid) frei, 1,611; auSerioählt, 1,612; flauen ©ott, 1,611. Verrichtungen, 
1, 612 f. Ob jeber ©hrift feinen eigenen ©ngel habe, 1, 612. Oie ©ngel ftnb bei 
ihrem Oienft auf ©rben augleich im Fimmel, 3, 623. Anbetung ber ©ngel, 1, 613. 
Oie Vßirfung beS VerföljnungStobeS ©hrifti h a * ftdf) auch auf bie. ©ngel erftredft, 
aber nur burdj) bie Verfirnung ber ftit e n f e n , 2, 456 f. — Über bie böfen 
©ngel f. Teufel. 

©ttgel be£ £©rrn im Viten Oeftament ift ©hriftuS, 2, 403. ©nget beS Vun? 
beS, 1, 477. 

©mfratiten fbradjjen bem SQßeibe baS göttliche ©benbitb ab, 1, 626; Oerboten 
ben Vßein im Vbenbrnagl unb gebraudhten ftatt beffen Vßaffer, 3, 414. 

©mtfjttftftätmtS, baS „innere SOßort", 1, 250 f. 559. (©. ©nabenmittet.) Suther 
barüber, 1, 256. Verzeichnis ber ©nthufiaften üon Ouenftebt, 1, 252, 

Gmtfdbetbmtg beS Vtenfchen als ©rflärungSgrunb, 2, 590. 

©rbfiinbc ift ©rbfdjjulb unb ©rbüerberben, 1, 645. © r b f dh u t b : Oie 

©dhulb ber einen ©ünbe VbamS rechnet ©ott allen Vtenfchen au. ©iniranb: 
9tur baS fönne als ©ünbe augeredhnet toerben, toaS ber fOtenfd) feXbft getan hat; 
1, 646. (2öer aber bie Surechnung ber ©ünbe VbantS für ungerecht erflärt, ntug 
auch bie Sühnung ber ©eredhtigfeit ©hrifti für ungerecht erflären, 1, 647.) — 
©rboerberben: Oag ber 9ftenfch oon ©eburt an aum Vöfen geneigt ift, 
1, 648 f., toirb audh Oon ben ©eiben erfannt, ber ganae Umfang aber erft auS ber 
©chrift, 1, 649. — V n t i t h e f e : OaS ©rboerberben toirb enttoeber gana ge? 
leugnet (bie ©ünbe gehe burch baS böfe Veifgiel ber ©ttern auf bie $inber über, 
1, 649), ober man leugnet, bag ©rbfünbe ©ünbe fei, ober man Oerringert baS 
©rboerberben. ©emibelagianer, ©hnergiften, 1, 650 f. Valentine, 1, 223. Oa? 
burch toirb bie sola gratia geleugnet, 1, 652. 

90ß i r f u n g b e S ©rbüerberbenS auf ben Verftanb: oerftnftert, auf 
ben VHtten: gegen ©otteS ©efeg gerichtet unb fann nicht anberS, 1, 652 — 656. 
VegatiO: Vtangel ber ©eredhtigfeit, bofitio: böfe Suft, ©erichtetfein auf baS Vöfe, 
1, 656 f. 

©rbfünbe ift nicht © u b ft a n s ©laciuS), 1, 658, fonbern VfaibenS, unb 
3 ioar ein folcfjeS VfaibenS, tooburch bie menfdhlicf)e Vatur gänzlich Oerberbt ift, 
1, 657 f., baS ber menfchlichen Vatur fo anhaftet, bag eS nur burdh ©otteS ©nabe 
unb Vllmacht toieber getrennt toerben fann, 1, 658, — ©ubjeft: alle Vtenfdfjen, 
audh Vtaria, ausgenommen ©hriftuS, 1, 659. — ©ig beS ©rbüerberbenS bie ©eele 
unb ber Seib, toeil er Organ ber ©eele ift, 1, 660. Oer Seib mit allen ©liebem 
fteht im Oienfte ber Ungeredhtigfeit, 1, 660. 

folgen ber ©rbfünbe: ber leibliche % o b , 1, 661. („VßelchcS OageS bu 
baoon iffeft", 1, 661.) OaS ©ffen tötete nicht, toeil ber Vaum böfe toar, fonbern 
toeil baS ©ffen gegen ©otteS Verbot toar, 1, 661 f. Vßarum ein fdijeinbar fo toill? 
fürlidheS Verbot? Vl§ eine Übung be§ ©otteSbienfteS, 1, 663 f. — Verluft be§ 
freien Vß i 1 1 e n § in geglichen Gingen, 1, 665. ©, SQßille. ©dheingrünbe für 
ben freien Vßillen, 1, 667. — Oie einaelnen Oatfünben. Oie ©rbfünbe ift bie 
Ouelle, aus ber fie fliegen, 1, 668. ©. ©ünbe. 

©retgniffe im Üteidhe ber Statur unb in ber ©ef chichte fönnen äußerlich beS 
Vtenfdhen Vufmerff amfeit aufS Vßort richten, 1, 75. 

©rfeitnttti8. Oie natürliche ©rfenntniS ©otteS befchränft fidh auf ein Vßiffen 
um ©otteS ©jiftena unb baS göttliche ©efeg, 1, 238. ©. ©efeg. 



27 


©otteSertenntniS: Dafc e§ einen ©ott gibt, ber bie SQßett gefd;affen 
bat unb ebig, allmäd;tig ufb, ift, erfennt ber Rienfd; au£ ben ^Berten ber ©chöb- 
fung (fo§mologifd;er 35ebeiS), 1,445; au§ ber 33Mrffamteit ©otteS im Reiche ber 
Ratur unb @efd;i<hte ber Roller (biftorifch=tbeologifcher 35ebei§), 1, 445 f.; aus 
bem ©ebiffen (moralifcber RebeiS), 1, 446. RtbeiSmuS ift Unterbrüdung ber 
natürlichen ©otteSerfenniniS, 1 , 446 f. 

Diefe natürliche ©otteSertenntniS ift, fobeit fte gebt, eine bahre, 1 , 447; 
birb nie böllig auSgerottet, 1, 447; ift angeboren unb auch erborben, 1, 447. 
$raftifd;e§ Refultat: ©ie ift bie ©runblage ber bürgerlichen ©erecfitigfeit, 1, 448. 
DaS ins £ers gefcbr iebene ©efeft ift ber RntnübfungSbunft für bie ^rebigt be§ 
©efetjeS, 1, 448. Diefe ©rtenntniS führt aber nicht über ein böfeS ©ebiffen b in = 
au§ unb ift 3 ur ©rlangung ber ©eligteit böllig unsulänglicb, 1 , 450. Rtan barf 
ber natürlichen ©rfenntniS beber 3 U biel noch 3 U benig aufcfjreiben, 1, 450 f. 

SDie geoffenbarte ©otteSertenntniS, bie chriftliche, ift trinitarifcb, 1, 451, 
unb birb nur burd;§ Rßort gebirft, 1 , 453, ift aber ftüdlidt), 3, 295. ^raftifd;e§ 
Refultat: ©ie ift unfere ©eligteit, 1, 453 f. 457. 

©rfenntniSquelle ber D b e 0 * 0 0 * c - natürlichen: bie Ratur, 
1, 64. Die Religion beS ©efetjeS b a * ber 907enfdh auS f ich felbft, 1, 19 f. ©rfennt* 
niSqueße ber d;rifttid;en ^beologie ift nur bie ©cbrift, 1, 168. 64. 210. 21. Die 
Religion be§ ©bangeliumS ift geoffenbart gleich nach bem ©ünbenfaß unb burbe 
geglaubt bon allen $inbern ©otteS im eilten Deftament, 1 , 22 . 2 öir teilen bie 
Stbeologen in gluei klaffen: in foldje, bie allein au§ ber ©d)rift fd;öf)fen, unb in 
folche, bie bie ©cbrift nicht mehr für bie einzige Duelle bitten, 1, 178. Die ©r; 
iemttniSqueßen rebusieren ftdj auf nur stoei: auf bie ©cbrift ober auf baS eigene 
Sd;, 1, 255. ©. ©elbftbebußtfein, ©rlebniS. 

©rletmtS, baS d;riftlid;e, 1, 73. ©rlebniStbeologen, 3, 168, boßen ben ©lau= 
ben nid;t auf baS 2ßort grünben, fonbern auf ba§ ©rlebniS, 2, 636; 1, 110; auf 
bie gefd)icf)tiiche ©rfcbeinung ©bnfti- $amt man nicht aus gefd;icbtlidf)en Süb- 
rungen ben ©inbrud betommen, baf$ e§ einen gnäbigen ©ott gibt? (Sa, aber 
aud; einen aorntgen ©ott. Darum mufs man fid; aUein aufS SBort grünben.) 
3, 207 f. Da§ Dbjett be§ ©laubenS ift bie fteßbertretenbe ©enugtuung ©brifH. 
2ßer ba§, ba§ ©ott im ©briften birft, 3 um Dbjett unb ^unbament be§ ®lau= 
benS mad;t, fällt bon ©brifto ab, 3, 208. Rßer ba§ ©rlebniS bom Rßort löft, 
gerät in baS eigene ffteifcf), 3, 159, unb gehört 3 « ben ©cbbärmern, 3, 195 f. ©r= 
lebni§tbeologen ftttb böllig auf reformiertes ©ebiet übergetreten, 3, 207. Ru§ ber 
Rerbanbtfd;aft mit ben Reformierten erftären fid; bie Urteile über gbingli unb 
©albin, 3, 209. Reibe, Reformierte unb ©rlebniStbeologen, lommen aur ©ebif$= 
beit beS ©nabenftanbeS burd; Reflexion auf fubjeftibe Dualität, 3, 209 f. ©r= 
lebniStheologen gebraud;en baS sola fide, obbobl fie bie RorauSfe^ungen beSfelben 
aufgegeben haben, 2, 645; grünben baS ©ebet auf baS ©rlebniS, 3, 258; bie bon 
ihnen gebadete ^ird;e ift ein non-ens, 3, 469. Rtan mufe ben ©rlebniSftanbbuntt 
aufgeben unb fid; Ibieber aufS 3Bort [teilen, 2, 129 f. 132. 

©rleucbtung gefchiebt burcb ben ©lauben an ©brtftum in feiner satisfactio 
vicaria, 2, 603. 

©rlöfwng ift augleidl} auch ba§ 3öerf beS Raters unb beS ^eiligen ©eifteS, 
1, 515. Der Dbeotoge lehrt, loaS bie ©d;rift über ©rlöfung fagt, unb toeift alle 
Äritif ( 3 . 35. „ 3 U juribifd^") ab, 1, 58. 35eftreitet man bie loefentlidlje ©ottheit 
©hrifti, fo fällt auch baS ©rlöfungSloerf §m, 1, 492. 3tÖir tonnen unfere ©r= 
löfung nur betrad;ten, loenn bir betrauten, bafe toahrljaftig ba§ ganae Rtenfchen- 
gefchlecht burd; ©b^f^b er löft ift, 3, 540. 

©öangeltfcbe SllCian^ fudljt Reformierte unb £utberifd;e ohne 33efeitigung 
ber ßehrbifferenaen 31 t bereinigen, 1, 104. 

©toöngelium. Sb heiteren ©inn bie ganse d^riftlidlje ßebre; im engeren 
©inn Qufagung ber ©nabe ©otteS, 3, 262 — 264. Die gefcljebene RerfÖbnung ber 
SQßelt berfünbigt ©ott ben Rtenfd;en burdhS ©bangelium, 2, 475. DaS ©bangelium 
tann nichts anbereS fein al§ Rertünbigung ber Vergebung, heil bie objeftibe Rer= 
föbnung ber 2ßelt borhanben ift, 2, 414. 2Birb bie objettibe RerfÖhnung auf= 
gegeben, fo ift ba§ ©bangelium nur eine Rnbeifung, bie man fich burd; eigenes 
Dun mit ©ott berföhnt, 2, 415, Das ©bangelium ift ©nabenmittel, 3, 123; belehrt 
nicht blofe über Vergebung, fonbern ift ein Rft ber ßo§fbredl)ung bon ©ünben, 3,124. 



28 


Oa§ ©bangelium ift Üftebium bet Vergebung in jeher $orm, einerlei ob gelefen 
ober gefprodjen, 2, 476; 3, 124 f. — $lnttt$efe: teuere Geologen: ütidjt ba§ 
gelefene, fonbern ba3 geprebigte Vßort fei ©nabenmittel. Oer ©laube fommt 
burdj bie sprebigt (per ift ba§ geprebigte Vßort bem getriebenen ni<p entgegen 
gefegt), 3, 125 f. — Oa§ ©bangelium toon ©pifto trat ©nabenmittel and) für bie 
ganae Seit be§ eilten OeftamentS, 3, 249, Oa§ erfte ©bangelium bom 90ßeibe§~ 
famen (1 Viof. 3, 15), 3, 250 f. Oie Vetpifjung toar bamaB fep pü, aber aucp . 
fetjr bunfel, 3, 251. Qum ©bangelium gehört audj bie Oaufe, 3, 309, unb ba§ 
5lbenbmap, 3, 343 J.; 2, 476. — n t i 1 1) e f e : Vei ben ©albiniften ift ba§ 
©bangelium ein £eiBplan, 3,291; bei ben ©tjnergiften bebingt burdj menfdjlidje 
Seiftung, 3, 292. Oer ftjnergiftifdje begriff bon ben ©nabenmittein erjeugt nicp 
ben djtiftlidjen ©lauben, ber auf lauter ©nabe baut, 3, 146. Vei ben mobernen 
Geologen ift ba§ ©bangelium nicp Vetfünbigung ober Vergebung, nicp bie Vot^ 
fdjaft bon einer gefdjepnen Verföptung, 3,231; 2, 506 f. 

©rfenntniSquelle. Oer natürliche Üftenfdj toeifj bom ©bangelium 
nidjtS, 1, 238; pt e3 nidjt au3 fidj felbft, fonbern au3 ©otteS Offenbarung im 
Vßort, 1,21; 3,274. Oer natürliche Vtenfcfj plt e§ für ein Ärgernis, 3,274. 
©eoffenbart tourbe e§ gleid) nad) bem ©ünbenfall unb geglaubt bon allen $inbern 
©otteS im eilten Oeftament, 1, 22. 

Oa§ ©bangelium ftellt feine fittlid)en ^orberungen, 3, 268; ift burdj feine 
menfd)lid)e ßeiftung bebingt, 3, 146. ©§ forbert ©lauben, aber nicp afö rnenf cp 
lidje Öeiftung unb bringt ben ©lauben felbft prbot, 3, 269. ©3 forbert ©lauben, 
ftraft aber nicp ben Unglauben. ©3 teilt nur au§ unb betgibt, 3, 268. 275. 
Vßenn e3 ben Unglauben ftrafen toütbe, toürbe e§ aud) bie ©laubigen fort unb 
fort berbammen, 3, 275. ©3 ift feine Vufjprebigt. ©bangelium im Weiteren ©inn 
(bie ganae ßetjre ©pifti) fann Vufjprebigt genannt toetben, nicp aber ©bangelium 
im engeren ©inn, 3, 262 f. Vßenn man au§ bem Seiben unb ©terben ©pifti 
©otte§ Qorn über bie ©ünbe lept, prebigt man nicp ©bangelium, fonbern ©efep 
3, 276 f, Oa§ ©bangelium fennt feinen Unterfcpeb atoifepn großen unb f leinen 
©ünbetn, 3, 269. 

®ßirfung. Oa3 ©bangelium toirft ben ©lauben, 1, 74 f. 382; 2,477; 
toirft bie VMebergeburt, 3, 130. teuere: VßaS ber SQßiebergeburt borauSgep unb 
nadjfolgt, toirb burep SDßort getoirft, nid)t bie VHebergeburt felbft (aber ba§ ©ban= 
geliurn ift nidjt ein begleitenber Umftanb bei ber Vßiebergeburt, fonbern toirft bie 
Vßiebergeburt felbft), 3, 152 f. Oa§ ©bangelium rnaep ben Vtenfcpn toiHig, in 
©ottc§ ©eboten au toanbeln, 1, 382; gibt $raft au guten Vßerfen, 1, 88; befämpft 
bie ©ünbe, 1, 88; übertoinbet bie Oobeputcp, 1, 383. 

Oa§ ©bangelium foll g e p r e b i g t toetben, 2, 475, unb atoar in ber ganaen 
Vßelt, 3, 583. Oafa nidjt alle Golfer unb iperfonen ba§ ©bangelium Ijaben, foH 
nicp bie gratia universalis in gtoetfeX aiepn, 2, 35. SQßir f ollen ba§ ©ban= 
geliurn nidjt betoeifen, fonbern berfünbigen, 1, 122. Vorbereitung auf ba§ Ver= 
ftänbnB be§ ©bangeliunB ift bie Vetatoetflung an aller fittlidjen Vollfommenpit, 

1, 123. Oen Qerfdjlagenen joü e§ geprebigt toerben, 1, 87. 

©bolwtion. 1, 573. ©ntftepng organifepr Vßefen au§ unorganifepn, 1, 573; 
einer Pieren 5lrt aus einer nieberen, 1, 573. Vetfucp, au§ toter Materie Sehen 
prboraubringen, 1, 573 f. 

©jegefe* Oie ganae Sepe ber ©djtift liegt in ©djriftftellen geoffenbart bor, 
bie feiner ©segefe bebürfen, 1, 434. ©ipiftauSlegung (©ntfaltung be§ ©d)rift= 
inplteS, Oüdjtigfeit, anbere au lepen, obßt ©rflarung fdEjtoieriger ©teilen, 1, 434) 
f)ai ben Qtoed, in bie ©djtift au füpen, 1, 435. Vßarurn befonbere ©djriftau§= 
leger nötig finb, l,435f.; ©igenfdjaften, Pie ipten nötig pnb, 1,436. 5lu§legung 
nad) Analogie be§ ©lauben§, 1, 437; f. „Analogie", ^lare ©teilen foH man nid^t 
au^legen burdj ©teilen, bie gar nidjt bon biefer Sepe pnbeln, 1, 439, ober burdj 
bunfle ©teilen, 1, 440, ober nadj bem ©djHftganaen, 1, 440. ©. „©djriftganae^". 
^ie ift eine menfdjlidje Oeutung an ©teile be3 ©djrifttoorteS felbft au fepn, 1,443. 
Oa3 gilt and) in beaug auf gefdjid^tlid)e Vhgaben, 1, 442. — Oie Vßerfe ber alten 
Oogmatifer finb eine ^unbgrube bon ©^egefe, 1, 185. — ©segetifdje Opologie, 

1, 113. 

3, 332 f. 



29 


& 

Salf#sfänöi9C. £ir#li#e @emeinf#aft mit Salf#gläubigen ift £eilpftig= 
mad)ung frember Sünben, 1, 681. 

Se&fencr ift eine ©rbid)tung, 3, 575 f.; 2,426.647. teuere ^roteftantifd^e 
Geologen: für biete Triften fei no# eine Säuberung nötig, 3, 576. 

Steif# ber Triften h)irb nie fromm; fann nur äuprli# 3um ©eprfam be§ 
2öitten3 (Sottet gesmungen merben, 3, 282 f. Äamp mtber ba§ ftleif #, 3, 16 f., 
ift ein 3ei#en be§ ©nabenftanbeS, 3, 17; beftep ni#t in einer Befferung, ©r= 
3iepng, fonbern in einer ^reusigung, Rötung, 3, 17. 2)er $atnf>f ift f#mer, 
3, 17; bie Triften gepn aber al§ Sieger prbor, menn fte an ber ©nabe unb 
@otte§ Bßort bleiben, 3, 17 f, (Sine gute tftegel: bem ftd^ regenben böfen 91ft be3 
SIeif#e§ fofort ben entfpecpnben guten Bft entgegensufepn: 3. 93. bem gurren 
miber ©ott ba§ ßob ©0 tte§, 3, 19. 

bor ©efap, 1, 600. 

Stetheit 3)en S#ma#en gegenüber fott man auf ben ©ebraud) ber #rip 
lidjen greipit ber süpen, e3 fei benn, bafj babur# bie BÖappit berleugnet mürbe, 
1, 673. — ßepfreipit, 1, 154, 

S*eiür#e, göttliche Drbnung, 1, 319. 

Sreunbli#feti (BotieS, 2, 8. 

Stiebe im Plenen ^eftament, 3, 585 f. 

Sronfei#nant8feft, 3, 414. 

Suubantentaüfteu, eine Drganifation ber Saien, 1, 146 f. 327. 

Siirbüte ©Ijrifti im Stanbe ber ©rppng, 2, 459 f. S. „^otjepriefter". 


<B, 


(^eben* BSir bürfen lein Ouantum borf#reiben, 3, 62. Seber na# feiner 
BMttfür; mir finb ni#t mep ßinber, fonbern münbige Seute, 3, 63. $eber fann 
ft# felbft auftegen, fobiel er mitt, 3, 63, Blandje galten bafür, bafj ba£ ©ebot bom 
Sehnten au# im Üteuen £epment nod) gilt; e§ ift aber abgetan, 3, 60 — 62, 
Klagen, baf? mir fo menig geben; 2uipr§ Qeit, 3, 61. B$enn mir bie £rägpit 
im ©eben ftrafen, menben mir un3 an ben ©Triften na# bem alten Btenf#en, 3, 63, 

(Bebet ift Sieben mit ©ott, 3, 94 f,, unb mirb berglüpn mit bem $ul§fd)lag 
be3 natürlid)en Sebent, 3, 95. Qmei klaffen bon ©ebet: 2)anf unb Bitte, $)ie 
Sürbitte geprt unter bie Bitte, 3, 95 f. Borau^feptng be§ ©ebet§ ift ber ©laube, 
bafs ©ott un3 um ©pip ©ered)tigfeit mitten gnäbig fei. Stur fo bittet man im 
tarnen ©pifti unb mit greubigfeit, 3, 96 f. Bßo fein ©laube ber göttli#en 
©nabe, bleibt ba§ ©ers ungemip 2)ann folgt ba§ iptap>ern mie bei ben ©eiben, 
Stofenfrans, ©ebetSmüpen, 3, 98. BBenn ba§ ©ebet bie bottfomtnene ©rmerbung 
ber ©nabe burd) ©pifturn ignoriert, ift e§ nid)t ein ©ebet im tarnen ©pifti, 
ni#t Betätigung be§ ©laubenS, fonbern be§ Unglauben^, 3, 256. Buf ©pifti 
©ered)tigfeit pben alle ©eiligen gebetet, 3, 98. Obieft ber piftlicpn Bitte: ma§ 
©ott au bitten geboten unb su geben berpipn pt, 3, 100. 2)er Bßitte ber ©pi= 
ften fällt mit ©otteS BMtten sufammen; fie bitten niep na# eigenem äßitten, 
fonbern na# feinem BMtten, 3, 100 f. $)a§ Baterunfer, 3, 101 f. 2)a§ ©ebet ift 
fein ©nabenmittel neben ©otteS Böort uitb Saframent, 3, 253. $)a3 freie ©ebet 
pp an unb für ftd) ntd)t ppr al§ ba§ ©ebet in feftgeftettter Sorm, 3, 102. B3er 
öffentli# ober in ber ^ribatfeelforge bei $ranfenbefud)en ufm. su beten pt, fott 
ft# forgfältig borbereiten, 3, 102. ©ebet extempore, 3, 102. Bn ben ©ebärben 
beim ©ebet liegt ni#t3; bo# fott man fte nt#t bera#ten, 3,103, BMrfung beS 
©ebetS: BÜt ipem ©ebet erplten unb regieren bie ©pipn bie Bßelt, 3, 98 f. 

(Bcburt ©pifti, 2)ur# feine pilige ©eburt pt er unfere unreine ©eburt 
gepilt, 2, 390. S. „50ienf#merbung H . 

(BcfiiP* BMr fotten unfern ©lauben ni#t auf ba§ ©efüp grünben, 3, 242. 
BSer ftd) auf fein ©efüp berläBt, mufe bersmeifeln, 3, 166 f. ©rünbet man bie 
Bergebung auf§ ©efüp, fo fep man bie gratia infusa an Stelle ber ©nabe 
©otte3, 2, 12. $)ie ©rfapungen ober ©efü|le in ber Seele ma#en bie S#mär= 
mer sur feligmad)enben ©nabe, 2, 16. ©tnpinbungen im ©efüp ftnb Solge unb 
Sru#t be§ inneren SeugniffeS be§ ©eiligen ©eifte§, ba§ im ©lauben an ba§ ©ban* 
gelium bepp, 1, 380, 



BO 


(Steift, ber fettige* $)a§ Au§gehen bom Später ($ot). 15, 26) beliebt ftcf) nicht 
auf Me seitliche Söirffamfeit be§ ©eifte§, fonbern auf ba§ emige AuSgehen, 1, 519 f. 
Filioque, 1, 503 f. — $>urcf) böfe Sßerfe mirb ber ©eift betrübt unb meicht au§ 
bem 4er seit, 3, 26, Auch Triften tytnbern fortmährenb fein Aßerf. $)af$ fte bar= 
übet ben ©fauben nicht bertieren, fomrnt baher, bafc fte täglidf) Aufce tun, 3, 26 f. 

Genteinbe. $)aj 3 ©hriften eine ©enteinbe bifben unb sprebiger berufen, ift 
göttlidhe Dtbnung, 3, 506. 

Genteinbeberfamtnfnng. Allerlei Aßinfe, 3, 499, Variante nt artfcfje DrM 
nung, 3, 500. 

Gemetnfdjuft. Triften hüben innere ©emeinfdhaft mit ©btt, 3, 460. ©§ 
gibt feine anbere ©emeinfdhaft mit bem geiftfichen Seib Cfjrifti af§ bie, toetd^e 
burch ben ©fauben an bie Vergebung ber ©ünben um ©hrifti mitten gemirft mirb, 
3, 443. 

General Council, unionifttfch, 1, 222 f. 104. 

Generafftjnobe. Unioni§mu§, 1, 104. 

Genugtuung ©hriftt. ®er AuSbrudf ftetjt nicht in ber $8ibel, aber bie ©adhe, 
2, 407. Wad) ©otte§ unmanbetbarer ©eredhtigfeit forbert ©btt bom 9JtenfdE>en 
Übereinftimmung mit feinem ©efet} unb fpridht im Satte ber Widhtübereinftim= 
mung bie emige Aerbantntni§ au§, 2, 407, $)ie ©erechtigfeit ©otte§ geht nicht 
blofc über bie Aßeltregierung im allgemeinen, fbnbetn auf iebe§ menfch liehe $n= 
btbibuum. Alle Wtenfdhen finb ©ünber unb barum bem gorn ©otte§ untermor= 
fen, 2, 408. ©hriftu§ hat M an ©teile ber Atenfchen geftettt, fomohl unter bie 
$ftitf)t al§ auch unter bie ©träfe be§ ©efe^eS, 2,408. i)amit ift ©otte§ Aer= 
bammung§urteil über bie Wtenfdhen böllig aufgehoben, 2, 409. An ber satisfactio 
vicaria, bie ben Wtenfdfjen boftfommen gerecht macht, 1, 37, mufj man fefthatten, 

1, 39. Ohne ftellbertretenbe ©enugtuung ©hrifti ift feine ©nabe ©otte§ m ben= 

fen, 2, 18 — 20. Ohne ©tauben an bie ©enugtuung fein geiftliche§ Aerftänbni§ 

ber ©chrift, 1, 394. 

© i n m ä n b e. a. ©ott fönne fraft feiner Atachtbollfommenheit ©ünben 
bergeben ahne ©enugtuung (e§ ift töricht, barüber au bh^°f fl b^ c rcn, ma§ ©ott 
tun fönne), 2, 416. — b. ©§ fei eine Aorftellung bon ©ott, bie feiner unmürbig 
fei, ihn fo aürnenb barauftellen, baß er nur burch ba§ Seiben ©hrifti habe ber^ 
föhnt merben fönnen (ma§ ©otte§ mürbig ift, miffen mir bloft au§ ber ©chrift), 

2, 417. — c. $n ©hrifti £ob offenbare ficf) bie Siebe ©otte§, barum fönne bon 
einer Aetföhnung be§ 3orne§ nicht bie Webe fein (im £obe ©hrifti offenbart jtdt) 
beibe§: Siebe unb gorn), 2,418. — d. ©inen unfd£)ulbigen Atenfchen an ©tette 
ber ©chutbigen au ftrafen, fei ungerecht, in Aßiberfpruch mit ©otte§ Siebe unb 
©erechtigfeit, 1, 526. (Aßa§ ©ott tut, ift geredet. $)er Umftanb, bafc ©hriftu§ 
freimittig gelitten hat, befriebigt bie Vernunft nicht, 2, 418 f.) — e. ©hriftu§ habe 
tatfädhlidh nicht ba§ gelitten, ma§ alle ÜJtenfd^en leiben fottten: emige ^öttenftrafe 
(bie ©chrift fagt, baf* ©hriftum bie ©träfe treffe, metdhe bie Wtenfcfjen hätte treffen 
fotten), 2, 419 f. ^)ie gegenfeitige Abrechnung ift e^tenfib unb inten^b bottfom= 
men, 2, 410; 1, 563. — f. ©hrifti Seiben fei aeitticf) begrenzt, mährenb bie Wtenfchen 
emige ©träfe teiben müffen (bemgegenüber hebt bie ©df)rift ben 2Bert be§ Seiben§ 
©hrifti h^rbor, bafe ©hrifti Seiben ba§ Seiben be§ ©ohne§ ©otte§ ift), 2, 420. — 
g. ^)te Auffaffung, ba& ©Mt bie SWenfctjen burch ©hrifti ftettbertretenbe ©enug- 
tuung mit (ich fetber berföhnt h^be, fei iuribifdh unb au menig ethifdh (bamit mirb 
bie gange ^riftlid^e Sehre befeitigt; ber Sßormurf fättt auf bie ©df)rift aurüdf), 
2, 420 — 422; 1, 58, — h. ©hriftu§ fei nur „aum heften", nidht aber an ©tette ber 
Wtenfdhen unter $fti<ht unb ©träfe be§ ©efe^eS getreten (bie ©chrift lehrt ©teüi 
bertretung), 2, 408 f. — $)ie ?Utenfchen frttifieren bie göttliche Werföhnung§methobe 
at§ unnötig, ©otte§ unmürbxg, miberfbrudh§bott, ungereimt, 2, 416. 

Antithefe. ©efd^ic^tlid^eS, 2,422. $>ie ©enugtuung mirb fonfeguenter^ 
meife bon atten Seugnern ber ©ottheit ©hrifti geleugnet, 2,422. Abätarb: $)er 
©ohn ©otte§ ift nid£>t in bie 2öett gefommen, um bie ©erechtigfeit 3 U erfütten, 
fonbern burch ßehrc wub 33eif^ieX einen ^8emei§ göttlicher Siebe 3 U geben, 2, 422 f.; 
1, 19. Witfdht: Su ©ott gibt e§ feinen gorn über bie ©ünbe, 2,423. ©cotiften: 
©hrifti ©enugtuung fei nicht ein bottfommeneS SÖfegelb, fonbern merbe bon ©ott 
nur bafür angenommen (AfaeptationStheorie), 2, 424 f, ^h^ntaS: ©ott fönne 
ohne ©enugtuung bergeben, 2,425. ©atbin: ©hrifti Werbienft fei ba£ Werbienft 
eine§ 3(Jtenfcf)en, 2, 425. Wom befdhränft bie ©enugtuung burdh Segfeuer, 5E ktfc 



31 


Opfer, bte Berbienfte ber ^eiligen ufto., 2, 425 f. GrottuS: Gott habe nur ein 
Strafe^empel ftatuieren toollen, 2, 427, Bufhnell: GhriftuS toollte burch Sehre 
unb Beifptel einen moralifhen Ginfluß auSüben, 2, 427. Sutharbt nennt bie 
Sehre non bet Genugtuung eine $4;eotie, 2, 410. Soainianer unb Rationalsten 
leugnen bie Genugtuung (bamit fällt auch baS prophetifche Amt Ghrifti int biblü 
fcf)en Sinne f)in; GhriftuS ein bloßer Btoralprebiger), 2, 404. Bon ben ntobetnen 
Geologen bente leinet an Übertragung ber Strafe auf bie Sßerfon beS GrlöferS, 
2 , 429; 1, 32. ,3um fttoede ber Befämpfung ber satisf actio viearia fdjjieben fte 
bie justitia legislatoria unb vindicativa beifeite, 2, 407 f. $eflaratorifhe 
Theorie: Seßung einer neuen heiligen Btenfchheit in ber $etfon Ghrifti an Stelle 
ber ftellnertretenben Genugtuung, 2, 430 f. Garantietheorie, 2, 433. Beftegung 
ber Sünbenherrfcßaft (aber baS ift nicht baS Bßefen, fonbern 3olge ber Grlöfung), 
2, 435. 3^mel§’ Sehre, 2, 435 — 440. — $m Grunbe gibt eS bloß atoei klaffen non 
Geologen: Btan lehrt bie obfeftine Berföhnung, ober man lehrt fie nicht, 2,428. 
2Ber bie Genugtuung leugnet, gibt bie Sehre non ber Rechtfertigung preis unb 
mu| ftcf) felbft mit Gott nerföpnen, 2,430; grünbet bte Berföhnung mit Gott auf 
eigenes %un, 1 , 92; Ijebt ben Unterfcßieb attrifhen Gefeß unb Gnangelium auf, 

1, 85; ftöfet baS ftunbament um, 1, 93; glaubt nicht an Ghriftum, 1, 92; hat 
nicht baS ßeugniS beS ^eiligen GetfteS, 1, 378; fleht außerhalb ber Kirche, 1, 90; 

2, 21; belampft baS Reich Ghtifti, 2, 471. Seugnung biefer Sehte aieht auch anbere 
Sehren in Btitleibenfhaft, 1, 159. Seugnung ber Gnabenmittel im Sinne ber 
<§cf)rift, 3,148; ber Snfpiration ber Schrift, 1, 363 f. ^ßraltifch finb bie 

rien ber mobernen Theologen unbrauchbar. Sie bringen baS Genriffen nicht aut 
Ruhe, 2, 441 f. ßonfequentertoeife ift babei ber chriftlidhe Glaube unmöglich. GS 
lann jeboch gefhehen, baß man in ber Anfechtung feine Stellung aufgibt, 1, 32 f.; 
in GenriffenSnot unb £obeSnot eilt man nrieber aum Blute Ghrifti, 2, 442 f.; 

3, 161. 5MeS barf unS aber nicht abhalten, folche Seßter au befämpfen. Sie 
gritnben bie Berföhnung auf menfcßlicheS £un, geben ihre Surrogate für Sd)tift= 
lehre aus, berbecfen ben betrug mit bem Schein tiefer theologifcßer Gelehrfamfeit, 
bie Diele berführt, unb eraießen au logifcher Unflarßeit unb Untoaßrßaftigleit, 
2, 444 f. 

tätiger Gehorfam G ß r i ft i. GhriftuS hat mit feinem heiligen 
Seben bem Gefeß Gehorfam geleiftet, 2, 446. Gefeß ift hier baS ben Bienfcßen 
gegebene Gefeß, niht ber Ghriftum angehenbe ^eilsnrille, 2, 449. Briefes Gefeß 
hat GhriftuS erfüllt, 2, 449 f. 

G i n U) ä n b e. a. GhriftuS habe als toaßrer Btenfcß feinen tätigen Ge= 
horfam felbft gebraucht (bamit nrirb bie perfönlicße Bereinigung geleugnet, ber= 
möge beren bie menfcßliche Ratur aur ^ßerfon GotteS gehört), 2, 450. — b. $>ie 
Schrift fcßreibt bte Grlöfung ber Btenfcßen ber Bergießung beS BluteS Ghrifti au 
(ni^t auSfcßließltch, fonbern auch bem tätigen Gehorfam), 2, 451. — c. $)urcß ben 
leibenben Gehorfam fei ber göttlichen Gerecßtigleit Genüge gefcheßen (baS Grleiben 
ber ©träfe aber ift noch feine Gefeßerfüllung), 2, 452. — d. ®ut<h bie Sehre, baß 
GhriftuS für unS baS Gefeß erfüllt habe, toerbe bte Btoral gefhäbigt; niemanb 
totrb ftch ber Gefeßerfüllung befleißigen (fo fönnte man audh bom Strafleiben 
Ghrifti fagen: Riemanb toürbe ftch nun Oor ber §ölle fürchten unb Buße tun), 
2, 452 f. Bortourf gegen bte alten £ßeologen: Sie hätten ben tätigen unb ben 
leibenben Gehorfam Ghrifti mecßanifch nebeneinanber gefteüt, 2, 453. — A n t i = 
t h e f e. Anfelm: Ghtifti SebenSgehorfam gehöre nicht aur Genugtuung, n>etl 
GhriftuS biefen Gehorfam felbft fcßulbig getoefen fei, 2, 446; 1, 19. G. tag: BSeil 
GhriftuS bie Strafe für unS gelitten habe, habe er ben Gehorfam für fich felbft ge= 
leiftet, 2, 447. Reuere Theologen ftellen in Abrebe, baß GhtiftuS baS ben 9Ren= 
fchen gegebene Gefeß an Stelle ber Btenfcßen erfüllt habe, 2, 448. Bapiften reben 
Don einem überfcßüfftgen Berbienft Ghrifti, foornit fte föanbel treiben, 2, 457 f. 

SOßem hat GhtiftuS Genugtuung geleiftet ? Gott (GhtiftuS ft<h felbft), 2,445. 
^nfofern GhtiftuS Genugtuung leiftete, ift er Btittler; infofern er felbft auch 
Genugtuung forberte, ift er als Gott anaufehen, 2, 455. Antitßefe beS 
DrigeneS: GhriftuS ha he baS Söfegelb bem Teufel beaahlt, 2, 456. — $ür toen 
hat GhriftuS Genugtuung geleiftet? Ricßt für ft<h felbft, nicht für bie Gngel, 
fonbern für bie Bienfcßen, unb atoar für alle (intenftb unb estenßb Doflfommen), 
2, 456 f. — $>ie Genugtuung ioirb burdh baS Sühnopfer im Alten £eftament 
abgebilbet: $>ie Übertreter beS GefeßeS haben baS Seben berloirft; GhtiftuS ioie 
baS Öpfertier tritt an Stelle ber Btenfcßen; baS bargebradE)te Opfer ließ Gott 



32 


gelten, 2, 455. 0 b ein £röf>ftein be§ 58tute§ ©brifti genug getoefen toäre? 

5öenn lutt einem £eite be§ 58Iute§ bie ©rtöfung aufcbreiben, fo tft ba§ nicht ex- 
clusive, fonbern inclusive ber übrigen Xtilt au berfteben, 2, 457 f. 

©fererbtigfeit, fcftrgerltdbe, f)at groben $Bert, 1, 597; toirb belohnt, 1, 653. 
^Bürgerliche ®ered)tigfeit ber Reiben ift auf geiftlichem Gebiet ©ünbe, 3, 53. 

©Jeredjttgfeit ©Jotte8. Stad) feiner ®ered)tigfeit forbert ©ott Übereinftim? 
mung mit bem ©efef; unb f^rid^t im gatte ber SZicbtübereinftimmung bal 95er? 
bammungSurteil, 2, 407. 2>iefe ©erechiigfeit gebt nicht btoB auf bie 2ßettregierung 
im allgemeinen, fonbern auf }ebe§ rnenf gliche individuum, 2, 408. Sille SOZenfchen 
finb ©ünber unb bem gorn ©otte§ untertoorfen, 2, 408. Iustitia legalis et 
evangelica, 1, 562. 

©Jefcfjidbtlicbe Stuffaffung füll beftimmen, to a§ aU d^rifttic^e Sehre anau= 
erfennen fei, 1, 254. Sftan toitl ben gefd)ichtticben ©briftuS bon bem ©briftuS in 
feinem $öort trennen, 1, 255. £>a§ fann nie aur ©etoiBbeü führen, 1, 255. 

©kfd? ift ber Söilte ®otte§, 1, 633 f., ober toa§ ©ott bom SDZenfcben forbert, 
3, 261. Stach feiner ©erecbtigfeit forbert ©ott ©rfültung be§ ©efefce§, 2, 407, 
unb atoar bon jebem Individuum, 2, 408. (©efef; im to e i t e r e n ©inn ift ba§ 
©bangetium [,,Slu3 gion toirb ba§ ©efefc auSgeben"] ober bie ganae d^riftlid^e 
Sehre, 3, 262.) 

9tatiirltd)e ©rfenntni§. 0a§ ©efefc ift ben SJtenfcben in§ £era ge? 
fcbrieben unb auch ben ©eiben befannt, 1, 17. 7. 19. 20; 3, 274. 0a§ ©etoiffen, 
1, 635 f. SBegen ber Übertretung be§ ©efe%e§ fiat ber SJtenfch ein böfe§ ©etoiffen, 
1, 20. ©arum ba§ ^Bemühen, burdf) fetbfterbadfjten ©otte^bienft ©ott au ber? 
föhnen, 1, 20. $)a§ tn§ ©era gefcbriebene ©efefj ift ber Stnfnüf)fung§j>unft für bie 
^Prcbigt be§ ©efefceS, 1, 448 f. 

©>a§ @efc% muB unberfürat gelehrt toerben, 1, 86; feinem ganaen Snbatt 
nad) aut ©eltung fommen in ©ebanfen, Porten unb Söerfen, 1, 634 f. $>er 
berberbte guftanb ift fd^on ©ünbe, 1, 635. $a§ ©efef; muj$ gejuebigt toer ben bi§ 
3 um Süngjten £ag (gegen ben Slntinomi§ntu§, ber bie ©rfenntni§ ber ©ünbe 
au§ bem ©bangetium teuren toottte), 3, 264 f. Stur ber nimmt ba§ ©bangetium 
an, ber feine ©iinbe erfennt, 3, 278. Stimmt man ba§ ©efeb toeg, bann toeiB 
niemanb, toa§ ©briftuS für un§ getan bnt, al§ er ba§ ©efe$ erfüllte, 3, 278. 5luc^ 
©giften bebürfen be§ ©efef}e§ nodj. ©ofern jemanb ein ©|rijt ift, brauet er fein 
©efefc, 3, 279; aber fofern er noch ben alten SJtenfcben an fidf) bat, 3, 280. 20. 
$)rei? ober bierfadjer usus be§ ©efe^eS, 3, 280. ©§ offenbart unb ftraft bie ©ünbe, 
3, 281; lehrt, toa§ ©otte§ SCSitte fei in beaug auf gute 2öerfe, 3, 282; Sieget, 
3, 21; fotC ba§ gteifd) äuBertid) im gaum batten, 3, 282. 21. 22. — $>urcf)§ ©efeb 
mirft ©ott fotcbe ©rfenntnis ber ©ünbe, bajj ber Sötenfcb an atfer ©etbftbitfe 
beraagt, 1, 381 f. Öbmobt ba§ ©efeb nid)t§ bom ©bangetium unb ©tauben meife, 
ftraft e§ bodj) ben Unglauben, 3, 276. £>ie SSerbetBungen be§ @efebe§ ftnb be? 
bingt, 3, 270. $>a3 ©efefe ift fein ©nabenmittet, toeit e§ ®erbammni§ berfünbigt, 
3, 124. 

SSerbinbticb finb bie aebn ©ebote nicht in ber ben 3uben gegebenen, 
fonbern in ber im SZeuen Steftament befinbtidjen Raffung, 1, 637. ^emboräre 
unb tofate ©ettung b^tte ba§ geremoniatgefeb, 1, 636. ©inaetnen ^erfonen ge= 
gebene ©efe^e gelten nid^t anbern SKenfcben, 1, 637. ®ie ©beberbote finb attge? 
mein, 1, 637. $on ÜJtenfcben gegebene ©ebote finb nur berbinbticb, ioenn ©ott fie 
au ben feintgen gemacht b^t (©ebote ber Dbrigfeit), 1, 634. ©ebote ber Kirche 
Bnb nicht getoiffen§berbinbticb, 1, 634. 

© r f ü 1 1 u n g be§ ©efe^eS. ^)urch§ ©efeb mirb fein SDZenfch gerecht, 2, 618. 
$)a§ ©efeb fann man ohne ©briftum nicht red^t tun, 2, 658. i>aburch mirb bie 
©ünbenherrfd^aft nicht gebrochen. 5Da§ ©efeb ift ohnmächtig, 2, 491 f. $n ber 
Stedjjtfertigung ift ba§ ©efeb bötfig auSgefchieben, 1, 85 f. ©hriftu§ b^t ftch an 
©tette ber Sftenfcben geftettt, fotoobf unter bie ^fHcf)t at§ auch unter bie ©träfe be§ 
@cfe%e§, 2, 408, ©r b&t ba§ ©efe% erfüttt. ©. „©enugtuung". tätiger ©e? 
borfatn, 2, 446. 449 f. 

dfefet? unb ^bangetium. tiefer Slbfchnitt barf in einer ^ogmatif nid^t 
fehlen, toeit er bei bieten ßebren (bon ©ott, ©ünbe, ©nabe, ^Belehrung, Stecht; 
fertigung, Heiligung) in betracht fommt, 3, 259 f. Reiben gemeinfam ift, baB 
fie beibe ©otte§ 2Bort finb, 3, 264. 294; beibe geben atte SOtenfchen an, 3, 264; 
beibe finb nebeneinanber au teuren, 3,264. $)er Ünterfd^ieb: ©efe^ : 5Ba§ 



33 


©ott bom Rtenfdjen forbert; ©bangetium: gufagung bet ©nabe @otte§, 3, 261 f. 
$)a§ @efc% fpricbt ben gtucb, ba§ ©bangetium bie ©nabe an, 3,262, ©rfennt* 
niSguelte: Oa§ ©efeb ift bent 3Jtenfd)en in§ ©era gefcprteben, ba§ ©bangetium 
tommt bureb göttliche Offenbarung, 3, 274. 3b* ©ebiet: Oa§ ©efeb ift ben 

©icberen, bal ©bangetium ben ©rfcprocfenen an prebigen, 3, 272; 1, 87. ©rfennt* 
ni§ bet ©ünbe tommt au§ bem ©efetj; Vergebung nur au§ bem ©bangetium, 
1, 87. £Ba§ gute 3Berte ftnb, lehrt ba§ ©efe%; Suft unb Äraft baju bewirft ba§ 
©bangetium, 1, 88, Oa§ ©efefe Wehrt ber ©ünbe bücbftenS äu&erltcb; burcb§ 
©bangetium Wirb bie ©ünbe getötet, 1, 88. Syrern $nbatt nach ftnb beibe ©egen* 
fäfce, 1,87; 3,268. Oa§ ©bangetium fpricbt btefetben ^erfonen, bie ba§ ©efetj 
berurteitt, frei, 3, 269. Oa§ ©efet} fpricbt ben gerecht, ber in ftd) geregt ift; ba§ 
©bangetium ben, ber in ftd) gottto§ ift, 3, 270. Oie ^Betreibungen be§ ©efetjeS 
unb bie be§ ©bangetium^ ftnb betrieben; bie Verhefungen be§ ©efefceS ftnb 
bebingt, bie be§ ©bangetium^ unbebingt, 3, 269 f. 

Verntifchung bon ©efeb unb ©bangetium, 3, 287, trenn man ©efefj in 
bie Rechtfertigung einmifd)t (bie Rechtfertigung toirb allein au§ bem ©bangetium 
erfannt, 2, 661); trenn man bon ber Rotwenbigteit ber guten Vkrte aur ©eligteit 
rebet (Rtajor), 3, 29 — 31; bie Tarnungen bor Rbfatt ben aerfdhlagenen ©eeten 
borbätt, baS ©bangetium befcbränft unb fo bie ©rtangung ber ©eligteit auf ba§ 
©ebiet be§ ©efe^e§ bertegt, 3, 116 f, Oiefe Tarnungen gerören in§ ©efeb, ba§ 
bem ©reiften nad) bem atten Rtenfchen notig ift, 3, 290. 

Oiefen Unterfcbieb mufc jeher ©btift berfteren, 1, 86. £>rne ©djeibung bon 
©efefc unb ©bangetium gibt e§ fein per fönlidp>e§ ©brijtentum, 3, 286. Redjt* 
fertigung ift ©djetbung bon ©efef} unb ©bangetium, 3, 287. ©egen ba§ Urteil 
be§ ®efebe§ ba§ Urteit be§ ©bangelhtm§ annebmen, tann man nur burcT ©otte§ 
2Jiad)t, 3, 283 f. Ourd) fortgefe^te ©chetbung bon ©efefc unb ©bangetium bteibt 
man ein ©btift, 3, 284 f. Rur fo b&* man Oroft unb ©etoifebctt ber ©nabe, 
3, 288. Oiefe ©Reibung ift nötig aurn SBerftanbniS ber ©cprift (ügt.: „One ba§, 
fo Wirft bu leben" mit: „2öer ba gtaubet, bat ba§ ewige Seben"), 3, 288. 

Oer Obeotoge mufc beibe§ unberänbert lebten, 1, 86; beibe§ fdjeiben unb jebe§ 
auf fein beftimmte§ ©ebiet bekrönten, 1, 87; beib e§ in ber ^rajB berbinben 
(bie bargebotene ©nabe nimmt nur ber an, ber aubor feine ©ünben erfannt bat)/ 
3, 277 f. Oa§ ©bangetium gibt gerabe ba§, wa§ ba§ ©efef; forbert, 3, 278. Oie 
©Reibung bon ©efeb unb ©bangetium ift fairer für ben Vrebiger, 3,285: in ber 
$ra£iS, 3, 283; in ber Sßrebigt, 3, 285 f. VSer biefe Äunft berftebt, ift ein Ooftor 
ber ©eiligen ©cbrift, 3, 244. 

Rntitbefe. Oen Unterfcbieb atrifcben ©efe% unb ©bangetium beben auf: 
bie Röntifcben. ©te bermifeben beibeS, um Ungetr ifjbeit ber ©eligteit au tebren, 
3, 290 f. ©briftu§ ein neuer ©efefjgeber: Rom unb Unitarier, 2, 398. (©ban* 
getium prebtgen ift ba§ eigenttidbe 5tmt ©brifti. ©efe% brebtgt er nur propter 
evangelium, 2, 398.) — ©atbintften: Oa§ ©bangetium ift bei ihnen ©efefc, ©ei I§= 
plan, ©rftärung ber 33ebingungen, bureb beten Seiftungen ber Rtenfcb ber ©nabe 
teitbaftig toirb, 3, 291. ©tjnergiften: Oa§ ©bangetium ift bureb menfcbltcbe 
Seiftungen bebingt, 3, 292, — Rtte Seugner ber ©enugtuung ©brifti tun bamit 
ba§ ©efeb unb ba§ ©bangetium ab, 3, 293. — Oie Vertreter ber „höheren ©in= 
beit" bon ©efeb unb ©bangetium. 93eibe§ fott moratifebe Seiftungen forbern, 
3, 293 f. — Oen mobernen Obeotogen ift ber Unterfcbieb fo aiemtidb entfebtounben, 
1, 84 f.; fte toiffen nichts bamit anaufangen, toeit fie bie ©enugtuung ©brifti auf* 
gegeben buben unb auf ba§ ©efe% falten, 3, 261. Seugnet man bie satisfactio 
vicaria, fo rnufc ber Rtenfcb burdb eigene^ Oun ©ott berföbnen, 1, 85; 2, 430. 

©Jettriffen* Oa§ ©etoiffen forbert unb richtet, 1, 636; ein 93etoei§ für ba§ 
Oafein ©ottel f 1,446. ©§ treibt au bürgerlich guten ©anbtungen, 1,597. Oa§ 
böfe ©etoiffen, 1, 631, toirb ber Rtenfdj nicht toi, 1, 596. ©ebreefen be§ ©e* 
toiffen§, 2, 551. Ruf ba§ 5Berbattni§ be§ böfen unb guten ®etotffen§ bor ©ott 
grünben fid) bie atoei Religionen, 1, 11. ^rrenbe§ ©etoiffen, 1, 636. 673. ©ünbe 
gegen irrenbe§ ©etoiffen, 1, 677. 9Sabrfcbeintidh!eit§getoiffen, 1, 677. QtoeifetnbeS 
©etoiffen, 1, 678. 

©fettripetf, fubjettibe, perföntiche, 1, 123. ©§ gibt eine cbriftlidje ©etotfeb c ^/ 
©etoibb^it ber gegenwärtigen ©nabe, 2, 484. ©ie fällt aufammen mit bem ©tau* 
ben an ©brifti 5öort, 1, 124 f., unb ift ntd)t bom ©tauben au trennen, 2, 486. 
Oie ©etoiftbeit fängt Weber früher noch fpäter an at§ ber ©taube, 2, 666. Oie 

Reg. e. ©brifti. 2Wgm. 3 



34 


Triften ftttb ihrer Rechtfertigung gemifl, ba fie fleh burch ben bon ®ott gemirften 
©tauben bollaieht, 2, 66 3, meil bie Ergreifung ber ©nabe göttliche VHrfung ift f 
2, 534. Oie ©etotfjheit ber Seligfeit ifl nur möglich, meil bie ©nabe favor Bei 
ift unb nicht gratia infusa, 2, 13. Oie üerföttliche ©etoifcheit fommt allen Ehriflen 
3 U, 2, 516. Mein baS VSort macht getoifj, 1, 133. 2öir miiffen einen Stü£' 
flunft aufler uit£ höben; ber ift ba£ 2öort, 1, 132. Ohne 2Bort leine ©elöife^cit, 
1, 130 f. V 3 em bie ©elüife^eit entfehminben mill, ber fliehe au bem VSort als einer 
fturmfeften Vurg, 1, 125. Rtacht man fich toS bon ben ©nabenmittein, fo tritt 
an Stelle ber ©laubenSgemiflheit ber natürliche menfchliche Entfchtufl, 3, 184. 
VSir bleiben ungemifl, menn mir unjteiflig mit ber Schrift umgehen ober ihr 
gegenüber eine fritifefje Stellung entnehmen, maS leicht 3 ur Veröfenbung führt, 
1, 126. — Oer ©emiflheit miberfpricht nicht a. gmeifel, bie bem gleifche ber 
Ehriflen entflammen unb als Sünbe au befämbfen flnb, 2, 663 f. — b. Oie 
Vßarnungen ber Schrift bor Vertuft ber Setigfeit unb bie Mahnungen aum geifl= 
liehen Kampf. Oiefe flttb gegen bie fleifchliche Sicherheit nach bem alten URenfchen 
gerichtet, 2, 486. Oie ©emiflh^it fällt hin, menn man bie Rechtfertigung auf bie 
V$erfe baut, 2, 627; bie Setigfeit burch e * n Vaterunfer bebingt, 2, 517; bie 
©nabe auf menfchliche Kraft unb Väürbigfeit grünbet, 2, 484 f.; ©efeh unb Eban- 
gelium bermifcht, 3, 288; bem ©lauben fein Objeft nimmt, an Stelle beS Eban* 
getiumS baS ©efeh fe%t ober ben ©tauben nicht göttliche VHrfung, fonbern menfdj' 
liehet Verhalten fein läflt, 2, 534; baS g a n 3 e Söort ©otteS Objeft fein läflt, 
2, 506; ben ©tauben fetbfl aum Obieft macht, 3, 240. irrige Untertreibung bon 
bonum iustificum unb iustificatio, 2, 666 . ^rrtümer, bie ber gmeifettehre au= 
grunbe liegen: Seugnung ber objeftiben Verföhnung, Verachtung ber ©naben= 
mittel, Umbeutung beS ©laubenS in rechtet Verhalten, 2, 665. gmeifetlehre wacht 
ben gmetf beS ganaen EhriflentumS aunichte, 2, 485. Ungemiflfmit in beaug auf 
ben ©nabenflanb foll nicht gepflegt, fonbern befeitigt merben, 2, 533. Rlittef ber 
Vefeitigung: menn fie ihren ©runb in fleifchlicher Sicherheit, unachtfamem 3Ban= 
bei ufm. hat, fo ift mit bem ©efeh an beginnen; bei geängfleten, btöben ©emiffen 
ift nur baS Ebangetium an gebrauchen, 2, 533. — ©emifjljeit ber ©nabe gibt Kraft, 
baS Kreua au tragen, 3, 92. 

Rntitflefe. Rom erllärt bie ©emiflh^ü ber Rechtfertigung für unmöglich, 
2, 664. $ur ©emiflheit gehöre befonbere Offenbarung, 2,516. Spnergiflen mit 
ihrer VeharrungSlehre beratenen auf ©emiflfmit ber Seligfeit, 3, 113. DRoberne 
Oheologen fuchen bie ©emiflheit nicht in ber Schrift, fonbern im chrifllichett ©lau= 
benSbemufltfein, 1, 127. Oer 9Renfch muh fl<h felbfl gemifl machen, 1, 131. 144. 
Oarurn auch Antipathie gegen baS Zeugnis beS ^eiligen ©etfleS, 1, 131. (Oa^ 
gegen: Oiefe Ouelle, baS menfchliche Subjeft, ift fehlbar. AuS einer fehlbaren 
Ouelle fann feine ©emiflheit fommen, 1, 133 — 135.) SelbflgemiflheitStheologie 
ifl Selbflungemihh^itf 1 , 133. OaS aeigt ber 3nbifferenti§muS in ber Sehre, 
UnioniSmuS, offene fragen, Probleme, 1, 133 f. Rach Abmettbung bon ber 
Schrift burch anbere herbeigeaogene gaftoren mirb bie ©emiflljeit in unerreichbare 
fterne gerüeft; unb biefe Sammlung bon Ungemiflheiten foll man an einem ein* 
heitlichen ©anaen berfnüpfen, 1, 135. OaS ift nicht miffenfchafttich, 1, 137; nicht 
©etoiflhrit, fonbern Einbilbung, 1, 130. Oiefe ©emiflheit bricht anfammen unter 
bem Kammer beS ©efe^eS, 1, 131. VHr müffen aus unferm heraus fahren, 
1, 172. 171. 3*ber Verfud), bie ©emiflheit burch etmaS in unS an begrünben, 
macht biefe ungemifl, 1, 143. Rieht einmal auf feinen ©lauben foll man fle grün= 
ben, 1, 144. 

©taube. Oer ©laube ifl ba3 Vlittet, moburch ba§ §eit angeeignet mirb, 
2, 473; ba§ Rnnahmemittel ber im Ebangetium au^gefbrochenen Rbfolution, 
2, 503. Oie Vergebung mufl geglaubt merben; ohne ©taube an ba§ Ebangelium 
feine Vergebung, 2, 477. V3eber ba§, ma§ bem ©lauben borljergeht (Reue), noch 
ba3, ma§ bem ©lauben folgt, barf bem ©tauben at§ Rneignung^mittel foorbiniert 
ober mit ihm berbunben merben, 2, 473 f. 

E r f e n n t n i § , Veifalt unb guberficht, 2, 512. Verfleht man 
unter .51enntni§ nur gefchichtlicheä VSiffett, unter Veif all eine auf natürlid^en ®rün= 
ben beruhenbe ^uftimmung, fo flnb beibe nicht Oeile be§ ©lauben^, 2, 512. Vtofle 
Erfenntni^ tut e§ nicht, 2 , 508. «Köhlerglaube: ,,^ch glaube, ma3 bie Kir^e 
glaubt" (ohne au miffen, ma§ man glaubt), 2, 512 f. Ooch fetjt ber rechtfertigenbe 
©laube bie äuflere Vefanntfchaft mit bem Ebangetium borauS, 2, 512. Verfleht 
man unter Kenntnis bie bom ^eiligen ©eift gemirfte ErfenntniS unb unter Vei= 



35 


fatt bie bom ^eiligen ©eift ^cmirlte Quftimmung, fo beaeichnet jeher ber RuS= 
brüde ben g a n 3 e n ©tauben, besetztet ein unb biefetbe ©ac|e, 2 , 513 f. ©taube 
als Suberftc^t, 2, 514. Der fetigmadjenbe ©taube ift Vertrauen beS §er 3 enS, 
2, 508 f. ; apprehensio fiducialis, ein Sßotten, ©ud)en, Begehren, 2, 511. — 
Rntithefe. Rom berftucfjt ben ©tauben als Vertrauen, ba ber ©taube nur 
im $erftanbe feinen ©i£ t)abe, 2, 509 f, (dT^riftu^ mirb nicht blofj mit bem Rer; 
ftanbe, fonbern auch mit bem ^Bitten ergriffen; barum apprehensio baS 2öefen 
beS ©taubenS, 2, 510.) — Ruch jchmacher ©taube, 2, 511, ein günftein ©taube, 
2, 552. 555, baS Verlangen nach ©nabe ift fdjon ©taube, 2, 533. $ein Unterfchieb 
3 tt)ifchen bem ©tauben RbamS unb bem ber neuteftamenttidjen ©Triften, 3, 252. 

9t o t to e n b i g f e i t beS ©taubenS 3 ur ©rtangung ber ©etigfeit erliefen 
auS 3of). 6 (©hrifti gteifch effen), 3, 386 f. Daft §eiben otjne ©tauben fetig toer; 
ben, baft Rtenfchen nach biefem Sehen noch ©etegenheit tjaben, aum ©tauben 3 u 
tommen, finb 9Jtenfd)engebanfen, 2, 35. 

© n t ft e f) u n g b e § © t a u b e n S ift bie Refehrung, 2, 479. 542. ©taube 
ift eine göttliche RSirfmtg, 2,477; eine RSirfung ber göttlichen Rttmacht, 2,31; 
eine bon ©ott gemirfte iiberaeugung, 1,121; fteht nicht in beS ÜÄenfdjen £anb, 
fonbern allein in ©otteS §anb, 2, 478. Rrminianifche Reformierte unb ©tjner; 
giften lehren eine menfd)lid)e Rtitmirfung aut ©ntftehung beS ©taubenS, 1, 30 f. 
Der ©taube toirb gemirft burch baS ©bangelium, 2, 477; burd) bie Rrebigt bon 
ber objeftiben Rechtfertigung unb Rerföhnuttg, 2, 478 f.; fommt nicht auS miffen; 
fchafttich bermittetten Rnfchauungen, fonbern auS bem ©bangelium, 1, 74; toirb 
gemirft burch§ SCßort, 2, 439, toeit mit bem 9Bort bie Söirfung beS ©eifteS ber' 
bunben ift, 1, 124. DaS 2öort ift Duette unb Dbjeft beS ©taubenS, 1, 93. 76. 
ReibeS, ©taube unb 9Bort, ift unsertrennlich berbunben, 1, 76. R n t i t h e f e : 
©ntftehung beS ©taubenS ohne Rßort, 2, 440, — Der ©taube entfielt 
unb mirb erhalten burdh bie ©nabe, 2, 14; mirb nur in ber Rkife geftärft, bafj 
fein Dbieft, Vergebung, burch bie ©nabenmittet ihm entgegentritt, 3, 442. Ruc§ 
mo ber ©taube berlorett toirb, fann er nur burch baS ©bangelium lieber erseugt 
Serben, 3, 109. ©albin: Unbertierbarfeit beS ©taubenS, 3, 107, 143. 

Dbjeft b e S ©taubenS ift ©hriftuS, 2, 396 f., unb 3 U)ar all? 

©rtöfer, 2, 56. Darum prebigt ©hriftuS fid) fctbft, 2, 396. Dbjeft beS ©taubenS 
ift bie gratia als favor Dei, nicht bie gratia infusa, 2, 13. Der ©taube baut nur 
auf bie ©nabe, 2, 54. 535. Dbjeft beS ©taubenS ift baS ©bangelium, 2, 505. Der 
©taube hält ftd) an baS 5öort ber Rerheifeung, 2, 535 f. Rkr auch baS ©efet; ein* 
fd)tiefct, bertoanbett baS ©hriftentuTn in h^ibnifche RSerflehre, 2, 505 f. ©taube ift 
nichts anbereS, atS gegen baS Urteil beS ©efe^eS baS Urteit beS ©bangeliumS atu 
nehmen, 3, 284. Dbjeft beS ©taubenS (fides iustificans) finb nur bie ebangeti; 
fchen SSerheihungctt, bie bie Vergebung barbieten, nicht tpftorifche, geograbhW^ 
Rngaben, 1, 103. Der ©taube, ber fich bom 2öort toSmacht, 1, 76, ober ©h^ftt 
9öort nicht 3 um Dbjeft fyat, ift menfehliche ©inbilbung, 1, 93. 9Jtan barf in ber 
Rechtfertigung auch nicht ben ©tauben au feinem eigenen Dbjeft machen unb ben 
©tauben auf ben ©tauben grünben anftatt auf baS ©bangetium, 3, 240. 242, — 
Das Dbjeft beS ©taubenS mirb in ber ©chrift berf^ieben benannt: einmal bie 
©nabe, bann toieber ©h^ftuS- S3eibe fchliefeen einanber nicht auS, fonbern ein, 
2, 507. ©hnftuS, ©ott, ©h^^ftt ©erechtigfeit atS Dbjeft beS ©taubenS finb fhno^ 
ttbme RuSbrüde. ©emeint ift ftetS ©h*iftu§, fofern er Vergebung erloorben h^t, 
2, 650 f. — R n t i t h e f e : SöeEarmin. Dbjeft ift baS g a n 3 e RSort, 1, 103; 
2, 506. (Dann fann man nie sur ©etoifcheit bcr Vergebung fommett, 2, 506. 
©taube fann auch 1 ba fein, ioo man bie ©chrift nicht in alten Deilen fennt ober 
auS ©<hb)adhhcit irrt, 2, 506. DaS btSbcnfiert aber nicht bon ber Rnnahme auch 
nur eines ©tüdeS ber chrifttichen Sehre, 2, 506.) — 9Roberne Dhrologett höben 
fein ©bangetium atS Dbjeft beS ©taubenS, 2, 506 f. Dbjeft beS ©taubenS fei 
nicht nur baS ©bangefium, fonbern auch baS ©efeh, 2, 503. Dbjeft fei bie $erfon 
©h^jfti (bamü toeifen fie 9®erf, feine ©efeheSerfüttung unb fein Seihen, 

atS Dbjeft ab), 2, 507 f. — Rttere Dheotogen toottten unterfdjeiben: nicht bie $er* 
gebung, fonbern nur ©hrifti SSerbienft fei Dbjeft (bann mürbe bie Vergebung 
nicht bireft geglaubt, fonbern erft burch einen Rüdfchtufj erfannt), 2, 651 f. — 
©chmärmer: Der ©taube ber erften fei nicht burdjS 9Bort bon ©hrifto, 

fonbern auS bem ©inbrud ber 9Birftid)feit ertoachfen (ohne ©hrifti 3öort mirb 
nicht an ©hriftum, fonbern in bie Suft geglaubt), 2, 536. ©taube an Vergebung, 
ber burd) „©rfcheinung" ©hrifti aufgebrängt mirb, ift ©taube auf ©runb fubjef^ 

. Über ©inbrüde, bie man erlebt fm^ % 536. 



36 


ßinbergtaubc. Sie ©irift fd^rcibt ben Ätnbern ©tauben au unb öud ) 
grud^t unb 2öirfung beg ©laubeng, 2, 537. ©g ift ein ©taube, ber tatfäilii 
©hriftum ergreift, 2, 538. Ser ©taube tiegt über bem 93etouptfein, 2, 538. © i n - 
to a n b: tfinber, toeit noi nidjt aum ©ebraui ber Vernunft gefommen, feien ber 
©tntoirfung beg ©eifteg niit fä^ig (aber ber Itinbegguftanb ift fein §inbernt§ 
beg ©täubigtoerbeng; Sßeifpiet ^o^annig beg Säuferg. „SBerbet toie bic Äinbet!"), 
2, 537 f. 

©taube unb Rechtfertigung. Sn bem Rugenbticf, in tocliem ber 
©taube entftef)t, ift ber Rtenfi gerechtfertigt; fubjeftibe Rechtfertigung, 2,480. 
Ser recfytfertigenbe ©taube atg Vertrauen auf ©otteg SBarmhergigfeit toitb im 
Sribentinum berpuit, 2, 13. Suri Seugnung beg sola fide toirb bag ©hriften= 
tum überhaupt geteugnet, 2, 481. Der ©taube red^tfertigt nicht atg 2öerf, 2, 481. 
9. 10. 525; nicht atg menfitiie Seiftung, 2, 4 (ihm toirb fein eigener 90Öert neben 
ber ©nabe gugefchrieben, 2, 524); nicht infofern er eine ©abe beg ©etfteg ift, 2, 527; 
ift nicht eine $8ebingung, 2, 37. Der ©taube ift gur ©rtangung ber Rechtfertigung 
nur inftrumental im ©inne einer Stiftung, 2, 524. 531. Rehtnemittel, tocit bie ob= 
jeftibe tßerföpnung bereitg ba ift, 2, 414. 2öirb biefe aufgegeben, fo ift ber ©taube 
2öerf, 2, 415. ©ept man bon ber bereitg geliehenen ©rtöfung aug, fo ift eg unmög= 
tii, ben ©tauben anberg atg inftrumental gu f affen, 2, 525. © i n to a n b: a. Set 
©taube toirb auch ©ebot, ©ehorfam, genannt, ©ott hat eg ung befohlen, ihn für 
gnäbig gu hatten, 2, 528. (Rtterbingg ift ber ©taube ein Rßerf, infofern er bie ©nabe 
ergreift, 2, 528; beit er eine Dätigfeit im Söerftanb unb ^Bitten beg Rtenfien ift, 
2, 529 f. Ri it ber ©eilige ©eift glaubt, fonbern ber Rtenfi, 2, 530. Äommt 
aber bie Dualität beg ©laubeng bei Aneignung ber Vergebung in betracht, fo ift 
ber gange ©anbet auf bag ©ebiet beg ©efepeg unb ber 2Berfe berlegt, 2, 528.) — 
b. 2Bir erlangen Vergebung buri ©ebet. Um Vergebung bitten, fei ein 2Berf. 
Darum fomme ber ©taube bei ber Vergebung atg 2Berf in betracht, 2,530. — 
R n ti t h e f e. ©etmftebter: Der ©taube ift eine toeniger antreibenbe Urfache 
ber Reitfertigung, 2, 526. Rtufäug: ©hrifti SSerbienft fei eine unbottfommen 
antreibenbe Urfaie, 2, 526, (©h^fti ®erbienft ift bie cingige antreibenbe Urfaie, 
2, 526. Sebem gaftor, ©nabe, ©bangelium, ©taube, fommt bietmehr bag ©ange 
gu, aber in berfiiebener Sßegiehung: Rttein bie ©nabe mait fetig. Mein bag 
©bangelium mait felig. Der ©taube mait fetig, 2, 527.) Rom fireibt bem 
©tauben ein meritum congrui gu, 2,531; ©iotaftifer unb Rietanithon bag 
reite Verhalten, 2, 531. geiinet pi beim ©tauben niit ein Rtenfi bor bem 
anbern aug, bann finb bie ©laubigen niit beffer atg bie, toetie ihreg Ungtaubeng 
toegen bertorengehen, 2, 531. ©egen bie ©itoäroter: Der ©taube toirb gur 
gratia infusa gemait, trenn man bie allgemeine ©nabe leugnet, 3, 142. Der 
©taube bleibt aui, trenn man in grobe ©ünben fällt, 3, 154. ©hnergipen faffen 
ben ©tauben atg Stiftung, 2, 11. 

©igenfiaften. Fides specialis . Ser feligmaienbe ©taube begieht 
bie Rerheiftung auf feine eigene Sßerfon, 2, 515. Sür jebeg Subibibuum tft S3er= 
QebunQ borhanben; fie trirb jebem im ©bangelium bargeboten, unb jeher mup pe 
fii gueignen, 2, 515. Die fides specialis fommt alten ©hriften gu o|ne befonbere 
Offenbarungen, 2, 516. 5t n t i t h e f e : Rom. gur fides specialis ober perfön^ 
tiien ©etoippeit gehöre eine befonbere Offenbarung, 2, 516. Seugner ber sola 
gratia unb ber gratia universalis maien bie fides specialis unmögtii, 
2, 516 f. — Fides actualis. Ser ©taube ift ein 5lft beg ©rgreifeng. 2Ber ben 
©tauben atg eine im bergen ruhenbe 55efiaffenheit faßt, benft pi einen ©tauben, 
ber bom Obieft, ber 33erheipung beg ©bangettumg, getrennt ift, unb fireibt bem 
©tauben atg 2Berf bie Reitfertigung gu, 2, 517. Ser ©taube ift ein SBotten, 
©uien, gu=©hi'ifto=$ommen ufto., 2, 518—520. Der ©taube, fofern er reitfer= 
tigt, hat eg nur mit bem a u p e r ung ober mit ber gnäbigen ®e= 

pnnung ©otteg gu tun; bag erflärt bag ©uien, Begehren ufto., 2,522. 5Beim 
reitfertigenben ©tauben toirb ber ruhenbe guftanb abgetoiefen. 2Bir grünben 
bie Reitfertigung niit auf ben ©hriftug in ung (gratia infusa), 2, 521. 
©ibt eg feine allgemeine ©nabe, bann tft ber ©taube niit ein ©rgreifen, fonbern 
eine ruhenbe Dualität im bergen, 2, 521. — Dag ©rgreifen ift aftib, fofern ber 
©taube fein Obfeft ergreift; pafpb, fofern bag ©rgreifen niit buri menfitiie 
Riittoirfung gefiieht, 2, 523. 2Ber bag aftibe ©rgreifen feugnet, leugnet bag, too* 
buri ber ©taube pi mit feinem außerhalb gelegenen Dbjeft berbinbet, 2, 523 f. — 
Fides directa. Ser ©taube fann borhanben fein, ohne bap pi ber Rtenfi bepeu 



87 


beku&t ift, bafc er glaubt (Schlaf, $in b, Anfechtung), 2 , 532. ©3 ift ein Srrturn, 
ben Glauben al§ bekuj$te§ Annehmen ber ©nabe 3 U betreiben, 2, 532. — Fides 
reflexa, fofern ber ©taube au§ feinen Sirtungen erfannt kirb. Ter ©^rift fann 
erfennen, ob er im ©tauben 2, 532 f. Ungekifeheit in beaug auf ben ©naben^ 
ftanb ift sunächft 3 U behanbeln mit bem ©efei;, toenn fte ihren ©runb in fleif cf) lieber 
Sicherheit ober unachtfamem Sanbet hat, mit bem ©bangelium, kenn e§ fich um 
geängftete ©ekiffen hanbelt, 2, 533. — Ter ©taube ift ber Vergebung gekife, 

2, 481. 534. S. „©etoifetjeit", „geugni§ be§ ^eiligen ©eifte§". — Ter ©taube ift 
tebenbig unb Iräftig, hat bie Zeitigung 3 ur golge. Siebe eraeugt ©egentiebe, 

3, 9 — 11, Äein Siberfbruch, trenn ber ©laube einmal al§ Sirtung be§ ©eifte§ 
beaeic^net unb bann ber ©mbfang be5 ©eifteS kieber als burd} ben ©lauben ber- 
mittelt bargeftellt kirb, 3, 12. SSöfe Serie aerftören ben ©tauben, 3, 26. ©ute 
Serie ermatten ihn nid>t ; grüßte tragen nicht ben $Baum, 3, 27. — Fides heroica, 
3, 101. 

Terminologie, ©laube in berfchiebener Sßebeutung, ©laube ift and) 
Treue unb gehört at§ foldjer in bie ©eÜtgung, 2, 539. ©taube, ber auf göttliche 
ißerheifcung leiblicher ©iiter gerietet ift, ift nicht ber redjtfertigenbe ©taube, ber 
auf bte gufage ber Vergebung baut, fjat biefe aber aut Rorau§fe^ung, 2, 539. 
Vertrauen auf göttlidfje Aetheifjung in leiblichen Tingen ift ein £ennaeid)en, bafe 
ber ©laube an bte Vergebung im öeraen kohnt, 2, 539. Tarurn kirb bem ©tau= 
ben, beffen Obieft leibliche Tinge ftnb, Vergebung augefchrteben, 2, 539 f. ©laube, 
objeftib gebraucht, beaeichnct auch Sehre, bafe ber Rtenfch burdj ben ©tauben 
an ba§ ©bangelium geregt toirb. t{5autu§ berfünbigte ben ©tauben, 2, 540. 
„Tie SeiSfagung fei bem ©lauben ä^rtlidh" erflärt, 2, 540 f. — Sebenbiger ©laube: 
Ter ©laube ift tebenbig, fofern er ©hriftum ergreift. Turch Sirfung guter Serie 
ertoeift er ftch at§ tebenbig bor Rtenfchen, 2, 542. 

Qufammenfaffenbe Tarftetlung: a. glaubt tf t Vertrauen auf 
bie Vergebung. Antithefe: Ter ©laube ift blofteS Siffen bon ©hrifto, ba§ 
and) Ungläubige haben tonnen, 2, 504. Ten ©tauben sunt Siffen au erheben 
ober bor ber Vernunft al§ kafjr au bekeifen, ift Selbfttäufchung, 1, 120, unb 
unmöglich, keil ber natürliche 3ftenfd) bie Wahrheit be§ ©bangeliumS nicht er= 
lennen tann, 1 , 122 . — b. Sir glauben an ben ©hriftu§ aufter un§. n t i - 
t h e f e : an ben ©hrijiuS in un§, 2, 504. — c. Ter ©taube ift ba§ ©egenteil bon 
Serf. A n 1 1 i h e f e : Ter ©laube ift eine ftttliche Tat, 2, 504. — d. Seber 
©laube aufter unb neben bem Sort ift Schkärmerci. Antithefe: Ter ©taube 
fommt nicht altein au§ bem Sort, 2, 505. 

<$(att 0 en£öetou#tfein. Senn man barauS fchobft, gibt e§ eine enbtofe ffüUe 
ber $erfchtebenheit, 1,40. S. „Selb ftbekufctf ein". 

©nabe ©otte§ (favor Dei) ift bie gnäbige ©efinnung ©otte§ gegen un§ 
9Kenf<hen, 2, 14. 12; 3,216. Tie Offenbarung alter anbern ©igenfd)aften ©otte§ 
kürbe un§ nichts nütjen, toenn nid^t auch bie gnäbige ©efinnung offenbart käre, 

1, 569. 568. ©bttontyme Qiu§brüde: Siebe (@otte§ ^ers hängt an ber berlornen 
©ünberkelt), ^ßarmheraigteit (fteht auf ba§ ©tenb ber SOtenfchen, ba^ ©ott a« 
^craen geht), ©üte (im ©egenfa^ s« Strenge), ©nabe (im ®egenfa| %u Söerten), 

2, 6 — 8 . — Tie favor Dei haben gelehrt Suther, 9Jtetanchthon, bie tutherifchen 
39efenntniffe, ©hemnih, Duenftebt, D. $ßatther, 2, 14 — 16. 

3 u unterfcheiben ift ©nabe (favor Dei) unb ©nabe (gratia infusa), 
2, 10. ©nabe unb ©nabengabe, 2, 17. Ta§ eine tft gnäbige ©efinnung, Siebe, 
33armheraigleit ©otte§; ba§ anbere ift etka§ im 9Jtenf(hen, eine gute $ßefd)affenheit. 
^au^halter ber man^erlei ©nabe, 2, 6 — 8 . Gratia inhaerens. Favor Dei 
fd)fief$t bie iustitia inhaerens au§, 3, 259. $ei ben Urfad)en ber Rechtfertigung 
ift bie gratia inhaerens auSgefdjtoffen; ba ift ©nabe nur gnäbige ©efinnung, 2, 8 . 
Rur fo bleibt bie Sehre bon ber bottfommenen $erföhnung, ben ©nabenmittein, 
bem ©lauben, ber ©ekifsheit ber ©nabe unb ber Heiligung rein, 2, 12 f. 

R n t i t h e f e. ©albiniften unb ©hnergiften fe^en bie gratia in gratia in- 
fusa um, 2,55. 10 f. ©benfo Rom, 3, 137. 216 f.; 2,10; 1,569. Unterfchteb 
akifchen Rom unb Sutheranern, 3, 139. ©obatb man ©nabe im Sinne bon gratia 
infusa 3 ur Urfad)e ber Red)tfertigung macht, lehrt man Seligfeit au§ ben Serien, 
2, 10. Tiefe Sehre befteht nicht ben Teft bor bem eigenen ©ekiffen unb bem gött= 
liefert ©efeh, 3, 155. — Rtit ber Seugnung ber sola gratia macht man bie @naben= 
mittel au einem SRittel, koburd) ber ÜJtenfch 3 a einer Seiftung angeregt mtrb, 3, 144. 



38 


Aottrenbigfeit. $)ie ffitenfdjen fotten auf bem ©nabentrege fclig trer= 
ben, 2, 2. $)ie Dtottrenbigfeit liegt nicht auf fetten ©otteS, fonbern auf ber ber 
ffitenfdjen, trenn fte fettg trerben fallen. Causa libera, 2, 5. 

©igenfdjaften. $>te ©nabe ©otte§ ift universalis, erftredt ftdj auf atte 
ffitenfdjen, auch auf bie Söertorengehenben, 2, 21 f.; 1, 29. $)er partifulare ©na= 
bentnitte trirb tm lutherifdjen SöefenntniS bertrorfen, 2, 22 f. Sft bie ©nabe nicht 
allgemein, bann fann ber ©taube fte ftd) nirfjt au3 beut ©bangelium aneignen, 
2, 612; bann ift ber ©taube nicht ein Ergreifen, fonbern eine rutienbe Ouatität 
int ffitenfdjen, 2,521; gratia infusa, 3,142 ßrrtum ber $)orbredjter SBefdjtüffe: 
ber ©rtrctfjlte bleibt tut ©tanbe ber Äinbfdjaft, auch trenn er in fdjtrere ©ünben 
fällt, 2, 521); auch bie ©nabenmittet falten hin, 3,141; ntentanb trirb feiner 
©eligfeit getoife, 3, 545; ber ffitenfdj ift bei ber ftrage nach ©nabe auf ftdj fetbft 
getriefen, 3, 204; ba§ ©bangelium ift unbrauchbar, 1, 30. Aefor- 

rnierte Xtyoloqtn: 3,377 f. $)er Zeitige ©eift tritt nicht atte ffitenfdjen belehren; 
©ott hat nicht atte fötenfdjen geliebt; ©hriftu§ hat nicht atte erlijft, 2, 25. ©uj)ra? 
labfarier unb ^nfratabfarier, 2, 26. <Bi e Au3behnung ber ©nabe fott nach ber ©r? 
faijrung ober beut ütefultat beurteilt trerben, 2,305. Söetl nicht alle ttRenfdjen 
fetig trerben, fei bie ©nabe nidjt allgemein, 1, 29. ^Reformierte unterfdjeiben gtri? 
fdjen common grace (für alle ttRenfdjen) unb efficacious grace (für bie Au§er^ 
trählten) (aber bie trirffame ©nabe erftredt ftdj auch auf bie Sßerlorengehenben), 
3, 182. $ie Söirfungen ber common grace, bie auch ben Sßerlorengefjenben auteil 
trirb, bleiben auf natürlichem ©ebiet (bagegen: Aud) foldje, bie bertoren* 
gehen, haben bie ©rfenntni§ ber SOÖahrheü empfangen, ©eht ©h?ifü SSerbienft nur 
auf bie Au£ertoählten, bann gibt e§ auch feine common grace), 3, 182 f. Auch für 
bie ©rtrählten fei feine ©nabe im Abenbmaht, 3, 439. — ©tjnergiften: $)ie sola 
gratia hebe bie allgemeine ©nabe auf (Sutharbt), 2, 23. — iöei Auguftin liegt bie 
Seugnung ber allgemeinen ©nabe im £intergrunb, 2, 24. — ©ottfdjatf befdjränft 
©otteS £eil§tritten unb ©fmifü SSerbienft auf bie Au§ertrählten, 2, 25. — $>er hhb° 5 
thettfdje Uniberfali§mu§ ber Amhralbiften, 2, 26, — ^m Statte ber Anfechtung ber- 
treifen Verfechter biefer Sehre atterbingS oft trieber auf bie allgemeine ©nabe, 3,161. 
— $)ie ©nabe ift nicht eine ab fo tute, fonbern eine ©nabe in ©hrifto, 2, 17, unb 
barf nicht ohne ©rtöfung burdj ©hrtftum gebaut trerben, 2, 18 f. Um ©ijrifti mitten 
haben mir einen gnäbigen ©ott, 2. 21. 2öer ©nabe ohne ©h r ifü ftettbertretenbe 
©enugtuung lehrt, hat ben djrifttidjen ©tauben aufgegeben, 2, 20. — 2)ie ©nabe 
ift eine e r n ft li d) e , trirfung^fräftige, gratia seria et efficax, 2, 29 f. ©ie geht 
nicht btofj auf föerborbringung, fonbern auch auf ©rhaltung be3 ©tauben§, 2, 30. 
Sag nicht atte Golfer unb atte Sßerfonen ba§ ©bangelium gehabt haben, fott un§ 
bie gratia seria nicht atreifelhaft machen, 2, 35. 2)ie Verftodung tft nicht ein Ve= 
tnei§ gegen, fonbern für bie gratia efficax, 2, 32. — Antitljefe. ©albhtiften 
unb ©hnergiften, 2, 33. &en ©hnergiften aufolge reichen bie ©nabentrirfungen 
©otte§ nicht h^, ben ©tauben guftanbeaubringen; menfdjlidje ffititmirfung, ©etbft= 
entfeheibung, menfchtidfjeS Verhalten mu| noch bagufommen, 2, 33 f. — $)ie ©nabe 
ift m i b e r ft e h 1 i d) , 2, 30; 3, 152. 2öenn ©ott burch bie ©nabenmittel mit un§ 
hanbelt, fann ber Sftenfdj ber AÖirfung ©otte3 miberftehen, ebenfo mie im Aeidfje 
ber Aatur, 2, 31. 

©n ab ennttttel. £)b bie Sehre bon ben ©nabenmittein bor ober hinter bie 
Sehre bon ber $irdfje geftettt trerben fott, 2, 501. 3)er hriftfiche begriff bon ber 
ßirhe fe^t bie Sehre bon ben ©nabenmitteln borauS, 3, 468. — ©ott hat bie 
ttftittet beftimmt, burdh trctdfje er ben ffitenfhen Vergebung barbietet, 3, 121. 
©nabenmittet finb fte, treil fe ffitebien ber Vergebung um ©h^ifti mitten ftnb, 
2, 476, 

£>obbette ^ ra ft ber ©nabenmittel: dativa, fte bieten bie ©nabe bar; 
unb operativa, fie mirfen ben ©tauben, 3, 121; 2, 478. AuSgehen mu& man bon 
ber objeftiben Ütechtfertigung, 3, 123. 5£)a§ ©bangelium belehrt un^ nicht nur über 
bte Vergebung, fonbern ift ein Aft ber SoSfpredjung bon ©ünben, 3, 124. (&a3 
©efetj ift nid^t ©nabenmittet, ba e3 5ßerbammni§ berfünbigt, 3, 124.) Auch baS 
gefdhriebene 2öort ift ©nabenmittet, 3, 167 f. ©bangelium ift ©nabenmittel in 
jeher ftorm: geprebigt, gefd^rieben, getefen, gefprohen, 3, 124 f.; in ber gorm 
ber Abfolution, 3, 223. — Antitijefe. teuere ^h c ölogcn. Äicht ba§ gelefene, 
fonbern ba§ geprebigte SSort ift ©nabenmittel, 3, 125. $)er ©taube fommt aui 
ber ^rebigt (aber hier trirb ba3 ge^rebigte Söort nicht bem getriebenen ents 
gegengefefjt), 3, 125 f. ©intranb: SDa3 burch ben $»rud berbielfältigte SSort ge= 



39 


trinne ben ©jarafter einer SÖÖirfung in bie Sterne (bag ift Sdjulb beg Ü3!enfrf)en; 
trenn jernanb Me 53ibet lieft, rebet ©ott fetbft mit ijrn), 3, 126. Sie bargebotene 
Vergebung muf$ geglaubt trerben, 2, 47 6 f. Sie ©nabenmittel toirfen auej ben 
©tauben, 2, 478. Rur trenn man bie ©nabe atg favor Dei fafet, bejatten bie 
©nabenmittet iftre fdjriftgemäbe Sebeutung, 2, 12 f. SQÖer bie ©nabenmittet niefjt 
media doxtxd ber Rechtfertigung fein tagt, tagt audj ben ©tauben nidjt atg 
Rejmefianb getten, 2, 629. 2öer bie ftettbertretenbe ©enugtuung ©jrifti leugnet, 
leugnet audj bie ©nabenmittet im Sinne ber Sdjrift unb madjt fte au 9lnregungg= 
mittetn für bie Umgeftaltung ber Mcnfdjjeit, 3, 148 f. Sri dje ©nabenmittet finb 
nidjt imftanbe, ben djriftlidjen ©tauben au ertoedEen, 3, 149. — Sie $onbitional= 
unb ^mberatittfä^e („SDÖer ba gtaubt", „©taube an ben £©rrn 3@fum ©jriftum") 
finb niüjt ©efefc, atg ob ber Menfdj erft ben ©tauben haben müffe, ef)e er eg tragen 
bürfe, bie Vergebung auf ftdE) au besiegen, fonbern ©bangetium, ein bittet, ben 
©tauben ^erboraurufen, 3, 240 f. 3u ber $ra£ig finb trir ©Triften geneigt, fic 
in gefe^licfje umautranbeln, 3, 242 f . ; feigen bie Suberftdjt nidjt auf ben ©fjriftug 
aufser ung, fonbern auf ben ©hriftug in ung, unfer ©efüf)t, 3,242. ©intranb: 
„SSerfudjet eudj fetbft, ob ihr im ©tauben feib!" (Sag gehört aber aur $rebigt beg 
©efefjeg), 3, 243. 

Saufe unb 5lbenbmaf)I finb ©nabenmittel, 3, 127. Sie Safra* 
mente fjaben feinen anbern 3toedE atg bag ©bangetium, 3, 130 f., nämtidj, $Ber= 
gebung baraubieten unb ben ©tauben au eraeugen, 3, 127. Siefelbe Vergebung 
auf berfdjiebene SOÖeife, 3, 134 f. 205 f. 2Boau bann noch Saufe unb Slbenbmaht, 
trenn fie ni< jjtS geben, atg trag bag ©bangetium gibt? Sie berfdjiebene Spornt 
ber SBerfünbigung ift ©otteg Orbnung unb entfjmdjt einem Sßebürfnig be§> 
Menfdjen, 3, 246. 135. Sie Saframente finb audj Qtifytn unb Seugniffe be& 
©nabentoitteng ©otteg, 3,188. 5lntitjefe, teuere Geologen fdjreiben ber 
Saufe im ©egenfa^ aum 2öort bie SDÖiebergeburt au (aber audj bag ©bangetium 
trirft bie SSiebergcburt), 3, 128. 130. Sie fdjreiben bem ^tbenbmajt eine bhh~ 
ftfdje SÖÖirfung OPflanaung beg ^luferftejunggteibeg) au, 3, 128. (Sie Saframente 
haben feine 4>l)l)fifd£)e $raft. Sdjreibt man ihnen eine foldje au, fo berfätlt man 
auf römifdje Set) re: ex opere operato, ©nabenmitteitung ojne ©tauben, gratia 
infusa, 3, 133. Si e Saframente trirfen nidjt ex opere operato, 3, 134.) ©in* 
tranb: Ser gtrecE ber Saframente trerbe jerabgebrücEt, trenn atg if>r StoedE nur 
Mitteilung ber Vergebung gelehrt trerbe, 3, 131. (Sen StredE au beftimmen, ift 
©otteg Sache. Vergebung ber Sünben ift bag öauptgut, 3, 131 f.) 

Sie $raft ber ©nabenmittet jängt nidjt ab bon ber ©efinnung beg 
Menfcjen, 2,476; nidjt bon ber ^erfon, bie fte bertraltet, 3,511. Sie jaben 
$raft, auch trenn bon einem Saien bertraltet, 3, 505. Sarum toirb man nicht 
auf bie $erfon fejen, fonbern fidj an bie ©nabenmittet halten, 3, 512. — 51 n t i * 
tjefe. teuere Sjeotogen: Sie ©nabenmittet jaben nur redjte ^raft, trenn fie 
bon einer 5lmtgf)erfon bertraltet trerben, 3, 511. 

5lntitf)efe. Sie ©nabcnmittettefire ber ^irdjengemeinfcjaften entfbridjt 
ijrer öejre bom SSerföjnunggtrerf ©jrifti, 3, 137. 9t o m: SDÖeit bie ©nabe gratia 
infusa ift, 3, 137, finb bie ©nabenmittet Mittet, Sugenbbeftrebungen im Men* 
fetten anauregen, troburdj er fidj fetbft bie ©nabe autoenbet, 3, 138. (SSer burej 
SOÖerfe geredjt trerben tritt, gebraudjt bie ©nabenmittel niejt atg ©nabenmittet, 
2, 627. 482. So bleibt man in Ungetrijajeit, unb bie Saframente trirfen ex opere 
operato, 3, 139. 157. 217.) 9tom madjt fetbft ©nabenmittet, 3, 122. 2lud) ber* 
trenbet eg ben Staat au einer 5lrt ©itfggnabenmittel aum 93au ber ßirdje, 3, 210. 
S. „Jlirdje unb Staat". — $ i e t i ft e n bertriefen bie armen Sünber nidjt 
bireft auf bie ©nabenmittet, 3, 207. 206. — Stjnergiften: Surdj Seugnung 
ber sola gratia madjt man bie ©nabenmittet au Mittetn, troburdj bie Menfdjen 
au einer Seiftung angeregt trerben. Sie ©nabenmittet genügen nidjt aur ©r* 
tangung ber Setigfeit, 3, 144. Metandjtjon: brei Urfadjen ber SÖefejrung, 
3, 144 f. (Sa fdjtr inbet ber fcjriftgemäge begriff bon ben ©nabenmittetn, 3, 146. 
©nabenmittet finb nidjt ©efe^, fonbern ©bangetium unb forbern feine menfdjtidje 
ßeiftung, 3, 146. SOÖer ba meint, er müffe fetbft nodj ettrag aur ©rtangung ber 
©nabe tun, erlangt bie ©nabe nidjt, 3, 146. 3m §intergrunbe liegt bie ßeug* 
nung ber bottfommenen SSerfö jnung ©jrifti, 3, 147.) — teuere Sjeotogen. 
©rtebni^tjeotogen ftnb auf reformierteg ©ebiet getreten unb grünben bie $rage 
nadj ber ©nabe ©otteg auf fidj fetbft, 3, 207 f. — Reformierte, 3,139. 
Mit ber ßeugnung ber attgemeinen ©nabe fdjtoinben audj bie ©nabenmittet, 



40 


3, 141. ©eht bie ©nabe nid)t über aEe EJtenfchen, bann gibt e§ für einen ©eil 
ber DJlenfcfjen and) feine ©nabenmittel. bie ©nabe nic£>t für fie borhanben, 
fo fännen fie fie and) nidjt berachten, 3, 139 f. QXud) bie $u§erftmf)(ten haben feine 
©nabenmittel, fonbern muffen fich auf bie befonbere Berufung ober innere ©r= 
leuchtung be§ ©eifte§ aurüdaiehen, 3, 140 f. ©albin bcrloeift feboch bie megen 
ihrer ßribählung 2tngefod)tenen auf bie allgemeine ©nabe, toie fie in ben ©naben* 
mittein beaeugt mirb — glüdtid)e ^nfanfequena, 3, 20. 

©ei ft ohne o r t. ^Reformierte, ©nthufiaften, ©chtoärmer, 3, 150. ©er 
©eift braucht feinen EBagen. Unmittelbare EBirfung be§ ©eifte§, 1, 27. 110. 
©albin, 3, 468 f. gmingti, 3, 150. EtnalogiebetoeiS ©albinS baut leiblich Sßtinben, 
ber ba§ Sicht nicht fehen tarnt ( toenn e§ aber ein Sich* gäbe, ba§ ba§ ©eficht bei 
ihm toirfte?), 3, 178 f. ©nabenmittel feien überflüfftg, ioeil ©ott and) ohne 
©nabe mirfen fönne, 3, 151. (©3 hanbelt fxtf) nicht barum, ob ©ott ohne Mittel 
U)irfen fann, 3, 152.) EBeil bie EBiebergeburt SBirfung ber göttlichen TOmad)t 
ift, feien bie ©nabenmittel überflüffig (“no place for the use of means”), 
3, 378. fei ®otte§ untoürbig, fid) an äußere Mittel au binben, 3, 151; 1, 26, 
Smingli, 3, 122. (5Ba§ ©otte§ mürbig ift, toiffen toir nur au§ bem EBort ©otte§, 
3, 152.) ©ie in ber 6d>rift gelehrte Eftethobe ber £eit§aneignung mirb baburd) 
für eine berfehlte Eltahreget erflärt, 3, 172 f, Ettan müffe ©otte§ @hre wahren. 
($§ fei unerträglich, ben ©nabenmittein eine EBirfung auaufchreiben, bie hoch ©ott 
allein aufommt, 3, 180. (©ie nehmen an, bah ber ©eift nicht fo burd) Eftittel 
toirfen fönne, bah babei bie EBirfung bem ©eift eigen bleibe, 3, 180 f.) EiuS ber 
©atfache, bah nicht in aEen ßörern be§ @bangeliunt§ ber ©laube entfteht, fchliefct 
man, bah ber ©eift feine SBirffamfeit bom SBort trennt, 3, 151 f. 181. (©a§ 

beruht auf bem Irrtum bon ber gratia irresistibilis, 3, 152. ©ie ©d)rift lehrt 
nidjt Trennung, fonbern Sßerbinbung ber toirffamen ©nabe mit bem EBort, 
,,Sd) h abe euch berfammeln tooEen ... ihr h<*&t nid^t getooEt", 3, 182.) ©er 
©taube müffe fich auf ©hriftum felfcft nid^t auf bie ©nabenmittel, grünben, 
3, 180. (©er ©taube fann ftch nicht aufeer unb neben ben ©nabenmittein auf 
©hriftum grünben, 3, 180.) Sutljer höbe mit feinem ©ringen auf ba3 EBort unb 
bie ©nabenmittel ben ©eift gehinbert unb bie berfönliche grömmigfeit gefd)äbigt, 
3, 156. ©ie ©nabenmittel feien nur geilen ber inneren ©eifte§tt)irfung, 3, 193 f. 
©te foEen, toa§ ber ©eift unmittelbar toirft, äufeertich abbilben, betätigen, 
3, 184 — 186. (Etber bie ©chrift fteEt jebcr ©nabe, febern ©tauben, feber EBieber* 
gebürt, bie jemanb b o r ben ©nabenmitteln erlangt h°t, ba§ 3 cu ö n ^ ber Un * 
cd^theit au§, 3, 187.) Untertreibung atoifdhen common grace unb effieacious 
grace, 3, 182. ©. „©nabe". Unterzieh gtoifchen Stoingli unb ©albin, 3, 193. 
©ie Eteformierten marnen bor bem Rängen an ben ©nabenmitteln, 3, 221. (©ie 
m^oftel toeifen bie ©eeten auf ba3 EBort unb bie ©nabenmittel h in, 3, 171 f.) 
infolge biefer ©nabenmittellehre trägt bie reformierte Sehre einen gefehlten 
©hörafter, 3, 199. ©ie mirb be^errf<d>t bon ber ^bee be§ abfotuten ©otte§, ber 
an feine EJtittel gebunben fein fönne, unb bon bem ©ebanfen, bah M bie gÖtt= 
lid;e ^Emadf)t§n)irfung nid)t burd> Eßittel boEaiehen fönne, 3, 173 f. 8für bie 
reformierte Sehre gibt e§ feinen 6d)riftgrunb, 3, 170, audj) feinen 6d)eingrunb 
bon &cf)tiftbetvei§. Petitio prineipii : ©)er ©eift braucht feinen 2öagen, ©anadh 
toerben aEe ©rriftfteEen aufgelegt, 3, 175 — 178. ©urd) ^tbingli§ Sehre bon 
einer unmittelbaren ©eifte§mirfung fam e§ aur ©Haltung in ber J>roteftantifchen 
©hnftenheit, 3, 168. Status controversiae : Db un§ ©ott auf ba§ obfeftibe 
2Bort bon feiner ©nabe ober auf unmittelbare 2Öirfung feinerfeit§ t)intt>eift, 
3, 170. Vertreter biefe§ 3rrtum§ firtb nicht immer friebfiche Senfe, begeben fich 
auf ben trieg§hföb; ihre ^olemif ift fyie unb ba unfauber. ©eiftlid)er §odj)mut, 
3, 192. Seute, bie unmittelbare ©rleud>tung geltenb machen, aeigen oft grobe 
©nabengetoihheit; aber ba§ fann audh ©efbfttäufdhung fein ober fommt baher, 
bah fie infonfequentertoeife ftch bodh auf§ 2Bort grünben, 3, 161 f, Sk bieten 

3fäEen toirb ba§ falfche gjrinaif) in ber ^rasi§ nicht burdjgeführt. ®etbiffen§= 
not ergreifen biele bon ihnen bie ©nabenaufage in ben ©nabenmitteln, 3, 161; 
unb ihre ^rebiger toeifen barauf hin, 3, 222, ^lud£> fonft finb tfteformierte in= 
fonfequent: a. @ie reben unb fchreiben bon ©otte§ 95armheraigfeit, 5Berföhnung§s 
of)fer, obtoohl nach ihrer Sehre ©eift unb ©taube gar nicht burdh§ äufjere 2Bort 
fommen, 3, 190. b. ©urdh§ 2Bort ber fann ber ©eift nicht fommen, aber 

burdh ihr 2Sort muh er fommen! 3,153. c. Sie ermahnen aum §Ören unb 
Sefen be§ 2öorte§ unb beaeidhnen SSort unb ©aframent at§ EJUttef, mobur^ ber 



41 


©taube fommt, 3, 191. ($a§ barf un§ nicfet 3 ur 3nbifferen3 in besug auf ßefere 
rerfüferen, 3, 191.) ©intranb: i)ie ©cfeträrmer Ratten eine gute Vbpcfet; fie 
Wollten ber biofeen $opffenntni§ fteuern (aber pe erteilen ba§ ©egenteit; trer 
ba§ ©rlebniS bom Sßort lo§töft, gerät in ba§ eigene Steift), 3, 159. 

©ott feat 3 U allen Qexten burcfe äufeerlicfee Mittel mit ben Vienfcfeen gefeanbelt, 
3, 164, ©ott gibt niemanb feinen ©eift ofene burcfes Viort, 3, 157. 3tn tfteüfee bet 
Vatur ift ©ott überall, aber Vergebung ber ©ünben ift nur im V3ort unb ©afra* 
ment, 3, 158. V$a§ man ofene äöort unb aufeer bem VBort füt Sßirfung be§ ©eipe§ 
feält, ift ©inbilbung, 3, 160, $)ie Vemüfeung, aufeer bem Sßort ©nabe au er- 
ringen, ftöfet bem natürlichen Vtenfcfeen Veffeeft ein; aber ber ©eift läfet pcfe auf 
unmittelbare ©laubenStrirfung nicfet ein, 3, 189 f. Viadp man pcfe ron ben 
©nabenmittein lo§, fo trirb ©nabe, ©laube, ©etrifefeeit, 3eugni§ be§ ^eiligen 
®eipe§ auf ben $ofef gepellt, 3, 183 f. Vtan grünbet bie 3uberpcfet 3 u ©ott an* 
ftatt auf ©nabe auf bie gratia infusa, 1, 27; 3, 154, bie auch bleibt, trenn ber 
Vtenfcfe burcfe ©ünben ben ©tauben bertiert, 3, 154. $a ber ^eilige ©eift pcfe nicfet 
mit unmittelbarer ©eifteStnirfung abgibt, fo pnb ©eelensuftänbe, SBerfe ufto., bie 
eine $fenlicfefeit mit bem ^Jrobuft be§ ^eiligen ©eipe§ feaben, bon bem Vetrepen* 
ben felbft ferobusiert, 3, 199; 1, 27. Vtan ireift bie Vtenfcfeen auf pcfe felbp, 
3, 204. ©ilt bie ©nabe nur benen, bie unmittelbar erleuchtet pnb, fo gerät ber 
Vtenfcfe in römifche Vier tiefere, 3, 221. 9tefemen totr bie Vergebung nicfet au§ ben 
obfettiben ©nabenmitteln, bann macfeen trir pe bon bem fubjeltiben Qupanb, 
unferer eigenen Söürbigfeit, abfeängig, 2, 613. £)fene bie befere bon ben ©naben* 
mittetn fann man bie 9t ecfetf er tigung liefere nicfet fepfealten, 2, 613. Sufantnten* 
faftenbe ^Beurteilung ber reformierten ©nabenmittellefere, 3, 168. ©ofern bie 
Deformierten ben ©afe, bafe bie ©nabe ofene ©nabenmittel mitgeteilt toerbe, feft= 
hatten, bertafeen pe cferiftlicfeen ©runb unb Voben; fofern pe ifere ßefere faferen 
lapen, teferen pe auf dferipiidfeen Voben jurüd, 3, 169 f. 

8 u t fe e r § ßefere bon ben ©nabenmitteln, 3, 216, Vtan feat barin nocfe 
Veriranbtfcfeaft mit ber mittelalterlichen ©nabenmittellefere pnben trollen, aber 
ofene ©runb, 3, 216 — 218. 3p SutfeerS Öefere mit ber reformierten ©naben* 
mittellefere bertranbt? Dtein, Öutfeer treip }ebe ÖoSlöfung ber ©eifteSlrirfung bom 
2öort surüd, 3, 218—220. $)ie ^Reformierten trarnen bor bem Rängen an ben 
©nabenmitteln; Öutfeer betefert bie ©feripen, bafe barin ©ott felbp mit un§ 
feanbelt, 3, 221 f. 

Verleugnung ber ©nabenmittel tn ber feerfönticfeen girajis ber 
©feripen. Vucfe trir ©feriften rergeffen oft bie ©nabenmittel. Vnftatt auf 
©otte§ berfofenteS ©ers su flauen, fcfeauen trir in unfer eigen föers. SSenn trir 
£ugenben an un§ fefeen, fealten trir ©ott für gnäbig; trenn trir ©ünben fefeen, 
meinen trir, ©ott trolle un§ berbammen, 3, 154 f, VStr felbp feaben Vtüfee, bie 
©cfetoärmerei to§ 3u trerben unb un§ bon un§ felbp to§ 3 umacfeen, 3, 210. $)ie 
redpc Sefere in ber V r <*£i§ fepaufealten, ift Vtüfee unb Arbeit; ba§ bermögen trir 
nur burcfe Sßirfung be§ ©eifte§, 3, 169. 

S)er ©ebraucfe ber ©nabenmittel ift nicfet eine menfcfelüfee 8eipung, 2, 4. 
©ebraucfeen fann pe ber natürliche Vtenfcfe, aber ba§ ift fein Veitrag 3 ur Ve* 
feferung, fein nerbienftlicfeeS SVerf, 2, 575 f. 

©ebet a l § ©nabenmittel. $)er Vu§brud „©nabenmittel" ip ein 
fircfeltcfeer 9lu§brud; barum mufe man im ©ebraucfe be§ 2Borte§ ffreifeeit geftatten. 
9lber e§ ift nicfet emfefefelen§trert, bag ©ebet neben 2Bort unb ©aframent al§ 
©nabenmittel feinguftellen. 3n lefeteren feanbelt ©ott mit un§, im ©ebet trir 
mit ©ott, 3, 254, Veibe %u foorbinieren, fann feelenberberblid) trerben, trenn 
man bie ©rfcferodenen anftatt auf 2Bort unb ©aframent auf ba§ ©ebet um ©nabe 
feintreift, 3, 255. ©intranb: burcfe ba§ ©ebet erlangt man Vergebung; fünfte 
Vitte (aber nid)t infofern ba§ ©ebet ein ÜÖerf, fonbern infofern e§ ©laube an 
ba§ ©rangelium ift), 3, 255. ©)a§ ©ebet fefet bie 3«berpdfet sur ©nabe rorauS, 
unb bod^ trirb im ©ebet bie Vergebung erft nocfe erbeten, 3, 255. — V n t i t fe e f e. 
©atbiniften: ®a§ ©ebet ift ein ©nabenmittel (föobge; ©feebb), 3, 253. (Vei un* 
mittelbarer 3Birfung be§ ©eipe§ mufe man auf menfcfeficfee§ ^un, ©ebet, fein* 
treifen, 3, 256.) ©fenergipen: ftrefeniuS, 3, 257, ©rtredungSferebiger treifen bie 
nacfe ©nabe Verlangenben getröfenlid^ auf ba§ ©ebet anpatt auf ba§ 9öort, 3, 256. 
Sugrunbe liegt ßeugnung ber ©enugtuung ©feript, 3, 257 f. ©rlebnistfeeologen 
grünben ba§ ©ebet auf ba§ ©rlebni§, 3, 258. 



42 


©nabenmittet im mitten Te ft am ent. $)a§ ©bangetiutn, 3,249; 
ba3 erfte ©bangeliutn bom SBeibepamen, 3, 250 f. gmifcpn bem ©tauben itn 
Rtten unb bem im bleuen Teftament lein Unterfcpeb, nur im ©rabe ber $tar= 
pit, 3, 252. — Sefdhneibung unb S a ffP)> 3, 252. 

(Shtabenftanb ift gotge ber Rechtfertigung, 2, 484. 

dhtabenmap. Sn ber Dogmatil mirb biefer locus an berfcpebene Orte 
geftettt, 3, 535. T)iefe ßehre ift nicp eine gentrattehre, fonbern nimmt eine 
bienenbe Stellung ein, 3, 535. 2Ba§ ©ott in ber Seit an ben ©h^pn tut, Imt 
er ftdh fcpn bon ©migfett borgefetjt au tun, 3, 536; 2, 496; bor ©runbtegung ber 
2öett, 2, 496. Sorfat; — guborerlemten, guborberorbnen, 3, 537. 3)ie ©rmäp 
tung erftredt ftd) nicp btofc auf einen Teil be§ ©eil§meg§, fonbern auf ben ganaen 
§eit§meg, 3, 537. 

Tie redete ^Betrachtung. 2öirb bie ßetjre nicp redf)t betrautet, fo 
t>at fte eine traurige SMrlung, 3, 538. „Sin ich ern?äf)lt, fo merbe ich fetig, einerlei 
ob idh ba£ ©bangetium pre unb glaube ober nicp ." ©ine fotcp ©rmäPung gibt 
e§ nicp, 3, 539. ©3 ift eine 2öat)t bon beftimmten gierfünen sur ©eligleü, aber 
fie ift nicp nude gefcppn. Zeitigung unb ©taube gehören in ben RSahlalt, 
3, 538 f. Tarum fott man bie 2BaP nicp nude betrachten (benn eine fotdhe 2BaP 
gibt e3 nicht), fonbern ben ganzen Rat ©otte§ aufamtnenf affen, 3, 542 f.; 2, 498; 
bie ad)t fünfte baaunehmen, 3, 539 f. (Rhutid) ift e§ mit ber Seftimmung ber 
Tobeptunbe für ben Rtenfcpn, bie man audh nicht nadt betrachten foE, 3, 540.) 
Tarum ptte man ftdh bei ber ftrage nach ber eigenen ©rmäPung an ©hriftum 
unb ba§ ©bangetiunt, 2, 498. ©atbin marnt babor, bie ©rmäPung au§ bem 
©bangetium erfennen au moEen, 3, 171. 

Dbjeft ber 2öat)t. Rid)t alle Rtenfdjen, fonbern nur bie ©eligmerben= 
ben, 3, 541. geitgtäubige finb nicp eingefcpofjen, in einer Reip bon ©dhriftf teEen 
audh nidht in ber Schreibung ber $irc p, 3, 541. Ta§ Sorau§miffen ©otte§ geht 
über aEe ERenfcpn, bie ^räbeftination nur über bie ©täubigen, 3, 542. ,,©naben= 
map" pt nidht einen meiteren unb einen engeren ©um, 3, 542. TarauS, bafe 
man bei Setradhtung biefer ßehre ben ganaen Rat ©otte§ puaunehmen foE, folgt 
nidht, bafj e§ eine 2Bap im meiteren ©inne gibt, 3, 542 f. Ta§ Dbjelt beftep 
nidht in bem aEg emeinen ©ap „SSer bi§ an3 ©nbe gtaubt, foE fetig merben", 
3,543, fonbern gep auf beftimmte ^erfonen. Reuere Theologen: Dbjelt fei bie 
Kirche, 3, 543. 

©emife^eit ber ©rmähtung. Ridht eine abfotute (unmittelbare, 
nidht auf bie ©nabenmittet gegrünbete; ©albiniften), aber audh nidht bebingt burdh 
menfdhliipS Verhalten, fonbern auf ba§ ©bangetium gegrünbete ©taubenpemip 
pit, 3, 547 f. Tie Stauungen bor RbfaE gepren in§ ©efep fte ftnb ben ©pi? 
ften nadh *> em alten Stenfcpn nötig, 3, 548. 

©rfennbarteit ber ©rmähtung. Tie ©nabenmaP lann nidht erlannt 
merben, menn fie unter bem intuitu fidei betrachtet mirb; benn niemanb meip 
ma§ ©ott borprgemup ober borprgefepn pt, 3, 544. Tie ßonforbienformet 
marnt babor. Tie ©rmähtung lann ntdp erlannt merben, menn bie aEgemeine 
©nabe eingefcpänlt mirb (©albiniften), 3, 545, ober menn fte nidht ©naben- 
map ift, fonbern bon etma§ im Rtenfipn (bom rechten Serptten) abpngig ift, 
3, 545. ©ie lann füpr erlannt merben au§ bem ©bangetium, 3, 546; au§ unferer 
©teEung aum ©bangetium unb au ben ©nabenmittetn, 3, 541. ^)ie ©rfenntniS 
ber emigen ©rmäpung fäEt mit bem ©tauben an ba§ dbangelium aufammen, 
3, 546, 2)ie ©cpift rebet bie ©piften at§ ©rmäpte an, 3, 543 f. 546. 

Serf)ättni§ be§ ©tauben§ aur 2Bat)t. Rtan barf ben ©tauben 
nidht begriff tid) bor bie ©rmäpung fepn: ermäpt intuitu fidei; audh nidht 
hinter bie emige ©rmähtung (©atbiniften). 2)ie S3aht ift nicht nude bottaogen, 
fonbern ber Sorfap bie RuSermäpten bur^ ben ©tauben fetig au machen. 
Rtittel ber ©rmäPung, 3, 549. 3)er ©taube, ben bie ©rmäpten in ber geit 
haben, unb ber aeittidhe ©h^pnftanb ftnb f^otge unb Söirlung ber 2Bap. ^te 
2öahf ift eine Urfacp be§ ©tauben^, 3, 549—551; 2, 495. — Rntitljefe. 
©atbiniften: S)er ©taube gehört $ur RuBführung ber abfotut gefph en cn ©rmäh' 
tung, 3, 549. ©ptere tutprifcp £pologen tepten ba§ intuitu fidei, 3, 550. 
©ie fafeten ba§ ngoyivwaxetv als aubormiffen unb mupen nun ba§ Dbjelt be= 
fdhränfen, 3, 550. Proginoskein ift aber fponljm mit ermähten, nosse cum 
affectu, 3, 551 f.; 2, 495. ©inmanb; ^)a§ märe Tautologie: „metdhe er aubor 



48 


berorbnet bie £>at er auch gubor berorbnet", 3, 553. Rtit bem intuitu fidei 
WoEte man erflären, Warum ntd>t alle Rtenfdhen felig Werben (aber wenn man 
habet fielen läfet, bafe ber ©laube allein ©otteS SGßerf ift, ift nichts erflärt; ©r= 
flärung gibt eS nur bei ftynergiftifcher Unterlage), 3, 553 f. 

3 W e d ber ß e h r e bon ber a h 1. SBeftätigung ber sola gratia, 
3, 554. @o fdjjon in ber ©rWiihlung SSraelS 3 um SBunbeSbolf, 3, 555 f. $etne 
Urfadje ber 2Bahl in uns, 3, 545 f. 2Ber noch ettoaS in unS gur Urfache ber Rßahl 
mad)t, berfefjrt ben Qtved ber Offenbarung biefer ßeljre. Rnftatt ©otteS ©nabe 
Wirb 9Renfdf)entun berherrlidht unb bie ©eligfeit auS ©otteS §änben genommen 
unb in Rtenfchenhanbe gelegt, 3, 558. Oarum ift biefe ße^re benen fdhredlidh, 
bie nod) eigene Ougenb unb Vermögen auf ihrer 6 eite finben; fte gerftört i^rc 
gange Religion, 3, 556 f. Oen gerfchlagenen aber ift fte tröftlidf): ©ott hat ihre 
©eligfeit in feine §anb genommen, 3, 557. Röer in ber ßehre bon ber ^Belehrung 
nicht red)t fteht, Wirb auch in ber ßef>re bon ber ©nabentoahl abirren, 3, 537. — 
$Wed biefer ßehre ift ferner: eine SBürgfdfjaft für bie ©£ifteng einer d)rtftlicf)en 
Kirche, 3, 557 f, @ie enthält enblidf) aud) eine Rtahnung unb Tarnung für bte 
©Triften wegen ihres 3?leifd)eS: bah fte ja auf bem Rßege gefunben Werben, auf 
bem if)re ©rWählung gefchehen ift! 3, 558 f. 

Steine 2B a h I gur 5öerbammni§. ©albiniften, 3, 559. Oer Un= 
glaube ber Söerlorengeljenben ift nicht auf eine Rerorbnung ©otteS gurüdgu= 
führen, 3, 560. Oie ©efäfee beS gorneS tooEte ©ott felig machen. Oie ©efäfec 
ber ^Barm^erBtgleit ftnb 3 u b 0 r bereitet. 95ei ben ©efäfeen beS gorneS fehlt 
baS „ßuborbereitet". ©3 toirb ntd^t auf bte ©wigfett gurüdgeführt, 3, 561— 563. 
©albin beruft fid) auf 1 $or. 4, 7, 3, 560 f., auf bie 2Borte: ,,©r berftodet, Welchen 
er wiE" (biefe Söorte ftnb nicht gegen bie allgemeine ©nabe gerietet, fonbern gegen 
bie RSerfgerechtigfeit), 3, 565 f. ©inwanb: a. bem ewigen ©ott lönne man 
nid)t bon einer urfprün glichen unb fbäteren Rbficht reben, 3, 563. — b. ©S muffe 
eine 2Baf)l gur SöerbammniS geben, toeil biele Böller baS ©bangeüum nicht ge= 
habt haben (iotr foEen ©otteS SOßiEen gegen unS Rtenfchen auS feinem geoffem 
barten Rßort erfennen, nicht auS bem gefdf)idt)tlicf)en ^Balten, baS unS unbegreiflich 
ift), 3, 564 f. Oie Söerlorengehenben gehen berloren nicht auS Mangel an ©nabe, 
fonbern burdh eigene 0d)ulb, 3, 566. — 2Bte Reformierte bie Wegen if)rcr ©r= 
Wählung Rngefod)tenen troften, 3, 202 — 204. 

O a S ©eheimniS. Oie Urfache beS Streng liegt barin, bafj man baS 
©eheimniS löfen WiE, 3, 566. ©albin leugnet bte aEgemeine ©nabe, bie @t>ner= 
giften baS REein=auS=©naben unb fudhen ben ©rflärungSgrunb im berfdhiebenen 
©erhalten beS Rtenfdhen, 1,213—215; 3, 566 f.; 2, 496 f. Oie ftrage: Cur alii, 
alii non? unb ähnliche (bei 93ergleidf)ung ber ©eligwerbenben mit ben $erloren= 
gehenben) tonnen toir in biefem ßeben nid^t beantworten, 3, 567 ; 2, 496. (Crux 
theologorum.) $^eologtfdj)e§ ©c^lufee^amen, ob man bom Rationalismus frei ift, 
3, 568. — $>iefe ße|re ift ein §ilfSartitel für bie Sel)re bon ber ©nabe. Oer 
fiel bringt fte n id£>t in ©egenfa^ gur gratia universalis, fonbern gum liberum 
arbitrium, 2, 497. — ©ntfteljung beS ©nabentoal)lftreiteS, 1, 212. 

©ttöftiter leugneten bie satisfactio viearia, 2, 70, bie 5Renfd)l>eit ©^rifti, 
2, 69. 

Q$ott. Oie ße^re bon ©ott Wirb unter gWet Rbf fynitten gebraut: Oreteinig^ 
feit (f. „Oreieinigfeit") unb ©otteS Rßefen unb ©igenfd^aften, einerlei WaS in ber 
Oogmatif guerft genommen Wirb, folange baS @d)riftbringi|) feftgefjalten 
Wirb, 1, 523 f. 93erl)ältniS gwif^en bem $ßefen unb ben ©igenfdjjaften ©otteS: 
fte finb eins, 1, 524; Wir Eftenfdjen müffen fte aber unterfdjeiben, aud^ bie ©igen= 
f haften untereinanber, 1,525.527.539; 2,40. Oie ©djjrift motibiert göttlid^e 
©anblungen burd^ berfd)iebene göttlidj)e ©igenfd()aften, 1, 525, bie man nidE)t ber^ 
tauften barf, 1, 525 f. Rechtfertigung burch ©efeheSgerechtigfeit anftatt auS 
©naben gibt eS nidf)t, 1, 526. — $ann eine Oeftnitirn bon ©ott gegeben Werben? 
Rein, man fann ihn nur befcfjreiben, 1, 537 f. ©ott hat Rügen ufw., ift anthro= 
bojmthifdh gerebet, 1, 538 f. — Flamen ©otteS: Qaty berfelben, 1, 530 f. Seho- 
bah, 1/ 463. Über $ofalifterung bon S^hobah feine ©inigfeit, 1, 531. ©otteS 
Rame Wirb geehrt burch rechte ßehre, 1, 532. 

©igenfdhaften ©otteS. ®on ©otteS ©igenfcfiaften foE man ntdht 
mehr aUSfagen als bie 6 dhrift fetbft, 1, 526. 3öenn biefelben ©igenfdhaften auch 
bon Rtenfdhen auSgefagt Werben, gefehlt eS nicht in bemfelben 6 inne, fonbern 



44 


ber ^ntidj)fcit nach, l r 528. — - Einteilung: rufjenbe (etoig ufto.) unb toir* 
fenbe ©igcnfcfjaftcn (AEmacht ufto.), 1, 533 f.; 2, 264. RegatiOe unb JtofitiOe 
Eigenfchaften, 1, 533— -535. Oie mobernen Ökologen lernen biefe Einteilung ab 
ober nehmen fte in einem anbern Sinne, 1, 534. Aei ihnen ftnb ®otte§ ASefen 
unb Eigenfchaften nicht mehr ibentifcf), 1, 534, toeil ber Sohn ©otte§ nur nach 
Ablegung göttitd&er Eigenfchaften ^abe SRenfch toerben fönnen, 1, 535. — Oie 
Einteilung ber Eigenfchaften ift nebenfächlich, 1, 535. Oie göttlichen Eigenfchaften 
toären fcfjrecflicf) für un§, toenn e§ leine ©nabe in Ehrifto 0&be, 1/ 536. 

RegatiOe Eigenfchaften. Einheit, 1, 536 f. Einfachheit, Oa= 
gegen ftreitet nicht bie Vielheit ber Eigenfcfjaften, bie Freiheit ber *(Serfonen, ber 
Unterfdjiieb sroifrfjen ben ^erfonen, 1, 538 — 540. — Unöeränberlichfeit, 
1, 540. „E§ reuete ihn", «er fuhr hernieber", ift Anbequemung an menfchliche 

AorfteEungen, 1, 540 f. Ourd) Schöpfung unb Atenfchtoerbung ift feine 95er= 
anberung in ©ott borgegangen, 1, 541. — Unenblichfeit, 1, 542. — Un = 
ermebHchfeit, l, 542. 535. — Allgegentoart, 1, 543, ©ott ift in aEen 
Kreaturen feinem ASefen nach, nicht blofe feiner AHrtung nach gegentoärtig, 1, 543; 
bleibt augletcf) außerhalb ber Kreatur, toirb nie Kreatur, 1, 544; ift auch un= 
x einen Orten, 1, 544; ift überall ohne AuSbehnung ober ^ufammenaiehung, Aer* 
bielfältigung ober Leitung, 1, 545. (Reformierte: Ehrifti Seib fei ni$t grofe 
genug ufto., 1, 545.) Aßarnung unb Stroft für un§, 1, 547. Sft bei einer be= 
fonberen ®naben= unb SorneStoirfung eine befoitbere Annäherung be3 göttlichen 
2öefen§ anaunehmen? 1, 546. ©egemoart bei ben ©laubigen; f. „Eintoohnung". 
©ibt e§ einen Raum außerhalb ber ASelt? 1,546. — Etoigleit: eine lange Seit, 
1, 547 f,; bei ©ott: ohne Anfang unb Enbe (abfolute Etoigfeit), 1,548. Atar^ 
nung unb Oroft für un§, 1, 548 f. A$a§ h^t ©ott bor ber Schöpfung getan? 
1, 547. 

^ofitibe Eigenfchaften. Seben, 1, 549. ASiffen (scientia), 1, 549. 
AEtoiffenheit, 1, 150; ift ohne ftortfcfjritt unb unmittelbar, 1, 150. Tarnung unb 
Oroft, 1, 551. AHe berhält fich ba§ Ungeatoungenfein be§ menfehlichen A$iEen§ au 
bem unfehlbaren AorauStoiffen ©otte§? 1, 552. AMr müffen beibeS fefth alten, 
1,553. ©ott fleht ba§ Aöfe öorau§, toirft e§ aber nicht, 1, 552 f. Nosse cum 
affectu, 1, 553. Aßie fann bei ©ott bon einem Aorhertoiffen gerebet toerben? 
Oa3 ift §erablaffung aum menfehlichen gaffungSbermögen, 1, 554 f. ASiffen Engel 
unb Älenfchen a^fünfttge Oinge öorher? Rur burch Offenbarung ober Aer= 
mutung, 1, 555. — 2Bei§heit, 1, 556. Aßir follen ©ott nicht fritifieren, 1, 557. 

AH Ile ©otte§, 1,557. Urfache unb ASirfung finb nicht atoei ber= 
febiebene Oinge bei ©ott; toir müffen fte aber unterf Reiben, 1, 558. Erfter unb 
atoeiter AMEe: ©ott toiE feinen Atenfchen berbammen; ©ott toiE aEe Atenfchen 
berbammen, bie Ebriftum nicht annehmen, 1, 558 f. A$iberftehlicher unb un= 
toiberftehlicher ASiEe, 1,559. AHEe ohne Ätittel (absoluta) unb burch Atittel 
(ordinata), 1, 559. A$iEe unbebingt burd) menfchliche Seiftung unb bebingt 
burch menfchliche Seiftung (Seligfeit burch boEfommene Erfüllung be§ ©efefjeS), 
1, 560. ©eoffenbarter unb berborgener AHEe, 1, 560. S. „AHEe @otte§". 
Eigenfchaften b e § göttlichen A$i 1 1 e n § : £eiligfeit, 1, 561, ©e= 

rechtigfett, 1, 561. ©erechtigfeit ©otte§, auf Atenfchen beaogen: iustitia legalis 
unb evangelica, 1 , 562; remuneratoria unb vindicativa, 1 , 562. Akl)rhaftig= 
feit, 1, 563, Atad)t, AEmacht, 1, 564. Deus produeit volendo, 1, 564; toirft 
bur<h Rtittel ober ohne Atittel (ASunber), 1, 564 f. — Eintoanb: ©ott fönne nicht 
lügen, fterben ufn>., 1, 565. — ©üte. ©ott ift gut an fich unb in feiner ©eftnnung 
gegen bie Kreatur, 1, 565; 2, 8. Aarmheraigfeit, 1, 567. Siebe, 1, 567. ©nabe, 
1, 567. Oer natürliche unb ber chriftliche ©otte§begriff, 3, 259. ©ebulb unb 
Sangmut, 1, 567. Aon biefen Eigenfchaften foE fleh au( f) ein Reflex in ®otte§ 
Hinbern ftnben, 1, 567 f. — Eintoanb gegen biefe Eigenfchaften: S)ie S^fförung 
im Reiche ber Ratur unb in ber Atenfchentoelt (auch fte flehen im $)ienfte bet 
rettenben Siebe), 1, 568. Oie einaigartige SteEung, bie @otte§ ©üte ober ©nabe 
unter aEen Eigenfchaften einnimmt: Oer @fobu§ ber ganaen Offenbarung, 
1, 568 f. 

®0tte£bere5ruttg. Aerfchiebene Art unb 5öeife berf eiben, 1, 12. 

QtotteS A5or t @. „2öort". 

(Urammatil in ber Schrift, 1, 239. 


45 


£abeS, 2, 378. 

^aubtntflegung, 3, 504. 

£ebrat3mett in ber ©chrift, 1, 312. 

Reiben, 3$re Religion ift ©efeheStehre, 1, 7. $>a§ ©Sefen be§ &eibentumS 
ift ©Serllehre, 2, 3. $>ie äußerlich guten ©Serie ber Reiben gehören $ur bürget' 
licken ©eretfhtigfeit, ftnb aber auf geiftlichem ©ebiet ©ünbe, 3, 52 f. ©alentine: 
§eiben tönnen felig tuerben, 1,223. 

£et(. Aneignung be§ £eit§, 2, 473. $)a§ §eil befteijt in ber burch Eh?iftum 
ermorbenen ©nabe, 2, 473. ©littel ber Aneignung ift ber ©taube, 2, 473. $>urch 
bie ©nabenmittet bietet ©ott bie ©nabe bar unb mirlt ben ©tauben, 2, 478. 
fettige unb ihr ©erbienft, 2, 426. 

Zeitige ©<hrtft. 6. „©chrift". 
fettiger ®eift ©. „©eift". 

Zeitigung, $m Weiteren ©ütne: ba§ gan3e ©Serl be§ ^eiligen ©eifte§: 
©dhenimtg be§ ©laubenS, Rechtfertigung, Heiligung, Erhaltung, 3, 1 f, 3nt 
engeren ©inner bie ^eitiglcit be3 £eben§, bon ber Rechtfertigung afe ftolge untere 
fliehen, 3, 3. Heiligung im engeren ©inne ift ftolge ber burch ben ©tauben be; 
reit§ erlannten ©nabe, 2,13; ffotge unb ©Sirlung be§ ©tauben^, 1,118; 3,4. 
Zeitigung unb Erneuerung finb ©hnonhma, 3, 3. ©Senn Zeitigung unb gute 
©Serie at§ antecedens unb consequens unterziehen merben, fo ift ©eiligung 
bie neue Rrt, au§ melier bie einzelnen guten 9Berfe ftie&en, 3, 3; in anberer &in; 
ficht fallen gute ©Serie unb Heiligung aufammen, 3. 4. Zeitigung ift nur bei 
Ehriften möglich, 1, 86. $)ie Rechtfertigung ift eine ©anblung ®otte§ a m ©len; 
fd^en, moburch ©ott einen Rtenfchen für geredet erilärt, bie Heiligung im engeren 
©inne eine §anbtung ©otteS im ©lenfdjen, moburch ©ott ben ungerechten ©len; 
f<$en innerlich ummanbelt. Zeitigung an ©eift unb Seib, 3, 5 f. $>ie Heiligung 
befteht in ber Rbtegung be§ alten unb Rnaiehung be§ neuen Rtenfchen, 3, 16. 

Rechtfertigung unb Heiligung. ©erhättniS : a. ©eibe ftnb u n ; 
a u f t ö § t i ch miteinanber berbunben. ©So Rechtfertigung ift, ift auch Zeitigung. 
©So leine Zeitigung, ba lein ©taube, 3, 6—8. b. Heiligung ift & o I g e unb 2 Bir; 
tung ber Rechtfertigung, 3,6f.; 2,619. Siebe eraeugt ©egentiebe, 3,9. Recht; 
fertigung bfhd)otogifch bermittelt, 3, 9 f. $>ie Zeitigung mirb einmal au§ bem 
©tauben, bann mieber au§ ber Einmohnung be£ ©eifte§ abgeleitet; ber ^eilige 
©eift, al§ causa efficiens ber Heiligung, mirlt biefe burch ben ©tauben at§ in- 
strumentum, 3, 12. c. E r ft Rechtfertigung, bann Heiligung (consequens), 3, 13. 
$)er natürliche Rlenfch gibt ber Heiligung eine ©teile bor ber Rechtfertigung (ber 
©Sagen bor bie Sßferbe gekannt). 2)a3 i)at feinen ©runb in ber opinio legis, 
3, 13. ©elbft gSaftoren lommen oft in ©erfuchung, in ber ©ra£i§ biefeS ©erhält; 
niS au§ ben Rügen au bertieren, 3, 13 f. ©teilt man bic ©Serie bor bie Redj)tferti; 
gung, bann mirb ba§ ©egenteil bon Rechtfertigung (ffluch) erreicht unb ba3 ©egen; 
teil bon Heiligung (Gehrung ber ©ünben), 3, 14. Rotmenbig ftehen bie guten 
©Serie al§ Früchte be3 ©taubenS an ameiter ©teile, ober fte ftnb überhaupt nicht 
borhanben, 3, 14. d. ©Ser Zeitigung in bie Rechtfertigung mifcht, bemegt fich aufeer; 
halb ber chriftlichen ©bhäre unb macht fomofjl bie Rechtfertigung al§ auch bie §ei; 
ligung unmöglich: bie Heiligung, meil ber Rlenfch unter bem ©efeh bleibt unb 
burch ba§ ©efeh bie ©ünbenherrfchaft nicht gebrochen merben lann, 2, 491 f. 

©emirienbe Urfache ber Heiligung ift ©ott, aber fo, baf$ ber Rlenfd) 
babei rnitmirit, 3, 15. S)ie Rlitmiriung ift ber ©Sirlung ©otte§ ni<ht loorbiniert 
(mie stoei ^pferbe einen ©Sagen atehen), fonbern fuborbiniert, 3, 15. $eber gute 
©ebanle mirb auf bie UrheberfdEjaft ©otte§ aurüdgeführt, 3, 16. 

©littet, tooburch bie Heiligung gemirlt mirb, ba§ Ebangetium, 3, 20. 2)a§ 
©efe% bient bem Ebangetium, fofern bie Ehriften noch fyteifcf) haben, al§ Reget 
unb Riegel; bie $raft aber, gute ©Serie au tun, lommt nur au3 bem Ebangelium, 
3, 20 — 22. Ruch bie £aufe mirft Heiligung, 3, 316 f. E3 gibt lein anbere§ ©littet, 
Heiligung au bemirlen, at§ ben ©tauben an bie ©ergebung um Ehrifti mitten, 
3, 443. Seben§führungen mirfen an fich nicht aur Zeitigung mit, fonbern infofern 
fie in ©otteS ^anb au ®otte§ ©Sort führen, 3, 21. 

Rptmenbigieit ber Heiligung, 3, 22. ©ute ©Serie finb nicht nötig aur 
©etigleit. ©Sir merben ohne be§ ©efe^eS ©Serie felig, 3, 23. ©ie finb auch nicht 
nötig aur Erhaltung im ©nabenftanb, ba ©ott biefe burch ben ©tauben bermittelt, 



46 


3, 24. Rtajor: ©ute Söerfe ftnb nötig aur Setigfeit, 3, 22; nicht aur Erlangung, 
tootit aber aur ©rbottung ber Setigfeit, 3, 22 f. (3Böfe Sßerfe aerftören ben ©laus 
ben, toeil baburcb ber fettige (Seift betrübt toirb unb aus bent fersen toeidjt, 3, 26; 
aber gute 2 öerfe ermatten ben stauben nicht. fruchte tragen nicht ben Q3aum, 
3, 26 f.) — Dennoch ift bie Heiligung nottoenbig, infofern (Sott fte hoben toill, 3, 33. 
©r befiehlt fie um f e i n e r f e t b ft toiHen (bie Triften foüen beni bienen, ber fte 
erfauft |at; and) ein gtoed ber ©rtöfung), um ber ©briften toiüen (fte füllen 
ein äußerliches geilen ihres ©nobenftanbeS hoben), unt ber 2öelt toiüen (ein 
äußeres geugniS für bie SGßatirtjeit beS ©oangetiumS), 3, 33 f. — Dief e Rottoens 
bigfeü ift nicht gtoang, fonbern Söiüigfeit. Der ©brift tut bie guten Söerfe mit 
ßuft, 3, 34. Daburch toerben biefe 2 öerfe nicht auf baS ©ebiet ber ^Ibtapora Oers 
legt, 3, 35. Die 3ötüigfeit gehört aum Söefen eines guten SöerfeS, 3, 35, 9Ron 
bat and) Oon einer inneren Rottoenbigfeit im ©egenfaß aum gtoang gerebet, toie 
ein guter SSaurn feiner Rrt nad) fruchte berfcorbringt, 3, 34 f. 

Sßerfdjiebene Stufen ober (Stabe ber Heiligung. Darum ein 
gunetjmen unb 2öacbfen, 3, 36. SGßarum (Sott bie Heiligung ber (griffen nid)t au 
einer ooütommenen gemacht fiat, ift eine nutjtofe Srage, 3, 36. Die Heiligung 
bleibt unöoüfommen in biefem Seben, toeil uns baS Steift anffängt, 3, 36. ftür 
bie guten 2öerfe muffen bie ©briften noch Vergebung haben, 3, 41 f. ^erfefs 
t i o n i § m u § macht (Sott 30 m Öügner, 3, 41; täfet oon ben ftorberungen beS 
©efetjeS nach, 3, 37; fd)ließt ben ©tauben Oöüig aus, toeil ©taube an bie $Ber= 
gebung baS Sünbetjaben oorausfeßt, 3, 37. — © i n io a n b : 1 $ob. 3, 9: „ber tut 
nicht Sünbe" (nad) bem neuen Rtenfchen; Unterfchieb atoifdjen Sünbe haben unb 
Sünbe tun), 3, 38. ^nfofern ber ©brift ein neuer SDienfd) ift, ift er tooüfommen 
fettig, 3, 16. Die 2öapf)eit bon ber Unbottfommenfieit ber Heiligung ift nicht aur 
Drägbeit au mißbrauchen. 2öir follen nach SSoüfommenbeit ftreben, 3, 38 f. ©rnft 
in ber Zeitigung. äßenn man eS ernft nimmt mit ber Heiligung, tritt einem baS 
tägliche Defiait bor klugen, unb baS ganae Seben geftattet ßch au einer täglichen 
93uße, 3, 40. 2BaS ift größere Sünbe: sperfeftioniSmuS ober baS SSergeffen ber 
Zeitigung? Rußtofe $rage, 3, 40 f. — Stntittjefe. Rom: bie Zeitigen mit 
ißren überflüfftgen guten Werten, 3, 37. 

Das ©briftenfeben unb baS ©ebet, 3, 94, S, „©ebet". Heiligung unb Irenas 
tragen. S. „$reua". DaS d)riftticbe Öeben ein Öeben in ©rtoartung beS ^iittgften 
DageS, 3, 103. 

$etl£atmee* Die Daufe gette nur für bie bamatige geit, 3, 297. 

£eit$ 0 rbmm 0 . Rnorbnung ber einjetnen Deite ift gteicbgüttig, 2, 499 — 501. 

^eudjler geboren nidjt aur Äircbe, 3, 484. 6 . „Äircbe". 

^tmmeffabrt ©bttfii r pd)tbare örttidf)e 2 luftoärt§betoegung, 2, 382 f. Sie 
toiberfbridjt nicht ber ^tttgegentoart ©b^f^ nad) feiner menfcblicben Statur, 2,203. 
Terminus ad quem: ber §immet ber Seligen unb Sitjen aur Rechten ®otte§, 
2, 383. 386. $)ie Rechte ©otte§ ift nid^t ein 9tubef>tab, fonbern ©errfcberfi^, 
2, 383 f. Reformierte fd^tiefeen ©briftum nad) feiner menfcblicben Ratur bom 
§errfd)en in ber SGßett unb £ird)e au§, 2, 384, bertoanbeln accipere (Rp ft. 3, 21) 
in capi, 2, 384 f. 

©eiftticber öocbmut bie Driginatfünbe, 1, 611; 3, 192. 

£obert>riefter. 2 öct§ ©briftu§ at§ ^robbet bertünbigt, bot er at§ ^ßriefter ers 
toorben, 2,404. 9Rit ber Öeugnung be§ 1)o1)epvu$tvüti)en RmteS fättt and) bas 
pvop^eti\d)c Rmt im bibtifdben Sinne babin, 2, 404. RI§ Sßriefier bot ©briftu§ 
bte Rtenfd)en mit ©ott berföbnt, 2, 404. S. „Sßerföbnung". 2)i e Rrt unb Söeife 
ber 53erföbnung: ©briftu§ bot ftd) fetbft geopfert, 2, 405. Unterfcbieb aloifeben 
^rieftern be§ Rtten 3:eftament§ unb ©brifto: ©briftu§ ift ^riefter unb Obfer 
augteicb, 2, 405. ©briftu§ bot ficb bureb fein boilige§ öeben unb bureb fein ßeiben 
unb Sterben aum Dbfer gegeben, 2, 405. $)amit fmb bie folgen ber Sünbens 
fcf>ulb: ©etoatt be§ äobe§ unb be§ Teufels unb §errfcbaft ber Sünbe, abgetan, 
fura, aüe§ übet, 2, 406. ©enugtuung, 2, 407; f. „©enugtuung". Rite Rerföb- 
nung, bie bie Rtenfcben nun mit eigenen SOßerfen auftanbebringen iootten, ift 
^feubooerföbnung, 2, 472. Ohne gufammentoirfen ber göttlichen unb rnenfcb^ 
tidben Ratur in ©brifto bötte ba§ Öeiben ©brifti nicht mehr Sßert at§ ba§ Öeiben 
eines SRenfdjen, 2, 279. — gum fjo^epriefterlici)en Rmt gehört aueb Darbringung 
ber Fürbitte für bie Rlenfcben. Das bot ©briftuS geton unb tut eS noch, 2, 458 f. 



47 


gm ©taube her Oa§ fjofiebriefterlidje Rmt ßbrifti bat 

nid)t mit bem ©taube ber ©rniebrigung aufgefiört, 2, 459. Oie bnefterlidje Oätig= 
feit im ©taube ber ©rpbung beruht auf ber im ©taube ber ©rniebrigung ge= 
ieifteteu ©enugtuung, 2, 460. ^8eftet)t uidjt in ber SBieberbolung be§ 0bfer§, 
fouberu iu feinem ©intreten für bie ©rlöften, 2, 459. ©r bittet für un§. Rid)t 
nur ba§ Sßerbienft ©firifti, fouberu ©briftuS felbft rebet, 2,460. Oafj (Sf)riftu§ 
auc f) nad) bem Süngften Oag für bie ©einen bittet, fagt bie ©cfjrift nicht, 2, 461. 
— Rntitbefe. ©oainianer: Oa§ f?o^e^riefterIid?e Rmt beftept iu ber §ilfe^ 
tciftuug, bie ©briftu§ ben Rtenfcben im SOßerfe ihrer ©elbftfeligmacbung augebeitjen 
täfet, baft er fte burd) fein SGßort unb SScif^iel bon ©üubeu abbält, 2, 460. $abiften 
tocrfälf eben bie Öebre burcb ba§ unblutige O^fer im ^Jlefeo^fer unb baburd), bafj 
fic bie fettigen ^firifto aB ftürbitter au bie ©eite fteüeu, 2, 461. 

©. „SBerbammnB". 

JpMenfaljrt ©fjrifti. ©briftuS fuhr in bie §öüe nad) feiner Öebenbigmacbung, 
nacf) Öeib unb ©eele, 2, 374; nicht um ©bangelium au berfünbigen, fouberu ba§ 
<^eriö)t, 2, 374 f, Einfügung ber ööüenfafjrt in ba§ ^l^oftolifc^e ©bntbolum, 
2, 374. „Sebenbig gemalt nach bem ©eift", 2, 378 f. S^ige ©ebanfen bon ber 
©öüenfaf)rt: ©brijtu§ fei 3 ur ©öüe gefahren, um 3 « leiben, 2,377; ba§ ©bau; 
gelium gu preMgen, 2, 376. Reformierte faffen bie §öüenfal)rt biXblicf) aB ©taub 
ber ©rniebrigung, 2, 377. Unmöglich ift bie Sßeaiebung ber SßetrifteHe auf bie 
noad)if d)e ^rebigt, 2, 377, 


3 (t). 

$djtf)eolo0te tritt gegen ba§ ©dfjriftprinst^ auf ben $lan, 1, 70; gibt feine 
©etoifefjeit, 1, 171. Oie d)riftlicbe Xtyoioqk habe e§ eigentlich nicht mit ber ÖeXyre 
3U tun; ber ©laube fei au brebigen, 1, 77 f. (Rber bie cbriftlicbe Religion ift bon 
Rnfang an aB SeXjre in bie SOßelt getreten. ©briftuä befiehlt 3 U lehren, 1 , 78.) 
Rßir fbreüjen nicht allen 3 d)tbeologen ba§ bcrföttliche ©briftentum ab. ©§ gibt 
eine glücflidje Snfonfequena, 1, 79 f. 

3nbtfferenü£mtt$ in ber Öeljre, 1, 133. 30ßeil ein $rrenber bermöge einer 
glüdlicben Snfonfequena nicht au§ bem ©lauben fällt, U>iH man bem Irrtum 
©£iftenabered)tigung berfdjaffen, 1, 99; 3, 191. 

Snfralabfimer. ©ott bat befcblojfen, einen Steil ber Rienfcfjen in ber $er= 
bamtnnB au belaffen. 2 , 26. 

Snfonfeqncnj, gltidftcbe, 1, 218. 129. 79 f.: 3, 469. 162; beftebt Patin, baf; 
man fonfequentertoeife ettoa§ leugnet, aber bie Äonfequena nicht aicljt, 1,97; in 
ber Stljeorie ettoa§ auffteüt, aber in ber $ra£B ficb nicht banacb richtet, 1 , 98. 
SSeifbiele: in ber Sehre bom Rtefeobfer, 1, 97; ReffcornB, 1, 97; Reformierte, 
3, 190; Sutljer, 1, 98. — Oeltoegen foü man fxd) nicfjt aum $nbifferenti§mu§ ber* 
leiten laffen, 3,191, bem Srrtum nid)t ©^ijtenaberecbtigung 3 ugefteljen, 1, 99 f.; 
benn an ©teile be§ J$n:en§ au§ ©cbtoacbbeit fann ba§ ^rrentooHen treten, ba§ 
ben ©lauben unmöglid) madjt, 1 , 101 . 

3 nfbiratton. 2 )ie ©d)rift ift infbirtert, 1 , 262. 0 iefe S^fbitation ift nicht 
Realinfbiration (^nfbiration ber ©adjen), nid)t ^erfonatinfbiration ($nfbiration 
ber ^erfonen), fonbern ^erbalinfbiration, 1 , 262. £)ie 2 ßaf)l ber SBorte ift gött^ 
lid)e Eingebung, 1, 345. Safbmttion ift nid)t blo% göttliche Leitung unb S5e= 
toaljrung bor Irrtum, 1, 264 (bann toäre bie ©d)rift fel)lerlofe§ Rtenfdjentoort, 
1,265). ©ie erftredt fid) auf bie ganae ©d)rift. (©intoanb: 0ie Sibel fei 
fein ßefirbuc^ ber ©eograb^ie ufto., 1,265.) ©ott fjat gerebet burc^ bie 5ßro= 
bfjeten, hat fie aB Organe unb SGßerfaeuge gebraust ( amanuenses ) , nicht aB 
tote Rtaf t^inen, 1, 276 f.; nid)t med)anifc^, äu^erlid), unbeloufet, ©fftafe, 1, 278 f. 
$>ie menfdjlidje ©eite ber ©djrift, 1, 336, SSßeil bie ©d)rift bon ©ott infbiriert 
ift, ift fte © 0 1 1 e § SOßort; f. ,,©d)rift". ©d)rift unb ®otte§ 3 ößort ftnb ibentifd), 
1, 282 f. $)ie ©chrift ift irrtum§lo§, 1, 266. 121. Oie Sttfbkation fc^fiegt aud) 
Rntrieb unb ®efel)l aam ©^reiben in ft^, 1, 270, toa§ bon römifc^en Ökologen 
geleugnet toirb, 1, 270 f. 3öa§ bie heiligen ©djreiber gefd/rieben §aben, |at 
bleibenbe ©eltung, 1,274. Oie ^rob^eten loaren nic^t immer infbiriert, 
1, 348. IXnterf Reibung atoifdjen §omologumena unb Rntilegomena, 1, 352. 

©ef chi<htliche§. Oie Vlpofttl, 1, 321, $trd>enbäter, 1, 320 f. öut^er 
unb ^nfbiration, 1, 344 ff. Öutljer unb bie Oogmatifer, 1, 321. Oie ©tjmbole 
ber lutherifchen ^ird)e, 1, 321. D. 90ßalt^er, 1, 211. 


48 


ftntitljefe. Slufgegeben haben bie Snfpiration: Ealfet, 1,322; bcr 
StationatiSmuS, 1, 322; ©cf)leiermacher, 1, 323; tftorn, 1, 328 (gSajnften überladen 
bic Auslegung bent gSafjft, 1,333); ©oainianer unb 2Untinianer, 1, 328 f. 2>ic 
©chtoärmer tootlen ©djrift unb ©otteS 3Bort nicht ibentifiaieren, 1, 329 f. $ra U 
iifd) entwerten bie ^nfjrirationSlehre bie Ealtriniften, 1, 332; ©bnergiften, 1, 333. 

$)ie ntoberne, proteftantifche, toiffenfehaf tlicfje Rheologie hat bie Snfjriras 
iionSlehre aufgegeben, 1, 1. 187. 127. 65 (ÜKilton Valentine, 1, 223). 3)amit geben 
jte auch bie göttlichen Eigenfchaften ber ©chrift auf, 1,371. $h** 9t.ebcnSs 
arten: a. ©otteS 2Bort finbe ftd>. no<h t n ber ©chrift, 1, 272. (©o fann ntan 
baS beS Theologen sunt au§fcf)laggebenben gaftor machen, 1, 273.) — 

b. 3Jtan miiffe unterfcheiben atoifchen ©öttlidjem unb Üftenfchltchem, 1, 275. 2>ie 
göttliche ©eite toerbe au toiel betont, unb bie ntenfchliche ©eite fontrne au fürs, 
1, 283 f. — c. 9ötan tttüffe unterfcheiben atuifchen Wahrheit unb Saturn in ber 
©chrift (bann ift bie ©chrift nidi)t mehr 9torm), 1, 67 f.; atoifchen 2Bort= unb 
28örterinf)>iration, 1, 269 f. — d. Snfpiration fei nur Erleuchtung, 1, 342. 325. 
SrrtumSmöglichfeit miiffe man augeben, 1, 339. 324. ©rabe ber 3nfJ)iration 
(ÄahniS), 1, 343 f. 325. — IBorloürfe gegen bie $>ogmatifer: jte hätten ©chrift 
unb 2öort ibentifiaiert, 1, 183; eine ntechanifche ^orftellung bon ber ^ufbiration 
gehabt, 1, 365; bie ©chrift al§ einen botn Fimmel gefallenen ©efetjeSfobes, als 
papierenen Sßapft angefehen, 1, 365. — ©ie machen Suther aum Sfjroteftor ihrer 
©tellung, 1, 365. SutherS «freie ©tellung" aur ©chrift, 1, 370. Jacobs beruft 
jtep barauf, bafj bie SlugSburgifche ßonfefjton feine 3)arftellung ber SnfpirationS* 
lehre enthalte, 1, 221. $>i e böfen folgen ber ^nff>iration§lehre feien: Untergang 
ber theologifchen UBiffenfcpaft unb Söertoanblung ber ©taaiSfircpen in ^reifirchen, 
1, 317—319. — Eharalteriftil ber mobernen £h^fo? e u, fofern jte bie 3ufpira= 
tionSlehre leugnen, 1, 360: jte erfennen bie ^nfpiration nicht, toeil fie bie satis- 
factio vicaria leugnen, 1, 363 f.; belämbfen bie Wahrheit mit Unwahrheit, 
1, 364; bewegen jtch in logifchen Unwahrheiten (bei. ben berfchiebenen ©til), 
1, 365 f.; Wiberfprechen jtch felbft, 1, 366. 

E i n io ä n b e gegen bie SnfpirationSleljre: $5er berfchiebene ©ttl, 1, 280—283. 
365 f. Berufung ber ©chreiber auf hiftorifche gorfchung, 1, 284 — 286, ©oll ber 
©eilige ©eift in ©eftalt eines gSfalnteS biftiert haben, WaS $)abib in feinem ©eraen 
empfanb? 1, 285. $)ie ©Treiber waren ©ünber, 1, 366, 3)ie berfchiebenen Sporte 
bei ber Einfefcung beS 5lbenbmahl§, 1, 342. „©chmu^gefchichten", 1, 338. 2Biber* 
fprüche, 1, 291. (©. ,,3Biberfprüche'',) irrige Angaben, 1, 291; chronologifche 
$>aten, 1, 339. (2Ber ber ©chrift in f leinen Gingen nicht glaubt, Wirb ihr auch 
nicht in groben glauben, 1, 103.) Ungenaue ßitate, 1, 297, Äleinigfeiten, geringe 
menfehliche $>inge, a- 35. $auli Hantel, 1, 303. ($>arin liegen oft nichtige 2Bahr* 
heiten, 1, 305 f.) ©olöaiSnten, 95arbariSnten, 1, 308 ff. ©ebraiSnten, 1, 312. 33ers 
fehlte Äonftruftionen, 1, 312. Einaelne ©chriftftellen, bie ber Snfpiration wiber= 
fprechen follen (a* 35. 1 $or. 7, 10. 12, 25; 1, 16), 1, 314. 316. $>er 35rief an $h^ C; 
mon, 1, 315 f. SDie berfchiebenen S e § a r t e n. $>arunt fei bie infpirierte ©chrift 
nichts nütje, 1, 286. (£rof{bem haben Wir ©otteS 2ßort unter unS, 1, 287. $>urch 
SeSarten toirb feine Sehre geänbert, 1, 288 f. 335enn baburch eine ©teile 35eWeiS= 
fraft berlteren toiirbe, fteht bie Sehre noch feft aus anbern ©teilen, 1, 290, Dispu- 
tandi causa beratchte man barum auf fritifd^ angefochtene ©teilen, 1, 290.) — 
$>i e Eintoönbe gegen bie ^nfpiration treten neben bie Eintoänbe gegen bie satis- 
factio vicaria, 1, 280. 

folgen ber Seugnung biefer Sehre, 1, 367. 3Jtan macht bie ©chrift 
3U einer norma normata, 1, 368; beraid)tet auf ErfenntniS ber chriftlichen 2Bahr= 
heit, 1, 369; auf ©lauben, ©ebet, Übertoinbung beS S^obeS, baS 53tiffionSmittel, 
bie chriftliche Einigfeit, 1,369; auf ben SSerfehr mit ©ott, 1, 370; macht auS ber 
SBetSheit bon oben eine Weisheit bon unten, 1, 370. $>amit toirb ben Ehriften 
bte 35ibel genommen, 1, 370. 35ebenfen toir immer, bafe bie 35ibel©otteS SBort ift ? 
1,367. ' 

3nft)tricrtc unb boHfommcttc ©etltgttng, 3,37. 

Interchurch World Movement. 3luferftehung, ©intntel, ©Ölte fönne man 
auf ftch beruhen laffen, 1, 94. 

Interim, Seibaiger, 1, 102. 

3rrlehrcr finb im ©taate ivl bulben, in ber Kirche au erfennen unb au 
totberlegen unb bon ber fircf)lichen ©emeinfehaft auSaufchliefeen, 1, 53 — 55. 
©. „Spolemif". Irrlehre ift Ütebelfion gegen ©ott, 2, 402. 401. 

Srbingtutter lehren ein firchlicheS 3lmt in breifacher 5lbftufung, 3, 526. 


49 


3 0 ). 

Sentfalem, Serftörung ber Stabt, 3, 383. 

3cfttitcttot:ben* Sünben Werben su guten SBerfen, Wenn bet Obere fie 
befiehlt, 3, 80 f. Oer ÜJtenfcb muffe in Sachen bet Seljre unb be§ SebenS auf ba§ 
eigene Urteil beliebten, 3, 81. 

SubaS, 1, 614. 

Subett. haben fte alle ben breieinigen ©ott erlannt? 1, 474 f. 

^ttbenbefebtttttg. Wtan beruft ftch auf fftörn. 11 , 26: „©ans S§rael Wirb 
felia derben" (ba§ gebt auf bie ©rWäblten 3§raeß, ba§ geiftlicbe ^§rael), 
3, 592-^594. „$Bi§ bie Sülle ber Reiben eingegangen fein Wirb" weife auf eine 
f o l g e n b e ^Belehrung, 3, 595. („Oarurn hätten bie 5lt>oftel ba§ 2Bort ©cheim* 
ni§ nicht gebraucht", 3, 596 f.) «©ans 3§rael" auf ba§ fteifchliche ^§rael su be^ 
Sieben, ift gegen ben hontest, 3, 597. Oie heißseit ber heiben ift sugleicb auch 
bie heißseit Israels, 3, 598. Solange Reiben fleh belehren, füllen auch 3 uben 
belehrt Serben; bie ©nabentür ftebt allen offen, 3, 599. 

3iitt öfter Oag* Oie Schrift richtet unfern 5BIicf auf ben 3ttngften Oag, 
3, 574. Oa§ Seben ber ©hriften aß ein Seben tut hinblid auf ben ^üngften Oag, 
3, 103. Sobalb ber OKenfch gläubig Wirb, Wartet er auf bie ©rfcheinung ©hrifti 
sunt ©ericht, 3, 104. Oarunt ift er fleißig in guten SBerfen, hält ftch unbefledt 
bon ber 9Belt, Wanbelt aß ^ilgrim ufw., 3, 104. 2Öir ftnb nicht su biefem, 
fonbern sunt ewigen Seben getauft, 3, 105 f. 

SüngfteS Bericht* $>er dichter ift ©ijriftuS nach feiner menfchlichen Statur, 
3, 606. Objeft: alle 9 ftenfcf)en unb bie böfen ©ngel, 3, 606. 2Bonacf) gerichtet 
wirb? 9tad) ben SBerfen. Oie ©laubigen Werben nach ihren guten ^Berten ge- 
richtet; ihre böfen 2Berfe Werben nicht an§ Sicht gesogen, 3, 607, ©in Verfahren, 
bei beut böfe 2Öerfe nicht in ^Betracht fomtnen, hat ben ©enchtScharafter berloren P 
3, 608. ©cfe%: atte ^enfehen Werben gerichtet. ©bangelium: bie ©laubigen Wer- 
ben nicht gerichtet, 3, 608 f. Oie ©efeheSWorte ftnb ben ©briften Wegen beS ihnen 
anhängenben Steif che§ nötig, 3, 608 f. — Oa§ ©ericht befiehl nicht in einer laug 
anbauernben ©rörterung, 3, 609. 

U. 

Stamtf be§ ©eifteS Wiber baS Steifch, 3, 16 f. 

Äatedjigmttg ein Sehrfmcf), 1, 44, Suther hat hier einen anbern 5lnfang§= 
Jmnft (©efeb) aß in feinem ©laubenSbelenntnß, ba§ mir in feiner Schrift „Sßotn 
^tbenbmahl ©brifti" finben, 1, 179 f.; 2, 500. 

$enoiifer* Oie ©rniebrigung ©brifti fei fftebusierung ber ©ottbeit ©brifti, 
2, 329. Semtfenotiler: ©hriftuS legte bie ©igenfebaften, bie eine SBtrfung auf 
bie 2 Belt in ftch fchltegen, ab. ißanfenottler Jetjen auch fein göttliches „$ch" in 
ein menfchiicheS „3«h" um, 2, 329. 117. ßenotifer frechen ber menfcblid)en Statur 
©brifti im Stanbe ber ©rniebrigung Allmacht ab, 2, 227 f. ; taffen ihn einen 
Oeit ber göttlichen ©igenfebaften: Allmacht, TOwiffenljeit, TOgegenWart, abtegen 
(OhomaftuS), 2, 117; lehren eine toberung beS Sohnes ©otteS sunt gWecf öer 
SOtenfch Werbung, 2, 101; fchltefeen ©briftum nach feiner göttlichen Statur bom 
föniglicben 5lmt auS, 2, 468. — ^Oie $enofe Wiberfjmcht ber Schrift, 2, 329, unb 
ber Vernunft; ftreitet gegen bte Unberänberlidhteit ©otteS, 2, 329. 117 f.; 3 er* 
ftört bie Sehre bon ber Oreteinigleit: Wie e§ nicht brei ©sembtare beS göttlichen 
2 öefen§ gibt, fo auch nicht brei ©jemblare ber Allmacht, 2 Ber bie Allmacht ©brifti 
im Stanbe ber ©rniebrigung leugnet, leugnet auch bie Allmacht beS Katers unb 
beS heiligen ©eifteS, 2, 330. £>at ber Sohn ©otteS bie TOgegentoart nach friner 
göttlichen Statur abgelegt, fo !ann er au^ bie in feine ^erfon auf genommene 
menfdjliche Statur nicht ben Kreaturen gegenwärtig feiert, 2, 340. SBeftebt bie 
$enofe in ber 3Jtenf(hWerbung, bann bie ©rböljung in ber Ablegung ber menfeh- 
liehen Statur, 2, 323. Oie tfenotifer berufen ftch auf bie Schrift, nach Welcher 
©brifto auf fein ©ebet bom Sßater gegeben Werbe (im Stanbe ber ©rniebri- 
gung bat unb nahm ©briftuS bon ©ott Wie jeber anbere ÜJlenfdf)), 2, 331. Sie 
fdjtieben: 2 Benn bie menf^liche Statur ©brifti burdf) Sßerbinbung mit ber gött- 
lichen ein $luS 3 U berseichnen habe, bann müffe für bie göttliche Statur burch 
$erbinbung mit ber menfchlichen Statur ein ÜJtinuS h e rau§!ommen, 2, 254. (Sie 
berftehen bie Sehre ber lutherifchen Äirdhe nicht, 2, 255 f. Sie Werben ber IKeibe 

SKeg. 3. ©brifti. Oognt. 4 


50 


bon Sdf)riftf teilen nidf)t geredet, bie ©briftum im Stanbe bet 9liebrigfeit im * 8 efi§ 
beS göttlidi)en „3lcb" unb bet auf bic Aäelt Wirfenben ©igenfd&aften feigen, 2, 331 f. 
Sie fteben [erliefe tidf) tot einem ©ebeimniS: wie ©ott unb 9ttenf(b ein hüben 
fönnen; fie fönnen bie ©ntftehung einet fo einaigartigen $erfon ntdf)t erflären, 
2, 333.) 2öaS fte bom Aufgeben göttlüber ©igenf<baften fagen, ift nidf)t 2ßiffen= 
fonbetn Verleugnung bet natürlichen Vernunft, 2, 258, ©in Urteil über 
feenofe, 2, 126 f. Oie mobetne $enofe ift aiemlidj) ton bet OageSorbnung abgefefet, 
2, 258 f. Äenotifer unb bet frbbtifdj)=fenütif(he Streit, 2, 347. 

$inber fönnen ni<f)t gfauben (Valentine), 1, 223, 

$inber ©otteg. ©giften finb $tnber @otte§, aber ihre §errli<hfeit ift noch 
tetbotgen, 3, 85, $inb ©otteS Wirb man bur<h ben Glauben, 2, 486 f, 

SUrdje. 2öaS ift bie $irdf)e? Oie ©emeinbe bet Gläubigen, bie ©efamtbeit 
bet AuSerWäblten, 3, 458 — 460. Oie ßebre ton bet $ird(je fefet bie objeftibe Ver- 
firnung bet 2öett borauS, 3, 464. 97ur ©laubige geböten aut Äirdje, 3, 463; 

2, 492 f., unb haben innere geiftliche ©emeinfehaft mit ©ott, 3,460; auch unrecht 
©ebannte unb ©laubige, bie noch nicht getauft ftnb, 3, 461. ©endetet gehöre*; 
nicht 3 ut $irdf)e, 3, 459—461. Oie ^itd^e ift nicht eine Anftalt ober ein öubet- 
lidf)eS Regiment, 3, 462. Auch bie Vribitegien bet ©liebet bet $ircf)e (Sdf)lüffets 
getoalt) führt bie Schrift auf ben ©tauben surücf, 2, 493. 

2 lntitf)efe. Unitarier: Oie ^itd^e ift ni<ht bie ©emeinfehaft bet 
©laubigen, fonbetn ein freiet herein ternünftiger 3Öefen, 3, 465, V a p ft t u m: 
£ird)e finb bie Vtenfdffen, bie fxä) bet Oberberrfchaft beS $apfteS unterteilen, 

3, 466. Oie $apftfir<be ftellt ftch burdf) if)te offisiellen Seiten außerhalb bet 
©briftenbeit, 3, 466. 2öet ftdf) burcf) 2Öerfe mit ©ott tetföbnen Will, ift außerhalb 
bet Kirche, 2, 493. Oodf) gibt eS unter ihnen noch ©briften, getaufte $inber unb 
Seute, bie baS Verbienft bet Vßerfe fahren laffen, 3,467. © a 1 0 i n i ft e n. Vei 
Vefcf)ränfung bet ©enugtuung ©brifti auf einen Oeil bet Vtenfchen fann eS feine 
©emeinbe bet ©laubigen geben, 3, 468, Vöeil bie unmittelbare Vöirfung beS 
©eifteS ©inbilbung ift, fo ift auch bie batauf gegtünbete $trd(je ©inbtlbung, 
3,469, steuere Theologen, $irn, ^ofmann: Oie Äitd^e ift eine ©efell* 
febaft bon Vtenfchen, bie ©brifti Verbienft burdf) eigene 2öerfe ergäben, 3,467. 
©rlebniStbeologen, Oa ft<h bie Sammlung bet Äitd^e burdf)3 VSort beS ©ban= 
geliumS oollgiebt, fo ift bie bon ihnen gebaute $ird£)e ein non-ens, 3, 469. Salfdf) 
lebten ton bet Kirche auch alte biejenigen, bie eine VSirfung bet ©nabenmittel 
ex opere operato fehlten, übet Lutheraner, bie ben Saframenten eine 

$raft 3 ufdj)teiben, 3, 469 f., fowie Stmergiften unb alle, bie einen ©tauben lebten, 
bet eine menfchlicbe Leitung in ftdt) fd^liefet, 3, 470. 

©igenfebaften bet Kirche. Oie $irdf)e ift unftdf)tbar, 3,471. — 
n t i t b e f e. ütom: ^)ie $ir<be ift ftdE)tbat, 3, 471. teuere ßutbetanet: ^)ie 
^itdbe bttt 3 ü>ei ©eiten, eine fid^tbate unb eine unfehlbare, 3, 471. — Äenn; 
3 e i <b e n. 2£ort unb Saftament. SQßit muffen feben, bet ba§ ©tangelium be^ 
fennt unb banadj) lebt, für einen ©briften galten, 3, 471 f. — ©ine Ättdj)«, 
3, 473. ^eilige ^itdf)e, 3, 473. Allgemeine Kirche, fatboiif(h. Sie umfaßt bie 
©briften au allen QtWtn, an allen Orten unb unter allen Golfern, 3, 473 f. 
Apoftoliftbe $ird()e, infofetn bie ©liebet bur<b§ $ßott bet Apoftel an ©briftum 
glauben, 3, 474, Allein feiigmadfjenbe ^irdf>e. Aufeetbalb bet Äitd^e ift fein ipeil. 
£)a^ i^ mahr in beaug auf bie <briftli(be Äitihe, falfdf), menn ton bet Sßapftfirihe 
au§gefagt, 3,475, 

Roheit unb ©errlid&feit bet d^ttftlidf^en ^it(he. Oie ©liebet finb 
nur ©btifto unterworfen, 3, 475 f. Sie ftnb SÖefxbet bet ©nabenmittel (bie $re= 
biget finb nur Oienet), Alles ift euer, 3, 476. 

©ntftebung unb ©rhaftung. Oie ^ttd^e ift allein ©otteS Höetf. 
©t b&t uns berufen unb erhält uns auch, 3, 479, Mittel aut Sammlung unb 
©rbaltung ift baS ©bangelium, 3,479. Antitbrfe: Ülefotmiette mit ihrer 
unmittelbaren Höitfung beS ©eifteS entaieben bet Äitd^e bie ©jiftenabebingungen, 
3, 479. Causa instrumentalis : SOftenf^en, 3, 479. Oet Staat mit feinen 
gmangSrnittetn füll nicht als ©ilfSgnabenmittel für ben 93au bet ^itd^e bertoenbet 
Werben, $ermtf<bung ^on Äitd^e unb ©taat ift nur hinberlidf), 3, 480, Oet An= 
fturm auf bte <briftli<be Äitdf)e, 3, 589 f, ©§ ftebt oft aus, als Wäre eS mit bet 
<hrtftit<ben $tr<he au ©nbe, aber bie ©nabenWabl bürgt für ihre ©jiftena unter 
allen Umftänben, 3 , 557 f. 



51 


DrtSfirche, DrtSgemeinbe, 3, 483. BerhältniS ber Drt§fircf)e aur 
gefamten $ir<he: Di e ©efamtfirche ift bie Summa ber Drt§firdE)en, 3, 483. $lud£) 
bie Drt§firdE)en befielen nur auä (gläubigen. Die DrtSgemeinbe ift bie ®emeinbe 
ber staubigen, bie fidE) an einem beftimmten Ort gefammelt §at, 3, 484. ©euerer 
bilben feinen Beftanbteil ber DrtSgemeinbe, 3, 484. DrtSgemeinben finb göttliche 
Orbnung; bie ©haften follen ba§ 2Bort ®otte§ nidE)t nur für ftch lefen, fonbern 
in öffentlicher Brebigt hören; bie ganae OrtSgemeinbe füll Qucht üben; bie freier 
be§ BbenbmahlS ift göttliche Orbnung aur Betätigung ber brüberlid£)en Gemein? 
fdfjaft, 3, 485, Darum ift $lnfdE)luß an eine DrtSgemeinbe fein Btittelbing, 3, 485. 
Slnfchluß an bie Sßnobe ift ntenfchliche Orbnung, 3, 486. 

^Rechtgläubige unb falfdEjgläubige $ i r <h e , 3, 486. Sn ber 
Äircfje foll ©otte§ Bßort rein geprebigt Serben, 3, 486. 9ticf)t bie offiaielle Lehre, 
bie geprebigt toerben füllte, fonbern bie tatfäd()lich im Schlange gehenbe Lehre 
entf Reibet über ben ^^arafter einer $irdE)engemeinf<haft, 3, 487. ©ine Stufen- 
gemeinfehaft verliert ihren rechtgläubigen ©|arafter nidf)t burdE) gelegentlich in 
ihr auftaudEjenbc Irrlehren, fonbern erft bann, toenn fie ben Saturn nidf)t jtraft 
unb au§fdE)eibet, 3, 487 f. Orthobos finb Lutheraner, bie bie in ihren Befenntni§= 
fünften niebergelegte Lehre tatfädE) U<h lehren, 3,487; b e te?obo£: tRom, fRefür* 
mierte, lutherifdi) fidh nennenbe ®emeinfd£)aften, bie bie Lehre ber $ircf)e tatfädE)ti<h 
nicht lehren unb befennen, 3, 487. galfdEjgläubige $ird£)en emittieren nur unter 
@otte§ Qulaffung, 3, 488; fie finb Kirchen, fofern unter ihnen noch ftnb; 

Selten, fofern fie bon ber <hriftlid£)en Lehre abtoeidE)en, 3,488, SludE) in falfdE)* 
gläubigen Kirchen gibt e§ noch $inber @o tte£, 3, 488. „$iußer ber Kirche fein 
©eil" Seifet: außer ©ßrifto fein ©eil, 3, 489. Bßenn no<h ettoa§ mehr al§ ber 
Glaube nötig ift aur @emeinfdE)aft mit ©hrifto, toirb bie Lehre bon ber tftedfjt- 
fertigung umgeftoßen, 3, 489. kirchliche ©emeinfehaft mit galfchgläubigen ift 
toiber @otte§ Orbnung, 3, 489 f. llnioni§mu§: Der Unioni§mu§ ift Urfache, baß 
e§ falfdE)gläubige $ir<hen gibt. Bßo fein Käufer, ba fein Btarlt, 3, 490. 

Die $ir<he in D e u t f df) 1 a n b : Dte fir<hlidE)e Lage eine Lage großer Ber= 
legenheit, ©hao§ in ber Lehre, 1, 195 f. Stimmen Serben taut, ob nicht bodE) an 
eine iftüdffehr aum Schrifthrinaib an benfen fei, 1, 196. DurdE) ütüdEfehr anr Schrift 
toürbe toahreS lutherifdEjeS tfirdEfenttefen entftehen, 1, 197; fonft ift man ber Sßro* 
haganba lRom§ nicht getoachfen, 1, 197. Da§ ©eit toirb bornehmlidh au§ ben 
Laienfreifen fommen müffen, 1, 205. 

Duelle unb <R o r m, Dte Kirche ift nicht Duelle unb Eftorm ber Lehre, 
1, 244. Sn ber Bra^iS toirb bie $ird£)e at§ „fefunbäreä" B*tnai|> aum primären, 

1, 245 f. Bßir b erachten ba§ ßeugniS ber Kirche nicht, überfdE)äßen e§ aber auch 
nicht, 1, 246. ©in konfenS ber kirche neben ber Schrift emittiert nicht, 1, 247. 
Der $onfen£ etlicher Bäter ift nicht ber $onfen§ ber ganaen Kirche, 1, 247. 

$trrfje unb 2ltnt. ©önedte barüber, 1, 211 f. 

Kirche unb Staat Die tutherifche Äird^e inarnt bor Bermifd^ung bon Kirche 
unb Staat, 3, 212, $lu£ ber Kirche ein Bkttreidh ober au§ bem Bßeltreich ein 
geiftli<he§ tfteich machen au toolfen, ift ein ©ingrtff in ©h*ifti fönigliche§ ^mt, 

2, 470. — Slntithefe. iRom: Der Staat J)at bie Pflicht, fich in ben Dienft ber 
$irdE)e an ftelfen, fidf) felbft nach ^ cn Borfchriften ber ÄirdE)e au richten, 3, 210. 
^toingti: Der Staat mufj mit ^otte§ 2öort regiert toerben, 3, 211 f. (5ticht mit 
©otteS 3öort, fonbern auS ber menfchlichen Bernunft; Luther, 3, 210.) ©albin: 
Da§ 5lmt ber Obrigf eit mufe fidj) audE) auf bie reine ®otte§berehrung erftrecten, 

3, 211. 213. Schnedtenburger: Die reformierte BermifdE)ung bon Staat unb ÄirdE)e 
fei eine toertboüe ©rgänaung ber ^Reformation Luther^, 3, 214, BermifdE)ung bon 
Kirche unb Staat ift auch in bie iutherifdE)e ÄirdE)e eingebrungen, 3, 215. Ob 
Luther in etnaelnen Fällen bal richtige Brinaih aufeer acht gelaffen 3, 215. 
©inaunehmen ber StaatSgeJbaft aum Bau ber Kirche führt im beften gaffe an einer 
äußerlichen grömmigfeit, 3, 214 f. 

$Hr<fjengefiht<hte* Beurteilung ber ©reigniffe nadE) ber Schrift macht fie an 
einer theologifchen Dublin, 1, 113. 

^irchenreaiment. Die Kirche foll nur mit ©otte§ Bßort regiert tnerben, 
2, 469 f.; 1,119. ^ird^enregiment über @totte£ 3Ößort htnau§ ift ein ©ingriff in 
ba§ fönigliche tot ©h*tfti, 2, 470. Bßer in ber $ir<he mit eigenem 3Bort regieren 
ibiü, greift ©hrifto in§ ^Regiment, 3, 498. Die ©hriften finb nur bem ©©rrn 



52 


unterworfen, 3, 475. ©IjriftuS b ft t Weber einaelne Sßerfonen noch ein Kollegium 
öon $erfonen eingefebt, fird)Iidf)e $)inge gewiffenfcerbinbenb au entfdE>eiben, 3, 492 f. 
3n ber ifircbe foÜ nicht regieren: ber $a|>ft, 3, 493; bie Dbrigfeit (©äfareobajriSs 
mu§), 3, 493; ber ^aftor (^aftoren ^aben feine ©errfcbaft über bie ©emeinben, 
auch nicht übereinanber), 3,525; Sßrebiger ftnb Wiener, 3,476; Sbnobe, Äonfifto* 
riurn, auch nicht bie Kirche, 3, 493. ®ic Äirche fann nicht Slrtifel be§ ©taubenS 
fteüen, 3, 496. ©inwanb: ©ttern fönnen ihren tfinbern gebieten, 3, 497. (5lber 
fie höben bon ©ott gefe%geberiyd>c ©ewalt befomtnen, 3,498.) Stntitbefe. 
iftom; SÖife^öfe finb höher als Sßriefter; ber <JkJ>ft ift ber fjö^fte, 3, 525. fftefor* 
mierte ©emeinfc^aften fcbreiben ber Äirchenberfammlung SJtacht su, geWiffenber= 
binbenbe ©efefce an machen; ebenfo *ßre§bbterianer unb auch tutberifche ©emetn^ 
fchaften, 3, 497. 

SHrdblidbe 2tu8briidfe, S. „Termini“. 

Äleibung göttliche Orbnung, 1, 672. 

Äpufercnsen, 1, 192. 

Äonfirtnation* Soll nie^t an Stelle ber £aufe treten, nicht eine bie £aufe 
ergängenbe ©anbtung fein, nicht faframenttichen ©börafter tragen, 3, 324 f. &on= 
firmation unb römifdE)e Firmelung, 3, 136. 

ÄöntgltcbeS 2 lmt Sbriftt. ©briftuS ^crrfdf>t unb regiert at§ tfönig über bie 
SJtenfcben unb ba§ gange Uniberfum, 2, 461 f. $>iefe ©errfchaft fommt ihm an 
nach beiben Naturen, 2, 462; auch nach feiner menfdf ticken Statur, 2, 281 f. $>ie 
Öerrfdjaft ©brifti unb bie SÖßeife be§ tftegieren§ Wirb in SJtadbtreich, ©nabenreicb 
unb ^^rencet^ eingeteilt, 2, 462. S. „Sleich". Ungläubige unb bernunftlofe 
Kreaturen regiert er mit SJtacht, bie ©laubigen burch fein Söort in ©naben; bie 
Seligen in jenem Seben erfüllt er mit feiner ©errlichfeit, 2, 462. $)a§ fönigliche 
Slmt ©grifft ift ein ©laubenSartifet, 2, 466. SMe§ Regieren ber #irdE)e, ba§ nicht 
mit ©brifti 2öort geliebt unb bie ©ewiffen ber SJtenfchen autb an SJtenfcbenWort 
binbet, ift Sßfeuboregierung, 2, 472. — Slntitbefe. Sieftortanifterenbe 3rr^ 
lebrer fd^liefeen bie menfebtiebe Statur ©brifti bon ber ©errfd£)öft im SJtacbtreicb unb 
©nabenreidj) aus, 2,468. Äenotifer febtiefeen ©brifium nach ber göttlichen Statur 
bom fönigticben Slmt aus, 2, 468. Suborbinatianer taffen ©brifium nach ber 
göttlichen Statur bem ©ater untergeorbnet fein, 2, 468. Sille, bte in ber ftirebe 
3Jtenfd)enberrfcbaft aufriebten, 2, 468 — 470. $aj)ft, falfcbe Sebrer, bie ibr eigen 
Söort gnr ©eltung au bringen fueben; ©emeinfebaften mit einem Stircbenregiment 
über ©otteS Söort hinaus, 2, 470. Wie biejenigen, welche strebe unb Staat uer= 
mifeben: au§ ber Äircbe ein SBeltreicf), au§ bem Staat ein geiftlidj)e§ Steicb madben 
Wollen, bon einer ©nabenwirfung be§ ©eiligen ©eifteS außerhalb ber ©nabenmittel 
träumen unb bie ©eiben ohne ©bangelium felig Werben taffen, 2, 470 f. ©bitiaften: 
$)a§ taufenbjäbrige Steicb gehört Weber in§ ©nabenreicb noch inS ©brenreicb, 2, 471. 
Stile 33efämbfer ber satisfactio vicaria fmb SBefärnpfer be§ SteidE)eS ©b^ifti/ 2, 471. 
Unitarier, Leugner ber ©ottbeit Cbrifti, leugnen alle brei Steicbe, 2, 471. Stefor^ 
mierte taffen bie menfcblicbe Natur (Sbrifti nicht mitbanbeln, 2, 270 f. 

® 0 üetmUamfdbe$ 0bftem* ®ic Schrift bequemt ftd^ nicht irrigen menfeb^ 
UdE)en S5orftetlungen an. SEÖeltfbfteme ftnb ©bbotb^fen, 1, 577 f. 

Äoran. Qitat, 1,375; leugnet bie $>meimgfeit, 1,458. 

^reus btt Abtriften. Obwohl bie ßbriften Äinber ©otte§ ftnb, tnüffen fie 
bodj) ba§ $reua tragen, 3, 84 f. todE) ber ©ottlofe §at biet ^ßlage; ba§ Äreua ber 
©b^tften aber tommt über fie al§ ©briften in ber Ausübung ihres ©b^tftenberufeS, 
3, 85 f. $)a§ Äreua ift unsertrennlicb mit bem ©b^tftentum berbunben, 3, 87. 
2ßer nicht fein Äreug trägt, ift fein ßbrift, 3, 88 . ^)ocb foH man Weber fx<b felbft 
noch anbern ein Äreua auflegen, fonbern e§ ©ott überlaffen, 3, 88 . Selbftertoäbf 5 
te§ Seiben, 3, 45. 2Bobl b^^en bie ©haften baS seitliche ßeiben unb auch bie ewige 
SBerbamntniS ,berbient; aber ihr Öeiben ift nicht eine Strafe ber Sünbe, 3,86, 
2)a§ Äreustragen febfiefet Selbftberteugnung in fidE), 3,87; ift oft fcbWer, 3,88. 
SlnfedE)tung ber ©haften: ©ott fümmere ftch nicht um fie, 3, 88 , $reus ift ein 
Reichen be§ beftebenben IHnbe§berbättniffe§, eine Siebe^offenbarung, 3, 89. fragen 
bie ©bnften ba§ tfreus, fo höben fie ein Seichen, bafc fie nicht ber SBelt, fonbern 
©b^ifto sugebören, 3, 89. $arum bie Slufforberung sur greube barüber, 3, 89 f. 
©ott legt nid^t mehr auf, al§ Wir tragen fönnen, 3, 90. Swecf unb Stufen: bie 
©haften 3 u bemütigen, ben ©tauben an ftärfen, anm ©ebet au treiben, ben 35licf 



58 


auf ba§ Unftcfjtfmre au toenben, 8, 90, ©§ ift aud) anbern ein ©gem^et ber ©ebulb 
3 ur 9?ad)aljmung, 3, 90. Vu^en ber Vnfedtfung, 3, 91. Äraft gum fragen be§ 
Äreu 3 e§ fommt au§ ber ©etoifefjeit ber Seligfeit, 3, 92. Vud) bie Sünben, bie ben 
©firiften nod) anfjängen, gehören gum $reug. Oie (Triften al§ ©triften foulten 
nic^t fünbigen. Sd)meralid>e ©efangenfdjaft, 3, 93 f. 

®rteg. ©in ©ifjrtft fott genau prüfen, ob ein $rieg geredjt fei ober nidjt. 3 ft 
bie Sad)e ungetoij 3 , fo get)ord)t man ber Dbrigfeit, 3, 82. 

föritif gegen ©otte§ 2Bort. Oie Selbftbenmfjtfein§t§eoIogie fritiftert ©otte§ 
2Bort, 1, 141. ®ott fann Äritif feinet 2Borte§ nid)t leiben, 1, 142. Äritif an ben 
Vertretern ber Scprifttpeologie, 1, 182 f, 

®ru 5 tft£* Vtandjer mag im Sßapfttum burd) ein borget)aitene§ Ärugifig an 
bie ©enugtuung ©fjrifti erinnert toorben fein, 3, 124. 

^rtj^ttf^^cnottf^er Streit, 2, 337. 


£. 


fiatenorganifation gegen ba§ abgefallene ißrebigergefd)ted)t, 1, 147. 146. 

fiaientöeofogen, 1, 47. 

£eben. ©ott ift Seben, 1, 549. Oi e Seele lebt geiftlid) burd) ben ©tauben 
an ba§ ©bangetium, 1, 642. Oa§ neue, geiftlidje Seben ift f^otge unb VSirfung 
be§ ©taubenS, 2, 488. Verhältnis ber Rechtfertigung gum neuen Seben, 2, 490. 
Urfadje be§ geifttid)en OobeS ift ba§ VerbammungSurteit beS ©efeßeS, 2,490. 
Ourd) ben ©lauben an ba§ Red)tfertigung§urteil ttrirb ber Vtenfd) toieber leben= 
big, 2, 490. Oer ©taube allein macht tebenbig unb erhält ba§ Öeben, 2, 491. Oa§ 
geiftlid)e Seben muf* ftd) nun auch betätigen im Oun be§ ©uten unb Vteiben beS 
Vöfen, 2, 491. Oa§ djriftli^e Öeben ift Folge be§ ©taubenS, 3, 1. „Heiligung", 
w ©ute 2Berfe". 

£e&enbigmadjmtg, Verfemung in ba§ geifttidje ßeben burd) ben ©tauben an 
ba§ ©bangetium, 2, 601 — 603. 

£e&en$fül)nmgen toirfen ntd)t an ftd) gur Heiligung mit, fonbern infofern fie 
in ©otteS £anb au ©otteS 2Bort führen, 3, 21. 

fiebenSberftcherung, 1, 638 f. 

£ef>rbiid>er ber ©otteSgeletjrttjeit für aüe ©Triften toerben &ated)i§men unb 
fold)e für £ef)rer ber üird)e Oogmatifen genannt, 1, 44. 

£ebre. 3« ber $trd)e fommt alles auf bie ßetire an, 1, 114. Oie chriftliche 
Religion ift bon Anfang an als Sehre ober Sehrbermittlung aufgetreten, 1 , 78; 
nad)getbiefen aus bem Viten Oeftament, ber Öefjrtätigfeit ©hrifti, feinem Vefehl 
3u lehren, 1, 78. Oie $ird)e §at feine eigene Sehre, fonbern nur ©hrifti Sehre, 
1, 111. Sehre mufc im ©egenfafc au allen menfdf)lid)en ©ebanfen doctrina divina 
fein (bon ber mobernen Geologie aufgegeben), 1, 65. Oie Sehre ber Schrift ift 
©otteS eigene Sehre unb göttliche 3Baf)r^eit, 1, 57. 28aS bie Schrift an berfchie= 
ben en Orten über einaelne Sehren au§fagt, ftellt ber Geologe an einen Ort 
aufammen. So entfielt bie Geologie, al§ Öefjre gefaxt, 1, 56. 2öo man au§ ber 
Sd)rift fd)öbft, ift ©in^eit in ber 8el)re, 1, 186. Veine Se^re ift Me emsige Vrt 
bon £el>re, bie einem djrifttidjen öeljrer anftänbig ift, 1, 83. 3)ie Selbftgeb)i^eit§= 
Ideologie mad)t bie reine Seljre sum Objeft be§ S^ot te§, 1, 133. 

gunbamentale unb nid^tfunbamentale SeM^, 1, 89. $)iefe Unterfd)ei= 
bung l>at nid)t ben gioed, bon Sdjriftte^ren au bi§bmfteren ober manche Öeljrcn 
für überflüfftg au erflären, 1,89; fie geigt nur, tbelc^e SeMeu ftunbament 
©tauben§ finb, 1, 90. $)ie SeMe bon ©|rifto ift g-unbament, nic^t aber bie Seljre 
bom Vntic^rift, 1, 89. ©intoanb: Oer Vegriff „3unbamentalle^re w taffe fic^ 
nid)t ftar beftimmen, (Oa§ fommt bafjer, ba§ man ungeibife ift über ba§ Öbjeft 
be§ ©lauben§: Vergebung um ©tjrifti tbillen, 1,90.) gunbamentalteljren ^nb 
fold)e, bie ber ©taube an bie Vergebung ber Sünben borau§fefet: bie Sel)r« bon 
ber Sünbe, $erfon ©^rifti, 1, 91, ©Ijrifti VJerf, 1, 92, 28ort ©otte§, 1, 98, Vuf= 
erftefjung ber Ooten, 1, 94. 28er fold)e Sehren nid)t glaubt, bertäfjt ba§ &unba= 
ment be§ ©laubenS, 1, 93. Vtit 3unbamentallef)ren ift nid)t bie fird>tir^=bog^ 
matifd)e Formulierung biefer ÖeMen gemeint, 1, 95. 



54 


primäre unb fe funbäte Fnnbamentallehren, Sehren tote bic bon 
ber Saufe unb born Abenbntahl finb nicht fd)fed)thin 3 um ©lauben nötig, meil 
berfelbe fdjon anbermeit (butd) ba§ Aßort) bie nötige ©tütje hat, 1, 96. Aßet bie 
fefunbaten Funbamentallehten leugnet, ftöfet fonfequentermeife aud) bte primären 
um; bod) gibt e§ tyux eine glücfliche Snfonfequens, 1, 97. 

Axdjtfunbamentale Seiten finb folche, bte smat in bet ©d)tift 
ftehen, aber für ben ©tauben nicht Fnnbament ober Objeft ftnb, tnfofent bet 
©taube Aetgebung erlangt, 1, 102, 3 . 95. bie Sehre born Antid)tift, bon ben ©ngeln, 

1. 102. ^ebod) ift bie gan 3 e Schrift nü^e %ux Sehre, 1, 103. Seugnung nid)tfun= 
bamentatet Selten btingt ©efatjt: Seugnung bet göttlichen Autorität bet ©d)tift, 

1. 103. $a§ gilt auct) bon bjiftotifd)en r geogra^tjifd^ert Angaben bet ©d)ttft, 1, 103. 
Saturn hat ^ßb)tlt^)pi feine Stoetfel übet fotd^e Angaben miebet aurüefgenomnten, 

1, 103. 

Fufantmenhang bet Seiten. 9Jtan fann batübet nut fo biet 
fagen, mie bie ©cfjtift fagt, 1, 161. S)ie Seiten hängen snfammen, 2, 499, bitben 
ein ©anse§ (f. „©pftem"), 1, 158 — 160, eine gotbene Äette, einen Aing, 1, 169. 

3 a t f 4 e Sehre batf nicht ©giftensberedjtigung ettangen mit 95etufung 
auf ftrmtme ittenbe 9ßätet, 1, 99. £)ie ©d)tift etteilt niemanb Sisens, bon ©otte§ 
9 öort absumeid)en. Abmetd)ung ift Ärgernis unb fann meitere Stennung 

anrid)ten, 1, 99 f. £)arunt h^ben öffentliche Sehter früher botgettagene ^tttümer 
öffentlich miberrufen (AuguftinS Retractationes), 1 , 100. Aßet in einet Sehre 
baS 9Sott beifeitefetjt, ftellt ba§ ganse ©tfenntniSprinstp in Frage, 1,100. ©ine 
fatfd)e Sef)te sieht anbete in 9 Jtitleibenfd)aft (©auetteig), 1, 101. IXtfache falfchet 
Sehre ift nicht egegetifdje 95itbung, fonbetn Aufgeblafenheit, 1, 503. 502. ©chmadje 
ftnb folche, bie bereit finb, fiel) untermeifen su taffen, 1 , 100 . £)a§ Srten au£ 

©d)mad)heit fann abet leicht in ein Strenmollen umfehtagen, 1 , 101 ; an ©teile bet 
glttcftidfjen Snfonfequens bte unglücf liehe $onfequens tteten, 1, 102. Falfdjen Seh= 
tetn foll man batum bie d)tiftliche ©emeinfd)aft betfagen, 1, 60. Falfdje Sehre 
lebten ift ein ©ingtiff in ©htifti Alleinhetrfd)aft in bet $itd)e, 2, 470. 

Sehre beutteilen fönnen alle ©|riften, 1,423 — 426; 3,500. Ab= 
ftimmung in ©ad)en ber Sehre hat nut ben 8 n>ed, feftsuftellen, ob alle bie Sehre 
beS AßorteS ©otteS etfannt haben, 3, 495. £)ie $ird)e fann nicht butd) 95efd)lufj 
d)tiftlid)e Sehren machen, 3, 495. — 91 n 1 1 1 h e f e. Aorn fprid)t ben ©htiften ba§ 
Urteil übet bie Sehre ab, 1, 424 f.; 3, 81. © i n m a n b : And) ©ott fotbett, bafj 
mir unfete Vernunft gefangennehmen (@ott unb Aapft ftnb jebod) amei betfehiebene 
Autoritäten), 3, 82. 

Sehrfortbtlbung gibt eS nicht, meil bte Sehre böüig abgefchtoffen ift, 
1, 148. 90ßit höben ©htifti Sehre in bet Sehre bet Apoftel, l, 148. S)ie Sehre ift 
unbetanbetlich unb bollfommen, 1, 148 f. $>ie ©chrift marnt bot aller AhtMabh^ 
bie in ©ad)en bet d)tiftlichen Sehre mitteben miß, 1, 149. 3)urd) ben ©egenfaij 
herborgerufene neue Formulierung bet Sehre ( 3 . 95. opoovotoe) ift feine Furtbil= 
bung, 1, 149 f. And) butd) bie Aeformation ift bie Sehre nid)t fortgebilbet, fon? 
betn nut bie alte Sehre miebet herbotgeaogen motben, 1, 150. $)ie miffenfd)aftltd)e 
Sheologie berliert ihren ßrebit, ba fxe grenaenlofe Aetmirtung aufmeift, S)en 
Fortfchritt be§ einen beseichnet ein anbetet als Aüdfd)titt, 1, 152. Fortbilbung 
bet Se|te ift Abfall bon bet Sehre, 1, 153; Ferftörung bet Sehre, 1, 151 f. D. 2Bal= 
t|et batübet, 1, 153. 191. Föttbilbung§betfuc|e ma^en mit nut fo lange, al§ mit 
bie chtiftliche Sehre nod) nicht fennen, 1, 153. 

„Sehre «nb 9©ehre" enthält bielleicht bie reichhöltigfte fitd)liche geitgef Richte, 
bte gegenmättig egiftiert, 1, 224. 

Sehrett fott man nut bie ©d)tift, nid)t menfchlid)e Anfichten, 1 , 56 f. 59; nad); 
fagen, ma§ bie ©d)tift fagt, 1, 62 f. Sa§ ift in ber ©djtift felbft geforbett, 1, 59. 
S)a§ Alte mie ba§ Aeue Seftament marnt bot bem ^tebtgen menfchlid)et ©ebanfen, 
1, 59 f. * 2 Sa 3 nicht mit bet ©d)tift ftimmt, fommt unter bie Antithefe, 1, 58. 
Snt „meltlid)en unb ^au§regiment" höben ntenfchlid)e Anfid)ten 95ered)tigung, 
1 , 60. £)a§ „Aicht§ al§ bie ©chrtft" gilt and) ben Sßtofefforen, 1 , 61. © i n ^ 

m a n b : UniberfitätStheologen fei biefe Aeftriftion nicht aufsuetlegen, 1, 61. 
©. „Sehrfreiheit". 

Sehrfreihett befiehl im bolligen ©ebunbenfein butch ©otte§ SSott, 1, 154. 
Aßet 9Aenfd)enlehte brebigt, ift bet 9Aenfd)enfnechtfd)aft betfallen, 1, 154. $>te 
chtiftliche Äitd)e |at nut einen Sehtet, ©|tiftum, 1, 154. Äßet Sehrfreiheit im 


55 


mobernen ©inn forbert, ftettt pd) toiber ©htipum, 1, 155. $)ie Triften haben 
SBcfc^tr nur folcp ^rebiger au hören, bie bie ©dpift lehren, 1, 155. Manche tpo= 
logifd^e $rofefforen nehmen „Jöepf reif) eit" in 9Xnfpud) als ein ilmert aufommenbeS 
^ribilegium, 1, 155. © i n io a n b : a. ®urd) Verrichtung auf bie SBefenntniffe 
ioerbe bie Sehrfreiheit eingefchränft, 1, 155. — b. ©ebunbenfein an ©prifti 5öort 
bettrage ftd) niep mit ber inneren ftreipeit, bie bem ^pologen aufomnte (aber eS 
ift baS einsige Mittel, Bur theologifcpen ftreipit bu fomtnen), 1, 156. £>ie ©e? 
fepepe ber Äird)e sexgt, bap bie Sehrfreiheit ein Sehrchaos anrid>tet, 1, 155 f. 

Seprftreit ift ein geiftlicpr $rieg, 1, 101. Urfadje ift nid)t e£egetifd)e $ßil? 
bung, fanbern Vufgeblafenljeit, bie fid) in eigener SBeiSpeit über ©otteS 2öort 
erhebt, 1, 503, 35. 9Jtan ntup in Seljrftreitigf eiten Bunäd)ft ben status contro- 
versiae genau feftfteüen, 1, 423. £)ie ©dpift entfd)eibet bann allein, 1, 422, unb 
überseugt innerlich, 1, 423. TOe ©hriften fonnen nad) ber ©d)rift rid)ten, 1, 423. 
©inioanb: bie ©epift fei ein ftummeS $ßud), 1,424. — 21 n t i t h e f e. Sn ber 
$abftfird)e entf Reibet ber ^apft, 1, 422. ©hriften fönnten Sehre nid)t beurteilen, 
1,424, SOtoberne ^palagen fönnen bie ©d)rift als rid)terlid)e Autorität niep 
ftd)er gebrauchen, ioeil fie bie ©epift nicht für ©otteS 505ort halten, 1, 422. — 
Söarurn Disputationen unb Kolloquien mand)mal refultatloS berlaufen, 1, 426 f. 
Der arianifd)e Seprftreit, 1, 502. 

Seprtücptigfett, 1, 56. 

ßepöerftftnbignng toirb angeftrebt mit Sotoa unb Ofyxo, aud) mit fird)lid)en 
Greifen Deutfd)lanbS, 1, 224. 

Setben* ©. „Kreua". 

Seiben ©prifti* ftängt an mit feiner ©eburt unb geht bis bu feinem Dob, 
2, 370. ©ein Von=©ott?23erlaffenfeitt: 211S ©tellbertreter ber 9Jtenfcpn empfanb 
er ben $orn ©otteS, 2, 370 — 372; er put ©ötlenftrafe gelitten, 2, 370 f,; bad) ohne 
93eraU>eiflung, fanbern mit feftem ©attbertrauen, 2, 372. ©ein Dob toar ein 
toaper Dob. 2lucp im Dob ioar ©priftuS Wahrer Vtenfd), 2, 373 f. Der 95er? 
föpnungStob ift baS Seben ber Söelt, 2, 397. Dpne gufammenlairfen ber 

göttlüprt unb menfdjtidjen 9tatur hätte Seiben nicht mehr 2öert als baS 

Seiben eines 90tenfd)en, 2, 279, 9tad) feiner gottlid)en Statur ift er unb toirft er 
bei biefem Seiben. Die göttliche Dtatur berleiht bem Seiben ©prifti unenbücpn 
2öert, 2, 279. 167 f. — 21 n t i t p e f e. ^Reformierte: Das Seiben ©prifti toerbe 
bem ©o|ne ©otteS nur nominell augefeprieben, 2, 301 f. Dod) fd)reiben pe mit? 
unter bem Seiben ©prifti unenblüpen 2Bert au, 2, 167 f. 309. ©. „Snfonfequena". 

Scharten, 1, 286, ©. „Snfpiration". 

Sidjt* ©rfd)affung beS SicpteS, 1, 575. 

Siebe ©Jotte8, 2, 7; eraeugt ©egenliebe, 3, 9 f. ©S gibt fein anbereS SJtittel, 
Siebe im OJtenfcpen au ertoeefen, als bie Vergebung ber ©ünben, 3, 443. 

Soge* DaS Sogentum beruht auf Seugnung ©pripi als beS einigen 93er= 
föhnerS, 3, 590. PtomS Kampf gegen bie Soge ift finnloS, infofern pe beibe 9tecpt? 
fertigung auS ben 2öerfen lehren, 2, 626. 

Sogif, 1, 239. 9Zad) bem ©ünbenfall ip es mit ber So gif fd)led)t bepellt (Sn? 
fonfequena), 1, 97, 

Sohn ber guten 2Berfe, 3, 64. ©. „SBerfe". 

Stttpertmer* Dap ioir Sutheraner ftnb, mupen toir aud) aus ben lutherifd)en 
95efenntniffen bartun, 1, 192 f. 9ßeld)e Sehren bie neueren Sutheraner aufgegeben 
haben, 1, 136. 

Sutherifcpe ^irepe* Sft feine Partei, aud) nicht bie una sancta (eS gibt 
ilinber ©otteS aud) in anbern $ird)engemeinfd)aften); aber pe ip bie Äird)e ber 
reinen Sehre, 1, 33. ©ie hält beibeS feft: bie sola gratia unb bie universalis 
gratia, 1, 34. — Sh re aftib=foaiale 9tid)tung, 3, 211, 

£)ie ftreng fonfefponelle ÖHcptung ber amerifanifch?lutherifd)en Äircp h a t 
©inpup nad) aupen auSgeübt. Zeugnis bon Ärauth, 1, 218, bon iftuperti, 1, 224. 
©ine ©ntfrembung mit ber Äircpe $eutfd)lanbS trat ein, 1, 224. UnS trennt nun 
ein breiter ©raben, 1, 225. 2Sirb ftd) bie preng fonfefponelle Dtid)tung hier unb 
in anbern Sänbern behaupten fönnen? 1, 225. — ©S pept nid)t in unferm 95e? 
lieben, ob loir bei ber lutprifd)en Äircpe bleiben toollen ober nid)t; pe führt bie 
Sehre ©h^fti, 1, 226. ®ie ©efd)id)te beaeugt, bap eine fold)e Äircpe lebensfähig 
ift, 1, 226. i)er ©rfolg fteht in ©otteS ^anb, 1, 227, 


56 


ManühäiSmaS, h 657. 

Maria unb (grbfünbe, 1, 659. Sünbloftgkeit ber Maria bom <|]apft bekretiert, 
2, 78. ^hriftuS geboren bon einer Jungfrau, 2, 76. S. „©priftuS". 

Meditatio, 1, 230. 345 f. 

Menfdj* 2>ie Sehre bom Menfcpen, 1, 617. ©rfepaffung nach bent göttlichen 
©benbilbe, 1 , 617. Oer Menfch nach bem 3all, 1, 630. — Oer neue Menf d), 3, 16. 
Äampf be§ alten Menfcpen mit bem neuen, 3, 16. S. „&leifcp", Oer neue 
Menfch unterftellt jtd£> ber Schrift unbebingt, 1, 79, 

Menfcpenaeliote ftnb nur bann getoiffenberbinbenb, trenn ©ott fte su ben 
{einigen macht (Gebote ber ©Itern), 1, 634. Menfcpengeboten, bie ßcp al§ ftorm 
für unfer Raubein aufbrängen, fall man nicht untertan fein, 3, 46. 

Menfdhmerbuna ßbrtfti* Oie Einnahme einer menfcplicpen Statur fällt nicht 
unter ben begriff ber ©rniebrigung, 2, 364. Oie ©rniebrigung liegt in bem 
modus ber Menfcptoerbung: nicht burch einen Scpöpfung§akt, fonbern bom SOßeibe 
geboren, 2, 365. SDiefer modus ift amtlichen (SparafterS. &§ panbelt fiep um eine 
ftellbertretenbe Oarfteltung eine§ heiligen SebenS bom erften Anfang an, in ber 
$tbftcpt, un§ bom ©efeß lo§sukaufen, 2, 365. ©eboren bon einer Jungfrau, 2, 366. 
OaS clauso utero labt bie lutperifcpe Kirche auf jich beruhen, 2, 366. Semper 
virgo. Oaß Maria bie Mutter anberer £inber getrorben fei, kann au§ ber 
Schrift nicht betoiefen toerben, 2, 366, Oodp macht folche Annahme ben 99etreffen= 
ben niept sum Häretiker, trenn feine ßpriftologie fonft in Orbnung ift, 2, 367. 
Über bie trüber ©tjrifti, 2, 367, 369. — Ob ber Sohn ®otte§ Menfch getrorben 
träre, auch trenn bie Menfchen nicht gefünbigt hätten, ift eine nußlofe Spekulation, 
2, 390, Oie Annahme, baß (£priftu§ Menfch getrorben träre, trenn ber Menfch 
nicht gefünbigt hätte, ift gegen bie Schrift, 2, 391, Streck ber Menfchtrerbung: bie 
Seügmachung ber Sünber, 2, 390 f. 5tl§ einen anbern Qtotd hat man angegeben 
SSerbollfommnung ber Schöpfung unb be§ göttlichen (£benbilbe§, 2, 391. 33etreg= 
grunb ber Menfchtrerbung: nicht eine Stottrenbigfeit in ©ott, fonbern Siebe unb 
Erbarmen, 2, 392. SOßarunt niept gleich nach bem Sali, fonbern erft bier= 

taufenb ^apre hernach in bie SOßelt gekommen ift? <£§ pat ©ott fo gefallen, 2, 392, 
— Oie Menfchtrerbung ift feine Sßeranberung in ©ott, 1, 541. 

Merger- Spnoben, 1, 222. 

Meffe. Über ba§ 2Bort folt man nicht ftreiten, 3, 342. Sutper nennt ba§ 
Slbenbmapl Meffe, 3, 343. 

Meßopfer ber $aptften, 3, 348. 344, ift eine &anbtung, bie außerhalb ber 
©infeßmtg ©prifti gelegen ift, 3, 432, Seugnmtg be§ bargebrachten rollfommenen 
Opfert ©prifti, 2, 426; ftoßt bie sola gratia um (hoch haben manche für ihre 
gjerfon btefe ßonfequens nicht gesogen), 1, 97 f. 

Metpobe, bogmatifche; f. „Opeologie". ^önecke barüber, 1, 207. 

Metpobiften unb ©rbfünbe, 1, 650. $otifommene Heiligung, 3, 37. ©ebet 
ein ©nabenmittel, 3, 254. 

Miffonrifpnobe* Oie Mepraapl ber $äter unferer Spnobe hat auf ber Uni= 
berfttät su Seipstg ftubiert, 1, 198. Oie Opeologentrelt OeutfcplanbS pat unfere 
kirchliche Siteratur faft bollftänbig ignoriert ober ift un§ mit ^Bitterkeit entgegen^ 
getreten, 1, 224 f. UnS trurbe ber ötat gegeben, bie Spmboltpeologie fahren su 
laffen, 1, 226. — Spnoben, bie mit ber Miffourifpnobe in ©emeinfehaft fiepen, 
1, 206. 

Mittelbinae. Sn Mittelbingen barf niemanb ettra§ gebieten, 3, 495. Sie 
trerben bon ber ©emetnbe georbnet nach öer Siebe, burch ^ibftimmung, 3, 495. 
524. Oie natürliche Orbnung ift, baß fiel) bie Minorität um ber Siebe toiHen 
fügt, 3/495. 

Mittuirfcmg (Lottes bei bem $8öfen; f. „Söorfepung". Mittoirkung bei guten 
äganblungen; f. „SBorfepung". 

MonardjiSmuS, mobaliftifcher (eine $etfon in brei berfepiebenen ©eftalten), 
1, 459; bpnamiftifeper, 1, 459. 

MonotpeiSmuS, 1, 452. 


Monotheleten fepretben ©prifto Seib unb Seele ohne menfcplicpen SQßiüen au, 
2, 68. 70. 


Moral* Oie cpriftlicpe Religion ift bie abfolute Religion niept toegen ihrer 
„bollkontmenften Moral", 1, 36. 



Ö7 


91. 


^latttrgefefce* ©ott ift nicht an Raturgefefte gebunben. ©mpfangen bom 
Zeitigen ©eift, 2, 76 f. 

Weib, 1, 566. 

Rcttftabter Rbtmmitiim betreffs beS abeiten genug ber RUtteilung ber ©igen* 
fcjhaften, 2, 253. 260. ©hrifti RmtSberfe feien bohl beiben Naturen gemein, aber 
bie BMrfungen blieben ieber Statur eigen, 2, 293. Den reformierten Stanbftunft 
bertaffenb, fdjreibt fie bem Leiben (Sfjrifti nach ber menfchlichen Statur burd) bie 
göttliche Ratur unenblidjen SOßert gu, 2, 280 f. 302. 309. Rftotogie beS Äonforbietts 
bucheS gegen bie Reuftäbter Rbmonition, 2, 172. 

Rentraü Der ÜJlenfc^ fann nicht neutral fein, 1, 632. ©inen neutralen Qu* 
ftanb bor ber Belehrung gibt eS nicht, 2, 573 f. 

Rorbegtfcfte Sftnobe, streit über objeftibe Rechtfertigung unb Rbfolution, 
3, 224. Sie ijatte bie Wahrheit au berteibigen, haft tuot)I ber rechte ©ebraudj, 
nicht aber baS Bßefen ber Rbfolution bom ©tauben abhängt, 3, 242. Sie burbe 
beS „theoretifdhen tfatholiaiSmuS" befchulbigt, 3, 226. 




Dbrigfeit. Bßir erlernten bie bejtehenbe gorm ber Obrigleit als göttliche 
Orbnung an, 3, 481. Rtan foü ihr untertan fein, 3, 481. Die Obrigleit fall 
nicht in ber tfirdje regieren, 3, 493. 

Offenbarungen (baS innere 2Bort) fönnen nicht Duelle ber Rheologie fein, 
1, 250. Die Offenbarungen ftnb abgefchloffen, unb feine neuen finb unS ber; 
heiften, 1, 253. Bknn neue Offenbarungen ftd) mit ber Schrift becfen, finb fie 
iiberflüfftg; lehren fie etbaS anbereS, fo finb fte au berberfen, 1, 253. Die Rtög; 
lichfeit bon Offenbarungen über duftere ©reigniffe fann man sugeben, 1, 253 f. — 
Die Offenbarung ©otteS im Reiche ber Ratur, 1, 64. 

Offene Stagen finb fragen, bie bie Schrift gar nicht ober nicht ftar beant; 
hortet, 1, 104 f. 134; nicht fold>e, borüber Rtenfchen fich nicht einigen fönnen 
(bann birb bie Schrift als Duelle unb Rorm abgefeftt), 1, 104. Beifpiefe offener 
fragen: SOßie bie Sünbe entftehen fonnte, ba alle Kreaturen gut baren; Ärea; 
tianiSmuS ober Drabu3taniSmuS; bie crux theologorum ufb., 1, 105 f. 134. 
Bßer offene fragen löfen bifl, hanbelt fchriftbibrig unb unbiffenfchaftlich, 1, 106. 
©S ift töricht unb nuftloS, auf Behanblung folcher fragen biel geit unb Äraft 
3 U berfeftbenben, 1, 107. D. Bktther unb offene fragen, 1, 211. Btoberne 3<h- 
tfteologen machen aus flaren Schrift lehren offene fragen, 1, 134. Daher fommen 
Bereinigungen ohne ©inigfeit in ber Lehre, 1, 104. 

Slang, bie teftte, 3, 136. 

Opfer* Die Sühnopfer beS Riten &eftamentS baren Rbbilber beS DftferS 
©hrifti, 2, 453. Sie tonnten nicht berföftnen, baren aber eine SKeiSfagung auf 
©hriftum, 2, 453 f., unb boten fo Bergebmtg bar, 3, 339, bäftrenb Reiben ihren 
Opfern reale Sühnetraft suf Treiben, 2, 454. 

Dpftiten faftten bie Sünbe als eine ©rhöhung beS menfchlichen ©efchlechtS, 
1, 630. 

Oratio, 1, 229. 

Orbination eine fird)tid)e Orbnung, RHttelbing. Rieht burch Orbination, 
fonbern burch ben Beruf birb man ^aftor, 3, 519. Bßir prämieren barum nicht 
eine Orbination ohne borher angenommenen Beruf (abfolute Orbination), 3, 519. 
Die Orbination ift eine bon ber ©emeinbe übertragene ©ebatt, 3, 519. Rtan foCL 
bie Orbination nicht überfdjäften, aber auch nicht berachten, 3, 519. — R n t i ; 
thefe: Rom: Die Orbination muft bom Bifcftof boüaogen berben. Daburch 
birb ber ^eilige ©eift gegeben unb ein eharacter indelebilis aufgefträgt, 3, 520. 
©ftiffoftate: Orbination barf nur bon einem Bifdjof in “apostolic succes- 

sion” boüsogen berben, 3, 520. Romanifierenbe Lutheraner: DaS B^bigtamt 
ein befonberer Stanb, ber ftd) burch Übertragung bon Staub 3u Staub fort; 
ftflanst, 3, 520. 

Orbmmgen, äuftere, ftnb nicht Regiermittel ber Kirche, 1, 119. 

Ortftobojie unb ©liebfehaft in ber Kirche beden ftch nicht, 2, 621. ©S gibt 
feine Orthobope ohne fetigmachenben ©tauben, bohl aber ©tauben, ohne baft 
Orthobogie in allen Stüden borftanben ift, 2, 506. 



58 


% 

Die Vielt ein AuSfluf; bon ©ott, 1, 571. 

fßap t Dbevfyetvfdjaft beS ^abftc§, 1, 109; 3, 530 f. Vifdjöfe fielen fjöpr als 
Vriefter unb über allen ber ^abft, 3, 525, (Das Dogma bon ber Dberherrfchaft beS 
VapteS ift nicht ftrcfjlicf), 1, 109 f.) Autorität, 1, 271. Unfehtbarfeü 1, 249. 109. 
Der 3ERenfd5 ber Sünbe, 1, 614. 

fßapttunt. ^nfbirationSlehre, 1/ 328. ©rtenntniSquette unb Storm 
ift ber ^abft, 1, 69. 248. ßuttjer barüber, 1, 251. DaS ^abfttum legt bie Schrift 
im römifchen «Sinne ber Kirche unb beS ^abftc§ auS, 1, 24 f. ftür baS Zeugnis 
ber Äircp neben ber Schrift beruft man fiel) auf Mattf). 28, 20, 1, 249. Die ^irdp 
fönne ohne Schrift emittieren, aber nid)t ohne Drabition, 1, 272. Statürliche 
©otteSerfenntniS, 1, 451. ©benbilb ©otteS nachträglich angehängt, 1, 622 f. DaS 
©rbberberben mirb berringert, 1, 650. Sünbe, 1, 633, mirb befchränft auf baS 
bemufjte Angehen gegen ©otteS Viort, 3, 37. Südliche Sünbe, 1, 680. — V e r f o n 
© h t i ft t. Mitteilung ber ©igenfehaften, 2, 171. Die Attgegenmart ©hrifti miber- 
fbreche ber ©eburt unb benx fiepbaren Vianbel 2, 203. Rom leugnet bie 

smeite Art ber Mitteilung ber ©igenfehaften, 2, 242; frfjliefet bie tnenfchliche Statur 
©hrifti bon ber £errfchaft im Machtreich unb ©nabenreich auS, 2, 468. Manche 
römifche Schreiber geftepn ber menfchlichen Statur ©hrifti göttlich e ©hre su, 
anbere nur eine ©hre mie ber Jungfrau Maria {vnsQdovXsia) f 2, 238 f. DaS 
Vapfttum ift ber größte ©ingriff in baS fönigliche Amt ©hrifti, 2, 470. Die Sehre 
bom hbhebriefterlichen Amt ©hrifti im Stanbe ber ©rhöhung mirb berfälfcht burch 
unblutige Viieberhotung beS MefcoperS unb baburch, bafj man ^eilige als #ür= 
bitter ©hrifto jur Seite ftettt, 2, 461. — Rechtfertigung, Rom leugnet ben 
actus forensis, 2, 633; belegt bie Rechtfertigung auS bem ©tauben ober Ver^ 
gebung um beS VerbienfteS ©hrxftx mitten mit bem &luch, 1, 25; 2, 667; 3, 530; 
befchränft ©hrifti ©enugtuung burch gegfeuer, Mefjoper, bie Verbienfte ber £ei= 
ligen ufm., 2,426; macht bie Rechtfertigung abhängig bon menfchlicher $raft unb 
Viürbigfeit, 2,485; leugnet, bafe man bon einer Zurechnung ber ©eredpigfeit 
©hrifti reben fönne, 2,649; lehrt ©rabe ber Rechtfertigung, 2,647; iustificatio 
prima et secunda, 2, 648; erftärt bie ©emifcheit ber Rechtfertigung für unmög^ 
lieh, 2,664; ftöfet baburch baS gunbament um, 1,93. Rom fch liefet bie ©hriften 
offiziell bon ber Kirche auS, 2, 668; fchänbet bie Vefenner beS ©bangeliumS als 
abtrünnige $efeer, bereu Verfolgung ein gutes Vierf fei, 3, 78 f. Suther in Reichs- 
acht unb Vann, 3, 78 f. baburch bemeift ber qja^ft fxch als ber Anticferift (f. „Anti= 
chrift"). DaS römifche Dogma bon ber Rechtfertigung ift unfirchlich unb fcfeliefet 
bon ber Kirche auS, 1, 109. Die Vaptfircfee fteht burch ihre offizielle Sehre aufeer- 
halb ber ©hriftenheit, 3, 466. Dafe eS bennorf) ©hriften im ^afjfttum gibt, fommt 
baher, bafe einseine miber baS firefetiche Verbot ©hrifto bertrauen, 2, 668. 

2ö e r f l e h r e. ©ute Vierte berbienen bie Seligfeit, 3, 68. DaS Driben^ 
tinum berteilt bie ©rtangung ber Seligfeit auf ©hrifti Verbienft unb ba§ Ver= 
bienft guter Vierte, 3, 68. Manche römifche Dh eö i°Ö en fagen, bafe bie guten Vierte 
allein bie Seligfeit berbienen, 3, 69. Verfugte Vegrünbung: Solche Vierte feien 
in ©ott getan (Vierte, mit benen man bie Seligfeit berbienen mitt, finb miber 
©ott getan), 3, 69 f. ferner: Solche Vierte feien bon lebenbigen ©liebem 
©hrifti gefdphen (folange ein Menfch ba§ „RuS ©naben, ohne Vierte" nicht 
glaubt, ift er überhaupt noch nicht ein ©lieb am Seibe ©hriftx), ferner: £)urch 
bie ©nabentehre ber Jtirche ber Reformation feien bie guten Vierte unb bie 
Heiligung abgetan (inbem Rom bie Rechtfertigung berftucht, berbannt e§ auch bie 
guten Vierte als $otge ber Rechtfertigung. SRan fann nicht Viaffer fchöpen, nach= 
bem man bie Duette berftofjft hat), 3, 76. 78. RomS gute Vierte finb nicht $ auf- 
ofjfer für erlangte Vergebung, fonbern berbienen ©nabe, 3, 77; fxnb eine $lut 
bon Menfchengeboten, 3, 79; 1, 634. (Stur bie Vierte finb gut, bie ©ott 
geboten hat, 3, 79.) Römifche Vufje, VSattfahtten, ßlofter, ^egfeuer ufto. Die 
Älimam im ^efuitenorben, 3, 80. Der Menfch mufs auf baS eigene ©etoiffen unb 
Urteil in Sachen ber Sehre unb be§ SebenS bersi4>ten, fann bie Sehre nicht be= 
urteilen, 3, 81. ©intoanb: Ruch ©ott forbert, baf; mir bie Vernunft gefangen^ 
nehmen (aber ©ott unb ber finb berfepebene Autoritäten), 3, 82. ©ott 

hanbelt mit ben Mengen auch anberS als ber ©ott erleuchtet unb for= 

rxgiert baS natürliche ©emiffen; ber ft unterbrüdt e§, 3, 83. ©inmanb: Unter- 
brüefung be§ ©emiffenS fomme auch w ©efchäften bor (bie Vielt aber {picht ihren 



59 


Abfatt fron ©ott offen au!, toährenb tRom feine ©otttofigteit mit ©hnfti tarnen 
becft), 3, 83. ber Kirche tarnt niemanb ettoa! gebieten, 3, 475 f. SRom belegt 
bie Sehre mit betn &tuch, bah alle ©Serie bor ber ^Rechtfertigung ©ünbe feien, 3, 55. 
IRom! Kambf gegen bie Sogen tft ftnnlo!, infofern beibe ^Rechtfertigung au! ben 
©Serien lehren, 2, 626. ©Serttehre berungiert ©otte! ©nabenangeficht, 1, 569. 

Gratia infusa, 2, 521; 3, 137. Vergebung toirb nur benen auteit, bie gratia 
infusa aufautoeifen haben, 3, 221, IRom berflucht bie, toeldje bie gratia infusa 
bon ber Urfadje ber Rechtfertigung au!fcheiben, 2, 10. ©taube hat feinen ©ifc 
nur im ©erftanb, 2, 510. Storn bertoirft bie Sehre, bah ber ©taube Vertrauen be! 
bergen! auf bie ©nabe ©otte! fei, at! ein ©tonftrum, 2, 509 f. Auch ba! ©efetj 
ift Dbjett be! feligmachenben ©tauben!, 2, 505. $ur fides specialis gehört be? 
fonbere Offenbarung, 2, 516. Meritum congrui, 2, 531. © e f e % unb Iban; 
g e t i u m toerben nicht gerieben, 3, 290 f. £hriftu3 ift ein neuer © e f e h * 
g e b e r , 2, 398. Oie ebangetifchen tftatfchläge: continentia, $Ötibat, obedientia, 
paupertas, ftnb ©rfinbmtgen, 2, 399. ©nabenmittel toirten ex opere 
operato, 3, 310 f. 139. fÄom macht ©nabenmittet, 3, 122. Sieben ©atramente, 
3, 135; auher Oaufe unb Abenbmaht: Konfirmation, ©ufje, tefcte &lung, ©riefter? 
toeihe, @he, 3, 136 f. Ql b e n b m a h l : ©tefsobfer, 3, 344. 348. Oran!fubftantia? 
tion, 3, 345. ©cheinbrot im Abenbmaht, 3, 422. (©rot toirb auch na $ ber ©eg? 
nung noch ©rot genannt, 3,347.) Ketchentgiehung, 3,344. Kontomitana: Oa! 
©lut ift bereit! im Seibe, 3, 395. ©tan trägt Shrifti Seib unb ©tut herum in ber 
3fronteichnam!broaeffion, 3, 395. ©Siebiet ,,©£egefe" ©aulu! fjätte antoenben 
miiffen, um bie römifche Sehre aum Au!bru<f an bringen, 3, 394. Vergebung ber 
©iinben toirb au! bem Abenbmaht entfernt, 3, 441. Oer £aubtatoect be! Abenb? 
maht§ ift nicht ©ergebung ber ©iinben, 3, 438. Abfotute ©ottoenbigfeit ber % a u f e. 
Ohne Oaufe geftorbene Kinber toerben nur negatib geftraft, 3,330. Abfolution 
barf nur bom getoeihten ©riefter bottgogen toerben, 3, 226; ift bebingt burch IReue, 
©eichte, ©enugtuung, 3, 227. 441. 238. Der Abfolbierenbe ift ber dichter bar? 
über, ob bie Seiftung genügenb ift, 3, 227. © u h e. &ür bie ©efatlenen gibt e! 

leine fftücffehr in bie £aufgnabe, fonbern nur ba! g toeüe ©rett: contritio cor dis, 
confessio oris, satisf actio operis, 2, 563. 605. (Dabei ift ber ©taube an bie 
©ergebung au!gefchloffen.) Dtefe ©Berfe erhalten ihren ©Bert erft burch ^hrifti 
©erbienft (©ettarmin). (©o toerben Dinge in ber ^Rechtfertigung müeinanber ber? 
bunben, bie bie ©chrift einanber entgegenfeht), 2, 564. Zeitigung, ©erfeftio? 
nümu!, überftüffige gute ©Berfe. Oie Zeitigen lönnen bon ihren guten ©Serien 
anbern abgeben, 3, 37. Die K t r ch e ift ftcf)tbar, 3, 471—473. Oer © t a a t habe 
bie Pflicht, ftch in ben Oienft ber Kirche au ftetten, 3, 20. 

©arlametttarifdje Drbnmtö barf nicht gemifjbraucht toerben, 3, 500. 

©arteten. Dah nichtchrifttiche ^Religionen in enbtofen ©eftatten auftreten, 
lommt baher, bah ft« ©erföhnung burch ©Serie fuchen, 1,22; ©arteien innerhalb 
ber äufjeren ©hriftenhett baher, bah ©tenfchen ihr eigene! ©Bort berlünbigen, 1, 23. 
Oa e! nur eine ©rlenntnüquette gibt, fottte man ertoarten, bah ©arteien au!? 
gefchtoffen toaren, 1, 22. Aber man gibt bietfach bie ©chrift at! Duette unb Aorrn 
unb bamit ba! ©rtngtb ber ©inigfeit auf, 1, 31 — 33. — ©arteien aur Seit ber 
A^oftet, 1, 23 f. Oie römifche ©artei, bie bie ©chrift im Sinne ber Kirche unb 
be! ©abfte! au!tegt, 1, 24 f. Oie reformierten Kirchengemcinfchaften, 1, 25. 
©totibe aur ©itbung bon ©arteien unb Abtoeichung bon ber ©chrift: ba! eigene 
Sntereffe, ©h^Ö^iä, ©eib, f>erföntiche Qu? unb Abneigungen, 1, 34 f. Oie böfe Art 
finbet ftch tn un! atten, 1, 35. — Oie tutherifche Kirche ift nicht unter bie ©arteien 
3 u rechnen, 1, 33. 

©artifttlarigmug, 2, 26 f. 

©affatj, toar ein ©nabenmittet, 3, 253, 

©aftoren fotlen au! ben geifttichen ©rieftern genommen toerben, 3, 503; be? 
fonbere Sef)rtücf)tigfeit unb einen ©eruf haben, 3, 503 f. ©igenfchaften unb $unt? 
tionen, 3, 506 f. gtoed ihrer Arbeit: ©etigmachung ber ©tenfchen, 1, 116. ©Uttel? 
gtoecf: ©rgeugung unb ©rhattung be! ©tauben!, 1, 117. At! &otge unb ©Sirfung: 
gute ©Serie, 1, 118. Unbelehrte ©aftoren ftnb nur burch @totte§ Sutaffung im 
Amt; hoch fönnen burch ^h r ^ Oienft ©lenfchen belehrt toerben, 1, 51. Ungläubige 
©aftoren unb Amt!erfotge, 3, 286. ©aftoren haben feine ^errfchaft über bie ©e? 
meinbe, auch nicht übereinanber, 3, 525; fie finb Otener ber ©emeinbe, 3, 476. 521. 


60 


©etjorfam gegen bie tpaftoren toirb geforbert, fotoeit fie ©otte§ 2üort bcrfütt* 
bigen, mdf»t über ©otteS 2ßort t)inau£, 3, 524. — to t i t f> e f e. iftom beruft fid) 
für ben ©etjorfam gegen bie *paftoren auf Suf, 10, 16 unb &ebr. 13, 17: ,,©etjorci)et 
euren Setjrern", 3, 524 f. — ^aftoren fotten fidf> nid)t mit einem ÜJtinimum bon 
totSioerfen begnügen, 3, 58 f. Klagen über unfleijgige ^rebiger gu alten $etten, 
3, 514. Spaftoren müffen um ber Setjre toiHen oft leiben unb toerben getjajgt, 1, 55. 

fßaten antworten an ©tette ber $inber, 3, 334. tntan foH nur tftecf)tgtäubige 
gu Spaten nehmen, ©inb tootjtgefinnte 9lnber£gtäubige bereits eingetaben, fott 
man fie at£ Qeugen nicf>t abtoeifen, 3, 333. 

fßefagtatter* ©rbfünbe, 1, 633. ©rbfdfiulb, 1, 646. $)ie ©ünbe toerbe auf 
bie Äinber burct) böfe§ 93eifpiet berpftangt, 1, 649. 

fßljiföfopljie ift fBtenfdtjentetjre. $)er Slpoftet toarnt bor sptjitofopljie, bie in 
©adt)en ber Setjre mitreben tritt, 1, 149. 

fßtjotinianer: 2)er Reiben ©otteSerfenntniS genüge gur ©etigfeit, 1,451; bie 
2)reieinigfeit, 1, 459. 

fßieti£tnu8. (Sine Qlnnätjerung an bie reformierte $Betrad)tung§toeife, 3, 205. 
gHetiften grünbeten ben ©nabenftanb auf innere Vorgänge im menfdptidfien ©er* 
gen, 3, 206; bertoiefen bie armen ©ünber nicf)t bireft auf bie ©nabenmittet, 3, 207. 
^Inftatt fid> auf töeftrafung be£ 9Jüf3braudf)e§ einer ©adt)e 3U befcftränfen, tafteten 
fie ben regten ©ebraudt) an, 3, 206. 

fßotemif bom öffentlichen Seljramt auSfdjliefeen, ift trüber bie ©c|rift. Sße v- 
boten ift ©treit um unnötige 3)inge unb Spotemif au3 fteifd^lic^em ©ifer, 1, 53 f. 
$)arftettung ber redjten Setjre mu| ber SBibertegung fatfd)er Seljre borangef)en, 
1, 53 f. Spotemif ber Deformierten, 3, 192. 

fßofitit ^ßolitifdje 9lnficf)ten ftören bie <fyrifttidf>e ©inigfeit nid>t, 1, 195. 

fßottjtfjetSmuS, 1, 452. 

fßrefciger müffen bor altem Sef)re beigen, 1, 114. ©intoanb: Sef)rprebigten 
feten gu trotfen, 1, 115. ©. „^Paftoren". 

fßrebigt unb ©Reibung bon ©efetj unb ©bangetium, 3, 285 f. 

fßrefcigtamt ©ott l>at un§ nid)t nur bie Itare ©<f»rift gegeben, fonbern aucf; 
nod) ba§ Sprebigtamt eingefetjt, 1, 390, ba§ tjöd&fte tot in ber Äircpe, 3, 526 f. $)ie 
©infe^ung be£ *prebigtamt£ gehört aum fönigtidjen unb aud) gum propljetifdjen 
tot ©fjrtfti, 2, 465. Unter Sprebigtamt im allgemeinen berfte^t man jebe SBeife 
ber tßerfünbigung beS ©bangetiumä, einerlei ob fie bon alten ©tjriften ober bon 
ben Sprebigern gefcfiietjt, 3, 501 f. to engeren ©inne ift e§ bie D3ertoattung ber 
©nabenmittet im Auftrag ber ©Triften unb fe%t eine ©emeinbe borau£, 3, 502. 
2Bo leine ©emeinbe, ba fein tot bon ©emeinfd»aft§ toegen, 3, 503. £> f f e n t * 
t i d> e § tot toirb e% genannt, toeit e§ im Auftrag unb $)ienft ber ©emeinbe ber= 
richtet toirb, 3, 502. $)ie ©djrift unterfc^eibet gtoifdf>en bem geiftlid)en *Prieftertum 
alter ©Triften unb bem öffenttidjen Sprebigtamt, 3, 503. $um teueren gehört ein 
befonberer 93eruf, 3, 504. tftottoenbigfeit be£ ^Berufes, 3, 505; f. „D3eruf". $>a§ 
Sprebigtamt ift nidf)t btofj menfcf}tid)e, fonbern göttlid^e Drbnung, 3, 506 f. $)ie 
äpoftet tjaben in ben ©emeinben $L tiefte georbnet, befehlen bem £itu£, ^tttefte ein= 
sufe^en, unb §aben bie 93efd>affenf)eit unb Munitionen berfetben genau betrieben, 
3, 506 f. ^)a§ Sprebigtamt aufsurid)ten ober nid^t, fte^t nid>t in ber tffiittfür ber 
©griffen, 3, 507 f, ©intoanb: 23a£ Drbnen bon Ötteften ^atte nur temporäre @ek 
tung für bie 5tnfang§oerf)ättniffe (ba§ ift eine 93efdf)ränfung beS ^e^te§), 3, 507. — 
totitl^efe. Höfling: 5)a§ ^ßrebigtamt fei götttidf>e Drbnung im ©inne bon 
bernünftig 7 atoedmäfeig, aber otine göttlid^eS ©ebot; fonfl läme ein geremoniat^ 
gefe^tic^er Sug in ba§ tfteue S^eftament hinein, 3, 508 f. (tor audt) S:aufe; 5lbenb= 
mal)t, ^ibettefen, gute ttßerle finb geboten, unb ba§ aUeS ift bodt> lein gefefetidt>er 
S^g, 3,509.) Sötje unb anbere: ^)a§ ^prebigtamt ift göttliche ©tiftung, unmittet' 
bar bon ben ^tpoftetn auf einen befonberen geifttidtjen ©tanb übergegangen, burd^ 
Drbination fortgepftangt. ©nabenmittet ^aben nur bann rechte ^raft, toenn fie 
bon biefen totsperfonen bertoattet toerben, 3, 511. (Spaftoren bitben leinen be= 
fopberen geifttidtien ©tanb. TOe ©tjriften finb ©eifttidf)e, 3, 521.) — tftotioenbigs 
feit be§ ^prebigtamtS. ©§ ift nid^t abfotut nottoenbig. ^Jtan lann audf) burd^ ba§ 
bon anbern ©tjriften berlünbxgte ©bangetium ober ba§ getefene ttüort fetig toer= 



61 


ben, 3, 513. ®icfc Sßaßrßeit ift nicht baßin au mißbrauchen, baß man bie $rebigt 
nur 3 u &au§ tieft, 5, 514, Söeil baS gSrebigtamt baS tat ift, ©otteS Sßort au 
lehren, gebührt ißm ©eßorfam Wie ©ott felbß r 3, 524, über ©otteS SSort hinaus 
Öeßrern gehorf am fein, ift Verboten, 3, 524. gjaßoren haben feine &errfcßaft über 
bie ©emeinbe, auch nicht übereinanber, 3, 525. Vtittelbinge fönnen nicht baut 
^ßaßor georbnet Serben, 3, 524. ß$aßoren ßnb Wiener ber ©emeinbe, bie tats= 
teute unter ben ©ßrißen, 3 , 521. S)ie ©emeinbe fann ße abfeßen, 3, 522. ©in= 
toanb: „©ehorcßet euren Seßrern", 3, 524. SaS ^rebigtamt fann nur burch 
Übertragung auftanbefommen, 3, 522 f. 

^rieftertmn. S)aS geißlicße ^rieftertum haben alte ©ßrißen, 3, 503. Sitte 
©ßrißen ßnb ©eiftliche, 3, 521. S)aS geißlicße Spießertum Wirb fcharf unterfcßies 
ben baut öffentlichen ^rebigtamt, 3, 503. 505. ©eiftliche geriefter haben Ülecfyt au 
lehren, 3, 504, ©aframente au reichen (©nabenmittel, bon ihnen bertoattet, haben 
auch Äraft unb Vßirfung, 3, 505), au orbinieren, 3, 519. 

SBrieffrmetße, 3, 136. 

fßtobfeute ßnb fragen, über bie bie Schrift nichts Jagt ober nicht ftar rebet 
unb entfcheibet, 1, 134. S>arum fönnen ße nicht gelöß Serben, 1, 105. ©, „Offene 
Sragen". Vtoberne Sßeologen machen auS ftaren Scßriftleßren Probleme, 1, 134. 

fßrofefforeit fotten nichts lehren als bie Schrift, 1, 61. ßSrofefforen, bie bie 
VBiffenfcßaft bertreten, beanfßrucßen Sehrfreiheit als ihnen aufommenbeS $ribi= 
legium, 1, 155 f. 

fgrojwöanbu ßtornS unb ber Selten, 1, 197. 

SBrofcheten, fatfche, ein Seichen beS SBeltenbeS, 3, 582. 

SBrofehetifcßeS 9Imt ©ßriftt* 3m Stanbe ber ©rniebrigung lehrte ©hrißuS 
in eigener ßierfon, 2, 394. ©in einaigartiger Vropßet: ©ott in eigener $erfon 
auf ©rben, 2, 394. 3m Sitten Seßament ßot ©hrißuS burch bie Propheten ge* 
lehrt, 2, 403. S)i e SSroßhcten lehrten burch Sufpiration unb Offenbarung, ©ßri* 
ßuS aus bem ßtat ber Sreieinigfeit, toaS er gefehen unb gehört hatte, 2, 395. Vtan 
fott nicht bon einer 3ufpiration ©ßrifti reben, 2, 395. ©in Vropßet Wie VtofeS; 
VergleicßungSpunft: Vermittlung eines VunbeS, 2,396. £)er eine Seßrer ber 
Kirche, 1, 154. Ser 3ußalt feiner Sehre: ©hrißuS felbft, 2, 396. ©r ift Obieft 
beS feligmacßenben ©laubenS, 2, 396 f. Sein eigentliches tat ift ^Jrebigt beS 
©bangetiumS. ©efeß prebigt er nur propter evangelium, 2, 398. ©hriftuS iß 
nicht ein neuer ©efeßgeber, lehrte nicht ein 9teueS, fonbern nur baS ©efeß 9JtoßS, 
2, 398 f. — - St n t i t h e f e. ßtom, Unitarier, 2, 398. ©hriftuS ein neuer ©efeßs 
geber. ßteformierte fließen bie menfchliche Statur ©hrißi bom göttlichen SSiffen 
aus, 2, 270, unb ftetten fein Sehren bem Sehren ber Stpoftel gleich, 2, 278. 

3m Stanbe ber ©rhöhung lehrt ©hrißuS burch VtittetSperfonen, 
2, 400. Manche haben baS Sehren, baS feßt auf ©rben gefcßießt, unter baS 
königliche tat befaßt (ein $önig, ber burch feine ©efanbten auch lehrt); hoch 
Wirb in ber Schrift baS jeßige Sehren auch als gortfeßung beS SehrenS ©hrißi auf 
©rben aufgefaßt, 2,400. ©hrißuS ift eigentlich ber Seßrenbe; bie ßpebiger ßnb 
feine Sßerfaeuge, 2, 400. ©hriftuS gab fein Söort ben Slpoßeln aum 9tieberf<htei= 
ben; fo machte er ße au unfehlbaren Seßrern beS ganaen ©rbfreifeS, 2, 400. ©r 
gibt ber ßircße Seßrer bis an ben 3üngßen Sag, erfüllt alle ©ßrißen mit ©r= 
fenntniS, baß ße einanber lehren unb bermaßnen fönnen, 2, 401. ©ßrißuS ift ber 
e i n 3 1 ö e Seßrer, 2, 401. 3n ber $ircße fott nur ©otteS Söort geleßrt Werben, 
2, 400. Silles Seßren, baS nicht Verfünbigung beS SSorteS iß, iß 3rrleßre, 2, 401. 
Vfeubopropßetentum, 2, 472. <ßraftifcße V&icßtigfeit: Vtenfcßen fotten ßcß nicßt 
unterfangen, ißr eigenes Sßort au prebigen. 3rrfeßrer ßnb aKaießätSberbrecßer, 
ßtebetten, 2,402. Sroft, baß in biefen ^Sorten ©hrißuS felbß mit uns ßanbelt, 
2, 402. Vtaßnung: ©otteS ttöort nicßt au beracßten, 2, 402. 

^fhdßolngifthcr SlnfttüpfungSpttnft, 1, 71 f. 


a 

Ctttctfer. Stellung aur Schrift, 1, 330. Unmittelbare ©rleucßtung oßne 
ttöort, 3, 150. ©rbfcßulb, 1, 646. Verwerfung ber Saufe, 3, 297. Scßtoetgbers 
fammlungen, 3, 151. 189. ©icfßtenquäfer, 1 , 331. 


62 


Rttftuter ®ntetht£tmt§. SaS Rbenbmaht ift nicht ein ©nabenmittet, fonbern 
baju ba, ©ott einen Sienft $u tun, 3, 148. 

Rationalismus &at bte 3nß>trationSlehre aufgegeben, 1,322; leugnet bie 
©ottheit ©hrifti, 2, 65. ©hrifti Sob ein 6cheintob, 2, 373. Ser Sob fei nicf>t 
©träfe, fonbern natürti^e ©inridtjtung beS 6chöbferS, 3, 572. Rationalsten ge= 
brauchen baS sola gratia, 2, 644 f. Rationalismus bie Riutter be§ StynergiS; 
muS unb ©atbiniSmuS, 1, 238. 

Rechtfertigung. S5ef Reibung ber Rechtfertigung, bte alle Riomente ber; 
fetben in [ich fajjt, 2, 609. 6ie ift eine ©anblung ©otteS, tooburch Oott einen 
Rtenfchen geredet ertlärt, ber in ftef) nicht gerecht ift, 3, 5. Sie objeftitoe Rechte 
fertigung befielt nicht in einer 6inneSänberung auf feiten beS Rtenfchen, fonbern 
barin, bah ©ott bei fich ber SBett ihre ©ünben bergab, 3, 123. Sie fubiettibe 
Rechtfertigung entfielt in bern Rugenbtid, in bem ber ©taube entfteht, 2, 480. 606, 
tpeil bie Rechtfertigung fchon borhanben ift, 2, 480. RorauSfetjung für bie fub; 
iefitbe Rechtfertigung ift bie objefttbe Rechtfertigung, 2, 611. 380, bie Satfache, 
bah ©ott burch ^4>rtfti fteltbertretenbe ©enugtuung bereits alte Rtenfchen mit ftch 
fetbft berföhnt hat, 2, 608. 2öer bie objeftibe Rechtfertigung leugnet, muh auch 
leugnen, bah bie fubjettibe Rechtfertigung burch ben ©tauben gefehlt, 2, 611. 
Sie Rechtfertigung grünbet fich auf bte Sehre bon ©hrifto, 2, 56, bie allgemeine 
©nabe (ift bie ©nabe nicht attgemetn, fo fann ber ©taube fte ftdf) nicht aus bem 
©bangetium aneignen, 2, 612), bie sola gratia, bie ©nabenmittet. Sie Sehre bon 
ber Rechtfertigung lann nicht ohne bie rechte Sehre bon ben ©nabenmittetn feft; 
gehalten toerben. Rehmen toir bie Rerftcherung ber Vergebung nicht aus ben 
©nabenmittetn, bann aus bem fubjeftiben Quftanb unb unferer Rßürbigfeit, 2, 613. 

Actus forensis , Ser Rtt ber Rechtfertigung ift nicht ein hhhfiftfKr Rtt, too; 
burch ber Rtenfdf) innerlich umgetoanbelt toirb, fonbern ein richterlicher Rft: un; 
geregte Rtenfchen toerben für gerecht erflärt, 2, 630 f. 481; 3, 5. 3m bürgerlichen 
©ericht erflärt ber Richter einen ©erechten für gerecht, ©ott aber einen ©ottlofen, 
2, 630 f, Aixcuovv in betlaratorifcher Sßebeutung, 2, 631 f. Ser actus forensis 
toirb gelehrt, toenn bie Rechtfertigung als Vergebung, Richtsurechnung ber Sün; 
ben, betrieben toirb, 2, 632. Ser ©laube ift i m Rtenfchen, aber er ergreift eine 
©erechtigfeit außerhalb beS Rienfchen, 3, 5. — Rntith^fc. Seugner beS actus 
forensis: Rom, Schtoärmer, Dftanber, Schtoenffelb, Rßeigel, Rlennoniten, Ouäfer, 
2, 633; Rrntinianer, <S^xxerQiften, moberne Sheologen, 2, 634, 

Re.chtfertigung burch ben ©tauben. Sie Rechtfertigung bolt; 
3 tef)t fich burch ben ©tauben als 3 «ftrument, 2 , 608, ber fich an bie bon ©ott ge; 
orbneten ©nabenmittel hält, 2, 629, ©ine tounberbare RechtfertigungSmethobe, 
2, 607 f, Surch ben ©lauben, toeit bie Rechtfertigung fchon borhanben ift, 2, 480. 
Ruf feiten beS Rtenfchen ift ber ©taube baS e i n 3 i g e Rtebium ber Rechtfertigung, 
mit RuSfchtuh ber Rßerfe, 2,480; 1, 85 f. Rüein burch ben ©tauben, 2,641, 
toeit toir aus ©naben fetig toerben, 2, 642, Rßer baS sola fide leugnet, leugnet 
auch baS fide, 2, 642. 644. ©taube unb Eöerfe jhtb nicht au abbieren, fonbern bie 
Rßerfe ftnb 3 U fubtrahieren, 2, 642 f, Rian muh erft bergeffen, bah ©ott mit unS 
berföhnt i ft , ehe man auf ben ©ebanten fomtnen fann, bah «och mehr als ber 
©taube aur Rechtfertigung nötig ift, 2,480. RuSgefchMfen ftnb alle äußerlich 
guten Rßerfe ber Ungläubigen, aber auch alte geifttich guten Rßerfe, bie aus bem 
©tauben fliehen, 2, 606 f, Rur fo fann ber Rtenfch ber Vergebung getoih fein, 
nur fo ift baS Dbjeft beS Rühmens nicht ber Rtenfch, fonbern bie ©nabe ©otteS, 
2, 607. Ruch ber ©taube rechtfertigt nicht als 2Ö e r f , 2, 481. Sie ©nabe toirb 
alten 28er fen, auch bem ©tauben als 2Berf entgegengefeht, 2, 9. 3ft ber ©taube 
fetbft* ein SOßerf, bann ift bie Sehre bon ber Rechtfertigung ohne 2Berfe aufgegeben, 
2, 612. ©efchie^t bie Rechtfertigung ohne Rßerfe, bann grünbet fte ftch- nicht auf 
bie gratia infusa, fonbern auf ettoaS auhmmtb beS Rtenfchen, baS ©bangetium, 
2, 608, 2Berte in bie Rechtfertigung mifchen, ift fleifd)tiche Religion, Seugnung 
beS SobeS ©hrifti, RbfaE bon ber ©nabe, 2, 609 f, — ©intoanb: Ricf}t baS 
$8 e r b i e n ft ber guten Röerfe, fonbern nur ihre ©egentoart fei nötig (bann toirb 
ber Rngefochtene nach ber ©egentoart ber Rßerfe Umfchau hotten; auch bie @egen= 
toart ift nicht nötig), 2, 645 f. — R n t i t h e f e, RomS Sogma bon ber Recht; 
fertigung ift unfirchtich unb fd^tießt bon ber $irdje aus, 1, 109. Römifdje Sheo; 
togen haben ftch geäuhert, bah «tan ftch mit ben Sutheranern einigen fönnte, toenn 



63 


fte nur bad sola ftreichen trollten (aber burch bad sola trirb bie öinterlift ber 
©egner entbetft), 2, 643 f. Rom berflucht bie Sehre bon ber Rechtfertigung unb 
betreift fich bamit ald ber Rntichrift, 2, 567. 66. — Der größte Deit ber neueren 
Üroteftantifchen Dherfrgen hat ftch auf bie römifche Plattform geftettt unb faßt ben 
©tauben in ber Rechtfertigung ald fitttiche Dat, 2, 670 f. 3 n ber Dobedftmtbe bers 
geffen fte atterbingd oft bie „ethifche" Ruffaffmtg ber Rechtfertigung, 2, 672. 

© i b t man bie Rechtfertigung b r e i d , bann tmt bie Volentif gegen anbere 
Religiondgemeinfchaften feinen Sinn mehr, 2, 626; bann Serben auch alte anbern 
Rrtifet ber chriftlichen Religion umfonft geglaubt, 2, 626 f,; man lebt ohne ©etrifcs 
heit ber ©nabe, gebraucht bie ©nabenmittet nicht ald ©nabenmittel, fann feine 
guten Vßerfe tun, berfteht bie Schrift nicht, 2, 627 f. Sdjäblichfeit bed ^trtumd 
in biefer £ef)re: öier gibt ed fein Srren aud Schtratf)fKit. Der ©laube barf nicht 
irren in begug auf fein Dbjeft, 2, 624. gebe Verteilung bed Vertrauend bed 
menfchltchen ©ergend ift audgefchtoffen, 2, 624. freilich trerben bie ©haften auch 
Dom Vertrauen auf eigene Söerfe angefochten, bleiben aber Sieger, 2, 625. 

Scheibung Don ©efet} unb ©bangetium, Die Sehre bon ber 
Rechtfertigung fällt mit ber Scheibung bon ©efeig unb ©bangetium gufammen, 
3, 287. Die Rechtfertigung rnufc man aud bem ©bangelium lehren unb bad ©efeft 
babei audfdjliefeen, 2, 659. 1. 2; 3, 260. Vergleichung ber Rechtfertigung aud bem 
©efetg unb aud bem ©bangelium nach Röm. 10, 5 ff.: Die Rechtfertigung aud bem 
©efefc trirb in unerreichbare Serne gerücft; bie ©erechtigfeit aud bem ©tauben ift 
und fo nahe trie bad VSort, 2, 614 f. 9ßer bie satisfactio viearia leugnet, fdßicft 
bie Vtenfchen auf Reifen in bie fterne, 2, 616. ©inntifchung bed ©efe^ed in bie 
Rechtfertigung gefchieht: trenn man ettoad, toad ber natürliche Vienfeh berrnag, 
3 ur Viiturfache ober gunt ©rftärungdgrunb für bie ©rtangung ber ©nabe macht, 
2, 661; ber ©laube ald Dugenb aufgefaftt ober ihm bie Rechtfertigung gugefchries 
ben toirb, infofern er Rnfang ober Duette ber Heiligung unb guten Väerfe ift, 
2, 661; trenn ber ©laube ald ein bom ©efeh geforberted 2öerf gefaßt trirb, 2, 661; 
trenn man einem ©rfchrotfenen bie SOßarnung bor Setbftbetrug unb fleifchlicher 
Sicherheit borhält, anftatt ihn auf bad ©bangetium 3« berireifen, 2, 661 f. 2Benn 
man bie Rechtfertigung burch ben ©tauben bebingt fein läßt, rebet man mehrs 
heutig, ©d gibt gefeßXtchc unb ebangetifche Vebingmtgdfäfce, 2, 662. Dad Dri= 
bentinum berflucht alte, bie nicht bad ©efeß in bad ©bangetium mifchen, 2, 661. 

R u d ©naben, um © h r i ft i tritten, burch ben ©tauben 
bringt 3um Rudbrutf, bafc bie ©erechtigfeit außerhalb unfer gu fudEjen fei, Rom, 
Sd^trärmer, ©rlebnidtheotogen: ©erechtigfeit in und, 2 , 630. „Rud ©naben" 
bezeichnet bie gnäbige ©eftnnung ©otted; bie gratia infusa ift audgefchloffen, 
2, 628. „ Um ©hrifti tritten" ift feft 3 uhalten gegen bie Röntifchen, bie neben ©hrifti 
Verbienft bie eingegoffene ©nabe gur llrfache ber Rechtfertigung machen, gegen bie 
Schträrmer mit ihrem „©hriftud in und", gegen bie ntobernen ^^eoXogen, bie bie 
ftettbertretenbe ©enugtuung leugnen, 2, 629. 

Rechtfertigung unb Heiligung, folgen ber Rechtfertigung ftnb: 
ber ©nabenftanb, 2, 484; ©introhnung bed ©eifted, 2, 487; bad neue Seben, 
2, 488; ©üebfehaft ber Kirche, 2, 492; ©tiebfehaft im Reiche ber öerrlichfeit, 
2, 493. Heiligung unb gute SBerfe folgen auf bie Rechtfertigung, 2, 619. 2ötr 
bürfen bie Heiligung ber Rechtfertigung nicht roranftetten, 3, 313. Vaulud bringt 
bie Heiligung, ald iustitia inhaerens gefaßt, mit bem actus forensis in mtaufs 
tödliche Verbinbmtg, 3, 8. 

Rechtfertigung aud ben Söerfen lehrt bie Schrift, infofern bie 
Rechtfertigung bor Vtenfchen gefchieht, 2,654. 2öir fotten über ben ©naben= 
ftanb anberer Vtenfdjen nach ben Früchten bed ©taubend urteilen: „Denn fie h<*t 
riet geliebet", 2, 654. 3n ber Kirche trerben öffentliche Sünber abfolriert, trenn 
fie rechtfehaffene grüßte ber Vufge tun, 2, 654 f. Ruch für ftch fcXbft fall man aud 
ben Söerfen ein Rechtfertigungdurteit abfefen fönnen; bgl. bad äußere Qeugnid 
bed ©eifted, 2, 655. Die Rechtfertigung and ben Vierten ntufj aber ron ber Rechts 
fertigung aud bem ©tauben fcharf gefchieben trerben. Vßer bie erftere in bie 
(entere mengt, geht ber Rechtfertigung ror ©ott berluftig, 2, 656, — ©intranb: 
3ft ed nicht fd)trcr, ftch guredjtgufinben? ©inmal trerben bie Söerfe aud ber Rechts 
fertigung audgefchieben, unb bann trirb hoch trieber eine Rechtfertigung aud ben 
Vierten gelehrt. (Die Schrift lehrt mit ber Rechtfertigung aud ben Vierten 3 u= 
gleich bie Rechtfertigung aud bem ©tauben. Die Vierte finb fotche, bie aud bem 


64 


©lauben fliegen: ©antogfer, Vßerte folget Rtenfcgen, bie bereits allein bureg 
ben ©lauben geregt geworben finb, 2, 657 f.) 

Vergebung begegnet bie gange Rechtfertigung, niegt btog einen £eil ber- 
fetben, 2, 648. Rtan foü bie Rechtfertigung nic^t einteiten in ßureegnung beS 
VerbiengeS u n b Vergebung, 2, 648. Rechtfertigung ig Vergebung ber Sünben, 
2, 649 — 651. $)aS Objelt beS ©laubenS n>irb betrieben benannt: ©griftuS, 

©ott, ©grifti ©ereegtigtett ufto. (Sgnongma); gemeint ift immer ©griguS, fofern 
er Vergebung ertoorben gat, 2, 650 f. 

Volttommen. $>ie Rechtfertigung gat feine ©rabe; fte ift immer boü= 
tomrnen, 2, 646; 1, 37 f. ©S gibt ©rabe beS ©laubenS, aber ber fegtoaege ©laube 
reegtfertigt ebenfo toie ber garte, 2, 647. — R n t i t g e f e. Rom, Dganber, neuere 
£geo logen legren ftufentoeife Rechtfertigung, 2, 647 f. ; leugnen, bag man bon 
einer Qurecgnung ber ©ereegtigfeit ©grigi reben tönne, 2, 649. 

© e to i g g e i t ber Rechtfertigung, 2, 663. $>er ©laube ift ber Vergebung 
getoifc, 2, 481, toeil geg bie Rechtfertigung burd) ben ©lauben bollgiegt, ben ©ott 
felbft toirtt. $)er ©etbiggeit toiberfgriegt niegt Qtocifet, ^ cr bem r^leifcg ent- 
ftammt unb al§ Sünbe gu befämgfen ift r 2, 663 f. S. „©etoiggeit". 

©augtartitel, $)ie ßegre bon ber Rechtfertigung ift ber &augtartifet 
ber egrigtiegen ßegre, 2, 617. 620; fegon im eilten £egament, 2, 618. tiefer 
Rrtitet alleitt ergält bie Äircge, 8, 459. ©r ift baS Sentrum aller ßegre, 1 ,159 f. 
168; 2, 619 f. $)ie gange ©griftologie ift Unterbau für bie ßegre bon ber Recht- 
fertigung, 2, 619. 482; bie ßegre bon ber Sünbe gat bie Rechtfertigung gum Qtoecf, 
2,482. Sie begrünbet bie £ogeit unb öerrtiegteit beS ©grigenganbeS unb ift 
ber ^ögeguntt eines RtenfcgenlebenS gier auf ©rben, 2,483. $)urcg biefe ßegre 
unterfegeibet fieg bie cgrtglicge Religion bon allen geibnifegrn Religionen, 2,481. 
625. Rite geibnifegen Religionen gnb einanber gleich, 2, 625 f. Rüe ©griften 
ftimmen in biefem Rrtitet überein, 2, 621. ©r toirb geglaubt bon allen ©griffen 
in ber 2öett, 2, 670; im Riten tote im Reuen £egament, 2, 622. Vei biefer ßegre 
mug ber Sgeologe bleiben, eS falle ßimmel unb ©rbe, 1, 58 f. 

Reformierte berteugnen in ben ßegren, bureg toelcge ge fug bon ber lutgeri; 
fegen Äircge unterfegeiben, baS Scgriftgringig unb fegen bafür rationatiftifege 
Rgiome, 1, 25 f. 238. 228. $>aS ©nblicge fann baS Unenblicge niegt faffen (gegen 
bie realis communio), 3, 377 f. 2Benn ge babor toarnen, aus bem 2öort ©otteS 
^Bitten gu erfennen, galten ge ©otteS Vßort niegt für ©otteS Vßort, 3, 244. Sie 
fallen auf bie römifege eingegoffene ©nabe, auf eine unmittelbar betoirfte innere 
ii ege ©rleucgtung unb fegen an Stelle ber ©eigeStoirtung eigenes menfcgfügeS 
Sßrobutt, 1, 27. 

©grigi $ er f on. 2)ie Reformierten tooüen noeg an ber gtoeinatur en = 
legre feggalten, 2, 110; toerfen uns Vermifcgung ber Raturen bor, 2, 111 f.; 
leugnen bie ©emeinfegaft ber menfegtiegen mit ber götttiegen Ratur, toeil baS 
©nblicge beS Unenblicgen niegt fägtg fei, 2, 134. 39ei einer toirllicgen ©emein= 
fegaft ber Raturen tönnte toeber bie göttliche nocg bie menfcglicge Ratur unber= 
toanbelt bleiben, 2, 140. $)er Sogn ©otteS gäbe naeg feiner Rtenfcgtoerbung bie 
menfcglicge Ratur niegt überall, fonbern nur an einem Ort bei geg, 2, 141. 
$)ie berfcglojfenen £üren, 2, 144 f. 216. ©ine über ben Raum ergabene SeinS^ 
toeife ber menfcglicgen Ratur ©grigi fei ni egt möglich, 2, 144, $)amit treten ge 
in äötberfgrueg mit geg fetbg, 2, 136, unb mit ber Scgrift, 2, 138, Sie geben bie 
©ingeit ber ^erfon auf. „2öo bie RllöogS begegt, toirb ©griguS gtoo Sßerfonen 
fein müjfen", 2, 295. $>ie unio personalis toirb gur biogen sustentatio, 2, 142. 
Snfonfequent legren ge, bag bie göttlicge Ratur bem ßeiben ber menfegtiegen Ratur 
fo gogen üöert berleigt, 2, 145. 280. 281, 167 f, — Rtitteitung ber ©igenfegaften: 
Sie geben 3 «, bag ber Rtenfcgenfogn ber toefentlicge Sogn ©otteS fei, trennen aber 
ben Sogn ber Rtaria bon ben göttlichen ©igenfegaften, 2, 149. $)e r Sogn ©otteS 
fönne niegt leiben unb gerben ogne Vertoaijblung ber ©ottgeit in bie Rtenfcggeit, 
unb ©grigi menfcglicger Ratur tonnten niegt göttliche ©igenfegaften gegeben toerben 
ogne Vernichtung ber menfcglicgen Ratur, 2, 151. $>ie fgäteren reformierten 
^geotogen gnb niegt bon gtoütgliS RllöogS toSgetommen, 2, 166. — 2)ie Refor= 
mierten begreifen bie ©grigo mitgeteitte Rllgegentoart als ©rbiegtung, 2, 183 f. 
$)er menf^tiegen Ratur fomme nur totale SeinStoeife gu, 2, 216. Sie begaugten, 
eS begege gier ein ©egenfag 3 toifcgen ©gemnig unb ßutger, 2, 215. SRancge 
gegegen ber menf^li^en Ratur ©grigi göttlicge ©gre 3u; anbere tooüen ge ba= 



65 


bon au§gefd)loffen Wiffen, 2, 238. — Oa§ 2. genus wirb Oon beit Reformierten 
geleugnet, 2, 242. ©ie unterfd)eiben nid )t BibetfteÜen, bie göttliche Eigens 
f «haften nad) ber menfch liehen Ratur auSfagen, bon beneu, in melden Ehrifto 
göttliche Eigenfchaften nad) ber göttlichen Ratur gugefchrieben Werben, 2, 245. 
©ie berftetjen ben ©tanbjjuntt ber tutherifdjen $ird)e nicht, 2, 255 f. — 3. genus. 
5Me menfd)tid)e Ratur fei in ihrem Söirten bon bem SBirfen ber gött? 

ticken Ratur getrennt, 2,267; fönne nid)t Organ für göttliche §anblungen unb 
BMrtungen fein, 3, 173. Rach feiner menfd)lichen Ratur fei EhriftuS jc%t nicht 
mehr bei feiner Kirche, 2, 270. (Ood) ift bie $ra£i£ oft beffer als bie Theorie, 
2, 283 f.) ©ie befennen fid) gum Efwtcebonenfe, berWanbeln eS aber in baS ©egens 
teil, 2, 284 f,; nehmen Seo§ Sörief an glabian nicht an, 2, 285. — 2) i e b e i b e n 
© t ä n b e: Oa nach ihrer Sehre baS Enblidje beS Unendlichen ni d)t fähig ift, ift 
aüeS, WaS fie über Erniebrigung unb Erhöhung jagen, außerhalb ber Schrift, 
2, 315. ©ie bestehen Erniebrigung unb Erhöhung auf beide Raturen, 2, 315. 
Rad) ber göttlichen Ratur fei beibeS nur RebeWeife; nad) ber menfd)lid)en Ratur 
fei bie Erniebrigung nicht baS Berichten auf ben ©ebraud) ber göttlichen Rtajes 
ftät, 2, 316. BktS bie ©d)rift bon ber Riebrigfeit Ehrifti berietet, baffe nid)t 
gum ©ottfein; WaS fie bon ber Erhöhung berietet, bertrage ftch ni d)t mit ber 
Wahren Rten fchheit, 2, 310. Oie „Selbftentäu&erung", 2, 5 — 11, beftehe in ber 
Rtenfd)Werbung, 2, 321. Oie Redete ©otteS fei ein btofcer Ehren= unb Ruhej)lajj, 
2, 383. Ehrifti menfd)iid)e Ratur, in ben Ruheftanb berfeftt, 2, 388, fchltefcen fie 
bom Herrfchen in 2öett unb £ird)e aus, 2, 384. 468. ©ie berWanbeln Rgjoft. 3, 21 
aceipere in capi, 2, 384 f. Entfernung beS ©teineS, um bie Ruferflehung Ehrifti 
gu ermöglichen, 2, 381. Oie Höllenfahrt Wirb bilbticf) als ©tanb ber Erniebrigung 
aufgefafct, 2, 377. 

Sufammenfaffenbe Beurteilung ber reformierten Ehriftologie, 
2, 299 — 310. ©ie fchreiben infonfequent bem Seiben Ehrifti unenblichen BJert gu, 

2, 299; Weifen mit ihrem ©ah, bajg baS Enblid)e beS Unenblichen nicht fähig fei, 
alle brei genera ab, 2, 301, Oamit ift bie Rtenfd) Werbung ©otteS unmöglich ges 
macht, 2, 303, unb baS gfunbament beS EhriftentumS aufgehoben, 2, 299. 2öer bie 
berfönlid)e Bereinigung in Ehrifto gugibt, tann nicht mehr gegen bie RUtteilung 
ber Eigenf (haften reben, 2, 302. 

©nabenmitte l Oer Heilige ©eift bebiene fich ber äußerlichen ©naben* 
mittel nicht, Wenn er gur Seligteit Wirte, 1, 26. Oie Reformierten feßen ben un- 
mittelbar erleuihteten eigenen ©eift auf ben Ohron, 1, 69 f. Oer Heilige ©eift 
brauche feinen RSagen, 3, 189; 1, 69. OieS Oogrna ift unfir^lid), 1, 110, unb Wirb 
burdf) ihre eigene Bibelüberfeßung Wibertegt, 1, 420. Oaß e§ bennod) unter ihnen 
Ehriften gibt, fommt baher, baß fie infonfequenterWeife noch Ebangeliunt brebigen 
unb fo bem Heiligen ©eift Gelegenheit geben, mittelbar gu Wirten, 1, 27 f. SutßerS 
Reformation im Unterfchieb bon SWingfiS, 3, 196 f. 3n ber $ra£iS Werben 
Reformierte oft lutherifch unb berWeifen in ber Rot auf bie ©nabenmittel, 

3, 222. — infolge ihrer ©nabenmitteltehre trägt bie reformierte Sehre einen ge* 
feßtichen Eharafter im Unterfchieb bon ber tutherifchen Sehre, ©ie fteüt ben 
Rtenfchen auf eigenes BMrfen, 3, 199. ©ibt fid) ber ©eift mit ber unmittelbaren 
©eifteSWirfung nicht ab, fo ift ber Rtenfch auf fiel) felbft angeWiefen, 3, 199. Äein 
©egengeWid)t gegen römifdje 2öerflehre, 3, 200. 

Rbenbmahl- Oie Reformierten leugnen Ehrifti ©egentoart im Rbenb= 
mahl, 1, 28; 3, 344, 354, toeil bie menfchtid)e Ratur immer nur fichtbar unb total 
gegenwärtig fein fönne, 1, 28; 3, 354. 376. Oie unio sacramentalis fei nur eine 
abbitbenbe, 3, 422; Bilb beS SeibeS unb BtuteS Ehrifti, 3, 345. 397. 422. Oie 
EinfehungS Worte feien bilbltd) gu faffen, 3, 354. ©ie ftimmen aber nicht barin 
überein, in Welchem Oeit be§ ©a^eS ba§ Bilb liegt, 3, 355. Earlftabt: H^r ft^t 
mein Seib, 3, 355 f. gwingti: i^ — bebeutet, 3, 356 f. ; 1,389. Oarum ift bie 
Oarfteüung ihrer Sehre f^wierig, Weil fte felbft nicht einig finb, 3, 353 f. Btan 
müffe Ehriftum mit bem ©tauben effen unb trinfen, 3, 396. Rud) für bie Rßür= 
bigen fei Ehrifti Seib unb Blut nicht im Rbenbmaht, fonbern im Himmel, 3,431. 
(Rber Ehrifti Seib unb Blut foü mit bem Rt u n b e genoffen Werben, 3, 348.) — 
EinWänbe: a. Oer ©taube geftatte bie ©egen Wart Ehrifti im Rbenbmaht nicht 
(ihr ©taube), 3, 378 f. b, 9Btr Sutheraner lehrten eine örtliche Einfchliefjung 
be§ SeibeS Ehrifti in ba§ Brot ($leifd)freffer), 3, 382 f. c. Rad) lutherifd^er Sehre 
foü Rtenfd)enWort bie Reatyräfeng bewirten, 3, 426. d. RSogu ift baS Rbenbmahl 

Reg. 3 . ©brtftl. S)ogm. 5 


66 


überhaupt nötig, ba bie gläubigen fchon alles ohne Abenbmahl ^aben? 3,398. 
Reformierte haben fein Abenbmahl, 3, 432, obtooht fte bei ber $onfefration bie 
Abenbmahl toorte nicht auStajfen, 3, 431. dagegen ged)t unb ©annhauer, 3, 432. 
Reformierte galten baS Vrotbrechen für toefenttid), um bie Art unb Sßeife beS 
©obeS ^rifti fhmbolifch baraufteüen, 3, 415; einige galten auch baS Rehmen mit 
ber £anb für toefenttich, 3, 414. ©aS £nmmlifd)e im Abenbmahl ift nicht ßhrifti 
Seib unb Vlut, fonbern ber ganae 3, 415 f.; bte 2Bohttaten (£hrtfti, 

3, 417 f.; ber ^eilige ©eift mit feinen VSirfungen, 3, 418 f,; bte geiftlid)e ©etnein= 
fd^aft mit (Shrifto, ber berftärte Seib (Shrifti, 3, 419. Reformierte, bie aus 
©chtbad)heit £aufe unb Abenbmahl nicht als RechtferügungSmebien gebrauchen, 
haben für ihren ©tauben Weniger ©tüfeen, als ©ott ihnen augebacht h a ^r lf 96. 
©a man ©aufe unb Abenbmahl als ©nabenmittef bertoarf, bertoarf man aud) 
halb baS 5Bort als ©nabenmittel, 1, 102. — Aud) bte © a u f e ift ben Reform 
mierten nur ©hmbol, 3, 313. — SDie 31 b f o I u t i o n bebingt; eine $roflama= 
üon ber Vebingmtgen, burch beren Erfüllung ber Rtenfch ftd) fefbft bie Vergebung 
autoenbet, 3, 239. VJietooht ihnen unfere Sehre ein ©reuel ift, tooüten fte ftch 
hoch gern mit uns unteren, 3, 393 f. 

Vartifutare ©nabe. ©ie catbiniftifchen Reformierten leugnen bte 
allgemeine ©nabe, 1, 29 f. ©aburch machen fte ftch baS (Sbangetium ^>raltifd) un~ 
brauchbar, 1, 30. Vei ber grage nach ©nabe toirb ber Rtenfd) auf ftch felbft an? 
geliefert, 3, 204. ©o grünbet man bie Rechtfertigung auf bte gratia infusa, 
2, 613. 10 f.; 1, 27. ©af3 eS bennoch unter ihnen (Shnften gibt, fommt baher, baj$ 
biete tro^bem ihre ßttflttchi aur aügemeinen ©nabe nehmen, 1, 30, unb Raftoren 
bte Angefochtenen auf fte hintoeifen, 3, 204. Unierfchieb 3 ü)ifchen Stoingti unb 
(Satbin, 3, 193. ©ie ftimmen barin Überein, bah bte ©nabe nicht auf alle geht 
unb nicht an bie ©nabenmittet gebunben ift, 3, 194. Arminianifche Reformierte 
halten bie gratia universalis feft unb laffen bie sola gratia fahren, 1, 30. 

Reich (Sfjrtfit. ©aS Rtachtreid) geht über baS llniberfunt; Ungläubige unb 
bernunfttofe Kreaturen regiert (ShnftuS mit feiner Rtacht, 2, 462. ©aS ©naben= 
reich ift bie Kirche auf (Srben. ©ie ©laubigen regiert (ShriftuS burch fein 2öort 
in ©naben, 2, 462 f. ©aS Reich ber S?errüd)feit urnfa&t bie ©eligen unb bie 
(Sngel, bie föhnftuS mit feiner £errtid)feit erfüllt, 2, 462 f, — (S i n h e 1 1 biefer 
Reiche: ©ie brei Reiche finb ein Reich, fofern (ShriftuS ber einige £(Srr ift unb 
fte boüfommen einheitlich regiert, 2, 463. AüeS im Fimmel unb auf (Srben muh 
ber Kirche bienen, 2, 464, 9Ran barf nicht fo fcheiben, als ob ber ©ebrauch ber 
göttlichen Allmacht bon bem Reich ber ©nabe unb ber £errti<hfeit auSgefthloffen 
fei, 2, 464. Verfchiebenheit ber Reiche: ,,Rtein Reich ift nicht bon biefer 
9Belt." ©o unterfcheibet (ShriftuS baS ©nabenrei(h bon ben Reichen biefer Vielt, 
2, 465. ©ie Kirche regiert (ShriftuS burch Viort unb ©aframent, bie Reiche biefer 
Vielt bur<h bie Drbnung ber Obrigfeit, 2, 465. ©aS ©nabenreich unb baS (Shren^ 
reidh finb boneinanber unterfchieben, ©er Unterfchieb liegt a. in ber Vieife beS 
(SrfennenS göttlicher ©inge: %\tx ©lauben, bort ©d?auen, 2, 466. 493 f . ; b. in 
bem berfchiebenen Quftanb ber ©lieber biefer Reiche. $m ©nabenreich $reua unb 
©rübfat, im Reiche ber föerrtichfeit £errlicf)feit, 2, 466, ©ie (Sgiftena beS brei= 
fachen Reiches ift ein ©laubenSartifet, 2, 466. 3m Vtachtreid) fehen ioir 
bte föerrfchaft (^hnfti nicht, 2,467. ©aS ©nabenretch ift intoenbig im ^eraen ber 
Rtenfchen, obwohl bie ©nabenmittet hörbar unb fichtbar finb, 2, 467. ©aS Reich 
ber ^errltchfeit ift ©egenftanb ber Hoffnung, 2, 467. — ©eben unb gurütfgeben 
beS Reiches (1 £or. 15, 24), 2,. 468 f. 

Religion. Ableitung be§ 2öorte§ religio, 1, 6. Religion im aügemetnen: 
als berfönltcheS RerhättniS be§ ÜJtenfchen au ©ott, 1, 10; b^fönltdheS Verhältnis 
beS böfen unb guten ©etoiffenS toor ©ott, 1, 11; als bie Art unb 9Seife ber 
©otteSöerehrung, 1, 11 f.; als ©treben nach Sicherung beS SebenS, 1, 12, (Sin 
aügemeiner RetigionSbegriff, ber als genus auch bie nichtchriftlidien Religionen 
in ftch fafet, finbet ftch in ber ©chrift nicht, 1, 12. (SS gibt nur atoei Religionen: 
bie chriftltche unb aüe anbern (fatfehen) Religionen, 1, 13. 8 f. ©urch bie Sehre 
bon ber Re^tfertigung unterfcheibet ftch bie chriftliche Religion bon aüen anbern 
Religionen, 2, 481 f. 2 f, 625; 3, 259. 274. föeibnifche Religion: ©efeijeS lehre, 1, 7; 
SleifcheSreligion, 1, 20. ©ie chriftliche Religion: ©taube an baS (Sbangetium, 1, 7. 
Aüe heibnifchen Religionen ftnb einanber gleich, % 625 f. ©ibt man bte Recht' 
fertigung preis, f 0 hat 3$otemif gegen anbere RetigionSgemeinfdhaften feinen ©inn 



67 


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met >r, 2, 626. — ^f^ölogifc^e Betrachtung, ©teichartigfeit bet pftjcfyotogifdjen @t' 
(Meinungen, 1, 14, gerichtliche Betrachtung ber Religionen, 1, 15, ber bhilo* 
fobhifche Religionsbegriff, 1, 16, führt nicht auf einen einheitlichen Retigion§= 
begriff. $Öeil 3 toei Religionen, barum auch Sfret toerfchiebene ©rfenntniSquellen, 
Oie Religion be£ ©efeijeS fchöbft ber Btenfch aus fich felbft (barum toiele Parteien, 
1, 22), bie Religion be§ (StoangeliumS au§ ber ©djrift, 1, 19—22. 

Oie chri ft liehe Religion ift bie abfotute, toollfommene Religion, bie nicht 
toerbeffert toerben fann, 1, 36, nicht freit fie ein „logifch tootlfommeneS ©anaeS" 
bitbet ober toollfommene Btoral lehrt, 1, 36, fonbern freit fie ©taube an bie bott= 
lommene BerfÖhmmg burch (£h*iftum ift, 1, 37, unb nicht Btenfchenfrort, fonbern 
©otteS SSort ^ur Duelle hat, 1, 39. (©obalb man au§ bem chriftlichen ©elbft= 
befrufttfein fchobft, tritt an ©teile ber abfoluten Religion eine enblofe Sülle ber 
Berfchiebenheit, 1, 40.) Oie chrifttiche Religion ift toon allem Anfang an als ab= 
fotute Religion aufgetreten, 1, 40 f.; geht burch ba§ ganae Rite Oeftament ^irt= 
burch, 1, 41, unb ift nicht bie „höchfte, tootlfommenfte", fonbern bie einzige Religion, 

1, 41 f. Oer Inhalt berfelben ift ben Btenfchen toon Statur unbefannt, 1, 17, — 
Oie chrifttiche Religion, fubfeftito genommen, ift bie ©otteSgelehrtheit aller (£1)tU 
ften, 1,42. Sehrbücher: ÄatechiSmuS uffr., 1,44. 

fRcbriftination^theologtc, 1, 182. 187 f. 199; 2, 116. 147; bie einatge Oheo= 
togie, bie e^iftenaberechtigt ift, 1, 153. Ob fie fich hier unb anberSfro behaupten 
fann, 1, 218, 

fReue, Bube im engeren ©inn, 2, 604, fommt nicht burch ntenf gliche Rn= 
fchauungen, fonbern burep ©efetj, 1. 74. Römifche contritio cordis, 2, 605. 
Reue aus Siebe fommt nur au§ bem (£toangelium, 3, 267. 

Revival. Oer ©eift fommt nicht burch ©efchrei unb Samt, 3, 189 f. 

^Richtungen, bie toerfchiebenen, bie manche als ©chönheiten ber chrifttidhen 
Kirche anfehen, fommen baher, ba§ man feine eigenen ©ebanfen lehrt, 1, 66, 

IRom. ©. „^apfttum". 

IRoftocfer (Gutachten, 2, 580. 

©aframent ift ein firchlicher RuSbrudf, 3, 254. ©aframente ftehen im ©egens 
fab au ben Sßerfen, 2, 4, unb ftnb (Stoangetium, 2, 476. ©ie haben feinen anbern 
gfredf als baS (Stoangetium, 3, 130 f. Rtle anbern Bßtrfungen, bie ihnen noch au* 
gefchrieben frerben, fommen ihnen nur au, freit fie Btebien ber Bergebung finb, 

2, 476. ©ie ftnb Seichen unb ßeugniffe beS göttlicf>en ©nabenfriltenS, 3, 188, unb 

frirfen nicht ex opere operato, 3, 134. ©ie gehören sunt gunbament beS ©lau= 
benS, auf bie fich ber ©laube grünben foÜ, 1, 95 f. (SS fann aber ientanb in beaug 
auf bie ©aframente aus ©d)frad)heit irren unb hoch im ©lauben ftehen, frenn er 
fich an baS (gtoangelium hält, 1, 96, baS biefelbe ©nabe, nur in anberer gorm, 
barreicht, 1, 96. (Ir hat aber für feinen ©lauben freniger ©tütjen, als ©ott ihm 
augebacht hat, 1, 96. 2öer leugnet, bafj ©ott burch bie ©aframente ©ünben toer^ 
gibt, freit fie äufjere Btittel finb, muj fonfequenterfreife auch Bergebung burdh 
baS äußere 2Sort leugnen, 1, 97, Oie ©aframente beS Elften OeftamentS finb nicht 
toerfchieben toon benen beS Reuen OeftamentS, 3, 253. — Saht ber ©aframente. 
Oie Saht hangt batoon ab, frie ber Begriff ©aframent beftimmt frirb, 3, 135 f. 
28ir toerftehen barunter eine ©anblung, bie nicht nur ©otteS Befehl unb bie Ber^ 
heifeung ber Bergebung hat, fonbern auch ein ftcpbareS, toon ©ott toorgefchriebeneS 
Element, 3, 136, Oie Rbfotution frirb in ben BefenntniSfchriften ©aframent ge= 
nannt, 3, 136. — Rntithefe, Rom toerfteht unter ©nabe, bie bie ©aframente 
toermitteft, (Sinpfcung eines ©nabenftoffeS, gratia infusa, 3, 139. ©ieben ©afra~ 
mente, 3, 136 f. Bßarurn fo toiele? 3, 138. Berflucht frerben toon Rom alle, bie 
mehr ober freniger aäfjlen, 3, 135. Reformierte: ©aframente feien teere Seichen 
ber ©nabe, 3, 186. Reuere Sutheraner fchreiben ihnen SÖirfung au, 

3, 470. (©o toerfäüt man auf bie römifche Sehre ex opere operato, ©naben' 

mitteitung ohne ©lauben, gratia infusa, 3, 133.) 

©ttlbung mit öl, 3, 136. ©albung (£h*ifti, 2, 389. 

©djt$ma, Trennung fregen firchlicher ©ebrauche unb Orbnungen, 3, 492. 

©djliiffelgefralt, bie bie ßhriften bepen, führt bie ©chrift auf ben ©tauben 
aurüdf, 2, 493. 


68 


©dpoluftifen ©nabe fei gratia infusa, 3, 216 f. 93eioaprung einer massa 
sancta in Israel, 2, 78. Meritum condigni, 2, 531. Sutper unb bie ©tpolapifer, 
3, 218. 

©dpöpfmtg* ©rfenntnilqitelle: TOtpentifepe ©cpöpfunglbericpte nur in ber 
©eprift, 1, 570. 1 SCRof. 1 unb 2 ftnb niept siuei betriebene ©epöpfunglberiepte, 
1, 584 f. $öoper pat iüofel ben ©cpöpfunglberiept? 1,583. $ritif bei ©cpöp= 
funglbericptl, 1, 583 f. Filter ber ©rbe naep ben ©eologen, 1, 570 f. ©epöpfung 
aul nichts, 1, 571. 3 c ^ taum: @«P§ Stage, 1 r 572. Sutper barüber, 1, 293. $>ie 
Drbnung im ©cpöpfungltoerf: Oom Unbotttommenen aum #ollfommenen, 1, 572; 
niept (gbotution, 1, 573; niept atoei gaftoren: ©ott unb 9taturfräfte, 1, 573. 
TOcp Söeftanb unb fjortpffanaung ift ©ottel 2öirfung allein, 1, 574. 

1. Stag: 2öettftoff, äöaffer, Siept, 1, 574 f. 9tiept äöieberperftellung einer 
früheren 9Belt, 1, 574. — 2. Stag: bal peptbare ^immellgetoölbe, 1, 575. Söaffer 
über bem §immellgetoölbe, 1, 575 f. — 3. £ag: gSpanaen, 1, 576. — 4. £ag: 
©onne, 9Jtonb, ©terne, 1,576. @. „$opernifanifcpel ©Ppeot". — 5. £ag: ftifepe 
unb SBöget, 1, 578. Materia ex qua ber SBÖget: 3Baffer ober ©rbe? 1, 577 f. — 
6. £ag: £iere, 1, 579. Stiere, bie jept ben üftenfepen fcpäbigen, 1, 579. Schöpfung 
bei SJtenfepcn, 1, 580. ßinblafung bei Obeml, 1, 580. 9taep ©ottel TOb, 1, 580. 
©. „©benbilb". öcrrfct>aft über bie £iere, 1, 580. Snepotomie (©eele unb Seib) 
ober £riepotomie (©eele, ©eift unb Seib), 1,581 f. ©inpeit bei Oftenfepengefepleeptl, 

1, 582. $eine ^räabamiten ober $oabamiten, 1, 582. 

©nbatoeef ber ©epöpfung: ©ottel ©pre, 1,585. $)araul teuftet perbor 
©ottel TOmacpt, 2öeilpeit, ©üte, 1, 585. SBetoeil für bal $>afein ©ottel, 1, 445. 
$)ie ©Köpfung ift bal 2öerf bei SDreieinigen unb toirb alten brei ^erfonen ge= 
meinfam augefeprieben, 1, 515 f. ©te ift niept ein nottoenbiger, fonbern ein freier 
TO, 1, 587. SDurcp bie ©cpöpfung trat feine TOänberung in ©ott ein, 1,541, 
£ätte ©ott eine noep beffere 2öelt fepaffen fönnen? 1,585. Dafc ©priftul in bie 
2öelt gefommen fei 3ur TObefferung ber ©epöpfung, ift gegen bie ©eprift, 

2, 391 f. — $on ntenfepliepen TOfepauungen über bie ©epopfung nimmt ber %t)eo- 
löge 9totij, um fte abautoeifen, 1, 57 f. 

@tprtft. $ie Zeitige ©eprift ift ©ottel 2Ö o r t , 1, 256. 229. 39. 1. 2. 57. 
5Ba! anbere 93üeper bon ©ottel SCßort enthalten, ift aul ber ©eprift genommen, 
1, 260. 3Bcil pe in menfeplieper ©praepe gefeprieben ift, toirb pe bon bieten niept 
für ©ottel 2Bort gepalten, 1, 261. äöäre pe 2Jtifcpung bon ©ottel 3Bort unb 
ÜJtenfcpntoort, fo toürbe pe Objeft ber ntenfepliepen Äritif, 1, 39. 

Duelle unb 9torm. 3BeÜ bie $8ibel ©ottel äöort ip, ip pe Duette 
unb 9iorm ber Sepre, 1, 1 f. 233. ©ie ip nur belpalb 9iornt, toeil pe einaige 
Duelle ip, 1, 68. TOfangl toar Duelle unb 9torm bal ntünbliepe 2öort ©ottel, 
bann bal feprifttiepe, 1, 233 f. 3m 9teuen £eftament fommt au bem 2Öort ber 
Sproppeten noep bal 3Bort ber $popel pinau, 1, 235, böl in ipren ©epriften au 
ftnben ift, 1, 236. SDarnit tp bie Offenbarung abgefeploffen, 1, 235. 2öarutn bal 
feprifttiepe äöort an ©teile bei ntünbüepen? 1, 234. — Obige ©tellung aur ©eprift 
nennen ntoberne £peologen 3nteüeftualilmul unb Sßucppabentpeologie; man pabe 
bann einen papiernen $app, 1, 69. ^)ie ©eprift pört auf, 9torm au fein, toenn 
man atotfepen SÖßaprpeit unb 3*rtum unterfpiben mup, 1, 67 f. ©. „Snfpira^ 
tion". — Duelle unb 91orm ip niept: bie natürtiepe Vernunft, 1, 238; bie mieber- 
geborne Vernunft, 1,241 (f. „Vernunft"); bal ©epriftganae im ©egenfap au ben 
einaelnen ©cpriftaulfagen, 1,243 (f. „©cpriftganael"); bie Äircpe, ^onfenl ber 
Äirdpe, 1, 244 f.j ^rabition (2 ^pep. 2, 2 toirb bal fcpriftlicpe ^tpofteltoort ber 
^rabition entgegengefept), 1, 237; ber $apft, 1, 248. 69; Offenbarungen, bal 
innere 2öort, 1,250; ber erteu^tete eigene ©eip, 1, 69 f.; ©laubenlbeiouptfein, 
1, 32;' bie gefepiepttiepe TOffaffung, 1, 254, 

©efepiepttiepe Sßeaeugun g: Dal ^llte £epament toirb beftätigt burep 
^pripum unb bie 9lpoftet, 1, 398 f. bie ^Ipofrpppen feplt bie gefepiepttiepe 
$8eseugung, 1, 3 99. &ür bal ^teue ^eftament paben toir bal ^ugnil ber erpen 
Äirepe, 1, 399. Über ben fanoniftpen ©parafter ber ^Intilegomena ift Stoeifel aul= 
gefbroepen toorben, 1, 399. 6. „TOtitegomena". 

©igenfepaften. ©öttliepe Autorität. 2öer bie ©eprift fritipert, 
bergreift pep an ©ott, 1, 371. 158. $)etipfcp barüber, 1, 200. 2öie toirb bie ©eprift 
gottlicpe TOtorität für uni? Fides divina: ©elbpbeaeugung ber ©eprift, 

1, 372. SDal geugnil bei Zeitigen ©eiftel ma^t alle feptoinben, 1, 373. 



69 


(Saß fei ein girfelfchluß, 1, 373 f.) ©. „Seugniß beß ©eifteß". Autorität ber 
Schrift unb bie ©pmbole, 1, 427. ©. Äfenntnißfchriften". Fides humana, 

1, 374; f. „SBernunftbetoeife". 

©Öttliiße Äraft. Saß JUrdjentoort h<ü nur infofern $raft, alß fie 
©otteß äöort öerfünbigt, 1, 381. Saß ©efeß toirft eine folche ©rfenntniß ber 
©iinbe, baß ber 9ftenfch an aller ©elbjthüfe öergagt, 1, 381 f. Saß ©öangeliunt 
toirft ©lauben, 1, 382; macht ben ftftenfchen triftig, in ©otteß ©eboten au toanbeln, 
1, 382; iibertoinbet bie Sobeßfurcht, 1, 383. Sie $raft toirft nid)t außer unb 
neben bem 2öort (ftteformierte), 1, 383. 

SBoUfontntenfjeit, 1, 383. Ste ©chrift lehrt afteß, toaß gur ©r= 
langung ber ©eligfeit nötig ift, 1, 384 f., unb bebarf nicht ber ©rgängung bon 
außen, 1, 385. (Ser ißapf t unb feine Äxrcfte tooften bie ©chrift ergänaen. Norma 
remissiva, 1 , 385 f.) Sie Schrift ift niefjt eine ©ngpflopäbie ober ein Sehrbuch 
ber ©eographie ufto., 1, 384, ber 9taturtoijfenfchaften, 1, 577. 2öaß bie (Schrift 
aber bariiber fagt, ift toahr, 1, 384. ©ie bequemt fid) ttidf>t irrigen menfchlichen 
Verkeilungen an, 1, 577. ©ie offenbart auch nid>t alle göttlichen Singe, 1, 384. 

Seutlichfext. Sie ©chrift legt afteß flar bor, toaß gur Erlangung ber 
©eligfeit nötig ift, 1, 387. Sie Seutlidjfeit ift öoraußgefeßt, ba alle ©hri= 
ften bie «Schrift lefen foften, 1, 387, toirb aber and) außbrüdlicß gelehrt, fein 
„Sicht", 1, 387. duftere Klarheit ber ©chrift unb geijtlicheß Verftänbniß berfelben 
burd) ferleudjtung beß ©eifteß, 1, 393. Vßent ift bie Schrift unbeutlid)? Senen, 
bie bie ©prache ber Schrift nicht ober nicht gut berfte^en, eine feinbfelige ©teftung 
gegen ©otteß ftöort einnehmen, 1, 388, ober bon Vorurteilen eingenommen finb, 
1, 389, ober burd) ÜÖerfe gerecht toerben tooften, 2, 628. 627. — ©intoänbe 
gegen bie Seutlidjfeit: Sann fei baß ^rebigtamt überßüfßg, 1, 389 f.; bie grobe 
Uneinigfeit unter ben Sljeologen, 1, 390 (bie fommt baher, baß bie S^eologen 
nicht bei ben ^Sorten bleiben); bie bunften ©teilen, 1, 391 (fxnb anberßtoo in bet 
Schrift flar außgebrüeft); ©teilen, bie für bie Vernunft unbegreiflich ftnb, 1, 394. 
Schriftfteften, bie man gegen bie Seutlicßfeit anführt: 2 $etr. 3, 16 („etliche Singe 
fdjtoer gu eerftehen"), 1, 395; 1 $or. 13, 12 („in einem bunflen 3Bort"), 1, 396. — 
$ntit$efe. Vapft. Sie ©chrift fei flar, fofern fxe bom Vapft außgelegt 
toerben fann (bann fxnb auch bie fttätfel ber ©pf)ins flar), 1, 396 f. ©d)toärmer: 
Saß unmittelbar mitgeteilte innere Sicht foft bie ©chrift erleuchten, 1, 386 f. Sie 
mobernen Sljeologen geben ber ©chrift baß Sicht bom ©elbftbetoußtfein, 1, 397 f. 
386. Sie göttlichen ©igenfehaften ber ©chrift toerben bon ben Mobernen auf^ 
gegeben, 1, 371. Saien feien mit bem „hiftorifchen §intergrunb" nicht befannt, 
1,442. 

Urtext, ©in 3Bunber göttlicher ^robibeng, baß ber Segt in toefentlichen 
©tücfen nicht oeränbert toorben ift, 1, 409. Varianten finb anfällig, abfxchtlid), 
©(offen toiftfürlich, 1, 409 f. Vei Vehanblung tejtfritif^er fragen foftte man ftd) 
in gegiemenben ©chranfen haften, 1, 410 f. Über 1 3oh- 5, 7. 8, 1, 411 — 414. 
2öar ber hebtäifche Sejt punftiert? 1,408. Textus receptus, 1,415. Saß neu= 
teftamentliche ©riechifch, 1, 441. 

Überfe^ungen finb bem giften ©otteß gemäß, 1, 415, ba bie Seute 
bie Vibel lefen foften. Überfettungen haben nur beßljalb unb infofern Autorität, 
alß fxe ben ©runbtejt toiebergeben, unb müffen nach bem ©runbtejt geprüft 
toerben, 1, 417. — © i n to a n b: Sie infpirierte Schrift helfe unß nichtß, ba toir 
meift überfeßungen gebrauchen müßten. (Sie überfeßer ftnb gtoar nicht infpiriert; 
toaß aber in griedjifcher ©prache ©otteß 3Bort ift, ift auch in beutfeßer ©prache 
©otteß Sßort, fofern toirflicße überfeßung Oorliegt, 1, 418. Sie gange chrift' 
lid)e Sehre liegt fo tlar Oor, baß auch überfeßer nicht irregehen lönnen, 1, 419. 
©o finb bie überfeßungen ©otteß äöort felbft, 1, 420 f.) Vulgata öon Vom für 
fanonifcß erllärt, 1, 417. Authorized Version, 1, 420. Seute, bie feinen Veruf 
haben, bie Vibel gu überfetjen, 1, 421, ©ine überfeßung, bie bem ©lauben ähnlich 
ift, richtet feinen ©chaben an, 1, 421. 

8 ibe liefen ift nicht eine abfolute 9tottoenbigfeit gur ©rlangung ber 
©eligfeit, 1, 415 f. 9tom Oerbietet ben Saien baß Sefen ber ©chrift alß gefährlich, 
1,416. — 3Ran muß ftch einlefen in bie ©chrift, 1,388. Ser eigentliche Schalt 
ber ©chrift ift ©h^ft u §, 1, 393 f. Saß Vleiben am ©cßrifttoort toirft ftreube, 
Suöerfxcßt, Semut, 1, 232. ©ebrauch ber ©chrift gur ©ntfeßeibung Oon Seßt= 
ftreitigfeiten, 1, 422. ©. „Seßrftreit". ©chrift unb ©jegefe, 1, 434. 


70 


Sdjrtftatt^legmtg im Sinne bet Äitche unb beg ^apfteg, 1, 24 f. Schrift 
unb ©gegefe, 1, 434. 

SdhriftganaeS. Die Schrift ift einheitlich 1, 162, unb bilbet ein ©angeg, 
1, 158. Dag Schtiftgange ift bie Analogie beg ©laubeng, bie tlaren, fetten Stellen 
bet Schrift, 1, 437 f. Die mobetnen Dh eo: foö en berfteljen untet bem Schriftgangen 
ettoag, toag außerhalb bet Sri>tift liegt, 1, 440. 438, ein ntenf etliches Vrobuft im 
©egenfab 3 U ben einzelnen Schtiftaugfagen, 1, 243 f. 112. S. „Shftem". Die 
Schrift ift nicht ein „logifch bottfommeneg ©angeg" im Sinne bet menfeblicben 
Vernunft, 1, 384 f. Sei) leie tmacbet, 1, 427; 2, 131. ©ofmann behauptet, bie 
Vpoftel hätten ftch auf bag Schtiftgange betufen, 1, 320. 

Sdj madje ftnb ©laubige, bie beteit ftnb, ftch untertoeifen au laffen, 1, 100 f. 

Stfjttiiirmer tooüen Schrift unb ©otteg Vlort nicht ibentifigieren, 1, 330. 
Dag innere V$ort gibt bet Schrift Älarljeit, 1, 397. 250 f. 2öirfung beg ©eifteg 
aufjet unb neben ben ©nabenmittein, 3, 150. S. „©nabenmittel". Schwärmer 
leugnen, bafs man Don einet Qutechnung bet ©erechtigfeit ©htifti teben fann, 
2, 649; gtiinben bie ^Rechtfertigung auf gratia infusa, 2, 613. Voüfommene 
Heiligung, 3, 37. Qu ben Schtoärmern geböten auch bie ©rlebnigtheologen, 
3, 195 f. Sie fptechen ung bie 2öorte nach, abet bie Sache haben fie nicht, 2, 645. 
Butherg h^te Sprache gegen Scbtoätmet, 3, 222. Die Scbtoätmetei fteeft auch 
noch in unfetm Sleifd)« VSit miiffen ung bon ung felbft logmachen unb ing 3Bort 
fliehen, 3, 210. 

Scotiften übet ©otteg ©igenfehaften, 1, 529. 

Sedes doctrinae fxnb bie flaten Stellen bet Sdjrift, bie bon einet Bepte 
hanbeln, 1,438. Oft fueben Schtoätmet ihte Behte aug Vibelfteüen gu betoeifen, 
bie gat nicht bab'on hanbeln, 3- V. bie Bebte bom 5lbenbmahl aug 3ol). 6, 
1, 427. 438. 

Seele. Dichotomie übet Drichotomie, 1, 581 f. Quftanb bet Seele gtoifchen 
Dob unb Duferftefjung, 3, 574, ^eibnifche Bebte bon bet Unftetb liebfeit bet Seele, 
3,619. 

Seelenfdjlaf, 3, 575. 

Sebnfttdbt. 2öet Seljnfucht nach ©otteg ©nabe in ©hrifto hat, ift fchon be^ 
febtt, 2, 576. 

Selbft&efciufftfeen, bag chriftliche. Damit fteüen bie mobernen Dheologen bie 
Dheologie anftatt auf bie objeftibe göttliche Vkthtljeit auf bie Jubjeftibe menfchliche 
Vnfchauung, 1, 65. Datum unenb liebe Sülle betriebener Dichtungen, 1, 66. 185, 
bie al§ Schönheit bet dE>riftlidf>en Kirche angefehen toerben, 1, 66. Dag Selbft= 
betoufgtfein gibt bet Schrift bag Bid)t, 1 , 397, ift norma normans, 1 , 434. Vna= 
logie beg ©laubeng, 1, 437, foü fieberet fein alg bie Schrift, 1, 127. Diefe Vtethobe, 
gut ©rfenntnig bet VSahrheit gu fommen, ift nicht chriftlich, 1, 130. Dag Selbft^ 
betoufctfein fann nicht Duelle unb Dorm fein, 1, 241 f. Vtan nimmt eine fritifche 
Stellung gegen ©otteg 2öort ein: „Dein 2öort ift nicht bie Wahrheit", 1,141. 
©ott fann $ritif feineg VSorteg nicht leiben, 1, 142. Die Vtethobe ift auch nicht 
toiffenfcbaftlicb, 1, 137. Der nach einem £alt Sucbenbe ergreift fid) felbft an irgend 
einem Körperteil unb bat fo ben notigen Stütjpunft gefunben, 1, 139. 2öenn bie 
chriftliche ©etoifehrit bon iebem aufeet ihr gelegenen Ding unabhängig ift, fo fann 
auch Stanfg Vuch gu unfeter ©etoifiheit nidjtg beitragen, 1, 137. 2öit muffen 
einen Stü^punft aufjet ung haben, auf ben ftcb alle gu fteüen haben: bag 2öott, 
1, 132. Selbflgetoifcheit ift auch nicht ©etoibheit, fonbetn ©inbilbung, 1, 130. 
© i n to a n b : Der ©fjrift fönne feinen ©htiftenftanb bon feinen ^tiftli^en ^Serien 
ablefen (testimonium für ben ©nabenftanb), 1, 135 f. (Da§ gilt abet nur bon 
ben guten Werfen, nicht bon ben böfen Bebrfrücbien bet ^cbtheologie, 1, 136.) — 
^Belebet 2öibetff)tuü): Um ein einheitliche^ ©ange§ au§ bet angeblich nicht ein^ 
beifügen S^tift gu erlangen, flüchtet man in ba§ fromme Selbftbetoufjtfein! 
1, 162 f. 2Jtan beruft fiü) auf Butljet aB ^roteftor bet ^^theologie, 1, 142. 
Vertretet bet Selbftgetoihh^ü haben Dntipathie gegen ba§ 3 e tiöni§ be§ ^eiligen 
©eifteg, 1, 131. Sie befdhulbigen fi^ gegenfeitig be§ SubjeftibiSmug, 1, 142. 
§önede übet Selbftbetoufjtfein, 1, 207. S^leietma^et, 1, 323. §ofmann=©tlangen, 
1, 66 f. — Die bofe Dtt maü)t fid) in aüen ©htiften geltenb, fofetn fie bag Steift 
an fid) haben, 1, 144, Dag entbinbet ung jebod) nidjt bon bet Pflicht, fie mit 
©tnft gu befämbfen, 1, 145. 2ött tyrechen nicht aüen Vertretern biefet Dheorie 



71 


baS (£t)riftentum ab. ©S gibt eine glücflidje Snfonfequena, 1, 129; aber bie £tjeoric 
ift Nationalismus unter <|rifilid)em Schein, 1, 242 f., bie böfefte Sorm ber Abgöt- 
terei, bie anftecfenb toirft, mit einem Schein ber Srommigfeit auftritt, 1, 145, unb 
fo sicmlid) bie ganae |?rotef<:antifcf)e Geologie beb)errfd>t, 1, 146. $)ie ntoberne 
Geologie mufe aurücffeijren aum Aßort, 1, 140. 

Sel&ftentfdjeibmtg, freie. Aatentine, 1, 223. 

Selöfiberlengnung, 3, 39. 

Seligfett 35af; eS eine Seügfeit gibt, toirb nur aus ©otteS Aßort erfannt, 
3, 618. 9ttan barf biefe Öetjre nid)t bertoedjfeln mit ber tjeibnif^en Seljre bau ber 
Unfterblidjfeit ber Seele, 3, 619. $)aS Aßefen ber Seligfeit ift baS Sdjauen ©ots 
teS, 3, 619. 3ebeS Verlangen nad) einem anbern ©ut (Abfall bon ©ott) ift au S* 
gefd)loffen, 3, 620. Aßir Serben aud) bie Seligen fennen, 3, 620. $)ie §öl le ftort 
bie Seligfeit nid)t, 3,620. Sreifein bon allem übel, 3,621. Silber: §od)aeit, 
geftmatjl, Sifcen auf bem £f)ron, 3, 621, 5Der £eib toirb baran teilljaben, 3, 621. 
$>ie Sbradje, 3, 622. ®S gibt feine ©rabe ber Seligfeit, aber ©rabe ber Qcxxlify 
feit, 3, 622. $)er Ort ber Seligfeit ift nid)t an bestimmen, 3, 623. Subjeft ber 
Seligfeit finb bie, toeldje in biefem Seben an ßljriftum glauben, 3, 623 f. Aefel)- 
rung nad) biefem £eben gibt eS nid)t, 3, 624, $)ie Seligfeit erlangt man nur auS 
©naben, 2,2. $)ie $£aufe unb baS ©bangelium rnadjen feltg; aber baS finb nur 
bie ttttittel, bie ber Aneignung ber ©nabe bienen, 2, 4. gtoingli unb anbere fbredjen 
Reiben auf ©rmtb if)rer bürgerlichen ©eredjtigfeit bie Seligfeit au, 3, 624. gtoecf 
biefer Öefjre: aum ©lauben au reiaen unb im ©tauben an erfjalten, 3, 625. 2öir 
fallen um beS toitten alle Aeradjtung unb Unbanfbarfeit ber Aßelt ertragen, 
3, 625 f, 

Semtyelagianer. $>er ARenfd) beginnt bie Aefeljrung, unb ©ott bottenbet fie, 
2, 547, Sie machen (Sfjriftum an einem neuen ©efetjgeber, infüfern ber ©laube 
teiltoeife ARenfdjenleiftung ift, 2, 399. Sie beaieljen bie voluntas consequens 
nid)t blofj auf bie AerbammniS ber Ungläubigen, fonbern aud) auf baS Selige 
toerben ber ©laubigen, 2, 40 f. 

Sefmrattften finb nid)t folcf>e, bie ftd) bon einer $ird)engemeinfd)aft toegen 
fatfd)er Seljre abfonbern, 3, 492. 

Sebertaner fj>rad)en bem Aßeibe baS göttliche ©benbilb ab, 1, 626. 

Streit $nr Otedjten Glottes. $)ie Ned)te ©otteS ift nid)t ein Nutjeblafj, 
fonbern ber ^errfdjerfttj, coelum maiestatieum, 2, 383 f. Nedjte ©otteS ift 
Antfjrobobatf)ie, bie $raft ©otteS, 2, 386. &errfd)erfit}, 2, 387. 3)ie Ned)te ©otteS 
ift nic^t ein getoiffer Ort im Fimmel; benn bie $raft ©otteS erfüllt alles, 2, 387. 
ßalbin: ein getoiffer Ort, 3,379. £)aS Sitjen anr Nedjten fommt ©tjrifto nad) 
ber menfd)fid>en Natur an, nad) ber er nnfer Aruber ift, 2, 388. <£ljriftuS aud) 
nad) ber menfd)lid)en Natur attgegentoärtig, 2, 191. $)aS Sitjen anr Nedjten 
toiberfpridjt nid)t ber Attgegentoart (grifft nad) ber menfdjlidjen Natur, 2, 204; 
an unterfdjeiben bon bem Sein im §immel, 2,232, ^Reformierte: 2)ie menfd)= 
licf>e Natur fei im Stanbe ber ©rljöljnng in ben Nuljeftanb berfe^t loorben, 
2, 388. $)a§ S%n anr Aedjten geprt nur bem Staub ber ©rfjoljung an, 2, 344. 
$)ie Tübinger fd)r eiben eS ©Ijrifto fc^on im Stanbe ber ©rniebrigung an, 2, 344. 

Social affairs finb ni^t ARittel ber Geologie, toübnrdf) fie iljr Siel an ben 
ttftenfdjen errei^t, 1, 118. 

Solö^igmett in ber Sd)rift, 1, 308. 

Sonntag nidf)t an Stelle beS Sabbats, 1, 637. 

So$tale£ ©bangcltnm, 1, 108. 

Sostniancr. Aatürlidje ©otteSerfenntniS, 1, 450. SnfbirationSlelire, 1, 329. 
Snnbe, 1, 633. ©rbfdjufb, 1, 646, 650. t)aS AuSgeljen beS ©eifteS beaielje ftd^ 
auf bie aeitlidf>e Aßirffamfeit beS ©eifteS, 1, 520. ©ott erfülle Fimmel unb ©rbe 
bloß ber Aßirffamfeit nad), 2, 92. Atttoiffenljeit ©otteS, 1, 552. Öeugnung ber 
ftettbertretenben ©enugtuung ^Ijrifti, 2, 404. ©ott fonne fraft feiner 9Jtac^t= 
bottfommenljeit o^ne ©enugtuung Sünbe bergeben, 2, 416. ©S fei ©otteS un= 
loürbig, il)n bermafeen aürnenb borauftetten, bab er nur bur^ ©Ijrifti Öeiben l)abe 
berfö^nt toerben fonnen, 2, 417. (Samit fällt aud) baS jwoplKtifdje ^ntt im 
biblifdjen Sinne ^in. ©IjriftuS toirb ein bfofjer ARoralbrebiger, 2, 404.) $a£ 
l)ol)ebriefteriid)e Amt im Stanbe ber ©rniebrigung beftelje in ber ®itfeleiftung, bie 


72 


©hriftu§ ben Sfftenfchen im 28erfe ihrer Selbftfeligmachung baburch angebeihen 
laffe, bah er fie burch 2öort unb 95eiff)iel bon Sünben ab|atte, 2, 460. Die ^Rcdjte 
©otte§ fei ein tftuheblah, 2, 383. 3o f>. 3, 13, 2, 236. Die Daufe gelte nur für bie 
bamalige Zeit, 3, 297. 

Spaltim# in ber üroteftanttfchen Kirche burch Qmingli, 3, 168. 

Staat unb ®irrfje füll man nicht vermengen. Der Staat mit feinen Orbs 
nungen foü fein £ilf§gnabenmittel fein, 3, 480; nicht mit feiner Autorität unb 
Sftachi t)inter ber $ir<he ftehen, 1, 118. Der Staat foH nicht mit ©otte§ 2öort 
regiert toerben unb bie Kirche nicht mit ©etoalt unb Stoang, 3, 482. Soll bie 
Kirche für eine beftimmte gorm be§ wetttidjen Regiments eintreien? Stein, bie 
Kirche erfennt bie b e ft e h e n b e ftorrn al§ göttliche Drbnung an, 3, 481. 3n 
welchen ©rennen ftch obrigfeittiche $erfonen, bie zugleich ©h^f te « bezug 

auf bie Jörberung ber Kirche zu h^ten h^ben, 3, 481 f. Sie fallen ihr ©h**ft en:: 
tum nicht forgfättig öerheimlichen, 3, 482. — 3n unferm £anbe toirb Kirche unb 
Staat toielf ad) öermifcht, 3. 95. Ernennung bon $af)länen bon feiten be§ Staate^, 
3, 480. 

Stöfs, 1, 666. 

SuöieftibiSmuS, 1, 171; 3, 185. 

Suborbinatiani$mu& Drei göttliche 2öefen bon betriebener Dualität, 
1, 461 f. Suborbinatianer taffen ©h r iftunt uad) ber göttlichen Statur bem 93ater 
untergeorbnet fein, 2, 468; 1, 47 0. fef)tiftu§ fei ©oft, aber bon geringerer Dualis 
tat, 2, 62. — © i n to ä n b e: a. ©hrijtu§ toerbe nur im ^räbifat, nicht im Subs 
jeft ©ott genannt, 2, 64. b. „Der 93ater ift größer benn ich" (tm Stanbe ber 
©rniebrigung), 2, 64. Durch bie fir<f)lichen termini toirb bem Suborbinatiani§= 
mu§ ber 95oben entsagen, 1, 510. 

Siinbe* SOßie bie Sünbe entftehen fonnte, ba hoch alle Kreaturen gut toaren, 
toiffen mir nicht. Söfmtg biefer Srage hat aum Duali§mu§ ober aur Leugnung 
ber Sünbe geführt, 1, 105. 93on menfchlichen 9lnftchten barüb er nimmt ber &heo= 
löge Kenntnis, bringt fte aber unter bie 9fntithefen, 1, 58. Sünbe ift nicht eine 
Erhöhung be§ menfchlichen @efd)ted)t§ ober Sortfchritt, fonbern bie tieffte ©r= 
niebrigung, 1, 630 f. Sie ift avofiia, ©efetjtoibrigfeit, 1, 631 f. (Der SOtenfch ift 
ber|>flichtet, jeben 9lugenblicf mit bem göttlichen Söitten übereinauftimmen, unb 
fann nicht neutral fein, 1, 632.) 3um begriff ber Sünbe gehört nicht, bah fte 
mit 95etouhtfein getan toirb; fchon ber böfe angeborne Z^ftanb ift Sünbe, 1, 632 f. 
Die Sünbe toirb offenbart unb geftraft burd)§ ©efet), 3, 281. Die Sünbe tötet 
al§ Schulb bor ©ott, 2, 602. 2öiü man toiffen, toa§ Sünbe fei, fo muh ma n ba3 
©efeh toiffen. Da§ ©efefc muh ta feinem ganaen Umfang aur ©ettung fommen, 
* 1, 633 f. S. „©efeh". 

Urf adje ber Sünbe: Der Sttenfch fchiebt fie gern auf ©ott, 1, 638 f, Dafj 
©ott bie Sünbe auläht unb Sünbe mit Sünbe ftraft, 1, 597, macht ihn nicht aur 
Urfadje (causa) ber Sünbe, 1, 640 f. ©ott toiU bie Sünbe nicht, Oerhinbert fie 
oft,, fenft fie aum beften, 1, 595. ©r toirft mit, fofern bie Sünben föanblungen 
finb, nicht infofern fte böfe ftnb, 1, 595. S. „93orfehung". Z uIa ffang ber @ünbe, 
1, 596 f. - — Urfache ber Sünbe ift bielmehr ber Deufel, 1, 639 f. (bie Schlange, 
1 2ftof. 3, 1, 1, 640), unb ber SKenfch, 1, 640. 

’ Silber Sünbe ift bie Seele; ber Seib, fofern er Organ ber Seele ift, 
1, # 641. — folgen ber Sünbe: Strafe: geiftticher, leiblicher unb etoiger Dob, 
1, 642 f. S. »Dob". Die seitlichen Strafen toerben nicht al§ ©erichte ©otte§ über 
bie Sünbe erfannt, 1, 643; bie einige Strafe in &rage gefteüt, 1, 644. Strafen, 
bie über ©laubige fommen, finb Züchtigungen, 1, 644, bie aber nicht fdii§fafto= 
rifcfjen ©heiter tragen (Ütorn), 1, 644 f. 

Einteilung, ©rbfünbe; f. „©rbfünbe". Datfünben finb aüe§ Dun ober 
Unterlaffen (Unterla]fung§fünben), ba# mit bem 3Biüen ©otte§ in 9ßiberfbrwh 
fteht, 1, 669 f.; auch alle böfen ©ebanfen unb 9öillen§betnegungen, 1, 670. — 
Urfachen ber Datfünben: innerhalb be§ tUtenfdjen ba§ ©rböerberben, Untoiffen= 
heit, Seibenfchaften, böfe Neigungen, 1, 671; äuhere Urfachen: ber Deufel fotoie 
anbere 59tenfchen, 1, 671 (Ärgernis, 1, 672); nicht ©ott infolge feiner OTtoirffams 
feit, 1, 672. ©inteilung ber Datfünben, 1, 675; toiff entliehe, untoiffentlidhe, 
Schtoachheit§fünben, Sünben bei gana fleinen ^inbern, 1, 676, Sünben gegen 
ba§ ©etoiffen, ba§ irrenbe ©etoijfen, 1, 677; 2öahrfcheinlichfeit§getoiffen (toenn 



73 


jemanb fid) nicht bie Sttühe gibt, barüber nachaubenfen), 1, 677 f.; gegen ba§ 
atreifelnbe ©elriffen (ba tnufj man ba§ ©anbei« unterlaffen), 1, 678. — Ein* 
teilung nach O b j e f t: gegen ©ott, Stächften unb un§ felbft, 1, 678, $)te leiteten 
ftnb and) ©ünben gegen ©ott, 1, 678. Einteilung nach graben: fchtrere unb 
ireniger fchtrere, 1, 678 f. $)ie fdhtrerfte ©ünbe ift bie Verachtung be§ Ebange= 
liurnS, 1, 679. £obfünben: alle ©ünben ber Ungläubigen, 1, 680; läfjliche 
©ünben ber Ehriften, bie «ergeben trerben, 1, 680. (fftont: £atfünben, bie an 
fid) tätlich finb unb nur seitliche ©trafen «erbienen, 1, 680.) Eafoiniften: 5lud) 
burdf) grobe ©ünben fallen SluSertrählte nicht au§ bem ©tauben, 1, 680. ©err= 
fchenbe ©ünben, 1, 681. Teilnahme an fretnben ©ünben ober 2$ol)tgef allen baran 
haben, 1, 681 f. ©itmneifd)reienbe ©ünbe, 1, 682; peccata non clamantia, 
1, 683. $5er Unglaube bie größte ©ünbe, 1, 682. 

©ünbe tr i b e r ben ©eiligen © e i ft. ©ie befielt nid)t in Unbufc 
fertigfeit bi§ gum Xobe, nicht in jebem SÖiberftreben gegen bie Söirffamfeit be§ 
©eifte§, nicht in Läfterung infolge geiftticher Vtinbheit ober Surcpt, fonbern in 
einem «rilligen, entjchloffenen Angehen gegen bie «ont ©eiligen ©eift getrirfte 
überaeugung, 1, 683—685. $)ie innerlich überaeugenbe Söirfung be§ ©eifte§ mufs 
«orauSgehen, 1,688. Briefe ©iinbe lommt noch h^te «or, 1,686; e§ ift aber 
ferner au erfennen, ob jemanb fte begangen hat, 1, 686. Sttan tnuf$ fehr «orftdjtig 
fein unb fte nicht «oreitig jemanb aufepreiben, 1, 687. 2ötr ntüffen un§ auf eine 
Tarnung ba«or befchränfen, 2, 562. Sn ber Siegel mitjfen nrir allen, bie in biefern 
Leben ftnb, aurufen: „Stut Vufje!" unb bie Slbfolution benen, bie fte begehren, nicht 
«ertreigern, 2, 562. Sn reformierten Greifen finbet fich bie Slngft, biefe ©ünbe 
begangen au haben, biel häufiger al§ unter Lutheranern, 3, 201 f. Sttan geht aber 
au treit, trenn man behauptet, bah fte in feinem gaUe erfannt toerbe, 1, 687. $>er 
$aE be§ $rance§co ©piera, 1, 687. — 2Bie ftimmt bamit, bah Ehriftu§ für alle 
©ünben Vergebung ertoorben hat? 1, 688. ®ah e§ nid)t au biefer ©iinbe fommt, 
ift ©otte§ ©nabe; trenn e§ baau fommt, ©cpulb be§ Men fepen, 1, 689. 

$)ie ©ünbe trirb burcp§ ©efep mobil gemacht, burdp§ Ebangetium getötet, 

1, 88, $)te Lehre «on ber ©ünbe pai bie Rechtfertigung sola fide aum 

2, 482, Erfemttni§ ber ©ünbe ift Vorau§fepung be§ @tauben§. Erft Vufee, bann 
Vergebung ber ©ünben, 1, 91. $>ie Tilgung ber ©chulb ber ©ünbe fcpiiefjt bie 
Tilgung ber folgen ber ©ünbe in fiep, 2, 406. 

©ihtbenfaK, 1, 58. 

©n&pettftim tutm 2ll>enbmahf. ®er $aftor hat bie Pflicht baau, trenn Qu* 
laffung aum Stbenbmapl triber @otte§ SBiUen unb Drbnung ift, bi§ aum 5lu§trag 
ber ©adpe, 3, 453. $>amit trirb fein Vann «erhängt, fonbern e§ ift nur Sluffcpub 
be§ 5tbenbmaht§genuffe§, 3, 454, $)er ©u§penbierte fann an bie ©emeinbe ap= 
peEteren, 3, 454. ©uSpenfion foE niept eintreten, trenn über jemanb ein böfe§ 
©erüdpt ergeht unb Sa unb Stein einanber gegenüberftehen, trenn ber tßaftor allein 
um bie ©adpe treih uftr., 3, 454. E§ ift nicht Aufgabe ber Äirdpe, «erborgene ©ün= 
ben an ben 5^ag au bringen, 3, 454 f. SJtan foE nicht nach hcitrtlidßen ©ünben for= 
fchen, 3, 455. $)er ^ßaftor foE nicht nach feiner moralifchen überaeugung hanbeln. 
9öie, trenn er fie bann «or ber ©emeinbe ntd)t al§ richtig betreifen fann? 3,452 f. 
©Ütttbule. ©. „S5efenntni§fchriften /; . * 

©pnergi^mu^. ©pnergiften lehren eine menfd)tiche Süittrirfung aur Er= 
langung ber ©nabe, 1, 31. SJtan läht bie Belehrung nicht aEein «on ©otte§ ©nabe 
abhängig fein, 2, 579. ©ott fängt bie ^Belehrung an, ber SJtenfd) «oEenbet fte, 

2, 547. ©ott mache bie ^Belehrung nur möglich, nicht trirflid), 2, 568. $)ie S5e= 
feprung fei ein moraüfeher Vorgang, 2, 572. 2)ie göttliche ©nabentrirfung reiche 
nicht au§, ben ©tauben auftanbeaubringen; menfehtiche fntittrirfung fei baau er^ 
forberlich (cooperatio), 2, 33. SJtan läht ben ©tauben entftehen burd) Verhalten 
be§ SJlenfchen, facultas se applicandi, Entfcheibung be§ SJtenfchen, 3, 470. 551. 
SJlan faht ben ©tauben at§ Leiftung unb fitttiche %at, 2, 11 f. Sind) bie $Behar= 
rung im ©tauben hängt nicht aEein «on ©otte§ ©nabe ab, fonbern auch «om 
SJtenfchen, 3, 109 f. ©ute 2öerfe ftnb nötig aur Erhaltung be§ ©tauben§ (Sttajor), 

3, 24 f. E§ fei göttliche ©etbftbefchränfung, bafe ©ott barauf «eraichte, aEein au§ 
©naben ben Sttenfchen au belehren unb felig au mad^en, 2,31. — Eintränbe. 
a. Söenn feine menfehti^e SJMttrirfung aur ^Belehrung gelten foEe, fei bie SBefeprmtg 
3ü>ang, 2, 552; ebenfo bie ^Beharrung im ©tauben, 3, 110. ($)a§ ift eine birefte 
Serlejiiittg aum SlbfaE, 3, 113.) — b. 2öenn ber SJienfch burc| bÖfe§ S:un ©otte§ 


74 


2Berf f)ittbettt fönne, tttüffe er burtf) ©un guter 2Berfe bie ©ntftehung unb ©rhal? 
tung beg ©laubeng förbern, 3, 25. — c. „Sh* habt nid^t getoollt," WXfo müffen bte 
anbern getoollt haben — ein SBetoeig für bte SOlittoirfung beg 5DlenfdE>ert (Lutharbt), 
3, 25. ©chluja bom posse resistere auf posse assentiri, 1, 559. — d. ©ag redete 
Verhalten, bag Untertaffen beg muttoilligen SBiberftrebeng, fd()liebt fein $ e r ? 
b i e n ft in ftdf) unb lägt bte sola gratia unangetaftet (aber man fdf>reibt ihm bod) 
bte 2Btrfung eineg Sßerbienfteg au), 3, 29. 3luf bag „D7idE>t§" r bag ber OTenfdE) tut, 
fotnmt fchlieftfidf) atfe§ an, 2, 578. 580. — e. ©ie 33efehrung fomme nid)t burdf) 
natürlidhe, fonbern burdf) ©nabenfräfte auftanbe. (©ag ift Seibfttäufdhung. 90tan 
rebet bon ©nabenfräften unb meint natürtiifye Grafte. ©ich mit gefdfjenften 
©nabenfräften gegen bte ©nabe recht beritten bot ber ^Belehrung, fe^t ben Söeftt; 
natürlicher guter Kräfte boraug.) 2, 577 f. — 9Jtit ber menfchlidhen Mittoirfung 
toitl man bag Cur alii, alii non? erflären, bag ©eheimnig auflöfen, 2,583. 579; 
3, 567. 2ttoberne Lutheraner befämbfen bie ©tetlung ber $onforbienformet, 2, 590. 

iralmu§. Facultas se applicandi ad gratiam, 2, 543. (Luther: „©u 
bift mir an bie $ef)le gefahren", 2, 543.) Üttelandhthon lehrte menfdhlidhe 
2ttittoirfung aur ©ntftehung beg redhtfertigenben ©laubeng, 2, 543 f. Later? 
mann, 2, 577 f. 34. — Lehrftreit beg 16. Sahrhunbertg, 2,543. <Bt)nergiften 
beg 17. Sahrhunbertg: ©er iüenfdh tann bor ber ^Belehrung ©nabenträfte redht 
gebrauten, 2, 544. 3lrminianer lehren eine menfdf)lihe OJlittoirfung aur 
©ntftehung beg ©taubeng, 1, 30 f. ©tjnergiftifche Lutheraner, 1, 651. 31. 
Lutheran Standard, 2, 34. ©. gritfchel: Su ber ftorfönlidhen freien ©ntfhei? 
bung beg SOienfchen für ober toiber bie angebotene ©nabe touraelt fein etoigeg 
©hicffal, 2, 596. „©heologifdfje Seitbtätter": ©ie ^Belehrung hängt nidj)t allein 
bon ©ott ab, 2, 596. 

©urdf) ©tmergigmug ioerben fotgenbe Lehren geleugnet ober gefdhäbigt: 
©nabe ift gratia infusa, 2, 55. ©er ©nabenmitte ift voluntas condi- 
tionata, 2, 37, ©ie satisfactio vicaria, 1, 569, unb bie objeftibe 35 e r f 5 h = 
n u n g toerben geleugnet, 2, 672. 582, bie ^Rechtfertigung toirb in h«ib' 
nifdt>c aßerftehre bertoanbelt, 2, 612, ber actus forensis aufgehoben, toeil ber 
©taube menfchtiche Leiftung ift, 2, 634. 2JHt ber ^Rechtfertigung ohne beg ©efe^eg 
SÖßerfe ift eg aug, 2, 543. ©ag sola gratia toirb geleugnet, 2, 582; 3, 567; in ber 
Dffenftbe unb ©efenftbe, 2, 577. ©ie sola gratia toirb befdhränlt burdj) berfdhie? 
beneg Verhalten, 1,333; gcftridt>en bermittetft ber gratia resistibilis, 2,558; ge* 
opfert 3 ur Rettung ber gratia universalis, 1, 34. Dbtooht man nicht auf ben 
©ebraudf) beg sola fide beraubtet, 2, 645, hat bie iftebe bo<b ihren Sinn bertoren, 
2, 543. ©ie sola gratia hebe bie gratia universalis auf, 2, 23. ©ag @ b a n ? 
g e t i u m toirb bur<b menfchüibe Leiftung bebingt, 3, 292. ©er ^prteraift fennt 
fein ©bangelium im briftlichen ©tnn, fonbern ein ©bangetium, bag ben Wien- 
k f<b en ©nabe sufagt, bie fidf) beffer bemalten, 2, 591 f. ©hnergigmug ift ein 33er? 
fuch, bie opinio legis mit bem ©hriftentum 3u bereinigen, 2, 581 f. 9ttan fätfdpt 
©efet} unb ©bangetium, 3, 292 f. 2Jtan mad^t ©hriftum 3 U einem neuen ©efet}' 
geber, 2, 399. ©nabenmittet toerben burdt) Leugnung bet sola gratia ju 
einem ÜJlittet, tooburdE) ber Sülcnfdh 3U einer Leiftung angeregt totrb, 3, 144. ©na= 
benmittet genügen ntd£>t 3 ur ©rtangung ber ©etigfeit, 3, 144. §ängt bie 35er? 
gebung bon einer 9Jtittoirfung ab, fo toirb -atoifd^en bem 9Jten fdf>cn unb ber in ben 
©nabenmittetn bargebotenen ©nabe eine $Iuft befeftigt, 3, 441 f. ©ie 31 b f o t u ? 
1 1 o' n toirb bebingt — eine Sebingung, bie ber 50lenfdt> erfüllen mug, 3, 238 f. 226. 
©er begriff ber ß i r d) e im dhrifttidhen ©inne toirb aufgehoben, 3, 470. ©g finbet 
fidh 3ieiQung, bag © e b e t atg ©nabenmittet au nennen, 3, 256. ©ie ©rfennbar? 
feit ber ©nabentoaht toirb geleugnet, 3, 545; bte ©etoi&heit ber ©rtoähtung 
bebingt burdh menfd^tid^eg Verhaften, 3, 547. Voluntas consequens toirb nicht 
nur auf bie Sßerbammnig ber Ungläubigen, fonbern audj) auf bag Seligtoerben 
ber ©laubigen beaogen, 2, 41. ©ie Unterfd^eibung atoifd^en bem erften unb atoeiten 
^Bitten ©otteg tourbe im Sntereffe beg ©h^^ r fli^toug mi&braudht, 1, 559. 3Jlit 
bem unbegreiflidhen ^Bitten ©otteg ftögt man ben geoffenbarten SBiüen ©otteg um, 
2, 45. 3luf © e to i h c i t ber ©eligfeit mufe man beraid^ten, 3, 113. 

''©ag ©ogma bon ber menfdE)lidj)en TOttoirfung ift unfirdhlidh, 1, 110; berhält 
ftdh aur dhriftlidhen Lehre toie Sa unb 3lein, 3, 117 f.; berunaiert ©otteg ©naben? 
angefid^t, 1, 569; lägt eg, fobiel an thm ift, au feiner Belehrung fommen, toeif eg 
berhinbert, baf$ ber ÜJlenfdE) böüig an eigenem ©un besagt, 2,592; prat ©laubig? 
getoorbene aug bem ©lauben (lägt ber ©laube bag 3UIein?aug?@naben alg fein 



75 


Obfeft faxten, fo berlafct er feinen Slnfergrunb), 2, 592 f.; bertoidett in Sßiber? 
fbrüche (infonberheit bringen ftdf) bie lutherifd) fein tootlenben ©hnergiften tu 
SÖßiberf^rudf) mit bem lutherifdDen $efenntni§), 2, 594; f)at feinen Urfjjrung im 
tftationati§mu§, 1, 238; übt einen üblen ©influja au§ auf bie ftubierenbe 3ugenb 
in logififer ©infidht (©raiehung aur Unlogif); in fittlidE>er ^infidE>t : beranlafct fort 
unb fort, ben status controversiae au berfchieben, ftf in mehrbeutigen $tu§? 
brücfen au betoegen; ^at bie Oenbena, fiöf) eine f)öf)ere 9ßiffenfdE)aftIidE)feit au? 
auffretben, 2, 597 f. — ©t)nergi§mu§ macht ben ©tauben unmögtidh* Oafc e§ 
bennoch unter ©hnergiften ©laubige gibt, fommt bermöge ber gtüdlifen $nfon? 
fequena, baf; man bie eigene Sehre nicht glaubt, bielmehr fein £eil nift auf fein 
Verhalten, fonbern auf bie ©nabe ©otte§ fteöt, 2, 54 f,; 1, 98 f. 31; 3, 162. 

©hitniwl&mferettj. ©önede OTtbegrünber berfetben, 1 , 209, Sutf)erifd()e 
tfinfengemeinfdjjaften in anbern Sänbern, bte mit ihr einig ftnb, 1 , 224. 

©tinobalbetrfamtnltmff, 1, 192. 

©hnobe* 33erbinbung bon Ort^gemeinben au ©tynoben ift nidf)t göttliche Orb? 
nung, 3, 485 f. $lud) Saien h&ben ©i£ unb Stimme, 3, 500, Oarum f ollen ftd) 
Oheologen bajefbft einer einfachen ©brache bebienen, 3, 501. Oie ©tynobe ift nur 
ein beratenber Äörj)er, 3, 493. $ein SBefchtuja berfetben ^at für bie ©emeinbe bin? 
benbe Äraft, e§ fei benn, bafj bie ©emeinbe ihn freitoillig annimmt, 3, 493. — 
© t n to a n b : Oa§ gibt lauter Äonfujton (e§ ^at fld£> aber bei un§ befoährt), 
3, 498 f. ©tjnoben, firchliche ßongitien, füllen nur ©htiftx Sehre führen, 1, 111. 

©bnthetifrfje SWctJobc in ber Oogmatif: bon ©ott at§ Urfadfje au§gef)enb, 
au ben äßirfungen fortfehreitenb. 3m ©ebraudf) (im allgemeinen) bon Stefan? 
fthon bi§ ©erwarb, 1, 173. 

©bfient. SSerftebt man barunter ein in ftdf) aufammenf)cingenbe§ ©anae§, fo 
ift bie friftlidhe Sehre ein ©hftem. 3öir fönnen feinen Steil ber Sehre anbern, 
o^ne ba§ ©anae in 9Jtitleibenfdf)aft au sieben, 1, 158 f. Oie d()riftliche Religion ift 
niifyt ein togifdE) bollfommene§ ©an§e§ im Sinne ber menfiftiifen Vernunft, 
1, 36. — ©§ gibt amei Söeifen ber ©bftembilbung: ben Stoff nur aufammenorb? 
nen, ober bie ffjefulatibe 5trt: bon irgenbeinem ©infamen ein ©hftem felbft au 
entfalten unter $bfel)ung bon ber ©ifrift, 1, 165 — 167. Oie mobernen Stbeologen 
nennen bie ©chrifttehre ©hftem in bem Sinn, in toeldEjem fte nid^t ©hftem ift: 
burf Oenfen au§ einem oberften ©runbfatj abgeleitet, 1, 160. Oa§ ift bei ber 
reinen 9Jtatf)ematif möglich, nicht aber auf naturtoiffenfchaftlidf)em ©ebiet, ba fiel) 
bie Statur nicht an ba§ Schema be§ Sef)rbud£)e§ binbet, bollenb§ nicht tn ber Stf)eo? 
logie, 1, 161. Unfer Sßiffen ift ©tüdtoerf, 1, 162. $8ir fönnen bie Süden nift 
mit eigenen ©ebanfen ausfüllen, 1, 164 f. 2Bir hüben e§ l)ier mit feftfte^enben 
Oatfachen au tun, hrie in ber Statur. Oer Ütaturforfifer fonftruiert nift ein 
©hftem, 1, 163. ©in ©ifenbahnfhftem fann man fonftruieren, aber nidf)t ein ©e? 
birg^fhftem, 1, 164. 2Ba§ anber^mo^er flammt al§ au§ bem 2Bort, ift ©tro^ 
unter bem 2Öeiaen, 1, 164. ©bftembilbung bom 3d£)ftanbf)unft au§ ift unmöglid^, 
1, 165. — © i n to ä n b e. a. äöenn man ftd^ an bie ©djjrift ^alte, fomme nicfyt 
©in()eit, fonbern ©iberfbrud^ ^erau§, 1. 170. b. Sut^er ^abe ba§ ©anae ber 
dbriftlidben Se^re au§ bem ^Irtifel ber 9ted{)tferttgung genetifdf) enttoicfelt, 1, 167. 
(5lber er fennt feine tfonftruftion unter ^Ibfe^ung bom ©d^riftioort, 1, 168.) 
©aframent§fcl)to ärmer muteten i^m gu, bie $benbntaf)l§lei)re uu§ bem „©tauben" 
au nehmen unb bana^ bie ©df)rifttoorte au§aulegen, 1, 169 f. — Oie ©bftembit? 
bung ^at fdt>arfe Äritif erfahren, 1, 170 f. ©bftemmadt)en ift nid^t Aufgabe be§ 
Geologen, 1, 210. 

X. 

Oanfc. Oie Oaufe ift göttliche Orbnung, 3, 297, — -ülntttfjefe. 
Ouäfer berioerfen bie Öaufe, 3,297. ©oginianer, ^eifearmee: Oie Oaufe galt 
nur für bie bamalige Seit, 3, 297. teuere leugnen ben Stauf befetyl, 3, 509. Oie 
Oaufe laffe fidf> nidf>t auf einen göttlichen Befehl aurücf führen, 3, 297 f.; lehnen 
ben „ftatutarifdh gefetflüheu" ©h a ^^^ r ber Orbnung ab, 3, 299. — „Ungefdhi<f)t? 
lid^feit be§ matthäifchen Oaufbefehl§", 1, 92. 

Materie: 2öaffer. stimmt man bafür etma§ anbere§, fo ift bie Oaufe 
ungeiox^, 3, 300. Oie Oaufe fann gefd^ehen burch Unterlaufen, SBcgteften, 33e? 
fbrengen, 3, 301, BamL&iv beaeifnet iebe ^trt bon äßafdf) ung, 3, 301. Oa§ 
2Bort madj)t bie Oaufe sur Oaufe, 3,301. 3Q3etfe 2ßorte? w 3m tarnen be§ 


76 


SBaterS" ufto., 3, 302. Saufformel bon gegeben, 3, 302. dagegen jtreitet 

nicht: taufen auf ben Flamen 3@fu, 3,303; elg xo ovofia xov Kvqiov ’lrjoov, 
3, 304; elg, em, ev, 3, 304. Ob eine Saufe auf ben kanten 3©fu in bem bon 
Hörens betriebenen galt gültig fei, 3, 305 f. Ungetoiffe kaufen finb als Rid()t= 
taufen angufehen, 3, 308. Saufe ber Rntitrinitarier: Saufen fie mit ber 
richtigen ^Formel, berteugnen aber öffentlich mit ber ganaen ©emeinfehaft bie Drei? 
einigfeit, fo ift ihre Saufe nicht als Saufe angufehen, 3, 307 f. Die Saufe ber 
$ a p x ft e n unb Reformierten ift gültig, toeit fte am 2öefen ber Saufe 
nichts änbern, 3, 308, Reformierte leugnen nicht baS 28efen, fonbern nur bie 
Srucht ber Saufe, 3, 433. U n i t a r i e r haben feine Saufe, toeil fte ben brei? 
einigen ©ott leugnen, 3, 433. 

© n a b e n m i 1 1 e I. Di e Saufe bietet Vergebung bar unb gehört ins ©ban? 
gefium, 3, 308 f. 334 f.; 2, 476. Saufe „gur Vergebung ber Sünben", 3, 305. 
Die Saufe tilgt bie Sünbe, baB fte nicht mehr angerechnet toirb, 1, 657. Sie fügt 
in ben geiftltchen Seib ©htüftt «tu, 3, 316. ©h^ftuS mirb in ber Saufe angegogen, 
3, 323. *öab ber 2öiebergeburt, 3, 316; auch bei ©rtt>a<hfenen, bie fchon bor ber 
Saufe gläubig hmrben, 3, 309 f. Die Saufe toirft Heiligung, 3, 316 f.; Sötung 
beS alten SRenfchen, 3, 317 f. 2öir finb nicht gu biefem Seben, fonbern gurn etrigen 
ßeben getauft, 3, 105 f. Darbietung ber Vergebung ift bie erfte Söirfung ber 
Saufe; alles anbere ftnb nur Früchte unb folgen, 3, 312 f. 9Ran hat bie 'Saufe 
im Unterfchieb bom ©bangetium baS ftchtbare 2Bort genannt, 3, 310. — R n t i ? 
t h e f e: Reformierte. Die Saufe ift nur ein unb Stymbol ber Vergebung, 

3,313.186. Söaffer fann fofehe Dinge nicht tun, 3,314. Sie halten bie Sache 
für unglaublich, 3,315. ©intoanb a: DaS 2öaffer fann bie Sünbe nicht ab? 
toafchen; ber ©eift muB eS tun, 3, 319 f, (Rber trenn ber ©eift nicht burch ©otteS 
3Bort fornmeu fann, toiebiel Weniger burch StotuQ^ 2öort! 3, 319.) — b. Riete, 
bie getauft tnorben finb, leben gottlos unb gehen berloten; barum fann bie Saufe 
nicht ©nabenmittef fein, 3, 319. — c. DaS ©etauftfein toirb bon bielen gu fleifch^ 
lieber Sicherheit miBbraucht (trojjbem fagt ißetruS, fie „macht fetig"), 3, 171 f, — 
Unterfchieb stoifchen ber lutherifchen unb reformierten Kirche: ©rftere glaubt 
©otteS 2öort bon ber Saufe, le^tere nicht, 3, 315. 34ir bie Shntbollehre ber Refor? 
mierten fehlt jeher Rnhatt in ber Schrift, 3, 316. 318. Der Unglaube ©otteS 
2öort unb SLÖerf gegenüber ift allen Rtenfchen angeboren, 3, 319. Rei ben neueren 
ßuth^tanern tritt Vergebung als baS ^auptgut gurütf, 3, 313. Die Saufe 
pflanze erft in bie ©emeinfehaft ber Kirche ein unb mache bann ber Vergebung 
teilhaftig, 3, 312. Sie fcfjreiben ber Saufe im Unterfchieb bom ©bangetium bie 
2öiebergeburt zu, 3, 128. (Rber auch baS ©bangelium tbirft bie RSiebergeburt, 
3, 130.) Sie reben bon einer Rerbinbung mit ©hrifto, ohne baB ©laube bor? 
hanben toäre. Darum bleiben ©etaufte, auch toenn ft« ungläubig loerben, noch 
f ©lieber 3, 311 f. — Der ©laube gehört gurn h^ilfamen ©ebrauch ber 

Saufe, 3, 233; aber man folt ftch nicht auf feinen ©tauben bertaffen, 3, 234. — 
Rntithefe: Rom. Die Saufe toirft ex opere opera to, 3, 310. Rom tritt bie 
©etauften bon ihrer Saufe trennen, 3, 311. — Ron einer materia coelestis bei 
ber Saufe gu reben, untertaffen trir, 3, 321. RöaS man als ^immXifcheS ©ut bei 
ber Saufe bezeichnet h^t, ift auch bei ber Rrebigt beS ©bangetiumS ba, 3, 322. 

©ebrauch e r Saufe. Die Saufe fott nur einmal bottgogen, aber baS 
gange Sebeu hutburch gebraucht tr erben, 3,323. Sie bient zur Rtahnung: 
SQöir ftnb burch bie Saufe für bie Sünbe tot; zum S r o ft: fte ift ber Runb eines 
guten ©etriffenS mit ©ott, 3, 323. Die tägliche RuBe ift eine tägliche Riicffehr zur 
Saufe, 3*, 324, Die RuBe ber Rbgefattenen befielt in ber Rüclfehr zur Saufe, 
3, 324. Röir fotten nicht bie Konfirmation an Stelle ber Saufe treten taffen, 
3, 324. 

Rottrenbigfeit ber Saufe. Die Saufe ift nicht abfolut nottrenbig, 
treil auch burch baS bloBe RSort beS ©bangetiumS bie Vergebung ber Sünben ge? 
geben unb ber ©taube getoirlt toirb, 3, 299. 329. 461. — © i n to a n b. Sol). 3, 5: 
,,©S fei benn, baB jemanb geboren toerbe auS bem Rßaffer" ufto. (baS ift benen 
gefagt, bie bie Saufe verachten"), 3, 330. — Rntithefe: Rom. Rbfolute Rot? 
toenbigfeit ber Saufe. Ohue Saufe geftorbene Kinber toerben nur negatib geftraft, 
3, 330, 

Dbjeft ber Saufe: ©rtoachfene unb Kinber, 3,325, ©rtoachfene, bie 
zubor aum ©tauben gefommen ftnb; Kinber, bie bon ben ©ttern gebracht merben. 
äßir taufen fte nicht heimlich , 3, 325. Ruch bie Kinber fotten zu ©hrifto gebracht 



77 


merben, 3, 325. tfinber ftnb be§ gciftlidtjen ©egen§ fähig unb im Sef i% be§ 9teid)e§ 
©otte§, 3, 325 f. Sie Äinbertaufe mirb nirgenb§ in bcr Schrift au§brü<flich cr= 
mahnt; fie mürbe al§ fetbftberftänbticf) angefehen, 3, 326. Sie Saufe ift an ©teile 
ber Sefchneibung getreten, 3,326. ©inmanb: Äinber fönnen nicht glauben, 
3, 326. (Sie Vernunft fann ben ^tnbergtauben nicht begreifen. Sie jünger 
Ratten ähnliche ©ebanfen: fie mehrten ben Äinbern. $lber mir ntüffen umfehren 
unb merben mie bie $inber, 3,337.) Sei unge tauften ©hriftenfinbern 
haben mir ©runb au ber Sinnahme, baB ©ott in ihnen ben ©tauben ohne Saufe 
mirft, 3, 327. Son ben Ätnbern ber Reiben fagen mir bie§ nicht, 3, 327. — Sticht 
3 u taufen ftnb beworbene SJienfchen, ©loden ufm., 3, 327. — kaufen über ben 
So ten, 3, 327, 

Söer foU taufen? Sie geiftlicf)en ©üter gehören allen Triften; ftnb 
baher öffentliche Wiener nicht borhanben, fo fann jeher ©hrift taufen, 3, 328. — 
Stntithefe, ©albtniften bermerfen bie Öaientaufe, meil fie bie ©nabenmittet 
al§ „äuBere Swinge" bermerfen, 3, 328. Äonfequentertoeife foEten fte auch bie 
^aftorentaufe bermerfen, 3, 329. 

$aufgebräucf)e aerfaEen in amei klaffen: bon ©ott gebotene unb freie, 
3, 331. 3n ben teueren ift Freiheit au beobachten; hoch foE ber einaetne nicht 
miEfürlicf) hanbetn, 3, 331 f. ©ie fönnen jeberaeit geänbert merben; hoch foE 
man auch ber Einheit in biefen ©ebräudjen nachftreben, 3, 332'. — ©ebräuche ftnb: 
Erinnerung an bie ©rbfünbe (§tnmei§ auf bie Stotmenbigfeit ber Saufe), Stamen= 
gebung, ©jorai §mu§, 3, 332; $aten, 3, 333. © i n m a n b: ©3 fei fonberbar, 

baB mir bie -Rinber nach bem ©tauben fragen unb bie $aten antmorten taffen 
(bie $inber haben einen eigenen ©tauben, burch bie Saufe gemirft), 3, 334. 3Bir 
fürechen au§, ma§ fie noch uicht au§fbrecf)en fönnen. Sie $aten antmorten an 
©teEe ber tfinber, 3, 334 — 336. ©. „$aten". — Ob ein Formular mit ber $rage 
nach ©tauben für bie ßinbertaufe paffenb fei, 3, 336. Sei metchern $unft 
ber Saufhanbtung entfteht ber ©taube? 3m eigentlichen Saufaft, 3, 336, 2öie 
fann man bann bor bem eigentlichen Saufaft nach bem ©tauben be§ tfinbeS 
fragen? 2öir fönnen nicht aEe§ gleichseitig fagen, 3, 336 f. — Slbrenuntiation, 
3, 334. — Sauffchein, 3, 332. 

Saufe SofjanntS, 3, 337, mar nicht teere Qeremonie, 2, 28, fonbern ©nabens 
mittet, 3, 338, Serfehrte Slnftcht be§ Shomaftu§, 3, 339, 

Sattfettbjühtiö^ Gleich* „©hitia§mu§". 

Tentatio macht ben Sheotogen, 1, 231. 

Termini» firchtiche, ftnb nidf)t abfotut notmenbig, ftnb aber eine furae Qu* 
fammenfaffung ber ©chrifttehre, 1, 493 f. ©otdje Slu§brücfe ftnb: Sreieinigfeit, 
1, 494; ^erfon, 1, 495 (gebraucht in einem einaigartigen ©inn), 1, 497. Sei ben 
mobernen Sheotogen ift ^erfon gleich Söirfungen, 1, 509. — SBefen, essentia, 
einaigartig, 1, 499 f. Serhanblungen amifchen ber griechifcfjen unb ber tatetnifchen 
ßirche über „Söefen* unb „$erfon", 1, 500 f. * Öfioovaiog , 1, 501; Filioque, 
1, 503 f.; circumincessio (Sneinanberfein ber ^erfonen), 1,504; opera ad 
intra et ad extra, 1, 505 (bie§ fei eine fünfttidje Sheorie, 1, 507). — Stefe 
termini ftnb bem 3uhatt nach iu ber ©chrift gegrünbet; mir berbanfen fie ben 
Srrlehrern, 1, 508. Sie geiubfefjaft ber SJtobernen gegen biefe termini ift er= 
ftärlich: baburch mirb bem Unitari§mu§ unb bem ©uborbinatiani§mu§ ber Soben 
entaogen, 1, 510. Sei Ablehnung ber termini beruft man ftd) auf Suther, 1, 521. 
(Slber menn ihm auch manchmal ber Slu§bru<f nicht föfttich. lautete, fo hielt er hoch 
bie ©ache feft unb befannte ftef) au ben Slu§brütfen, 1, 521 — 523.) 

Semitttftifthe ©treitißfeiten, 2, 562, 

Seftament* llnterfchieb amifchen bem mitten unb Steuen Seftament hiuficht* 
tidh ber Klarheit unb ftüEe ber Offenbarung, nicht hiuftchtticf) be§ ^nhatt§, 1, 42; 
3, 252. Sa§ ©bangetium bon ©hrifto mar für bie ganae Seit be§ Sitten Sefta? 
ment§ ©nabenmittet, 3, 249. 

Seufel* Sie böfen ©ngel finb abgefaEen, 1, 610. Söann, ba§ täfet ftch nicht 
beftimmen; jebenfaE§ bor bem ©ünbenfaE ber OJtenfchen, 1, 611. ©ie ftnb im 
Söfen beftätigt, 1, 610 f. 5Barum ©ott ihnen nicht einen ^eitanb gefanbt hat, 
1,613. Se§ Seufet§ ^uteEigena: grofee öift unb grofee Sorheit, 1, 613 f. Ser= 
richtungen: ben Stenfchen an Seib unb ©eete au fchaben, 1, 614. ©r reiat aur 
©ünbe. Ob bie ©inmirfung btoB moratifcher ober auch hhhBWer Statur fei, 


78 


1, 671, ©eiftlidpe unb leibliche Vefeffenpeit, 1, 615. ©atan färnpft gegen bte 
JHrcpe, 1, 615; ift ein ^einb ber Drbnung be§ ©taateS nnb ber Jamtlie, 1, 616. 
©r fann feine mapren tauber tun, fonbern nur fdpeinbare tanber, 1, 606. 
©träfe: ba§ einige Steuer, 1, 616. ©r mirb am 3üngften Oag gerichtet, 3, 606. 
3Öir merben bie ©ngel richten, 3, 607. Oer teufet ift nur $erlermeifter, nidpt 
§crr unb Üticpter, bem ein Sofegelb au saufen märe, 2, 456. Oie ©emalt be§ 
Oeufel§ ift burcp ©prifti Opfer abgetan, 2, 406. — V n t i t p e f e. Oen mobernen 
Opeologen fc^tt ber ©cpriftbemei§ für ba§ Dafein ber teufet, 1, 601. Oer Deufet 
ift tpnen bie „3bee" bom VÖfen, 1, 602. 

Dpeologe mirb man burcp ben ^eiligen ©eift au§ bem tart, 1, 210 f. Oer 
Dpeologe füll bie Sepre ber ©dprift tepren, 1, 114, unb fcpmeigen, Ido bie ©dprift 
fcpmeigt, 1, 105. ©r ift nur infofern firdpticp, al§ er bie ©dprift al§ Duelle an= 
erfennt, 1, 112. ©r foü nidfit Kultur unb bürgerliche ©erecptigfeit, fonbern bie 
©etigmadpung 3um QmedE haben. ©. „Qmecf ber Dpeologie", 1, 116. — über alt^ 
lutperifcpe Dpeotogen f. Delipfcp, 1, 201. 

Dpeologie. tartbebeutung. ©ubjeftib: Kenntnis bon ©ott ober ©otte§= 
Gelehrtheit, 1,44.46. Dbjeftib: im abgeleiteten ©inn gebraust, bie Sehre bon 
©ott, 1, 44. 48. 49. 3m engeren ©in n bie Sehre bon ber ©ottheit ©prifti unb ber 
Orinität, 1, 47 (tpeoiogifteren = ©ott befennen, 1, 47). — Da§ tart fommt nidpt 
in ber Vibel bor, toirb audh bei ben Reiben gefunben, in ber chriftlichen tfircpe in 
berfcpiebenem ©inn gebraucht, 1, 45, — ftalfcper ©ebraucp: Kenntnis unb Sehre 
bon ©ott, bie über bie ©chrift pinau§gept ober ben ©tauben aum taffen erheben 
mitt, 1, 47. 18 f. 

©ubjeftib, Düdptigleit (habitus), bie gunftionen be§ *prebigtamte§ au 
bottaiepen, 1, 48. Oie ©otteSgeleprtpeit ber Seprer ber ßircpe, 1, 42. ©ine geift= 
ücpe Dücptigleit, perfönlidpen ©lauben borauSfepenb, 1, 50. ©§ gibt feine theo- 
logia irregenitorum, l, 50. Unbefehrte ftnb nur burcf) ©otte§ Qulaffung im tat, 
1,51. Habitus fteooSotog begreift in fiep: bie Düdptigleit, nur ©otte§ tart 
au lehren (loer bie Sehre moanberSper fepöpfen toitt, ift bisqualifiaiert für ba§ 
Sepramt, 1,52); ba§ ganae tart au lehren, 1,53; bie Srrleprer au miber= 
legen (f. „$olemif"), 1, 53; um ber chriftlichen Sehre mitten au leiben, 1, 55. — 
©roher ^ieijs nötig bon feiten ber ©tubenten unb ^aftoren aur Vemaprung unb 
Gehrung ber tpeofogifepen Düdptigfeit, l, 53. ©rlangung ber Düdptigfeit: oratio, 
meditatio, tentatio, 1, 228—231. — Suhriefern bte tt)eologifdf>en Oi§aiplinen fiep 
nidpt boneinanber trennen taffen, 1, 113 — 115. — Oie ®otte§geleprtpeit ber Seprer 
ber $ircpe unb bie ©otteSgeleprtpeit aller ©priften, 1,43. 3rber ©prift fann ein 
Dpeologe fein. Saientpeologen, 1, 46 f. Seprbüdper biefer Dpeologie: Oog= 
matif ufm,, 1, 44. 

O b i e f t i b: Oarftettung ber eprifttidpen Sehre, 1, 44. 48. 56. Vei ben att= 
* lutperifdpen Dpeologen eine georbnete gufammenftettung ber Sepre ber ©chrift, 
1, 63. Theologia exrvnog, 1, 63 — 65. $ur Dpeologie al§ Sepre gefaxt gehören 
pierper bie Vbfcpnitte: ©efep unb ©bangetium, 1, 84; funbamentale unb nidpt' 
funbamentale Sepren, offene fragen unb tpeologifcpe Probleme, 1, 84—102. 
©, „Sepre". 

Duelle unb Vorm ber Dpeologie ift bie ©dprift, 1, 1. 83. ©. „©dprift". 
©i&au paben mir ba§ Vorbilb ©prifti, ber Vpoftel, Sutper§, 1, 2; ber altfutperi* 
fdpen Dpeologen, 1, 186. Oarum ©inpeit in ber Sepre, 1, 186. tar au§ ber 
©eprift fdpöpft, mirb an aller eigenen taiäpeit besagen, 1,83; mirb bie Sepre 
burdp Öen ©lauben in ftdp aufnehmen, treu miebergeben, Vtut unb Sreubigfeit 
geminnen, für biefe Sepre Vtteinberecptigung 3U beanfprudpen, 1, 83 f. — Vn 
Opeologen biefer 2lrt ift biet Äritif geübt morben, 1, 186. 182; audp an amen- 
fanifepen Sutperanern, H. Söaltper ufm., 1, 187 f. „©dprift unb ©otte§ 2Bort 
merbe ibentifiaiert", 1, 182 f.; 3ntelleftuali§mu§, SSerftanbeädpriftentum geförbert, 
1, 183; e§ fei tapftabentpeologie, bie ©dprift merbe aum papiernen $apft gemadpt, 
1, 68 f. ; c§ feple an fefbftänbiger üteprobuftion, 1,183. Oa§ ©ebunbenfein an 
©prifti 2Bort bertrage fidp nidpt mit ber bem Opeologen aufommenben inneren 
Freiheit, 1, 156. ütüdtfepr aur Opeotogie Sutper^ fei fflabifcpe Untermerfung unter 
Seprentfcpeibungen ber Oogmatifer, 1, 192. 2Senn man au§ ber ©dprift fepöpfen 
mottte, müpte man gar nidpt, mo man anfangen fotte, 1, 179. (Oie alten Opeo= 
logen maren nidpt in Verlegenheit, 1, 179 f.) — Vtan befürdptet, bap ba§, ma§ 
abgetan ift, au neuem Seben ermaept, 1, 186 f. 



79 


Dudle uitb 9t o r nt ber Geologie ift a. nicht baS chriftliche G tau- 
be n S b e m u js t f e t n , 1, 3. 65. 76. DiefeS falfdhe Sprinaty hat feine Xtrfacfje in 
ber Seugnung ber fteübertreienben Genugtuung Ghrifti, 1, 4, unb fü^rt aur Seh r= 
bermirrung, 1, 5. GS gibt ein cJ>rtfttid^e^ GfaubenSbemufctfein; aber biefer Glaube 
bermittelt ftcb) nur burdh ben Glauben an Ghrifti Sort, 1, 76. — b. 9ticht baS 
chriftliche G r 1 e b n i S, 1, 73. Stfse unb Glaube mirb ntc§t burdh menfdhficp 
fchauungen erlebt, fonbern burdh baS in ber ©dhrift beaeugte Gefeh unb Gban^ 
gelium. Grlebnijfe im Uteidfje ber Statur unb in ber Gefehlte tonnen beS Sen= 
fd£}en Slufmerffamfeit nur äußerlich auf baS 3Öort rieten, 1, 75. — c. 9tidht baS 
toiebergeborne 3 ch , 1, 79. GS gibt ein Üteben aus bem neuen Senfehen, 
aber ber neue Senfch fe%t bie ©dhrift nicht aus ben klugen unb fiep fid^ nidf }t nach 
einer anbern Duelle um (Dtebolution), 1, 79. — ffiie moberne Geologie ift ©elbfts 
täufdfjung, 1, 73—80, unb manbelt in reformierten Halmen, 1, 227. 

Ginmänbe. a. San miiffe unterfcheiben atoifcfyen Sahrheit unb Irrtum 
(unb nimmt als Sahrheit nur baS an, maS mit feinem 3cf) ftimmt), 1, 79. — 
b. GS fehle ber pf^d>otoQifdf)e Stfnü|)fungSbunlt bei ben Senfehen, 1, 71. (Ge= 
rabe als ob ber ©eilige Geift burep Sort ber ©dhrift nicht fommen fönne, aber 
burdh ihr Sort mufj er lomrnen, 1, 73. Der Geift mirlt im Sort bfhdhologifdf) 
unb berfchafft ^Inerfennung burch Sirtung beS Glaubens, 1, 71.) — c. Glicht auf 
ben $8udhftaben, fonbern auf ben 3nf)att fott eS anfommen, 1, 80. ($ber ber 3u' 
halt ber ©dhrift ift nur besiegen gemifs, meil ihre Sorte gemifj ftnb; GhriftuS 
bermcift auSbrücflicf} auf bie Sorte, 1, 80. Gegen Trennung beS ©chriftinhalteS 
bom ©chriftmort legt bie chriftliche Grfahrung Sproteft ein, 1, 80 f.) — d. San 
beruft fiel} auf bie gefdt>id^tlidl)e 2lrt beS GhriftentumS, 1, 81. (2lber bie 
©eifSoffenbarung ift mit bem Sort abgefepoffen, fo bafc alle nadhfolgenbe Ge* 
fehiepe nichts baran anbern fann, 1, 81. Gin ungefcpdhtlicher Angriff auf bie 
mirllidhe Gefdhicpe beS GhriftentumS, 1, 82.) 

Senn man bie ©dhrift niep bie einige Duelle unb Ütorm fein labt, fo lehrt 
man eigene Qtnfdhauungen, einerlei mie man es nennt, 1, 82. Die moberne 
Apologie ntufj umfepen unb ©dhrift unb Gottes Sort lieber ibentifiaieren, 
1, 82, Sir unterfcheiben atoei klaffen bon Geologen: folche, bie allein aus ber 
©dhrift fcpbfen, unb foldhe, bie bie ©dhrift niep mehr als einaige Duelle unb 
9torm anerfennen, 1, 178. 

S e t h o b e ber Apologie. 3ebe Sethobe ift au bertoerfen, bie neben bie 
©dhrift noch ein anbereS GrlenntniSbrinaif) fteüt, 1, 172. Die Slnorbnung !ann 
ftjntptif^ ober analpifdf) fein, 1, 173. — Die ^Inorbnung ber 9epen ift bon 
untergeorbneter ^ebeutung, folange ber S^ntjatt ber Sepen nid^t gefalfdp toirb, 
1, 176. Segen berfdpebener Grubbierung ber Öetjren fbred^en mir niemanb 
bogmatifdp GEiftenaberedf}tigung ab, 1, 180. San fann irgenbtoo anfangen, nur 
nicijt bei bem ©elbftbettmfstfein, baS bie ©d^rift als Gottes unfehlbares Sort ber^ 
mirft, 1, 180 f. - — Die Sofalmetljobe ftettt baS, maS in ber ©dpift über 
eine Sehre borliegt, aufammen (loci), 1, 176 f. 

gmetf ber Dheologie: nicht Kultur unb bürgerlidf}e Geredf)tig!eit ober 39e^ 
friebigung beS intelleftuellen SßebürfniffeS ber Senfdf}en, fonbern ©eligmadhung, 
1, 116. ©ie hat es mit bem homo peceator au tun, fofern er aur ©eligfeit au 
führen ift, 1, 117. Sittelatoed: Graeugung unb Grhaltung beS Glaubens, 1, 117. 
golge unb Sirfung: gute Serie, 1, 118. DaS Siel ber Dheologie mirb nicht er= 
reicht burdh toeltlidhe Gemalt, ©taatSplfe, Äirdhenregiment, social affairs, fonbern 
burch bie Gnabenmittel, 1, 118 f. 

Dheologie unb Siffenfdhaft. — Sßerfteht man unter Siffenfdhaft 
natürlid^eS Siffen ohne Offenbarung ber ©chrift ober eine höpre ©tufe ber Gt= 
fenntniS im Vergleich mit ber GrfenntniS beS Glaubens, fo ift bie chriftlidhe 
Dheologie ni^t eine Siffenfdhaft, 1, 119 f. Srfteht man barunter ein g e ' 
m i f f e S Siffen im Gegenfatj au blofcen Seinungen, bann ift bie Dheologie bie 
Siffenfdhaft xax y i^ox^v, 1,120.121. — Ginmanb: Senn auch bie ©dhrift* 
lehre objeftib gemife ift, fo bleibt noch immer bie fubjeftibe Gemihheit in $rage, 
1, 121. (^Iber auch ber Glaube ift eine bon Gott gemirfte überaeugung, ftdhereS 
Siffen, 1, 121.) Dheologie unb Gemifsheüf 1/ 123. Qu unferer Seit nennen mir 
nicht gern bie Dheologie eine Siffenfdhaft, metl baS Sort burdh ueuere Dheologen 
in Siftfrebit gebracht morben ift, 1, 122. Die ©dhriftlehre als mahr bor ber SSer- 
nunft au bemcifen, ift unmöglidh, ba ber natürliche Senfch bie Sahrheit beS 



80 


©rangeliumS nicht erfennen !ann. ©rangelium foE man berfünbigen, nicht 
betoeifen, l f 122. — ©h«ologie unb Sehrfortbübung, 1, 147. ©. „Sehre", 
logie unb ©Aftern, 1, 158. ©. „©hftem". 

©fjerfopfjett, 1, 539. 

©tere* §errfd)aft über bie ©iere, 1, 624, 

%ob. ©er ©ob beftct)t nicht in ber Bernidhtung beS Btenfdhen, fonbern in 
ber Trennung ber ©eele born Seibe, 3, 569. ©i c Urfadje beS ©obeS liegt nicht tn 
einet urfprüngtidhen Befchaffenheit ber ntenfdjlidjen Ütatur, fonbern bie ©ünbe ift 
bie Urfadje beS ©obeS, 3, 569 f. ©er ©ob ift burdh bie ©ünbe in bie BSelt ge^ 
fommen, 1, 624. 661 f. ©o ift (Sott als Üttdjter bie Urfadje beS ©obeS, 3, 570; ber 
Teufel, toeit er bte Btenfdhen berführt hat; Bbarn, toeil er fünbigte, 3, 570. 
BUttelurfadhen: Äranfheit, Filter, geuer ufto., 3, 570. — Blter an ftd^ ift nicht 
llrfad^e beS ©obeS, 3, 570 f. §eibnifdje ^ilofobtjen: ©er ©ob toäre aud) ohne 
©ünbe eingetreten, 3,571. ©i e ©tunbe beS ©obeS hat (Sott beftimmt, 1, 599 f.; 
foE aber nicht nude betrautet derben, 3, 540, ©u'bfeft beS ©obeS: aEe Btenfdhen, 
3, 572. Söarunt ntüffen bie ©hriften noch fterben, ba fte Vergebung haben? ©ie 
müffen burdh ben ©ob als burdh ein ©eridht über bte noch in ihnen toohnenbe 
©Ünbe. ©er ©ob ber ©Triften ift fein ©ob. ©ie gehen burdh ben ©ob 3 um 
Seben, 3, 572 f. ©ie befehlen int ©terben ihre ©eele in (SotteS ®anb, 3, 573, 
unb derben int ©obe nid>t untfontmen, 2, 494. ©ie (Setoalt beS ©obeS ift burd) 
ßhrifti Opfer abgetan, 2, 406. — (Seiftfidjer, leiblicher, etotger ©ob, 1, 642 f. 
©ie Urfaehe beS geiftlidjen ©obeS ift baS BerbammungSurteil beS göttlid^en (Se= 
fe^eS, 2, 490. ©urch ben ©tauben an baS BedhtSfertigungSurteil beS ©bangeliumS 
toirb ber Btenfd) triebet geiftlidh tebenbig, 2,490. 

8 u ft a n b ber ©eete atoifchen ©ob unb Buferftehung, 3, 574. ©ic 
©eeten ber ©laubigen befinben fxdh int $arqbieS int ßuftanb feligen (SeniefeenS 
(SotteS, 3, 574 f., bei ©f)rifto, 2, 494; bie ©eelen ber Ungläubigen an einem ©traf* 
ort, 3, 574. ©eelenfdhlaf, 3, 575. gegfeuer ift menfdhlidhe ©rbid^tung, 3, 575. Ob 
bie Befchaffenheit beS Btenfdhen trie mit einem gauberfdjtag befeitigt toerben fönne? 
Btit bem ©obe trirb bie gläubige ©eele bon ben lebten ©chladen beS fünbüchen 
BerberbenS gereinigt, 3; 577. ©dhleiermadher uftr. nehmen einen ßtoifdhenleib für 
bie abgefdfjtebene ©eele an. O fine leibliche ©runblage fei baS Vorlieben ber ©eele 
unbenfbar, 3, 577. ©ie abgefcfjiebene ©eele lehrt nid)t auf bie ©tbe jurüd, 3, 578. 
2öir ftnb nicht berechtigt, ihr ein BBiffen bon ben Vorgängen auf biefer SBett w* 
jufdfjreiben, 3, 578. 9tad) bem ©obe ift feine SBefctjrung möglich, 3, 578. 

©rabitirn trirb bon ben tftömifepen über bie ©dhrift gefegt, 1, 271 f. 

©rabttätantömtt^ ift offene grage, 1, 105 f, 

©ritSeiÖnm^, 1, 461. 

tt. 

Ungeiutpei t bitterer al§ ber ©ob, 1, 80. 

.. ttttöf mH aEein berbammt, 3, 616; ift nicht auf eine ^räbeftination sur 

bammniS 3 urüd 3 ufüf)ren, 3, 560. 

ttttirnttöntttS ift triber @otte§ Orbnung, 3, 490. ©ie Wahrheit fdhliefet ben 
enigegenftehenben Irrtum au§, 3, 491. SÖerfdhiebene tÄtdhtungen ftnb nicht bon 
©ott beabftdhtigt, 3,492. Untont5mu§ ift golge ber $dhtf)eofogie, 1, 133 f. ; hebt 
ben Unterfdhteb 3 ü)ifdhen Wahrheit unb 3n4um auf; barum fo gefährlich, 3, 491; 
ift Urfa<he babon, bafe e§ falfdhgläubige Kirchen gibt; too fein Käufer, ba fein 
2Jtarft, 3, 490; triE bie Uneinigfeit innerhalb ber befettigen (aber bie 

mahre ©inigfeit ift ©inigfeit b e§ ©lauben§), 3, 490. ©ie Kirche fann mit $rren= 
ben ©ebulb haben, aber man foE bem Srrturn nie Berechtigung neben ber Söahr? 
heit einräumen, 3, 491. 

ttntfarier treifen aus Bernunftgrünben ©dhriftlehren ab, 1, 238; leugnen bie 
Snfpiration, 1,329; bie ©reieinigfeit, 1,459. ©ie brei jperfonen feien brei 
BTtenaen, 1,496; bie ©rinitatSlehre eine „erfonnene fünftlid^e ©h eor ^ w f 1, 487, 
eine tote gormet; e£ genüge, ben ©ohn ©otteS als „Offenbarer" ber göttlichen 
Siebe su faffen, 1, 488. ©te leugnen bie ©ottheit (Sh^rTti, 2, 105. ©hriftuS merbe 
nur ©ott genannt, ohne eS bem 2Befen nach 3 U f«^ n / % 61 f- ^onfequente Uni= 
tarier fpre^en ihm jebe göttlidhe Berehrung ab, 2,241; leugnen bie communio 
naturarum; ©hriftuS habe nur eine menfdhlidhe Etatur, 2, 136. (©ine menfdhlidhe 


81 


Statur, bie nicht auch eine eigene Berfon hübet, gibt eS nicht, 2, 86*) Da fie bie 
Smeinaturenlehre leugnen, hat ihre Sehre bon ber ©rniebrigung unb Erhöhung 
mit ber ©d)rtft ntdhtS gemein, 2, 816. B3aS bie ©dhrift bon ber Süebrigfeit (Shrifti 
berietet, baffe nidfyt 3 um ©ottfein (Shrifti, 2, 310. 3Ölit ber Seugnung ber ®o tu 
heit ©t>rifti leugnen fie auch affe brei üteitifje ©hrifti, 2, 471. Bon einer Sured)' 
nung ber ©erechtigfeit tonne man nicht reben, 2, 649. BHt Seugnung bet 

fteffbertretenben ©enugtuung finb bie ©nabenmittet abgetan, 3, 148. (ShriftuS fei 
ein neuer ©efeßgeber, 2, 398. Die ©otteSfinbfdhaft, bon ber fie reben, ift menfdh- 
ticb« (Sinbilbung, 2, 486 f. Die Stirne fei ein herein berniinftiger Bßefen, 3, 465. 
Bofffommene SebenSgerechtigfeit (ffkrfeftioniSmuS), 3, 37. Reiben, behaupten jtc, 
fönnen gute 2Serfe tun, 3, 55. Darum reben fie bon ©eligfeit ber öeiben auf 
©runb bürgerlicher ©erechtigfeit, 3, 624. ©ie haben auf ben reformierten ©elbft* 
toiberfbrud) hi^öemtefen, 2, 302. Die fogenannte j>roteftantifd(je BSelt ift unitarifd) 
geworben, 1, 512. Unitarier ftetjen außerhalb ber Kirche, 1, 92. 

United Lutheran Church. Bereinigung ohne übereinftimmung in ber 
Sehre, 1, 104. 

United Synod in the South, 1, 104. 

Uniberfitttten bertreten meift bie ©elbftbemußtfeinStheotogie, 1, 146, 

ttnttnffenhett, 1, 671. 

B. 

Bätet finb nidht Duette unb Slorm ber chrijtlichen Sehre, 1, 244 — 248. 

Bateronfer bon ©ott felbft gelehrt, 3, 101 f. 

Berbamntni& Die Sehre mirb auch einigermaßen auS bem Sidht ber Statur 
erfannt, 3,611. ©ie beftetjt im einigen Bermorfenfetn bon ©otteS ^Ingeftdht, maS 
mit größter Duat berbunben ift, 3, 613 f.; 2,494. (SmigeS §euer, 1,548. 2ßie 
biefeS fjeuer befdhaffen ift, materieff ober immateriell, 3, 614, fönnen mir unbeants 
mortet taffen, 1, 616. ©mig ftnb biefe ©trafen, mie audh bie ©eligfeit emig ift, 
3, 612; 1, 616. — ©intoanb: DaS fei nidht bereinbar mit ©otteS Siebe unb ©es 
redhtigfeit (©otteS BSefen unb Dun fönnen mir nicht ermeffen), 3, 612 f.; 1,526. 
Die Berbammten fünbigen unaufhörlich, 3, 614 f. Ob fte burdh äußerliche %ltt 
©ott täftern? 3, 615. ©rabe ber BerbammniS, 3, 615. Crt: ©S ift su empfehlen, 
bon ieber geograp^tfef) en OrtSbeftimmung abjufehen, 3, 615 Die ©trafen finb 
nicht ^Reinigungsmittel, 3, 615. Steinigungsfeuer ober Bernidhtung su lehren, tft 
gegen bie ©dhrtft, 1, 616. Urfache ber BerbammniS: ber Unglaube, 3, 616. 
Smecf biefer Sehre: BSarnung bor Unglauben unb fleifdhlidher Sicherheit, 3, 617. 
Boltaire mürbe baS ©efühl ber &Öffe nidht toS, 1, 596. — B n t i t h e } e : (Salbin 
läßt ©ott bon bornherein an einem Deil ber Sftenfdhen feine ©trafgeredhtigfeit 
berherrtichen, 3, 618. Die emigen ©trafen merben bon bieten in ffrage gesogen, 
1, 643 f. 2öer aber bie ©mtgfeit ber BerbammniS leugnet, muß audh bie (Smigs 
feit ber ©eligfeit leugnen, 1, 616. 

Ber gebnng ber ©iinben ift baS gau^tgut, 3, 132, bie Duelle unb BaftS aller 
©üter unb ©aben, bie einem Sttenfdhen hier auf ©rben zuteil merben, 2, 483. Ber= 
gebung ohne beS ©efeßeS Böerfe, 1, 85 f. ©. „tRedf)tfertigung w . Bßer biefe Sehre 
nicht glaubt, fteljt außerhalb ber Kirche, 1, 90. 

Berhalten be8 Blenfdjem Die gumenbung ber ©nabe fei bom ridhtigen 
Berhatten beS Blenfcßen abhängig (©ßnergiften), 3, 145. DaS Berhalten bient 
ihnen als (SrflärungSgrunb, 2, 590. SRetancßthon, 1, 106. £enrß ©, Jacobs, 
1, 219 f. ©. „©ßnergiSmuS". 

Berheiffnngen beS ©efeßeS unb beS ©bangetiumS ftnb berfdhieben, 3,269; bie 
erfteren finb bebingt, bie leßteren nidht, 3, 270. — Sinmanb: Sludh bie Ber? 
heißungen beS ©bangetiumS feien bebingt: „menn bu glaubft" (baS heißt aber nur: 
auf bem BSege beS ©laubenS), 3, 270 f, 

Berflätmtg (Shrifti. Buf biefetbe ift meber baS Bßefen beS ^IbenbmahlS noch 
beffen heüfame Bßtrfung au grünben, 3, 420 f. 

Bemmtfk Die natürlidhe Bernunft ift nicht Duelle unb Storm ber djrifts 
lidhen Sehre, 1, 238; auch nidht bie miebergeborne, erleuchtete Bernunft, 1, 241. 190. 
Der ©ebraudh ber Bernunft (usus rationis minister ialis, organicus) hat natür* 
lieh audh in ber Dheologie ftatt, 1, 239. (©rammattf, Sogif.) gmifdfjen Dheotogie 

Sieg. 3 . ©briftl. Dogm. 6 


82 


unb Vernunft beftept fein toirftiiper 2öiberfprucp, 1, 240. 9tur toemt bic Vernunft 
über ipr ©ebiet pinauBgept, fann ein SBiberfpruip perauBfommen, l r 241. Eltan 
borf nidft bergeffen, bajg ber natürtupe Eftenfip ©otteB Bank ift, 1, 241, Eftan tnufe 
bie Vernunft gefangennepmen, 1, 190. 

SBerounftbettJetfe. $)er ©taube fragt niept naep $ernunftgrünben, 1, 123. 
SBernunftgrttnbe geigen, bafc eB bernünftiger ift, bie c^riftlid^e Religion angunep^ 
men, atB fte gu bertoerfen, 1, 123. Eftan fett ipren 2öert nit^t überfdfä&en (baburip 
totrb niemanb ein ©prift), 1, 375, aber and) nüpt unterfertigen, atB toären fie ballig 
toerttoB; fie geben Stuftenftepenben SSeranlajfung, bie Sdfrift gu tefen, 1, 376. 2öir 
fallen bie Slutorität ber Scprift niept guerft mit 3Sernunftgrünben betoeifen, 1, 157. 
95ernunftgrünbe toerben bau ben Ql^oftcln unb bon ©prifto fleBtauept, 1, 376. 

$etfammümöen, fircpltdpe, einguberufen, ftept benen gu, bie bamit beauf* 
tragt toorben finb; aber ieber ©prift pat bagu Ütecpt, 3, 499. $en löorftf; führen 
bie, bie bagu ertoäptt toorben finb, 3, 499. 

$erföpnuttg* Objeftibe SBerföpnung. ^^riftuB pat bte 9ftenfcppeit mit ©ott 
berf öpnt, 2, 404. %x t unb 3Beife: ©r pat ftep fetbft atB Opfer bargebra<pt, burep 
peitigeB £eben, burep Reiben unb Sterben, 2, 405. llnterfepieb gtoifipen Sßrieftern 
beB mitten £eftamentB unb ©prifto: ©priftuB ift ^riefter unb Opfer sugteiep, 
2, 405, $)ie SSerfÖpnung ift eine boöwtbete £atfacpe, 2, 411. $)ie ^lufertoedung 
©prifti bi e tatfäcplicpe ^Ibfotution ber 2öett, 2, 412. Sie ift boüftänbig intenftb unb 
e^tenfib, 2, 475. 410. $>abur<p finb amp bie folgen ber Sünbenfcputb: bie ©etoatt 
beB £obeB unb beB SteufetB unb bie ©errfipaft ber Sünbe, abgetan, 2, 405. $>te 
objeltibe SßerfÖpnung befte^t atfo nidfjt in einer SinneBänberung auf feiten beB 
9ttenfipen, fanbern auf fetten ©otteB, 2, 474 f. 409 f,, ift nidpt btofe ein 35er^ältnt§, 
fonbern ein £un ©otteB, ioonadf) er ben Eftenfdpen ipre Sünbe nidpt gureepnet, 
2, 475. $>ie gefepepene SBerföpnung gibt ©ott ben EJtenfdpen funb burdpB ©ban= 
getium, 2, 475. 

Subjeftibe Sßerföpnung, $)ie Aneignung beB §eitB grünbet fiep auf bie 
objeftibe SBerfopnung, 2, 474. $ie fubjeftibe SBerföpnung gef (piept burdp ben 
©tauben. 2Bir toerben nur beBpatb burdp ben ©tauben mit ©ott berföpnt, toetl 
bie Söerföpnung bereite borpanben ift, 2, 413. $>a bleibt fein SRaum für bie $rr= 
lepre, baft ber Ettenfdp fiep fetbft gang ober teiltoeife mit ©ott berföpnen müfte, 
2,414. ©bangetium ift SBerfünbigung ber Vergebung unb ©Iaube nicptB anbereB 
alB ©innapme, 2,414. ©B gibt nur eine SBeife ber fubieftiben Söerföpnung: 
burep ben ©tauben, 2,413. 2öirb biefe ßepre aufgegeben, bann fällt man in 
2Berftepre unb muf? ftep fetbft berföpnen mit ©ott, 2, 415, fällt auf ben peib* 
ttifepen ffteligionBbegriff gurüd, 1, 8. 2>aB ©bangetium ift bann blofg eine 5tn= 
ioeifung, fiip burip eigeneB %un boltenb§ mit ©ott gu berföpnen, unb ber ©taube 
# ein 2öerf, 2, 415. 5)ie Sepre bteibt nur bann rein, ioenn man bie fetigmad^enbe 
©nabe at§ favor Dei fafet, 2, 12, ©§ gibt nur gioei Staffen bon Slpeotagen: 

fotipe, bie bie abjeftibe Sßerföpnung tepren, unb folcpe, bie fte niept tepren, 2, 428. 
3)ie 35erföpnung§tpeorie ber mobernen ^peotogen, 2, 429. 

^Berftorfung. 3Me ^Berftodung boügiept ftd^ auf ©runb be§ 2ötberftanbe§ 
gegen ©otte§ 2Bort, 2, 32. 28ir müffen unB in ber lieget auf eine 2öarnung ba= 
bo^ befipränfen, 2, 562. ftür bie ^iripe gilt bie ffteget, bap alte 5]ßerfonen, bie 
-no(p in biefem öeben finb, gur 35ufee gu rufen finb, unb benen, bie bie ^Ibfotution 
begepren, biefe ni(pt gu berioeigern ift, 2, 562. 5£>ie SSerftodung ift fein SöeioeiB 
gegen* bie gratia efficax, 2, 33, ober für eine 3Bapt gur 3Serbammni§, 3, 560. «©r 
berftodet, ipetipen er UiiE", riiptet fid^ niipt gegen bie aEgemeine ©nabe, fonbern 
gegen bie 9ßerfgerecptigfeit, 3, 565. 

SBerfucpung gum ©Uten unb gum 35öfen, 1, 674. ©efäprlid^ ift ber ©ebanfe, 
bajg bie SBerfutpung gu feiner fei, 3, 19. 

$tep. ©rbarmen gegen, SSiep, 1, 568. 

$ütfepmtg ©ott erpätt bie 2öett, 1,587.589, ni(pt bte Statur- 

gefe^e, 1, 588. 595. Sie ift ein 2öerf be£ ©reieinigen, 1, 589, unb fommt ©prifto 
aud^ naip ber menfcplicpen 91atur gu, 1, 589. $erpältni§ ber 95orfepung gu ben 
Mitteln, causae secundae; teuere ftnb fuborbiniert, 1, 592, niept duae aetiones, 
1, 593. ©ott pat miip gefd^affen, 1, 594. 

£) b j e f t : TOeB, aud^ baB eingetne, 1, 589 f. — ©inioanb: ^)aburd^ 
toürbe ©ott bef^ioert, loenn er fiep jebeB fteinen S)ingeB annepmen fottte, 1, 590. 


83 


Rorfefjung uttb S ü n b e. Rtitmirfung ©otte§. ©ott mirft mit, fo= 
fern e§ föanblungen finb, nid)t fofern fie bofe finb, 1, 595. ©ntmeber leugnet man 
bie Rtitmirfung ©otte§ ober ba§ SBofe ber £anblung unb legt bie $erantmortlid()= 
leit auf ©ott, 1, 596. Jjulaffung ber Sünbe, 1, 597. — Rtitmirfung bei guten 
£anbtungen: bie bürgerli^en mirft <Bott burd)§ ©emiffen, bie geifttidf)en burd)§ 
2öort. (Sott mirft nidf)t blofe bie $äl>igleit, fonbern audf) ben TO felber, 1, 597. — 
SBorfeljung unb menfdj)tidhe Freiheit: die Rtenfdfjen Serben nid^t gu 9Raf deinen, 
fonbern bleiben freie, ©ott berantmorttidje Rßefen, 1, 597 f. Rtüffen bie ©reigniffe * 
fo gefdjehen, mie fte gefd)ef)en, ober fönnen fie audf) anber§ gefächen? 1, 598, Rot= 
menbigfeit unb Jfrmtingeng, 1, 598. die Seit be§ S£obe§, 1, 599. 

SJorftanb* $m Rorftanb flirrt ber Sßaftor ben Rorfifc; er füllte jebodj nt<f)t 
barauf bringen, 3, 499. 

Vulgata bon Rom für fanonifd) erflärt, 1, 417. Rtit ihr fann man ben 
©egner jtegreid^ überminben, 1, 419. da§ ipsa conteret caput tuum (1 9Rof. 

3, 15) mirb burdf) richtige Überlegung anberer SBibelfteUen abgemiefen, 1, 419. 


28eib, bem Spanne untergeorbnet, 1, 626 f. «Stellung be§ 2öeibe§, 1, 627 f. 
Öffentlidje Sehrtätigfeit, 1, 628 f. 639. frrauenftimmred)t, 1, 628 f. 

2Betbe8fame (1 3Jlof. 3, 15), 3, 250 f. 

SBeltenbe. Fimmel unb ©rbe merben bergeljen, 3, 609. diejenigen, bie eine 
IBermanblung annehmen, rnüffen eine foldhe SSermanbtung annehmen, tooburd) bie 
2Selt in ihrer je^igen ©rfcheinungSform bergest, 3, 611. die Äreatur mirb frei 
bom dtenft be§ bergänglid^en 2öefen§, 3, 610, 

28erfe, gute* Rßenn gute 2öerfe bon ber Heiligung al§ consequens untere 
fliehen merben, fo ift bie Heiligung bie neue TO, au§ ber bie einzelnen guten TOe 
ober 2Serfe fließen, 3, 3. Süerben ©laube unb gute 28erfe einanber entgegengefefct, 
fo finb gute 2öerfe ba§ gange ©ebiet be§ neuen SebenS, 3, 5. 

fr r tt d) t c b e § © l a u b e n §. ©ute SSerfe finb frrüd)te be§ ©laubenä, 
3, 184 f.; 1, 118; 3, 4; frrud)t unb frolge ber ©nabe, 2, 13; frolge ber tRed^tfertt= 
gung, 2, 619. Sie fließen au§ bem ©lauben al§ danfopfer, 2, 657; 3, 77. ©ute 
2Berfe finb entmeber at§ frrüd)te be§ ©taubenS an bie gmeite Stelle gu fefjen, ober 
fie finb überhaupt nid^t borfjanben, 3, 14. Sie rnüffen fließen au§ ber Siebe gu 
©ott, 1, 653 ; 3, 51, unb rnüffen bem Rädhften gugute fommen, 3, 212. 2öa§ nid)t 
au§ Siebe gu ©ott getan ift, ift Übertretung be§ ©efe^e§, 3, 51. darum fönnen 
nur ©Triften gute 2öerfe tun, 1, 86; 3, 52. Ridf)id)riften fönnen feine guten äöerfe 
tun, 3, 51. ©rft muh bie *£etfon gut fein burd) ben ©tauben, 3, 52. ©g ift un= 
möglich, gute Söerfe gu lehren, ohne gleid)geitig bie Rechtfertigung gu lehren, meil 
ba§ Rtotib ber 2öerfe bie ©nabe ift, 3, 59. ©rmahnung gu guten Werfen füll 
nicht mit bem ©efefc gefächen (©efefceStreiber), fonbern burdf) bie ^armljergigfeit 
©otteS, 3, 59 f. 

©ute 2öerfe merben bon ©ott geioirft. der OJtenfd) ioirft mit, aber 
nicf)t foorbiniert, fonbern fuborbiniert. darum ioerben bie guten 3öerfe ber 
©Triften ©otfe§ 3Berfe genannt, 3, 75. 

tfted)tfertigung unb gute Söerfe, TOe Söerfe finb au§ ber 9tedf)tferti= 
gung au§gufd^lie§en, 3, 117. S. „tftedfjtfertigung". ©aben ioir nod^ Vergebung 
für unfere 3Serfe notig, fo fönnen mir bamit nid^t Vergebung berbienen, 3, 41 f. 
2ßer Sßerfe in bie Ute^tfertigung mifd^t, beioegt fid^ au§er|atb ber djriftlüfyen 
Sbpre unb madf)t foioo^i bie Rechtfertigung at§ au4 bie Heiligung unmoglidh: 
bie Zeitigung, meit ber Rtenfd) unter bem ©efe^ bleibt unb burd) ba§ ©efe^ bie 
£>errfd)aft ber Sünbe ni ä)t gebrodhen ioirb, 2, 491 f. SBer bie Red^tfertigung nid^t 
glaubt, fann feine guten 2öerfe tun, 2, 627. Zubern ba§ $aj)fttum bie dhtiftlidhe 
Re(^tfertigung§lel)re berftud)t, berbannt e§ au^ bie guten Sßerfe, 3, 76. SÖerftelire 
mürbe fd^on gur geit ber Rboftet an Stelle ber ©nabentehre gefegt, 1, 23 f. durdh 
Söerfe fetig gu merben, fud)en alle Reiben, 1, 16. die SBerfe ber ©griffen finb 
danf Opfer für bie ©rtofung; SBerfe ber Ri^t^riften merben getan, um ©ott gu 
berföhnen, 1, 12, 3Berfe unb ber $afobu§brief, 1, 407. 

Rotmenbigfeit ber 2Berfe. 6. „Rotmenbigfeit ber Zeitigung", 
der ©taube h^t bie guten 28erfe petB bei fi(^. die ©egenmart ber guten SSerfe 
ift aber nidf)t nötig gur ©rtangung ber Redhtfertigung. die Redjtfertigung ge= 


84 


flieht ohne be£ ©efepeS SGßerfe, 2, 645. $)er ©ap: „2)ie ©egentrart ber guten 
SQßerle ift nötig gur Erlangung ber 3teß)tfertigung M U)irb gum Streifet an ber SSer^ 
gebung führen, 2, 645. — © i n tn a n b: Sticht ba§ S3 e r b t e n ft , fonbern nur 
ihre ©egentrart fei nötig gur ^Rechtfertigung (aber ber Slngefoß)tene toirb bann 
naß) ber ©egentrart ber 2ßer!e llmfchau halten, 2, 646). Sßöfe SOßerfe gerpören 
ben ©lauben, treil baburch ber fettige ©eift betrübt trirb unb au§ bem ©ergen 
treißp, 3, 26; gute SGßerle aber ermatten ben ©tauben nicht, fonbern ber ©taube 
erhält bte guten SQßerte, 3, 27. SDte $rüß)te tragen nicht ben SSaum, ,,©ute S&erle 
pnb nötig" ift infofern richtig, treil ©ott fie haben tritt um feinettritten fotrie um 
ber ©Triften unb ber SGßelt trißen, 3, 33 f. — teuere ^tjeotogen: $)ap bie guten 
2Berle nicht gur ©eliglett nötig ftnb, ift ron ben meiften neueren Geologen auf* 
gegeben, 3, 83. ©ie nehmen bie Zeitigung in ba§ SöerföhnungStrerl als 

mitbegrünbenb für feinen SQßert bor ©ott, 3, 83. $>ie SBerle aber, bte fie als not^ 
trenbig gur ©eligleit teuren, ftnb n idj)t gute ßßerte, fonbern falten auf baS ©ebiet 
beS ©eibeniumS, 3, 84. 

SBßilligleit. e Stottrenbigleit ift mß)t Strang, fonbern S&ißigleit, 
Suft, 3, 34. $>te SQßerle müffen aus einem trittigen ©eift getan trerben, 3, 51. 
äsittigleit ift baS SQßefen berfelben. SQßir haben Vergebung für unfere guten SBerle 
nötig, fofern ihnen Untrißigleit anhaftet, 3, 35. 

3t o r m. Stur bie SQßerfe ftnb gut, bie ©ott geboten hat, 3, 79. 47. ©ott 
aßein lann beftimmen, tretet >e 2Berle ber SJtenfß) tun foß, 3, 44. Stiß)tS ift gut 
auper unb über ©ott, 3, 47. $)er SBtße ©otteS toirb pßjer erfannt nicht aus bem 
natürlichen ©etriffen unb ben ©eboten ber Äircfje, fonbern aßein auS ber ©chrift, 
3, 46. SOßaS gute SOßerle ftnb, ternt man aus bem ©efep; ßuft unb tfraft bagu gibt 
baS ©bangelium, 3, 282; 1, 88. Speicher £rop in unferm SSeruf, bap bie SBerle 
unferS SßerufS ©ott gefallen! 3, 51. $neß)te unb SJtägbe in ihrem Säeruf, 3, 48—50. 

Sftenfchentoerle ftnb bergebltß)er ©otteSbienp, 3, 44, SÖßer pß) fetbft aur 
Storni ber SQßerle fept, fept ©ott als ©©rrn unb ©ebieter ab, 3, 44 f, $ie gute 
Slbpßjt ma ß)t bie SGßerle nicht gut, 3, 44. 3Jlenf cfyengeboten foß man, trenn pe pß) 
at§ Storni aufbrängen troßen, nicht untertan fein, 3, 46. — © i n tr a n b : SJtan 
foß ©Itern unb ber Dbtigleit gehorchen (aber biefe ©ebote macht ©ott au feinen 
eigenen), 3, 45 f. — 2lntitf)efe. $abfttum: eine ftlut bon Sttenfcpengeboten, 
3, 79 f. &ie römifdje SSupe, ßöaßf ährten, #loper, O^egfcuer uftr., 3, 80, ©ünben 
trerben au guten SQßerlen, trenn bie Oberen fie befehlen, 3, 80 f. 

2B e r 1 e ber Reiben, äuperlich naß) bem ©efep getan, geboren auf baS 
©ebiet ber bürgerlichen ©erec^tigfeit unb trerben bon ©ott belohnt; auf geift= 
l ichent ©ebiet aber pnb pe ©ünbe, 3, 52 f. ©ie pnb gut im SBeltreiß). 3äürgerlidh 
gute unb geiftlich gute SOßerte, 1,597. — Sinti thefe. ^ßapfttum; 3ti^t aße 
, bor bem ©lauben getanen SQßerfe pnb ©ünbe, 3, 55. ^ofmann: ^ie^eiben mögen 
bie ßtechtfertigung erlangen auf ©runb ber ßöerfe, bie pe na^ bem S^gniS beS 
©etriPenS getan hoben, 3, 55. llnitarier: ©eiben fönnen gute SQßerle tun, 3, 55. 

ßtechtfertigung au§ ben SQßerfen bor 331 e n f ch e n. Sin ben guten 
SQßerfen mup man ben ©lauben erfennen, 2, 654. 5Die Sßerfe ber ©hripen pnb 
3)anfopfer unb piepen duS bem ©lauben, 2, 657. 3tach ben SBerfen trirb gerichtet 
am ftünaften 5:age, 3, 607. 

ttnbolifommenheit, S)ie $ßerfe ber ©htipen treifen ein Gepalt auf 
in beaug auf Stornierung unb SQßißigfeit ber ©epnnung, 3,56. ©in frommer 
SÄenfd) fünbigt *in aßen guten Sffierfen, 3, 41. S)ap pe bennodh gut genannt 
trerben, fommt baper, bap ©hrifti Sßlut nicht Mop bie Spetfon, fonbern and) bie 
SQßerfe befprengt, 3, 56. 

Quantum, ©h^tpen foßen pdf) bem ©©rrn g a n 3 mit aßem, trag pe 
haben, aum SDienft peßen, 3,57. ^retliß) gieht baS ffleifch ber ©h^^P^ in e nt? 
gegengefepter Stidhtung; barum bie ©rmapuung gu guten SOßerfen, 3,58. piaftoren 
foßen pdf) nicht mit einem 3Jtinimum bon SlmtStrerfen begnügen, 3, 58 f, Slucfy 
bie ©emetnbeglieber foßen pd) einen gropen ©chap guter SKerfe fammeln, 3, 59. 
SQßir bürfen aber lein Ouantum für ©elbgaben borfdhreiben (ettra ben Santen), 
3, 60 f. „©in jegXtd^cr naß) feiner SQßtßlür", 3, 62 f. 

ß 0 h ft. ©ott belohnt bie guten ßöerfe, 3, 64. ^)aS ift ein ©nabenlohn, 3, 64. 
SQßer 9leß)nung einreidf)t bei ©ott, reicht fein ©efuep um ©ntlaffung aus bem Steife 
©otteS ein, 3, 64. 66. 2>er ©griffe treip, bap er leinen Sohn berbient hat; feine 



85 


Aöerfe firtb mit Sünben beftecft; ©ott felbft hat bic Sßerfe burd) ihn gctoirft, 3, 66. 
Aber er hat aud) noch ben alten Stenfdhen an fich; barum bie Stahnung an bie 
©hnfteu, bafe fte nicJ)t aus ©rften ßefcte Serben, 3, 67. ßehrt man, bafj neben 
ber ©nabe noch gute ABerfe aur ©rlangung ber Seligfeit nötig feien, fo macht 
man auS bem ©nabenlohn einen Serbienftlohn, 3, 68. ©er ber baS „AuS 

©naben, ohne ABerfe" fefthält, benft nicht an einen Serbienftlohn, fonbern an 
einen ©nabenlohn, 3, 70. Sprüche, bie Vom ßohn ber guten ABerfe hanbeln, ftnb 
tröftlid) für bie ^^riftcrt, bte um beS ©laubenS Witten leiben muffen, 3, 71. 3Beit 
man bie ©hnften auf ©rben nicht leiben tritt, fotten fte bafür im £imntel befto 
reichlicher alles haben, 3, 73. 

AB e r t. ©er grobe ABert ber guten ABerfe, 3, 73. Sie haben feinen ABert 
aur ©rlangung ber Seligfeit, 3, 73; haben aber ABert, weil fte nach ber Sorrn beS 
göttlichen AßittenS getan ftnb, weil fte ©otteS ABirfung ftnb unb ein Qeidhen beS 
©nabenftanbeS, Weil fte nicht wie bie irbifchen ©üter verbrennen, fonbern ben 
©hriften in bie ©Wigfeit nachfolgen, 3, 75. ©ie guten ABerfe ftnb ben ©haften ein 
testimonium für ihr Stehen in ber ©nabe, 1, 136, ©ute ABerfe ftnb ber ©nb* 
awed beS Bebens ber ©hriften in biefer ABelt, 3,76. — Antithefe. Sfeubo* 
reformatoren: ©ie guten ABerfe ber ©haften hätten überhaupt feinen ABert, 3, 73. 
SifolauS von AmSborf: ©ute ABerfe feien fröhlich aur Seligfeit, 3, 32. 

SBtberfpriidje, ©ie Stöglidhfeit beS Ausgleichs läfct ftd) in ben meiften Ratten 
leicht nad)Weifen, l f 291. Seifbiel: 1 $or. 10, 8 unb 4 Stof. 25, 9, 1, 295. ßuther 
hält Aßiberfprüdhe in ber Schrift für auSgefchloffen, 1, 341. 

ABiberftte&en* ©otteS Allmacht famt niemanb wiberftehen. tfommt ©ott 
aber burdh bie ©nabenmittel, fo famt ber Stenfd) wiberftehen, 2, 31. ABeil ber 
Sten fch burdh böswilliges ABiberftreben bte Sefehrung Verhindern fann, müffe auch 
bie Unter laffung beS böswilligen ABtberftrebenS in feiner Stacht flehen, Belfere ift 
jebod) eine ABirfung beS ©eifteS, 2, 570. 

ABtebergeÖttrt ift Anaünbung beS ©laubenS, 2, 600 f. ; eine ABirfung ber 
göttlichen Allmacht, 3, 174 (aber beShctlb tritt ©taube unb ABiebergeburt nicht 
ohne Stittel in ©siftena, 3,174); ein geheimnisvoller Sorgang; „ber ABinb 
bläfet, Wo er Witt", 3,153. — ©intoanb: ©ie ABiebergeburt werbe nur burdh 
bie ©aufe gettrirft, 3, 309 f . ABie fann bei ©rWachfenen, bie fchon vor ber ©aufe 
glauben, bie ©aufe eine ABiebergeburt fein? (©benfo tote beim ABort.) Aßieber* 
gebürt ohne ©lauben gibt es nicht, 3, 312. 

ABtebetfunft (£h*ifti Wtberfpricht nicht ber Attgegemvart ©hrifti uad) ber 
menf etlichen Satur, 2, 203 f.; Wirb gefdhehen ftd)tbar, 3, 579; ift nicht eine fuf* 
SefftVe tttunbreife in ber ABelt, 3, 579. ©ie ©efdhäfte ber ©ngel, 3, 579. Aßann 
©hriftuS fommen wirb, ift ungewifc, 3, 580. Seidhen ber $eit, 3, 580. Stit 
Sroph^iungen, wann ©hriftuS fommen Wirb, ift man immer aufchanben ge* 
Worben (Stiefel ufw.), 3,580. — ©inWanb: ©ie igeidhen laffen fid) natürlich 
erflären, 3, 582. Sinb fte fchon erfüllt? „©aS mehrere ©eil fdf)on", 3, 583. ABir 
fotten fortlvährenb tvadhen unb bereit fein, 3, 583. Analogon: baS menfd)lid)e 
Seben, 3,584. ©er Anfturm auf bie ^ir^e, welcher ber 2Bieberfunft Vorhergeht; 
©og unb Stagog, 3, 589 f. 

Sßttte ©utteö* ©er Sßitte ©otteS, bie Stenfchen felig au mad)en, Wirb an 
einem ©eil ber Stenfchen nicht erreicht, 2, 27 f. ©iefer Aßitte ift nid)t voluntas 
absoluta, fonbern voluntas ordinata, 2, 36; 1, 559. Voluntas conditionata, 
bebingter Sßitte, ift richtig, Wenn man barunter voluntas ordinata verfielt; 
falfdh, wenn man bamit eine menfdhliche ßeiftung bei Aneignung beS ©eilS aum 
AuSbrud bringen Witt, 2, 36 f,; 1,560. Sei bem ©efe% ift eS eine eigentliche Se= 
bingung ober ßeiftung: Sßemt bu baS ©efe^ hältft, Wirft bu felig. Sei bem 
©Vangelium ift eS nur bie Art unb Sßeife, ber 2Beg, ber Aneignung: Aßenn bu 
baS ©vangelium glaubft, wirft bu felig, 2, 37. 

Vohmtas antecedens (barmheraiger Aßitte) unb consequens (©eri^tSWitte). 
©ott Witt alle Stenf(hen felig machen. Serbammen Witt er erft bann, Wenn bie 
Stenfchen nicht glauben, 2,38.41; 1, 558 f. — ©inWanb: Sei ©ott gibt eS 
fein Sorher unb Sachher (wir Stenfchen aber müffen uns einen göttlichen Aft Vor 
bem anbern benfen), 2, 38—40; 1, 558. Voluntas consequens geht nur über 
bie Serlorengehenben, 2, 41. — Antithefe: ©alviniften fteüen ben ABitten 
©otteS Von Vornherein aWeiteilig Vor: ber eine ©eil ber Stenfdhen ift 3ur Selig* 


86 


feit, bet anbere aur Verbatntnnig borherbeftimmt, 2, 38. Semipelagianer unb 
Shnergiften bestehen beit ameiten Vöitten nicf>t bloß auf bie Verbatntnnig ber Un= 
gläubigen, fonbern aud) auf bag Seligmerben ber ©laubigen, 2, 40 f. 

Voluntas abscondita et revelata ober voluntas signi. Verborgener unb 
geoffenbarter Vöitte, 2, 42 f.; 1,560. Oer ©efeßeg' unb ber ©bangeliumgmitte ift 
ung geoffenbart, nicht ber berborgene Vöitte ©otteg. ©g gibt ein Vklten ©otteg, 
beffen ©rünbe n>ir nid)t erfennen, unbegreifliche ©erichte, menn man bie ©efeßiefe 
einaelner V er f*m en miteinanber bergleicht, 2, 42 — 44. Vtan barf bie voluntas 
abscondita nicht in bie voluntas revelata hitteinmengen, fonbern muß ftd) an 
ben geoffenbarten VMtten h alten, 2, 45 f. $mar fagt ©albtn, man fülle ben ge* 
heinten Vöitten ©otteg nicht erforfd)en motten, fonbern ftch an ^h r tftum unb bag 
©bangetium galten; aber bie liefen ber ©otiheii ftnb ipm fo flar, baß er bamtt 
burch bie Offenbarung im Vöort (gratia universalis) einen Strich macht, 2, 49 f. 
— ©inmanb: Suther höbe voluntates contradictoriae angenommen, 2,46 — 48. 
(Vtan mitt Sutherg Sehre mit ber Sehre ©atbing ibentifiaieren, aber toeXcf>er 
Hnterfchieb! 2, 46. 51 f.) 

Vöitte be8 Sttenfdjen. Oer Vienfeh hot and) nach bem Satt einen freien 
Vöitten, bag er fünbigt mittig, gern, ungeamungen, 1, 665. beaug auf 
bie Sähigfeit, bag geiftlid) ©ute au motten, hot er feinen freien Vöitten, fann bag 
©bangeltutn nicht mahlen, fonbern nur bermerfen, 1, 666. ©r hot etlichertnaßen 
bie Sähigfeit, eine äußerliche, bürgerliche ©erecf>tigfcit au leiften, 1, 666. 

VötSkonftnfbnabe. Stellung in ber Sehre bon ber Vefeljrung, 1, 215 f.; ©e= 
heimniS in ber Sehre bon ber Vefehrung unb ©nabenmahl, 1, 216. Vormurf: 
Sie höbe bie miffourifch=calbiniftifche Vitte berfchludt, 1, 212. 215. 

Vötffenfdjaft* Verfteht man barunter ein Vöiffen ohne bie Offenbarung ber 
Schrift ober eine höhere Stufe ber ©rfenntnig im Vergleich mit ber ©rfenntnig 
beg ©laubeng, fo ift bie christliche ^h^ogie ^ine Vöiffenfchaft, 1, 119 f. Ver= 
fteht man unter Vöiffenfchaft ein gemiffe§ Vöiffen im ©egenfaß au bloßen 
attenfehenmetnungen, bann ift bie Xtyoloqu bie Vöiffenfchaft «ar* sgoxyv, 1, 120 f. 
3mifd)en Vöiffenfchaft unb Oh c ol°Qi c tft fein mitflicher Vöiberfptud). ©in folcßet 
fann nur bann ftattfinben, menn bie Vernunft über ihr ©ebiet htnauggeht, 
1, 240 f. — Oi e Kirche berachtet bie Vöiffenfchaft nicht, aber in ber Kirche fott fie 
ßch nicht al§ §augherrin äuffpielen, 1, 189. Vöiberfprechen fi<h Vöiffenfchaft unb 
Schrift, fo glauben mir ber Schrift, 1, 190. Oie Vibet hot immer recht gegen alle 
entgegenfteßenben ^Behauptungen ber Vöiffenfchaft, 1, 384. Vöir fönnen unb fotten 
Vibet unb Vöiffenfchaft nicht miteinanber berföhnen, 1, 191. Vöenn bie Vßijfen* 
* fdjaft bag Ounfet nid)t aufauflären bermag, nehmen mir bie Vernunft gefangen, 
1,294. Vöiffenfchaft unb Sd)öpfunggberid)t, 1, 583 f. Oie Vöiffenfchaft fd>reitet 
fort, bie Oheotogie nicht, l t 152. Vöiffenfchaft ift feine Vorbereitung auf bie Ve* 
. fehrung, 2, 574 f. Oie moberne theologifd)e Vöiffenfchaft mitt ©otteg Vöort in ber 
Äircße nicht bleiben laßen, 1, 319. D. VÖaltherg Stellung, 1, 210. 

* Vöort ©totteS* ©g ift auch bann ©otteg Vöort, menn VI e n f d> e n eg in 
ben ttttunb nehmen, 3, 244 f. Vöenn mir bag nur immer bebauten unb eg mit 
rechtem ©rnft für ©otteg Vöort hielten! 3, 245. Oer Schmärtner ftedt noch in 
un£ allen, 3, 245. Vlber bie Seute augbrüdlich a n m e i f e n , ©otteg Vöort nicht 
für ©otteg Vöort au holten, iß eine Verführung in Srrtum, 3, 245. — ©otte§ 
Vöort ift O b j e 1 1 be£ ©laubeng, 1, 93. Vöer an ©h^tfti Vöort borbeiglaubt, 
glaubt an ©hrifto borbei, 1, 94 ©otteg Vöort ift bag Vtittet, mobutch bet ©taube 
gemirft mirb, 1, 93, 124; 2, 477. Vöort mirft ber ^eilige ©eift, 2, 478, unb 
berfdjafft 5lnerfennung burd) Vöirfung beg ©taubeng, 1, 71. S. „Qeugnig beg 
©evfteg". Oag Vöort mad)t gemiß, 1, 132 f. Oaß in ©emeihfehaften, bie offiaiett 
bag äußere Vöort afg Sölebium ber Vergebung bermeafrn, nod) ©hrißen ßnb, 
•fomrnt baßer, baß einaelne Seelen bennod) ihren ©tauben auf bag äußere Vöort 
grünben, 1, 94. Vei bem Vöort fotten mir bleiben. Vöer nicht bei bem Vöort 
bleibt, meiß nießtg, 1, 125. ßtm ßlaffen bon guhörern: fotd)e, bie bag Vöort an= 
nehmen, unb folcße, bie eg nid)t annehmen, 1, 157. Oag Vöort hot eine erteuchtenbe 
unb eine oerblenbenbe Vöirfung, 1, 142. Vudj ber natürliche Vienfeh fann bag 
Vöort hören, 2, 575 f. 

Vöudjer, 1, 637. 



87 


Sßttitber, 1, 564 f. ©ott fann jeberseit SQßunbct tun, 1, 565; ber Teufel nur 
©cfyetntounbet, 1, 606. 3öir fptfcn mt! an bie bon ©btt georbneten SJtittet galten, 
1, 565. — © h r i ft i USunber. ^at feine göttliche *fltaj;eftät gebraust, 

2,318; tjat bie SBunber au! eigener 9ftacf)t getan, 2, 177 f.; boCtsogen burdj feine 
menfd)Iicf)e Statur, 2, 341. (£tjriffci SBunber ftnb an unterf Reiben bon ben 3Bun? 
bern ber 5tboffcet, 2, 286. $)ie 5lboftel toaren instrumenta separata, 2, 290. 
— n t i t f) e } e. Reformierte: ’ ©hriftu! Ijabe nach feiner menfct)H^en Statur bie 
SQSunber nicht anber! getoirft at! tßetru!, 2, 269. 289. 


Sefjnte. Tithing, 3, 60—62. 

^et^en ber lebten Seit, 3, 580 f. 

gutgläubige, 3, 546. $)ie Söeforgni!, bie gutgläubigen mähten eine Un* 
toahrheit geglaubt haben, ba§ fie int ©tauben erhalten toerben, 3, 548. 

geretmmten, Staufgebräuche, 3, 331 f. 

3engnt§ be§ ^eiligen (Reifte!» $)a! birefte innere geugni! ift ber 
©laube fetbft, 2, 534 f. 478. 656; 3, 184. 9ftit bem $)afein be! ©tauben! ift auch 
ftet! ©otte! geugni! für bie int 2öort au!gefJ)rochene Vergebung bothanben, 
2, 535. 3öer ba! 3Bort beifeüef^iebt, bem gibt ber ©eift nicht geugni!, 3, 184. 
$>er ©eift beaeugt, bafj bie Schrift ©otte! 2Bort ift, 1, 373. — © i n tu a n b: $)a! 
fei ein girletfchlufe, 1, 373 f. 2ßer ficf> bon ber @cf)rift lo!matf)t, bie Schrift blofc 
auf tßernunftbetoeife hin gelten täfet ober bie ftettbertretenbe ©enugtuung ©h*ifti 
leugnet, hat bi e! geugni! nicht, 1, 377 f. 3Ber tjat e!? 2Ber bie Schrift um 

ihrer felbft mitten glaubt. $a! geugni! ift ber ©taube, 1, 379 f. 3ol). $)abib 

Rtichaeli! hat ba! geugni! nie embfunben, 1, 378. $>ie Vertreter ber Selbft= 
getoi^ett haben 5tntibathie bagegen. $)er Theologe mufj jtef) fetbft getoifc machen, 
1,131. 

$) a I äußere geugni! be! © e i ft e ! ift bie!, bafj er in uni 
brächte bei ©tauben! |erbortreibt, 2, 656: Siebe an ©otte! 2öort unb aum 
9tücf)ften, gute 2Berle ufm., 2, 535. 5luch bie! ift geugni! be! ©eifte!, fceil bie, 
bie ben ©eift nicht haben, lein! biefer $)inge bermögen, 2, 535. ©in ©taube au&et 
unb neben bem 5£ßort tjat leine 5?ücf)te, 3, 185. ©ute Höetfe ftnb geilen unb 

geugntffe ber Vergebung. 5lber ioenn ber Teufel ben ©|riften auch itjre beften 

SEßerle al! eitet Sünbe etfehetnen läfet, mujj man ftd> an bie bon alten perlen 
unabhängige ©nabenaufage Ratten, 2, 535. 

gtrlelfchluff 1, 373 f. 

3t täte, angeblich ungenaue, in ber Schrift, 1, 297. 

3toeifel an ber ©öttlichleit ber Schrift fchtotnben, trenn man mit bet Schrift 
umgebt, burcf) ba! Selbftaeugni! ber Schrift, 1, 373. Sie entfpringen bem ^leifch, 
1, 376, unb finb nid>t al! eine £ugenb au pflegen, 2, 534, 

gbllopen, ein mpthifche! ©efchlecht, 3, 383. 


itamcitrcrtiftcr 


a. 

Rbältttb. Satisf actio vicaria, 1, 19; 2, 422 f. 

&pinu&. Höllenfahrt, 2, 377. 

Slgrtcola. Slntinomigmug, 3, 265 f. Stjefen bom ©bangeliutn alg Vußbre* 
bigt, 3, 275. 

Sllcuin. Haubtbefämbfer beg Slbobtianigmug, 2, 113. 
fflezattbet, Sofebö Sfbhifim. ©ngel beg H@rrn, 1, 479. 

SUfötfr. Christ and the Father are one, 2 > 63. ’Em<fxon<H t 3, 526. 

Sitten, Sofjn. überfeßer bon ©albing Institut iones, 3, 377. 

SUtfjantnter. Vertoanblung ber 2Belt am SBettenbe, 3, 609. 
mm fer. Soß. 3, 13, 2, 232. 

SUting. Saientaufe, 3, 328. Unio personalis, 2, 142. 

SltbenSleben* gtoanggbefehrung, 2, 566. 

Rmbtofma. Rörn. 3, 29, 3, 551. 

SlnbrabtuS. Röm. 8, 38 f., 2, 663. Verbienft guter SBerfe, 3, 69. 

Rnbreft. Richtgebrauch ber göttlichen Herrlidhfeit bon feiten <£tyrifti im 
©tanbe ber ©rniebrigung, 2, 336. Vefehtung, 2, 570. 3^ a ng§befe5rung, 2, 566 f. 
2Beltlid)e Gilbung feine Vorbereitung für bie Vefehrung, 2, 575. Urteil über 
9Äefanri)if)ong tynergiftifchen ©aß, 2, 587. 

Rnfelntu$. (Genugtuung S^rifti in Our Deus ffomo, 2, 424, <£ljrifti £ebeng= 
ge^orfam, 2, 446. Credo, ut intelligam, 1, 18. Obedientia activa, 1, 19. Liber 
de Fide Trinitatis , 1*461. 

Sfyotttnarte fc^rieb €^irifto einen Seib unb eine ©eele ohne ©eift $u, 2, 68.70. 
Rrttttfio (Drange). Crux theologorum, 1, 213. 

StrdjintebeS. IIov öt«, l, 131 f. 

SlriftoteleS. Natürliche ©ottegerfenntnig, 1, 445. (Gebrauch beg SOßorteg 
„Geologie", 1, 45. 

RrtuS. UrfaChe beg arianifchett ©treiteg, 1, 502. 

Rftroc, Senn. 6dhöj>funggberidht, 1, 585. 

RihixnaftttS. Homoufte, 1, 502. ©ebraudj beg Vßorteg „Rheologie", 1, 47. 
RngnftC Dreieinigfeit, 1, 458. 493. 

Stngnftin. Sehre bon ber ©dhrift, 1, 321. Ätare ©teilen ber ©dhrift, 1, 391. 
Qtoed bunfler ©dhriftftetten, 1, 392. Saufe unb ©rbfünbe, 1, 657. Verachtung 
ber. ©gframente berbammt, nicht Entbehrung berfelben, 3, 331. Saufformet, 
3, 307. * Ableitung beg Söorteg „religio“, 1, 6; „theologia“, 1, 44. $nfJ>iration, 

1, 277. Drei Slrten ^eibnifcher S^eotogie, 1,45. Verfug, bie Dreieinigfeit (Gotteg 
ber Vernunft ftarsumachen, 1, 481. Siebegtrinität, 1, 482. Filioque, 1, 504. 
Qtoetteg genus ber Mitteilung ber ©igenfdhaften, 2, 259. ©efchtoffene Süren, 

2, 287. Rbftrafte Rebetoeifen bei ber erften Rrt ber Mitteilung ber ©igenf^aften, 
2, 169. Si homo non periisset, Filius hominis non venisset, 2, 391. ©egen 
Vefagiug' Erbfünbenlefjre, 1, 650, „SBefen" unb /^erfon", 1, 501, Unflarheit 
über ©runb ber Rechtfertigung, 2 , 15. Gratia infusa, 2, 25. ©nabenbegriff nidjt 
richtig gefaßt, 2, 16. Gratia universalis, 2, 24. Si fides in .Christum deficit, 
oratiö perit, 3, 97. ©chöbfung, 1, 572. Retractationes , 1, 100. 


Vadjtntntn= Erlangen über Hofmann unb g^nf, 1, 128 f. 

»ftfor. Äol. 2, 12, 2, 602, 

Vaier. D. SDßaltherg Sluggabe bon Vaierg Dogmatif, 1,194. Rnalßthifche 
Vtethobe, 1, 173. 175. Vater behunbelt bie leßten Dinge bor ber Sehre bon ber 
©ünbe, 1, 176; hält bag ©chriftprinsip feft, 1, 177. Autorität ber ©dhrift, 1, 372. 



89 


2)ie (Schrift überzeugt imterlid), 1, 423 f. Rntitegomena, 1, 399. SBarutrt bag 
fd^riftlid^c Mort an ©teile beg münbticf)en? 1, 234. Rid)tfunbamentate ßeljren, 
1, 103. Theologia supernaturalis dsoodoros, 1, 51. Rerljanblungen 3U>if<f)en 
ber griecf)if<f)en unb lateinifchen Äirdje über Sßerfon unb Mefen, 1, 501. ©otteg 
Mefen unb ©igenfdjaften, 1, 525. 527. ' Regatibe ©igenfdjaften, 1, 534. S)eftni= 
tion bon ©ott, 1, 537. 33ei befonberen ©nabentoirfungen feine befonbere Rn~ 
näljerung beg göttlichen Mefenl, 1, 546. Rbfolute ©toigfeit, 1, 548. ©üte ©otteg, 

1, 566. Filioque, 1, 504. Generatio Filii et spiratio Spiritus Sancti, 1, 509. 

Proprietates et notiones personales, 1, 506. Propositiones personales, 2 ; 95. 
Persona ovv&stos, 2, 97. Streite Rrt ber Mitteilung ber ©igenf haften, 2, 245. 
Rbftrafte fRebetoeifen beim streiten genus, 2, 251 f. drittes genus, 2, 272. Com- 
municatio naturarum, 2, 134. ©rniebrigung unb ©rljöljung ©Ijrifti, 2, 314 f. 
Unterfchieb beg borbilbtidhen sprieftertoerfeS im eilten Seftament unb beg Jpriefter^ 
tid^en Merfeg ©Ijrifti, 2, 405. ®ag tjofiebriefterlidje Rmt im ©tanbe ber ©r= 
l)öl)ung, 2, 459. ©etjört bag ßefjren, bag jefct auf ©rben gefehlt, in bag pro* 
Ü^etifche ober föniglic^eRmt ©fjrifti? 2, 400. $>ie tral)re Menfd()f)eit 2, 69. 

Clauso utero, 2, 366. ßeiben Don ©eburt an, 2, 370. (Genugtuung 

©hrifti, 2, 455. feefetyrung tft Rnsünbung beg ©laubeng, 2, 545. Concio legia 
realis, 2, 551. Conversio transitiva et intransitiva, 2, 559, Miebergeburt 
ift ©laube, 2, 601. $uße ©hnontjmum bon töefeljrung, 2, 605. Deus causa 
libera unferg &eilg, 2, 5. ©leid&aeitigfeit beg ©laubeng unb ber Redhtfertigung, 

2, 666. Über ©laube alg eine „Weniger antreibenbe Urfache ber Rechtfertigung", 

2, 526. $)ie ©eredhtigfeit beg ©taubeng ift boßfotnmen, bie ßebenggeredhtigfeit 
nidjjt, 3, 36 f, Fides directa ift medium lt]nxix6v ber ©nabe, 2, 533. $>ag Rer? 
langen naß) ©nabe ift fdhon ©taube, 2, 533. Äöljter glaube, 2, 513. Heiligung 
unb gute Merfe alg antecedens unb consequens unterf Rieben, 3,4. Heiligung 
trirb getrirft bur<$ ©efefc unb ©bangelium, 3, 20. ©ute Merfe müjfen aud) gut 
gefaben, 3, 51. $>er ©taube an ©Ijriftum macht bie Merfe gut, 3, 57. Mag ift 
bie ßirdje? 3, 464. 460. Una sancta, 3,489. ©bnfretigmug, 3,490. ©pridht 
Ungläubigen bie ©tiebfefjaft in ber ßircfje ab, 3,470. ©efefc unb ©bangelium, 

3, 264. ©benbitb ©otteg, 1, 621. ©ünbe, 1, 633. ©rbfchutb, 1, 648. Maria unb 

©rbfünbe, 1, 659. Subiectum quo ber ©rbfünbe, 1, 660. ©inteilung ber ©ün= 
ben, 1, 680. S^tenbeg ®eU>iffen, 1, 677. Materia coelestis in ber £aufe, 3,221 f. 
Materia sacrae coenae, 3, 413. Refcf)neibung, 3, 253. Drbination, 3, 519. Ruf* 
erfte^ung ber £oten, 3, 605. Suftanb ber ©eete nad) bem £obe / 3, 575. Confir- 
matio voluntatis in bono, 3, 620. Causae sociae creationis, 1, 586. 5{$rä? 

abamiten, 1, 582. ßidjt, 1, 575. Rögel ex terra, 1, 579. Raturgefefce, 1, 595. 
Rerf)ältnig ber ©ngel sum Ort, 1, 609. ©eiftliche unb teibtidje Refeffenheit, 1, 615. 
Marutn l)at ©ott biefeg unb jeneg fo gemalt? 2, 392 f. ©teßung ber ßel)re bon 
ber ©nabentral)l, 3, 535. Voluntas consequens, 2, 41. Rntidjrift, 3, 534, Rß? 
gegentrart ©Ijrifti, 2, 191 f. 

Rßfer, $atne$ ßet)rfreil)eit für Rrofejforen, 1, 156. 

Ralbnin. Marnungen bor Rbfaß, 3, 116. ©chlüffel beg &immelreid)g, 
3, 523. Orbination, 3, 519. 4, 10, 2, 186 f. 

Rarcfaty, Sabbert, ©teüung sur ©djrift, 1, 330 f. Norma normata, 1, 368. 
©rbfehulb, 1, 646. Rbenbma^l, 3, 341. ©d)treigberfammlungen, 3, 151. 

Raroe8, 9L ©♦ ©bangetifdhe Ratfdhläge, 2, 399. 

Rame§, Rlbert Miebergeburt burefjg Mort, 3, 175. $ie berfdjloffenen 
$üren, 2, 144. 

SöaftlinS. gtoeiteg genus ber Mitteilung ber ©igenfdjaf ten, 2,259. »Xtym 
togie", 1, 47. 

SBaumgarten. ^rhptifch=fenotifdher ©tr eit, 2, 349. Roßfommene Heiligung, 
3, 37. 

SBetftoitlb fe. Redhtfertigung, 2, 632. 

Söeetfjer, ßtjntan. ^eljarrung im ©tauben, 3, 114 f. 

jöeßarmttt* Ecclesiam sine Scriptura consistere posse contendit, 1, 272. 
Rier tf)eolügifd)e sprinai^ien, 1, 248. Mandatum scribendi, 1, 270 f. Obfeft beg 
recf)tfertigenben ©laubeng, 1, 103; 2, 505 f. Sutljeraner madhen ben ©tauben 3u= 
ni^te, 2, 530. $)ie ^eiligen, 2, 461. 426. ©briftug ^at nicht ^ößenftrafe erlitten, 
2, 370. Unio personalis, 2, 135. Sustentatio, 2, 142. Äirche, 3, 466. 472. 3)ie 


90 


rötnifdjje 23ufse, 2, 605. 563 f. SJtutmafüicbe ©emifjljeit, 2, 664 £f)riftu§ ^abc bie 
2öorte: „Sa§ ift mein Seib" fd^on bot bern ^Uft be3 @ffen§ gestochen, 3, 434. 
$lagt Suthet be§ 2lttani§mu§ an, 3,307. 

25engel* 2Betfe finb in bet ^Rechtfertigung bont ©tauben gu fubttabieten, 

2, 643. £>b 6:^riftu§ 6 an ba§ 2lbenbmabl gebaut habe, 3, 387. 

23ente, 2lbenbmabl, 3, 346. £)tumenifcbe ©hmbote, h 494. Merger - 

©bnoben, 1, 104. SebenSbetftchetung, 1, 639. 

23eätt* ©örtliche Sßetebtung ©btifti, 2, 238 f, Seiben ©brifti, 2, 167. Seug? 
nung bet allgemeinen ©nabe, 2, 25. ©egenmatt (Tbrifti im 2lbenbntabl, 3, 368. 
$tbifcf)e Elemente im 2lbenbmahl, 3, 414. Materia coelestis, 3, 419. „Steifch ift 
lein nii^e", 3, 389. gleifcftfteffet, 3, 383. 437. ©nabenmittet, 3, 192. SOßaffet in 
bet Saufe, 3, 300. 2tyoft. 3,21, 2, 385. 

SttttfhSebntmter* 2lnafotutha im bleuen Seftament, 1, 313. 

SSlootttfielb* 1 SoS. 5, 7 f., 1, 413. 2 $ett. 2, 16, 1, 395. 

25öbl* ^Mitteilung bet ©igenfebaften, 2, 170 f. 2lttmiffenbeit im ©tanbe bet 
©tniebtigung, 2, 183. 332. Genus maiestaticum, 2, 210. 301. ©ba^ebonenfe, 
2,285. Allgemeiner ©nabenmitte, 2,27; 3,221; 1,26. Sie reformierte ©naben? 
mittellebte ftimme mit SutbetS Sebre, 3, 218. 23etföbnung§lebte IRttfcbk, 2, 423. 
©atramente, 3, 173, $fänber unb 2öabrgeicben, 3, 186. 33itbXtd^e fltebe in ben 
©infebungämorten, 3,369. Söaffer fann fotebe Singe nicht tun, 3, 314 f. 171 f. 
Sotung be§ alten SRenfcben „in effigie“, 3, 317. Sa§ $tbifd)e in ben ©alramen? 
ten, 3, 300, 2Ba§ ©ott bcabpdfjtigt, rnufe gefaben, 2, 558. 3ob. 3, 13, 2, 236. 
23onfme* gnfbitation, 1, 344. 

SBrens* Sa§ ©ffen bom betbotenen 23aum, 1, 664. Filius Dei assumpsit 
filium hominis, 2, 89. Attgegenmatt ©brifti nadf) bet menf «glichen Statut, 2, 192 f. 
207 f. ©tanb bet ©tniebtigung, 2, 336. ©it}en aut ^Rechten ©otte§, 2, 344. 361. 
Übet £)ftanbet§ SiSfmtation bon bet ^Rechtfertigung, 2, 635. ©taube, 2, 519. 
2öefen be§ ©alrament§, 3, 425. Sauffotmel, 3, 305 f. 25ermanblung bet 2Belt, 

3, 609 f. Übertragung be§ $rebigtamt§, 3, 523. 

SBreifdjtteiber* ^nffntation, 1, 275. Theologia extvnos, 1, 63. Unfterb? 
Iidt)leit bet ©eete, 3, 619. ©djjleietmad^erS ©bftern, 2, 114. Anbbboftafte, 2, 88. 
Set Sob, 3, 572. §bb üt *)rtifcbe 25etbammni§, 3, 613. Äinbettaufe, 3, 326 f. 
23ri0g8, ßbarle^ 21* Snfbiration, 1, 323 f, 334. Überlegungen bet ©ebtift, 

1, 418. 

RSrodjmanb** ©hntbetifebe SRetbobe, 1, 174. ©nabenmabl, 3, 544. ©ute 
* ttöerfe, 3, 44. ©ffen bet ©ngel, 1, 605. 

SBrottm, Sahib* 3ob. 6 fjanbelt nicht bom Abenbmabl, 2, 397; 3, 384. Recht? 
fettigung, 2, 18. 

23ruce, 21* 25* 9Rögticbleit be§ 3tttum§ in bet ©ebrift, 1, 339. 289. Se£t? 
fritifer, 1, 411. Textual criticisms, 1, 288. SeSatten, 1, 289. 

25ttcami$* Set gange ©a^: „Sa§ ift mein Öeib" ift StoJm§, 3, 375. 
23ubbeu$* DRonatcbianet, 1, 459. Asyopevoi $eo(, 3, 529. ©tfennrttiS 
unb Beifall ohne 8ubetpd)t, 2, 514. ©tleucbtung unbefefjrtet Sßtcbiget. 2, 604. 
Anticbrift, 3, 532. 

23ttgenbagen* Abenbrnabkmotte, 3, 370, 

$mtfeu, ©* b* ^täabamiten, 1, 582. 

Burger* Rerbflicbtung auf bie 25efenntniffe, 1, 434. 2Bibet ben ©inmanb, 
bab ein menfd^lid^et Seib nid^t an bielen Dtten gugleid^ fein tonnt, genügt nicht 
bie 23etufung auf ben ©tanb bet 23etllätung, 3, 421. 

23ttt0C# f 23ifü)of. ©tt)theit bon 1 3ol). 5, 7. 8, 1, 418. 

25#fä#S leugnet bie ©emeinfebaft bet Statuten in 2, 135, 142. 

2$«fl)nell f ^porttce* 1, 489. £brifta 3 sollte butch Se^re unb 23eifbiel nut 
motalifchen ©influf 3 auf bie ttRenfchen auSüben, 2,427. 2öa§ ift bie ^ird|e? 

3, 465. 23ufhnett nahm im ©tetben feine gufludbt gut satisfactio vicaria, 

2, 442; 3, 466. 

25ttttmamt, 2llej* übet ba§ 2lna!oluth, 1, 314, 


91 


<L 

©ftltjt Analtytifche 1, 177. ^nfbtrattonS lehre: $n Siebenfachen 

unb in ben ben Schreibern unbetannten ©ingen Sßetrahrung bov $rrtum, 1, 322. 
264 f. Stoei ^rinsifnen: Schrift unb £rabition, 1, 245. Consensus quinque- 
saecularis, 1, 178. $)ie Lehre bon ber 3)rei'einigfeit int Eliten £eftament, l f 475. 
Homo libere se convertit, 2, 573. 

(Mob. 3DaS ttöort „Geologie", 1,45. Geologie: in meinem Sinne eine 
ttöiffenfchaft, 1, 122. Anathtifcfje SRethobe, 1, 175. 177. 207. $er ©chriftbetreiS 
nimmt in feiner SDogmatif eine ^erborragenbe ©teile ein, 1, 185. $etn Irrtum 
in ber Schrift, auch nicht in geringen Gingen uftr., 1, 268 f. SDer AuSbrucf, 
©hriftuS nach ber menfehtichen Aatur fei „Filius Dei naturalis“, gut gemeint, 
aber übel getoctftft, 2, 113. $)aS ©i^en aur fRechten gehört sunt ©tanb ber ©r* 
höhung, 2, 344. ©alob berteibigt bie Tübinger, trenn bon ihnen gefagt trirb, fie 
feien Vertreter einer bloßen Verhüttung ber göttlichen ttftajeftät im ©tanbe ber 
©rntebrtgung, 2, 335 f. »Vielleicht btfferierten bie ©iefjener unb Tübinger nur 
in ber fRebetreife", 2, 345 f. $aS Sehren, baS je^t auf ©rben gefd>ie^t r unter 
©hrifti föniglicheS Amt befaßt, 2, 400. (S^riftuS bittet auch nach bem Süngfteu 
£ag für bie ©einen, 2, 461. Conversio prima, et secunda, 2, 560. (£aiob fott 
über ©hernnih htnauSgegangen fein, trenn er bie Vefehrung, als Ansünbung beS 
©IaubenS genommen, fich im ^XugenblidE boüjie^en laffe, 2, 554. Aufertreäung 
©hrifti 3u unferer ^Rechtfertigung, 2, 380. $ie burd&S ©efefe feltg trerben trotten, 
fielen unter bem ftluch, 2, 1. Vefämbft ben AuSbrutf, bafs ber ©taube eine 
„toeniger antreibenbe Urfache ber ^Rechtfertigung" fei, 2, 526; macht für bie btofj 
inftrumentale ftunftion beS ©IaubenS geftenb, baf; 'ber ©taube nicht unfer ttöerf, 
fonbern ©abe ©otteS ift, 2, 527. ^Rechtfertigung aus ben ttBerfen, rechtfdjaffene 
grüßte ber Vufje, 2,655. Sum rechtfertigenben ©tauben gehört baS ©rgretfen 
ber bargeöotenen ©nabe, 2, 519. ©taube als Streue, 2, 539. SDie $irdf)e ift un* 
ftrf)tbar, 3, 472. feuchter gehören nicht gur Kirche, 3, 484. £aufe an ©tette ber 
Vefchneibung, 3, 326. $)ie SohanneStaufe, 3, 338. Aichten über bie ©nget, 3, 607. 
©rabe ber ©errticf)feit, 3, 622. Locus de cruce, 3, 84. Vögel ex aqua, 1, 579. 
KXa>fi€vov, 3, 409. Auslegung bon 3^h- 6, 3, 385; 2 tfor. 3, 5, 3, 16; tRöm. 4, 16, 

2, 666; 1 2Rof. 4, 26, 1, 233. ©önetfe über ©alob, 1, 207 f. 

(Salbtm Snfbiration§tehre, 1, 331. $)afj bie ©chrift ©otteS inffnrierteS 
Vßort ift, trirb böttig entwertet, 1, 332. ©albin teugnet bie gratia universalis, 
treit bie Erfahrung ober baS IRefuttat bagegen fbreche, 1, 29 f.; 2, 305; beruft ftch 
auf ©otteS Allmacht, 1, 29. ©nabe ©otteS extra Christum, 2, 20; benevolentia 
divina, 2, 10. $ser ©ohn ©otteS fei bom ©tntmel herabgefommen, ohne ben ©im* 
met su bertaffen, 2, 231. Soh. 3, 13: «ber im ©irnmel ift" na<h ber göttlichen 
Aatur, 2, 234 f. ©S fei eine fdhrcdEtic©c Sehre, ba& ©hriftuS überall feine menfeh- 
liehe Aatur bei ftch ©abe f 3, 380. ttftan bürfe ©hnfto nadh feiner menfchltchen 
Statur nichts anbereS sufchreiben als jebem anbern Vtenfchen, 3, 380 f. $)urdh bie 
ittofale ©einstreife trerbe ©hrifti Leib in einen ©ei^ bertr anbett, 2, 199. $)te 
berfchtoffenen Mren, 2, 144. 196. 198. 287. 305 f.; 3, 379. $8efämbfung ber Suthe= 
raner als ©uthehianer, 2, 306. Trennung beS ttöerfeS ber beiben Naturen 
auch auf ba§ hbheb^i c f^rlid^e tet auSgebehnt, 2, 271. ©hnfü ^erbienft baS 35er= 
bienft eines ttRenfd^en, 2, 166. 425. 301. Snfrmfequentertreife fdfjreibt ©albin bem 
^lute ©htiftt ertofenben ttöert ju, 2, 271. ©öttenfahrt bitbtich als ©tanb 

ber ©rntebrigung, 2,377. Unmittelbare ttöirffamfeit beS ©eiligen ©etfteS, 1,227; 

3, 469. £)er ©eift braucht feinen ttöagen, 3, 468. 419. ^)aS äußere ttBort trirb 
auch Sunbament beS ©taubenS genannt, 3, 191. 469. ®aS, traS ©otteS allein fei, 
trerbe auf bie 9Jtenfchen übertragen, 3, 192. ttöarnung bor bem ©äugen an ben 
äufeeren ©nabenmittetn, 3, 222. ©aframente ein öffentliches Zeugnis ber ©nabe, 
3, 186. 439. ©atbin forbert infonfequentertreife sum ©tauben an baS ttBort auf, 
3, 469; bertreift bie Angefochtenen auf bie atlgemeine ©nabe, tri e fte in ben ©na= 
benmittetn beaeugt ift, 3,201. Abenbmahl: Seugnung ber tRealbräfen3 f 1,28. 
©onft trürbe bie trahre äRenfd^hcit ©hrifti bertorengehen, 3, 376 f. £)ie Abenb= 
mahl§trorte feien nach $üh. 6 auSaulegen, 3, 384. „ttJtein Seib" nur ein «Abbilb 
meines SeibeS", 3, 397 f.; meines SetbeS Reichen, 3, 367 f. 374 f. 2)aS 33ilb liegt 
in ben Stöorten »mein 2eib", 3, 356. Auch bic Lutheraner blieben ni^t bei ben 
Abenbmahl§trorten, trie fie tauten, 3, 403; gebrauchten »in, mit unb unter", 
3,403; carnalis esus beS ©aframentS, 3,437; 33esauberung beS Teufels, 3,393. 


92 


©ie Sehre ber ^ajriften fei erträglicher, 3, 402. ©albinS Sehre fei eine SJtobifila? 
tion ber luthertfchen, 3, 345. ©albin fagt gelegentlich, baß ber §eilige ©cift ©hrifti 
Seib unb 33tut in bie ©läubigen hwübergießt, 3, 354 f. ©a§ §immlifche int 
Rbenbmahl: ber ganje ©hriftu§, 3,416; bie Sßoijltaten ©hrifti, 3,417 f.j ber §ei? 
lige ©eift mit feinen 3Birtungen, 3,418; bie geiftliche ©emeinf^aft mit ©hrifto, 
3, 419; Prüfte be§ berttärten Seibe§ ©hrifti, 3, 419 f.; aber nicht ©nabe unb 33er? 
gebung, 3, 438. ©ie Äonfefration im Rbenbtnahl ^abe e§ nur mit ^erfonen 3 U 
tun, 3, 427. ©em 33rot unb 3B ein ähnliche ©lemente feien erlaubt, 3, 414. 3Bah* 
3 ur 3ßerbammni§, 3, 559; ein ©eil ber SJtenfchen gur 33erbamntni§ geraffen, 

2, 26. 3&a§ ©ott ernftlich beabfi^tigt h<U, muß gefchehen. Stun werben nicht alle 
felig, folglich hat ©ott nie bie SOS eit geliebt, 2,27; beruft ftch auf 1 $or. 4, 7, 

3, 560 f.; Warnt babor, bie ©rwählung au§ bem ©bangelium, 3,171, ben ^Bitten 
©otte§ au§ bem äußeren 3Bort be§ ©bangelium§ erfennen 3U trotten, 3, 244. 
©ein RnalogiebeWeiS bont leiblich 33linben, ber ohne Sicht nicht fehen fann, 3, 178. 
©r fagt auch, man fotte ben geheimen ^Bitten ©otteS nicht erf orfchen, fonbern ftch 
an§ ©bangelium galten, macht aber bur<h ben geoffenbarten ^Bitten (gratia uni- 
versalis) einen ©tri<h, 2, 49 f. Unberlierbarfeit be§ ©laubenS. Rieht ber ©taube 
felbft, fonbern nur bie Betätigung beS ©tauben^ §Öre bei groben ©ünben auf, 
3, 107 f. ©a§ Rmt bcr Dbrigfeit erftredc ftch auch auf reine ©otteSberehrung, 
3, 211. 213. ©albin aieht Oligarchie bor, 3, 481. Bnorbnung in ©albin§ Insti- 
tutiones, 1, 227. ©eine ©ogmatif ganalich bon rationaliftifchen ©äßen beherrfdjt, 
2, 305. 

©afcito hat au§ ©ra§ntu§ gefhöbft, 3, 197. 

©arlftafct. Rbenbmahl: ©a§ 33ilb liegt in bem SBort: ,,©a§ ijt mein Seib" — 
„hier ft%t mein Seib", 3, 355. (§at toenig Stachahmer gefunben, 3, 356.) Ütach 
lutherifher Sehre beWirften SJtenfchenWorte bie ©egentoart ©hrifti im Rbenbmahl, 
3,426. gtreef be§ Rbenbmahle§ fei nicht Vergebung bcr ©ünben, 3, 438. 222, 

<£art> 50 t>, 3f* 33. ©egen ben ©tntoanb, baß eine 33erbobt>elung ber göttlichen 
©igenfehaften unb föanblungen ftch ergebe, trenn bie menfchlichc Statur ©hrifti an 
ben göttlichen ©igenfehaften unb ^anbtungen teilhat, 2, 298; gegen fotogen, 
bie nid^t bie objeftiöe Rechtfertigung Objeft bc§ rechtfertigenben ©laubenS fein 
laffen, 2, 653 f.; gegen 33erlehrung be§ DbjeftS be§ ©laubcnS, 2, 666. ©er ©taube, 
fofern er rechtfertigt, hot nicht bie angenommene, fonbern bie anaunehmenbe 33er? 
gebung 3 um Dbiett, 3, 242, ©er SRenfh ift ©ubjeft ber Reue unb be§ ©lauben§, 
2, 569. Rur ba§ ©bangelium ift Sftittel ber Heiligung, 3, 20. SBarum bie £ei? 
Hgung nicht gleich bolllommen gemacht trirb, ift eine nußlofe {frage, 3, 36. 33er? 
hättni§ atrifchen ©tauben unb guten 3Berfen, 3, 7. Urteil über {flaciuS, 1, 658 f. 
** ©hantier. ©er allgemeine ©nabentriüe ift eine bloße voluntas signi, 2, 29, 
©ie burch Saien boüaogene ©aufe h<*t leine Äraft, 3, 329. ©a§ Rehmen mit ber 
§anb im Rbenbmahl fei trefentlich, 3, 414. 

©hamting, 3®, 33oÜ!ommene Heiligung, 3, 37. 

• ©hemnt^, ©hnthetifihe Rtethobe, 1, 174. ^nfbtration, 1, 321. 33erfchär= 
fung ber 3nfJ)iration§lchre, 1, 334. ^tare ©teüen ber ©chrift, 1,391. ©ban? 
gelienharmonie, 1, 291 f. 3Bir berachten ba§ ^eugnil bcr Äirche nid^t, 1, 246. 
Rfjolthbheu unb Rntitegomena, 1, 400. 402. 352. 33efenntnüfihriften au§ ber 
©chrift genommen, 1, 432. Ofm* ©rfenntnis ©hrifti unb ber ©rinität liegt 
ignorantia Dei bor, 1, 524. ©otte§ 3Befen unb ©igenfehaften ibentifc^, 1, 534. 
„^erfon" in ber Behre bon ber ©reieinigfeit, 1, 498. 3Befen, essentia, 1,499; 
2, 124. 126. 33erhanbtungen ber griechifcben unb tateinifchen Kirche barüber, 
1, 501; sxjioQevEtai ($oh. 15, 26), 1, 520 f. Opera ad extra et ad intra, 
1, 513 f. 518 f. 33ereinigung ber göttlichen unb menf^lichen Ratur in ©h^fto, 
2,89. gioeite Rrt ber Rtitteilung ber ©igenfehaften, 2,243; gegen bie ©intoanbe 
ber Reformierten in beaug auf ba§ atoeite genus, 2, 261 1 ©runb, toarurn nicht 
alle göttlichen ©igenfehaften gteid&ertoeife bon ber menfchlichcn Statur ©hrifti au§= 
gefagt toerben, 2, 265 f. SJte|rfa<he ©ein^fcoeife ber menfchtid)en Statur in ©hrifto 
lein 3Biberfbruch, 2, 208 f. ©ie totale ©ein^toeife ber menf<hli<hcn Statur ©hrifti 
ift nicht ein ©ing ber Rottoenbigleit, 2, 209. ©ie &errf<haft ©hrifti im 3W, 2, 189. 
Rltgegentoart ©hrifti nach ber menfchtichcn Ratur, 2,191; nur bur^) bie betfön? 
liehe 33ereinigung, 2, 352 f. ©röftüch ift, baß ©hriftu§ auch nach feiner menfch= 
liehen Statur, nach ber er unfer 33ruber ift, bei un§ gegenwärtig ift, 2, 282 f. 
©hemniß foü bie ©egenwart ©hrifti bei allen Kreaturen nach ber menf^tichen 



93 


Ratur abgelebt haben, 2, 218 — 220; fleht nic^t itn ©egenfaff au 53ut^er, 2, 215 bis 
218; man hat leine Urfache, in ber Ehrijtologie Ehemniff auf Soften SutherS in 
ben Vorbergrmtb au rüden, 2, 226. $>ie menfchliche Ratur Ehtifti als Snftrument 
ber ©ottheit aur Ausrichtung beS ErlöfungSWerleS, 2,222. Anteilnahme beS 
SohneS ©otteS am Seiben, 2, 158. 2>ie termini in beaug auf DOlitteilung ber 
Eigenfchaften fhtb nicht immer im gleichen ' Sinne gebraust Worben, 2,162. 
Saftig erfhcinenbc 2B Überholungen bei Ehemntff, 2. 311, Vßirlfamleit Ehrifti i*u 
Staube ber Erhöhung unb Erniebrigung, 2, 351, 3m 6tanbe ber Erniebrigung 
hat bie ©ottheit ihre Rtajcftät unbollftänbig, im Staube ber Erhöhung botUom^ 
men burdj bie menfchliche Statur aut ©eltung fommen taffen, 2, 343. 2)aS Vßie 
ber Erniebrigung lönnen toir nicht crllären, 2, 333. Ehemniff gebraust bie AuS= 
briiefe „Verbergung" unb „Heimlichhaltung" aur Vefhreibung beS StanbeS ber 
Erniebrigung, 2, 334, gegen ben Irrtum ber Reformierten, baff bie menfchliche 
Ratur im Stanbe ber Erhöhung in ben Ruheftanb berfefft fei, 2, 388; bie Rechte 
©otteS,. 2,383; bie göttliche Rantengebung (Sul. 2, 21), 2, 388f.; bie Salbung 
Ehrifti, 2, 389; semper virgo, 2, 367; Rtatth. 1, 25 fagt ni^tS barüber, ob Rtaria 
noch anbere tfinber gehabt h abe, 2, 367, Ratürliche ©otteSerlenntniS, 1, 449 f. 
£atfünben, 1,670; Einteilung berfelbcn, 1,675; h™tmctf<hreicnbe Sünbcn, 1,682. 
Gratia Bei, 2, 8; gratia ben Söerlen entgegengefefft, 2, 9; beaeichnet manchmal 
©nabengabe, 2, 629, fftelagiuS unb Auguftin höben ben ©nabenbegriff nicht richtig 
gefafft, 2, 16. ©efeff unb Ebangelium gehören aufammen, 3, 279. VelehrungS* 
proaeff, 2, 554 f. Vßem bie erften Anfänge beS ©laubcnS aulommen, ber ift be= 
lehrt, 2, 554, Belehrung in einem Augenblicl, 2, 555. ©cheünniS ber Velehrutflj, 
2, 585 f. ©taube ein Suchen, Vegehren, 2, 519, 518. $>ie ©ewalt tun, reiffen ba§ 
Himmelreich an ftch, 2, 520. Auch ber ffhtoächfte ©laube ift fiducia, 2, 511. ÜJtan 
foH Vergebung nicht aufferhalb beS VßorteS unb ber Salramente fueffen, 3,256. 
©taube, ber auf göttliche Verheiffung leiblicher ©iiter gerietet ift, 2, 539. ©efahr 
für ben ©tauben, bie mit ber Viunberbicfftung in Ehrifti Sugenb berbunben ift, 
2, 365. Locus „Be Perseverantia“, 3, 107, Veharrung im ©tauben, 3, 111. 
Vkrnung bor Abfall gegen fteifchtichc Sicherheit gerichtet, 3, 116. Atxcuovv in 
beltaratorifcher Vebeutung, 2, 631. Vßerle beS ©efeffeS bon ber Rechtfertigung 
auSgef Stoffen, 2,607; baS ift ber ©taube ber ganaen Ehriftenheit, 2,623. $)ie 
Sehre bon ber Rechtfertigung ber Hauptartilel, 2, 620 f.; baburch unterfcheibet ff<h 
bie chriftti^e Religion bon allen anbern, 2,482. ©ewiffheit ber Rechtfertigung, 

2, 663. Roms Herrfchaft über bie Seelen, 2, 664. Stoffel ift nicf)t als eine 
£ugenb au pflegen, 2, 534. $>ie SchlüffctgeWalt ift ben ©laubigen gegeben, 3, 518. 
$>ie Sohanne§taufe, 3, 338. Vuffe Rüdlehr aur £aufe, 3, 324. SBenn ©taube 
unb VJerle einanber entgegengefefft ftnb, ift unter „guten SBerlen" baS ganae ©e= 
biet beS neuen SebenS au berftehen, 3,5, ©ott wirlt bie VJerle in unS, 3, 66 f.; 
ber Rtenfh berbient baburch nichts (©nabenlohn), 3, 66, 2>ie Vßaht Urfache beS 
©laubenS, 3, 550. Engel nicht allgegenwärtig, 1, 543. £rabuaianiSmuS, 1, 105. 
Schöpfung: Sicht, 1,575; Vögel auS Vkffer, 1,579. 2Su<her, 1,637. Ehemniff 
habe VtelanchthonS Loci nach ber Honlorbienformet aufgelegt, 1, 184. Urteil über 
DfianberS Sehre, 2, 635; Dftanber lathotifiere, 2, 636. 638. 

Ehcmnihf Efjriftian* ©egen £arnobS bebingte Abfotution, 2, 666. 653; 

3, 236, 

EhrirfuftOttttt#* Voluntas antecedens et consequens, 2, 38; 1, 559. 2Bir 
füllen unS nicht um ben Drt ber Hölle bemühen, fonbern barum, baff Wir ihr mU 
fliehen, 3, 616. 

Eicera. Ableitung beS SOßorteS religio, 1,6; gebraucht baS Vßort ^h^oXogie, 
1, 45. Aatürliche ©otteSerlenntniS, 1, 445. Seugnet AttWiffenheit ©otteS, 1, 552. 
Erbberberben: anhaftenbe Reigung aum Vöfen, 1, 649, Misericordia, 2, 7, 

Element AlesanbrinuS. Ratürtiche ©otteSerlenntniS, 1, 450. Sufpiration 
burch Propheten nicht Elftafe, 1, 278. 

Eofter, S)ie Äirch« ift hiuffhttth ihrer Sehre nicht bon ber Schrift 

abhängig, 1, 69. 

Erabfeh leugnet bie Empfängnis Ehrifti bom Heiligen ©eift, 2, 76. 

Efemer* 3nfpirationStehre, 1, 279 f, 3nfpirationS lehre ber ßirchenbäter, 
1, 320; ‘ber £>ogmatiter, 1, 334, SutherS Qttat: Heu, Stroh, Stoppeln, 
1, 347 — 350. „ßum Stich au fchwach", 1, 850. 2)aS neuteftamentlihe ©riehifh, 


94: 


1; 310. ©nabe toerbe in bet Sdhrifi nie im Sinne bon ©nabengabe gebraust, 
2, 629. ©infegung be§ RbenbmahB, 3, 341, BScnn ©hriftuS nichts anbereS ift 
als ieber anbere Btenfd), fann bon ©emeinfdhaft mit £exb unb Blut ©hrifti im 
Bbenbmahl nicht bie Rebe fein, 3, 382. Sie bei ber ©infegung bei RbenbmahtS 
gebrauchten Bßorte taffen fich nid)t feftfteUen, 3, 408. kaufen = abtoafcfjen, 3, 301. 
©töttttoell, Dliber, auf feinem Sterbebette, 3, 108. 143. 

©unMftuS. Sie mitgeteilte Bttgegentoart ©§rifti toiberfbricht ber ©eburt, 
bem fidjtbaren Bßanbel ufto., 2, 203. (Surrogate für berfönltdhe Bereinigung, 2, 99. 

©nrceltiiu$. deiner, ber in ftcf) ungerecht ift, lann burdh eine frembe ©ered^ 
tigleit formaliter geregt fein, 2, 634. 

©Wriatt. 3nff)iration, 1, 277. Ego et Pater unum sumus, 1, 411 f. * 


S* 

Santa$centt8* §erborbringung ber menschlichen Ratur ©hrifti unb tfjre 
Bereinigung mit bem Sohn ©otteS fallen seitlich unb fadfjlich aufammen, 2, 89. 
Stvex teS genus ber Btitteilung ber ©igenfdgaften, 2,259; britteS genus, 2,285 
bi§ 287. Voluntas antecedens et consequens, 2, 38, 

SanauS teugnet bie ©emeinfdhaft ber Naturen in ©hrifto, 2, 135. 138; tritt 
mit ber Trennung ber göttlichen ©igenfdhaften beS SohneS ©otteS bon feiner 
menfdhlidhen Ratur bem borbeugen, bag bie ÜRenfchhett in bie ©otttjeit bertoanbett 
toirb, 2, 170. 172. ©hrifti Btadfjt fei nid)t gottli<he 9Rad)t, fonbern nur groge 
Btadht, 2, 177. ©hrifti Öeiben toerbe bem Sohn ©otteS nur bermöge einer ©e- 
banfenoperation augefchrieben, 2, 167. 293. ©intoanb gegen bie Mitteilung ber 
göttlichen ©igenfdhaften an bie menfdhlidhe Ratur, 2, 248. drittes genus ber Mit- 
teilung ber ©igenfdhaften, 2, 268. 271 f. Sdheibung atoifd^en actio unb opus, 
2, 291 f. Sie menfdhlidhe Ratur ©hrifti fiat aur Bottbringung ber Bßunber nichts 
mehr getan als ber Stab au ben BSunbern BtoftS, 2, 269. 

Daniel (©eograhh)- Bßeltfbfteme, 1,577. 

Samthauer. Rnalhtifche Met^obe, 1, 174 f. Sie Schrift bie Sbh™£, ber 
Spa^ft ber ÄbijmS, 1, 397. Sie ©hrifto mitgeteilte Rügegentoart, 2, 188; ©hriftuS 
aud) im Sobe Menfd^ (gegen ßütfemann), 2, 374. Apprehensio fiducialis, 
2, 510. 520. IpafftbeS unb aftibeS ©rgreifen, 2, 523. Schtoadher ©taube ift ©taube, 
2,511. $ritif beS Jfedermannfdhen SropuS, 3,373. ßeudhler gehören nicht aut 
ÖrtSgemeinbe, 3.484. Reformierte f>aben nidht baS bon ©hrifto eingefefcte Rbenb= 
mahl, 3, 432, &of). 3, 5 ift ben Bereichtem ber Saufe gefagt, 3, 330. 

* Selihfdj, Stans* Mit etlichen Bätern ber Btiffourifbnobe in Seidig, h 198; 
feine glüdlichften $ahre, 1, 199. Seftfd^rift im 3af)re 1839, 1, 199 f. 202. Ur^ 
fprünglidhe ©inigfeit mit D. Bßaitljer, 1, 217. BeileibSfchreiben, 1, 217. ©rüg an 
bie amerifanifdhen greunbe (1849), 1, 202 f. Radh unb nach trat eine ©ntfrem= 
bung ein, 1, 204, ©ab bie SnfbirationStefjre preis, 1, 218; über bie Schrift, 
1, 200; fhmbolifche Büdner, 1, 201; bie alten tutfjerifd^en Sheofoöen, 1/ 201; 
©hrifti B e rfon, 1, 469. Äenotifer, 2, 117. 329. Rud) Ungläubige gehören aurn 
ßetbe ©hrifti, 3, 470. ©etaufte, toenn fie ungläubig geworben fxnb, bteiben nocf> 
©lieber ©tjrifti, 3, 311. Offenb. 20, 4, 3, 587 f. Böieberberftettung einer früheren 
Sd^obfung, 1,574. ©ngete^en, 1,608. ^)er Slob im $arabie§ berurfadfit, meü 
ber teufet bom berbotenen Baum Befi^ ergriffen fiatte, 1, 661 f. 

£etttofri t berf Rottete bie Borfefiung ©otte§, 1,590. 

^eBJctte beraubtet, ixnoQevsjai (gof). 15, 26) besiege ftd^ auf bie 3 eittidje 
Bßirff amfeit be§ ©eifteS, 1, 520. ©firiftx 5perfon, 2, 115, $>urdf) bie Sefire bon 
ber ©ottfieü ©f) ri fti ^ er be bie ganje Sefjre bon ©fjrifti $erfon bertbirrt, 2, 65. 
©anbauftegung, 3, 504, 

* $ei)ltng* ^aufformet, 3,306. ©ine Saufe auf' ben Rarnen ©tjrifti ift at§ 
gültig anauerfennen, menn bie fo taufenbe B er f° n ^ Befenner ber Sreieinigfeit 
Mannt ift, 3, 306. RbfotutionSformet fategorifd^ aufgefagt, 3, 236. 

^ictfgoff. Sie Belehrung fiätxge bom menfd^tidgen Begatten ab, 2, 558. 
Sied^off rebet 3toar bon einer Befeurung burdh ©nabenfräfte, meint aber not= 
toenbig natürliche Kräfte,’ 2, 577. Sie ©ntfcfyeibung für bie Belehrung toirb ber 
Sreihcit ^ngefdgrieben, bie bem Btenfdhen burdh bie göttlidge ©nabentoirfung ge= 



95 


iaffen fei; 2, 579, £>i c SBirfung, tooburdB ©ott ben ©tauben Berborbringt, fei 
nid)t eine Söirfung ber göttluBen QlttmadBt, 2, 31. 2)er ©rllärungSgrunb liege 
im 9Jlenfd)en, 1, 215. $>ie ^onforbienformel Babe Äorreltur an SutBerS ©Triften 
borgenommen, 2, 595. 

$0b§, äftarCttS. Eintritt bei berfcBloffenen %üren, 2, 196. ©efteBt bem 
ßeibe ©Brifti eine unräumlidBe ©einStoeife au, 2, 216. 

^Bflinget. $»er größte £eit ber neueren broteftantifi^en Geologen t)at fic^ 
in ber BeBre bon ber 9ted)tfertigung auf bie römif^e Plattform geftettt, 2, 670. 

Corner. 5lnalt)iifdBe unb SolatmetBobe, 1, 177. S)ie alten Oogmatiler §ät= 
ten bie ©djrift nadB bem „tirdBlidBen BeBrbegriff" aufgelegt, 1, 184. @otte§ 2öefen 
unb ©igenfdBaften, 1, 527. Unio naturalis in ©Brifto, 2, 108. 2iutot)bboftatiter, 
2, 118 f. 5lnt)bboftafte ber menfcBtüBen 9tatur ©Brifti taerbe bloja bon ben $)og- 
matifern gelehrt, 2, 88. 2)ie göttlidBe unb menfdBlicBe Statur ©Brifti feien erft 
aflmäBtidE) 3« einer $erfon 3 ufammengetaacBfen, 2, 89. ©intourf in be 3 ug auf bag 
Streite genus ber 2Jtitteitung ber ©igenfd)aften, 2,250. ©egen bie mobernen 
Äenotifer, 2 , 323. ©öttenfattrt unb $rebigt be§ ©bangetiumS, 2, 376. ©egen 
£ofmann: 2>urdB Zeitigung Baben mir SSerfoBnung, 2 f 432; 3, 312. ©tnen 2ötber* 
fbrudB 3 h>if^en bem t)eimtid)en unb geoffenbarten ^Bitten ©otte§ nimmt Butter 
nidBt an, 2, 52. ©efdBidBttidBe Millionen, 2, 215. 

Sorjmier fjafufttii. i&ittatyten, 1, 433. 

$0tfdfjeu§. 2)er unenblidBe 2Bert be3 BeibenS be§ ©oBne§ @otte§, 2, 83. 420. 

$rutm ©treibt ber menfcBticBen Statur ©Brifti göttliche ©Bre au, 2, 238. 

Smntntelom* ©Brifti trüber, 2, 368. 

£>ttn§ 0cotu$. ©Brifti SBerbienft tjabe nur einen enbtidBen 2Bert, 2, 424. 

$>uranbu& ©Brifti ©enugtuung Babe nur einen enblidjjen SBeri, 2, 424 f. 


©* 

©Beling* ,gu »SBörterinfbiration", 1, 270. $)a§ neuteftamentlidje ©riedjifcB, 
1,309. Über ©tttmologie, 1, 6; sig, lÄor, 12, 13, 3, 304. 

©Ber. 2>ie menfcBlidBe 9tatur fei ber ©otttjeit nidBt fäBig, 2, 216. 

' ©Bioniten leugnen bie ©mpfängniS bom ^eiligen ©eift, 2, 76. 

©Brntb tabett ©BemniB in beaug auf bie „©bangelienBarmonie", 1, 291 f. 

©if, D., gegen ©ra§mu§, 1, 328 f. 

©tfljarb. Anbetung ©Brifti aud) nad) ber menfd)ticBen Statur, 2, 240. 
©Itbtmbtt#. ©BriftuS fei nad) feiner menfcBticBen Statur ©otteS ^bofttibfoBn, 
2, 113. 

©Ktcat. “Diffused and ubiquitous corporeity”, 2, 188; su ©bB- 4, 24, 
1, 619. 

©rnerfon. ©ünbenfall, 1, 630. 

©njebtnu§. Oie ©dBrift fei unbeuttidB, 1, 387. 

©jnfur berfbottet bie göttliche $8orfeBung, 1, 590. 

©bibBfttti#$ gegen bie Qlntibilomarianiten, 2, 366, 

©btfcobtu^. 3nfbtration§leBre, 1,329; ©uborbinatiani§mu§, 1, 461 f. 
©raSntitS. Watixvtiifye ©otteSerfenntniS, 1, 451. freier SBitte, 1, 668. Fa- 
cultas se applicandi ad gratiam, 1, 98. 143 f.; 2, 543. „SöefeBret eud^!^ — barunt 
fei bie SÖeleBrung nid^t allein ©otte§ 2Berf, 2, 565. Zitiert aud): „DBne micB 
fönnt iBr nichts tun", 3, 118, Snfbtration, 1, 328. Oie ©cBrift fei bunfel, 1, 394. 
©egentoart ©otte§ an unreinen Orten, 1, 544. 

©ufeBtuS. Slntiiegomena, 1, 352. 399. $>reifadBe§ ?lmt ©Brifti, 2, 393. 
©ufydje& SÜermifd^ung unb ©ertranblung ber Naturen in ©Bripo, 2, 100. 
68. 98, 298; Bebt bie toefentlidBe ©erfdjiebenBeit ber Naturen in ©Brifto auf, 2, 159; 
toirb irrig ben SutBeranern augefcBrieben, 2, 111. ©albin belämbft bie ButBeraner 
at§ ©utB^ianer, 2, 306. 

,,©b. ÄirdBettäCttung*" ©nttoicflung ber ürdtlicBen BeBre, 1, 152 f. 


96 


%* 

.gtoeibeutige 2Borte nteiben, 3, 491. 

©oit ftvaft Sünbe mit Sünbe, 1, 641. 2>te Reformierten, meint er, 
haben baS bon S^rtfto cingcfefetc Rbenbmahl, 3, 432. 

Seine, Saufbefeht, 3, 298. $aufe als ©nabenmittet, 3, 316. 

Seltx bon Urgel* ®f)riftu§ nach ber menfchticljen Ratur ©otteS Rbofüibfohn, 
2, 113. 

Settet&oro. S^riftus bitte nach bem Süngfien %ag nicht mehr für bie Sei* 
nen, 2, 461. 

SWe* üttethobe: Sefcung ber Dbjette burd) ba§ Subieft, 1,146. 'gichteS 
SbealiSmuS, 1, 140. Ohne leibliche ©runblage fei baS fjortteben ber Seele nicht 
benfbar, 3, 577. 

Stmteü. Vollfommene Heiligung, 3, 37. 

Sfaciu# ijeborjugt bie fhnthetifche Rtethobe ber $>ogmatif, 1, 173; fhnthetifche 
unb analt)tifche Rtethobe, 1, 180. Verfchärfung ber XttffnrationStehre, 1, 334. 
Sitate aus bem Riten %eftament, 1, 300 f. Ratürliche ©otteSerfenntniS, 1, 450. 
©rbfünbe be£ gefallenen Rtenfchen Subftans, 1, 658 f. (SljtiftuS fei aur ©ölte ge; 
fahren, um au leiben, 2, 377. 

Slügel, £>. Über Siebtes 3bealiSmu£, 1, 140. 

%oma,D. 1 , 147 . 

Sttmf. Seine Geologie, 1, 137. Rationalismus im fachlichen ©etoanb, 
1, 243. Vßet bie Lehre auS ber Schrift barftellen folle, toiffe nicht, too anfangen, 
1, 179; erinnert an RtchimebeS' nov otü, 1, 131 f. Sein Vu<h habe toenigftenS 
„toijfenfchaftlichen ©harafter", 1, 138 f. Veruft fid> auf Siebtes $beatiSmu£, 1, 140. 
®er Untersteh atoifchen ©efetj unb ©bangelium fei aus ber mobernen Geologie 
fo iientiidj berfchtounben, 1, 84 f. Qtoingli habe bie böllige VöefenSgteichh eit beS 
©efe|jeS unb beS (gbangeliumB er! annt, 3, 294. ©efefe unb ©bangelium, 3, 260 f. 
Straft baS ©bangelium ben Unglauben? 3,275. $>ie ffrage ber petfönlicfjen ©e^ 
toifcheit bietet Schtoierigfeit, 1, 124. Selbftgetoig^cit, 1, 128 f. „Shftem ber d^rift^ 
liehen ©etoi^eit", 1, 206. V3ir neunten an, bafc er feine SelbjtgetoihhHt nie ge* 
glaubt habe, 1, 129; unterfcheibet atoifchen Ruf gaben beS VefenntniffeS unb ber 
Geologie, 2, 583; ntad)t auf ben Unterfc|ieb atoifchen Lutherifchen unb Reformier^ 
ten in beaug auf bie unio personalis aufmerffam, 2, 112. ©emeinfehaft ber 
Raturen in ©hrifto, 2, 138, $)ie abftralte Rebetoeife „bie ©ottfjeit t>at gelitten" 
nft bon manchen lutherifchen %h co lo 9 en gebraucht toorben, 2, 169. gur SööUigfeit 
beS VeftheS ber göttlichen Rtajefiät gehört ber uneingefchränfte ©ebrauch, 2, 360 f. 
©bnfti Rtacht, baS ©ertcht 3u halten, 2, 177. üenotifer, 2, 117. 329. 3toeite£ 
genus ber Wttteilunq ber ©igenfehaften, 2, 261. 257. glraftifdfye VMchtigfeit be£= 
felben, 2, 283 f. Unterfcheibung bon actio unb opus, 2, 292. Unterfchieb atoifchen 
Lutheranern unb Reformierten tn beaug auf baS brttte genus, 2, 293 f. $)te beU 
ben Stänbe, 2, 317. Verbergung unb ©eimlichhaltung ber Rtajeftät im Stanbe 
ber ©rniebrigung, 2, 334; eine toirf liehe Verhüllung, 2, 358. Leiben ©hrifti, 
2, 158. ©ine Verirrung, toenn man ^^riftutn bie Strafe erbulbet haben täfet, 
toetche bie Rtenfchen 3« erbulben gehabt haben toürben, 2, 419. deutelt an ber 
©enugtuung ©hrifti fywm, 3, 293. ©hriftuS aur ©ötte gefahren, um au leiben, 
2,377. ©ffen unb Srinfen beS Leibes unb VluteS ©hrifti, 3,424. Rtelanchthon 
gebrauche bie RuSbrücfe „©hriftuS" unb „©hnfti £«b" promiscue, 3, 416. ©albin: 
$>aS &immlifche im Rbenbmahl feien bie 2öohttaten ©h r ^ 3, 417. 3ü>iefache 
©attung t>on RuSertoählten, 3, 541. Intuitu fidei erüäre nichts, 3, 554. Vtelan^ 
chthonS Sa^ bon ber Rottoenbigfeit ber guten SBerfe sur Seltgleit, 3, 24 f. 
Rtelanchthon habe feinen ShnergiSmuS nie geglaubt, 1, 129. 31. Urteil über 
* DjianberS Lehre, 2, 639. ©anbei mit Saliger, 3, 434. Corners gerichtliche 
Honen, 2, 215. fjrant hat bie auSfchlaggebenben 3öorte in ©h^mnih über bte 
omnipraesentia generalis toegge taffen, 2, 219. 2)i e ^onforbienformel taffe eS 
barauf anfommen, ob bie toiffenfchafttiche Vefeitigung ber crux theologorum 
möglich fei ober nicht, 3, 567. 

S?frefemtt$ bertüicS bie nach ©nabe fragenben Seelen auf baS ©ebet anftatt 
auf baS VJort, 3, 257. 



97 


fjritfdje su !0lattf). 10, 22, 3, 107. SafobuS, ber Bruber beS ©©rrn, 2, 368. 

Jllrjgcofjia, 2, 189. 

SSrritfdjel, @1. ©ntfcheibung be§ 5DlenfcJ)ctt, 2, 596, 

Sürörtngetr, £♦ über BibelÜberfeßung, 1, 415; ©chöpfungSbericht, 1, 585; 
„©chulbübertragung" itn Briefe an ^hüemon-, 1, 316. 

Die alten Dogmatifer Ratten bte ©chrift nach bem firchlidjen Öehr* 
begriff aufgelegt, 1, 184; finbet bei „älteren ©<hriftftellern" eine „lodere Ber* 
fnüpfungSart" beS gut ©eilSaneignung gehörenben ÜftaterialS, 2, 499. Sföhter* 
glaube, 2, 512. ©S fei fdfjtoer, baS bloß organifcße BerhältniS be§ Glaubens bei 
ber {Rechtfertigung feftg uralten, 2, 525. 

Reifte. ißatäoniologifche ©chtbierigfeiten, 1, 571. 

®erfjctrb* Theologia aQxezvjtog Hai exzvTtog, 1, 64. ©pnthetifche Bte* 
tt>obc f 1, 174. Sebet ein Geologe, 1, 46. Darftellung ber Sehre aus ber 

6<^rift bte ©auptfacße, 1, 184. Stoifchen ©otteS 2öort unb ©chrift fein Unter* 
fchieb, 1, 261. übet greifet an ber Autorität ber ©<hrift, 1, 376. Snfpiration; 
©Treiber toaren ©otteS ©änbe, 1, 277. Bibelüberfeßmtgen, 1, 415. ^ipofalppfe, 
Bntitegomena, 1, 406. Sefen ber ©djrxft nicht abfolut nottoenbig gur Erlangung 
ber ©eligfeit, 1, 416. Saien fönnen Sehre beurteilen, 1, 425. Batürliche ©otteS* 
crfenntniS; errantes in defectu et in excessu, 1, 450. ©otteS BSefen unb ©igen* 
fchaften, 1,527; Definition bon ©ott, 1,537; burch ©cfjopfung unb Btenfchtoer* 
bung ift feine Beränberung in ©ott bor fich gegangen, 1, 541. ©ibt eS einen {Raunt 
außerhalb ber SOßelt? 1,546. Bttgegentoart ©otteS, 1,547; ©toigfeit, 1,548; Bor* 
hertoiffen, 1,555; ©iite, 1, 566. Die göttlichen ©igenfchaften, obtooht in ©ott 
bötttg eins, mitten bon unS unterfcßieben toerben, 2, 40. Uber essentia, Siefen, 

1, 500. ©ngel beS ©©rrn, 1, 478. 603. über ©ieronhmuS’ Blorte bon ber Bor* 
fehung, 1, 590. ©ott ibirft burch Btittel, 1, 593. BSoburd) feine ausführliche {Rb* 
hanblung bon ber Sehre bon ©hrifto beranlaßt toorben ift, 2, 58. 28icf)tigfeit ber 
Sehre bon ber Sßerfon (Shrifti, 2, 56. Filius Dei natus vel ab ipsa nativitate, 
2, 113. Sür bie unio personalis gibt eS fein „medium congruentiae“, 2, 109. 
BSarurn lutherifd)e Dheologen bie abftrafte {Rebetoeife„bie ©ottheit h<ü gelitten" mei* 
ben, 2, 169. Die räumliche ©einStoeife ©hnfti unb bie unftchtbare, über ben {Raunt 
erhabene ©einStoeife, 2,143 f. Schrift 0 äZAo xai äUo, 2,88. Ärhptifch*fenotifcber 
©treit, 2, 347. Die TOgegentoart lägt ftch bon ber her {örtlichen Bereinigung nicht 
fcheiben, 2, 340. Die bem ©tanbe ber ©rhöfpmg eigentümliche OTgegcntoart, 

2, 364. gtoeiteS genus ber BUtteilung ber ©igenfcßaften, 2, 243. Sur {Rbtoeßr beS 

BeftoriantSmuS, 2, 298. Beurteilung beS {RobatianiSmuS, 2, 562. DaS prophe* 
tifdhe $lmt ©h r ifti im ©tanbe ber Erhöhung, 2, 400. DaS Untertanfein ©h^H 
2, 470. Btan fann ben tätigen unb leibenbett ©ehorfam in begug auf ©h r *ffi Ber* 
bienft nicht fcheiben, 2, 453. Balb toirb bie ©rlöfung bem leibenben, halb bem 
tätigen ©ehorfam gugef Trieben, 2, 451. ©egen ben ©intoanb: nachbem 

©hriftuS baS ©efeß erfüllt h<ü, toerbe fich niemanb mehr ernftlich ber ©efeßeS* 
erfüüung befleißigen, 2, 453. ©hnßi Btenfchheit, 2, 71 f. DeS Btenfchen ©ohn, 
2, 75. ©mpfangen bom ©eiligen ©eift, 2, 76, Die menfchliche {Ratur ©hnfti ift 
ivvnoozazog, 2, 86. Unbegreiflichfeit beS DobeS 2, 373. Bei feinem 

©ottberlaffenfein h<ü @^^riftu§ baS ©ottbertrauen feftgehalten, 2, 372. ©ban* 
geltum im ioeiteren ©inn: bie gange chriftliche Öehre, 3, 263. Berfchiebene Beben* 
tung ber 2öorte „©efeß" unb „©bangelium", 3, 264. iügricolaS Dhefen bom ©bau* 
geltum als Bußprebigt bon ben ^rhptocalbiniften berteibigt, 3, 275. Sola fide 
(3iöm. 3, 28), 2, 644. Dbjeft beS ©laubenS fei (grifft Berbienft, nicht bie Ber* 
gebung, 2, 652. Der ©faube erlangt burch ©ebet Bergebung; aber nicht burch baS 
3Berf ber Anrufung, fonbern infofern bei bem ©ebet ber ©laube ift, 2, 530. Vo- 
luntas antecedens et consequens, 2, 41 f. Biehrbeutigfeit ber ^onbitionalfäße, 
2, 38. Die allgemeine ©nabe h&t bie ©chrift mit Porten, mit Dränen 

unb ©ott felbft mit einem ©tb begeugt, 2, 22. Bßenn nach ©albin für einen Deil 
ber fOtenfchen feine ©nabe borhanben ift, fann ße auch nicht bon ben Bfenfchen 
berachtet Serben, 3, 140; 2, 51. ©erßarb gibt ben ©rflärungSberfuch auf, 2, 588. 
De perseverantia, 3, 107. ©egen Bellarmin: römifche Buße, 2, 564. ifeömtfche 
überßüfßge gute SBerfe, 3, 38. Berfchiebener ©ebrauch beS SBorteS „©aframent", 

3teg. 3 . (ptiftt. ©ogtn. 7 


98 


3, 135, gu SBellarminS 21 «griff auf Suther in beaug auf bie £auf forme!, 3, 307. 
Ruch bet ©rtoachfenen, bie fcpn borpr aurn ©tauben gefommen finb, ift bie £aufe 
ein 23ab ber 2öiebergeburt, 3, 310. £aufe auf ben Flamen S^irifti, 3, 306. $)rei 
klaffen bon £aufgebräuchen, 3, 331 f. ©ich taufen taffen über ben £oten, 3, 327. 
58ib!ifcf)e unb firchliche tarnen für ba§ Rbenbrnahh 3,342. Reformierte: äöeil 
bie ©infepngSUJorte ©egenftanb be§ ©treiteS firtb, fann man fie nicp aur 
Seftfteüung ber Sehre bertoenben, 3, 392. 3Ber aum Rbenbmahl 3 U 3 ulaffen fei, 
3,446. 2Ba§ ift bie Kirche? 3,463. Rud) ©laubige, bie noch nicht getauft finb, 
gehören aur Kirche, 3, 461. ©rfcptffung ber ©nget, 1, 603. ©eburtstag ber S?ifct>e 
unb Röget, 1, 578. ©iftpflanaen bor bem ©ünbenfaÜ, 1, 579. $5er leibliche £ob, 
1, 661. Riefen beS S£obe§ f 3, 569. ertliche Sage be§ §immet§, 3, 623. Roüfonts 
mene ©etigfeit, 3, 620. $>ie ©etigfeit toirb nicht getrübt burcf) ©rfennen ber Rer= 
bammten, 3, 620. Segfeuer, 3, 575. $)ie Kreatur tt>trb frei toerben, 3, 610, De- 
formitas ber Ungläubigen am 3üngften $ag, 3, 606. ©efepiche unb ebangelifctje 
RuStyrüche über ba§ ©erichtettoerben ber ©laubigen am Süngften £ag, 3, 608. 
$)aS Jener in ber .ßölle materiell ober immateriell? 3,614. £!)i!ia3mu3, 3,587. 
freier 2Biüe, 1, 666. 2BilIen§freiljett Jretheit bom gtoang, 1, 665. 

©lej?. $enotifer, 2, 117. 329. 

(&t&J> 0 n§. 2)ie ©chrift fei bunfet, 1, 398. $)ie Anbetung be§ ^eiligen ©eifteS 
taffe ftcf) nicht au§ ber ©chrift betoeifen, 1, 465; plt ben römifdjen ©reue! bon ber 
Rufte feft, 3, 227. 3)urd) bie Reformation feien Heiligung unb gute Rierfe ab- 
getan, 3, 76. ©r meifj nicht, bah gute Süßerte au§ bem @!auben fornmen, 3, 77. 
Schmähung ber ißerfon SutherS, 3, 79, 

©Itefefer. Urfache be§ arianifdhen ©trei te§, 1, 502. 

©lohet, Schöpfung, 1,584. 

©lüftet, $onforbienformet aiefjt gegen allen Rationalismus au Selbe, 3, 568. 
Dpe leibliche ©runblage fei bas Sortleben ber Seele nicht benlbar, 3, 577. 

©lottfdhalf befepänft ©otteS feeitSH>ilten unb ©pifti Rerbienjt auf bie RuS= 
erfoäljften, 2, 25. 

©lottfdhitf' 3* «Unmittelbare ©emeinfdpft" ein „Rerfehr mit einem $pn= 
taftegebilbe", 3, 160. $>abei bteibt baS RebürfniS nach perfönlicher §ei!§ge«)ipeit 
unerfüllt, 3, 162. 

©hräöiter, D. R. ß. Outlines of Doctrinal Theologg , 1, 223. SDaS neutefta; 
menttiche ©rieepfeh, 1, 309. feebraiSmen, 1, 312. Locus de Praedestinatione 
bei ber Sehre bon ben Ratfdpüffen ©otteS abgepnbelt, 3, 535. 

glran. $>ie ©renaen beS ©örtlichen unb Rtenf glichen in ber Schrift tonnen 
niep beftimmt toerben, 1,275, 3«hatrtbeS ißauliniSmuS fei Religion unb Sehen, 
nidf)t Sehrbegriff, 1, 77. 

©Ircgor bon Ra^tan^ Theologia , 1,47; x 6 angooXrjnxov a&egdnevxov, 2,71. 

©hretfer. RlleS, toaS ben ©eift erleuchtet, toenn eS aufgelegt toirb, fann man 
eine Seucpe nennen, 1, 397. 

©Jrtmm. Über SutherS SnfpirationSlehre, 1,353.358; $plif>bi3 3nff)ira- 
tion§lepe, 1, 270; über ^ofmann, 2, 445; nloxig, 2, 540. 

©hroßgebauer, Xp ©egen Rbfolution, 3, 224. 

©Irotiu0. ©ott hot ben unfcf)ulbigen ©piftu§ an ©teile ber Rlenfcpn ge- 
ftraft, um ein ©trafe^embe! an ftatuieren, 2, 427. Rimmt im £obe feine Zuflucht 
au ©pifto, 2, 443; au 1 3of). 2, 2, 2, 461. 

©friti?tnadpr, 91. $>ie gefchidhtlicp ^eiBoffenbarung nur in ber ©dpift ent= 
halten unb abgefd)Ioffen, 1, 82. 

©Jübet. ©ptftu§ pt in ber ^öüe ©bangeüum gepebigt, 2, 376. 

©Inertdfc. ©cpbfung aßieberprfteüung einer früheren SQSett, 1, 574. Unters 
fdpeb aioifc^en 3n>ing!i§ unb ©a!bin§ Sehre, 3, 194. itöarum ber 2öiberftanb ber 
©eligmerbenben gegen bie göttliche ©nabe gebrochen toirb, ber 2Siberftanb ber $er= 
lorengehenben aber nicht, ift ein göttliches ©eheimnis, baS in biefem Seben nur 
gotteSlöfterlich gelöft toerben fann, 2, 589 f. 

©MhttfjerS ©bmbolif. SnfprationSlehre, ©oainianer, Unitarier, 1, 329. 



99 


i&afenrcffer, 3J1. Oratio, meditatio, tentatio, 1,228. Hujus farinae es? 

1, 232. Locutio exhibitiva in ben GinfefcungSWorten, 3, 350. 

ftavteft. ©djriftauStegung, 1, 435; nXrjQcofia, 2, 189; su Gbh- 2, 12, 1, 14. 

Abolf, unterfcheibet atoifchen Mefentlichem unb UnWefentlichem in 
ber chriftlichen Religion, 1, 40; fefjt baS Söefen be§ ßfjriftentumS in bie bon (£hnjü> 
angeregte menfchtiche ©ittlichfeit, 3, 148. 9ßautuS ^abe burch feine Sehre bon ber 
objeftiben Rerföhnung ganzen Generationen ben Grnft ber Religion berbecft, 

2, 452; unborfichtig babon gelehrt, 2,444; ©efpmg einer neuen, ^eiligen Menf<^ 
^eit in ber Sßerfon S^rifti an ©teile ber fteübertretenben Genugtuung, 2,431. 
®er RorWurf, baf$ bie ftettbertretenbe Genugtuung furibifch fei, fällt auf bie 
Schrift aurüd, 2, 422. Aid)t ber ©ohn, fonbern allein ber 95ater gehört ins Gban* 
geliunt, 2, 397. 471. Shrifti $erfon, 2, 115; leugnet bie Gottheit g^rifti, 2, 105; 
^t)riftu§ ^at ben ©atj bin ber ©ohn GotteS" felbft nicht in fein Gbangelium 
eingerüdt, 2,61; ©I)riftu§ ein neuer Gefefegeber, 2,398; leugnet bie GmbfängniS 
bom ^eiligen Geift, 2, 76. Xer ^fjrift lebe nicht bon ben Gnabenmitteln, fonbern 
burch ben betfönlichen änfammenfchluf* mit Gott, ben er in (Sljrifto erlebe, 3, 156. 
Suther binbe bie Gnabe an beftimmte äufeere, gering fcheinenbe Xinge, 3,166; er 
tabelt Suther, bafj er fiel) in ben $ambf um bie Gnabenmittel fjabe berwiefetn 
laffen, 3, 468; Suther habe bie Gegenwart (Shrifti im Abenbmahl fo in ben Ror^ 
bergrunb geflohen, bafj er barüber ben geifttichen Genuft (bie Vergebung) ber* 
geffen ^abe, 3, 436; na<| Suther Werbe ber Seib Sbri^i mit ben gähnen serbiffen, 

3, 423 f. Über ärgerliche Rorfommniffe bei ben ßirchenberfammlungen, 2, 358. 

Jpamatf, Xlj* 2 öciT unfere ©ünbenfehulb getilgt ift, barum finb U)ir bom 
Xobe erlöft, 2, 406. 

$arper, 823m. 1, 489. 

^artmaitn. SBefenntniS aller einaelnen ©ünben bor ?0lenfd>en nicht nötig, 
3, 455. 

£afe, ®ar(. „Rerbalbefinition" bon Religion, 1 , 10 . ÜSiberfbridht bie %xinu 
tätStehre ber Vernunft? 1,485. Ginflufa beS Glaubens an bie Xreieinigfeit auf 
unfere Glücffeligfeit unb Xugenb, 1, 489. Xie lutherifche tfirdje tt>iH nur baS §eil= 
bringenbe Rätfet als mysterium gläubig aufftellen, 2 , 317. ©etbft Rationalsten 
behaupten, bafj ihre Xugenbtehre burch baS sola fide aurn AuSbrucf fornrne, 2, 644 f. 
Snfonfequena ber reformierten Shriftologie, 2 , 201. Gegen ©emifenotifer, 2 , 332. 
Mitteilung ber Gigenfchaften, 2, 172. 174 f. Abftrafte Rebeweifen bei bem aweiten 
genus, 2, 252, 169. llnterf Reibet nidjt genau aWifcfjen bem erften unb streiten 
genus, 2, 245 f. Gegen bie mobernen Abweichungen bon ber RerföhnungStehre, 
2, 433. Übertragung beS SpreMgtamteS, 3, 523. Unfterblichfeit ber ©eele, 3, 619. 
Seugnet bie Gfciftena ber Gngel, 1, 601. Über föoüaa’ „religiöfeS Moment", 1, 176. 
Hutterus Redivivus, 1, 489. 

£afttnö$. Inspiration applies to men, 1 , 262. 

£au8leiter aieht ben Bericht SöfephuS' über feerobiaS bem ber ©chrift bor, 

1, 339, 

£aWtljimte. ©ünbenfaü, 1 , 630. 

^ccrbranb. Glaube ift nicht SBebingung, fonbern Aehmehanb, 2, 37. $n 
* 8 ebingungSfäfcen: „SOßenn bu glaubft", ift ber Glaube nicht eine Seiftung, 3, 271, 

Shnfti Sßerfon, 2, 115; ©ünbenfaü, 1, 630; XeterminiSmuS, 2, 5. 

^ctbcööct leugnet bie Gemeinfchaft ber Aaturen in ©hnfto, 2, 134 f. Xem 
menfc|lichen Seibe <£hnfü ^omme nur totale Gegenwart 3 u, 2, 195. 203; baS fei 
ein Xing ber AotWenbigfeit, 2, 209. Aach feiner rnenf glichen Aatur fei (ShtiftuS 
nidht me|r bei feiner Kirche auf Grben gegenwärtig, 2, 271. Sehrt bie Unberliet= 
barfeit beS Glaubens, 3, 108. 

^elmftebt. Xer Glaube eine Weniger antreibenbe ttrfache ber Rechtfertigung, 

2, 526. Mengte bie fortgefefete SBefehrung in bie erfte ^Belehrung, 2, 560. ©hner* 
giSmuS, 2, 578. 

£elötbitt8. Semper virgo, 2, 366. 


100 


^ettöftenöerö* Ser „©ngel beS &©rrn", 2, 403. ©rlöfung bom Sobe fcgon 
im filtert Seftament geglaubt, 3, 602. Tertium comparationis in $of), 3, 8 ift 
bie Unbegreiflichfeit, 3, 153. „gleifch ift fein nüge", 3, 389. trüber grifft, 
2, 369. 

bermirft bie Saientaufe, 3,328. SaS £immlifche im Abenbrnagü bi e 
Aßohltaten ©hrigi, ©hrifti SBerbienft, 3,417; her ganae ©hriftuS, 3,415. Refor- 
mierte meifen bie Abfolution ab, 3, 226, Über 93eaa§ Dialoge, 3, 383. 

£errntamt, befchulbigt granf be§ ©ubjeftibiSmuS, liegt aber fetbft barin, 
1, 142. über ©rlebniStfjeologen unb (Bebet, 3, 258. 

^erjog 3ultu£. Surch einen ernften Vorhalt bon ©hemnig fermer beleibigt, 
2, 223. 

£epuftu$* Söefämgfung ber Äonforbienformel megen ber „Ubiquität", 

2, 223. 

£ierongntu£. SBorfegung (Botte§, 1,590. Sie SBuge fei bie anbere Safel, 
bamit mir miiffen auSfchmirnrnen, nachbent baS Schiff aerbroegen ift, 3, 324. ©egen 
®etbibiu§, 2, 366. 

§tlartu£. (Schöpfung in einem Augenblicf, 1, 572. 

£ileü. Snfpiration, 1, 262 f. 

£ttnnteliu£. Ab initio bollgänbige AuSbilbung aller ©lieber be§ SeibeS 
©hrifti, 2, 365. 

$odjftetter. SBäter ber RHffourifbnobe auf ber Uniberfttät Seipsig, 1, 198. 

$ub8C, Alexanber« Sa§ ©bangelium eine ©rflärung ber ©ebingungen, 

3, 291. Sie Saufe, 3, 313 f. Rotmenbigfeit ber Saufe bei Äatfjolifen unb Suthe^ 
ranern, 3, 330. 

$abge, (£I)arle£. gnfpirationSlehre, 1, 327. The result is the Interpreta- 
tion of the purposes of God, 1 , 29, “Transfer of divine attributes”, 2, 248. 
Über SutherS Sehre bon ber ©egenmart ©hrigi im Abenbmahl, 2, 110 f. 135. 
aöMrft fachlich berfchiebene ©chriftauSfagen über bie Rtitteilung ber ©igenfehaften 
ohne Unterfchteb in eine klaffe, 2, 246. Vertritt ben reformierten ©tanbpunft, 
bag bie menfcfjliche Ratur ©hrifti ber ©ottgeit nicht fähig fei, 2, 306; f treibt biefe 
Sehre ©hemnig au, 2, 215 f. Sie mitgeteilte Allgegenmart ©hrifti mache bie 
tnenfchliche Ratur unenbtich, 2, 204 f. Allgegenmart unb Attmigenheit fönne ber 
menf 4 liefen Ratur nicht mitgeteilt merben, 2, 185; 3, 173. ©inmanb gegen ba§ 
ameite genus ber Rtitteilung ber ©igenf haften, 2, 253. 257; britteS genus, 2, 269 f. 
273.** £obge3 Sehre bom britten genus im SBiberfpruch tnit ber alten Äirche, 
2, 285—287, (Sag ^etruS 3£unber berrichtete, macht ihn nicht allmächtig, 2, 290.) 
Unter ben lutherifcfjen Sheologen foü poffnungSlofe Uneinigfeit in bejug auf bie 
SRitteitung ber ©igenfehaften fein, 2, 307 f. “The Lutheran doctrine an at- 
tempt to explain the mystery”, 2, 308 f. ©eine f)iftorifche Ausführung über bie 
lutherifche ©hrtftologie ift unauberläfgg, 2, 306 f. Sie göttliche Ratur berleiht 
bem Seiben ber menfchlichen Ratur feinen unenblichen A3ert, 2, 168. 281. 309. 
„Sie Reformierten befennen fich sum ©halcebonenfe", 2, 285. Unmittelbare 2Bir= 
fung be§ ©eifteS, 3, 141. 195. “Efficacious grace acts immediately”, 3, 115; 
1, 26. No place for the use of means, 3, 173 f. 378. ©ein ©cgriftbemeiS für bie 
unmittelbare SOßirfung be§ ©eifteS, 3, 175 f. ©albtnS AnalogiebemeiS bom leiblich 
SBlinben, ber ohne Sicht nicht fchen fann, 3, 178 f. Argumentiert gegen bie Sehre, 
bag bie SBirff.amfeit be§ ©eifteS an§ SOßort gebunben fei, 3, 180. Unterfchieb ttou 
fchen common grace unb efficacious grace, 3, 182 f, Söefcgränft ©hrifti ÜSerbieng 
auf bie AuSermäglten, 3, 183; leugnet ben allgemeinen ©nabentotHen, 2, 27 f. 
2öahl snr SSerbammniS, 3, 559. 3Ba§ ©ott beabgehtigt, mug in jebem gall ge= 
fche^en, 2, 27. 558, SaS ©bangelium nur ©rflärung ber Söebingungen, 3, 291. 
“General offer of the Gospel”, 3, 392. Über SBufgntflS Sehre bon ber ®enug= 
tuung ©hrifti, 2, 427. „Sa§ ©bangelium ein begleitenber Umftanb bei ber SBieber- 
gebürt", 3, 152 f. ©ebet ein ©nabenmittel, 3, 253. Auf öffentliches ©ebet foü 
man fich borbereiten, 3, 103. Abfolution bebingt, 3, 238. ©rflärt bie Abenb* 
mahlSloorte nach $og. 6, 3, 384. ßufammenfaffung ber ©teüung ©albtnS, 3, 398. 
6^miertgfeit ber Sarfte&ung.ber reformierten Sehre, 3, 354. Auch bie Sutheraner 
feien nicht bei ben ©infegunä§morten, mie ge tauten, geblieben, 3, 403. Aäenn mir 
bie SBorte „in, mit unb unter" gebrauchen, mürben bie Abenbrnagtsmorte ggürlich 


101 


genommen, 3, 403. Sie ©infefeungS Worte, buchftäblich genommen, lehrten £ran§= 
jubftantiation, 3, 405 f. 353. ©efet für ©h r ifti Seib unb Vlut bie Mrucht unb 
Vßirfung be§ SobeS, 3, 368. 418. Vrot unb SBein im 2tbenbmahl würben ge= 
fegnet, bamit fte „©pmbole" beS SeibeS unb VluteS Cfjrtfti feien, 3, 428. ©prüfet 
bet lutfeerifcfeen JUrcfee, fofern fie bie universalis gratia unb bie sola gratia be= 
fennt, (^iftenaberecfetigung ab, 2, 590. Über Verfucfee, au§ toter Ntaterie Seben 
3U machen, 1, 573. 

Hwfatfer, ßnbttng. „Sie Gamete müffen f amtlich burcfe ba§ NabelÖfer", 

2, 575; 1, 157. 

Hoffnumn, Daniel* Müfelte ftch bei Verfeanblung über bie Kontor bienformel 
Surücfgefefet, 2, 223. 

£offtmmn, Qlottfriek Sa§ „©benbitb" in 1 9Nof. 9,6 unb 3af. 3, 9, 1, 621. 
girfelfcfelufe, 1, 374. Safe man bie grage, Warum ©ott Sabib ben ©lauben gebe, 
©aul nicht, nicfet beantworten fönne, fei eine „etwas horte Nebe", 2, 53, 

Höfling. Mür ba§ ^rebigtamt liege lein göttliches ©ebot bot, 3, 508. 511. 
SaS Drbnen ber silteften §ätte btofe temporäre ©eltung gehabt, 3, 507 f. Sie 
Munitionen beS apoftolifcfeen ^reSbfeteriatS feien in ber ©cferift nicht beftimmt, 

3, 510. ©eine ©egner trugen romanifterenbe StmtSlefere bor, 3, 511. 

$oftnann^©rlangen. Später ber Scfetfeeologie, 1, 66 f. Nachträgliche Ne= 
bifton ber ©cferift, 1, 67. Siefe besprochene Nebifton hot er aber nicht boKsogen, 
1, 68, Ser ©trett über MunbamentaleS unb NicfetfunbamentaleS ift fruchtlos, 

1, 90. ©feriftuS unb bie Qlpoftel hotten feine Verbalinfpiration gelehrt, 1, 320. 
SaS ©cferiftganae, 1, 243. 440 f. 320; 2, 131. ©pftembilbung, 1, 165—167. ©elbft; 
geWifefeeit, 1, 128. Seugnet bie satisfactio vicaria, 1, 74; 2, 422; 3, 467. ©ferifti 
©teübertretung „aum heften" ber Ntenfcfeen anftatt „an ©teile" ber Ntenfcfeen, 

2, 409, ©efet an ©teile ber ©enugtuung ©ferifti eine neue Ntenfcfefeeit in ber $er= 
fon (Shrifti, 3, 149 f.; 2,431 f. Samit taftet er ben $ent beS ©feriftentumS an, 

2, 433, 444. Vßenn er nur gefagt hätte, bafe unb Wie er bon ber Sehre ber ©chrift 
abweicht ! 2, 445 f. ©eine Sehre bon ber ©enugtuung bringt niemanb aum ©lau' 
ben, 1,74. ^enotifer, 2,117.329. Reiben fönnten auf ©runb ber VSerfe felig 
werben, 2, 35; 3, 55. 624. Surch Heiligung hoben Wir Verföfenung, 3, 312. ©rb^ 
fünbe fei feine ©ünbe, 1, 74. 650. HofmannS Sehre bon ber ©ünbe bringt leinen 
Ntenfcfeen aur Vufee, 1, 73 f. Ser Sob im $ParabieS berurfacht, Weil ber Seufel 
bom berbotenen Vaum Vefife ergriffen hotte, 1, 661 f. Sie 2tuferftefeung ber Soten 
haben bie ©läubigen im eilten Seftament fefeon geglaubt, 3, 602. ©eelenfchlaf, 

3, 575. ©ott bebürfe ber ©ngel, „um ftch feiner Vßelt gegenwärtig au machen", 
1, 612, über Spfeilippi, h 147. 

Hwllaä. ^Inalptifche Ntetfeobe, 1, 175. Natürliche ©otteSerfenntniS fann 
nicht böüig auSgerottet Werben, 1, 447. „Snfpiration ber ©fembole" bei Hutter 
unb NtfeliuS, 1, 433, ©Wigfeit ©otteS, 1, 549. Omnipraesentia intima et ex- 
tima, 2, 363. 362. Über berfchiebene Benennung beS erften genus ber Ntitteilung 
ber ©igenfefeaften, 2, 160. SaS aweite genug, 2, 247. 245. Sie beiben erften 
genera ftnb Munbament beS britten genus, 2, 278, SritteS genus, 2, 297. ©e^ 
meinfefeaft bei Vollbringung ber 2lmtswerfe ©ferifti im Unterfcfeieb bon ber 3Nit= 
Wirfung ©otteS bei ben Honblungen aller Ntenfcfeen, 2, 298, Humana Christi 
natura non est instrumentum separatum, sed arctissime et personaliter 
unitum, 2, 289, Unterfchieb awifchen Väunbern ©ferifti unb ber 2lpoftel, 2, 290. 
Unterfcfeieb ber beiben ©tänbe, 2, 314. 344. Welche ©ebrechen bie menfcfelicfee 
Natur angenommen hot, 2, 84. giel ber Himmelfahrt 2, 386. ©ifeen aur 

Necpten ©otteS, 2, 387. Höllenfahrt, 2, 374. Dbjeft beS ©laubenS bie ©nabe 
ober ©feriftuS, 2, 507. Vertrauen ift Vegeferen ber ©nabe, 2, 511. ©laube ein 2lft 
beS VegeferenS, Siebe ein 2lft beS SBofelWollenS, 2, 518. 2ln ©feriftum glouben 
helfet auf ©feriftum auftreben, 2, 518 f.; uns an ben ©feriftuS aufeer uns (nicht 
in unS) höngen, 2, 520. Fides specialis, 2, 515. ©nabenmittel im engeren unb 
Weiteren ©inn, 3, 254. Materia coelestis in ber Saufe in einem weiteren ©inn, 
3, 322. über „meine§ SeibeS Stxtyn“, 3, 367. Est non est capax tropi, 3, 357. 
Sie Sefere bon ber ©nabenWafel bei ber Sehre bon ber ©nabe abgehanbelt, 3, 535. 
Voluntas antecedens et consequens, 2, 39. ©nget, 1, 604. Vogel ex terra, 
1, 579. ‘Conscientia probabilis, 1, 677. ©ünbe Wiber ben Heiligen ©eift, 1, 685. 
Mors spiritualis, 1, 643. 


102 


^aulu§ tcf)rt bie ftellbertretenbe ©enugtuung, 2, 429. Sie p u ' 
red)mntg ber C^erecfjtiofeit ©hnfti tuerbe 9tö nt. 5, 17—19 „nahe geftreift", 2, 649. 
Röm. 5 , 12 — 21 £>anbett nur bon ber Red)tfertigung, nicht fd)on bon ber £eiti= 
gung, 3, 8 . Sie £errfd)aft ber 8 itnbe t)at für bte ©laubigen itjr ©nbe erreicht, 
3, 9. ßaufalbcrhältnis 3 inifd)cn Red)tfcrtigung unb Heiligung, 2, 489. Äritif ber 
moberneit pofitiben Geologen, 2, 445. ©taube Vertrauen bc* §eraen£, 2,508. 
Sic Rufcrftel)uug ©hrifti Objeft bcS ©laubens, 2, 508. ©hrifti ©intritt bei "ber- 
fdjloffenen Süren, 2, 144. Sa 3 ©ef e% macht fchtummcrnbe Kräfte ber 8 ünbe 
mobil, 2, 492. Sic ©infcipmg ber Saufe burd) ben gcfchid)tlid)en ^©fu§ nicht 
nachweisbar, 3, 298. Rennt Rbertbrnaf)! ein föcrrenntahl, 3, 343. Über bie 8 d)rift= 
auSfagcn bom ©erid)tet= unb Rid}tgcrid)tetmcrben ber ©laubigen, 3, 608. Opfer 
be§ eilten SeftamentS, 2, 454. Paulus perfonifiaiere bie 8 d)rift, 1, 424. 

^öncdc, D. Rbolf. 8 cine Sogmatif, 1, 206. Über ©rlebniStheologie, 1, 206. 
SranB „ 8 t) ft ent ber d)riftlid)en ©etbijaheit", 1,206. über bie 8 d)tift, 1 , 206 f. 
Sogmatifche Rletl)obe, 1, 207. ©ntwidlung ber £el)re au§ beut d)riftlicf>en 8 elbft= 
betoujüfein, 1,207. 8 t)ntbole, 1,207. Rltproteftantifche Sogmatüer, 1,207. 
8 ein ©influjt auf bie SBt^cortfinf t)xtobe, 1, 208 f. über Sholud, 1, 209. Über 
D. äüaltljer, 1,209 — 211. Kirche unb Rmt, 1 , 211 f. ^Belehrung mib ©nahem 
inaljl, 1, 212 f. ,„ft lein ig feiten" in ber 6 d)rift, 1 , 306. Utttcrfd)ieb atoifdjen Uut= 
fang unb ^nfpiration ber fanonifd)cn Viidjer, 1, 352. Einteilung ber göttlidfen 
©igenfehaften, 1, 535. ©rbftfjulb, 1, 646 f. SRart rnufc bie £yrage nad) ber ©etoifp 
heit über bie 3Bal)rl)cit unb 2 öirflid)feit uttfcrS ©laubenS unterfdjeiben bon ber 
^ragc nad) ber ©ctoifaheit ber Red)tfertigung burd) ben ©tauben, 2, 652. 

^>üptin§. Governmental Theory, 2, 427. 

§oppc, @but. Sie Statur binbet üd) nicht au baS Schema bcs £ehrbud)es, 
1, 161. 164. 166. 

£oras. (ytbbcrbcrben, 1, 648 f. 

£omcju$. Sie Vefctjrung fommt nid)t burd) natürlidje, fottbern burd) 
©nabenfräftc auftanbe, 2, 577. 

-Öorfd), Sohn. Modern Religious IAberalism , 1, 327. 

^>orft=Stephan, Snfpirattonälehre aufgegeben, 1,65.275. 187. Säbelt *oof= 
mannä nad)träglid)c Rebifion be§ ^d)probuft§ nad) ber Sdjrift al§ Snfonfequens, 
1, 67. Sas Rcf ultat ber Sd)leicrntari)erfd)en Sljeologic, 2, 114 f. Vehanblung ber 
perfönlidyen ©ctoijaheit bietet Schwierig feiten, 1, 124. Sie Srinitätslefyrc eine 
„erfonnenc, fünftlid)e Sljcorie", 1, 487. 507. Verteilung ber opera ad extra flirre 
Sum SritheismuS, 1, 514 f. tlBarum S2utfjer nid)t gewagt t)abe, einen „Reubau" 
in ber aftfird)lid)cn SrinitätSlehrc boraunehmen, 1, 503. Sie Ruferfteljung habe 
mit bem ©tauben feinen unbebingt notwendigen 3 u f am menl)ang, 1, 94. 

^ofptnttm gefte^t ber mcnfd)lid)en Ratur ©hrifti göttliche ©hre 3 U, 2, 238. 
©hemmt} f tet)e im ©egenfatj au Sutljer in be 3 ug auf bie mitgcteilte RHgegentoart 
©hrifti, 2, 215. 

§uber» Obfeft ber ©rwählung: alle Rtenfdjen, 3, 541. 

Sofeph. Sie göttlichen ©igenfd)aften bürfe man nid)t ber rneufd)- 
lid)en Ratur aufchrciben, 2, 171. 

$iUf entmin, Ser s £apft ba§ einatge ^rinaib ber loapiiftifc^en Sheotogie, 

1, 248 f. Gratia Dei, 2, 8 . Gratia infusa, 2, 9. ©§ gibt redjten ©tauben aud) 
ol)ne Ortljobosie in allen 6 tücfen ber Seljre, 2, 506. ©lüdliche ^nfonfequena, 1, 99. 
Sie 9 Jtad)t 3 U orbiniereit, 3, 519. Übertragung ber DrbinationSgemalt, 3, 523. 

£uttniu§, sigibiu^ ©intuurf ber Reformierten in beaug auf ba§ atuette 
genus ber SJUtteilung ber ©igenfdjaften, 2 , 262. ©hrifti Qunehnten an 2 ßei§h c ü 
ift bon einem mirflid)en 2Bad)§tum au berftehen, 2, 181. &ie bas Vont^intmel= 
kommen ©hrifti su berftehen ift, 2, 72. Intuitu fidei, 3, 550, Sautologie in 
Rom. 8 , 29, 3, 553. ©emeinfdjaft be§ £eibe£ ©hrifti im Rbenbmal)! erft im Rft 
be§ ©ffenS, 3, 434. 

£umttu3, SttfolOU^. Diascepsis de fundamentali dissensu, 2, 299. 

^guti^ittger. Sie eigentliche Sehrbarftellung ber ^onforbtenformel befdjränfe 
ftd) auf bie ©hemni^fdie „ltbibotipräfena", 2, 219. Praesens ubique dominare 
ift nicht ubique esse, 2, 220. Rechnet e§ Suther at§ Snfonfequena an, bafe er 
neben ber fubftantiellcn ©egentoart auch bie „Volipräfena" bortrage, 2, 221. Surd) 
bie Omnipräfenslehr« gefährbe Suther feine RbenbmahlSlehte, 2, 214. 


1 OB 


$ntßer. 3 U ben ^Borten oßg xagedcoxa x<b oaxavä, 1 , 95. 1 !£im. 5, 23, 

1, 305. 1 %im. 3, 10. 11, 1, 101. 2 £im. 1, 13, 1, 49. Zit 3, 5, 3, 316. 1 $oß. 

1, 8. 10, 3, 4L föanbaufleguttg, 3, 504. 

Butter. ©hntßetifcße sjfletßobe, 1, 174. Snfßieotion ber ©ßmbole, 1, 433. 
Oie abftrafte ^ftebeiDeife beim atoeiten genus ber Mitteilung ber ©igenf cßaften, 

2, 252. Sagt ficß bom ©hnergiSmu§ 9Jteland)tßon§ lo§, 2, 587. Drt ber §ötte, 

3, 615. (Hutterus Redivivus, 1, 489.) 

Anglet). ©bolution, 1, 573 f. 


3 0 ). 

Sßntel£. Snfßiration, 1, 265. 9Jtöglicßfeit bcS SrrtumS, 1, 340. Oie erfte 
Äircße ibentifisierte ©d)rift unb ©otteS 2Bort, 1, 409; ebenfo bie Oogmatifer, 
1, 321. Oie alten Oogmatifer „unterfcßeiben nicßt genau smifcßen $8ibel unb 
(Sotteä 2Bort", 1, 256 f. „Sntelleftualiftifcße ©cßriftauffaffung", 1, 70 f. 183. OaS 
©cßriftganae, 1, 243. gießt außerhalb ber Schrift gelegene ©etoißßeitsftüßen ßer= 
bei, 1, 135. ©elbftbemußtfein, 1, 273. ©laubenSbemußtfein, 1, 76. 2Benn man 
bie Seßren aus ber ©cßrift barftelle, Jriffe man rtic^t, too an 3 ufangen, 1, 179. 
UBitt bctt berbotencn s tlnfangä)nmtt (^elbftbcmußtfein) als ben etnaig möglichen 
fcßtißen, 1, 181 f. Oie cßriftlidße Religion habe e3 nicßt eigentlich mit Sehre au 
tun, 1, 77. Seanftanbet tranig ©ubieftibiSmuS, 1, 142; fommt aber felbft nicht 
babon loS, 1, 143. Oie Sßeßanblung ber ßerfönlüßen ©etoißßeit biete ©cßmierig'- 
feit, 1, 124. Oreieinigfeit: „$erfon" fei nicht eine inbibibuetle SßerfönlicßfeiL 
1, 496. ©egen Ihnotifer, 2, 118 f. 121. Sßm if* ber s ttu3brutf „gtoeinaturenleßre' 4 
bebenflid), 2, 121; unb er nimmt aum 9lit§brud „Sßerfon" nr»d) eine fcßmanfenbe 
©telluitg ein, 2, 123. 125. Oie $lbfolutßeit ber Offenbarung ©otteS in ^f)rifto 
mirb nur burch bie Einnahme ber öffentlichen ©ottheit ©ßrifti fic^ergeftetCt, 2, 129. 
tftebet encrgifcß bagegen, baß ber ©laube auf ©ßrifti 3öott gegrünbet mirb, 
2, 130 f. 33erfößnungStheorie, 2, 435 — 440. Sollte barin nur aum ^luSbrucf 

bringen: „OT ©ünb J ßaft bu getragen, fonft müßten mir besagen", 2, 441 f. 
Sehnt bie ftellbertrctenbe ©enugtuung ©ßrifti als 3 n „juribifcß" ab; alles muß 
eine etßifcße 2Benbung erhalten, 2,629; 3,293. 9Ummt in ber 9tecßtfertigungS= 
lehre eine jeßmanfenbe ©tettung ein, 2, 672. Sehnt bie ©ntfteßung beS ©laubenS 
allein burd) baS 2Bort bon ©ßrifto ob, 3, 151. 3©fuS muß imftanbe fein, bureß 
feine 2Birflicßfeit bon ber 2BirfIid)feit an überführen, baß er toirfließ ber iß, als 
ben ihn bie $ird)e befennt, 3, 152. 9t ur ba§ ift ©laube an ©ßriftum, ber bureß 
feine ©rfeßeinung felbft ben Menfcßen aufgebrängt mirb, 2,536; 3,196. Oer 
©laube ber erften ©ßriften fei nicht bureßg 2öort, fonbern bon bem ©inbruef ber 
äßirflicßfeit ermaeßfen, 2, 536. Oer natürlich« Menfcß fließt bor ©ott, 2, 479. 

3reniiu£* Dltateric im 2lbenbmaßl, 3, 413. 

Srbing. SBerfucßung ©ßrifti, 2, 81. 

Sfaaf la Mehrere, ^räabamiten, 1, 582, 


3 0 ). 

SacobS, £enrij ©♦ Summary of Christian Faith, 1, 219. Snfßiration ber 
©cßrift aufgegeben, 1, 220. ©rabe ber Snfßiration, 1, 343. 53ibelüberfeßungen 
feien nur menfdjlicße Sluffaffungen, 1, 418. 9Jtenfcßlicße§ Verhalten, 1, 219 f. 

Senner Safultät ©eiftlicßeS SBerftänbniS ber ©cßrift, 1, 393. 

Sebong, $ranf $8. ©eßt an ©teile beS ©laubenS an bie ©rlöfung bie 
menfcßlicße ©elbflaufoßferung, 2, 4. ©eßeibet baS ©bangelium aus ber cßrtftlicßen 
Religion aus, 3, 274. 

Sotjanncg bon ^amagtn^. ©ieße „OamaScenuS". 

Suliann^ ©rbfcßulb, 1, 646. 

Sülitßcr* ^Ibcnbmaßl nießt göttli^e ©tiftung, 3, 341. 

Sttfiu# 5(frtconn^ 3n 5Beaießung auf ßiftorifcß=cßronoiügifcße ©eßmiertg^ 
feiten im 9teuen ^eftament, 1, 269. 



104 


U. 

$aftan, £h* leugnet bie Söerbalinfbiration, 1, 362. 267. 156; toibertyriefjt 
ficO babei felbft, 1, 366. 9Jlacf)t bem „atttheologifchen Säger" Mangel an ßraft 
unb #reubigfeit sum Söortourf, 1 , 83 f. „frommes Selbftbetoußtfein", 1, 273. 

£Betfcf)ie bette SeSarten in ben ^Büchern ber Schrift; barunt gebe eS feinen feft= 
ftehenben iegt, 1, 286 f. 2)ie ^ungfrauengeburt „religiös ioertloS", 2, 366. 
®äljler. ©nget, 1, 601. 

$aljni3* ©rabe ber ^nfbiration, 1, 325 f. 343, SotÖaiSmen in ber «Schrift, 
1,308; berfehlte ilonftruftionen, 1,312; ungenaue Qitate, 1,297.300; berfchies 
bene 33crid)te über ©infeßung beS ^Ibenbma^lS, 1, 342; 3, 408; ber SBrief an 
$pf)ilemon, 1, 315; foü ©oft in ber ©eftalt eines SpfatmeS biftiert f)abe n? 1, 285. 
336; macht Suther attm Patron feiner freien Stellung aur Schrift, 1, 359; SutherS 
Qitat : „£eu, Stroh unb Stößeln", 1, 347. Autorität ber Schrift, 1 1 367.. Setbfts 
betoußtfein, 1, 49. Sohn unb ©eift ,,©ott in beS 2öorteS Streitern unb brittem 
Sinn", 1. 461 f. Se^otoal), 1, 531. 2>er Sohtt ©otteS al§ „Urbilb ber ^TTtenfctjfjeit", 
2, 108. Genus Taneivconxöv, 2, 258. 254. SuborbinatianiSmuS, 2, 62. $cnos 
tifer, 2, 117. Überfeßt 1 $or. 15, 28: „auf baß ber Steter fei alles in altem", 2, 468. 
2Jlenfcf)tid)e SJtittoirfung beim Ergreifen beS £eilS, 2, 569. $)ie $onforbienformet 
bertoirft jebe TOttoirfung, 2, 596. ©in Qug flach oben ttn natürlichen SJtenfchen 
at§ $InfnübfungS:|nmft ber ^Belehrung, 2, 550. SSettliche Gilbung eine Sterbereis 
tung auf bte ^Belehrung, StnfnitbfungSbunft, 2, 575. Otebet bon ©laubigen, bte 
nod) nict)t toiebergeboren finb, 2, 599. „$>er SOtenfd), nicht ber ^eilige ©eift, ift 
baS Subjett, toeldheS glaubt", 2, 568. gegfeuer; $bee, „baß für biele ©hnftot nod) 
eine Säuberung nötig ift", 3, 576. Seine Dogmatil ift nidi)t fürs dhriftlidhe Söotf 
gefdhrieben, 1, 61 f. 

®ant hat baS SBefen ber dhriftlichen Religion mit Skrtnerfung ber Skrföh' 
nungslehre in menfchtiche Sittlidhfeit umgefeßt, 1, 17. ©fjrifti Sperfon, 2, 115, 
©l)rifti Slcich, 2, 471. 

®arg, 05er, Söeil ©^riftuS bie Strafe für uns gelitten hat, habe er ben 
©ehorfam für fiel) felbft geteiftet, 2, 447. 

^attenbufd). SöaltherS Sdh'toädhe, 1, 209. „^eofobhif^ Simulation", 
3, 312. 

Jedermann* 2)ie Freiheit ber iperfonen ergebe fid) aus bem Söefen ©otteS, 
1, 483, 3)cr ganae Saß „$>aS ift mein Seib" fei als Symbol au benfen, 3, 373. 
375. 3)er ^ro^uS in ber ^ofmla läßt fiel) nicht betreifen, 3, 366. 

mi ,,©S ift beS §©rrn gteffah", 3, 391. Saßt ber ©ngel, 1, 609. 

®eßfer* $ie Mehrung hängt nidht allein bon ©ott ab, 2, 565; “free moral 
agency”, 3,145; 2,598. $)er SOtenfd), nidht ber Zeitige ©eift, ift baS Subjeft, 
treldheS glaubt, 2, 568. Election and Gonversion , 2, 598, 

„$ir#enäeitmtg" (Dhiofßnobe). $)ic Mehrung hänge nidht allein bon ©ott 
ab, 2, 579. Stuf baS rechte Verhalten fomme alles an, babon hänge Mehrung unb 
Seligfeit ab, 2, 580. 

SHrdjner, £intatheu^ ©eheimniS ber Mehrung, 2, 587. 

®mt. SOtalßtifche unb fhnthetifche SJtethobe, 1, 180. $ein lXnterfd>ieb unter 
ben altbroteftantifcßen fotogen troß A>ed)felnber SJtethobe, 1, 177 f. 2>ie alt= 
üroteftantifche Dogmatil f d>öf>f t aus ber Schrift, 1, 186. $)ie alten $>ogmatifer 
hätten bie Schrift nach bem firdhlidhen Sehrbegriff auSgelegt, 1, 184. S)aS aßen 
Öteligionen ©emeinfame: „Streben nach Sid;erung beS SebenS", 1, 12. Sieht 
außerhalb beS $ch gelegene ©etrißheitSftüßen herbei, 1, 135. 9Dlan muffe „bie Um; 
geftaltung ber ^Jtenfchh^i" tu ben ^Begriff beS ^BerföhnungStrerfeS aufnehmen, 

1, 85; 2, 430. 441. 626; 3, 149, ober neben ©h^fft ^BerföhnungStrerf als mitbegrün= 
benb für feinen äöert bor ©ott fteHen, 1, 39; 2, 441. 629. ,,@efd)tchtlidb boltenbete" 
SSerföhnung, bie bie Segnabigung ber Sünber für immer ftttlich ermöglicht, 

2, 472. 634; 3, 231. 2)ie SSerföhnung ift ein fortgehenber iproaeß, 2, 472, Bellas 
ratorifdhe ^h eo ^^u: ©ott !ann Sünbe bergeben aud) ohne ©enugtuung, 2,430. 
Seugnet bie ©enugtuung ©Ijriftt unb tritt auf römifdhes ©ebiet, 3,467. deiner 
ber neueren ^h^logen ben^ an Übertragung ber Strafe auf bie Sßerfon ©h*ifti, 
2, 429. ©arantietheorie, 2, 433. Dbjelt beS refteftierenben ©laubenS ift Um= 
Prägung beS SebenS ber 9Dtenfd)heit, 3, 209. über iduguftinS lÄedhtfertigungSlehre, 



105 


2, 15. $enotifd£)e £f)eorie, 2, 118. Slutohbboftatifer, 2, 118. Unio personalis 
ähnlich toie Verbinbung mit aEen ©laubigen, 2, 121. Vier Laufrichtungen ber 
chriftologifchen Arbeit, 2, 127 f, ©otteS abfolute Swmanens in bem SDtenfchen 
S©fuS, 2, 91. Schleiermachers Shfiern, 2, 114. Vorbereitung auf VerftänbniS 
beS ©bangeliumS, 1, 123. Trinität im eilten £eftament, 1, 475. Urfache beS 
£obeS bie urffüngtiche Befchaffenheit ber menfchlidhen Statur, 3, 569 f. SutherS 
Auslegung ber ©infefcungStoorte beS SlbenbmahlS „bleibe immer fünftlich", 3, 350. 
OaS Limmlifche im Slbenbmahl bie LeilSfräfte feines in ben £ob gegebenen SeibeS 
unb BluteS, 3, 418. Einfügung in ben Seib ber ^ird>e, 3, 419. Äeine bogmatifche 
Sehre bon ben ©ngeln, 1, 601 f. Teufel ift bie „3bee bom Böfen", 1, 602. 

®lee* Söäre ©hriftuS aEgegentoärtig nach ber menfchlichen Statur, bann toäre 
bie ganse Söelt „©uchariftie", 2, 214. 

SHein* kirchliche Sormeln bon ber Trinität leere Söorte, 1, 489. 
kliefotf 2)ie „unboE^iehbare 5p^rafe" bom ©ansen ber Schrift, 1, 243 f. 
320; 2, 131. Beurteilung ber Lofmannfchen Sbftembilbung, 1, 165— 167. über 
LofmannS VerföhnungSlehre, 2, 433. 441—446; gegen Lofmann: ©hrifti St eEs 
bertretung „awn Beften" ber SRenfchen, 2, 409. S)aS gkebigtamt fei unmittelbar 
bon ben Slffteln auf einen befonberen geiftlidfjen Stanb übergegangen unb burch 
Drbination fortgeflanat, 3, 511. (Gelegenheit, nach biefem Seben baS ©bangelium 
3 U hören unb au glauben, 2, 35. „Söo bie Sünbe nicht mit ber Seinbfchaft gegen 
©ott anhebt, ba hebt auch bie ©rlöfung nicht mit ber Verfirnung an", 1, 662. 
®ni>§, 21. Fides directa et reflexa, 2, 533. 

Miller, 21., über Oelihfch, 1, 198 f. 

kötfinß beraubtet noch bie 3nff rationslehre, 1, 127. 

Küttig, ©bnarb, legt Sßroteft ein gegen ben ©rlebniSftanbbunft, 2, 130. 2luto= 
rität ber Schrift, 1, 377. Söarnt babor, bem ©tauben fein Objeft, bie Sehre, gu 
entziehen, 1, 77. 

kiJnig, griebridfj. Slnalt)tifche SRetljobe, 1, 175. 
kiJnig, ©eo. 2)aS Slbenbmahl hat feine bhhftfthe BHrfung, 3, 128. 
köftlin hält baS geilen ber Selbftbeftimmung für einen SJtanget an SutherS 
Geologie, 2, 598. 

krauth, ©jarle^ ^ßorterfielb. ©inftufj ber SRiffourifhnobe auf ihn unb feine 
Stellung sunt BefenntniS, 1, 218. Sein bogmatifcheS äöerf, 1, 219. Stellung aur 
„ftreng fonfeffioneEen Stiftung", 1, 222, krauthS SteEung bom General Council 
aufgegeben, 1, 223. Bebauerte bie Bitterfeit ber £f) e °t0öen oegen SJtiffouri, 1, 225. 
Oie ffforifchen SluSführungen bon Shebb über bie lutherifche ©hriftologie ftnb 
unsitberläfftg, 2, 306. über reformierte Trennung ber Sttenfchheit ©^rifti bon ben 
Bkrfen beS föniglichen SlmteS, 2, 284. über bie reformierte Auslegung ber ©in= 
fetfugStoorte, 3, 376. „$ft" heißt nie „bebeutet", 3, 357. 364 f. ,,©S ift beS L©rrn 
g^affah", 3, 391. SRom unb bie ^Reformierten taffen bie 2lbenb mal) tSto orte nicht iux 
©eltung fommen, 3, 401 f. “This bread is ChrisFs body”, 3, 406. 

krell. Oie menfchliche Statur ©hrifti fei ber (Gottheit nicht fähig, 2, 216. 
krontaljer* Trinität im 2llten Oeftamcnt, 1, 480. Über fdjeinbare BHbers 
fhrüdfje bon ber kraft ber Dfer beS Sitten OeftamentS, 2,454. ©in körper 

braucht nief im Staum 3« fein, 2, 205. ©egen bie ^Reformierten: bafe auch ein 
berflärter £eib nicht aEgegentoärtig fei, 3,420. 2)ie Himmelfahrt ©hrifti unb 
fein kommen sum (Geridht toibcrft>riä)t nid^t ber SlEgegentoart ©h^ifü nach feiner 
menfcblichen Statur, 2, 203. ©hrifti ©egentoart an unfauberen Orten, 2, 225. 
föerborbringung ber menfcl)lichen Statur ©hrifti unb Vereinigung mit bem Sohn 
(GotteS fäEt sufammen, 2, 89. ©hriftuS ift nidf)t mediante anima mit feiner 
rnenf etlichen Statur berbunben, 2, 109. ©hriftuS frei bon ©rbfchutb, 2, 80. ©hrifti 
ßeben bon Slnfang an, um unS 3 « erlöfen, 2, 90. 365. ßunt SBerf ©hrifti gehört 
aEeS, toaS ©hriftuS im Staube ber ©rniebrigung unb ©rhöhung getan hat unb 
noch tut, 2, 388. $)a§ äufeere §ören beS SöorteS ©otteS hat nicht bie Befchaffen= 
heit eines VerbienfteS, 2, 576. $>er SDtenfdh fann aus natürlichen Betoeggrünben 
baS ©bangelium hören, 2, 576. Sehre bon ber ^Rechtfertigung, 2, 621. ©ute VSerfe 
müffen gudh gut gefchehen, 3, 51. 

®uri?. Sdhöpfung SöieberherfteEung einer früheren Väelt, 1, 574. Seiblich= 
feit ber ©ngel, 1, 604. ©ngelehen, 1, 607 f. 


106 


Stritt. gtoeiteS genug ber Mitteilung ber ©igenfchaften, 2, 259, Mit ber 
Seugnung ber MenfchfKÜ Sfjrifti fällt auch bie ©rlöfung Ijtn, 2, 71. 9ßun= 

ber 3 « uuterfäjeiben bon ben BSunbent ber Aboftel, 2, 286. Of)tte au leiben, §at 
©otteS Sohn getitten, 2, 157. 

ß. 

ßactantitt$. Ableitung be§ BäorteS religio, 1, 6. 
ßanbercr=£awf über AoScellin, 1, 461. 
ßange iu „Die ©rften Serben bie Seiten fein", 3, 68. 
ßaterntamt. StinergiSmuS, 2, 34. Homo libere se convertit, 2, 573. 
Siebet toofjt bon einer Belehrung burd) ©nabenfräfte, meint aber natürliche Kräfte, 
2, 577 f. Mufc auf ©eirijjheit ber «Seligfeit beraubten, 3, 113. 
ßanb, B8nt. $onfen§ einiger Sahrfmnberte, 1, 245. 
ßechler=e*äffer au Af)oft. 28, 18, 1, 9. 

ßeo I. Brief an gtabian, 2, 285. Ab initio boüftänbige AuSbilbung aller 
©lieber be§ SeibeS ©hrifti, 2, 365. 

ßefftng. Bßer erlöft un§ bon bem unerträglichen 3od) beS BuchftabenS! 1,81. 
ßetjfer, 5J$alt)farb* Übertragung beS glrebigtamtS, 3, 523. 
ßtmbordj* SuborbinattantSmuS, 1, 461. AfaebtationStheorie, 2, 425. Der 
rechtfertigenbe ©taube fdf) liefee bte guten BSerfe ein, 2, 11. ßhriftuS ein neuer 
©efehgeber, 2, 399. 

ßi#C0*®nitf. BSeftanficht, 1, 577 f. 

ßäber. Opera ad intra: perfönliche Bßirfungen, ©igenfdjaften, Äenntniffe, 

1, 506 f. 

ßöhe. ^rebigtamt bon ben Aj)ofteln auf einen befonberen geifttichen Staub 
übergegangen, burd) Orbination toeiter fortgepflanat, 3, 511 f. 

ßombarbttS, fßetroS* (grflärungSberfud) für bie Dreieinigfeit, 1, 481 f. 
ßij 0 f§ leugnet bie 3toeinaturenlehre unb bie mitgeteilte Altgegenioart ©hnfti, 

2, 184. Räumliche AuSbeljnung be§ SeibeS ^^rifti, 2, 193 f. 214. ßalbinS Sehre 
bom Abenbmahl eine Mobififation ber lutherifchen Sehre, 3, 345. SutherS Stynef* 
boche in ben ©infehungStoorten be§ AbenbntahlS unmöglich, 3, 350. 

ßöfdjet, 58. <£, 33^ena 5 Aebetoeife bon bem ßluf geftiegenfein ©h^ft* in ben 

§immet burch bie Menfd)toerbung, 2, 361. Die ©emeinbe befd^liefet ben Bann, ber 
5ßaftor berfünbigt ihn, 3, 524. 

Sottöfjfttt, 2ßemt bie Sutheraner baS „sola“ ftrichen, fönnte man ftch 

einigen, 2, 643 f. 

Süll, Staijmnnb«#. $af)t ber tarnen ®otte§, 1, 531. 
ßünemamt. Durd) ben ©tauben ertoählt, 3, 549. gu 2 Dheff. 2, 2, 1, 237. 
ßnthurbt. Definition bon „Rheologie", 1,49. Rheologie fubjeftib unb ob* 
Jeftib, 1, 44. Dabett bie unmittelbare Beaiehung ber Dheotogie aur Seligfeit, 
1, 116 f, Allgemeine Aeligion ein Behältnis 3ur ©ottheit, 1, 10. ©eibnifche 
Aeligionen, 1, 7. ^nffmation, 1, 267. 279. Der gottmenf etliche ßharafter ber 
Schrift, 1, 275. Suther h^e ba§ ©anae ber chriftlichen Sehre au§ bem Artifel 
ber Aedjtfertigung genetifch entttriefett, 1, 167 f. gitat SutherS: „§eu, Stroh, 
Stoppeln", 1, 347 — 350. Droh SeSarten ift ber bibtifche De&t „in allem BÖefent* 
liehen" erhalten, 1, 288. Drinität im Alten Deftament, 1, 475; exTzogevercu (3oh. 
15, 26) begiehe ftch auf bie seitliche Bßirff amfeit be§ ©eifteS, 1, 520 f. $u Sol). 
17, 3, 1, 466, ®eheimni§ ber Menfchtoerbung beS SohneS ©otteS, 2, 91. Sßerfön* 
liehe Bereinigung, 2, 104 f. $enotifer, 2, 117. 329. Über Menfdjtoerbung beS 
SohneS ©otteS auch ohne bie Sünbe beS OJtenfdf>en, 2, 391. 3« ^ol). 8/ 24: „bafc 
id) e§ fei", 2, 397. Genus tansivcorixov, 2, 258. Satisfactio vicaria fei eine 
Dheorie, 2, 410; sx&Q 0 ' 1 ovres, 2, 408. 418. Die Steübertretung fomme nicht 
bireft aum AuSbrud, 2,409. <£h*ufti ©enugtuung fei nicht „im Sinne gegen* 
feitiger Abrechnung" 3 u foffen, 2, 419. Ilions, Aöm, 12, 6, 2, 541. ©taube ein 
freier ©ehorfam, 2, 573; tjtenfchli^e Seiftung, 3, 145. Belehrung h ä tiö« nicht 
allein bon ©ott ab, 2, 565; eine Seiftung beS S&enfchen, 2, 556. Sehnt bie Schrift* 
lehre bon ber Belehrung ab, 2, 598. Der üftenfdj) fönne ft<h bem ©bangelium gegen* 
über nicht blofe abioeifenb, fonbern auch annehmenb berhalten, 2, 569. Selbft* 



107 


entfdpeibung, 2, 56 7. „3pr pabt nicpt gesollt" ein @cpriftbetoei§ für bie Rtittoirlung 
be§ Rtenfcpen bet ber 93efeprung, 3, 25. 2>ie Belehrung tomrne nicpt burd) natür= 
licpe, fonbern burch ©nabenlräfte suftanbe (er meint aber nottoenbig natürliche 
Kräfte), 2 , 577 . 99ufje unb ©taube Inerbe bom Rlenfcpen geforbert al§ feine Sei= 
ftung, 2 , 571. ©in 4Jug nach oben" im natürlichen Rlenfdpen al§ Rnfnüpfung§= 
punlt ber Belehrung, 2 , 550. 3« RlajorS Sehre, 3, 28. ©eibentum SOßerflepre, 2 , 3. 
„Sola“ gratia, Rörn, 3, 28, 2 , 643. ©rllärt ba§ Sehren ber sola gratia für einen 
berhängni§boüen Irrtum, 2 , 579. Rtan müffe bie sola gratia fahren taffen, toenn 
man bie gratia universalis feftpalte, 2, 53. bleuen £eftament inerbe dixcuovv 
ftetS in beflaratorifcper SSebeutung gefaxt, 2, 631. Rechtfertigung ibentifch mit 
Sünbenbergebung, 2 , 632 f. 93efcpreibt Jigoyivcboxeiv, al§ «ein aneignenbe§ Qus 
borerlennen", 3, 551. ©prifti Höllenfahrt, 2, 378. Sehre bon ber Ruferftepung ber 
$oten im Riten £eftament, 3, 602. „©ngel be§ 93unbe§", 1, 478. Rlter ber ©rbe, 
1,571. gtoei gattoren beim gortfdpritt ber Gilbungen in ber Schöpfung: ©ott 
unb Raturfräfte, 1, 573. „©rengregulierung" ghrifcpen SSibel unb 2ßiffenfcpaft, 
1, 573. gaü ber ©nget, 1, 610. Subenbefeprung, 3, 592 f. 599. $op. 8, 56, 3, 249. 

Sutper. ©§ gibt nur gtoei Religionen, 1, 13. Rite peibnifdpen Religionen 
finb einanber gleich, 2, 625. ^apiften unb dürfen brauchen nicht über Religion 
3 u ftreiten, 2,626. 

£p eolo gen foüen nur ©otte3 SDßort lehren, 1, 60 f.; finb Schüler ber 
Propheten, bie nur nacpfagen foüen, toa§ bie Propheten gelehrt paben, 1, 56 f. 
62— -65, 2Bir foüen bei ber Schrift bleiben unb nicht fing fein tooüen, 1, 503. 
3)er ^prebiger foü nicht feine, fonbern ©otte§ $ßorte lehren, 2, 401 f. 2Benn ©ott 
burch Rtenfcpen mit un§ rebet, hören ttir ®otte§ 2öort, 2, 402 f. ©ott rebet mit 
un§ burch bie Schrift toie ein Rtenfcp mit einem Rlenfcpen, 2, 39. 2Ber Vergebung, 
burch Rlenfdpen gefprocpen, bie 2Sort unb Saframente panbpaben, leugnet, hält 
®otte§ 2Bort nicht für ®otte§ 2Bort, 3, 244. 3m Riten £eftament hat © p r i ft u § 
burch bie Propheten gelehrt, 2, 403. 2Ba§ ohne Schrift gelehrt mirb, ift ^laubern, 
1, 65. 245. Sutper hat menfdplicpe ©ebanten, bie ipm einfielen, mieber fahren 
laffen, 1, 62. 65. Über ben getftlicpen ©paratter ber tpeologifcpen 2tüdE)tigfeit f 1, 51. 
Oratio, meditatio, tentatio, 1 , 228 — 233. £>a§ bleiben am Scprifttoort foirft 
im Theologen fröhliche ^uberficpt unb 3)emut, 1, 232. ©rmapnung gutn Stubium 
ber Scprift, 2, 465. gürftenbriefe foü man atoeimal tefen, aber ©otte§ 5Bort ufto., 
1, 367. Steüung gur Scprift, 1, 158. ^aftoren foüen treu arbeiten, 3, 59. 

3nfpiration unb Scprift. 2ßapf ber Sßorte göttliche ©ingebung, 
1, 345. Sitat: „Heu, Strop, Stoppeln", 1, 346—350. „3um Stich au fdptoacp", 
1, 350 — 352. Unterfcpeibung gioifcpen Homologumena unb Rntilegomena, 1, 352. 
399 f. ©r befcpränfe bie Rutorität ber Scprift auf ba§, toa£ in ber Scprift ,,©pri= 
fum treibe", 1, 353 — 356. Seine „freiere Steüung", 1, 334. $)ie ©dprift toerbe 
nur burdp ben Heiligen ©eift berftanben unb al§ göttliche Rutorität „intoenbig 
erfahren", 1, 358. ©r ibentifigiert Scprift unb ©otte§ 2öort, 1, 321. $5i e Scprift 
ift ®otte§ 2Bort, 1, 335. S)ie „menfcplicpe Seite", 1, 336. Über geringe $)ing e in 
ber Schrift, 1, 336 f. 304. 307. „Sdpmupgefchicpten", 1, 338. ©pronologifcpe Rn= 
gaben 1, 339 f. RMberfpdicpe auSgefcploffen, 1, 341, gerftörung ^> er 2Ö«Ü unb ba£ 
©nbe $erufalem§ ineinanbergemifcpt, 1, 341. 344. 93erfcpiebenpeit ber Rbenb* 
mapl§toorte, 1, 342. 345. ^nfpiration ber ^falmen, 1, 285. Ungenaue 3^ate, 
1, 298—300. 1 $or. 7, 10. 12. 25, 1, 314. $ein Irrtum in ber Scprift, 1, 268. 

292 f. 339. 357. 384. $ein Saturn in piftorifcpen Rngaben, 1, 293. Harmonie 
perung ber eüangetifcpen SBeridpte, 1, 293 f. Rn ber einfältigen Rebe unb ©e= 
fcpicpte foü man ftcp nicpt ftofjen, 1, 261. Unterfcpeibet aloifcpen ©rleucptung unb 
^nfpiration, 1, 342 f. 

Scprift Ouelle unb Rorm. $>ie Scprift ift ©otte§ 2Bort, 1, 260 f. 
Hat nicpt nur temporäre, fonbern bleibenbe ©eltung, 1, 274. Rn bie SBorte ber 
Scprift foü man fiep palten, 1, 264. $>ie $ircpe lann leinen ©laubenSartitel fe^en, 
1, 104; 3,496. S)ie ^ßapiften füpren un§ au§ ber Sdprift unb erheben fiep felbft 
3U Rleiftern über un§, 1, 69. 82. 386. ^papift unb Scptnärmer finb e i n 2)ing, 
1, 27. $)ie Schwärmer paben unter ©prifti Ramen ipre träume geleprt, 3, 294. 
Sutper al§ „^rotettor ber $dptpeologie", 1, 142. Sutper pabe ba§ ©ange ber dprift? 
Iicpen Sehre au§ bem Rrtitel öon ber Redptfertigung „genetifcp entioiefett", 1, 167. 
Saframe'ntSfcptoärmer muteten ipm bie Rietpobe au, bie Scprifttnorte üom Rbenb= 
mapl au§ ben Rügen gu tun, 1, 169. Sutper toarnt bor jeber Seprlonftrultion, 


108 


1,170; bot bem „Reimen", 1, 210. Übet öfolampab, 1, 170. Sn bet $itd)e f ott 
nut ©otteS Sott gelebt toerben, 1, 154 f. Triften fann man allein rnif ©otteS 
Sott regieren, 1, 119. 

Die $ö i b e 1 i ft Har, 1, 420; unbeutlid), toenn man bie Sprache nicpt 
berftept, 1,888; bunfle Stetten bet Sdjrift, 1, 391 f. Sd)tiftlel)ren, bie bet $et= 
nunft unbegreiflich finb, 1, 394. Ohne ©rleud)tung beS (Seiftet toirb fein Söudj' 
ftabe bet Schrift berftanben, 1, 392 f. Ser baS fünfte nicpt berftefjen fann, 
bleibe bei bem Sitten, 1, 435. Älate Sprüche 1, 437. Schrift burd) Schrift auS= 
Sulegen, 1,438; nicht flate Stetten burd) bunfle auSlegen, 1 , 439 f.; nicht eine 
RuSlegung an Stelle bet Schrifttoorte felbft fe^en, 1, 390. 443. Man mufj im 
%ili tooljlbetoanbert fein, 1, 443 f. Die SÖebeutung eines SorteS toirb burd) ben 
Sprachgebrauch beftimmt, 1, 6 f. Ser in bet ©rammatif fehlt, fehlt aud) in bet 
Geologie, 1, 239. überfeiner haben manchmal redete ©ebanfen am unreifen Ott 
gehabt, 1 , 421. SulperS Schriften fotten in bie Schrift führen, 1, 435 f, 

^ufammenjattg bet Seiten, 1, 160; golbene $ette, Ring, 1, 169; 
bet nicht mehr gana ift, toenn et einen $ötud) fjat, 1 , 101 . — (£f)tiften fönnen Sehre 
beutteilen, 1,423.426 ; 3,494. Seber Gthrift ein Geologe, 1,46. „g^tiftli^et 
Srrtum" gefd^ie^t aus ttntoiffenheit, 1, 101. Zeugnis beS ©eifteS, 1, 380. 

©etoifeljeit in bet Geologie, 1, 121. Senn Sutljer bie ©etoifnheit ent= 
fchtoinben toollte, flüchtete et in bie Schrift, 1, 125, Das Sott macht baS £era 
getotfj, 1, 124. 132 f. „SeS id) felbft nicht getoifn bin, baS toitC ich ntemanb lebten", 
1, 134. Der OJlenfcf) macht ftd) nicf)t felbft getoifj, 1, 144, 

(£rfenntniS ©otteS, natütlid^e unb chriftliche, 1, 453. 455. 457. 
Dreieinigfeit, 1, 451 f. 454, 456. 469. 497; 2, 124; Rame Sehobap, 1, 463; 
3 U Soh- 17, 3, 1, 467 f.; 3 U Sol). 14, 28, 1, 472 f. Dreieinigfeit im Riten Defta= 
ment, 1, 474. 480. (£ngel beS £(Srrn, 1, 478 f. Dte Sehre bon bet Dreieinigfeit 
bet Vernunft unbegreiflich, 1, 480 — 482. 486 f. 498, Suther hat biefe Sehre auS 
bet Schrift gefdpöpft, 1,488. Quaelibet persona totus est Deus, 1,490. Man 
mufj bie ©inheit beS SefenS unb bie Dreiheit bet ^erfonen feftljalten, 1, 500. 
DaS Sott „Dreifaltigfeit" lautet nid)t föftlid), 1, 495. 521. $toed bet Offen= 
batung bet Dreieinigfeit, 1, 491. Opera ad intra, 1, 505; ad intra et extra, 
1, 510 — 513. 517 f. ©eburt beS SohneS ©otteS unb RuSgang beS ^eiligen ©eifteS 
betfteljen toit nicht, 1, 510. 

$ i t d) 1 i d) e Xetmini, 1, 494. 505. 509; Sßerfon, 1, 495 f, ; $etjon unb 
Sefen, 2, 125 f.; homousios, 1,111.521 — 523. Konsilien mit ihren fird)lid)en 
RuSbrüden haben nichts ReueS gelehrt, 1, 95. 150. 501 f. ttrfadje beS arianifchen 
Streites, 1, 502. DaS Rtljanafianifche Shm&ol, 1, 494. 

©ott. gapl bet Ramen ©otteS, 1, 530. Übet RnthropomorphiSmuS, i f 53 p. 
Rttgegentoart ©otteS, 1, 543. 545 f.; auch an unreinen Orten, 1, 544. $orl)ertoiffen 
©otteS, 1, 555; ©eredjtigfeit, 1 , 562; geoffenbattet unb berborgener Sitte ©otteS, 

1, 560. ©otteS Rame toitb geehrt burd) rechte Se^te, 1, 532. 

1) t i ft u §. „Deus est homo“, 2, 95; ©ott unb Rtenfd) in S^tifto eine 
^etfon, 2, 96; unio personalis, 2, 112 f. Sutljet treibt ben Rttifel bon bet ©ott= 
t)eit ©l)tifti, 2, 67. Senn ©IjrifiuS eins ift mit bem Sßater, toatum ift bet $ater 
nic^t Senfd^ getootben? 2, 65. Deus assumpsit hominem ober humanitatem, 

2, 89. 3 toe üeS genus bet Sitteilung bet ©igenfd)aften, 2, 263. Übet räumliche 
RuSbe^nung beS ßeibeS ©^tifti, 2, 193 f. ; totale SeinStoeife, 2, 196; bie untäum= 
lic^e SeinStoeife, 2, 197. 199. $)ie übernatiitlidje, göttliche SeinStoeife bet menfe^s 
li^en Ratur ©l)rifti, 2, 200. So man ©ott Ijinfefet, mug man ©tjrifti Senfc^^eit 
auc^ l)infe^en, 2, 201 f. ©S bebatf bon feiten bet menfc^lidjen Ratur ©litifti feiner 
Unenblid)feit, um attgegentoärtig 3 u fein, 2,204. $)ie Seit ift ein Äötbet unb 
bod) ni^t im Raum, 2, 205. $)teifadje SeinStoeife bet menf^üt^en Ratur ©^tifti, 
2, 206 f, Sd)idt ftd^ (Sffen unb ^tinfen ©Ijtifti auf (Srben tticfjt fiit baS Sein im 
©immel, fo etft rec^t nidf)t fiit baS Sein bet menfdjlidjen Ratur in bet ©ottljeit, 
2, 233, Sol). 3, 13: „bet im £imntel ift", 2, 234. $>en RuSffJtud^, man fotte 
„bie Disputation übet bie generalis omnipraesentia einftetten", fcf)teibt Butter 
bem Rtetand)tl)on au, 2,227. Drittes genus bet Mitteilung, 2,295. Der Sopn 
©otteS in allen Kreaturen fcefentlic^, aber mit bem Rtenfdjen ©ItiftuS su einet 
$etfon betbunben, 2, 93 f. *„feüte biep bot bet Rttbofie!" 2,280. 104. 155 f. 159. 
„DaS ben Seib um^üttenbe $leib", 2, 106. Die Srtle^tet atoangen öutper, um 



109 


bie Sehre bon einen Streit au führen, 2, 58. $)ie Sehre bon ©hrifti $er= 

fon ift auch bot ben Konsilien recht erfamtt toorben, 2, 58 f. Suther befämbft 
Schtoenffelb, 2, 101. Urteil über ReftoriuS, 2 , 164 f,; 1, 97. $nt Staube ber ©r= 
niebrigung hat ©hriftuS ben ©ebrauch ber göttlichen ^errtichfeit nicht btofe ber= 
hüllt, 2, 335. Göttliche ©eftatt nnb ÄnechtSgeftatt, 2, 322. 361 f. $)ie „bienftliche 
©eftatt" ©hrifti, 2, 324. Suther toeift „ffortbflanaung einer massa sancta in 
SSrael" aurüd, 2, 78. $>urch feine reine ©eburt hat ^t)riftu§ unfere unreine ©e= 
burt geheiligt, 2, 390. Semper virgo, 2, 366. ©egen feelbibiuS, 2, 366. „©e= 

tötet nach bem ftleifch", 2, 378 f. $)aS 33on=@ott?33erlaffenfein, 2, 371 f. ©in 
btofjer Rtenfch hätte bie SBucht beS ßorneS ©otteS nicht ertragen fönnen, 2, 106 f. 
333äre ©hri]tuS btofjer Sttenfch getoefen, fo toären toir bertoren, 2, 74. 279 f. ©otteS 
Sohn für mich bargegeben, 1, 492. $)ie menfchliche Ratur ©hrifti baS ^nftrument 
ber ©ottheit aur Ausrichtung beS ©rlöfungStoerfeS, 2, 222. $)aS Sifcen aur Red)- 
ten gehört aurn Stanb ber ©rhöhung, 2, 344. 

Rechtfertigung. $>er £auj)tartifel, 2, 620; bie gentraltehre, 2, 482 f. 
3)er Artifel. bon ber Rechtfertigung, sola fide, allein erhält bie Kirche, 3, 459; baS 
ift ber ©laube ber ganaen ©hriftenheit, 2, 623; teer biefen Artifel nicht glaubt, 
fteht außerhalb ber ©hriftenheit, 2, 481 f,; ift extra ecclesiam, 2,622; 1, 90 f. ; 
ift ein ©ötjenbiener, 2, 627; toirb auch in anbern Sehren fehlen, 2, 627. Suther 
mar angefochten über biefe Sehre, blieb aber Sieger, 2, 625. $)ie Rechtfertigung 
burd) ben ©tauben ift eit^e tounberbare RechtfertigungSmethobe, 2, 607 f. 303er 
333erfe in bie Rechtfertigung mifcht, aerftört bie Äirche, 2, 628. 33erteibigung be§ 
„sola“ in Rönt. 3, 28, 2, 643. $>ie Rechtfertigung ift immer bottfommen, 2, 646. 
A3er an ©hriftunt glaubt, hat ihn gana, 2, 647. ©erechtigfeit bor ©ott ift bie $ers 
gebung ber Sünben, 2, 649 f. ©egen ben Irrtum, bah ©ott ohne ©hrifti Seiben 
hätte bergeben fönnen, 2, 21. Torheit, Über ©otteS können au bhtf°f°hhim n r 
2, 20. 416 f. 333er tooEte bem können ©otteS einßiel f eben? 2, 440. ©nabe ohne 
©hrifti ©enugtuung gibt eS nicht; bie $öfte muh auch bafein, 2,19.411; 1,364. 
$)ie toahre ©ottheit ©hrifti treibt bie 333erflef)re aus, 2, 66. Suther argumentiert 
gegen 2Berflef)re mit bem boEfontntenen 333erf ©hrifti, 2,414. $)onnerfchtäge 
toiber bie ©erechtigfeit beS ©efe^eS, 3, 147. Vergebung barf nicht bon einem 
®aterunfer abhängig gemacht toerben; 33eiff>iel beS St. töernharb, 2, 660. Über* 
tragung beS toeltlichen ©erichtSberfahrenS auf bie göttliche RechtfertigungSmethobe 
ift ©ift beS Teufels, 2, 631. ©al. 5, 6, 2, 643. Röm. 1, 17, 2, 643. AuguftinS 
Recf)tfertigung§tehre, 2, 15. Römifche EBerf lehre, 1, 569; 2, 606. Suther über ba§ 
^abfttum, 2, 668. ©raSrnuS berteibigt baS gunbament be§ SßabfttumS, 2, 612. 
3ßa$>ift unb Schtoärmer ein £>ing; fte grünben Rechtfertigung auf gratia infusa, 
2,613. Opinio legis, 2,581. £)aS Sleifch toiE burchS ©efetj gerecht toerben, 
2, 609 f. ASerfgerechtigfeit, 2, 610. $>er Rtenfd) bertraut fo lange auf fich fetbft, 
als er meint, auch nur baS ©eringfte au feiner Seligfeit tun au fönnen, 2, 592. 
Rechtfertigung burcf) 303erfe fchlieht bon ber Äird)e öuS,. 1, 8. 303ir bürfen unS 
bor ©ott nicht über eine §ure erheben, 1, 680. Suther an ©d au Augsburg, 2, 644. 
Urteil über OftanberS Se|rfteEung, 2, 641, 666. $)i e Schtoärmer fbrechen unS bie 
333orte nach, bie Sache fetbft hatten fie nicht feft, 2, 645. 

©nabe unb ©nabengabe, 2, 14. Gratia infusa, 2, 521. $af)iften 
unb Schtoärmer bauen auf gratia infusa, 2, 15. 613; 3, 217; ftehen mit öeiben 
auf einer Stufe, 2, 3. $)ie ©nabe ift im 333ort unb Safrantent, 2, 614 — 616. 
Seutfetigfeit ©otteS, 2, 7. 

töefehtung. Sich belehren h^B* an ©h^iftum glauben, 3, 147. Reu= 
fchöbfung, 2, 550, ©egen ©raSmuS: „SBefehret euch", 2, 565. „$)u bift mir an bie 
Äehte gefahren", 1, 31. 143 f. 220; 2, 543. Suther habe feine Schrift gegen ©raS* 
muS ftitffchtoeigenb aurüdgenommen, 2, 594 f, $)ie Sßelagianer geben bie Seligfeit 
um biel, bie Shnergiften um toeniger Rtenfchentoerf, 2, 543 f. De Servo Arbi- 
trio, 1, 668. A3enn man bem freien 333iüen w nur ein äufjerft ©eringeS" aufchreibt, 
toirb baburch hoch gelehrt, baf; man burch bieS gana ©eringe bie ©nabe erlange, 

2, 580. SpauluS bor unb nach ber Belehrung, 2, 489. Satfche iönge ber 5pabiften, 

3, 227, SutherS glüdliche ^nfonfequena, als er noch Rlönch toar, in beaug auf 
3Rön<herei unb 2ftej|e f 1, 98. ©r hat nie bie „freie ©ntf Reibung für bie ©nabe" 
gelehrt, 2, 596. 

©naben mittel. Suther hat biefe Sehre inS Sicht gefiel It, 3, 162. 333ir 
foüen unS allein auf baS 2Bort grünben, 3, 163 — 165. $)u ntufjt bich aufeer bir 


110 


felbft allein auf fein Viort ergeben, 3, 155. $eber berfönlicße Sufantmenfchfaß mit 
®ott ift ein erträumter, ber nidf)t auf bent Viege ber ©nabenmittel suftanbc tommt, 
3, 157. ©ott gibt niemanb feinen ©eift ohne burcßS Viort, 1, 243; 3, 157. ViaS 
ohne Viort unb ©atrament bom ©eift gerühmt roirb, baS ift ber teufet, 2, 132. 
Suther meift jebe SoSlöfung ber © eift eS mir tun g bom äußerlichen Viort aurütf, 
3, 219. KaufalberhältniS steiferen äußerlichem Viort unb ©lauben im öeraen, 
3, 220 f. 9Dan foll bie Vergebung nicht grünben auf baS © e f ü h 1 , 2, 12. Vier 
ftch auf fein ©efühl berläßt, muß berameifeln, 3, 166 f. ©ott hat 3 U allen $ eiten 
burch äußerliche Mittel mit unS gehanbelt, 3, 164. „Vienn bieß ©ott hieße einen 
©troßhalm aufßeben" ufm., 3, 166. Ducß baS gefeßriebene Viort ift ©nabenmittel, 
3, 167 f. Suther ftettt alle, bie eine ©eifteSmirtung ohne unb bor bem Viort an= 
nehmen, in eine klaffe: Smingli, Eartftabt, DhamaS Dtünaer, 3, 195. ©eßmärs 
mer, unmittelbare Erleuchtung, 1,70. 255. Enthufiajten, 1, 256; baS innere Viort, 

1, 250—252, über Qmingli, ber auch ©otrateS unb anbere ©eiben in ben ©imntel 
berfeßt, 3, 198. über unmittelbare VSirtf amfeit beS ©eifteS, 3, 190. Durchs Viort 
ber ^X^oftet tonne ber ©eift nicht tommen, aber burch »ihr" Viort muß er fommen! 
3, 153. Suther hatte fich nid^t in ben Kamßf um bie ©nabenmittel einlaffen foHen 
(©arnaef), 3, 468. Suther unb gmingli follen mefentlicß übereingeftimmt haben 
(„ErlebniStheologen"), 3, 209 f, SutherS Deformation ift auS ©emiffenSängften 
herborgegangen, gmingliS auf bem Voben beS Humanismus gemaeßfen, 3, 196 f, 
Dtan hat in SutherS Sehre bon ben ©nabenmitteln noch mittelalterliche Vermanbt= 
feßaft finben motten, 3, 216. SutherS harte ©brache gegen bie ©eßmärmer, 3, 222. 
Vetennt, baß er bie Kunft noch nicht angelernt habe, ftch bon ftch felbft loS 3 u= 
machen unb miber alles Sühlen am Viort au hängen, 3, 210, — Die ©nabenmittel 
haben objettibe ©eltung, unabhängig bon ber ©eftnnung ber Vtenfcßen, 2, 476; 
ße mirfen nicht ex opere operato, 3,217; 157; ber ©taube ift notmenbig aar Er= 
langung ber ©eligteit, 2,477. gu 3oß, 8, 56, 3,249. Die erfte Verheißung h & 
unb bunfel, 3, 251, 

©taube ift ©innahme ber bon Eßrifto ermorbenen Vergebung ber ©ün~ 
ben, 2, 414; reißt unS außer unS felbft meit ßinmeg unb führt unS auf Eßriftum, 

2, 520; ein ©ueßen, Vegehren, 2, 518 f. „Die ©emalt tun, reißen baS ©immelreich 
3 u fuß" (Vtattß. 11, 12), 2, 520; 3, 284. ©egen bie fcßolaftifcße Definition beS 
©laubenS als ruhenber Dualität, 2, 517, ttftan berfteßt ben streiten Vrtitel erft 
bann recht, menn man au ben etnaelnen ©tütfen baS „für mich" ßinaufügt, 2, 515. 
651. Der ©taube hat eS mit bem EßriftuS außer unS 3U tun, 2, 522, ES gibt 
feligmachenben ©tauben, ohne baß Drthabü£ie tn allen ©tütten borhanben ift, 
2, 506. Köhlerglaube, 2, 512. ©taube, ber auf bie Verheißung leiblicher ©üter 
gerichtet ift, 2, 539 f. ©taube ©otteS Viert, 3, 159. 174. Der ©laube ift ein Viert, 
2, 529; rechtfertigt aber nicht als Viert, 2, 9; als Dualität, 2, 528. 9Dan fott ftch 
nicht auf feinen ©lauben berlaffen, 3, 243, Der ©laube, ber ftch 3U feinem eigenen 
Objeft macht, ift Dbfatt bom Ehriftentum, 3, 233 f. ©taube ber Kinber (n aidla), 
2, 537. ©laube liegt über bem Vemußtfein, 2, 538. ©emißheit beS ©laubenS, 

2, 663. DomS Sehre, 2, 664 f.; monstrum incertitudinis, 2, 484 f. 664. Urfacße 
unferer ©emtßßeit bie Verheißung, 2, 665; bie ©emißßeit märe baßin, menn fie 
burch ein Vaterunfer bebingt märe, 2, 517. 660. Der ©laube ergreift Ehriftum, 
1,75; haftet an ber ©chrift, 1,76. ©laube ohne Viort ift ©taube in bie Suft, 
1, 93. Die Viarnungen gehören inS ©efeß, 2, 664. Veharrung im ©lauben, 
3, 113. Suther bermirft bie Sehre bon ber Unbertierbarfeit beS ©laubenS, 3, 108. 
Keine Entfchulbigung beS Unglaubens, 1, 363. Kein Unterfchieb amifchen bem 
©lauben DbamS unb bem ber neuteftamentlicßen Ehriften, 3, 252. — Die V3eiS= 
fagung fott „bem ©tauben ähnlich" fein, 2, 540 f. 

Heiligung, gute Vierte, Heiligung im meiteren ©inn, 3, 2. Ver^ 
hältniS ätoifd^en ©laube unb Vierten, 3, 7. Heiligung ein gmeef ber Erlöfung, 

3, 34. „Sunere Dotmenbigteit" ber Zeitigung, 3, 34 f. ©taube, ber ein ntenfd^ 
licheS ©emächte ift, ift ohnmächtig, 3, 11. Vierte, in bie Verfertigung gemifcht, 
ftnb ©otteStäfterung, 3, 75, ©ute Vierte ftnb tägliche ©ünben, 3, 41, Die Vielt 
belohnt bie guten Vierte nicht, 3, 64. Ehriften follen nicht um Sohn arbeiten, 
3, 65. „Die Erften merben bie Seßten fein", 3, 65. 67. 112, $u meteßem ©inne 
bie ©cßrift bon Soßn rebet, 3, 70—73. Der große Viert ber guten Vierte, 3, 73 f. 
Dömtfdje Vierte, 3,77. ©ehote ber „Kirche" über ©otteS Viort hinaus, 3,46; beS 
DabfteS ©ebote, 1, 634. Dorm ber Vierte: bie aeßu ©ebote, 3, 47 — 50, Dicht beS 



111 


UKenfcgen SÖifle foll fein £anbetn beftimmen, 3, 44 f. Sacgen ber £egre unb 
3Jlotal muffen nacg ©otte§ 2Öort entfcgieben Serben, 3, 81 f. S)et ©taube an 
©griftum macgt bte 2öerfe gut, 3, 57, 49. ©rft mug bie $erfon gut fein, 3, 52. 
©ute 2Berfe fliegen au§ gurcgt unb Öiebe au ©ott, 3, 51. Söerfe unfer§ $8erufe§, 
einer ÜJlagb, 3, 48. Unfere 2Öerfe follen bem Racgften 3 iignte fomtnen, 3, 212. 
Rerflucgt ift atle§ Seben, ba§ ignt felbft lebt, 3, 52. Reiben gaben groge Säten 
getan, aber feine guten 2Öerfe, 3, 53. Öutger gäbe burcg bte ©nabenlegre ©et= 
ügung unb gute 9Serfe abgetan ($agiften), 3, 76. ©ebraucg be§ 3öorte§ ®otte§ 
im Hamgf gegen ba§ Sleifcg, 3, 18 f, — Rechtfertigung au§ ben Söerfen unb bor 
ÜRenfcgen, 2, 656. $)ie intoenbige Recgtfertigung (bar ©ott) gefcgiegt burcg bie 
©nabenbergeigungen, bte au§tt>enbige Redgtfertigung (bar Rtenfcgen) burcg bie 
guten 2Öerfe, 2, 656 f. Über ßeute, bte ber Recgtfertigung au§ bem ©lauben 
Suf, 7, 47 entgegenftellen, 2, 658. *Bei ben 2öerfen ber ©griften barf man be§ 
®lauben§ nicgt bergeffen, 2,658. $)ie Scgrift rebet ban einem gläubigen 
Sun, 2, 658. Rtancgmat toirb ber ©taube ogne 2Öerf, mancgmal mit bem 2öerf 
genommen, 2, 659. 

©efeg unb ©bangelium. ©bangelium, 3, 262; Rerfünbigung ber 
Vergebung, 2, 414. „S)ag icg e§ fei", 3og. 8, 24, 2, 398. ©efeg im Weiteren Sinne 
ba§ ©bangelium, 3, 262. ©efeg unb ©bangelium ftnb ©egenfäge, 3, 268, S)a§ 
©efeg ba§ niebere unb ba§ ©bangelium ba§ gögere 2Öort, 3, 273. S)a§ ©efeg ift 
ben Unbugferttgen, ba§ ©bangelium ben Rugfertigen au prebigen, 3, 272 f. 
Jmtation gegen bie Rntinomer, 3, 265. 267. Urteil über Rntinomi§mu§, 3, 279. 
/,3Dem ©erecgten ift fein ©efeg gegeben", unb bocg gibt $aulu§ felbft ein ©ebat, 
3, 280. Sofern ber ©grift ben alten Rtenfcgen an ftcg gat, braucgt er ba§ ©efeg, 
3, 280 f. ©efeg unb ©bangelium ftnb in ber $ra£i§ au berbinben, 3, 277, stimmt 
man ba§ ©efeg toeg, fa laeig ntemanb, toa§ ©grtftu§ für un§ getan gat, inbent 
er ba§ ©efeg erfüllte, 3, 278. @efege§treiber, ©nabengrebiger, 1, 88; 3, 60, ©e= 
feg unb ©bangelium fcgeiben, ift eine Äunft, 3, 285. 9Bo e§ gier mangelt, fann 
man einen ©griften bor einem Reiben nicgt erfennen, 3, 287, ©griftu§ unb ba§ 
©efeg fönnen nicgt augleicg im ßeraen toognen, 3, 288, 8um ©bangelium gegärt 
nicgt SÖerf, 3, 146. 9Ber beibe§ fcgeiben fann, ift ein S)oftor ber Scgrift, 3, 244. 
ßutger gat ©efeg unb ©bangelium gefcgieben, 3, 296. 2Barnungen bor Sicgergeit 
gegören in§ ©efeg, 2, 662. $Bei ebangelifcgen RuSfagen foll man nicgt auf feinen 
©lauben fegen, 3,241. $)a§ ©efeg fann man ogne ©griftum nicgt redgt tun, 

2, 658. ßutger gäbe bie gögere ©ingeit atotfcgen ©efeg unb ©bangelium nicgt 
megr gefegen, 3, 294. ©efegerfültung burcg ©griftum, 2, 450, Ratürlicge ©r= 
fenntnis be§ ©efege§, 1, 17. 

S a u f e nicgt abfolut nottoenbig, 3, 329. 3ftit ben SÖorten „im tarnen $©fu 
©grifti" fei bie Sauftoeife ber Rgoftel angegeben, 3, 306 f. Rn Stelle be§ SöafferS 
ettoa§ anbereS negmen, giege nicgt taufen, 3,300; „Sßaffer tut’§ freilieg nidjt", 

3, 320, S>ie Saufe fei ein Söajfer „mit bem $8lut ©grifti gemengt", 3, 222* 
SBann ber ©taube in ber Saufe getoirft loirb, 3, 336. Sie Saufe loirft, toa§ fte 
bebeutet, 3, 317. 2Öenn bi(g ©ott giege einen Stroggalm aufgeben uflo., 3, 314. 
Saufe ift fein 2Öerf bon un§ getan, 2, 4. $inbertaufe, 3, 335. Äinber erlangen 
in ber Saufe ben ©lauben, 3, 334 f. ^Betrügen bieg bie ©rtoaegfenen: „S)u bift 
entfcgulbigt unb taufjt reegt", 3, 335. S3uge eine Sftütffegr aur Saufe, 3, 324. 
Saufe bon ©loden, 3, 327. 

Slbenbmagl. ßutger§ S8etbei§ für feine $tbenbmagl§tegre, 2, 211, ©egen' 
toart ©grifti im ^Ibenbmagt, 3, 400 f. gu 3og. 6, 2, 397. $)ie Öegre bon ber 
^erfon ©grifti bringt ßutger nur gerein, um bie ©imoänbe ber ©egner au ioiber= 
legen, 2, 211—213. über ©arlftabt§ ,,^ier ftgt mein Seib", 3, 355; über ßtoingltS 
„S)a§ bebeutet meinen ßeib", 3, 356 f. 359—362. Sieben Öcgfen ftnb fteben gagre, 
3, 366. „gleifcg ift fein nüge", 3, 389. „©§ ift be§ ^©rrn 5JJaffag", 3, 391. über 
£)folamgab§ „S)a§ ift meinet Seibe§ geiegen", 3, 369. 371. „$)a§ bebeutet meinen 
ßeib" ijt ebenfobiel al§ „S)a§ ift meinet 8eibe§ geiegen", 3, 374. Söarum nicgt 
aueg bie anbern 2öorte figürlicg negmen? 3, 376. Reformierte: ©grifti Seib müffe 
allein an einem Ort fein, 3, 376; müffe fo grog fein tote ©immel unb ©rbe, 3, 380. 
$)er Seufel toil! ftcg mit ber Scgrift loeifen laffen, fofern er fte borger au§ bem 
9®eg tut! 3,393. 5öie Verlegte ber ©bangeltften berfegieben im Wortlaut, 3,408. 
„3n, mitimb unter", 3,304. S)a§ ©ffen unb Srtnfen im ^Ibenbmagl, 3, 423 f.; 
Reformierte gaben blog *8rot unb SÖein, 3,433. Öutger nennt ba§ Rbenbmagl 


112 


auch 9tteffe, 3, 343. ^tbenbmahl ein ©nabenmittel, 3, 343; teilt Vergebung mit, 
3, 437. „$a§ *Reue Steftament in meinem *8lut" = Vergebung bet ©ünben, 

3, 411. „3n meinem 53lut", 3, 412. SDie romifche SDleffe, 3, 432. ©lüdlidje 3n= 
fonfequeng, 1, 98. £ran§fubftantiation, 3, 347. #onfomitana, 3, 416 f. 35red)en 
be§ $8rote§, 3, 415. Wicht menfcf)tid)e§ ©preßen bringt ben Seib (grifft herbei, 
3, 426. ©träufelt ber Sßaftor in ben ^Borten, *fo ftnb to i t ba", 3, 430. Säfjt 
man bie ©infetjung§toorte toeg, fo ift e§ fein ©aframent, 3,430, 9Xud) bie Un? 
toürbigen empfangen ©hrifti Scib unb 93lut, 3, 431. ßobbrei§ auf ba§ Slbenb? 
mahl, 3, 436. Close Communion, 3, 444, 449. $)a3 Slbenbmahl ift nicht 

für Unberfohnliche, 3, 448, ©§ ttnbufjfertigen au reichen, ift 5ßermifd)ung bon 
©efefc unb ©bangelium, 3, 449. 2Ber an ber ©egentoart (J^rifti im Wbenbmahl 
Stoeifelt, foll toegbleiben, bi§ er fieser toirb, 3, 447. ©griffen füllen fiel) nicht 
burd) ba§ ©efüfjl ber TObigfeit bom ülbenbmahl abhalten taffen, 3, 451. „©ooft 
i^r^ tut", 3, 458. „8u meinem ©ebächtniä", 3, 130. $>er ^roft be§ *&benbmahl§ 
liegt im 4ßort, 3, 130. Slbenbmahl nicht abfolut nottoenbig, 3, 457. — $ribat? 
beichte ift nicht göttliche Drbnung, 3, 455 f. Einmalige ©£bloration ift genug, 
3, 450. 9Ran fofi nicht burch lange Prüfung martern, 3, 450. 

©aframente be§ bleuen £eftament§ finb al§ ©nabenmittel bon benen 
be§ killten £eftament§ nicht berfd)ieben, 3, 253. 

^tbfolution, 3, 232 f . £aufe unb $lbenbmafjt all ^ribatabfolution, 
3, 233. Absolutio conditionata, 2, 36. 

£ i r cf) e ift unftd)tbar, 3, 472; allgemein, 3, 474. TOe ©Triften finb $etri 
(Reifen, 3ttattf). 16, 18), 3, 476 f. ©ara ift unfere freie Butter, 3,479. 8 U * 

Äird)e gehören nur ©laubige, 3, 460. 463. ©d)U>achheitlfünben berbammen bie 
©ottfeligen nicht, 3, 461. $lud) unter Sßabiften unb ^Reformierten finb tfinber 
©ottel, 3, 488 f. Vorhaltung bei tfruaifisel toar eine $rebigt, 3, 124 f. $)i e 
©inigfeit ber d)rifttid)en Äird)e, 1, 370. 217; ift eine ©inigfeit ber ©erjen, 3, 490. 
Stoeibeutige 2Borte foü man meiben, 3,491; 2,597. 9ttit falfcfjen Settern fann 
man nid)t in einem ©falle ftehen, 3, 491. $>er ^eilige ©eift iä&t-ftd) nicht 
trennen, ba& er ein ©tüd füllte toahrhaftig unb bal anbere falfcf) lehren, 1, 100. 

£ i r cf) e unb ©taat. Ob ßutfjer fein ^rinjib ber ©Reibung in ein? 
Seinen Süllen aufcer acht gelaffen hat, 3, 215. $>er ©taat fann nicht mit ©ottel 
2Bort regiert toetben, 3, 210 f.; fann ^ödjftenl äußerlich ju guten SBerfen treiben, 
3, 215. 

Sßrebigtamt bal ^öd)fte Wrnt, 3, 527. 526. 2)ie ^rebiger finb unter? 
einanber alle gleich, 3, 525. Von ben 5Jkebtgern gebraucht ßuther bie Vul? 
brüde: „geiftlidjcr ©tanb", „©eiftliche", „$riefter", 3, 520 f. — Über Sßabfttum, 
3, 531. 533 f. 

$rieftertum, geiftlichel, 3, 504. Unterfd)ieb gtoifchen geiftlid)em $rie? 
ftertum unb ^rebigtamt, 3, 505. $>ie $ird)e hat alle geifttidjen ©üter unb Wechte, 
3,504, 2)ie ©djlüffelgetoalt, 3,227. £itul hat nicht aul eigener 9Jtad)t ^Itefte 
georbnet, 3, 517. Sie ©emeinbe fann ^rebiger abfefcen, 3, 522; fott ben $8ann 
befdjliefeen, 3, 523. 524. (£§ fann Sitten geben, too rechtgläubige ©Stiften auf bie 
Sßortberfünbigung im §au§ angetoiefen finb, 3, 513. ;,3d) fann auch 3 U 
eine ^rebigt lefen", 3, 514. 

© ü n b e. ©rbfünbe, ^erfonfünbe, ©au^tfünbe, 1, 669. ßuther geigt ba§ 
böttige Sßerberben am Verholten idbam§ unb ©ba§, 1, 653 — 655. Vergebung ber 
grbfünbe burch bie £aufe, bab fte nicht mehr angerechnet toirb, 1, 657. ©ünbe 
toiber ben ^eiligen ©eift, 1, 685. 687. 690. 9tom: ©ünben, bie nur seitliche 
©träfe berbienen, 1, 680. Seitliche ©träfe ber ©ünbe, 1, 643 f. 

©chöpfting in fed)§ £agen, 1, 293; 2öaffer über bem &immet§geU)ölbe, 
1, 575 f.; aftronomifche ©hfteme, 1,578; 33ögel au§ bem SOöaffer, 1,579; £iere, 
bie jeh t ben 2ftenfchen fchäbigen, 1, 580. 2)er 2Beltförber ift ein toahrer Korber 
unb hoch nicht im tRaum, 1, 546. ^iafritifche ^artifel, 1, 586. ©d)öbfung be§ 
5Renfchen (au 1 9Rof. 2, 7), 1, 580 f. (£ba fommt bon ^Ibam nach £eib unb ©eele, 
1, 582 f. idbam bor bem S^H ein ^hüofobh/ 1,620; 2,82; finbliche unb männ? 
liehe Xlnfchulb, 1, 620. ©teüung be§ 2Beibe§, 1, 627 f. %rabuaiani§mu§, 1, 105. 
Drbnungen unter ben ©ngeln, 1, 609 f. ©ott ruhte bon feinen 2Berfen, 1, 588. 
©ott hat mich geraffen, 1, 594. 



113 


© b e n b ü b in 1 ®tof. 9, 1 unb 3<tl. 3, 8, 1, 621 f. «BerhältniS beS gött= 
liefen ©benbilbeS aur ntenfd) ticken Aatur, 1, 623. §errfd)aft über Kreaturen, 

1, 624 f. — Sünbenfall. $)aS (gffen bom berbotenen 21aum fear Sünbe 
gegen ©ott, 1, 663; ©ehorfam gegen biefeS ©ebot Übung beS ©otteSbienfteS, 
l f 664. ^ibant gciftticE) tot unb feieber lebenbig geworben, 1, 642. 

S e i b e n. (Sänften ftnb ©otteS Kinber, aber ihre §errtid)feit ift noch ber- 
borgen, 3, 85. Um feines ^riftentumS feitten mu& ber leiben, 3, 86. 

$>aS Krens ber ©h^fün baS „ s J)tai3eichen 3, 89. 2Ber nid)t fein Kreua 

trägt, ift auch fern ©hrift, 3, 88. $5aS Übel fomrnt bon ©ott, 1, 672. Aufcen ber 
Anfechtung, 3, 91. 2Ber feiner Seligteit gefeifc ift, fann baS Kreua gebutbig 
tragen, 3, 92 f. Auch unfere Sünbe gehört au beut Kreua, baS toir tragen muffen, 
3, 94. £roft, bab auch anbere driften leiben muffen, 3, 17. 

% o b , 3, 573. Bitten im £obe ftnb toir im Seben, 3, 573. geine 3Beife, 
bom £obe au reben, 3, 573. 

$> i e lebten $) i n g e. 2Bieber!unft ©btifti, 3, 579. Seidjen ber lebten 
Seit, 3, 580—583. Anfang beS £aufenbjährigen Aeid)eS, als bie $rebigt beS 
©bangeliumS in bie 2Belt hütauSging, 3, 589. Auferftehung ber £oten; geift* 
lieber unb natürlicher Seih, 3, 605. $)aS <S5efd)ledE)t bleibt, aber nicht ber Gebrauch, 
3, 605. $u i gjtof. 3, 15: Auferftehung, 3, 601, SBerfeanblung ber SQßelt am 
SÖeltenbe, 3, 609 f. Aufhören beS ASefenS aller seitlichen ©üter, 3, 611. $)ie 
©laubigen feerben nicht gerichtet am ftüngften £ag, 3, 609. öimrnel unb $ara- 
bieS ein $)ing, 3, 575. ©rabe ber §errlid)feit, 3, 622 f. $rebigt über bie 
©htiftenhoffnung, 3, 103. 105 f. Hoffnung geftärft burch Abenbmahl, 3, 132 f. 
Um ber Aerheijaung beS Rimmels feilten fotlen feir alle Unbanfbarfeit ber SBeXt 
beruhten, 3, 625 f. — Seetenfdjlaf, 3, 575. Segfeuer, 3, 575. 

© e b e t. $)er ^ulSfchlag beS natürlichen SebenS, 3, 95. $>anf unb Aitte, 
3, 95. Aufcer ©^rifto bermag niemanb einen 23ud)ftaben au beten, 3, 96. $>er 
©laube ift AorauSfefjung beS ©ebeteS, 3, 97. £)ie ©triften erhalten unb regieren 
bie Aßelt, 3, 99 f. Suther hat um baS Seben DJtelanchthonS gebetet, 3, 101. Aorn 
Aaterunfer, 3, 102. ©ebärben beim Aeten. Siegt nichts bran, bod) nicht ber= 
achten, 3, 103. 

©nabenfeahl. ©rfennen ber ©rfeählung, 3, 546 f. Anfechtung feegen 
feiner ©rfeählung aur Seligfeit, 3, 538. $)ie Aeantfeortung ber grage, fearum 
bei ber allgemeinen ©nabe ©otteS unb bem gleichen gänatichen Aerberben ber 
9Jtenfd)en nicht alle feltg feerben, gehört in baS lumen gloriae, 2, 583 f. Allge- 
meinheit ber Siebe ©otteS, 2, 23 f. Aßie eine §enne ihre Büchlein unter ihre 
glüget uffe., 2, 30. Voluntas revelata ober signi, 2, 43. Stellung aur volun- 
tas revelata et abscondita, 2, 46 f. 3)tan feilt SutherS Sehre mit ©albinS Sehre 
ibentifiaieren unb fchreibt ihm voluntates contradietoriae au, 2, 46. Aber feeldjer 
Unterfc|ieb afeifchen ber Se|re ©albinS unb SutherS! 2, 51 f. 

21 e r ft o cf u n g , 2, 32 f. $)i e Aerftocfung ber Aßenfchen eigene Schutb, 2, 33. 
2ßenn ©ott burch Mittel feirft, lann ihm feiberftanben feerben, 2, 31. 

Allerlei. ASucher, 1, 638. über $hüofobhie, 1,149. Klagen, bab bie 
©hriften fo feenig geben, 3, 61. $)er $ehnte ift abgetan, 3, 62. 2)er ©hrift fott 
prüfen, ob ein Krieg gerecht fei; feenn afeeifelhaft, ber Dbrigfeit gehorchen, 3, 82. 
$)er ©hrift fott nicht einfam fein, fonbern ©efettfehaft haben, 3, 285. ASeift ben 
irrigen ©ebanlen bon „afeei Schlüffetn" ©otteS ab, 2, 616. ©tücf liehe Snfon^ 
fequena, 1,98. ^)aS ^ehanbeln unnü^er fragen ein „öinberniS be§ ©bangelii", 
1, 107. 2)er ®rief an ^hüemon, 1,316. £>lumenifcher ©harafter ber lutherifchen 
Sehre, 1, 34. Suther aählt am ©nbe feiner Schrift „^BefenntniS bom Abenbmahl 
©hrifti" feinen ©lauben Stücf für Stücf auf, 1, 179. Suhalt beS Katechismus, 
1,44. Suther hat auf Gilbung in allen freien Künften gebrungen; Stubium ber 
@efchid)te, Sf)rad)en, 1, 189. Über ^oltorbrotlamation, 1, 46. ^)er hebräifche 
2?ibelte£t nicht fjunftiert, 1, 408. Uteich§acht unb Bannbulle, 3, 78. Über Anfelm, 

2, 447. 

“Lutheran Observer.” 2öir hätten nur „5,000 aur Kirche gebracht", 
2, 629 f. 

“Lutheran Standard.” Verhalten beS OJtenfchen, 2, 34. 

ßütfemamt, 3feadj*r stneifelt am ÜJtenfchfein ©hti#t im $obe, 2, 373. 

3teg. 3 . Sljrtfir. ©ogm. 8 


114 


Blaa8, 2t* leugnet bie ©emeinfegaft ber Naturen in ©grifto, 2, 135. Btan 
biirfe ber menfegtiegen Statur ßgrifti niegt götttiege ©igenfegaften gufegreiben, 
2, 171. 

SJ'l^au^tanb. ^Braabamiten, 1, 582. 

Biacpgerfon. “The common element in all religions”, 1, 10. (£atbing 
Bnatogiebetoeig Dom Btinben, ber of )ne fixest niegt fegen fann, 3, 178. Bertoanbt:: 
fegaft ber reformierten ©nabenmittettegre mit Sutgerg Segre, 3, 218. ßmifegenteib 
für bie abgegebene Seele, 3, 577. 

äftagan. Bottfommene Zeitigung, 3, 37. 

Blajor, öteorg. ©ute BBerfe feien nötig gur ©etigfeit, 3, 22; gmar niegt gur 
Erlangung, aber boeg sur ßrgattung ber ©etigfeit, 3, 23 f. 110. ©gnergigmug ift 
Duette beg Btajorigntug, 3, 24. Dureg böfe BBerfe mirb niemanb fetig, 3, 25. Die 
Srüegte tragen ben Baum, 3, 27. Btan mitt Btajor mit ber guten Bbfxegt ent= 
fegutMgen, 3, 28. $mei Saftoren: ©taube plus BBerfe, 3,28. Dag fott fein Ber= 
bienft fein; bennoeg mirb igrn bie BHrfung eineg Berbienfteg gugefegrieben, 2, 29 f. 
Damit ift ben Bngefoegtenen ber Droft genommen, 3,30, ©iitmanb: Dgne ®ei= 
ligung mirb niemanb ben £(Srrn fegen, 3, 31. Blajor gat feinen ©ag megen ber 
fatfegen Deutung niegt meiter gebraucht, aber ber ©ag felbft mar falfcf>, 3, 32 f. 
Btajor bertrat ba§ reformierte n gebzov ipevdog, 2, 216. 

©aframenttiege Bereinigung im Bbenbmagt, 3, 399. 

äßarcion. Die Blenfeggeit ©^rifti btog phantasma, % 68. (Sgriftug gat in 
ber §ötte dbangelium geprebigt, 2, 376. 

Biartenfen. 9totmenbigfeit ber Btenfcgmerbung abgefegen bon ber ©ünbe, 

2, 108. ©griftug mar niegt infpiriert, 2, 395. Gelegenheit, naeg biefem Seben 
bag (Ubangetium gu gören, 2, 35. ShJerf ber Btenfcgmerbung; Berbejfermtg ber 
©egöpfung, 2, 391. 

STlatthiÜ über Bnafotutga, 1, 313. 

2fteab fuegt gu bemeifeit, bag ©gnergigmug unb ber ©taube fieg miteinanber 
toertragen, 2, 593 f. ^nfonfequeng ber ©gnergiften, 3, 162. 

9fteif?ner, B. 3metf ber Dgeologie, 1, 117. ©rbfegutb, 1, 647. Smeifel an 
bem Btenfegfein (£grifti im Dobe, 2, 273. ©cgigmatifer, 3, 492. 

Biet and) tgon* Dreieinigfeit, 1, 482 f. Äonftruftiongberfucg, 1, 487. ©gn^ 
tgetifege Btetgobe, 1, 174. $gitofopgie gat fein Urteil über Segre, 1, 189 f. Bater 
beg ©gnergigmug in ber tutgerifegen tfirege, 1, 106; 2,531; facultas se appli- 
candi ad gratiam, 2, 579. 543; menfegtiegeg Bergatten, 1, 220. 215; „eg mug 
notmenbig in ung eine Urfaege beg Unterfegiebg fein", 2,583.53; 3,567; brei 
Urfacgen ber Befegruitg, 3, 144 f.; bag atteg aur Ütettung ber „allgemeinen ©nabe", 
1, 102. dr hat feine Dgeorie fetbft nie geglaubt (granf), 1, 129. 31; 2, 582 f. 
©ute BSerfe feien nötig gur ©etigfeit, 3, 22; fegon 1536 ben ©ag aufgejtettt, lieg 
ihn fpäter fatten, mürbe aber niegt babon geheilt, 3, 24 f. „@ute BBerfe finb 
nötig" fegtiefet feinen 3mang in fieg, 3, 35. ©ab bie Segre bon ber ifteegtfertigung 
preig, 2, 544. Gratia at§ favor Dei, 2, 14; gegen bie fcgolaftifcge gratia infusa, 

3, 217. Die BBorte: „Horribilis impietas est dicere, omnibus hominibus, 
etiam non credentibus, remissa esse peccata“ hat er toat)rfcf)einlicf> niegt ge^ 
fegrieben, 2, 672. ©ebrauegt „Seib ^grifti" unb „<Sgriftu3" promiscue, 3, 416. 
©ofern ba§ Brot im Bbenbmagt teibtiege ©peife ift, pat ba§ BSefen be§ ©afra= 
ment§ aufgegört, 3, 425. 9tennt DpaitberS Setjre fentgufiafterei, 2, 639. Bericht 
au§ BugSburg über ©d, 2, 644. Billigt ba§ Berfapren gegen ©erbetuS, 3, 214. 

3tteniu8. Steuer ©egorfam auef) nötig gur ©etigfeit, 3,25. 

Sttenfen* Berfucgung ©grifti, 2,81. 

Blender, B* Unio hypostatica, 2, 143. Btenger gat ben frgptifcg=fenoti= 
fd)en ©treit berantagt, 2, 349 f. Die Differeng im ©treit, 2, 338 f. 

atterettborf« ©egen gmangSbefegrung, 2, 566. 

SftettfeL ganb'ete fteg im D^euen Deftament niegt um Segre, fonbern um 
Offenbarung unb Religion, 1, 77. Sufpiration, 1, 263. Dag ©ebet fottte man 
niegt neben 2ßort unb ©aframent alg ©nabenmittet ftetten, 3, 254. ^^ingtig 
^räbeftinationgtegre gäbe ben ©gnergigmug ber römifegen Äin^c befeitigt, 3, 200. 



115 


Bieber. Srrige Bemerfung 3U df>h* 4, 24, 1, 619. Suborbinatianigmug, 

1, 474. „®ott mar mit ihm" (©hrifto), 2, 389; er mar „in göttlicher ©eftalt" 
bezeichne ©t)tiftum nach feiner göttlichen Ratur, 2, 322. ©intritt ©hrifti 
bei berfchloffenen Citren, 2, 196. 144. ©tjriftuS erfüllt alleg burch feine „2öirf- 
famfeit", 2, 186 f. ; nXrjgco^ia, 2,190. *Avxi bezeichnet Stettbertretung, 2,409; 
Rörn. 3, 24 Sogfaufuitg, 2, 417. begriff beg $auf breifeg, 2, 19. gu $oh’ 17, 19: 
«Sch heilige mich fefbfl für fie", 2, 405, $u Blatt %. 1, 18, 2, 76. Berfuchung 
©hnfti, 2, 81. Sitjen zur Rechten ©otteg, 2, 384. ^arufie, 3, 584, Rechtfertigung 
burchg ©efefe fehltest Rechtfertigung um ©hrifti mitten aug, 1, 8. „©erechtigfeit 
©otteg" bie ©erechtigfeit, bie „boit ©ott lammt", 2, 649. Dbjeftibe Berföhnung, 
2,412. 2 $or. 5, 19: bag richterliche Berhältnig, 2,421. Rom. 5, 10: i%&goi t 

2, 417 f. über ©ofmanng Berföhnuitgg lehre, 2, 432 f. Befreiung born Süitben= 
brinzif) ift nicht bag Böefen, foitbern Solge ber ©riöfuitg, 2, 435. „®ag Rmt, 
bag bie ©erechtigfeit Jmebigt", 3^ 124. Ilions bei $)abi b unb ^aulug, 3, 26. ®ag 
„gleifch" fann nicht heilig merben, 3, 17, 3m 2öort mirft ber ©eilige ©eift, 

2, 478; £aufe ein ©nabenmittel, 3, 127. kaufen im Rauten beg ©<£rrn, 3, 303. 

Sutherg „Stynefboche" in ben ©infehunggmorten ift unmöglich, 3, 350. $>ie ©in= 
fetjunggmorte lehrten bie Bermaitblung beg Broteg in ©hrifti Seib ufm., 3, 353. 
„3ft" heifet nie „bebeutet", 3, 357 f. Reformierte Stellung im Rbenbmahl: ©egen= 
mart ©hrifti fei unmöglich, 3, 384. über bag xXcbfisvov, 3, 409. „$)ag Reue 

£eftament in meinem Blut", 3, 410, Suf. 22, 20, 3, 411. Befommt eine Rüge boit 

3, 412. 1 tfor. 10, 16 („©emeinfehaft"), 3, 400. 1 $or. 11, 27 („fchulbig 
am Seib unb Blut ©hrifti'O, 3, 401, $)ag Segnen, 1 $or. 10, 16, geht auf Brot 
unb Bßeitt, 3, 428. Sobbreifenbe ©ebetgmeihe bom Brot unb 2öein zum Rbenb= 
mahl, 3, 431. ©taube atg Streue gehört unter bie $ugenben, 2, 539. ©taube ber 
$inber; $inber feien ermachfene „einfältige ©laubige", 2, 537. Belehrung aller 
©eiben bar bem ©ttbe ber BSelt, 3, 594. Berftocfung — BHeberbergeltung, 2, 32. 
deutet Stol 2, 12 auf bie leibliche Ruferftehmtg, 2, 601 f. Äol. 1, 20, za n dvza, 
2,457; BSarnung: „$)ie ©rften merben bie Seiten fein", 3, 68. gerftörung 3eru? 
falemg, 3, 583. ©eri d)t ber ©laubigen am Süngften Stag, 3, 608. BHr merben 
bie ©ngel rieten, 3, 607. trüber beg ©©rrn, 2, 368. Tvu> pt), 3, 491. „Rüg* 
bruch ber ^otemif" im ^hilibb e rfcrief, 2, 611. Sutherg häufige Bermerfungg= 
urteile über Wh>\op1)it, 1, 149. Biattf). 8, 17, 2, 83. Blatty. 16, 18, 3, 478. 
Soh. 3, 13, „ber im ©immel ift", 2, 235 f. 3of). 6, 51, 2, 397. Rfmft. 26, 18, 1, 9; 

3, 624. 2 tfor. 9, 6, 3, 622. ©al. 5, 4, 2, 481. @al. 5, 9, 1, 159. 101. ©bh- 

2, 20, 2, 489. tfot. 2, 9, 2, 228. £ot. 2, 13, 2, 646. Zit 3, 5, 3, 316. 

Biicbaeltö, Johann SDabib. geugnig beg ©eiligen ©eifteg, 1, 378, 

hohler. Rrminianer unb ©rb ber b erben, 1, 651, Rennt bie arminianifche 
Sehre fathotifcf), 2, 12. ©ott bringt bag „rebliche Suchen unb Böotten" in Rn= 

fchlag, 2, 593. $>urd) bie Reformation feien ©eitigung unb gute Böerfe ab= 

getan, 3, 76. 

Biörlin, Soadjitn. ©eheimnig ber Belehrung, 2, 585. 

Biob^beftia, Sbeobor bon, macht bie Bereinigung ber beiben Raturen in 
©h^ifto zu einer unio relativa, 2, 106. 

Biüttet, <£♦ $arl«. „®ie auf 2öort unb Saframent unmittelbar aug= 
ruhenbe ©taubengart", 3, 222. 

Biüßer ©>♦ $>er Rugbruc! „persona ovv&sros “ un3utreffenb, 2, 97. 

Biiitfer, Bios. Religion ber ©eiben: Seligfeit burch BSerfe, 1,. 15 f. 375; 
2, 2 f. Böerfe, bie nicht 3>anfoJ)fer beg ©taubeng ftnb, gehören auf bag ©ebiet 
beg ©eibentumg, 3, 84. 

Biiindjuteber. $)ag B^^bigtamt unmittelbar bon ben Rbbftetn auf einen 
befonberen Stanb Übergegangen, burch Orbination meiter fortgepflanzt, 3, 511. 

3Jlünaer f £h0tua£. ^)er ©eilige ©eift mug ohne Btittel an ben ©eift beg 
Btenfchen gelangen. Suther berftehe bag ^bangelium ni^t rett)t, 3, 195. 

Sttufäug* Berbatinfbiration, 1, 322. £h eü *W* Sehre, 1, 49. Blilbe 
OrthobüEie, 1, 195. ©h r ^i Berbienft eine unbottfommene antreibenbe Urfache, 
2, 526. % Btufäug mengt bie fortgefe^te Belehrung in bie erfte Belehrung, 2, 560. 
Urfache beg Unterfchiebeg, marurn bie einen felig merben, bie anbern niä)t, 2, 589. 

Blhtiug« Snfbiration ber Shmbote, 1, 433. 


116 


W. 

9teerttit0, S* »®te Söibcl al§ £eil§offenbarung", 8, 125. 

ffteftimuS trennt Me beiben Naturen in ©hrifto, 2,102.285.98.298; 3er s 
ftört Me ©inheit ber ^erfon ©hrifti, 2, 159; trennt ben Sohn ©otte§ bon ber 
©eburt au§ Maria unb bent Selben unb «Sterben, 2, 152; gibt 3u, bafj ©ott 
Menfch geworben ift, t)at aber ben Sohn ©otte§ bon ben ©igenfcfjaften feiner 
menfchfichen Statur getrennt, 2, 149; Wie§ ben Sa^: „2)er Sohn ©otte§ ^at ge= 
litten" aurücf, 2, 162 f.; Witt bamit borbeugen, ba§ ©ott in einen Menfchen 
berWanbelt Wirb, 2, 170. Sut!)er§ tnilbeS Urteil über ihn, 1, 97; 2, 164. 

Genfer, Rbant, berbanft feinen Unitari§mu§ ber reformierten Schulung, 

2, 303. 

Sücolai, Meid) xox, fd^reibt ©hrifto ba§ Sitjen 3ur Dienten nach ber menfch^ 
liehen Statur fd^on im Stanöe ber ©rniebrigung 3n, 2, 344. 

Nicolai, Sßhtf. BerWanbtung ber SQSelt am Meltenbe, 3, 609, 

Rtfolim# Mm RntSborf, ©ute Merfe feien fchäblich gur Seligfeit, 3, 32. 
Major§ Antwort, 3, 29. 

9ftei?fdjre fteüt fein 3ch über ©otte§ Sittengefeh, 1, 79. 

Rinnen. £auf formet, 3, 302. Sßerfd^ieben^eit ber Berichte über bie ©in= 
fetjung§Worte, 3, 409, 

O, 

£>Mantbab. „$)a§ ift metne§ Seibe§ Seiten", 3, 368. 374. 2)a§ Bitb liegt 
in ben Morten „mein Seib", 3, 356, ©hrifti Seib ift im Fimmel, barum nicht 
im Rbenbmahl, 3, 379. Spottet über Birtheimer, ber bie Morte „ber im &im= 
mel ift" auf bie menfchliche Statur besiegt, 2, 234. Rbenbmahl ein Stjüobcneffen, 

3, 383. 

öfttntentuä* drittes genus ber Mitteilung ber ©igenfehaften, 2,287. S u 
©pl). 4, 10, 2, 187. 

£)leartu£. SE)ie perfönliche Bereinigung ift nicht unio sustentativa, 2, 107. 

Dt^aufen* ’ExjioQeveo&ai ©05. 15, 26), 1, 520. Zitate au§ bem mitten 
^eftament im Reuen £eftament, 1, 259. „Melcher mu§ ben Fimmel einnehmen", 
2, 385. Jungfrau Maria, 2, 78, B^rufte, 3, 584, 

DrtgetteS* ©benbilb ©otte§, 1, 617 f. 2)er Sohn ©otte§ l)at burdh ba§ 
Mebium ber Seele bie menfchliche Ratur mit ft df) berbunben, 2, 108 f. ©hriftuS 
habe ba§ Söfegelb bem Teufel gesagt, 2, 456. ©hrifti Berfohnopfer auch für bie 
böfen ©nget, 2, 456. qjrebigt be§ ©bangeliumS in ber §öüe, 2, 376. ^inbertaufe, 
3 326. 

Oftanber, Rnbrea£. ©benbitb ©otte§, 1, 617 f. Men ©ott gerecht erflärt, 
ber müffe mehr ober Weniger auch in ftch fetbft gerecht fein, 2, 633. 635. Marnt 
babor, ftd^ auf ba§ äußere Mort su ftellen, 2, 636. StufenWeife Rechtfertigung, 
2, 648. Rbfolution foH nur bebingt gef proben Werben, 2, 666. Actus fidei 
directus unb reflexus, 2, 533. ©r War ftola auf feine Schwärmerei, 2, 635 f. 
Man barf ftch burch feine ortljobo^en RuSbrücfe nicht täufdhen taffen, 2, 637. 
Ofianber fatholtfterte, 2, 636. 638. $iie Äonforbienformel erflärt ftch gegen ihn, 

2, 639. Sutl)er§ Urteil über Cfianber, 2, 641. Man h a * ihn Wegen feiner guten 
Rbftdht teilweife entfdhulbigt, 3, 159. 

Dftanber, Rbitm* Borherwiffen ©otte§, 1, 555. $)a§ ©ffen ber ©nget, 
1, 604. Rntichrift, 3, 534. Objeft ber ©rwähtung: bie Seligwerbenben unb bie 
geitgläubigen, 3, 541, 

Oftanber, ßtUaS» ©inblafung be§ Seben§obem§, 1, 580. Befehrung§ntÖg= 
iidhfeit, 2, 568. Qn 1 Mof. 4, 26, 1, 234. Rieht. 17, 6; 21, 25, 3, 44. 

Öttinsen tritt für ben RuSbrucf „Ratur" ein (in ber Sehre bon ©hrifto), 
2, 122. ©egen bie ßenotifer, 2, 101. Unio naturalis, bctfönlidhe Bereinigung, 
2, 108. Rotwenbigfeit ber ©nabe unb ©rtöfung, 2, 5. 2)a§ burch ben ©rudf 

berbreitete SchriftWort gewinnt ben ©harafter einer Mirfung in bie fjferne, 
3, 126. $>ie Xaufe fdhlie^t ba§ ^obe§urteil über ben alten Menfchen in ftch, 

3, 318, „©ingebitbete utfb fetbftgemachte Begeifterung", 3, 160. Mirft £olt;mann 
„bogmatifd)e§ Borurteil" bor, 3,298. 

ötUngcr* ©eiftteib ®otte§, 1, 539. 

Otto, 2tntun. Bntinomi§mu§, 3, 265. $)a§ ©efeh h^t feine Berhei§ung ber 
Seligfeit, 3, 270. RMn. 11, 26, 3, 595. 



117 


$atite, £fjonta8, 1, 630. 

y$axf, ©. 8t« Governmental Theory, 2, 427. 

^cafe gu Äol. 2, 6—9, 1, 149. 

*ßelagiu§. Sötitmirfung ©otteS bei böfen §anblungen, 1, 596. 

$entt, SB«, nennt eS ein Unglüd, bafe bie Vefenner beS ©hriftentumS ihren 
eigenen Ungehorfam mit bem tätigen unb leibenben ©eljorfam ©hriftt bebecfen. 
2, 684. 

Sßetetrfen, 2B. Subenbefehrung, 3, 593 f. 

Pfeiffer, Rüg. Geologie als Sehre ift bie ©chrift felbft, 1, 56. ©egen uns 
genaue gitate in ber ©chrift, 1, 301. ©egen ©ngelheiraten, 1, 607 f. Rntis 
chiliaSmuS, 3, 584. 

$fteiberer fcfjeibet baS ©bangelium aus ber d>riftlic^en Religion aus, 3, 274; 
fe%t an ©teile beS ©laubenS an bie ©rlöfung bie „ftttlid^e Aufgabe" ber menfd)= 
litten ©elbftaufobferung, 2, 4. ^ft)ä)ologifä)e Vermittlung ber Heiligung unbenfs 
bar, 3, 9. ©J>f). 2, 20, 2, 489. 

$bereft>be£ bon ©tyroS* Theologia, 1, 45. 

^BhtltWt. SnftrirationSIeljre 1, 275. Verbalinfjnration unb Rboftel, 1, 320. 
©ab anfänglich Vtöglidjfeit bon Srrtiimern in ber ©chrift au, 1, 291. 339, V&enn 
bie SBiffenfcfjaft baS Tuntel nicht aufflären fann, mu§ man bie Vernunft ge* 
fangennehmen, 1, 294. 2)i e „menfchltche ©eite" ber ©cljrift fei gu furg gefommen, 

1, 283. Über „Äleinigfeiten" in ber ©chrift, 1, 306. Rebet bon „Tifferengjagb" 
bei mobernen Geologen, 1, 295. ©in ©ebiet ber „unbebeutenben -Sufälligfeit", 
1,268. Unterfcheibung gtoifchen $Bort= unb VSörterinfbiration, l,269f. ©ein 
VMberruf, 1, 270. 328. ©rinnert an eine richtige 2)arfteöung TtoeftenS, 1, 483. 
VMrffamfeit bei ber ©chopfung auf bie brei Verfemen ber ©ott|eit berteilt, 1, 586. 
3cugni§ beS ^eiligen ©eifieS, 1, 378. girfelfchluft, 1, 374. ©ngel beS §©rrn, 

I, 479. ©benbilb in 1 Vtof, 9, 6 unb Saf. 3, 9, 1, 621. ©egen Seiblichfeit ber 
©ngel, 1, 604; gegen ©ngeleljen, 1, 607 f. &ält bem fubjeftiben ©tanbpunft bie 
objeltibe VerföljnungStat unb ©otteS VBort entgegen, 1, 129. „©näbigeS Urteil 
ber menfchlichen Vernunft über bie fieltbertretenbe ©enugtuung ©ljrifti", 2, 419. 
Die Vtenfc^ljeit ©hrifti, 2, 71. Das Unnachahmliche (bie Vtenfchtoerbung) fann 
nicht als ©egenftanb ber Rachahmung aufgeftellt toerben, 2, 321. Drei genera ber 
RHtteilung ber ©igenfehaften, 2, 278. Unräumliche ©einStoeife ©Ijrifti, 2, 197. 
©hriftuS ber 9RÖgIicf)feit beS ©ünbigenS entnommen, 2, 80 f.; ber Duell feines 
Vro^IjetentumS nie ()t bon aufcen fommenbe Sttf-ptration, 2, 395; Ijat an unferer 
©tatt baS ©efet; erfüllt, 2, 449. Ungenaue D>arfteHung beS frt))?tifcl)=fenotifd)en 
©treiteS, 2, 338. 2Berfe in ber Rechtfertigung auSgefchloffen; bamit toirb bem 
Vtenfcfjen bie ©eügfeit gen>if$, 2, 607. ©laube ift ©mpfangen ber Verföhnung, 

2, 413. Intuitu fidei, 3, 550 f. Über Tautologie in Rom. 8, 29, 3, 553. Ve= 
maljrung gegen alle anbern feinblichen 9Räcf)te, aber „nicht gegen baS eigene böfe 
&leifch", 3, 114, Sehrer in ber Kirche follen ©otteS 2Bort lehren, 2, 402. Räubern 
ift ©bmbol beS ©ebets, 2, 458. Hoffnung auf ©rlöfung fdjon im Riten Teftas 
ment geglaubt, 3, 603. ©albin ibentifigiert „©hrifti Seib" unb ben „gangen ©hri* 
ftuS", 3, 416. ©hiliaften faffen getoiffe RuSbrücfe im Riten Teftament bilblich 
unb miber legen fomit fidf> felbft, 3, 587. Subenbefehrung, 3 ; 592 f. 595; Röm. 

II, 26, 3, 595 f.; jrlrjgoy^a, 2, 189 f. Der V a bf* ber Rntidjrift, 3, 531 f. Ruch 
Reiben erfennen, bafc es ©träfe nach biefem Seben gibt, 3, 611. V*)- erteilt Vieler 
eine Rüge, 3, 412. Rnfelm griff in feinem ©laubenSleben über feine Theorie 
hinaus, 2, 446. ©egen Sehrfortbilbung, 1, 147. Oavarog, Röm, 1, 32, ber etoige 
Tob, 1, 20. ©in „unberftänbigeS @ef))ött", toenn man barüber fpottet, bag bie 
heiligen ©chreiber amanuenses ufto. genannt merben, 1, 276. über ©erharb, 

1, 406. 1 St or. 7, 10. 12, 25, 1, 315. Ser. 31, 31 — 34, 3, 410. 

$iöhttt$. SnfbirationSlehre, 1, 328. ©lattbe als Vertrauen beS £ergen§ fei 
ein aitonftrum, 2, 509. rebe Röm. 8, 38 nur für feine eigene V^fon, 

2, «663. 

Virfheinter begog bie Vßorte S^h* 3, 13 („ber im öimmel ift") auf ©hriftum 
nadh ber menfchlidjen Ratur, 2, 234. 

^tScötor, 3oh. tätiger ©ehorfam ©hrifti, 2, 447. Sn ber $oj>ula „ift" 
fann fein tropus fein, 3, 366 f. 


118 


fßtäcator, Söeldhe „Sappen" man „mit Auten t)aucn ;/ füllte, 2, 588. 

fßlitt, ©foftab. Filioque, 1, 504. über ba§ Set^3i0cr Interim, 1, 102. 
ÜKotiö be§ Auftretens be§ Agricola «egen Melanchthon, 8, 268. Qu 2 Dirn. 

1, 13, 1, 49. 

$oarfj, Anbtea$* AntinomiSmuS, 3, 265. DaS ©efeß habe feine Verheißung 
ber ©eligfeit, 3, 270. 

$ofjle, 3ofeph* Die Miffourier ufto. halten an ber ütechtfertigungSlehre feft, 

2, 670. 

fßott, Aug* Degtfritif, 1, 414. 

^reufdjett* TUozig ($ubä 3. 20), 2, 540. 


EU 

Duenftebi. Theologia, 1, 46. 48. Analptifche Methobe, 1, 173. 175. Ve? 
banbeit bie lebten Dinge gang am ©nbe, 1, 176, Mietet in feinem Vßerf in ben 
Aoten bornehmlidh ©dhriftauSlegung, 1, 185. 3h m toirb gefunbe ©chriftforfchung 
abgebrochen, 1, 184. Aur gtoei Religionen, 1, 13. Snfpiration, 1, 266. 265. 263. 
$öaf)l ber Söorte in ber Schrift göttliche Eingebung, 1,345. Apoftel unb $ro? 
pheten ©otteS ©änbe, l,277f.; nicht mechanifch, fonbern millig, 1, 278 f. ; nicht 
©tftafe, 1, 279. ^nfatCibilität ber Schrift, 1, 268. 335; Mandatum scribendi, 
1, 270 f. VarbariSmen, ©ebraiSmen, 1, 312; ©olöaiSmen, 1, 311. 308. „steinig? 
feiten" in ber Schrift, 1, 306. Verfchiebener ©til, 1, 281 f. MufäuS’ Snfpira? 
tionSlehre, 1, 322. ©egen Vonfrfcre: ©tabe ber Snfpiration, 1, 344. ©inen $on? 
fen§ ber Äirche neben ber ©chrift gibt eS nicht, 1, 247. Der ÄonfenS Weniger 
Später ift nicht ÄonfenS ber ganjen Kirche, 1, 247. Über papiftifdhe Theologen: 
toa§ bie Apoftel gefchrieben, fei nicht für alle berbinblich, 1, 274, Rom: bie 
$ir<he fönne ohne ©chrift beftehen, 1, 272. Sehroffenbarungen unb Offen? 
barungen über äußere ©reigniffe, 1,254. Ante et post Mosen, l,234f. Voll? 
fommenhett ber ©chrift, 1, 384 f. Norma remissiva, 1, 386. Perfectio im- 
plieita, 1, 386. Qtotd ber bunflen ©teilen, 1, 392. gu 2 ^5etr* 3, 16, 1, 395 f. 
3u 1 $or. 13, 12, 1, 396. ,,©o fönnten auch bie Rätfel ber ©phins Har genannt 
4 toerben", 1, 397, geugniS be§ ©eiligen ©eifteS, 1, 71 f. Sedes doctrinae, 1, 438. 
©cpriftauSlegung, 1,434. ©otteSerfenntniS, natürliche (innata et aequisita), 

1, 447. DrinitätSlehre im Eliten Deftament, 1, 480. ©egen folche, bie ben ©ohn 
au§ bem göttlichen Verftanb, ben ©eiligen ©eift au§ bem göttlichen Mitten ab? 
leiten tootten, 1, 483. ©otteS ©igenfehaften, 1, 529 f.; ruhenbe unb toirfenbe 
©igenfehaften, 1, 533; immanente unb tranfeunte, 1, 535. Ve i befonberen 
©nabentoirfungen befonbere Annäherung beS göttlichen MefenS, 1, 546. Die 
bonitas relativa ®otte§, 1, 566. Circumincessio, 1 , 504. Filius Dei naturalis, 
2, 113. Die menfchlid)e Ratur ©hrifti un§ Mengen opoovoiog, 2, 73. ©hrifti 
Sßerfon unb Mefen, 2, 126. Unio personalis unb unio mystica finb berfchieben, 

2, 121. Propositiones personales, 2, 95. Unter „©igenfehaften" ift alles ein* 
gefchloffen, toaS bie Ratur tut unb toaS ihr toiberfährt, 2, 147. Die Sahl ber 
Arten ber Mitteilung ber ©igenfehaften ift untoefentlich, 2, 150. ©rfte Art ber 
Mitteilung ber ©igenfehaften, 2, 160. ©inteilung beS erften genus, 2, 162. 
O. hütt gtoingliS AttöoftS gegenüber bie ©chriftauSfagen feft, 2, 155. Anteil? 
nähme be§ ©ohneS ©otteS am Seiben, 2, 158. Verfchiebene ©einStoeife ber menf<h s 
liehen Ratur ©hrifti, 2, 208, D. hätte e£ nicht als falfdh begeichnen füllen, baß 
©hriftuS fdhon burch bie Menfcf)toerbung in ben ©immel geftiegen fei, 2, 361. 344. 
Marum nicht alle göttlichen ©igenfehaften gleiche rtoeife bon ber menfchlichen Ratur 
©hrifti auSgefagt toerben, 2, 266. ©iftorifche Sachlage in begug auf baS britte 
genus, 2, 298. Instrumentum separatum et unitum, 2, 289. ,gur Abtoehr ber 
eutt)chianifchen Vermifchung ber ©anblungen, 2, 298, ©ubjelt unb Objett ber 
©rniebrigung unb ©rhöhung, 2, 315. ©hriftuS ftarb, toeil er mottte, 2, 82; toar 
auch int Dobe Menfdh, 2, 373. Auferftehung clauso sepulcro, 2, 381. Aufein? 
anberfolge ber Alte bei ber ©öttenfahrt, 2, 374; reformierte Sehre bon ber ©öüen? 
fahrt, 2, 377. Anorbnung unb Aeihenfolge ber bret Ämter ©hrifti ift nicht toefent? 
lidh, 2, 393. Dätiger ©^horfam ©hrifti, 2, 449. ©hriftuS ftanb auch im ©tanbe 
ber ©rniebrigung über bem ©efeß, 2, 451. Lex obligat vel ad poenam, vel ad 
obedientiam, 2, 452. ©hriftuS h<ü auch bon seitlichen ©trafen erlöft, 2, 426. 
©hriftuS bitte auch nac h ^>etn Süngften Dag noch für bie ©einen, 2, 461. Die 



119 


©errfcfyaft ©fjrifti im !DtadE>treicf> bient ber Kirche, 2, 464 D. täfet ba§ ©naben^ 
reich ©hrifti in getoiffcr Sßeaiehung fid^ über alle 9ttenfchen erftredfen, 2, 463. 
©. ©d)mib fagt, O. habe in feiner Dogmatil bie ^Xrtifet de iustificatione unb 
de fide au beit auSeinanbergeriffen, 2, 502. DaS sola (9iöm. 3, 28), 2, 642. 
Zurechnung beS 93erbienfte§ ©hrifti ift bie Vergebung ber ©ünben, 2, 648. Da§ 
©bangelium birb im heiteren ©inne ©efet; genannt, 3, 264. Über ben atoeifad)en 
©ebraud) ber Opfer be§ eilten DeftamentS, legalis et evangelicus, 2, 454. Da§ 
©rgreifen beS SSerbienfteS ©hrifti (actus flduciae) ift ba§ $öefen be§ ©laubenS, 
2, 510. Die bom ©eiligen ©eift gebirfte ©rfenntniS ift ©laube, 2, 513. ©egen 
ben ©inbanb, bafc ba§ Objeft beS ©taubenS halb ©nabe, halb ©hriftuS genannt 
birb, 2, 507. £t)eoretifd)e§ unb ^rafttfd^eg ©rgreifen, 2, 511, Fides heroica, 
3, 102. Äein Unterfdjieb abifchen bem ©tauben ^IbarnS unb bem ber neutefta^ 
menttidjen ©Triften, 3, 252. 9iidf>t ber ©eilige ©eift glaubt, fonbern ber 3Kenfd), 
2, 530. Gratia Dei nicht etbaS in unS, 2, 16. ©otteS feligntadjenbe Siebe 
grünbet ftd) auf ©hrifti SSerbienft, 2, 19. ©otteS ©nabe ift ohne ©rtöfung nicht 
3 u benfen, 2, 18. Unnüf}, barüber au biSputieren, ba§ ©ott t)ätte tun fönnen, 

2, 20. Söeaa öertoirft bie Sehre, baß bie Äraft, ©nabe mitauteiten, ben ©afra* 
menten berfgeuglich augefdjrieben birb, 3, 192. Die Sehre bon ben ©aframenten 
ein fefunbärer gunbamentatartifet, 1, 96. Materia coelestis bei ber Daufe, 

3, 321. Baptismus sanguinis unb flaminis unterfd^ieben bon baptismus flu- 
minis, 3,339. $öer au§ Seib SeibeS aeid)en macht, Ünbert ben Degt, 3,404. „Da§ 
neue Deftament in meinem SBlut", 3, 410. ^Belehrung Slnaünbung beS ©taubenS, 

2, 545. 479 (bamit fott Duenftebt über ©hemnit; ^inau§gegangen fein, 2, 554). 
Der ÜRenfd) belehrt ftd>, bie ba§ ©cffiff ftd) benbet, benn eS bom ©Ziffer ober 
2öinbe getrieben birb, 2, 559. Conversio prima et secunda, 2, 560. Neutraler 
Zuftanb bor ber ^Belehrung ein non-ens, 2, 573. ©eitigung im heiteren ©inn, 

3, 2. ©ute 2öerfe als consequens ber ©eitigung gefaxt, 3, 4. Verhältnis 3 totf(%cn 
©taube unb 2öerf, 3, 7, Vorm ber guten Vßerfe, 3, 45. Vei guten Werfen ift 
Zbang auSgefchloffen, 3, 35. über baS römifctje Verbienft ber guten 2öerfe, 3, 69. 
VeraeidjniS ber ©nttjufxaften, 1, 252. Di e biebergeborne Vernunft, 1, 242. Usus 
rationis ministerialis et magisterialis, 1, 239 f. ©laubenSartifel finb an ftd) 
nicht gegen bie Vernunft, fonbern gegen bie berberbte Vernunft, 1, 241. Philoso- 
phia abstracta et concreta, 1 , 241. ©djöpfung: 0euert)immet, 1 , 575. ©ba fommt 
bon Vbam nach Seib unb ©eele, 1, 583. tfeine „©chöpfungSgefellfchaft", 1, 586. 
©benbilb im heiteren ©inn, 1, 621. Überlegung gehört nicht aum 2öefen ber 
©ünbe, 1, 633. ©ott ftraft bie ©ünbe auch an ben Vachfommen, 1, 648. VrrnL 
nianer: ©rbberberben, 1,651. Der galt SranceSco ©pieraS, 1,687. Vorfepung 
©otteS, 1, 594 f. Verhältnis ber ©nget aum Drt, 1, 608 f. Drbnungen unter ben 
©ngetn, 1, 610. f^att ber ©nget burch ©odjjmut, 1, 611. ©at jeber ©hrift feinen 
eigenen ©nget? 1, 612. Sehre bom ©onntag, 1, 637. Sehre bon ber ©nabenbat)! 
bei ber Sehre bon ber ©nabe abgepanbelt, 3, 535. 0. gibt ©rflärungSberfuche 
auf, 2, 588. ©ctjlujä bom 9tict)tbotten auf§ 2öotten, 2, 570. Urteil über bie ©at= 
biniften, 2, 27. Unrecht ©ebannte bleiben ©lieber ber $irct)e, 3, 461. Slud) Saien 
tjaben auf Äird^enberfammtungen ©ifj, 3, 500. Die beltlid^en ©tänbe finb aber 
nid)t a I § f o t ct) e in ber $irct)e, 3, 500 f. ftreubigfeit aum ©ebct fommt au§ 
bem Vertrauen auf bie S3erföt)nung, 3, 98, ©ebärben beim ©ebet, 3, 103. Locus 
de cruce, 3, 84. Vocatio indirecta, 2, 604. SBefen be§ Dobe§, 3, 569. Drt ber 
$erbammni§, 3, 615; immateriette^ geuer, 3, 614; Urfactje ber 58erbammniä ber 
Ungtaube, 3, 616. Der Deufel ift nid^t ©err unb 9tid)ter, bem ein Söfegetb au 
3at)len höre, 2, 456. Solus Deus novit, quantum ad satisfactionem requiratur, 
2, 458. ©egen ^llt^ofer, 2, 232. ^otemif über unnü^e Dinge, 1, 53. $ot). 5, 
19 f., 2, 63. 1 £or. 15, 45, 2, 392. 

dt. 


Olam&adj, ®orfef)ung ©otteä, 1, 591 f, 

Olatlitnattnfdjer Streit, 1, 393. 

Oleufdj, Dt)eotogifd()e Probleme, 1, 107. 2öir müffen einen göttlichen 9ift 
bor bem anbern benfen, 2,39. 

9tidjfir& bon SLSiftor* Siebestrinität, 1,482. 

9üiffen* Die 5tbenbmahl§borte feien bilbtid) au berfte^en, 3, 370 f. 


120 


Olitfchl. ©ie Trinität fei auS firchenbolitifchen Grünben feftgehatten toorben, 
1, 487. 489. Gbenbilb Gottes, 1, 620. $erfon Ghrifti, 2, 133. 115. Seugnet bie 
Gottheit Ghrifti, 2 , 62 , ©aS Ghtifto beigefegte Sßräbifat ber Gottheit nur als 
Urteil ber „V&ertfchätjung", 2 , 105, Äenotifer tonnen bie Gntftehung einer fo 
einaigartigen gkrfon nicht erflären, 2 , 333. Gott fann bergeben ohne geleiftete 
Genugtuung, 2, 431. 671. 672. GS gibt feinen Qorn Gottes über bie Sünbe, 
barum bebarf eS feiner Genugtuung, 2, 423. ©er 3orn Gottes eine „irrige 
ntenfdf)licf)e Ginbitbung", 2, 435. GS fei Gottes untoürbig, ihn bermafjen aornig 
barauftellen, 2, 417. ©aS tReid^ Gottes, 2, 471. ©ie „Wahre Ghriftenheit" lebig* 
tief) eine moralifche Gefeftfchaft, 3, 465. Glaube an bie göttliche Vorfefjung genügt 
nicht als VorauSfetjung beS Gebets, 3, 96. Anrufung Gottes als unferS Katers 
burcf) Ghriftum unterfcheibet bie chriftfühe Ütetigion bon allen übrigen, 3, 97. Auf 
feinem Sterbebette ift er aur ftellbertretenben Genugtuung Ghrifti auriiefgefehrt, 
3, 97. 466; 2 , 443. ©i e ^ergebrad^te Unterfcfjeibung bon Gefefc unb Gbangelium 
fei unnötig, 1, 84 f. 

Aöbbelen ^ielt bie Offenbarung SohanniS nicht für fanonifcf), 1, 400 f. 

Aobertfum ©aS neuteftamenttiche Griechifcf), 1, 311. 309. Anafotuth in 
Acm, 5, 12, 1, 313 f. Gbangelienharmonie, 1, 292. 

JRobafc* , /Sieben $ühe fxnb fteben 3ahre", 3, 366. 

*Rof)ttert, Sönt. ^nfjrirationSlehre, 1, 328. 

fRoÖe. Grbberberben, 1, 649. 

OfajgceötttuS* ©rei göttliche SBefen in Gott, 1, 461. 

Aotfje* Unfere SnfbitationSlehre fann ftdfj auf bie Autorität ber Aboftel be= 
rufen, 1, 320. Veim Sefthaften am Schriftbrinaib fehle ber pf^d^ofogtfd^e An* 
fnübfungSbunft, 1, 71 f. ©aS neuteftamentlid^e Griechifch, 1, 310. 

AoW. Ungenaue Zitate in ber Schrift, 1, 297 f. 300, 

Ohtbelbadf). Theologia aq^hvnog unb extvitoe, 1 , 63 f. 3nfbirationSlebre 
unb $ircf)enbäter, 1, 321. ©ie Schrift fei ein Stunbenaeiger, 1, 283, Oratio, 
meditatio, tentatio, 1, 229. Schöpfung Väieberherftetlung einer früheren 2Belt, 
1. 574. 

Otiirfert. Ginfetjung beS AbenbmahleS, 3, 341. Aealpräfena im Abenbmahl, 
" 3, 400. 

Auperti über D. Vßatther, 1, 224. 


S. 

SabefliuS. ©reieinigfeit, 1, 459, 

SabeeL ^Weites genus ber Mitteilung, 2, 260. ©ie menfdf)lid)e Aatur 
Ghrifti t)abe aur Vollbringung ber Väunber nicht mehr getan als ber Stab Mop, 
2, 269. 

Saltger, Schon bor ber Austeilung finbe im Abenbmahl bie unio 

sacramentalis ftatt, 3, 434. 

Salmonb au Gbf). 4, 10, 2, 187 f. 

Sauber, 3* G* Sv in beaug auf 1 $oh. 5, 7. 8 noch nicht wiberfegt, 1, 290. 
Viele Antichriften bereits ba, 3, 528. 

Sartorius. Siebestrinität, 1, 482. Grünbet bie Gegenwart Gljrifti im 
Abenbmahl auf baS Verflärtfein beS SeibeS unb VluteS, 3, 420. 

Satumarofa Wollte mit §itfe ber weltlichen Dbrigfeit reformieren, 3,213. 

Schabe, Äafpar, gegen Abfolution, 3, 224. 

Schuf beantwortet ben Streifet, ob man toirffief) ein Grwählter fei, bom 
lut^erifd^en Stanbbunft aus, 3, 204. 

Schaff ^erjijg. $ein toefentlicfjer Unterfdf)ieb awifdjen ben tutherifdjen ©l)eos 
logen in beaug auf bie mitgeteitte AtlgegenWart, 2, 215. 

Schalle r über §önecfe, 1, 208. 

Shebb, V3m. SnfpuationSfehre, 1, 327. Aur baS Sehr iftp rin aip barf Get= 
tung haben, 2, 305. Gafbin habe feine ©ogmatif bon menfchtidf)m Gebanfen freu 
gehalten, 2, 305. ShebbS htftorifchc Ausführungen finb unauberläfftg, 2, 306. 


121 


Sprint ber lutherifchen Kirche ©Eiftensberechtigung ab, 2, 590. 53. Gäirhtng be§ 
(Seiftet unabhängig bom Gßort, 3, 172. 195 f. $>te GJiebergeburt gefchehe nicht 
burdh§ G$ort, 3, 175 f. ©albin§ Analogiebeweis bom leiblich Gtinben, ber ohne 
Sicht nicht fehen fann, 3, 179. ©hebb besieht bie ©teilen bon ber ©rtöfung ber 
SBelt auf bie Kirche, 2, 29. ©ebet ein ©nabenmittel, 3, 253 f. Gßahl aur Ger* 
bammniS, 3, 559. SutherS bringen auf ben ©tauben im Abenbmaht aciöc, bafe 
er bie reformierte Anficht (geijtlicheS ©ffen) angenommen höbe, 3, 388. 

©djeele, b* Sn ber Anfechtung mu| man ftch an bie allgemeine ©nabe hol- 
ten, 2, 54. 

©$elling. ©hrifti ^erfon, 2, 115. ^präabamiten, 1, 582. 

©djenfel gegen ©artftabts „&ier fifct mein Seib", 3, 356. Swingli höbe bie 
böttige GßefenSgleidhheit beS ©bangeliumS unb be§ ©efe^eS erfannt, 3, 294. 

©Perser. Theologia aQ^stynog, 1, 64. Sehre, bie nicht in ber ©dhrift bor* 
liegt, ift ©efdhwäh, 1, 65. ©ott tann nicht lügen, fterben ufn>., 1, 565. Omni- 
praesentia intima et extima, 2, 362. 230. Clauso utero, 2, 366. ©tanb ber 
©rniebrigung unb Erhöhung, 2, 323. GefenntniS au ©hrifto ift GefenntniS aur 
gansen SDreieinigfeit, 3, 304. Köhlerglaube, 2, 513. iaufe „auf ben Garnen 
©hrifti" gilt, wenn bie fo £aufenben als Gefenner ber $)reieinigfeit betannt ftnb, 
3, 306. 

©thtöet. ©ünbenfatt bie „gtütfüchfte Gegebenheit", 1, 630. 

©dtfattcr. ©ngel, 1, 601. 

©chleiermachct« $>er Reformator beS 19. SahrhwtbertS genannt, 1, 145. 
128. 8anb hieraulanbe Gewunberer, 1, 146. &at ©hftembilbung eingeimjjft, 
1, 171. über baS ©dhriftganse, 1, 243. 427. 440 ; 2, 131 f. GerWirft bie Sntyira* 
tion unb macht ©etbftbeWufctfein aur Rorm, 1, 323. 273. 227. Früchte feiner 
Theorie, 1, 136. ©eine Sehrentwicflung ift berberblich geworben für Sehre unb 
Seben, 1, 153. ©etbftgewihheit, 1, 127. „Seitung ber Kirche" ber le^te ßweef ber 
Geologie, 1, 119. Rtenfdhlidher ©ubjeftibiSmuS, 2, 114. Sßerfon ©hrifti, 2, 115. 
©hrifti £ob ein ©dheintob, 2, 373. ©arantietheorie, 2, 433. 2)aS fchlechthinnige 
AbhängigteitSgefühl genügt nidht als GorauSfe^ung beS ©ebetS, 3, 96. ©h^ 

leibliche ©runblage fei baS Vorlieben ber ©eele nicht bentbar, 3, 577 f. $>er 
Teufel bie „Sbee bom Göfen", 1, 602. ©chleiermacherS Sehre bon ber ©Ünbe 
bringt feinen Rtenfchen aur Gufje unb, ba er bie satisfactio vicaria leugnet, auch 
feinen Rtenfchen aum ©tauben, 1, 73 f. Rahm er auf bem ©terbebette feine 3u* 
flucht aur satisfactio vicaria ? 2, 442 f. 

©djmalä, Galenttn. ©ine menfdhtidhe Ratur, bie nidht auch c ^ e tigtne $er* 
fon bilbet, gibt eS nidht, 2,86. Reiben fönnen gute Gßerfe tun, 3,55. 

©djmau« f f %fj. ©. Gefehrung auS gefchenften ©nabenfräften ift feiner 
©tynergiSmuS, 2, 578; 1, 220. 

©chmib^aurf. $)er fhnergiftifdhe Sehrftreit ber widhtigfte im 16. Sahrhun* 
bert, 2, 543. Konforbienformel gegen Oftanber, 2, 639. 

©ctymibt, D. ©etbjtbeftimmung im Rtenfchen, 3, 557. 

©chntib, Heinrich* OftanberS Sehre, 2,638. Duenftebt höbe bie Artifel 
de iustificatione unb de fidei au Weit auSeinanbergerijfen, 2, 502. 

©chmibt, ©ebaftian, Weift ben „ftttlidhen" Gegriff beS ©laubenS ab, wenn 
ber ©laube eine Gebingung genannt Wirb, 2, 37; 3, 271. 

©d&netfenöurger. Reformierte fuchen bie f^rage nach ber ©nabe unb ©r* 
Zahlung burdh Rejtesion auf bie ©rneurung 3 U beantworten, 3, 201. Snnerhatb 
ber lutherifchen Kirche höbe fleh burch ben GktiSmuS ein Übertritt auf refor* 
mierteS ©ebiet angebahnt, 3, 201. 205. 208. $)er Suttjeraner macht nidht, Wie bie 
Reformierten, feinen ©tauben fetbft Wieber sum Obieft ber Region, 3, 241 f. 
5)ie reformierte Sehre bon ber £eitSaneignung fei „Annäherung an bie fatholifche 
Sehre", 3, 199. $)ie reformierte GräbeftinationSlehre hot bie reformierte Sehre 
aus bem römifchen Säger errettet, 3, 200. GerWanbtfchaft ber reformierten Sröm* 
migfeit mit ber römifchen in beaug auf Kirdhe unb Staat, 3, 211. 2)ie reformierte 
Germifchung bon Kirdhe unb ©taat eine Wertbolle „©rgänsung" ber Reformation 
SutherS, *3, 214. 3n ©eWiffen§not berWeifen bie Reformierten auf bie ©naben* 
mittet, 3, 222. ©^Weigberjammtungen ber Duäfer, 3, 151. 


122 


Sdjuebermann. Sßerfc^iebcntjcit im Bkrtlaut bcr Rbenbrnal)tgbericmte nur 
gering, 3, 408. 

S^ötnanu« ßorreltur ber §anbfd)riften, 1, 291. 

<Sdjtt4e, 8., über Barianten im Bibeltejt, 1, 409 f. 

Sdju4e=2$al£leöen. Snfbiratiün, 1, 317. 

Stfjnrman. Sünbenfall, 1, 630. 

Stptoetäer. Uniberfale Ratur beg ß^riftentumg, 3, 474. 

Sdjtoenffelb. 2öen ©ott geregt erllärt, ber mufj aud) in ftd) felbft mef)r 
ober weniger geredjt fein, 2, 633. Rechtfertigung fei bag Rufneljmen £f)rifti iu 
bag £era unb bie Erneurung unb Heiligung, 2, 521. ßeugnet, ba| bie menfd)üd)e 
Ratur £t)tifti Kreatur au nennen fei, 2, 72. 101. 

Seeberg. Sd>leiertnad)er »ber Reformator" ber Geologie unferg ^a^r^un- 
bertg, 1, 128. bie Sd>nft au einer norma normata, 1, 368 f. Über ßutperg 

3nfpirationglef)re, 1, 321. 334. 358. 360. £albing Stellung aur Schrift, 1, 331. 
Spott über $>reieintgfeit, 1. 458. Seugnet bie ©ottpeit Stjrifti, 1, 459. 497. S)er 
begriff »^5erfon" pabe ftd) geänbert, 1, 496. ßfjriftologie ber ^onforbienformet, 
2, 317. £prifti menfd)lid)e ^erfon toerbe gana unb gar bon ber if)r einfooljnenben 
Bßirfung ©otteg getragen, 2, 91. Sefct bie ©ottpeit ©Ijrifti in ©otteg ^Bitten um, 
2, 62. Btitteilung ber @igenfd)aften, 2, 172. Rüg ber perfönlidjen Bereinigung 
ergibt ftd) bie ©emeinfdjaft ber Raturen unb Btitteilung ber (gigenfdjaften bon 
felbft, 2, 60 f. Beanftanbet bie Rugbrüde „Ratur" unb „$erfon" al§ leer unb in^ 
fjaltlog, 2, 122. 124. 2Bir müffen auf bie Sdjranfen unfern B&iffeng bertoeifen, 
2, 133. Befeurung „burd) perfönlid)e Selbftfe^ung", 2,571; 3, 145. gtoingli h at 
aug bem ©bangelium ©efe^ gemalt, 3, 294. gmingli fanb ßutperg ©ebanten in 
ber Schrift, nad)bem er fte bon ßutljer gelernt Ijatte, 3, 199. 3«t ©egenfd^ au 
Romg Bßerfleljre fjatgtoingli feine ^räbeftinattonSle^re entfaltet, 3, 200. Stoinglig 
Ruffaffung beg Berljättniffeg amtf^en Äird)e unb Staat, 3, 212. Salbing Ruf= 
faffung, 3, 213. Rimmt für Dftanber Partei, 2, 636, unb entfdjulbigt feine 
ScpWürmerei, 3, 159. Bergleid)ung ©fjemni^ mit Butter, 2, 227. Sutperg Re^ 
formation, 3, 218. ßutljerg unb 3n>iitgXi§ Reformation, 3, 197. 

Setnetfer. ©ef)eimnig ber Befeurung, 2, 587. 

Seneca. Urfadje beg £obeg bie urfprüngli^e Befd)affenl)ett ber menfd)lid)en 
Ratur, 3, 569. £ob Srei^eit bon allem übel, 3, 610. 

S erbetuS, 3, 214. 

Steffert. ßeiblid)e Brüber ß^rifti, 2, 367. 369. 

Socin. Gratia Dei eine Rbfolution nad) feiner Btad)tbottfommenl)eit, 2, 17. 

Sochut£, Snfpirationg lehre, 1, 329. 

S ofjn leugnet bie ©emeinf^aft ber Raturen in ß^rifto, 2, 135. 

Sotrate8 tritt in ber £obegftunbe bem Rgfulap einen §a^n geopfert h^ben, 
1, 17. Seine lebten BSorte, 3, 97. 

Spätlj, Rb. „B3eld)en ihr bie Sünben erlaffet", 3, 227 f. 

Spanbetnt, $r., leugnet bie allgemeine ©nabe, 2, 25. 

Spener. Geologie, 1, 51. feiner S^iliagmug, 3, 584. Bapft ber Rntü 
d)rift, 3, 532 f. 

Spitta. Rbenbmahl ntd^t göttlidje Stiftung, 3, 341. 

Stange, $arl. öeibnifdje Religionen, 1, 7. 

Stanfaru#. Rb toeifuitg feineg Strtumg in ber Äonforbienformel, 2] 640. 

Steiger. „$)er ©ered)te für bie Ungereimten" (1 tyttx. 3, 18), 2, 409. 

SteH?=$autf. ßeere Bh^afe Halbing, baf) auch ben Ungläubigen bie Ber= 
heifjung bargeboten fei, 3, 140. 

Stitäparbt, (^. ^nfpiration, 1, 266, ©cl)tl)eit bon 1 30^. 5, 7. 8, 1, 413. 
ß4)riftug pat bag ©efe^ erfüllt, 2, 449. &aufe Rbioafd^ung beg ©emiffeng, 3, 323 f. 
©efäfee beg 3orng, 3, 561 f. gerftörung Serufalemg, 3, 583. ^ranfg ^^eotogie, 
1, 243. 137. Röm. 1, 32: nic§t bie bon ber Dbrigfeit au ejefutierenbe ^obeg' 
ftrafe, 1, 20. <$pf). 2, 20, 1, 235. <$pl). 2, 5—8, 2, 602. 

Storr. Governmental Theory, 2, 427. 



123 


Stauf. Vofalijierung bon $ape, 1, 531. 

Strafjan. ^nfbirationgleljte bet fDtobernen, 1, 360 f. 

Straßburger gafultät Gegen Satermann, 2, 578. 

Staut#. geugnig beg ©eiligen ©eifteg, 1, 374. Teufel, 1, 602. 

StröbeL 2Beltft)ftem (ßobetnifug), 1, 577 f. übet ©«gelegen, 1, 608. 
©egen Sanber, 1, 290 f. Vrebigtamt, 3, 512, 

Stamg. Geologie Sdjletermadjerg, 1, 146. Sünbenfatt, 1, 630. ©Ijriftug 
toat nicf>t infpitiett, 2, 395. ©tniebtigung ©fjrifti nid)t bie 2Jtenfd)toerbung, 
2, 328. ©öttenfapt ©pifti unb Sßrebigt beg ©bangetiumg, 2, 376. ©egen bott= 
fommene Heiligung, 3,37, Is heaven a place? 3, 623. fieptet fetten SJkebiger 
beg 2Borteg fein, 2, 402. ©tomtoett auf feinem Sterbebett, 3, 108. 

Snares, %xan$. Snfjntationglcbte, 1, 328, 

SijfoannS m ©>dbelberg, 2, 303. 


Sarnutt, fßaul. Slbfolution bebingt au fbrepn, 3, 242. 235 f.; 2, 666. 653. 
$lud) in bet Vtebigt foetbe niemanbem außer bem toapbaft ©laubigen bie Vet- 
gebung berfünbigt, 3, 236. 

Xertutttun. $>ag 2Bort „trinitas“, 1, 494. SJlit bet Seugnung bet 9}lenf<p 
fjeit ©btifti fällt bag ©rlöfunggtoctf Ijin, 2, 71. %. mißbilligte bie ^inbettaufe, 
3, 326. Sind) in bet ©eibentoett gab eg mancherlei kaufen, 3, 303. 

3U ©p. 4, 10, 2, 187. 

SEljtetne. $)afe bie guten 2Betfe bon bet ttted)tfertigung augaufd)lieben feien, 
galten nut nod) toenige Sutbetaner feft, 3, 68. 83. 

Spliuf. ©önede übet ibn, 1,209. Sutbetg gttat: ©eu, Sttob, Stoppeln, 
1, 346 — 350. 2ttäglid)feit beg ^rttumg in bet Schrift, 1, 350. 

XptnaS bon 2lguino übet ^eelegie, 1, 44. Gratia Dei eine abfolute, 2, 17; 
gratia infusa, 3, 217. Qtaeifelt am ftttenfehfein ©brifti im £obe, 2, 373. ©ott 
tonne ohne ©enugtuung betgeben, 2, 425, 

£b*>tnaftu$* Äenop, 1, 534 f.; 2,117, ©egen tefotmietten ©inümrf in 
bejug auf bag atoeite genus bet Vtitteilung bet ©igenf elften, 2, 250. Ärpptifcp 
fenotifdjet Streit, 2, 347. „©etötet nad) bemftteifcb", % 378. Krjgvaoeiv, 2, 374; 
©eti^tSbetfünbigung, 2, 375 f. ©abeg, 2, 378. 2Bibetlegt $)otnetg anfängliche 
„©igenpetfönlicbfeit" beg SJtenfcben ©btiftug, 2, 119. ©otteg Siebe allgemein, 2, 22. 
Velebrung fommt ni^t burd) natürliche, fonbetn burd) ©nabenfräfte auftanbe, 
2,577. übet ^Belehrung attet ©eiben bot bem ©nbe bet 2Bett, 3,594. „Sola", fRöm. 
3, 28, 2, 643. ttRelanc|tpn toutbe butcb Sut^erg ©ingteifen bezogen, feinen Sa& 
bon bet 9tottoenbigfeit bet guten 2Betfe fallen au laffen, 3, 25. ttJtajotg Sebtc, 
3, 28. Sobannigtaufe, 3, 337. 339. ©etaufte, trenn fie nie gläubig tourben, 
ttagen bennod) ben ©eift ©brifti in ftd), 3, 312. 5luggief$ung beg ©eiligen ©eifteg 
füt bie jünger ein ©nabenmittel, 3, 339. 3ßitt ben ©lauben bet Äinbet, in ber 
£aufe getoirft, itic^t ©tauben nennen, 2, 538. ©etfdpebepeit bet $lbenbmabl§' 
betitle, 3, 409. Sutpt §abe mifjbetftänbtid) getebet, trenn et ©efeß unb ©ban; 
gelium alg ©egenfäfce betreibe, 3, 268. 2Bie bie tefotmiette Sebte bag ©ebeim= 
nig läft, 3, 567. SBeigfagungen in äftattb* 24, 3, 583. Sehnt ben „gtrifcbenleib" 
ab, nimmt abet eine „Untfleibung bet Seele" burd) bie betflätte Seiblicbteit ©brifti; 
an, 3, 578. Vermittlung ift Aufgabe bet Geologie, 2, 583. 

£bummtu£. Stellung bet Tübinger, 2,348. Verreibt bie retractio alg 
ein gurüdaieben beg ©ebtauep bet OTmad)t, 2, 338. 

$pefteg afe bag Steift feineg Sopeg, 3, 383. 

Xifömbovf 3U 1 ^yo§. 5, 7, 8, 1,411. 

£öfier öettoitft bie ftettbetttetenbe ©enugtuung, 1, 322. 

£ottmfenfc, S. Z. ©olle, 1, 596. 

^relcatiu^ $er ganae gpiftug im ^Ibenbma^t, 3, 415, 

£rend). Xägig unb k'Xeog, 2, 7. 

^übinget. Streit übet ben Stanb bet ©tniebtigung ©pifti, 2, 337. 
2:mcften. 9Ran fott feine übetaeugung nifyt auf oermeinttip 
Veloeife gtünben, 1, 483. 2Beltfbftem, 1, 577 f. 


124 


58. 

Valentine, SÄUtott. Christian Theology. Vertritt aiemlich alte Ver== 
irrungen ber mobernen Theologen, 1, 223, 

Valentimtö fdjrieb (S^rtfto ein geiftlidjeS, bem unfern nid)t gleid)Wefentlid)eS 
ffletfdj ju, 2 r 68. 

Va$gue5. Obieft beS ©laubenS fönne nicht blofc ©otteS ©nabe fein, ba auch 
©h?iftnS Obieft beS ©laubenS fei, 2, 507. $)en Vierten ber ©ere^ten gehe nichts 
an SCßiirbigfeit an au§ ®^rifti Verbienften, 8, 69. 

Ottmar. §ätt „©chöpfungSperioben" für annehmbar, 1, 572. ^^Uenton 
18 — 20, 1, 817, Sut. 2, 49, 2, 97. 

VincentmS bon ßerinnnt. KonfenS ber Kirche baS fefunbäre $rinai|>, 
1, 246. Quod ubique, quod semper, quod ab omnibus creditum est, 1, 248. 

58oetitt&. Voluntas antecedens et consequens, 2, 38. 

Voigt, Stnbreto, beeinffufet bon ber mobernen VMffenfchaft, 1,223. Suther 
unb Rntilegomena, 1, 352. 

Vold *3)orjmt. $)unfelheit ber ©chrift, 1, 398. $)er ©taube fomrnt aus ber 
Vrebigt, nicht aud) burd) baS Sefen ber Vibel, 3, 125. 

VolfelinS. ©rbfchulb, 1, 646. 

Voltaire. Vöüe, 1, 596. 

m. 

VSagentamt. ©erwarb Wollte einer Verurteilung ber Stübinger nicht au- 
ftimmen, 2, 347. Krt)|>tifch-fenotifcher ©treit burch Vtentjer beranlafct, 2, 349. 

SBaldj . ©efchichte ber ©treitigfeiten mit ben Reformierten, 2, 299. 

SBalttjer, £. V5., erfcheint in gödlerS „V<*nbbuch ber theotogifchen VMjfen- 

fdjaften" als Kuriofttät, 1, 187, ^itatenttjeofogie, 1, 187. 192 f. Vpotoget ber 
©chrifttheotogie SutherS, 1, 188. Über „fflabifche Unterwerfung" unter Setjr^ 
entfcheibungen SutherS, 1, 192. SutfjerS „freie" ©tetlung aur ©chrift, 1, 370, 
ÖutherS gitat: „Veu, ©troh unb ©toppeln", 1, 349 f. „gum ©tid) au fd)toad)", 
1, 351. Vntitegomena, 1, 353. 400 f. Ruch in ben Überfettungen haben Wir ©ot= 
teS VSort, 1,420. V$atther berad)tete bie VMffenfdjaft nicht, 1, 188 f.; brang auf 
©tubium ber ©pradjen, 1, 189. Über bie erleuchtete Wiebergeborne Vernunft, 
1, 190. 242. fjortbübung ber Sehre, 1, 191. 190. 153. Sttjeotogie unb VHffen= 
fdjaft, 1, 191. Sehrprebigten, 1, 114 f. VHberlegung ber Srrtehrer, 1, 54. Vna= 
it)tif<he Vtethobe, 1, 177. VefenntniSfdwiften unbebingt au unterf ^reiben, 1, 429. 
431, Verpflichtung auf Vetenntniffe, 1, 428. ©egen ben Vorwurf, Wir festen bie 
©pmbole an ©teile ber ©chrift, 1, 193. über Snfpiration ber ©pmbole, 1, 433. 
VSert ber alten SDogmatifer, 1, 193 f. Verausgabe bon VaierS Compendium, 
1, 194. Sattler unb Vönede, 1, 209. Ruperti über Vktther, 1, 224, ©Reibung 
bon ©efef; unb ©bangelium, 3, 287. $ie neueren Geologen fielen auf römifcher 
Plattform in begug auf bie RedjtfertigungSletyre, 2, 671. „Trübung" ber Red)t- 
fertigungslehre bei f|>äteren tut^erif^en Geologen, 2, 652. Unterf Reibung awi= 
fd)en bonum iustificum unb iustincatio, 2, 652. Vklther h<ü in Katers Com- 
pendium unter locus de iustificatione gitate eingefügt bon ©nabenmittein als 
causae mediae, 2, 653. ©nabe ©otteS — WaS in ©otteS Versen ift, 2 , 16 f. 3Der 
©taube ift eine fortwährenbe Sätigleit, 2, 522 f. ©efjorfam beS ©laubenS, 2, 528. 
©taube als ein £un beS Bittens ©otteS, 2, 529. 5S)i e Se^re bon ©ott auS ber 
©c^rift au nehmen, 2, 124. OJtit ber Vorbereitung auf bie Vefefjrung burc^ Kultur 
ift eS nid)tS, 2,575. Sn Rnfefyung beS „menfc^tid)en Verhaltens", 2,582. Vefehrung 
burth ©nabenfräfte, 2, 578. kaufen, abwafc^en, 3, 301. Sutljer fd)eine bon feiner 
Vteinung, bafe „im Ramen ©h^fri" taufen ber Rfwftet ^aufWeife geWefen fei, 
ffjäter abgefommen au fein, 3, 307. 306. £aufe ber Vntitrinitarier, 3, 307. 
$ßefen ber ^aufe: 5öort unb Vkffer, 3,308. ^aufgebräu^e, 3,331; ©£oraiS= 
muS, 3, 333; V ate n, 3, 333. Konfirmation nicht eine bie £aufe ergänaenbe V^nb= 
tung, 3, 324 f,; nid)t götttithe Drbnung, 3,136. „Sft" h^fei nie „bebeutet", 
3,262 — 364. Rtan barf bie Realpräfens nid)t auf baS Vertlärtfein beS SeibeS 
grünben, 3, 420. V$aS fiwr Vrot unb 2öein im Vbenbmahl au gebrauchen fei, ift 
Vtittelbing, 3,413. ^ajfah unb Vbenbmaht, 3, 342. ®aS Vbenbmahl füll nid^t erft 
3um ßeben erWeden, fonbern baS borhanbene nähren, erquiden, 3,444f. guaulaffen 



125 


äum Sibenbmatl ftnb nur foldje, bie ftrf) prüfen fönnen, 3,446; nid>t Unberföfm; 
Xic f)c, 3, 448; ©lieber au§ f ungläubigen ©emeinfd)aften mitten erft guftimmunö 
Sur regten Bette etflären, 3, 449. Da bem ^aftor bie ©emeinbeglieber perfönlict 
befannt finb, ift Bertör bot bem Slbenbmatl nid^t febeSmal nötig, 3, 450; nid)t 
rigoröfeS (ganten, fonbern auf bem SBege ber Unterhaltung, 3, 451. ©u£f>enfton, 
3, 453; luann fte niett eintreten füllte, 3, 454. 9ticf)t nact teimlicten ©ünben for= 
fd>en, 3, 455. traurige ©rfatrung auf ©runb bon SrefeniuS’ „Beictt; unb $om; 
munionbuct", 3, 257. Bebingte Slbfolution ift Bbmeictung bon ber 9ted)iferti= 
gungSletre, 3, 236. SBiberffmuct bagegen fommt batet, bat man bie obieftibe 
Berfötnung nic^t glaubt, 2,415. sprebigtamt ba£ p^fte Bmt, 3,527; göttliche 
Drbnung, 3, 508; niett abfolut notmenbig, 3, 513. 9totmenbigfeit beS Berufs, 
3, 517, DaS ^rebigtamt fein befonberer ©tanb, 3, 522. Drbination feine gött= 
lid)e Drbnung, 3, 519, Butterifcte DrtSgemeinbe eine Berfammlung lutterifet 
gläubiger (Steiften, 3, 484. Triften füllen fiel) aut redjtgläubigen ©emeinbe 
galten, 3, 485. Slufcer ber „unrettbaren" $irdje fein &eil, 3, 489. über ben 
Borfit im Borftanb, 3, 499. SBinfe für ©emeinbeberfammlungen, 3, 499 f. ©r* 
mätlung burct ben ©lauben, 3, 549. Die römifete Bufce, 2, 605. Bögel aus 
Bßaffer über ©rbe? 1, 579. Söenn bie SBelt im Staunt märe, müfete man Unenb; 
tietfeit ber SBelt lehren, 2, 205. ^ubenbefetrung, 3, 596 — 598. Bnfpracten unb 
©ebete, 3, 102. Matnung an bie Sßaftüren, ben Blicf auf bie ©migfeit m rieten, 
3, 93. ©egen Lutheran Observer: SBarurn bie lutterifdje $itd)e fo auf bie 
©nabenmittel bringt, 2, 629 f. 

SBaftter, Sttirfmel. 3<>t- 3, 13, 2, 236. 

SBaltte*> SB. (Stoftocf). Butter unb Bntilegomena, 1, 352 f. 

SBarfielb, Ben. B. 1, 327. 

SBattS, Dr. Ungenaue Zitate in ber ©ctrift, 1, 301. 

SBetbner, Stebere 2r. Introduction to Dogmatic Theology, 1, 223. 

SBeigel. SBen ©ott geregt erflärt, ber mufj in ftd^ felbft rnetr über meniger 
geregt fein, 2, 633. 

SBcinmctnn. ©urrogate für perfönlicte Bereinigung, 2, 99. 

3Bet|r, B. Slbenbmatl niett göttlicte ©tiftung, 3, 341, 

SBetfe* Dtne leibliche ©runblage fei baS ftortleben ber ©eele niett benfbar, 
3, 577. 

SBeiamamt. BMebereinricttung beS DembelfultuS unmöglict, 3, 600. 

SBenbeltn. Die Butteraner legten bie Urfadje beS UnterfetiebS bei ber Be; 
fetrung in ben Menfeten, 2, 589. 

SBenbteS, (L SB. Snff>iratton, 1,329. 

SBeäleb* ©rbfünbe feine ©ünbe, 1, 650. ©ünbe baS bemühte Slngeten 
gegen ©otteS ©ebot, 3, 37. 

Westminster Confession of Faith, 2, 26. 

SBtite, Slnbrem. ©iftige Diere unb Bfl^naen bor bem ©ünbenfaü, 1, 580. 

SBteftnger. SluSbruet ber spolemif int ^f>ili|?l>crbrief, 2, 611. &anbauf; 
legung, 3, 504. 

SBintfjefter, Donalb. SoaialeS ©bangelium, 1, 108. 

SBtner. Slnafoluttien, 1, 312. DaS Steue Deftament ift grammatifd) gang 
griedjifd) gefetrieben, 1, 308. ©eredjtigfeit ©otteS, bie bon ©ott fommt, 2, 649. 
Unterfdjieb amifeten Stom unb Butteranern in beaug auf ©nabe, melcte bie ©afra= 
mente bermitteln, 3, 139. ©laube unb Söerfe ftnb ©egenfä^e, 2, 642. 

SBotteb. Da§ §immlif^e im Slbenbmatl Berbienft, 


3ctfm, Dt. ©bangelium bebingt burc^ ba§ menfd)U^e Bertalten, 3,238 f. 292. 
Sattst geftett ber menfc^ticten -ftatur ©trifft frine göttliche ©tre $u, 2, 238. 
Drittes genus ber Mitteilung ber ©igenfetaften, 2, 278. 268. 272. Unterf Reibung 
bon actio unb opus, 2,292. Die ifteette ©otteS, 2, 387. Der ganae ©a^: »DaS 
ift mein Beib" ift tropus, 3, 375, 


126 


£ö<f(er. SnfbirationStehre, 1,327. Btöglid)feit einer nur teiltoeifen unb 
unbottftänbigen Beilegung bon Sehrfontroberfen burch bie Schriftinftana, 1,383. 
398. Böfe llonfequenaen ber 3nfbirationStehre, 1, 317 f. ©eioifcheit rnüffen mir 
uns felbft berfchaffen burch bie freie £at, 1, 131. Saht ber tarnen ©ott eS, l f 531. 
«SuborbinatianiSmuS, l f 470. $enottfer, 2, 117. ©taube als &reue gehört unter 
bie £ugenben, 2, 539. £aufformel, 3, 304. Schöpf ungSberid)t, 1, 583 f. ©egen 
bie DeftitutionStheorie, 1, 574. ©inljeit beS menfchlichen ©efdjlechtS, 1, 582. 

^tmngft. Unmittelbare Bßirfung beS ©eifteS (Vertreter ber 3tf>theotogie), 
1, 146. 227. 26; 2, 11; 3, 439. 173, ©S fei ©otteS unttmrbig, fid) an ©nabenmittet 
ju binben, 3, 122. 152. $)er ©eilige ©eift braune feinen Bßagen, 3, 150. 156. 419. 
güfjrt 3oh. 3, 8 als BetoeiS an, 3,153. Schliefet aus ber £atfad)e, bafc nicht in 
alten Hörern beS BßorteS ber ©taube entfielt, bajj ber ©eift feine Bßirffamfeit 
bom Bßort trennt, 3, 152. Tractus internus immediate operantis est Spiri- 
tus, 3, 172 f, Schriftauslegung, 1, 436 f. ©ebt bie i>erfönlirf)e Bereinigung ber 
beiben Naturen in ©hrifto auf, 2, 103, DttÖofiS, 2, 104, 152 f. 162. Bnttoort auf 
SutherS Schrift, 2, 153. ®em menfchlichen Seib ©hrifti fomrne nur eine lofate 
©egenttmrt 3 U, 2, 195. ©r gibt au, bafc ©ott ttftenfch geworben ift, trennt aber 
ben Sohn ©otteS bon ben ©igenfehaften feiner menfehli chen Datur, 2, 148 f. ©r 
ttntt bamit borbeugen, ba| ©ott in einen Btenfchen bernmnbelt fterbe, 2, 170. 
Begießt ©hrifti Seiben unb Sterben nur auf feine menfct)lict)e Datur, ‘2, 152. 
Berfteht bie BBorte „ber im Fimmel ift" bon ber göttlichen Datur, 2, 234. $er; 
föntiche Berftimmung bringt leicht Bertoirrung beS ©elftem herbor, 2, 166. ©hrifti 
Seib nicht groß genug, um ber gütte ber ©ottheit als ocöfxa au bienen, 1, 545. 
3eber nmhre Korber müffe im Daum e^iftieren, 1, 546. BetoeiS für feine Bbenb; 
mahlslehre: „£)aS Qtteifch ift fein nüt;e" unb ^ßetri $ifd> 3 ug, 3, 383. 398. 389. 
„3ft" gleich „bebeutet", 3, 356, ©r hat bie Meinung bon ber bitblichen Buffaffung 
fdjon gehabt, ehe er toufete, too bas Bilb anaubrütgen fei, 3, 389 f. Beruft fid) 
auf eine £raumerfcheinung, 3, 390, ©S fei nicht nötig, jebeSmal anaufünbigen, 
baj$ man in einem Bilbe rebet, 3, 370. groben müffen burch baS Sicht beS @lau= 
benS erfannt toerben, 3, 373. ©egen ©arlftabts ©jegefe: ©ier fi^t mein Seib, 3, 355. 
Seht feinen ©runb nicht auf bie Bßorte ber ©infetjung, 1,70. Sucht Bßaffen gegen 
Suther, 3, 391. 2>aS ©immlifche im Bbenbmahl fei bie ©emeinfehaft mit 
3, 419. ^m Bbenbmahl feine Bergebung, 3, 438. ©r habe nie in ber Schrift ge; 
tefen, bafc Saframente ©nabe herbeibringen, 3,315. $ie Saframente feien au 
einem öffentlichen 3*ugniS ber ©nabe gegeben, bie jeher borher habe, 3, 186. Ber; 
toirft bie Bbfolution, 3, 224. „Bßelchen ihr bie Sünben erlaffet"; Qtoingli fe^t 
anftatt „ihr" ben „©eiligen ©eift", 3, 225 f. Seugnet, bafc ©rbfünbe Sünbe fei, 
1, 633. 650, 2>er Staat müffe mit ©otteS Bßort regiert Serben, 3, 211 f. Bßitt 
3)emofratie einführen burch Debolution, 3, 481. Setigfeit ber ©eiben auf ©runb 
bürgerlicher ©ered^tigfeit, 3,624. Berfetjt ©erfuleS unb SofrateS in ben ©int; 
mel, 3, 198; 1, 451. Stimmt in bieten Stüden mit SUjomaS Btünacr, 3, 195. 
©at aus bem ©bangetium ©efeh gemacht, 3,294. Btoberne £heafoöen fagen, 
Stoingli habe bie böltige BßefenSgteid)heit beS ©efefjeS unb ©bangeliumS erfannt, 
3, 294, Seine Deformation ift mehr auf bem Boben beS ©umaniSmuS erioachfen, 
3, 162. ©at aus ©raSrnuS gefchöbft, 3, 197. Sott mit Suther toefentlich überein; 
geftimmt haben, 3, 209. Betont feine Unabhängigfeit bon Sutfjer, 3, 198 f. ©e; 
ringfehä^ung beS ©hriftentumS SutherS, 3, 192 f. Suther habe baS ©bangetium 
nicht recht erfannt, 1, 26 f. 



Pcrscicfmt* der ^t&clftcUcit 


i. äWofe. 

1. 1. — 1, 571. 

1. 2. — 1, 476. 

1.2. 9.-1,574. 

1.3. — 1, 564. 

1, 3—28. — 1, 573. 

1, 8. 14. — 1, 575. 

1, 9 f. — 1, 576. 

1. 11 f. — 2, 77. 

1. 12 f. — 1,116. 

1, 14—19. — 1, 576. 584. 

1, 20. — 1, 579. 

1, 20—22. — 1, 578, 

1. 24. — 1, 579. 

1, 26. — 1, 477. 513. 618. 

623; 2, 108. 

1, 26 f. — 1, 617 f. 626. 
1,26-28.-1,580. 582. 
624. 

1, 28. — 1, 626. 

1, 31. — 1, 528. 566. 585. 
610. 617. 619. 

2. -1,584. 

2, 1. — 1, 574. 

2, 2. — 1, 588. 

2, 2 f. — 1, 572. 603. 

2, 7. — 1, 580. 

2. 16 f. — 1, 619. 

2. 17. -1,624. 641. 661; 
2, 81. 490; 3, 570. 

2. 18. — 1, 627. 

2. 19. — 1, 579. 

2, 19 ff. — 1, 619. 

2, 19 f. 22. 23. — 1, 583; 
2, 82. 

2. 25. — 1, 619. 

3. 1 f. — 1, 613. 640. 

3, 1— 14. — 1, 611. 

3.2 f. — 1,619. 

3, 4 f. — 1, 643. 

3, 4. 13. — 3, 19. 

3, 5. — 1, 630; 2, 325, 

3, 7—10. — 1, 655. 

3, 8. — 1, 631. 640. 

3, 8—14. — 1, 233. 

3, 10. — 1, 653. 

3,11. — 1, 642. 

3. 12 f. — 1, 639. 643. 

3, 14 f. — 1, 640. 

3, 15.-1,22.78. 233. 419. 
614. 622. 642; 2, 69. 74. 
76. 242. 275 f. 622; 3, 
250—252. 474. 601. 

3. 16 f. — 1, 557. 


2llte§ Sefiament 

3. 16— 18. — 1, 640. 

3. 16— 19. — 1, 643. 

3. 17. -3, 570. 

3. 17— 19.-2,81. 

3. 18, — 1, 637. 

3, 20. — 1, 528. 

3, 21.-1,672. 

3, 22. — 1, 477. 

3, 24.-1,609. 

4, 10. — 1, 682. 

4, 26.-1,233 f. 

6, 2. — 1, 607. 

6, 3. — 1, 476. 

6, 3. 5—7. — 1, 608. 

6, 5. — 1, 656; 2, 48. 

6, 6. — 1, 540. 

8, 7.-2, 367. 

8, 21. — 1,665. 

8, 22.-3, 583, 

9, 6.-1, 621. 

11, 5.-1,540 f.; 2, 72. 
11, 7. — 1, 477. 

11, 11. — 1, 340. 

11,27 f. — 1,340. 

13, 4. — 1, 234. 

15, 6,-2, 529. 

15. 16. — 1, 683; 2, 351. 

16, 7.-2, 403. 

16, 7—14. — 1, 479. 

16, 13. — 2, 403, 

17, 3, — 1, 547. 
17,7.-3,252. 601. 

17, 16 f. 19. — 1, 595. 

18, 8. — 1, 604. 

18. 10— 15, — 1, 242. 

18, 20. — 1, 682. 
18,27.-1, 561; 3, 96. 

19. 3. — 1, 604. 

19.16. — 1, 605. 

19, 22.-2, 367. 

20, 1 ff. — 1, 595. 

20. 4, — 1, 234. 

21. 17. — 2, 40. 

21. 17— 19. — 1, 479. 

21, 33. — 1, 548. 

22, — 1, 637. 

22, L — 3, 46. 

22, 1-18.-1,675. 

22.11- 18.-1, 477. 
479. 

22. 18. — 1, 267; 2, 69. 
275. 277; 3, 249. 

24, 7. — 1, 613. 

25, 5 f, — 1, 583. 


26, 9.-2, 48. 

26, 24. — 3, 601. 

27, 34 ff. — 1,688. 

28, 11—22, — 1, 479. 

28, 13. — 1, 479; 3, 601. 

31,11.-1,479. 

32, 31, — 2, 403. 

33, 25—30. — 1, 479. 
39, 9. — 1, 678. 

41, 26.-3, 365. 371. 
44, 18. — 1, 348, 

48, 15 f.— 1, 478 f. 

48. 16. — 1, 479. 

49. 10. — 1, 9. 

49, 11 f. — 2, 518. 

50, 20. — 1, 595. 

2. SBufe. 

3, 1— 7. — 1, 479. 

3, 1—15. — 1, 477 f. 

3, 2. — 1, 479. 

3, 2. 4. 7. 15. — 1, 464. 
3, 6. — 1, 299; 3, 602. 

3, 7. — 1, 682. 

3, 7—9. — 1, 682. 

3. 14. — 1, 463, 531. 

6, 5. — 1, 479, 

7, 1. — 3, 99. 

7— 11. — 3, 85. 

8, 18. — 1, 573. 

9. 16. — 1, 562. 

10, 26. — 1, 307. 

12. 11. -3, 390-392. 

12. 14. 24.-3, 612. 
12,21-24.-3, 253. 
12, 24. — 1, 547. 

12, 48.-3, 342. 
13,21.- 1, 479. 

14, 19. — 1, 479. 

15.16. -3, 219. 

20. — 1, 637. 

20, 3. — 1, 452. 

21, 6.-3, 612. 

22, 21— 24. — 1, 682. 
22, 23. — 1, 682. 

23, 20. — 1, 479. 

24, 8. — 3, 301. 

29, 7.-2, 389. 

30, 7 f. — 2, 458. 

31, 14 f. — 1, 636. 

33. 14. — 1, 479. 

33, 20. — 1, 487. 

34, 6. — 1, 567. 

34, 28. — 1, 564 f. 600. 


128 


3. SKofe. 

11. — 1, 636; 3, 46. 

11, 44 f. — 1, 561. 

12, 4.-2, 367. 

16, 12 f. — 2,458. 

17,11.-2, 454 f. 

19, 2. — 1, 561. 

19,4.— 1, 452. 

19. 17. — 1, 678. 

19. 18. — 2, 399. 

20, 6. 27.-1,551. 

20, 7. — 1, 561. 

26, 1. — 1, 452. 

26, 27. — 1, 636. 

4. Wlofc. 

6,24—27.-1,477. 

11, 29.-2,401; 3, 504. 
15,32.-3,46. 
15,39.-3,44. 

23. 19. — 1, 563; 2, 95. 
25, 9.-1,295. 

b.% Rofe. 

' 1, 39. — 1, 676. 679. 

4, 2. — 1, 105. 234. 267. 
441. 

4, 28. — 1, 464. 537. 

5, 32.-3, 44. 

6, 4.-1,452.536. 

6, 5.-1,537. 
6,6-9.-1,388.415. 

6, 16. — 3, 385. 

7,6. — 3, 552. 

8,2.-3,490. 

8, 3. — 1, 593. 

9, 4 ff. — 3, 555. 
12,8.-3,282. 

12, 32. — 1, 105. 191. 267. 

13, 1.-1,675. 

13, 3.-3,490. 

14. — 1, 636. 

15. 19. — 2, 405. 

17. 19. — 1, 89. 

18, 9.-1,551. 

18, 11 f. — 3,578. 
18,15.-2,396; 3,273. 

18. 15— 19. — 2, 393. 

18. 16— 19. — 2, 396. 

28, 23.-1,595. 

32, 4.-1,562. 

32, 7. — 1, 201. 

32, 39.-2,397. 
32,52.-1,528. 

33, 2. — 1, 609. 612. 

Softut. 

1, 8. — 1,89. 415. 

3, 10. — 1, 549. 

5. 13. — 1, 479. 

5. 14. — 1, 479. 


6, 2.-1,479. 

10. 13. -1,578. 

23, 6. — 1, 161. 234. 

SRidjter. 

6, 11—24. — 1, 479. 
13,3-25.-1,479. 

13, 6. — 1, 479. 

17, 6. — 3,44. 

21, 25.-3, 44. 

1. Sctmueltö. 

5, 2 f.— 1,318. 

15. 11. — 1, 540 f. 
15,22.-3, 44. 

15, 22 f. — 3,45. 
15,29.- 1,540 ; 2, 95. 

16. 13. — 2, 389. 

23. 12. — 1, 550. 

28. — 3, 578. 

2. SamitcItS. 

7, 14.— 1, 476. 

11,2.-1,672. 

12. 13. -2,561; 3,272. 
15.— 1, 676. 

15.11. -1,676; 3,490. 

23. 1. -2,663 ; 3,26. 

23. 1 ff. — 1, 56. 

23, lf. — 1,285. 

23, 1—3. — 1, 476. 

23, 1-7.-1,510. 

23. 2. — 1, 236. 464. 476. 

1. Sättige. 

5. 1. — 1, 528. 

6.-3, 600. 

8, 27. — 1, 524. 542. 545. 
8, 35. — 2, 479. 546. 

8, 39.— 1, 551. 606 ; 2, 
163. 180 ; 3, 102. 471. 
15, 35.-2,367. 

17, 21.-2,288. 

18, 44. — 1, 595. 

19, 16. — 2, 389. 

22, 21 f. — 1, 616. 

2. Sättige. 

1 9 7 

4,27. — 1, 348. 

6, 23.-2,367. 

20. 1 ff. — 1, 599. 

23, lf.— 1, 415. 

1* <£!)remifet* 

22. 1. — 1, 616. 671. 

2* ßfjrotttfa. 

3.-3, 600. 

33. 11. — 2, 562. 


(göret* 

6, 62. — 3,600. 

Sfcefj erntet* 

7, 64.-3, 600. 

8, 2—8. — 1, 415. 

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1, 7. — 1, 616. 

1. 12. — 1, 614. 

9, 3.-3, 43. 

10, 8. — 1, 594. 658. 

14, lf.— 3, 572. 

14, 4.-3, 38. 

14, 5. — 1, 599; 3, 540. 
19,25.-2,515. 

19, 25-27.-3, 602. 

30, 21.— 3, 88. 

33, 4. — 1, 465. 515. 

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1, 2. — 1, 388; 3,264* 

1, 6.-3, 552. 

2. -2, 393; 3, 588. 

2, 7. — 1, 476. 

2, 8. — 1, 9. 

2. 12. — 2, 509.523. 

5, 6 f. — 1, 596. 

5, 7. 11. — 3, 99. 

8, 3.— 1, 299. 676. 

8, 6— 10. — 2, 310. 

8, 7.-2, 176. 242. 462. 

8, 7 f . — 3, 100. 

8, 8 f. — 2,462. 

9, 13. — 2, 103. 

10. 11. — 1, 635. 

10, 17. — 3, 120. 

13,2.-3,88. 

14. 1. 5. — 1, 596. 

15, — 3, 459. 

16, 4.-3, 85. 

16. 11. -3, 621. 

17, 1—3. — 1, 551. 

17, 15. — 3, 602. 

18, 7.-3, 90. 

19, 8. — 1, 275. 387. 

22, 2. — 1, 299. 

22, 2. 20. — 2, 372. * 

22. 19. — 1, 299. 

23, 4. — 1, 547. 

27, 8.-3, 95. 

31. 1. — 3, 116. 

31, 23.-3, 120. 

32, 10. — 3, 85. 

33, 6. — 1,465. 471. 515. 

34, 8. — 1, 479. 

34. 19. — 1, 91. 551. 

34, 22.-3, 85. 

36, 7. — 1, 567. 

37. — 1, 436; 3, 494. 



129 


40, 7 — 9. — 2, 450 f. 

42, 2. 3. — 2, 510: 512. 

45, 3.-2, 82. 

45, 7. — 1, 476. 

49,8 f.— 2, 74. 

49, 9. — 2, 158. 

51, 2. 7. — 1, 668. 

51. — 2, 561. 

51, 5. — 2, 631. 

51, 6. — 1, 678. 

51, 7. — 1, 645; 2, 390. 

51, 8. — 1, 672. 

51.11. -1, 683. 

51. 12. — 3, 115. 

51, 12—14. — 1, 382. 

51, 19. — 1, 91. 551. 

55, 23. — 1, 305. 

55, 24. — 1, 599; 3, 99. 

68, 18. — 1, 609. 

69, 6.-2, 77. 370. 418. 

71, 22. — 1, 561. 

72. -2, 393. 

72, 8. — 1, 9. 

72. 11. — 3, 531. 

72, 14. — 2, 103. 

72, 18. — 1, 606. 

73. -3, 208. 

73, 14. — 1, 644. 

73, 28.-2, 511. 

74, 2. — 1, 479. 

76, 7.-3, 99. 

77, 16. — 1, 479. 

78, 2. — 1, 299. 

80, 2. — 1, 609. 

81. 11. — 2, 414. 

81, 13. — 1, 596. 

82, 6.— 1, 258. 266 f. 326. 
464. 536. 

85, 9. — 1, 464. 

86.11. -1, 36. 

89, 49.-3, 572. 

90,2. — 1, 548. 571. . 

90, 2. 4. — 1, 524. 

90, 4. — 1, 540. 548. 555. 
572. 

90, 7f.— 3, 570. 

90, 7— 11. — 3, 571. 

90, 11. — 1, 563. 

90. 12. — 1, 644; 3, 571. 

91, 11. — 3, 385. 

91, 11 f. — 1, 612. 
91,11-13.-1, 606. 

92, 16. — 1, 561. 

97, 7. — 1, 476. 

100, 3.-3, 470. 479. 

102, 25-28.-2, 438. 
102,26— 28. — 1,476 ; 3, 
609. 

102, 27. — 1, 548. 

102, 27 f. — 1, 540; 2, 258. 

103, 20. —1, 606. 

103, 20 f. — 1, 612. 

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104. — 2, 351. 

104, 1 f. — 1, 585. 

104, 4. — 1, 612. 

104, 13 f. — 2, 77. 
104,24.-1, 556.585. 
104, 28 f. — 2, 351. 

110.— 1, 475; 2,310. 393. 

110.1. -1, 267.299. 476; 
2, 384. 

110.2. -2, 462. 

110, 3.-3, 35. 51. 57. 
479. 

110, 4.-2,404; 3, 504. 
110, 7. — 2, 315. 

115, 3. — 1,29. 564. 585. 
587. 

115,4-8.-1, 145. 

116, 10. — 1, 76. 

116, 11. — 1, 563. 

118, 15 f. — 2, 387. 

118, 22 f. — 1, 299. 

118, 26. — 1, 299. 

119. — 1, 228. 234. 

119, 18. — 3, 176. 

119, 32.-3, 10. 

119, 36.-3, 115. 

119, 43.-3, 115. 

119, 71. — 2, 551. 
119,72.98-100.-1,232. 
119, 73. — 1, 538. 

119, 104 f. — 3, 176. 

119, 105. — 1, 275. 387. 

441; 3, 174. 

127, 1. — 1, 592. 

127, 3. — 1, 345. 

128, 2. — 1, 600. 

136. — 1, 567. 

136, 5. — 1, 585. 

139, 1—4. — 1, 552. 

139, 7. — 1, 465. 

139, 7 f. — 2, 329. 

139, 7— 10. — 2, 350. 

139, 8. — 1, 544. 

139, 9 f. — 1,547; 2,387. 

139, 12. — 1, 551. 

139, 16. — 1, 538. 

141, 2.-2, 458. 

143.2. -3, 42 f. 205. 

145, 3. — 1, 542. 

145, 9. — 1, 566. 

147, 5. — 1, 542. 

148. — 1, 567. 


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11, 13.-1,682. 

12, 10. — 1, 568. 

16, 4. — 1, 562. 585. 

17, 15. — 2, 631. 

19, 21. — 1, 540. 

20, 9.-3, 38. 

30, 5 f. — 1, 267. 


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9, 7 f. — 1, 305. 

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1, 5. — 1, 568. 

2, 2. — 2, 520; 3, 479. 585. 
2, 2. 3.-2, 520. 

2, 2—4. — 3, 585. 

2, 3.-2, 519; 3, 262. 

3, 14 f. — 1, 682. 

5, 4.-2, 568. 

6. — 2, 403. 

6, 1. — 2, 92. 

6, 2. — 1, 609. 

6, 3.-1,477. 561.612. 

6, 5. — 1, 561. 

6, 9.-2, 33. 

6, 9 f. — 1, 258. 299. 389. 
7, 14.-1,257.299; 2, 
76. 96. 

8, 22. — 1, 298. 

8, 23. — 1, 299. 

9. 1. — 1, 298 f. 652; 2, 
35. 604. 

9, 2.-3, 158. 

9, 2 ff. — 1,42. 

9, 2— 5. — 3, 586. 

9, 5.-2, 177; 3, 585. 

9, 6.-2, 96. 242. 364. 

9, 6 f. — 2, 394. 

11. 1. — 1, 299. 

11, 4. — 1, 504. 

11, 6— 9. — 3, 585 f. 

11, 9. — 3, 587. 

26. 16. — 3, 90. 

26, 19. — 3, 602. 

28. 16. -3,531. 

34, 16. — 1, 415. 

37, 15. — 1, 574. 

38. 1. — 1, 599. 

38. 1 ff. — 1, 600. 

40, 3. — 1, 299. 

40, 9.-2, 475; 3, 476. 

479. 504. 

40, 15. — 2, 204. 

40, 15— 17. — 1, 542. 

40, 28. — 1, 548. 

41, 22 f. — 1, 550 f. 

41, 23. — 1, 537. 

42. 1 ff. — 1, 299; 2,319. 

42, 3.-2, 240. 

42, 6. — 2, 277. 

43, 1. — 1, 479. 

43, 1 f. — 1, 547. 

43, 10.-1,536: 2, 397. 

44, 22 f. — 1, 479. 

45, 5. — 1, 536. 

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132 


15, 9.— 3,44. 46. 79. 

15. 13. -1,117. 

15, 19. —1, 563. 641. 670. 
15,36.-3,415. 

16. 13. — 2, 61. 65. 128. 
319. 332; 3, 438. 

16, 13— 17.— 1,92; 2, 59. 
75. 85. 93. 97. 

16. 14. — 1, 261. 

16, 16. — 2, 62. 148. 161; 
3, 353. 

16. 16 f. — 2, 128. 370. 

16, 16-19.-2,493. 

16. 17. -1,92; 2, 56. 

16. 18. — 1, 615; 2,465. 
467; 3, 472. 476. 478. 
483. 

16, 18 f. — 3, 517. 

16. 19. -3,228. 476. 

16, 21. — 2, 163. 

16.23. -1, 640. 671; 

3, 96. 

16.24. -3,39. 87. 

16,26.-2, 409. 

16, 27.-3,579. 

16, 27 f. — 3,583. 

17.2. — 2, 319. 

17.3. —3,578. 

17, 3 f. — 3, 620. 

17, 4. — 3, 613. 

17, 5. — 1, 386. 468. 560; 
2, 236. 

17, 9.-2, 334. 

17. 11. — 2, 457. 

17. 12. 22 f. — 2,75. 

17. 17. 20. — 2, 368. 

18.3. -2,559 ; 3, 326. 
18,6.-1,673; 2,517. 

538 ; 3, 325 f. 

18, 6. 5. — 2, 537. 

18, 7. — 1, 640 ; 3, 624. 

18, 8.-3,612. 

18, 8 f . — 3, 17. 39. 

18. 10. — 1, 575. 611 — 
613; 3, 620. 623. 

18. 11. -2,388. 391. 

18, 15—17. — 3, 624. 

18, 17.— 3, 483—485. 

18. 17 f.— 3,524. 

18.18. -2,493; 3,227 f. 
476 f. 523. 

18, 19 f. — 3, 516. 

18, 20. — 3, 135. 328. 516. 
18,28.-3,453. 

19.14. -2,537. 

19. 15. -3,327. 

19, 16 ff. — 1, 88. 

19, 17. — 1, 565; 3, 47. 

19. 19. — 1, 409. 

19, 21 f. — 3, 87. 

19, 26.-1,564. 

19, 27— 20, 16. — 3, 64. 


19, 28. — 3, 2. 
19,29.-3,64. 72. 75. 

20. 16. — 2, 604; 3, 112. 

20, 18. — 2, 103. 153. 162. 

20, 18 f. — 2, 75. 

20, 28.— 1, 32. 472 ; 2, 82. 
319. 322. 393. 396. 409. 
417. 456. 508. 618. 

21, 1—5. — 1, 299. 
21,2.-2,330. 

21, 9. — 1, 299. 

21. 16. — 1, 299. 

21, 22. — 3, 100. 

21, 31. — 2, 574. 

21, 42 44. — 1, 299. 

21,44.-1, 190. 

22, 14.-2,604. 

22, 21.-3,481. 

22, 29. — 1, 95; 3, 601. 

22, 30. — 1, 607; 3, 605. 


22,31 f.-l, 299; 3,601. 
22, 32. — 3, 602. 

22, 34—39. — 3, 10. 

22, 34—40. — 2, 399. 

22, 34—46. — 2, 398. 
22,35.-1,88. 
22,35-40.-3, 126. 

22, 37. — 1, 653; 2, 420. 
22, 37—40. — 1, 36. 86. 

632; 3, 51. 

22, 39 f. — 2, 407. 

22.41. -1,475. 

22.42. -1, 91. 

22, 43 f. — 1, 267. 

22, 43 — 46. — 1, 299. 
22,46.-1, 480. 

23, 8. — 1, 82. 244. 319. 
634; 2, 469. 493; 3, 46. 
475. 495. 524. 

23, 8, 10. — 1 , lio. 154. 
244. 


23, 37. — 1, 30. 383. 559; 
2, 22., 24. 28—31. 557. 
569 f. 584 ; 3, 25. 152. 
182. 604. 

23, 38. — 2, 32 f. 

24. -1,341; 3, 583. 

24, 1 f. — 1, 557. 
24,5.-3,582. 

24.9. -1,55; 3,582. 

24.10. -1,674. 

24.13. -3, 107. 543. 

24. 14. -1,536.576.590; 
2, 374. 464. 475 ; 3, 75. 
98.104.596. 


24, 15. — 1, 239. 299. 
24, 21 f. — 3, 551. 
24,22.-3,535.558. 
■24, 22—24. — 3, 472. 
24, 24. — 3, 541. 

24,27. 30.-3,579. 


24, 31. — 1, 613; 2, 496. 

579. 

24, 35. — 1, 126. 563. 

24, 36. — 1, 555 ; 3, 104. 

580. 

24, 37 — 40. — 2, 375. 

24,42.-3,583. 

24.44. -3,579. 

24.45. -3,104. 

24, 48—51. — 3, 617. 

25, 1. — 3, 104. 

25, 10.— 3, 621. 

25, 14. — 3, 104. 

25, 26.-2, 555. 

25, 30. — 1, 669. 

25, 31.-1,559 ; 2, 75. 
319. 352. 369. 557 ; 3, 
579. 606. 

25, 31 f. — 2, 31; 3,604. 
25, 34— 40.— 3, 607. 
25,34. 4L— 3, 563. 

25, 35— 40.— 3, 607 f. 

25, 41. — 1, 609. 611. 

615 f.; 2, 371; 3, 613. 
25, 42—45. —3, 607. 

25, 46. — 1, 548. 616. 643; 
3, 612. 

26, 2. — 2, 103. 

26, 14—16. — 1, 676. 

26, 18 f. — 3,444. 

26, 24. — 1, 598; 3, 617. 
26, 26. — 3, 350. 353. 384. 

413. 428. 

26, 26 ff. — 1, 96. 

26, 26—28. — 1, 420. 548; 

2, 476; 3, 127. 

26, 27.-3,403. 

26, 27 f. — 3, 233. 

26.28. -2, 618 f . ; 3, 130. 
341. 409. 

26.29. -3, 413. 

26, 31 ff. — 1, 299. 
26,33.-2,593. 

26, 33—36. — 1, 675. 

26, 37.-2, 71. 

26, 37 f. — 2, 77. 

26, 38.-2, 69. 

26, 39.-2, 332. 

26, 54. — 1, 83. 258. 598. 
26,63.-2,159. 

26, 63 f. — 2, 75. 85.229. 
332. 

27, 3 ff. — 1, 299. 

27, 9. — 1, 298. 

27, 18. — 1, 35. 

27, 35.-1,299. 

27, 46. — 1, 299; 2, 77. 
370. 

27, 50. — 2, 109.373; 3, 
569. 

27,53.-2,378. 

28, 2.-2,381. 


133 


28, 6. — 2, 381. 

28. 18. — 2, 60. 174 f. 177. 
218. 242. 245. 260. 313. 
316. 462. 469; 3, 531. 

28, 18 f.— 2, 464. 

28, 18—20.-1,148. 309; 
2, 148. 297; 3, 476. 515. 

28. 19. — 1, 9. 291. 369 f. 
381.452.462. 465. 476. 
494. 496. 540. 548 ; 3, 
298 f. 302 f. 304—307. 
314. 326. 329. 

28. 19 f. — 1, 82. 559; 2, 
176; 3, 297. 

28, 20. — 1, 89. 99. 244. 
287. 465. 547; 2, 60. 
191 f. 230. 242. 271. 
277. 282. 367. 465; 3, 
408. 527. 

maxm. 

1, 1. 4. — 3, 263. 

1,4. — 2, 28; 3, 338. 

1. 14. — 3, 264. 

1.15. -1,93.376; 2,6; 
3, 142. 264. 

1. 16. — 2, 564. 

3, 2.-3, 471. 

3, 22—30. — 1, 683. 

3, 29. — 3, 614. 

5, 6. 18 f. — 1,615. 

5, 12. — 1, 550. 

6, 13. — 3, 136. 

6, 17. — 1, 339. 

7, 3,-3, 301. 

7, 4.-3, 301. 

7, 7.-3, 44. 46. 

8, 6. — 3, 415. 

8. 19 f. — 3, 415. 

8, 34 f . — 3, 88. 

9, 3.-2, 319. 

9, 42 ff. — 1, 673. 

9, 43. — 3, 283. 617. 

9, 43 f. — 3, 614. 

9, 43—48. — 1, 644. 

9, 43— 50. — 3, 39. 

9, 44. — 1, 540. 

9, 48. — 2, 407. 
10,13-16.-3, 325—327. 

331. 

10, 14*. — 2, 537; 3, 326 f. 
10, 14 f. — 3, 326. 

12, 24.-3, 100. 

12, 29 f . — 1, 452. 

12, 30. — 1, 537. 

13, 31. — 1, 126. 

13, 32. — 1, 555; 2, 163. 
181. 229. 315. 317. 332. 
335; 3, 580. 

13, 37. — 3, 580. 

14, 23.-3, 342. 403. 

14, 24. — 3, 341. 410. 


14, 29. — 3, 112. 

14, 30.-3,112. 

14, 66. — 1, 671. 

15, 37. — 2, 109. 373. 

16. 15. — 1,559; 2,29. 35. 
475; 3, 264. 479. 

16, 15 f. — 1, 93. 309; 3, 
124. 142. 158. 230. 

16. 16. -2,553; 3,85. 
240. 616. 

16, 19. — 2, 383. 344. 

ßitfaS, 

1, 3. — 1, 284. 

1, 15.— 1, 559; 2, 538; 3, 
160. 170. 

1, 17. — 3, 364. 

1, 19. — 1, 555; 3, 623. 
1,26. — 1, 613. 

1, 31. — 2, 388. 

1,31 f. — 2, 93. 

1, 32. — 2, 59. 

1, 33. — 2, 393. 468. 

1, 34.-2, 77. 

1, 34—37. — 2, 76. 

1,35. — 1, 659; 2,76—78. 

85. 96; 3, 353. 405. 

1, 37. — 1, 564. 

1, 38.-2, 77. 

1, 38. 45.-2, 131. 

1, 42.-2,69. 365. 

1, 43. — 2, 59. 85. 90. 

1, 52 f. — 1, 541. 

1, 57. — 2, 365. 

1, 67—79. — 3, 104. 

1, 70. — 1, 276. 

1, 77. — 1, 626; 2, 473. 
513. 

1,78. — 2, 5. 392. 

1, 78 f. — 1, 567; 2, 108; 
3, 158. 

2, 1. — 1, 109. 

2, 7. — 2, 69. 195. 367 f. 
2, 9. — 1, 613. 

2, 10—20. — 2, 536. 

2, 11.-1,308; 2,59.85. 
364. 

2, 13. — 1, 609. 612. 

2, 19. — 1, 239. 

2, 21. — 2, 96. 

2, 29. — 3, 573. 

2, 29—32. — 3, 104. 

2, 32.-2, 277. 

2, 46.-2, 195. 

2, 48.-2, 368. 

2, 48 f.— 2, 369. 

2, 49. — 2, 85. 

2, 49. 51. — 2, 97. 

2, 52.-2, 163. 179—181. 
229. 315. 332. 369. 

3, 3.-3, 338. 

3, 21. — 3, 593. 


3, 22. — 1, 517. 

3, 23. — 2, 69. 162. 

4. 15. — 1, 78. 

4, 18. — 1, 87. 91. 298. 

516; 2, 393; 3, 179. 272. 
4, 18— 22. — 2, 398. 

4, 30. — 2, 143. 196 f. 

5, 3. — 1, 78. 

6, 7.-3, 471. 

6, 22.-3, 87. 92. 

6, 23. — 3, 90. 105. 

6,23. 35.-3, 64. 

6, 36. — 1, 568. 

7, 22. — 2, 82. 

7, 29 f. — 3, 330. 

7, 30. — 2, 28. 51.515. 
559. 

7, 36 ff. — 2, 648. 

7, 47.-3,75. 558; 2, 654. 
658. 

7, 50.— 2, 4. 654. 

8, 3.-2, 358. 

8, 11. — 3, 357 f. 362. 

8, 12. — 1, 615. 

8, 13. — 2, 560; 3, 89. 

8, 28. 38 f. — 1, 615. 

9, 6. — 3, 264. 

9, 23 f . — 3, 88. 

9, 29. — 2, 319. 

9, 50. — 2, 574. 

9, 56.-2, 74. 

9, 57-62.-3, 88. 

10, 16.-2,402. 616; 3, 
78. 524. 

10, 22.-2, 175. 

10, 26—28. — 3, 126. 

10, 27.-2, 399. 

10, 28.-3, 270. 

10, 33. — 3, 488. 

11, 13.-1,529. 

11, 15. 18 f. — 1, 609. 

11, 21. — 1, 15; 3, 14. 

11, 21 f. — 1, 606; 2,464. 

11, 38.-3, 301. 

12, 6. — 1, 591. 

12, 10. — 1, 683 f. 

12. 15. — 3, 104. 

12, 20. — 3, 569. 

12, 32.-3, 120. 472. 

12, 42.-3, 521. 

12, 47 f. — 1,679. 

12, 48. — 1, 670. 

12, 51. — 3, 87. 

12, 52 f. — 3, 87. 

13, 1 f. — 1, 557. 

13, 1-5. — 3, 571. 

13, 3. 5.-2, 605. 

13, 11. 16. — 1, 614. 

13, 29.-3, 621. 

13, 33. — 2, 393. 
13,35.-1,568. 

14, 1. — 3, 471. 


134 


14. 14. — 3, 64. 

14, 24. — 3, 559. 

14, 25—35. — 3, 39. 

14, 26.-3, 87. 

14, 33. — 3, 87. 

15, 7.-2, 480. 604. 

15. 10. -1,612; 2,456. 

15, 14— 18. — 2, 551. 

16, 10. — 1, 304. 

16, 17.-1,267. 

16. 19. — 2, 378. 

16, 22. — 1, 550. 612. 

16, 23.-2, 325; 3, 620. 
16, 27—31. — 3, 578. 

16, 29. — 1, 235. 287. 387. 
399. 

16, 29 f. — 1, 415. 

16, 29—31. — 1, 253. 

17, 1. 2. — 1, 673. 

17, 3. — 3, 453. 

17, 16.— 3, 488. 

17, 20.-3, 471. 

17, 20 f. — 2, 467. 

17, 24.-3, 579. 

17, 26 f. — 2, 375. 

18, 5. — 3, 39. 

18, 9.-3, 555. 

18, 9—14. — 1, 91. 333. 

526. 541; 2, 443. 606. 
18, 11 f. — 3, 14. 

18. 15. — 3, 325. 327. 

18, 16.-2, 537. 

18, 17.-2, 537. 

18, 27.-3, 18. 

19. 10. — 2, 108. 276. 388. 

19, 13.-2, 555. 

19, 25.-3, 39. 

19, 26. — 3, 40. 

19, 40. — 1, 683. 

19, 41. — 1, 30. 

20, 20. — 3, 471. 

20, 36. — 1, 605; 3, 605. 
21,24 f. — 3, 596. 

21, 25 f. — 3, 582. 
21,33.-1, 126; 3, 609. 

22, 11. 14. — 3, 444. 

22. 19. — 3, 130. 340. 342. 
22, 19 f. — 2, 476. 619; 3, 

127. 

22, 19 ff. — 1, 96. 

22, 20. — 3, 411 f. 

22, 24—30. — 3, 621. 

22, 25.-1,110. 

22, 25 f. — 1, 319. 

22, 30. — 3, 614. 621. 

22, 31. — 1, 671. 

22, 41.-2,71. 

22, 42.-2, 69. 71. 

22, 42 f. — 2, 315. 331. 
22,43.-2,178. 

22, 44.-2, 71. 

22, 55. — 1, 676. 


22, 61 f. — 1, 685. 

22, 61 f. 32. — 2, 562. 

22, 62. — 1, 671. 

23, 2.-3, 481. 

23, 27. 31. — 3, 277. 

23, 33.-2, 178. 
23,34.-1,671; 2,458. 

459; 3, 96. 

23,43.-1,643; 2,377f. 

386. 494 ; 3, 105. 574 f. 
23,46.-2, 69. 373. 377; 
3, 574. 

24, 25.-3, 250. 

24, 25—27. 44 f. — 2, 382. 
24, 25—27. 44—47 — 1, 
371. 

24, 25. 44— 46. — 1, 83. 
24, 26. — 2, 57. 103. 153. 

162. 310. 352. 

24, 30. — 3, 415. 

24, 31. — 1, 28; 2, 143. 

198 f. 382 f. 

24, 33. — 3, 227. 

24, 35. — 3, 342. 

24, 37.-2, 145. 

24, 39. — 1, 604; 2, 69. 
140. 

24, 39 f. — 2,382. 

24, 40 f. — 3, 7. 

24, 41-43.-2,382. 

24, 44. — 1, 399 ; 2, 382; 

3, 264. 

24, 44 ff. — 1, 258. 

24, 46. — 3, 437. 

24, 46 f. — 1, 37. 73. 309. 

376. 415; 2, 414; 3, 232. 
24, 46-49.-3,339. 

24, 47.— 1, 91; 2, 29. 421. 
604. 646; 3, 124. 158. 
187. 228. 545. 624. 

24, 51. — 2, 386. 

28, 5 ff. — 1, 613. 

$0fjattne£. 

1,1.— 2, 62— 64. 138. 

153. 422. 

1, 1. 2.-2, 96. 

1, 1. 2. 14. — 2, 59. 

1, 1—3. — 1, 603. 

1, 3. — 1, 465. 471. 515. 

586; 2, 64. 

1, 7.-2, 130. 536. 

1. 11. -2, 403. 

1. 12. — 2, 113. 520; 

3, 85. 

1, 12 f.— 2, 547. 557. 572. 
600; 3, 84. 312. 

1. 13. -2,79. 574; 3, 181. 
479. 

1. 14. — 1, 498. 515; 2,64. 
68. 71. 84. 86. 89. 93. 
138. 140. 147 f. 161. 


175. 178. 192. 228. 242. 
265. 269. 307. 317 f. 
339. 352. 360. 

1. 14. 1. 2. — 2, 163. 

1, 17. — 2, 19. 398. 

1, 18. — 1,58.64.450.460. 
484. 487. 560; 2, 180. 

236. 242. 255. 270. 275. 
277 f. 318. 330 f. 363. 
389. 393. 395. 469; 3, 
404. 

1,29. — 1, 4. 29. 32. 92. 
100. 280. 488; 2, 23. 
276. 380. 411. 418. 438. 
456. 509. 515. 672; 3. 
361. 

1, 41. — 2, 389. 

1, 48.-2, 330. 

2, 1—11. — 1, 384. 559. 

2. 11. — 1, 564; 2, 64. 175. 
178. 242. 255. 290. 317. 
334. 352. 360. 389. 

2. 12. — 2, 367. 369. 

2, 19. 21. — 2, 324. 380. 

2, 19-22.-2,353; 3, 
372. 

2, 21.— 2, 69. 

2, 23. — 2, 330. 

2, 24 f. — 2, 163. 180. 242. 

2, 25. — 1, 551. 

3. 1. — 3, 330. 

3, 3.-2, 601. 

3, 5.-1,645; 3,300. 330. 
338 f. 

3, 5. 14 f. — 3, 312. 

3, 6. — 1, 649. 656. 665. 

668. 677. 679; 2, 574. 

3, 6. — 1, 645. 649. 

3, 8.-3, 153. 

3. 13. — 2, 72. 180. 232— 

237. 245. 270. 277 f. 
318. 348. 357. 361. 

3, 13. 34.-2, 242. 

3, 14 f. — 2, 396.601; 3, 
124. 

3, 14—16. — 2, 239. 

3, 16. — 1, 32. 234. 418 f. 
427. 516. 525. 528 f. 
567; 2, 5—7. 21 f. 35. 
42. 108. 242. 392. 438. 
515. 672; 3, 9. 619. 

3, 16 ff. — 1, 29. 

3, 16—18. — 1, 652; 3, 
623. 

3. 16— 18. 36.-2, 508; 

3, 475. 

3. 16— 21. — 2, 411. 

3, 17. — 1, 468. 679; 2,42. 
3, 17 f. — 1,558 f.; 2,28. 
38. 40; 3, 563. 

3. 17. 34.-1,603. 

3. 18. — 2, 42. 508; 3,608. 


135 


3. 18. 36.-2, 553; 3, 543. 
575. 616. 

3, 19 f. — 1, 123. 614. 

3, 22. — 3, 298. 

3, 31. — 2, 275. 

3, 31 f. — 2,180. 242. 318. 
395. 

3, 31— 34. — 2, 270. 

3, 31—35. — 2, 389. 

3, 33. — 1, 373. 563. 

3, 34. — 2, 180. 395. 388. 
3, 34 f. — 2, 60. 

3, 35. — 2, 177. 218. 242. 
3, 36. — 1, 117. 540. 563; 

2, 466. 486; 3, 576. 612. 
616. 

3, 36. 18. 16. — 2, 514. 
4,2.-3,298. 

4, 3 f . — 2, 143. 

4, 4. — 3, 407. 

4, 6.-2, 178. 317. 

4, 10. — 2, 456. 

4, 17.-2,330. 

4, 22. — 3, 488. 

4, 24. — 1, 538 f. 605. 

5, 16. — 1, 513. 

5, 17. — 1, 513; 2, 255. 
318. 329. 342. 345 f. 
348. 352. 356 f. 363 f. 

5, 17— 19. — 1, 589; 2, 
381; 3, 603. 

5, 17. 19. — 2, 163. 

5, 17—20. — 2, 63. 

5. 19. — 1,471 f.; 2,331. 
343. 469. 

5, 21. — 3, 603. 

5, 21.28 f. — 2, 64. 

5, 22.-2, 238. 240. 469. 
5, 22. 27.-3, 603. 

5, 23. — 1, 465. 490; 2, 
64. 242. 

5, 24.-2, 466. 486. 602; 
3,30.76.132. 573. 575 f. 
608. 

5, 26. — 1, 549. 

5,27. — 2, 163. 177. 218. 

242. 246. 256. 297. 

5, 28. — 1, 559; 3, 604. 

5, 28 f. — 2,374; 3, 601. 
5, 32. — 1, 460. 

5, 38 f. 46 f. — 2, 476. 

5, 39. — 1, 42. 239. 262. 
387 f. ?90. 399. 415. 
636; 2, 505. 551. 628; 

3, 126. 

5, 39. 45 f. — 2, 398. 

5, 44. — 1, 35. 

5, 45. — 1, 424. 

5, 45-47.-3, 249. 

5, 46. — 3, 126. 249. 

5, 46. 39. — 1, 41. 

6. — 1, 427. 438 f.; 3, 384 

388. - 


6, 28 f. — 2, 529. 

6, 28 f. 44. 65. — 2, 529. 

6, 33.35. 40. 47.-2, 396. 
6, 37. — 3, 120. 241. 
6,38.-2,89. 

6, 39 f. — 3, 601. 

6, 40. — 1, 372. 557. 560. 

603; 2, 529; 3, 591. 

6, 41.-2, 71 f. 

6, 43 f. — 1, 157. 

6, 44. — 2, 520. 547. 559. 
566. 572; 3, 284. 

6.45. -1,51.43.423; 3, 
503. 

6.45. 63— 68. — 3, 176. 

6, 48. — 2, 297. 

6, 51 f. — 2, 251. 

6, 51. 60. 66. — 2, 397. 
6,53.-2,239; 3,446. 
457. 

6, 54.-2, 218; 3, 384. 

6, 55. — 2, 153. 178. 242. 

252. 269. 293; 3, 389. 

6, 62. — 2, 72. 148. 162. 

237. 245. 321. 

6, 63.-3, 181. 219. 340. 
389. 

6, 63 — 69. — 3, 469. 

6,64. — 3, 411. 

6, 68. — 2, 131. 536. 

7, 3.-2, 367. 

7, 5. — 2, 368. 

7, 17.-1,372; 2, 529. 

7, 38 f. — 2, 401; 3, 503. 

7, 46. — 1, 423. 

8, 12. — 2, 603. 

8, 24.-1,42. 363 ; 2,397. 
8, 27. — 1, 362. 

8, 29. — 1, 498. 

8, 30—45. — 2, 493. 

8, 31. — 1, 226. 

8, 31 f — 1,3 f. 22.32.43. 
60. 77. 79 f. 82, 106. 120. 
124. 140. 153 f. 156. 
161 f. 164. 244 f. 287. 
369—371.385. 390. 503. 
407. 414. 423. 503. 674; 
2, 128. 133.400.536; 3, 
160. 180. 469. 527. 

8, 32. — 1, 255. 264. 

8, 36. — 2,1. 

8, 37. 43. 47. — 1, 376. 

8, 39. — 1, 363. 

8, 40. — 2, 68. 

8, 43. — 1, 244. 362. 

8, 43. 47. — 1, 4. 

8, 44. — 1, 610 f, 640; 3, 
529. 570. 

8, 46.-2, 77. 

8, 47. — 1, 135. 157. 242. 

362; 2, 535. 

8, 47. 43. — 1, 157. 


8,51.-1,369; 2,63; 3, 
120. 573. 

8, 56. — 1,41; 3, 249. 474. 
8, 58. — 1,463; 2, 97. 162. 
246. 329. 370. 

8, 59.-2, 143. 196 f. 236. 

9, 30. — 1, 126. 

10, 4. — 1, 363. 

10, 4 f. — 1, 157. 424; 3, 
494. 

10, 5.-3, 522. 

10, 9.-3, 357. 

10. 16. — 1, 424; 3,473. 

10. 17. — 2, 373. 

10, 17 f. — 2, 380. 419. 

10, 18. — 2, 163. 179. 318. 

324. 353. 

10, 26.— 1, 363. 

10, 27. — 1, 425. 

10, 28. — 1, 465; 3, 557. 
10,28— 30.— 2,63 f.; 3, 
111 . 

10, 30. — 1, 411. 466; 2 , 
62. 105. 122. 255. 330. 
332. 469. 

10,33.-2, 158. 

10, 34. — 1, 326. 

10, 34 f. — 3, 529. 

10, 35.-1,32.39.83. 121. 
158. 161 f. 182. 190. 
258. 264. 266 f. 283. 
287. 292. 320. 344. 371. 
399. 563. 570. 577. 674; 
2, 62. 105. 154. 505. 

10, 36. — 1, 536. 

10, 38. — 2, 125. 331. 

11, 14.— 2, 330. 
11,25.-2,494.602 ; 3, 

391. 411. 

11, 25 f. — 3, 132. 

11, 41 f. — 2, 331. 

11, 43. — 2, 566. 

11, 52.-3, 460. 

12, 23.-2, 97. 

12, 31.— 1, 614.642 ; 2, 
406. 622; 3, 588. 

12, 36. 38—40. — 2, 603. 
12, 38. — 1, 563. 

12, 40. — 2, 32. 

12, 4L — 1, 561; 2, 403. 
12, 46. — 2, 603. 

12, 48. — 1, 371. 424. 

13, 3.-2, 177. 218. 242. 
13, 20. — 3, 78. 

13, 35. — 2, 655. 

14, 2. — 2, 386. 

14, 6—11. — 1, 466. 

14, 9.-2, 277. 

14. 10. — 1, 498. 513; 2, 
125. 331. 389. 

14. 11. — 1, 505; 2, 469. 

14. 12. — 3, 100. 


186 


14, 13 f.— 3, 95 f. 100. 

14, 16. — 1, 460. 504; 2, 
124. 292. 295; 3, 177. 
14, 16. 26. — 1, 516. 
14,23.-1,519.547; 2, 
92. 487; 3, 516. 

14, 23 f.— 2,487. 

14, 23— 26. — 2, 133. 

14, 26. — 1, 460; 2, 400; 

3, 177. ' 

14, 27.-3, 586. 

14, 28.-2, 64. 

14, 28 f. — 1, 472-474. 
14,30.-2, 406. 

14, 31. — 2, 320. 

15,3. — 2, 131. 536; 3, 

469. 

15,3.7.-2,133. 

15, 5. — 2, 63; 3, 118. 357. 
15, 7. — 1, 245. 369; 3, 18. 
15, 13. — 2, 320. 

15, 25. — 3, 264. 

15, 26. — 1, 504. 516. 519. 
520. 

16.2. -1,636; 3,44.46. 
582. 

Iß* 3. — 1,35; 2, 620. 

16, 7. — 1, 504. 516. 520. 
16, 8. — 1, 460. 

16, 8—11. 14. — 1, 515. 

16.11. -1,642; 2,406. 
622; 3, 588. 

16. 13. — 1, 515. 

16, 13 f. — 1,504; 2,441. 
16, 13— 15. — 1, 92. 471; 
2, 400. 

16.14. — 1,364.490; 2, 
434 ; 3, 10. 96. 

16. 15. — 1, 513. 

16, 23.-3, 100. 

16, 28.-2, 89. 97. 

16, 33.-2, 467; 3, 586. 

17, 1.-3, 103. 

17, 2—4. 6. 14. — 1, 466. 
467. 

17.3. — 1, 466.468; 2, 
124. 513. 

17, 3. 4. — 1, 466. 

17, 4.-2, 388. 

17, 5.-1,472; 2,63. 242. 

265. 315. 345. 352. 360. 
17, 8. — 3, 225. 

17, 9.-2, 459. 

17. 11. 15. — 2, 465. 

17, 11 f. 15. 20 f. — 1, 36. 

17. 12. — 1, 83. 258. 

17, 14. 17. — 1, 141. 158. 
162; 2, 133. 

17, 17. — 1, 121. 255. 577. 

17, 19.-1,516; 2,405. 


17, 20. — 1, 3. 23. 43. 52. 
60. 76. 80. 82. 93, 110. 
140. 148. 153 f. 226. 

244. 253. 264. 287. 325. 
369. 385. 407. 414. 577. 
674; 2, 131. 401. 439. 

477. 536. 551; 3, 153. 

158. 168. 179 f. 184. 

187. 220. 469. 474. 527. 

17, 21. — 1, 505. 
17,24.-1,460; 2,471; 

3, 621. 

18,4-11.-2, 419. 

18, 6.-2, 229.318. 

18, 12. — 2, 163. 178. 317. 
18, 12. 6. — 2, 318. 

18, 33-37.-2, 393. 

18, 36.-1,319; 2, 465. 

18, 37. — 1, 255; 2, 394. 

19, 11. — 1, 678. 

19, 11 f. — 1, 598. 

19, 16. 30 f. — 2, 317. 

19, 24. — 1, 424. 

19, 28.-2, 71. 
19,30.-2,109.373; 3, 
569. 

19, 33. — 3, 409. 

19, 34. — 2, 378. 

19, 36.-3, 415. 

20, 19.— 1,28; 2, 144. 196 
—198. 216. 306. 381 f.; 
3, 379. 407. 

20, 19.26. — 2, 143. 

20, 20. 25—27. — 2, 381. 
20, 21. — 2, 400; 3, 228. 
20, 22. — 1, 504. 

20, 23. — 3, 124. 225. 227. 

238. 246. 476. 

20, 23 f. — 3, 227. 

20, 28. — 1, 464; 2, 64. 

20, 31. — 1, 415. 577; 3, 
124. 126. 167. 179. 

21, 14. — 2, 382. 

21, 16 f. — 1, 424. 

21, 17.— 1,465.550; 2, j 
64. 163. 

21, 25. — 1, 236. 




1, 3. — 1, 78; 2, 382. 
1, 5.-3, 339. 

1,8. — 3, 339. 

1, 9.-2, 383. 386. 

1, 10 ff. — 1,613. 

1, 16. — 1, 276. 

1, 24.-2, 163. 180; 


471, 

2, 4. — 1, 285. 

2, 14.-3, 305. 

2, 16. — 3, 587. 

2, 16. 22.-3, 257. 


3 . 


2, 24.-2, 377 f. 380. 

2, 33. — 1, 516. 

2, 33—36. — 2, 364. 
2,34-36.-2, 384. 

2, 36.-2, 384. 

2, 37-39.-3, 272. 

2, 38.— 1, 96; 2,476. 601. 
619; 3, 127. 171. 233. 
297. 303—306. 309.313. 
316. 324. 338. 

2, 41. — 3, 325. 

2, 42.-1,78. 457; 3, 342. 
474. 

2, 42. 47. — 1, 226. 

3. 1. — 2, 270. 

3, 6.-2, 288. 566. 

3. 12. — 2, 178. 290. 

3, 15. — 2, 163. 380. 

3, 17. — 1, 671. 

3, 19.-3,484. 

3, 19— 21. — 2, 457. 

3, 21. — 2, 384 f. 457. 

4, 4. — 1, 226; 2,493. 

4, 10. — 2, 380. 

4. 12. — 1, 652; 2, 389. 
620; 3, 489. 

4, 24. — 1, 574. 

4, 25.-1,257. 276. 

4, 27 f. — 1, 598. 

4, 32.-2, 99. 

5. 1. — 3, 171. 

5, 3 f. — 1, 539. 464. 

5, 4. — 1, 462. 480. 490. 

5. 14. -1,90. 226; 2, 463. 
493; 3, 459. 

5, 27. — 1, 634. 

5, 29.-3, 33. 46. 481. 

5, 40. — 3, 64. 

5, 41.— 3, 90. 

6,2 — 6. — 3,517. ' 

6, 7.-2,528. 540. 

7, 8.-3, 595. 

7, 51. — 2, 24. 30. 33. 51. 

557. 584. 596; 3, 152. 
* 182. 

7, 58.-3, 573—575. 

7, 59.-3, 95 f. 

8, 1. — 3, 483. 

8, 16.-3, 303. 

8, 36-38.-3, 325. 

8,38.-3,310. ' 

9, 4.-2, 158. 

9, 5.-2, 158. 

9. 14. — 3, 104. 

9, 16.— 1, 55. 

9, 21. — 3, 104. 

9, 23—25. — 1, 600. 

9, 24. — 3, 471. 

9, 25.-3, 540. 

9, 40. — 2, 288. 

10, 38.-2, 389. 

10, 42.-3, 606. 


137 


10, 43. — 1, 22. 41/86. 159. 
234. 568. 636; 2, 398. 
618. 622. 628; 3, 249. 
339. 474. 

10, 47.-3, 303. 310. 
10,48.-3, 297. 

11, 14. — 3, 181.326. 

11, 20 f. — 2, 546. 
11,21.- 1, 226; 2, 479. 

545; 3, 147. 278. 

11, 27 f. — 1,253. 

12,7. — 1, 608; 2, 99. 

12, 10. — 2, 198. 

12. 15. — 1, 612. 

12, 21 f . — 2, 95. 

13, 20. — 1, 357 f. 

13, 38— 41. — 2, 619. 

13, 46.-3, 152. 182. 187. 
13, 46. 48. — 3, 560. 563. 
13, 47. — 2, 35. 

13, 48.-2, 495; 3, 536. 
550 f. 561. 

14, 1. — 1, 226. 

14, 5 f. 19. — 3, 582. 

14. 15. — 1, 549. 574. 452. 
14, 15—17. — 1, 445. 

14. 16. — 1, 596. 

14.17. -1,589; 3,158. 
14, 22.-2, 466; 3, 90. 

591. 

14, 23. — 3, 483. 507 f. 

516 f. 

14,27.-3, 483. 

15, 8.-1,551; 2, 180. 

15, 21. — 2, 374. 

16, 3. — 1, 673. 

16, 4. — 1, 109. 

16, 15. 33. — 3, 326 f. 

16, 22 ff. — 3,582. 

16, 25.-3, 90. 95. 

16, 26 ff. — 2, 551. 

16, 27.-3, 14. 

16, 27— 31. — 3, 272. 

16, 29—31. — 2, 551. 

16, 30. — 2, 552.662. * 

16,31. — 2,564; 3,240. 
16, 33.-3, 327. 

16, 34.-2, 533. 

17, 11. 1 — 1, 387. 415. 425. 

17, 22 f. — 3, 13. 

17, 23. — 1, 20. 

17, 24-28.-3, 258. 
17,25.- 1,549; 3,158. 
17,25-28.-1,590; 2, 
569. 

17, 26. — 1, 582. 607. 

17, 26—28. — 1, 446. 589. 
17, 27.-2, 604. 

17, 27 f. — 2, 329. 350. 

17, 28. — 1, 528. 544. 549. 
574. 593. 595 f.; 2, 91 f. 
99. 106. 205; 3, 158. 

17, 28. 25.-2, 351. 


17, 30. — 1, 597. 

17.31. -2,469; 3,604. 

17, 33.-3, 595. 
17,34.-3, 482. 

18, 8.-3, 327. 

18, 24. 28. — 1, 480. 

19, 1—6. — 3, 338. 

19, 10. — 3, 583. 

20, 7.-3, 342. 

20, 10. — 1, 609; 2,288. 
20, 11. — 3, 595. 

20, 17. — 3, 526. 

20, 17. 28.-3,475. 506. 
526. 

20, 20. 27. — 1, 78. 

20, 24. — 1, 87. 118; 2,2. 
6. 19.462. 475. 651; 3, 
262. 

20, 26. — 1, 53; 2, 617. 

20, 27. — 1, 53. 89. 159. 
20, 28. — 2, 59. 64. 107. 
159. 277. 279. 292. 420. 
425; 3, 483. 507. 515. 
20, 28.31. — 3, 502. 

20, 29—31. — 1, 148. 

20, 30. — 3, 487. 

20, 31. — 3, 507. 

20.32. -1, 119; 2,415. 
430; 3, 171. 

21, 10 f. — 1, 253. 

21, 21. — 3, 528. 

22, 16.-3, 186. 301.309. 
315 f. 324. 

22, 21. — 3, 514. 

23, 16. — 3, 540. 

24, 14. — 1, 268. 

24. 15. — 3, 604. 

24, 25.-2, 603. 

25. 16. — 2, 367. 

26, 5.-3, 551. 
26,9.-2,550; 3,44.46. 
26, 17 f. — 2, 501. 

26, 18. — 1, 9. 37. 42.614. 
666. 681; 2, 480. 603; 
3, 179. 589. 624. 

26, 20. — 1, 73. 

26, 21. — 1, 55. 

27, 31. — 1, 600. 

27, 33—36. — 1, 600. 

27, 35.-3, 342. 

27, 44.-3, 595. 

28, 2 ff. — 1, 653. 

28, 14. — 3, 595. 

28, 25. — 1, 258. 460. 

28, 25—27. — 1, 389. 

Körner. 

1,1.-1, 74. 

1,1.2. — 1,86. 93. 

1, 3.-2, 93. 154. 156. 

160 f. 163. 256. 

1, 5.-1,117. 120; 2, 528. 


1, 6.-2, 604. 
1,7.-2,6.484; 3, 104. 

1, 8.-3, 583. 

1. 16. — 2, 4. 629. 651. 

1, 16 f. — 3, 262. 

1.17. -1,530; 2, 649 f. 

1, 18. — 1, 375. 447. 450. 

525; 2, 258. 417; 3,271. 
1, 18 ff. — 1,119. 

1, 18 f. 32.-1,449. 

1. 18— 20.— 2, 330. 

1. 18— 3, 20. — 3, 264. 

1, 19. — 2, 621. 

1, 19 f. — 3, 601. 

1, 19 ff. — 1, 624. 

1, 19. 21. — 1, 448. 

1, 20. — 1, 445. 455. 470; 
2, 621. 

1,21.-1,448. 

1, 22 f. — 2, 330. 

1,23. — 1, 590; 2, 258. 

1, 24. 28. — 1, 597. 

1,30. — 2, 417. 

1, 30 f. — 1,409. 

1,32. — 1,7. 20. 446. 448. 
549. 596. 598. 644. 681; 

2, 602. 621; 3, 52. 611. 

2, 4. — 1, 525; 2,551. 

2 , 8 . — 2 , 1 . 

2, 9.-3, 613. 

2, 12. — 2, 602. 

2, 13. — 2, 649. 

2, 14. — 1, 597; 3, 52. 

2, 14 f. — 1,119. 446. 448. 

598; 2, 621; 3, 274. 

2, 15. — 1, 7. 17. 20. 550. 

596. 636; 3, 52. 611. 

2, 15. 14. — 1, 449. 

2, 21. — 2, 374. 

3, 2. — 1, 182. 258. 276. 
344. 381. 

3.3. -2,539; 3,308. 

3.4. -1,563; 2,7.622; 

3, 236. 

3, 7.-2, 607. 

3, 9— 18. — 2, 408. 
3,9-19.-1,87; 3,271. 
3, 9. 19. — 2, 617. 

3, 10. — 2, 77. 

3, 10—19. — 1, 656. 

3, 10. 19. 22.-2, 482. 

3, 11. — 2, 625. 

3, 13—18. — 1, 660. 

3, 19. — 1, 87. 333. 424. 

641; 2,1.408; 3,262. 

3, 19— 24. — 2, 619. 
3,20.-1,11.87.382; 2, 
1.16.491.551.566. 649. 
660; 3, 262. 

3, 20. 28.-2, 654. 

3, 21. — 1, 86. 424; 3, 8. 
249. 264. 

3,21 f. — l, 562 ; 2, 660. 


188 


3, 21 ff. -1 42. 

3, 21 f. 24. 28. — 2, 2. 

3, 21. 28. — 1, 86; 3,270. 
3, 21 — 31. — 3, 474. 

3, 22.— 1, 86; 2, 650. 

3, 23. — 2, 36. 77. 456. 
618. 

3, 23 f.— 3, 269. 293. 473. 
3, 23 f. 28. — 3, 289. 

3, 24. — 1, 525. 558. 564. 
567; 2, 9. 17—19. 56. 
416 f. 435. 525. 527. 
649 f.; 3, 459. 

3, 24—28. — 2, 9. 

3, 25. — 2, 18. 433. 

3, 25 f. — 2, 429. 

3, 26. — 1, 528. 
3,28.-1,23. 32. 37. 39. 
87. 419. 560; 2, 10. 37. 
481. 503. 505. 531. 543. 

606. 608. 622. 642 f. 
660. 662. 672; 3, 8. 73. 
489. 

3, 28. 30. 22. —2, 607. 

3, 31.-2,492. 505. 

4. 1— 3. — 2, 609. 

4, 2 f. — 2, 607. 

4, 3.-2, 650. 

4, 3. 6 f. — 1, 320. 

4, 4 f. 16. — 2, 628. 
4,5.-1,38.333; 2,10. 
421. 435. 505. 524. 543. 
564. 607. 631 f. 650; 
3, 5. 8. 206. 270. 

4, 5— 8. — 2, 648. 

4, 6.-3, 23. 

4,6— 8. — 2, 412.437. 

4, 7.-2, 646; 3,23. 

4, 7 f . — 2, 632. 

4, 8.— 1, 644. 

4, 11. — 3, 253. 

4, 14.-2,326; 3,111. 

4, 16. — 1, 135; 2,4.485. 

607. 663; 3, 162. 288. 
4, 17. — 1, 571; 2, 539; 3, 

603. 

4, 20. — 2, 663. 

4, 21. — 2, 519. 

4, 23 f. — 1, 89. 

4, 24. — 2, 380. 650. 

4, 25.-2, 380. 412. 434. 
461. 475. 533. 

5, 1. — 1,13 f. 23. 37. 382. 
561; 2, 6. 483. 622. 627. 
646; 3, 443. 

5, lf. — 2, 463. 

5, 1 ff. — 1, 39. 42. 644. 

5, 1 f. 9.-2, 663. 

5, lf. 11.— 1,11. 

5.1— 10.-2,484. 

5, 1—11.— 2, 486. 

5, 2. — 1, 14; 2, 463. 467. 

5.2— 11. — 2, 467. 


5,3— 11. — 2, 491. 

5, 5. 8. — 3, 92. 
5,8.-1,525; 2,7.416. 

418. 438; 3, 9. 

5,8— 11. — 2, 418. 

5, 9. — 2, 56. 637. 650. 

5, 9 f. 18 f. — 2, 619. 

5, 10. — 1,159. 561; 2, 59. 
67. 74. 100. 103. 109. 
147. 154. 159. 279. 297. 
324. 393. 408 f. 411 f. 
417. 422. 458. 475. 508. 

5. 11. — 2, 413. 520. 

5, 12.-1,313. 582, 623 f. 
642 ; 2,81; 3,570.572. 
595. 

5. 12. 18 f. — 2, 79. 
5,12-21.-1,648; 3,8. 
5, 15. — 3, 570. 

5, 17— 19.— 2, 649. 

5, 18. — 2, 475. 650. 

5. 18 f. — 1,645— 647; 2, 
80. 409. 449-451. 475. 
650. 

5, 19. — 2, 649. 

5, 20. — 2, 7. 

5, 20 f. — 2,533.619; 3, 
273. 

6. — 3,34. 

6,1 ff.— 2, 453. 

6, 1—11. — 3, 8. 16. 317. 
6, 2. 14. — 3, 577. 

6, 3. — 3, 303. 323, 

6, 3 f. — 3, 301. 

6, 4.-2, 353. 380, 

6, 6.-3, 16. 87. 90. 

6, 7 f. — 1, 650. 

6, 9 f. — 2, 459. 

6, 10. — 2, 461, 

6. 12. — 1, 681. 

6, 13. — 1, 665. 

6. 14. — 1,86.88. 681; 2, 
421. 619; 3, 20. 27. 38. 
40. 317. 

6, 14. 22. — 2, 434. 

6, 15—23. — 3, 3. 

6. 18 f. — 3, 3. 

6, 19.22,-3, 3. 

6, 22. — 1, 154; 3, 3 f. 

6, 23. — 2, 81. 586; 3, 570. 

7. -3, 37. 

7, 1. — 1, 303. 

7, 1—6. — 2, 406. 

7, 1—13. — 2, 602. 

7, 5. — 1, 88. 657. 

7, 5 f. — 2,492. 619; 3, 
20. 76. 317. 

7, 5. 7—11. — 3, 14. 

7, 6.-1, 88. 

7, 10.-2,490. 

7. 14. — 1, 653. 

7,14. 23.-3, 94. 

7, 14— 24. — 3, 36. 


7, 15. — 3, 93. 

7. 17. — 1, 670. 

7. 18. — 1, 658; 2, 498; 3, 
16 f. 113. 117 f. 120. 
205. 282. 

7, 18-24.-3,38. 

7. 19. 24. — 1, 632. 

7, 21. — 2, 559. 

7, 22. — 3, 16. 34. 39. 

7, 22 f. — 3, 56. 

7, 23. — 1, 656; 3, 282. 

7, 23 f.— 3, 577. 
7,24,-3,17.27.40. 94. 

7, 25.-3, 36. 40. 

8,3. — 1, 618.658 ; 2,71. 
83. 492. 

8, 3 f. — 2, 74; 3, 76. 

8, 7. — 1, 241. 382. 622. 

624. 641. 645. 652 f. 
665 f.; 2, 408. 598. 614; 
3, 282. 

8,8— 12. — 3, 410. 

8, 9. — 1, 504; 3, 12. 

8, 9. 13 f.— 2,490. 

8, 10,-2, 488; 3, 572. 

8, 11. 14. — 1, 15. 

8,13.-1,597; 3,17.26. 
8, 13 f. — 3, 15. 

8, 14 f. — 3, 95. 

8, 15. — 1, 92. 

8, 15 f. — 1,515. 

8, 17. — 2, 463; 3,84. 88 f. 
8, 17—39.-2, 467. 

8, 18.-2, 466. 494; 3,92. 

104 f. 120. 

8, 21. — 3, 609 f. 

8, 23. — 2, 417. 

8, 24 f. — 2, 466 f. 

8, 26 f. — 3, 95. 

8, 28. — 1, 590; 2, 464; 3, 
472. 

8,28-30.-3, 536. 541. 
8, 28-39.-3, 544. 

8, 29.-2, 392. 495; 3, 
550. 

8, 30.-2,480.495. 501. 
604. 

8, 31. — 1, 537; 2, 483; 

3, 84. 

8, 31 f. — 3, 102. 

8,31— 39. — 2,663; 3, 
548. 

8, 32. — 1, 159. 282; 2, 
154. 159. 

8, 32 f. — 3, 546. 

8, 33. — 1, 644; 2, 496; 3, 
544. 557. 

8, 34.-2, 277. 459. 460; 
3, 102. 

8, 35 f. — 3, 114. 

8, 36.-3, 64. 582. 

8, 37.-2,484. 491; 3,18. 

625. 



189 


8, 37-39.-3, 40. 

8, 38.-3, 290. 

8, 38 f . — 2, 486. 

8, 39.-2, 19. 

9, 1—5. — 3, 597. 

9, 5. — 1, 464; 2, 64. 68. 
88. 93. 148. 161. 163. 
256; 3,404. 

9, 13.— 3, 556. 

9, 16. 30—33. — 1, 143. 

9, 18. — 3, 565. 

9, 22 f. — 3, 561 f. 

9, 25. — 1, 298. 

9, 27.-3, 597. 
9,30—33.-1,674; 3, 
555. 

9,30. — 3, 598. 

9, 31 f. — 3, 70, 

9, 31—33. — 1, 389. 526. 

9 — 11. — 2, 43. 

10, 1—3. — 1, 526. 

10, 1—13. — 3, 555. 

10, 2 f. — 2, 609. 

10, 3. — 3, 13. 70. 

10,4.-2,619; 3, 272 f. 
10, 5 f. — 2, 613 f. 

10, 7. — 2, 378. 
10,8.-2,477; 3,125. 
10, 9.-2, 380. 435. 508. 
565. 650; 3, 240. 271. 

10.11. -1,564 ; 2,509; 
3, 548. 

10, 14.-1,239; 2,239. 
512. 536; 3, 142. 

10. 14. 17. — 1,75; 2,131; 
3, 177. 

10.14- 17.-2,551; 3, 
172. 

10,15.-2,475; 3,262. 

10. 15— 17. — 3, 179. 

10, 16 f. — 3, 410. 

10.17. -1, 37. 93. 110. 
119. 124. 239. 369. 
382 f. 420. 559; 2, 13. 
421. 434. 439. 477. 492. 
536. 566. 629. 663. 666; 
3, 10. 109. 125. 146. 
153. 159. 181. 187. 190. 
479. 

10, 17. 8. — 3, 115. 

10, 18. — 1, 240; 3, 583. 

10, 21.-1,30. 389; 2,44. 
596; 3,555.565. 

11. — 3, 599. 

11. 1.7. 11. — 3, 598. 

11, 1-10. — 3, 535. 

11, 2.-3, 552. 

11, 2— 5. — 3, 483. 

11, 4.-3, 470. 

11, 5.-3, 545. 

11, 6. — 1 1, 560; 2,7. 9.18. 
527. 532. 564. 625. 628; 
3, 69. 71. 289. 466. 555. 


11, 7.-3, 557. 

11, 7—10. — 1, 389. 

11, 9. — 2, 32; 3, 560. 

11, 11— 29. — 3, 593. 

11, 12.-2, 189. 

11, 18.— 3, 555. 

11, 18— 22. — 2, 55; 3, 
558. 

11, 20. — 2, 664; 3, 24. 

11, 20—22. — 1, 675. 

11.22. -1,333; 2,8; 3, 
116. 

11, 22.35.-2, 532. 

11, 23.-2, 508. 

11, 25.-3, 599. 

11, 25 f. — 3, 596. 

11, 26. — 3, 592. 594. 

11, 27.-3,410. 

11, 29.-3, 236. 

11.32. -2,22. 44; 3, 555. 
565. 598. 

11.33. -1,556; 2,35. 
585—587; 3, 327. 

11, 33 f. — 1, 560; 2, 43. 
45; 3, 613. 

11,33-36.-1,213; 3, 
564. 

11.34. -1, 302. 557; 

2, 42. 

11.35. -2,496; 3,567. 

11, 36.-1,519. 558.586; 
2, 49. 497; 3, 563. 

12. 1. — 1, 12. 36. 88. 670. 
2, 6. 13; 3, 13. 21. 52. 
57. 59. 76. 443. 

12, 1 f. — 3, 6. 

12, 6. 3. — 2, 540 f. 

12, 7. — 1, 46. 432. 

13, 1. — 3, 46. 529. 

13, 1 ff. — 1, 634. 

13. 1— 4. — 1, 597. 

13. 1- 7.-3,481. 

13, 5.-3, 33. 

13, 8—10. — 3, 10. 32. 51. 

13. 10. — 2, 481. 505. 

13, 14. — 1, 306. 

14. 1. -1,636; 2, 506. 
621; 3, 56. 

14. 10. — 3, 607. 

14. 14. -3, 56. 

14. 15. — 1,673; 2, 22. 28. 
14, 17. — 3, 340. 

14, 20. 22 f. — 1, 673. 

14.23. -3, 54. 

15, 3.-2, 319. 

15,4.-1,78. 89. 304. 

306. 408. 

15, 8.-2, 99. 

15, 14. —3, 56. 

15, 15 f. — 2, 8. 629. 

15.16. -1,74; 3,80. 

15, 30— 32. — 3, 99. 

16. 16. — 3, 483. 


16, 17.— 1, 24. 35. 55. 60. 
99. 134. 148. 155. 245. 
253. 319. 385. 390. 423; 
3, 448. 474 f. 484. 486. 
488. 490. 492. 518. 524. 
16, 17 f. — 1, 426. 672; 

3, 522. 

16, 18.-1, 35. 145. 

16, 23. — 3, 482. 

16, 25. — 1, 72. 492. 

16, 25 f. — 1, 21. 58. 81. 
83. 370. 

16, 26. — 1, 548. 

16, 27. — 1, 556. 

1. $ottntfjer. 

1.2. -2,604; 3,2.104. 
483. 

1,2— 9. — 3, 541. 

1, 2. 30. — 1, 516. 

1.3. — 2, 6. 

1.4. — 2, 19. 

1, 5.-2, 484. 
1,7.-2,471.494; 3,56. 

104. 574. 

1, 7 f. — 2, 467. 

1, 8.-2, 486. 498; 3, 116. 

1,10. — 1,23.66; 3,490. 
1, 10. 5.-2, 478. 

1, 11. — 1, 284. 

1, 13.— 3, 323. 

1, 14. — 3, 298. 

1, 16.-1,315; 3, 326 f. 
1, 17.-2,326. 

1, 18. — 3, 160. 

1, 21. — 1, 450. 

1, 22 f. — 1, 674. 

1, 23. — 1, 12. 31. 55. 72. 
103. 122. 382. 653. 666; 

2, 478. 549. 573; 3, 9. 
274. 625. 

1, 26. — 2, 480. 575. 604; 

3, 482. 

2, 1— 5. — 1, 3. 93. 122. 

2, 2. — 1, 159. 280. 602. 
636; 2, 19 f. 396. 502. 
508. 617. 628. 650. 

2, 3— 5.— 2, 663. 

2.4. — 1,72; 3,9. 

2, 4 f. — 1,37.372; 3,12. 
159 f. 

2, 5.-1,121. 124; 2, 512. 
557. 

2, 6. — 1, 38. 556. 

2, 6 ff. — 1, 21. 238. 

2.6— 9. — 1, 652; 2,42. 
2, 6—10. — 1, 7. 

2, 6— 14. — 2, 2. 

2.6— 16. — 1,119. 

2, 7.-1,450; 2,296; 3, 
274. 

2, 8. — 1, 282; 2, 59. 106. 
147. 154. 163. 229. 


140 


2, 9. — 1, 12. 17. 58. 72. 

311.370. 635; 2,59.549. 
2, 10. — 1,64.465; 2,42. 
2, 10 f. — 1, 64. 

2.11. -1,455. 484. 

2. 12. — 1, 529. 

2, 12. 15 f. — 1, 560. 

2. 13. — 1, 300. 

2, 14. — 1, 12. 31. 72. 103. 
122. 241. 382. 622. 652. 
657. 666; 2, 547. 549. 
568. 570. 572 f. 625 ; 3, 

9. 274. 

2, 15. — 1, 309. 

2, 15 f. — 3, 503. 

2.16. 15,-2,484. 

2, 19.-2, 477. 

3, 5. — 3, 518. 

3, 6.-3, 460. 

3, 8.-3, 64. 

3. 16. -1,15; 2, 93.99. 
141. 487 ; 3, 15. 529. 

3. 17. -2, 488. 

3,21. — 2,483 f. 493; 3, 
476. 478. 515. 

3.23. -2,470; 3,475. 

4, 1. — 3, 518. 521. 

4, 5.-3, 472. 
4,7.-1,566; 3,560. 

4, 13.-3, 64. 

4. 15. — 1, 110; 2, 288; 3, 
181. 

5, 1—5. — 3, 272. 

5, 1—13. — 3, 484. 
5,5.-1,684; 2,456; 3, 

198. 

5, 6. — 1, 101; 2, 660. 

5, 11. — 3, 448. 

5. 13. — 3, 485. 

6, 2. — 3, 608. 

6, 3. — 3, 607. 

6, 9.-3, 26. 

6, 9 f. — 3, 616. 

6, 11. — 3,2. 127. 323. 

6. 15. — 2, 487 f. 

6, 15— 20. — 3, 459. 

6. 16. — 2, 99. 

6. 17. — 2, 520. 

6. 18. — 1, 678; 2,520. 

6.19. — 2, 93. 99. 141. 
487; 3, 15. 460. 

6.20. -2,417; 3,6. 

7, 5. — 1, 616. 

7, 10. 12.25.-1,314. 

7, 20. — 3, 80. 

7.23. -2,417; 3,45f. 
475. 495. 

7, 26. 25. — 1, 274. 

7, 29— 31.— 3, 120. 

7, 30. — 3, 87. 

7,31. — 3, 104. 611. 

7, 36.-3, 595. 

8, 1. — 3, 13. 


8, 3. — 2, 535. 

8, 4. — 1, 452. 462. 494. 

536; 3, 305. 

8, 4—6. — 1, 540. 

8, 5.-1,537; 3,529. 

8, 8. — 1, 675. 

8 , 11 . — 2 , 22 . 

9. 15. — 2, 326. 

9, 24. — 2, 486. 

9, 25.-3, 39. 
9,27.-1,675; 3,17.21. 

39 f. 283. 

10, 2.-3, 301. 

10, 3 f. — 3, 358. 

10, 4.-2, 403; 3, 357. 

10, 8. — 1, 295. 

10. 11. — 1, 89. 

10.12. -1,675; 2,662. 
664 ; 3, 290. 

10. 13. — 3, 19. 88. 90. 

10. 15. — 1, 426. 

10, 16. — 3, 347. 357. 384. 

400. 419. 427—430. 

10, 16 f. — 3, 129. 

10, 16—22. — 3, 340. 

10, 17. — 3, 444.485. 

10, 20. — 1, 11. 42. 452. 
624. 671; 3, 13. 54. 97. 

10,21.-3, 342. 

11, 4.-2,542. 

11, 9. — 1, 627. 

11. 10. -1,613. 

11, 15. — 2, 409. 

11. 16. -3,483. 

11, 17—21. 33.-3, 485. 
11, 17— 34. — 3, 340. 

11, 19. — 3, 91.490. 

11, 20.-3,342. 444. 

11, 23.-3, 342. 
11,24.-3,342.375.439. 
11, 24 f. — 3, 408. 

11, 25.-3, 340. 410. 
11,26.-3, 515. 

11, 27.-3, 133. 347. 401. 
431. 

11, 28. — 3, 347, 446. 595. 

11, 29.-3, 437. 447. 
11,32. — 1,644 f.; 3,89. 

198. 

12. 1. — 3, 305. 

12.2. — 1, 15; 3, 54. 

12, 3. — 1, 92; 3, 304. 
12,6. — 2, 99. 

12, 6— 11. — 3, 75. 

12, 8. — 1, 122. 556. 

12. 11. — 1, 472. 

12.13. -2,470; 3,304. 
316. 323. 

12, 29. — 1, 43. 425. 
13,8-12.-3, 619. 

13, 9. — 1, 162. 164. 

528 f.; 2,267.542. 


13, 9. 12. — 3, 295. 

13, 12. — 1, 36. 120. 370. 
384. 395 f.; 2,494. 536; 

o 97ß 

13,12. 9 f. — 2, 466. 

14. — 1, 262. 

14, 21. — 3, 264. 

14, 23.-3, 483. 

14, 25.-3, 595. 

14, 34 f. — 1, 639. 

14, 35.-1,628. 639. 

14, 37. — 1, 24. 154. 226. 
250. 260. 300; 2, 400. 
542. 667. 

14, 37 f. — 1, 130. 237 . 
371. 

14, 40. — 3, 228. 506. 

15. -2,406; 3,601. 

15, 1—3. — 1, 280. 

15,2.-1,86; 2,527. 

15, 3. — 1, 602; 2, 82. 276. 

380. 

15, 5— 8. — 2, 382. 

15, 10.-1,498; 3, 59. 

15, 12. — 1, 95. 

15, 19. — 1, 616. 

15, 24.-2, 468 f. 

15, 24 f. — 2, 464. 469. 

15, 24—28.-2, 469. 

15, 27.-2, 176. 242. 462. 
15, 28.-2, 468. 

15, 29.-3, 327. 

15, 33.-1,449. 672. 

15, 34.-1, 95; 3, 601. 

15, 35.-3, 600. 622. 

15, 37.-3, 126. 

15, 42 f. — 3, 605.622. 

15, 44.-3, 605.621. 

15, 44 f. — 2, 378. 

15, 45. — 1, 618; 2, 392. 
15, 47.-2, 81. 325. 

15, 51 f, — 3, 605. 

15, 53. — 3, 106. 

15, 55. — 1, 14. 383. 

15, 56.-3, 573. 

15, 57.-1,519; 2,587. 

15, 58.-3, 36. 

16, lf. — 3, 63. 

16, 10. — 3, 483. 

2. ^orintljer* . 

1,6. — 3, 90. 

1, 9. — 3, 603. 

1, 12. — 2, 650. 

1, 20. — 2, 539. 

2, 3. 5. — 1, 118. 

2, 6— 8. — 3, 272. 

2, 6—11. — 1, 684. 

2, 8. — 3, 485. 

2, 9. — 1, 87. 

3, 3. — 1, 69. 

3, 5. — 1, 50. 597; 3, 16. 
75. 285. 


141 


3, 5 f. — 1, 48. 

3, 6* — 2, 490. 668. 

3, 7.~3 ; 273. 

3, 9. — 1,87; 2, 619; 3, 
124. 410. 

4, 3. — 1, 389. 

4.4. -1,479; 2,508. 

4.5. -2,396; 3,521. 

4, 6. — 1, 382. 468. 479. 
575; 2, 31. 479. 547. 
557. 572; 3, 577. 

4, 7.-2, 478; 3, 18. 

4, 7 f . — 3, 89. 

4, 8.-3, 18. 

4, 13.-1,76; 3,26. 

4, 16. — 3, 16. 

4, 16— 18. — 3, 90. 

4, 17. — 3, 90. 

4. 17 f.— 1,549. 

5, 1. — 1, 549. 

5, 4. — 3, 472. 

5. 10. -1,409. 559; 3, 
606 f. 

5. 14. — 2, 408 f. 412. 

5. 15. — 3, 10. 

5, 18. — 2, 415. 525. 

5. 18 f. — 1,37; 2, 393. 
412. 

5. 18— 20. — 3, 230. 

5. 18— 21. — 2, 433. 
5,19.-1,87.516; 2,29. 

404.410—413.421.430. 

455. 475. 515. 526. 533. 
545. 672; 3, 77. 123. 
251. 404. 

5, 19. 18. — 2, 416. 

5, 20. — 2, 413. 

5, 21. — 1,635; 2, 77. 370, 
412 f. 418. 421. 429. 

456, 619. 631. 649. 

6. 10. — 3, 99. 

6, 14— 18. — 3, 459. 

6, 15. — 3, 129. 

6. 16. — 2, 93. 141.487; 

3, 460. 

6, 16 f. — 2, 488. 

7, 1.-1,101; 3,6.17. 30. 
38. 120. 

8, 3. 4. 12. — 3, 51. 

8, 4.-3, 58. 

8, 7—10. — 3, 62. 

8, 7. 20. — 3, 58. 

8,9.-2,317.325; 3,59. 
63. 

8, 12. — 3, 57. 

8, 19. — 3, 517. 

9, 3.-2, 326. 

9, 6.-3, 622. 

9, 6 f. — 3, 62. 

9, 7.-3, 35. 

9, 8.-3, 36. 

9, 8. 11. — 3, 58. 

10, 3. — 1, 53. 

10, 3 f. — 1, 422. 


10, 5. — 1, 190. 242; 3, 82. 

10.16. -3,342. 

11, 3. — 1, 613. 640; 3, 19. 

12.4. -1,281; 3,622. 

12, 7. — 1,616; 3, 90. 283. 
12, 8 f. — 3, 90. 

12, 9. — 1, 675; 3, 101. 

12, 10. — 3, 18. 

13, 3. — 1, 130. 154. 226. 
260. 309; 2, 400. 667. 

13, 4.-2, 317. 

13.5. — 2, 533. 645. 662; 
3, 243. 

13, 13. — 1, 291. 300. 452. 
476; 3, 305. 

(Galater* 

1, 1.— 3, 515. 

1,4. — 2, 276. 

1, 6. — 2, 562. 

1, 6— 8. — 3, 475. 

1, 6—9. — 1, 24. 148. 154. 

161. 385; 3, 77.84. 

1, 7—9. — 1, 75. 86. 
1,8.-1,118.371; 3,75. 
607. 

1, 8 f. — 1,526; 2,610. 
619. 667; 3, 289. 

1, 19. — 2, 367 f. 

1,23.— 2, 540. 

2, 4 f. — 1,673; 3,301. 

2, 6. — 1, 313. 

2, 8. — 1, 498. 

2. 11 f. — 1, 498; 3,215. 
2, 12. — 1, 560. 671. 

2. 12 ff. — 1, 676. 

2. 16. — 1, 8. 11. 23. 42. 
86. 90. 419. 550; 2, 10. 
37. 505. 508. 527. 606 f. 
618. 643. 656. 662 ; 3, 8. 
270. 

2,20.-1,12.492; 2,66. 
154. 515; 3, 10. 12. 57. 
76. 120. 577. 

2, 21.-2, 482. 610; 3,77. 

2, 22. — 1, 424. 
3,1-3.-1,160; 2,609. 

3, 2. — 1,364; 2,487. 490; 
3, 14. 172. 

3, 2 f. — 2,492. 

3, 2. 5.-3, 12. 160. 187. 
3, 3. — 1,20 f. 652; 2,609. 
3, 4 f. — 1, 426. 

3, 6.-3, 474. 

3, 6— 10. — 1, 90. 

3, 6— 29. — 2, 622. 
3,7.-2,622; 3,249. 

3, 10. — 1, 11 f. 86 f. 109. 
526. 560. 641. 678; 2, 
1 f. 42. 407 f. 417.420 f. 
610. 618, 622. 656; 3, 

14. 37. 65. 70. 77. 84. 
262. 271. 288. 465 f. 
473. 475. 555. 


3, 10. 12. — 1, 74. 

3, 10— 12. — 1, 652; 

2, 614. 

3, 10— 14. — 2, 482. 

3, 11.-2,649. 

3, 12.-2,505. 618; 3, 
262. 270. 

3, 13. — 1, 37. 488. 515. 
563; 2, 18. 57. 70. 276. 
311. 408. 411. 417 f. 
420. 429. 446. 631; 3, 
278. 

3, 13. 19. 21. — 2, 433. 

3, 16. — 1,266. 320; 2,69. 
622. 

3, 17.-1,41; 3,249. 

3, 19. — 1, 612. 

3, 22.-3, 64. 74. 

3, 22-26.-2, 619. 

3, 23.-3, 280 f. 

3, 23 f . — 3, 272. 

3, 26, — 1,89; 2, 113. 484. 

486; 3,84. 

3, 26 f. — 3, 323. 
3,27.-2,520; 3,303. 

3, 28. — 1, 626. 639; 2, 
492; 3, 106. 473. 501. 

3, 29.-3, 249. 474. 

4, 1-3. — 3, 63. 

4,4.-1,498 ; 2, 59. 85 f. 

89. 154. 163. 296. 365. 
4, 4 f. — 1, 37.488; 2, 18. 
57. 64. 66 f. 70. 74. 108. 
147. 275. 311.324. 390f. 
408. 420. 422. 432. 446. 
449. 450. 508. 631; 3, 
278. 288. 

4.4- 6.-1,603; 2,297. 

4.4— 7. — 3, 305. 

4, 5.-2,486. 

4, 5 f . — 2, 482. 

4, 6.-1,490. 504; 2,485. 
665. 

4, 7.-2, 486. 

4, 8. — 1, 636. 

4.9. -1,553; 2,513; 3, 
552. 

4, 19. — 2, 288. 562. 

4, 21. — 2, 619. 
4,21—31.-1, 109; 3, 
465. 

4, 22.-3,358. 

4, 24.-3,357. 
4,26.-2,466; 3,479. 
4,30.-2,486.493 ; 3, 

473. 

5, 1. — 1, 673. 

5, 4. — 1, 8. 87. 93. 109; 

2,10. 472.481.487. 493. 
610. 624. 656. 668; 3, 
70. 149. 443. 473. 465 f. 

5,6. — 2, 505.643. 659; 

3 12. 

5.9. -1,101. 159; 2, 660. 


142 


5. 12. — 1, 24. 87. 148. 
507; 2, 667; 3, 77. 84. 

5. 13. — 8, 58. 

5, 15 f. — 3, 20. 

5, 17. — 1 , 656; 3, 16. 

5. 18— 23. — 1, 409. 

5. 19— 21, — 1, 668. 670; 
3, 616. 

5, 21. — 3, 26. 

5, 22. — 2, 8. 539; 3,26, 
5,24.-2,434.491; 3, 
17. 87. 

5, 25 f. — 3, 3. 

6. 1. — 3, 4. 521, 

6, 2. — 1, 316. 

6, 6—10. — 3, 58. 

6,7. — 1,563; 3,63. 

6, 9.-3, 58. 75. 

6, 10. — 3, 58.75. 

6, 12.-1,35; 3,87. 

6, 16.— 2, 650. 

6, 17. — 3, 89. 

(SMefer. 

1.1. — 3, 515. 

1.1 ff. -3, 541. 
1,3.-2,495—497 ; 3, 

535. 

1, 3 — 6. — 3, 536. 

1, 4. — 1,471; 3, 540. 543. 
1, 5. — 2, 478. 486. 

1, 5 f. — 3, 555. 

1.6. — 3, 558. 

1, 6 f. — 2, 607. 

1.7. — 2, 21. 417. 493; 

3, 150. 

1, 10. — 2, 392. 456. 

1, 11—14. — 3, 305. 

1. 13. — 3, 262. 

1.19. -1,31; 2,31.464. 
533. 557. 559. 602; 3, 
177. 181. 

1, 19 f.— 2, 531.547. 557. 
567. 572; 3, 111. 115. 
284. 479. 

1.20. — 2, 175, 204. 275. 
297. 315. 380. 387. 

1, 20—23, — 1, 589; 2, 
188 f. 192. 230. 242. 
264. 271. 277. 316. 352. 
364. 383. 

1, 21. — 1, 548. 610; 2, 
218. 344. 468. 

1, 21—23. — 2, 464. 
1,22.-2,176. 242. 393. 
462. 

1, 23.-2,93. 325; 3, 460. 

2.1. — 3,53. 

2, lf. — 1, 614. 

2.1 ff. — 1,676. 

2, 1— 3. — 1, 681; 2, 7; 3, 
460. 

2, 1—5. — 1, 42. 679. 


2. 1.5. -1,650. 661. 665; 

2, 572. 

2, 2. — 1,666. 671; 2,463. 

487; 3, 14. 78. 96. 

2, 2 f. — 1, 15. 

2, 3.-1,50.632. 634. 650. 

670; 2, 408. 417. 598. 

2, 5— 8. — 2, 602. 

2.8. — 1, 86; 2, 4. 531. 
588; 3, 23. 30. 

2, 8 f . — 2, 2. 10; 3,73. 
269. 

2.9. -2,607; 3,270. 

2, 10. — 1, 560; 2, 572; 3, 
15. 34. 75. 

2. 11 f. — 1, 15. 

2, 12. — 1, 11. 14. 383. 
448. 624. 653; 2, 622; 

3, 53. 619. 

2. 12 f. — 2, 546. 

2, 17. — 2, 6. 

2, 19. — 2, 484. 

2, 20. — 1, 5. 21. 39. 52. 
79. 81.84. 140, 153. 226. 
235. 244, 253. 280. 283. 
325. 344. 407, 457. 674; 

2, 488. 542; 3, 478. 

2, 20—22. — 1, 577. 

3, 2—5. — 3, 305. 

3, 3. — 3, 596. 

3, 6f. — 3, 177, 

3, 7. — 3, 177. 

3, 7-12.-1,58. 

3. 10. — 1, 605. 612, 

3, 10 f. — 1, 550. 

3, 11 f. — 1, 561. 

3, 12. — 3, 476. 

3, 14. — 3, 103. 

3, 17, — 2, 487. 

4, 3 — 6. — 3, 305. 

4.5. — 1, 66.370; 3,323. 
336. 

4, 7.-2, 180. 

4, 7. 11. — 2, 277. 

4, 9.-2, 378. 

4.10. -1,589; 2,185— 
188. 190. 192. 230. 242. 
264. 271. 277. 287. 297. 
313. 316. 344. 383. 386; 
3, 408. 

4, 11.-1,425; 2,401. 

4. 13 f. — 2, 621. 

4. 15. -3, 36. 

4, 15 f. — 3,462. 

4. 16. — 1, 661, 

4, 18. — 1, 284. 646. 652; 

3, 53. 

4, 22.-3, 16. 

4, 22-24.-3, 16. 

4, 24. — 1, 618 f. 621 f. 

626 ; 2,392; 3,2.16. 
4,30.-2,488; 3,26. 

4, 32. — 1, 568; 2, 491. 


5, 2. — 1,316; 2, 276. 405. 

412.419. 431. 491; 3,10. 
5, 5. — 1, 635; 3, 26. 

5, 5— 7. — 3, 41. 

5, 6.-3, 616. 
5,8.-1,42.652; 2,480. 
603. 

5, 16.-3,58. 75. 

5, 19.— 3, 79. 
5,26.-1,110; 3,2.127. 
186. 300. 304. 309. 
315 f. 324. 326. 

5, 32. — 2, 487. 

6. 1. — 3, 45. 

6, 3. — 1, 600. 

6, 5—8. — 3, 47. 

6, 7. — 3, 80. 

6, 10—17. — 1, 606. 

6, 11. — 1, 613. 

6, 12. — 1, 604. 

6, 15. — 2, 6.475, 651; 3, 
262. 586. 

6, 17. — 1,283; 3,18. 174. 
6, 18.-1,305; 3,96. 

6, 19 f. — 3, 99. 

1, 6.— 2, 30; 3,111.114— 
116. 

1, 10. — 3, 36. 

1, 15. — 3, 177. 

1, 21— 23. — 3, 105. 

1, 23.— 1, 14.643; 2, 383. 
494; 3, 574 f. 577. 

1, 28.-3, 32. 
1,29.-1,31; 2,34.547. 

567. 582; 3, 284. 

2, 5— 11. — 2, 320—327. 
2, 6 ff. -2, 57. 

2, 6. 7. — 2, 59. 

2,6— 11. — 2, 310. 

2, 7.-1,282. 517. 618; 

2, 71 f. 83. 451. 

2, 8.-1,472. 

2, 8—10. — 2, 175. 

2, 9.-2, 64. 242. 315. 

2, 9-11.-2,240. 315 f. 

2, 10 f. — 3,304. 

2, 12. — 2, 565; 3, 56. 110. 
2, 12 f. — 3, Ulf. 114. 

2, 13.— 1,597; 2,478.534. 
566.570. 588; 3,75.115, 
176. 

2, 21.-3,514. 

2, 29.-3, 78. 

3. 1. — 1, 236. 290. 408. 

3.2. — 2, 610; 3,84. 

3, 4.-2, 609. 

3, 6.8. — 2, 606. 

3, 8 f. — 2, 513. 

3, 9. — 2, 421. 481. 505. 

607. 649; 3, 5. 8. 473. 

3, 14. — 3, 39. 


143 


3, 15. — 3, 39. 

3, 20. — 2, 494; 3,76. 104. 
3, 20 f. — 2,466.471; 3, 
574. 591. 

3, 21. — 3, 420. 605. 621. 

4, 5.-3, 104. 

4, 7.-3,586. 

4.8. -1,315; 3,38. 

SMoffer. 

1, 1. — 3, 515. 

1,4.— 3, 56. 

1. 10. — 3, 38. 

1. 11. — 3, 36. 

1, 12—14. — 2, 491. 

1, 13. — 1, 614 f. 640 f. 
666. 681. 

1. 13 f. — 3,589. 

1.14. -2,451. 

1. 15. — 1, 479; 2, 322. 
392. 

1. 15 f. — 1, 515. 

1. 16. — 1, 465. 471. 515. 
574. 586. 609 f. 

1. 16 f— 1,116. 587; 2, 64. 
1, 17. — 1, 546. 571. 574. 

590; 2,92.205; 3,158. 

1. 18. — 1, 544; 2, 106. 

1, 20. — 2, 392. 456. 

1, 22 f. — 3, 24. 

2. 1. — 3,38. 

2, 6.-2,520. 

2,6—9. 16— 20. — 1, 149. 

2.8. — 1, 57.426.652; 

2 133. 

2, 9. — i, 462. 469. 479 f. 
490. 498. 539. 545; 2, 
59. 65. 87. 94, 106. 139. 
141. 175. 192. 218. 
227 f. 242. 248. 262 f. 
307. 317. 339. 381. 395. 
2, 10. — 1, 37. 

2, 11 f. — 1, 548; 3, 325 f. 
* 2, 12. — 2, 480. 490. 547. 
601; 3, 278. 284. 323. 

2, 13.-1,665. 

2. 13 f. — 2, 646. 

2. 14 f. — 2, 429. 

2, 15. — 2, 406. 

2, 16. — 1,673; 3,44. 

2. 16 f. — 1,636; 3,46. 
340. 

2,16-23.-1,88; 3,56. 

2. 19. — 2, 650. 

2, 20. — 3, 476. 

2, 23. — 3, 44. 

3. 1. — 3, 30. 

3,3. — 2,466; 3,472. 

3, 3 f. — 3, 85. 

3, 3—5. — 3, 92. 

3, 4.-2, 206; 3,472. 574. 
3, 5. — 3, 17. 87. 


3, 6.— 3,26. 

3, 10. — 1, 618 f. 621 f. 

626; 2, 392; 3, 16. 

3, 12. — 1, 568. 

3.16. -1,47.78.388; 2, 
401; 3, 79. 504. 

3, 16 f. — 3, 484. 

3, 20. — 1,634 ; 3, 45. 498. 
3, 22—24. — 3, 47. 

3, 23 f. — 3, 80. 

4, 2—4. — 3, 99. 

4, 5. — 3, 58. 75. 

4, 6. — 1, 315. 

4. 16. — 1, 310. 387. 415. 
4, 17. — 1, 423; 3,484. 

522. 

1. SSeffalmttdjer* 

1, 3. — 3, 56. 

1, 5. — 2, 478; 3, 541.543. 
1, 6 f. — 3, 90. 

1, 8.-2,401; 3, 583, 

2, 7. — 1, 409. 

2, 13. — 1, 142. 276. 373; 
3, 541. 

3. 12. -3, 36. 

3. 13. — 3, 2. 

4, 1. — 3, 36. 

4,3.-1,557; 3,33.510. 
4, 3 f, 7.-3, 3. 

4.3— 6. — 3, 17. 

4.3— 7. — 3, 2. 

4, 9. — 1, 568. 

4. 13. — 3, 574. 

4, 13—18. — 3, 105. 

4, 16. — 1,609; 3,579. 
601. 

4, 17.-1,549; 3, 595. 

5, 2.-3, 579. 

5, 20 f. — 2, 542. 

5,21. — 1, 612. 
5,23,-1,581; 3,2.6. 

5, 23 f. — 3, 15. 

5, 24. — 3, 111. 

5, 27. — 1, 310. 387. 415. 

2 . 

1. 4— 10. — 1, 562. 

1, 5.-2, 494. 

1, 5—7. — 3, 89. 

1, 5— 10. — 2,466. 

1.6. -1,525. 

1.7. - 1,606; 2, 369. 

1,9. — 1, 548. 643; 3,612, 

1, 9 f. — 3, 574. 

2. — 1, 405. 614. 616; 3, 
528 f. 532. 534. 

2, 2. — 1, 237. 250. 

2, 3,-3, 528. 

2, 3 f. — 3, 56. 532. 
2,3-12.-3,527. 


2, 4. — 1, 249 ; 2, 470; 3, 
528 f. 

2, 7. — 3, 528. 

2, 8. — 1, 504. 

2, 9. — 1, 640. 

2, 9—12. — 1, 249. 606 f. 
2, 10— 12. — 3, 528. 536. 
2, 11 f. — 1, 597. 616. 

2, 12. — 1, 636. 

2, 13. — 1, 154. 471. 516; 

3, 2. 200. 538. 540. 543. 
2, 13 f. — 2,496 f.; 3, 535. 

2, 14. — 3, 200. 

2, 15. — 1, 78. 83. 148. 
236 f. 259. 387. 415. 
457; 2, 400. 

3,1. — 3, 99. 

3, 2.-3, 172. 

3, 3.-3, 111. 116. 

3, 10. — 1, 600. 

3, 17. — 1, 237. 

1. SttnotfjeitS. 

1, 2. — 2, 5. 

1,3. — 1, 319; 3,486. 

1, 3 f. — 1,107. 

1, 3 ff. — 1, 313. 

1, 4.-1,117. 

1,9. — 3, 279. 
1,9-11.-1,53. 

1 , 10 . — 1 , 66 . 

1, 13. — 1, 35. 685. 

1, 13. 15. — 1, 671. 

1, 14. — 2, 19. 

1, 15.-1,468. 618. 679; 

2, 388. 391, 

1, 17,— 1,548, 556; 2,403. 
1, 18— 20. — 3, 26. 

1, 19 f. — 1, 94; 2,560; 

3, 603. 

1, 20.-1,55. 

2. 1 f. — 1,448. 597. 

2, 1—3. — 3, 95. 99. 481. 

2.1.4. -1,684. 

2, 2.-2, 465. 

2.4. -1,557; 2,22.24. 
27. 29. 36. 100. 588. 

2, 4 — 6. — 1, 29. 

2, 5.-2, 68 f. 412, 

2, 5 f. — 1, 92. 419; 2, 374. 
509; 3, 102. 

2, 6. — 1, 536; 2, 56. 82. 

405. 409. 417. 515. 

2, 8. — 3, 103. 

2.11— 15.-1,639. 

2, 12. — 1, 628 f. 

2. 12— 14. — 1, 627. 

2, 15. — 3, 80. 

2, 16. — 1, 515. 

3. -3, 503. 507. 

3, 1. — 1, 116; 3, 526. 

3. 1 ff. 1, 50. 


144 


3, 1—7. — 3, 504. 

3.2. -1,43.46.78; 3, 
504. 

3,5. — 1,46; 3,483.502. 
507. 

3, 6. — 1,611. 

3, 7.-3, 506. 

3, 15. — 1, 59. 549; 3,460. 
529. 

3. 16. — 2,64.89. 96; 3, 
583. 

4, 1. — 3, 46. 476. 528. 

4, 1 f. — 1, 616. 

4, 1 ff. — 1, 88. 148. 615. 
4, 1—5. — 1, 306. 

4, 4. — 1, 566. 

4, 8.-3, 64. 

4,10.-1,549; 2,459. 

4, 13. — 3, 167. 514. 

4, 15. — 3, 59. 

4, 15 f. — 3, 624. 

4. 16. — 1,53. 116. 

5, 6. — 1, 643. 

5, 14. — 1, 628. 

5, 21.-1,409. 613. 
5,22.-1,681; 3,453. 
504. 

5, 23. — 1, 304—306. 384. 
600; 3, 540. 

6, 3. — 1, 32. 35. 52. 66. 
76.84. 93. 106.117. 154. 
264. 319. 381. 390. 503. 
551; 2, 536; 3, 180. 475. 

486. 490. 527. 

6, 3 f. — 1, 43. 130. 148. 

318. 369 f.; 3, 159. 

6, 3 ff. — 1, 19. 105. 153. 
155. 226. 253. 385. 388. 
674; 2, 133. 

6,3-5.-2,400; 3,469. 
6,4. — 1, 60.244; 3,159. 

6. 14 f . — 1, 148. 

6. 15. — 2, 206. 

6. 15 f. — 2, 155. 

6. 16. — 1, 64. 444. 484. 

487. 509. 542; 2, 124. 
179. 258. 267; 3, 152. 
613. 

6. 17. — 3, 76. 

6, 17— 19. — 3, 58. 

6, 20. — 1, 153. 

2. £itnotfjeu3. 

1.2. — 2, 5. 

1, 6.-2, 555. 

1.9. — 2, 9. 495 f. 604; 
3, 181, 536. 555. 

1, 9 f. — 2,497; 3,200. 

1.10, -2,406; 3,572. 

1. 12. — 3, 625. 

1. 13. — 1,48 f. 66. 78. 83. 
385. 422; 2, 133. 


1, 13 f. — 1, 153. 

2. 1. — 1, 43. 

2, 1 ff. 1, 50 f. 

2, 1. 8. — 1, 55. 

2.2. -1,46.78; 2,133. 
2, 3. 9.— 1, 55. 

2, 4.-3, 521. 

2, 12. — 1, 55. 

2. 13. — 2, 539. 

2, 16—18. — 3, 26. 

2. 17. — 1, 55. 672. 

2, 17 f. — 1, 94. 

2, 17—19. — 2, 467. 

2, 18 f. — 3, 603. 

2, 19. — 3, 472. 

2, 20. — 3, 529. 

2, 22. — 3, 104. 

2, 23—26. — 3, 624. 

3, 1 ff* 1, 148. 

3, 7. — 1, 255. 

3, 15. — 1, 577. 385. 387. 
415. 

3, 15 f. — 1, 83. 

3. 15 ff. — 1, 265. 

3, 15—17. — 1, 234. 

3, 16. — 1, 32. 78. 89. 103. 
162. 182. 262 f. 266. 
344. 570 ; 3, 126. 

3,16. 15.-1,326. 

3. 16 f. — 1,39. 371; 3, 
167. 

4, lf. — 3, 624. 

4, 1 ff, 1, 148. 

4, 1—8. — 3, 625. 

4, 2. — 3, 59. 514. 

4, 3. — 1, 66.513. 

4, 7— 9.— 3, 574. 

4. 13. — 1, 304—306. 

4. 14. -1,55. 

4. 18. — 3, 621. 

%im. 

1. — 3, 503. 507. 

1. 1. 2. — 1, 117. 

1.2. — 1,563 f.; 2, 63. 

1,5. — 3, 475. 504. 506— 

508. 516. 

1, 5. 7. — 3, 502. 506. 526. 
1, 5— 7. — 3, 526. 

1,6— 12. — 2, 504. 

1, 7.-3, 521. 

1, 9. — 1, 53. 66. 78. 83. 
422. 

1,9-11.-1,54; 2,149; 
3, 507. 

1, 9. 11. — 1, 55. 

1, 10. 11. — 1, 422. 

1, 12. — 1, 563. 

2, 3. — 1, 628 f. 

2, 3 f. — 1, 639. 

2, 10. — 1, 56 f. 


2,11.-2,21; 3,4, 109. 
2, 12— 14. — 3, 34. 104. 

2. 13. — 1,464; 2,64, 203; 
3, 47. 103 f. 574. 625. 

2. 14. — 2, 406, 617; 3,58, 

2, 15. — 2, 434. 

3, 3.-3, 14. 

3, 4.-2, 6. 392. 618. 

3, 4 f. — 1,567; 2,4. 

3, 4—7. — 3, 305. 

3.5. — 1, 110. 559; 2, 6. 
601; 3,130. 158. 186 f. 
309. 315 f. 338. 

3, 5f. — 3, 301. 323. 

3, 5 — 7. — 2, 501. 

3, 6. — 1, 420. 

3, 8. — 1, 118Y 3, 58. 

3, 8.14. — 2, 617; 3, 4.76. 
3, 9. — 1, 53. 

3. 10. — 1, 677. 

3, 10 f. — 1, 101. 423. 

3. 14. — 3, 58. 

*ßfjtlentim. 

1—25. — 1, 315 f. 

10.— 3, 181. 

18—20. — 1, 317. 

1. *ßeiri. 

1, 1. — 2, 496. 

1, lf. — 3, 541. 

1, 2.-3, 2. 546. 

1, 3. — 2, 494. 

1,3— 5. — 3, 115. 

1.5. — 2, 464. 477. 493; 

3, 24. 111. 115. 479. 

1, 6. — 3, 88. 

1, 6 f. — 3, 90. 

1, 7.-3, 91. 
1,8.-2,494; 3,621. 

1, 10 f. — 1, 162. 

1, 10—12. — 1, 32. 39. 52. 
182. 235. 244. 259. 300. 
344. 364; 3, 305. 

1.11. -1,504; 2,377. 
403. 

1. 12. — 1, 153. 300. 309. 
464, 550. 612. 

1. 15. -3, 38. 

1. 16. — 1, 561. 

1, 18. — 2, 417. 508. 

1, 18 f. — 2, 406. 

1, 19. — 2, 77. 432. 450 f. 
1, 23. — 1, 383. 420. 559; 
2, 601; 3, 130. 153. 158. 
160. 172. 176.187. 309 f. 

1, 23—25. — 3, 479. 

2, 1. — 1,566. 

2, 4 f. — 3, 464. 

2, 5.-2,467; 3,459. 521. 
2, 6. — 1, 140; 2, 509. 



145 


2.9. -2,484.604; 3,75. 
460. 476. 484. 503 f. 
541. 588. 

2, 9 f. — 3, 479. 

2.11. — 3, 104. 

2. 12. — 3, 34. 

2, 13 f. — 3, 46. 

2. 17. 13. — 3, 481. 

2, 19. — 2, 8. 629. 

2, 21. — 2, 449. 

2, 22. — 1, 77; 2, 77. 

2, 24. — 2, 71. 83. 276. 
406. 

2, 25. — 2, 546. 

2, 25. 10. — 2, 560. 

3,1. — 3, 158. 

3, lf. — 3, 34. 

3, 5.-3, 19. 

3, 8— 17. — 3, 484. 

3, 14—4, 7. — 2, 375 f. 

3, 15.-1,47.292; 3,81. 
494. 

3. 17. -3, 45. 88. 

3. 18. — 2, 35. 156. 160. 
163. 256. 374. 408 f. 
418, 421; 3, 624. 

3, 18 f. — 3, 578. 

3, 18—20. — 2, 377. 

3.19. -1,582; 2,378. 

3, 19 f. — 1, 555; 3, 574. 
3, 20. — 1, 567. 

3,21. — 3, 172. 175. 181. 
301. 316. 323. 527. 

3, 22.-2, 344. 383. 

4, 1.-2, 163. 256. 276. 
379; 3, 85. 90. 

4, 6. — 2, 376. 

4, 7.-1,576; 2,376. 

4, 10 f. — 2, 8. 

4, 11. — 1,56.60.79. 105 f. 
117. 242. 423. 441. 664; 

2, 130. 133. 400. 465. 
629; 3, 475. 527. 

4, 12 f. — 3, 105. 

4, 13, — 2, 369. 

4, 14. — 3, 87. 89. 

4, 17. — 1, 644. 

5, 1. — 3, 507. 518. 

5, 1—4. — 1, 148. 

5, 2. — 3, 35. 

5, 3. — 3, 502. 506. 

5, 5. — 1, 541; 3, 496. 

5, 8 f. — 1,614. 

5, 9.-3, 18. 

5. 10. — 3, 116. 

2. $etri. 

1,4. — 2, 93. 

1, 10.— 1,135; 2, 655. 657; 

3, 27-. 558. 

1, 16— 21. — 3, 305. 
üfteg. a.. (grifft. Sogrn. 


1,19.-1,387.441; 3, 
174. 

1, 21.-1,162. 262. 278 f. 
344 ; 3, 126. 

2 , 1 . — 2 , 22 . 

2, 1 f. — 2, 28. 

2,4. — 3, 606; 1,612. 

2, 5. — 2, 376. 

2, 14. — 1, 660. 

3, 3 f, — 3, 579. 

3, 8. — 1, 572. 

3, 9. — 1, 567; 2, 21 f. 588; 
3, 561. 

3. 16. — 1, 395. 

3. 17. -3, 551, 

1. SoIjamtiS. 

1. 1. — 2, 106. 277. 422. 

1, lf. — 2, 175. 242. 317. 

1. 1— 3. — 2, 140. 

1. 1— 4, — 1, 92. 

1, 2. — 2, 163. 

1, 3 f. — 1, 56. 236. 259; 
3, 124. 

1, 4. — 1, 21. 265. 415. 

1, 7. — 1, 100. 159; 2, 59. 
66. 74. 107. 151. 159. 
178. 242. 251. 275. 279. 
292. 297. 420. 422. 425. 
672. 

1,8.— 3, 38. 

1, 8. 10. — 3, 38. 41. 

1, 9. — 1, 32. 

1, 14. — 3, 126. 

2. 1. -2, 277. 459. 460. 
649 f. 

2.1. 2.-1, 38; 3,56. 102. 

2.2. -1,688; 2,21.393. 
404. 456. 461; 3,77.576. 

2, 3 f. — 1, 135; 2, 655. 

2. 13. — 3, 325. 

2, 13 f. — 1, 388, 415. 

2, 14. — 2, 537. 

2, 16 f. — 3, 120. 

2. 18. — 1, 155; 2, 402. 
470; 3, 527. 

2, 22—24. — 3, 305. 

2, 23. — 3, 473. 

2, 27. — 3, 503. 521. 

3.2. — 2,466 f. 494; 3, 
472. 619. 625. 

3, 4. — 1, 631— 633. 

3, 6. 8. — 3, 463. 

3, 8. — 1, 640. 642; 2, 60. 
74 f. 89. 274. 276; 3, 
172. 

3, 9. — 3, 38. 

3. 14. — 1, 135; 2, 535. 
655; 3, 34. 75. 573. 

3, 20. — 1, 135. 550. 

3, 22. — 2, 484. 


3,23. — 2, 513. 528; 3,33. 

269. 510. 

3, 23 f. — 3, 305. 

3, 24. — 1, 519. 

4, 2.-2, 89. 274. 422. 

4, 2 f. — 2, 86. 138; 3, 305. 
4, 3. — 2, 127. 

4, 9. — 2, 6. 509. 

4, 9 f. — 2, 392. 438. 

4, 9—21. — 1, 36. 

4. 10. — 3, 9. 77. 

4. 11. — 3, 10. 443. 

4, 16. — 1, 529. 

4, 19. — 3, 10. 443. 

4.19.11. -2,491; 3,21. 

5, 1. — 2, 480. 514. 600 f.; 
3, 312. 

5, 4.-2, 484. 

5, 4 f. — 2, 535. 

5, 6—12. — 3, 305. 

5, 7 f. — 1, 290. 411— 413, 
5, 9 f.— 1,182.373.379 f.; 

2,481; 3,184. 

5, 9— 11. — 2, 515. 

5. 10, -1,373; 2,534f. 
651. 664, 

5.12. -3,473. 

5, 12 f. — 1, 92. 

5. 13. — 2, 650; 3, 167. 
179. 

5. 14. -3,98. 101. 

5, 16.-1, 683 f. 687; 2, 
562. 

5, 20. — 1,464; 2, 64.422. 
5, 21. — 1, 468. 

2. Sofjamtia. 

I. -3,518. 

7— 11. — 1, 155. 

8— 11. — 1, 60. 

9. 10. — 1, 369. 381. 

9—11. — 1, 78. 245. 319, 
10, 11. — 1, 134; 3,490. 

II. -1,681. 

3. ftoljimmä. 

1.-3, 518. 

§eöräer. 

1. — 1, 476. 

1, 1. — 2, 393 f. 

1, lf. — 2, 278. 

1, 2.-1,515. 

1,3.-1,479; 2,99.277. 

322. 383. 

1,8. — 2, 64. 

1, 10.-1,465. 472. 515; 
2, 64. 

1, 10— 12. — 3, 609. 

1. 14. — 1, 103. 550. 590. 
605. 612; 3, 84. 607. 

10 


2, 7.-2, 218. 

2, 7—9. — 2, 176. 

2, 8. — 2, 242. 462. 467. 

2, 9.-2, 175. 

2, 10. — 2 , 892. 

2. 14. — 1, 618; 2, 69. 84. 
86. 89. 138. 276. 292. 
406, 456; 3, 380. 

2 , 14 f. — 2, 60. 

2 , 14— 18. — 2, 171. 

2 , 15. — 1, 14. 383. 644; 
2 , 418. 

2 , 16. — 1, 612. 

2 , 17. — 2 , 404. 

3, 1. — 2 , 404. 

3, 7. — 1, 258. 

3, 14. — 3, 116. 

4. 14. — 2, 386. 404, 

4, 15.-2,72.77; 3,380. 

4,16.-2,6.484; 3,476. 

5, 6. — 2, 404. 

5, 7.-2, 364. 

5, 8.-2, 175. 

5, 16. — 2, 404. 

5, 17. — 2, 378. 

6, 4.-2, 562. 

6, 4—8. — 1, 688. 

6, 15. — 3, 595. 

6, 18. — 1, 563. 

7, 24 f. — 2, 459. 

7, 25.-2, 461. 

7, 26. — 1,635; 2, 80. 369. 

386. 405. 431. 

7, 26 f. — 2, 77. 

7, 27.-2,405. 459. 461. 
.8, 1. — 2, 386. 

.8, 4. — 2, 404. 

;8, 6— 13, — 1, 41; 3,273. 
Ö, 12. — 2, 405. 431. 461. 


146 

9, 12. 15. — 2, 459. 

9. 14. — 2, 405. 

9, 19. — 3, 301. 

9, 26 f. — 3, 579. 

9, 28. — 3, 591. 

10, 1—14. — 2, 453 f. 

10, 11. — 2, 404. 

10, 14. — 2, 461. 

10, 22.-3, 301. 

10, 25. — 1, 202. 

10, 26 f. — 1, 688. 

10, 26. 29.-3, 183. 

10, 31. — 1, 549. 

10, 35. — 3, 72. 

11, 3. — 1, 571. 

12, 1. — 2,559.656; 3, 
17. 36. 

12,6-10.-3, 89. 

12. 14. — 3, 30. 290. 

12, 14—16. — 3, 31. 

12, 17. — 1, 688. 

12, 18—28. — 2, 396. 

12, 22 f. — 2, 456 f. 463. 
12, 22—24. — 1, 548. 

12, 22—25. — 1, 683. 

12, 29. — 1, 645. 

13, 14. — 3, 104. 

13. 17. -1,390; 3,507. 
524 f. 

1, 14. — 1, 674. 

1. 17. -2, 259. 

1. 18. -3, 176. 310. 

1, 21. — 3, 181. 

1, 22.-2, 529. 

2, 19. — 1, 550. 

3, 8. — 3, 411. 


3, 9. — 1, 621. 

5, 4. — 1, 682. 

5. 14. — 3, 136. 

Subft. 

3. 20. — 2, 540. 

Offettfmnmö. 

1, 6.-3, 588. 

1, 7.-2, 203. 

1, 20. — 3, 371. 

2, 26 f. — 3, 588. 
v 3, 15. — 1, 552. 

5, 5.-3, 531. 

5, 8.-2,458. 

5, 8—12. — 2, 239. 

5. 10. — 2, 484. 

5, 12. — 2, 242. 

6, 9.-1, 582. 

6, 9 f. — 1, 682. 

7, 16 f. — 3, 621. 

12, 9. — 1, 640. 

14, 13.-3, 75. 

16, 11. — 3, 615. 

17, 9. 12. — 3, 371. 

19, 9. — 3, 621. 

19. 10. — 3, 102. 

20. — 3, 585. 

20, 3. 9 f. — 3, 589. 

20, 4.-3, 588. 

20, 4. 6. — 3, 587. 

20, 10.-3, 620. 

20, 12. — 3, 606. 

20. 14. -3, 573. 

21, 4. — 3, 621. 

22, 8 f. — 1, 613; 3, 102. 

22. 15. — 3, 617. 

22, 18 f. — 1, 267.